CH129637A - Aufzugmechanismus für Uhren. - Google Patents
Aufzugmechanismus für Uhren.Info
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Description
Aufzugmechanismus für Uhren. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Aufzugmechanismus für Uhren,, bei dem die Bewegung eines Antriebkörpers auf ein beidseitig mit Sperrad und Klinke versehenes Differentialgetriebe übertragen und dadurch in die Aufzugbewegung eines Gewichtes um gewandelt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 in einem nur schematisch gehaltenen Längsschnitt dargestellt; Fig.2 zeigt sche matisch die die hin- und hergehende Bewe gung ausführende Antriebvorrichtung und Fig. 3 die Vorderansicht des Gewichtauf- zuges.
In einem an einer Platine 1 festsitzenden Gehäuse 2 ist das eine Ende einer Spiralfeder 3 festgelegt, deren anderes Ende auf der Nabe einer Rolle 4 befestigt ist, die drehbar auf einer in den Platinen 1 und 14 festgelagerten Achse 31 sitzt. An diese Rolle 4 ist das eine Ende eines Bandes 5 (Fig. 1 und 2) ange schlossen, das über eine Rolle 6 geführt und mit dem andern Ende bei 7 festgelegt ist. Die Rolle 6 wird von einem in einem Zy linder 9 laufenden Kolben 8 getragen, könnte aber auch an irgend ein anderes, hin- und hergehendes Antrieborgan angeschlossen sein.
Mit der Rolle 4 ist ein Schaltrad 10 fest verbunden, in das eine Klinke 11 greift, de ren Achszapfen an einem Stirnrade 12 sitzt, das sich dem Rad 10 gegenüber auf der Achse 31 drehen kann und in ein .Stirnrad 1.3 eingreift. Dieses letztere sitzt fest auf einer in den Platinen 1 und 14 drehbar gelagerten Welle 15. Lose auf letzterer sitzen die zwei Kegelräder 16 und 17 eines Dif f erential- getriebes, dessen andere Kegelräder auf Zap fen 18, 19 sitzen, die in die Welle 15 ein gesetzt sind.
Auf der Nabe des Kegelrades 16 sitzt ein gezahntes Rad 20, in das gemäss Fig. 3 unmittelbar eine Sperrklinke 21 eingreift, die von einem um den festen Punkt 22 schwin genden Hebel 23 getragen wird. In Fig. 1 sind zwischen der Klinke 21 und dem durch sie gehemmten Rade 20 Übersetzungsräder 32, 33 angegeben, um anzudeuten, dass der Mechanismus durch sehr geringe Kräfte ge steuert werden kann, im Gegensatze zu ähn lichen Zwecken dienenden, bekannten Mecha nismen, bei denen die Steuerung durch Rei- bungs- oder Klauenkupplungen geschieht und daher wesentlich mehr Kraft beansprucht.
In Fig. 3 sind der besseren Übersichtlichkeit we gen, und da es sich mehr nur um eine schema tische Darstellung handelt, die Zwischenräder 32 bis 33 weggelassen. Mit dem Kegelrad 17 ist fest verbunden eine Seilrolle 24, über die ein Seilzug 25 führt, der über ein auf der An triebswelle des Uhrwerkes sitzendes Rad 34 gelegt ist und an dem das Aufzuggewicht 26 und ein Spanngewicht 27 hängen. Mit der Seilrolle 24 fest verbunden ist ein Sperrad 28, in das eine an der Platine 1 gelagerte Sperrklinke 29 eingreift. Wie in Fig. 3 sche matisch angedeutet ist, besitzt der Hebel 23 einen seitlichen Arm 30, der in die Bahn des Aufzuggewichtes 26 reicht.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Aufzugmechanismus ist etwa folgende: Durch die Auswärtsbewegung des Kol bens 8 wird das Band 5 angezogen, daher die Rolle 4 gedreht und die Feder 3 ge spannt, ferner unter Vermittlung des Schalt rades 10 und der Klinke 11 das Stirnrad 1.2 gedreht. Beim Rückwärtsgang des Kolbens 8 wird durch die Feder 3 die Rolle 4 rück wärts gedreht und damit das Band 5 soweit zurückgezogen, dass es dem zurückgehenden Kolben folgt. Während dieses Rückwärts ganges gleitet die Schaltklinke 11 lose über die Zähne des Schaltrades 10 dahin, und das Rad 12 bleibt stillstehen.
Die Drehung des Rades 12 wird jeweilen durch das Rad 13 auf die Welle 15 und da mit auf die Radachsen 18, 19 des Differen tialgetriebes übertragen. Hierdurch wird, da das Rad 20 zunächst durch die Klinke 21 festgehalten ist, die Seilrolle 24 im Sinne des Aufziehens des Gewichtes 26 gedreht. Hat letzteres eine gewisse Höhe erreicht, so stösst ein mit ihm steigender Teil gegen den Arm 30 des Hebels 23 und rückt dadurch die Klinke 21 aus dem Sperrade 20 aus.
In folgedessen wird nun durch das Zahnrad 13, die Welle 15 und das Differentialgetriebe nicht mehr die gewichtbelastete Rolle 24, sondern das unbelastete Rad 20 angetrieben, während die Rolle 24 durch Eingriff der Klinke 29 in das Rad 28 festgehalten ist. Das Gewicht 26 senkt sich nun wieder, und nachdem infolgedessen die Klinke 21 wieder in das Rad 20 bezw. in dessen Antriebrad 33 eingerückt ist, setzt die Rolle 24 ihre frühere Bewegung fort.
Es ist ersichtlich, dass die ganze Steu erung des Aufzugmechanismus durch die Be wegungen der Klinke. 21 geschieht, während alle Räder miteinander in Eingriff bleiben. Die Steuerung lässt sich daher mittelst sehr geringer Kräfte und sehr ruhig bewerkstel ligen. Die zur Auslösung erforderliche Kraft kann durch geeignete Übersetzung auf einen beliebig kleinen Betrag gebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aufzugmechanismus für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung eines An triebkörpers auf ein beidseitig mit Sperr- rad und Klinke versehenes Differentialge triebe übertragen und dadurch in die Auf zugbewegung eines Gewichtes umgewandelt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Aufzugmechanismus nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Antrieb bewegung auf eine durchgehende Welle 15 des.Differentialgetriebes 16, 17, 18, 19 und von dieser je nach der Höhenlage des Aufzuggewichtes 26 entweder im Sinne des Aufziehens des letzteren auf eine Auf zugrolle 24, oder auf ein in der Tieflage des Gewichtes 26 gesperrtes, in dessen Höchstlage freigegebenes Steuergetriebe übertragen wird, ohne dass bei der Um steuerung Übertragungsräder in oder ausser Eingriff miteinander gebracht werden. 2.Aufzugmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass während der Aufzugbewegung des auf der einen Seite des Differentialgetriebes 16, 17, 18,_ 19 hängenden Gewichtes 26 ein auf der an dern der Antriebseite dieses Getriebes be findliches Rad 10 durch eine Steuerklinke 21 gesperrt bleibt, bis das Gewicht 2,6 eine bestimmte Höhe erreicht, worauf durch letzteres bei gleichzeitiger Sperrung der auf der andern Seite des Differentialge triebes befindlichen Gewichtaufziehrolle 24 die Klinke 21 ausgelöst und das Ge wicht 26 zur Rückbewegung freigegeben wird. 3.Aufzugmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB eine Spiral feder 3 mit dem beweglichen Ende an eine Rolle 4 angeschlossen ist, die in der der Federwirkung entgegengesetzten Rich- tung durch einen hin- und hergehenden Antriebkörper 8 absatzweise gedreht wird und mit einem Schaltrade 10 fest verbun den ist, durch welches die der Rolle 4 durch den Antriebkörper 8 erteilten Be wegungen über eine Klinke 11 auf das Differentialgetriebe übertragen werden.
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (4)
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Family Applications (1)
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- 1927-02-22 CH CH129637T patent/CH129637A/de unknown
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Also Published As
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