CH129637A - Aufzugmechanismus für Uhren. - Google Patents

Aufzugmechanismus für Uhren.

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CH129637A
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elevator
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Heinrich Meier Karl
W Huessy
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Heinrich Meier Karl
W Huessy
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    • GPHYSICS
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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/24Protecting means preventing overwinding
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    • G04B5/20Automatic winding up by movements of other objects, e.g. by opening a hand-bag, by opening a case, by opening a door; Winding up by wind power
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    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/22Automatic winding up by thermometric, barometric or like effects or alterations

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Description


  Aufzugmechanismus für Uhren.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Aufzugmechanismus für Uhren,, bei dem  die Bewegung eines     Antriebkörpers    auf ein  beidseitig mit Sperrad und Klinke versehenes  Differentialgetriebe übertragen und dadurch  in die Aufzugbewegung eines Gewichtes um  gewandelt wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes durch       Fig.    1 in einem nur schematisch gehaltenen  Längsschnitt dargestellt;     Fig.2    zeigt sche  matisch die die hin- und hergehende Bewe  gung ausführende     Antriebvorrichtung    und       Fig.    3 die Vorderansicht des     Gewichtauf-          zuges.     



  In einem an einer Platine 1 festsitzenden  Gehäuse 2 ist das eine Ende einer Spiralfeder  3 festgelegt, deren anderes Ende auf der Nabe  einer Rolle 4 befestigt ist, die drehbar auf  einer in den     Platinen    1 und 14     festgelagerten     Achse 31 sitzt. An diese Rolle 4 ist das eine  Ende eines Bandes 5     (Fig.    1 und 2) ange  schlossen, das über eine Rolle 6 geführt und  mit dem andern Ende bei 7 festgelegt ist.  Die Rolle 6 wird von einem in einem Zy  linder 9 laufenden Kolben 8 getragen, könnte    aber auch an irgend ein anderes, hin- und  hergehendes     Antrieborgan    angeschlossen sein.

    Mit der Rolle 4 ist ein Schaltrad 10 fest  verbunden, in das eine Klinke 11 greift, de  ren Achszapfen an einem     Stirnrade    12 sitzt,  das sich dem Rad 10 gegenüber auf der  Achse 31 drehen kann und in ein .Stirnrad 1.3  eingreift. Dieses letztere sitzt fest auf einer  in den Platinen 1 und 14 drehbar gelagerten  Welle 15. Lose auf letzterer sitzen die zwei  Kegelräder 16     und    17 eines     Dif    f     erential-          getriebes,    dessen andere Kegelräder auf Zap  fen 18, 19 sitzen, die in die Welle 15 ein  gesetzt sind.  



  Auf der Nabe des Kegelrades 16 sitzt  ein gezahntes Rad 20, in das gemäss     Fig.    3  unmittelbar eine Sperrklinke 21 eingreift, die  von einem um den festen Punkt 22 schwin  genden Hebel 23 getragen wird. In     Fig.    1  sind zwischen der Klinke 21 und dem durch  sie gehemmten     Rade    20 Übersetzungsräder  32, 33 angegeben, um anzudeuten, dass der  Mechanismus durch sehr geringe Kräfte ge  steuert werden kann, im     Gegensatze    zu ähn  lichen Zwecken dienenden, bekannten Mecha  nismen, bei denen die Steuerung durch Rei-           bungs-    oder     Klauenkupplungen    geschieht und  daher wesentlich mehr Kraft beansprucht.

   In       Fig.    3 sind der besseren Übersichtlichkeit we  gen, und da es sich mehr nur um eine schema  tische Darstellung handelt, die Zwischenräder  32 bis 33 weggelassen. Mit dem Kegelrad 17 ist  fest verbunden eine Seilrolle 24, über die ein  Seilzug 25 führt, der über ein auf der An  triebswelle des Uhrwerkes sitzendes Rad 34  gelegt ist und an dem das Aufzuggewicht 26  und ein Spanngewicht 27 hängen. Mit der  Seilrolle 24 fest verbunden ist ein Sperrad  28, in das eine an der Platine 1 gelagerte  Sperrklinke 29 eingreift. Wie in     Fig.    3 sche  matisch angedeutet ist, besitzt der Hebel 23  einen seitlichen Arm 30, der in die Bahn  des Aufzuggewichtes 26 reicht.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Aufzugmechanismus ist etwa folgende:  Durch die Auswärtsbewegung des Kol  bens 8 wird das Band 5 angezogen, daher  die Rolle 4 gedreht und die Feder 3 ge  spannt, ferner unter Vermittlung des Schalt  rades 10 und der Klinke 11 das Stirnrad 1.2  gedreht. Beim     Rückwärtsgang    des Kolbens  8 wird durch die Feder 3 die Rolle 4 rück  wärts gedreht und damit das Band 5 soweit  zurückgezogen, dass es dem zurückgehenden  Kolben folgt. Während dieses Rückwärts  ganges gleitet die Schaltklinke 11 lose über  die Zähne des Schaltrades 10 dahin, und das  Rad 12 bleibt stillstehen.  



  Die Drehung des Rades 12 wird jeweilen  durch das Rad 13 auf     die    Welle 15 und da  mit auf die Radachsen 18, 19 des Differen  tialgetriebes übertragen. Hierdurch     wird,    da  das Rad 20 zunächst durch die Klinke 21  festgehalten ist, die Seilrolle 24 im Sinne  des Aufziehens des Gewichtes 26 gedreht.  Hat letzteres eine gewisse Höhe erreicht, so  stösst ein mit ihm steigender Teil gegen den  Arm 30 des Hebels 23 und rückt dadurch  die Klinke 21 aus dem     Sperrade    20 aus.

   In  folgedessen wird nun durch das Zahnrad 13,  die Welle 15 und das Differentialgetriebe  nicht mehr die     gewichtbelastete    Rolle 24,  sondern das unbelastete Rad 20 angetrieben,  während die Rolle 24 durch     Eingriff    der    Klinke 29 in das Rad 28 festgehalten ist.  Das Gewicht 26 senkt sich nun wieder, und  nachdem infolgedessen die Klinke 21 wieder  in das Rad 20     bezw.    in dessen     Antriebrad    33  eingerückt ist, setzt die Rolle 24 ihre frühere  Bewegung fort.  



  Es ist ersichtlich, dass die ganze Steu  erung des Aufzugmechanismus durch die Be  wegungen der Klinke. 21 geschieht, während  alle Räder miteinander in Eingriff bleiben.  Die Steuerung lässt sich daher     mittelst    sehr  geringer Kräfte und sehr ruhig bewerkstel  ligen. Die zur Auslösung erforderliche Kraft  kann durch geeignete Übersetzung auf einen  beliebig kleinen Betrag gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufzugmechanismus für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung eines An triebkörpers auf ein beidseitig mit Sperr- rad und Klinke versehenes Differentialge triebe übertragen und dadurch in die Auf zugbewegung eines Gewichtes umgewandelt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Aufzugmechanismus nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Antrieb bewegung auf eine durchgehende Welle 15 des.
    Differentialgetriebes 16, 17, 18, 19 und von dieser je nach der Höhenlage des Aufzuggewichtes 26 entweder im Sinne des Aufziehens des letzteren auf eine Auf zugrolle 24, oder auf ein in der Tieflage des Gewichtes 26 gesperrtes, in dessen Höchstlage freigegebenes Steuergetriebe übertragen wird, ohne dass bei der Um steuerung Übertragungsräder in oder ausser Eingriff miteinander gebracht werden. 2.
    Aufzugmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass während der Aufzugbewegung des auf der einen Seite des Differentialgetriebes 16, 17, 18,_ 19 hängenden Gewichtes 26 ein auf der an dern der Antriebseite dieses Getriebes be findliches Rad 10 durch eine Steuerklinke 21 gesperrt bleibt, bis das Gewicht 2,6 eine bestimmte Höhe erreicht, worauf durch letzteres bei gleichzeitiger Sperrung der auf der andern Seite des Differentialge triebes befindlichen Gewichtaufziehrolle 24 die Klinke 21 ausgelöst und das Ge wicht 26 zur Rückbewegung freigegeben wird. 3.
    Aufzugmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB eine Spiral feder 3 mit dem beweglichen Ende an eine Rolle 4 angeschlossen ist, die in der der Federwirkung entgegengesetzten Rich- tung durch einen hin- und hergehenden Antriebkörper 8 absatzweise gedreht wird und mit einem Schaltrade 10 fest verbun den ist, durch welches die der Rolle 4 durch den Antriebkörper 8 erteilten Be wegungen über eine Klinke 11 auf das Differentialgetriebe übertragen werden.
CH129637T 1927-02-22 1927-02-22 Aufzugmechanismus für Uhren. CH129637A (de)

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FR653234D FR653234A (fr) 1927-02-22 1928-02-21 Mécanisme de remontage pour horloges
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EP1101937A4 (de) * 1999-05-26 2005-01-05 Seiko Epson Corp Verfahren und vorrichtung zum umsetzen von wärmeenergie sowie vorrichtung mit einer wärmeenergieumsetzvorrichtung

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GB285838A (en) 1929-05-22
DE483700C (de) 1929-10-05
FR653234A (fr) 1929-03-19

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