CH129725A - Gerät, insbesondere für Massagezwecke. - Google Patents
Gerät, insbesondere für Massagezwecke.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H23/00—Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms
- A61H23/04—Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms with hydraulic or pneumatic drive
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Description
Gerät, insbesondere für Nassagezwecke. Die Erfindung betrifft ein Gerät, insbe sondere für Massagezwecke, bei dem zur Er zeugung von durch Wasserdruck hervorge rufenen Pulsationen'eine elastische Membran Öffnungen für den Austritt und die Ablei tung von Druckwasser abwechselnd abschliesst und öffnet und dadurch die Verbindung zwischen der Druckwasserzu- und ableitung abwechselnd herstellt und unterbricht.
Es ist bei derartigen Geräten zwecks Ver stärkung und Vergleichmässigung der Mem- branschwingungen bekannt, in die Druck wasserableitung einen elastischen Schlauch einzuschalten, der durch eine äussere Metall- armierung geschützt ist und durch Löcher in dieser unter dem Druck der Aussenluft steht. Entsprechend den Membranschwingungen ver engt und erweitert sich dieser elastische Schlauch abwechselnd und gleicht damit die Druckschwankungen des abfliessenden Wassers aus, gleichzeitig dadurch die Membran schwingungen fördernd.
Demgegenüber unterscheidet sich das Gerät gemäss der Erfindung dadurch, dass in die Druckwasserableitung ein durch die Druck- Schwankungen des abfliessenden Wassers kom- primierbares Luftpolster eingeschaltet ist.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1, 2 und 3 je ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist für die Zuleitung des Druckwassers ein nur unter der Wirkung des Atmosphärendruckes stehender Schlauch 1 an dem Rohr 2 ange schlossen, das von einem Handgriff 3 umgeben ist. Vom Rohr 2 führt ein Querkanal 4 in einen Ringraum 5, der an seiner vordern Seite lippenförmig ist und eine ringförmige Reihe von Öffnungen 6 aufweist. Innerhalb des Raumes 5 führt ein zentraler Kanal 7 nach hinten in ein mit dem Rohr 2 ein T- Stück bildendes Rohr B. Die äussere Mündung des Kanals 7, wie auch die ringförmig artge ordneten Austrittsöffnungen 6 sind überspannt von einer elastischen, z. B. aus Gummi be stehenden, Membran 10.
Die letztere ist durch eine auf den den Ringraum 5 aufweisenden Körper 11 aufgeschraubte Überwurfmutter 12 unter Zwischenschaltung eines Dichtungs ringes 13 festgehalten. Insoweit ist die Vor richtung bekannt. Neu ist nun, dass zwischen das Rohr 8 und den Schlauchanschluss 9 eine aus kon struktiven Rücksichten zweckmässig aus zwei Teilen 14 und 15 bestehende, eine Erweiterung des Rohres 8 bildende Ringkammer 16 ein geschaltet ist.
Um zu verhindern, dass diese durch das abfliessende 'Nasser völlig gefüllt werden kann, ist ein Labyrinth in ihr ange ordnet, das in dem gezeichneten Beispiel aus einem an seiner Mündung erweiterten und mit seiner Mündungskante zurückgebogenen Rohr 17 besteht und die aus Fig. 1 ersicht liche Form hat.
Das Rohr 17, das allseitig in Abständen von der Wandung der Ring kammer 16 liegt und dessen ringwulstartiger Hohlraum gleichfalls in Verbindung mit dem Wasser steht, bildet ein Labyrinth, welches einerlei, welche Lage die Vorrichtung während der Benutzung des Gerätes annimmt, immer ein gewisses Luftpolster aufrecht erhält, das durch die Druckschwankungen des abströ menden Wassers abwechselnd komprimiert und entspannt wird und dadurch die Schwin gungen der Membran 10 vorteilhaft beeinflusst.
Im Gegensatz zu dem Eingangs erwähn ten, nur unter der Wirkung des Atmosphären druckes stehenden elastischen Schlauch hat dieses Luftpolster die Eigenschaft, dass es mit zunehmender Kompression einen sich ent sprechend erhöhenden Gegendruck auf das komprimierende Wasser ausüben kann. Es bildet also seinerseits eine Art Schwingungs erzeuger, der in Resonanz mit der Membran arbeitet und die Schwingungen dieser ver stärkt. Durch Änderung des Abstandes zwischen der Membran 10 und dem Luft polster 16, 17 kann auch eine Veränderung der Membranschwingungen erreicht werden, wie aus Folgendem hervorgeht.
Die Ausführungsform gemäss der Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 zur Hauptsache dadurch, dass die Ringkammer 14, 15, 16 mit dem Rohr 17 unmittelbar an den Ringraum 5 grenzt, also an die Membran 10 näher heran gerückt ist. In diesem Falle schliesst sich der Druckwasserzuführungs- schlauch 1 unmittelbar an den Ringraum 5 an und das Rohr 8 mit dem senkrecht dazu angeordneten Handgriff 3 ist hinten an der Ringkammer 14, 15, 16 angeschlossen.
Versuche haben gezeigt, dass die Mem- branschwingungen bei der Anordnung des Luftpolsters 16, 17 nach Fig. 2 schwächer sind, als bei der Ausführungsform nach Fig. 1, dafür aber schneller erfolgen. Der Schwin gungston ist höher. Diese Ausführungsform eignet sich also besonders für hochfrequente Vibrationsmassagen.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der Abstand der Ringkammer 16 von der Membran 10 regelbar ist. Es geschieht dies im Falle der Zeichnung durch auswech selbare Zwischenrohrstücke 18, zwischen dem am Ringraum 5 unmittelbar angeschlossenen Rohr 8 und der Ringkammer 16, doch könnte an Stelle dessen auch eine teleskopartige Ver- schiebbarkeit der Rohre 8 und 18 oder eine sonstige Verstellungsmöglichkeit vorgesehen sein. Bei dieser Ausführungsform sind die Membranschwingungen stärker als bei den vorbeschriebenen Beispielen, erfolgen aber langsamer.
Je weiter das Luftpolster 16, 17 von der Membran 10 weg eingestellt wird, desto stärker und langsamer erfolgen die Membranschwingungen. Es ist also die Mög lichkeit gegeben, das beschriebene Gerät allen Anforderungen anzupassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gerät, insbesondere für Massagezwecke, bei dem zur Erzeugung von durch Wasser druck hervorgerufenen Pulsationen eine ela stische Membran Öffnungen für den Austritt und die Ableitung von Druckwasser abwech selnd abschliesst und öffnet, dadurch gekenn zeichnet, dass in die Druckwasserableitung ein durch die Druckschwankungen des ab fliessenden Wassers komprimierbares Luft polster eingeschaltet ist. UNTERANSPRüCHE: 1.Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Luftpolster durch eine in offener Verbindung mit der Druck wasserableitung stehende Ringkammer ge bildet ist, die mit einem Labyrinth derart ausgestattet ist, dass sie sich nie ganz mit Wasser füllen kann. 2. Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Luftpolster bildende Ringkammer an dem die Membran tragenden Gehäuse un mittelbar angeschlossen ist. 3.Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, bei dem die Membran an einem die Zu- und Ableitung des Wassers, sowie einen Handgriff aufweisenden T-Stück an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die das Luftpolster bildende Ringkammer an dem zum Anschluss der Wasserableitung dienenden Ende des T-Stückes angeordnet ist. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Luftpolster und der Membran ver änderbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH129725T | 1927-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH129725A true CH129725A (de) | 1929-01-02 |
Family
ID=4388120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH129725D CH129725A (de) | 1927-07-18 | 1927-07-18 | Gerät, insbesondere für Massagezwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH129725A (de) |
-
1927
- 1927-07-18 CH CH129725D patent/CH129725A/de unknown
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