CH129808A - Fachwerk aus einander kreuzenden bretterförmigen Bauelementen. - Google Patents

Fachwerk aus einander kreuzenden bretterförmigen Bauelementen.

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CH129808A
CH129808A CH129808DA CH129808A CH 129808 A CH129808 A CH 129808A CH 129808D A CH129808D A CH 129808DA CH 129808 A CH129808 A CH 129808A
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CH
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building elements
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Johann Zenz
Franz Groebl
Jun Moser Michael
Original Assignee
Johann Zenz
Franz Groebl
Jun Moser Michael
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/08—Vaulted roofs

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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description


  Fachwerk aus einander kreuzenden bretterförmigen Bauelementen.    .Die Erfindung betrifft ein Fachwerk  aus einander kreuzenden bretterförmigen  Bauelementen, zum Beispiel für Wände,  Decken, Gewölbe, Bogen und dergleichen,  bei welcher in bekannter Weise, in den bei  den Hauptrichtungen gesehen, abwechselnd  zwischen<B>je</B> zwei Bauelementen ein quer  gestelltes Bauelement angeordnet ist. Bei  den bisher bekannten Fachwerken dieser Art  erfolgt die Verbindung der Bauelemente in  den Knotenpunkten lediglich durch Schrau  ben, wodurch sowohl die Herstellung und  der Aufbau     derourtiger    Fachwerke wesent  lich verteuert, als auch das Eigengewicht       des    Fachwerkes wesentlich erhöht wird.  



       DerErfindung    gemäss sind die Bauelemente  an den Knotenpunkten mittelst auf den Stoss  kanten der Bauelemente angeordneter Zapfen  und in der Mitte der Bauelemente angeordne  ter Zapfenlöcher, also durch eine     Zapfen-          lochverbindung        miteinander'verbunden.    Diese  Art der     Ausgest Itung    der Knotenpunkte  des     Fae'hwerkes    gewährleistet den Vorteil,       dass    das ganze Fachwerk ohne Verwendung  irgendwelcher zusätzlicher Verbindungen    tragfest ist und     dass    eventuelle zusätzliche  Verbindungen ungemein schwach ausgeführt  werden können,

   da die zusätzlichen Verbin  dungen nur geringe Kräfte aufnehmen  müssen.  



  In der Zeichnung ist das erfindungs  gemässe Fachwerk in einem Ausführungs  beispiel gemäss der Erfindung veranschau  licht. In den     Fig.   <B>1</B> und 2 ist ein zu einem  Gewölbe ausgebildetes Fachwerk in einem  Schnitt nach der Linie     I-I    der     Fig.   <B>2</B> und  in     %aufsieht    dargestellt;     Fig.   <B>3</B> zeigt eine  Ausführungsform eines Bauelementes des  Fachwerkes in Ansicht,     Fig.    4 ein zweites  Bauelement in Ansicht; in     Fig.   <B>5</B> ist eine       Knotenpunktverbindung    des     Faeliwerkes    in  schaubildlicher Ansicht dargestellt;

       Fig.   <B>6</B>  zeigt die Bauelemente der     Knotenpunktver-          bindung    gemäss     Fig.   <B>5</B> voneinander gelöst  und     auseinandergezogen.     



  Das Fachwerk besteht aus einem Gitter  werk     (Fig.    2), das aus Bauelementen x     (Fig.     3,4) zusammengesetzt ist-. Die Bauelemente  x bestehen aus     Brettchen   <B>1,</B> deren eine  Schmalkante 2 einen Zapfen<B>3</B> und deren      andere Schmalkante 4 einen Zapfen<B>5</B> be  sitzt. Die Zapfen<B>3, 5</B> sind zueinander ver  setzt angeordnet, das heisst der Zapfen<B>3</B> ist  dem Ende der Längskante<B>7</B> und der<B>Zap-</B>  fen<B>5</B> dem Ende der Längskante<B>8</B> des       Brettchens   <B>1</B> näher angeordnet-. Im Mittel  teil jedes Brettes sind zwei Löcher     1.0,   <B>11</B>  für die Zapfen<B>3, 5</B> vorgesehen.

   Die Löcher  <B>10, 11</B> sind in derselben Höhenlage angeord  net wie die Zapfen<B>3, 5.</B> Die Schmalkanten  2, 4 können entweder zueinander parallel  und senkrecht zu einer oder beiden Längs  kanten<B>7, 8</B> stehen     (Fig.   <B>3)</B> oder sie können  im Winkel zueinander     bezw.    zu einer oder  beiden Längsseiten<B>7,- 8</B> verlaufen     (Fig.    4).  



  Die Zusammensetzung und Verbindung  der     Baueleinente    x zu einem Fachwerk er  folgt, indem die Bauelemente x' der einen  Reihen     P,'    zwischen den Bauelementen x"  der quer verlaufenden Reihen     P,"    angeordnet  sind, und umgekehrt,     dass    auch die Bau  elemente x" der Gitterreihen     Pj"    zwischen  die Bauelemente x' der Gitterreihen     ?,'    zu  liegen kommen. Die Ausbildung der Knoten  punkte des     Faeliv#,erkes    ist in     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B>  veranschaulicht.

   Die Bauelemente x' sind  mit ihren Zapfen<B>3, 5</B> in die Löcher<B>10, 11</B>  des quer verlaufenden     Baueleinentes    x" ein  gesteckt, und miteinander durch Schienen<B>15</B>  verbunden, die neben den Zapfen durch die       Zapfenlächer   <B>10, 11</B> verlaufen; die Schienen.  enden sind durch     Befestigungsmittel   <B>18,</B>  zum Beispiel Nägel, Schrauben     usw.,    auf  den     Baueleinenten    x' befestigt. Die übrigen  Knotenpunkte des     Facliwerhes    sind analog  ausgebildet.  



  Werden nur     Baueleinente    mit parallelen  Stosskanten 2, 4     (Fig.   <B>3)</B> verwendet. so er  hält man ein ebenes Fachwerk. Werden für  die Herstellung des     Faellwerkes    in den     Rei.          hen    z' Bauelemente gemäss     Fig.   <B>3</B> und     11)     den Reihen 2' Bauelemente mit schrägen  Stosskanten gemäss     Fig.    4 verwendet, so er  hält man einen Bogen     bezw.    ein     zylinder-          förmiges    Gewölbe     (Fig.   <B>1</B> und 2).

   Werden  dagegen ausschliesslich Bauelemente gemäss       Fig.    4 verwendet, so erhält man ein Ge  wölbe, das zu allen vier Auflagern bogen.         förmig    verläuft, Durch Verwendung und  Verbindung entsprechend zugeschnittener  Bauelemente hat man es in der Hand, ver  schiedene     Gewölbegrundformen,    wie auch       veTschiedene        Gewölbearten,    wie Kloster  gewölbe, Kuppeln, Spiegelgewölbe, Mulden  gewölbe und dergleichen, auszuführen. Die  Längskanten<B>7, 8</B> der Bauelemente können  auch in einem Bogen verlaufen, so     dass    die  untere Fläche und die obere Fläche des Ge  wölbes nicht ein Polygon, sondern einen ein  heitlichen Bogen bildet.  



  Das Fachwerk ist zufolge der Aus  gestaltung und Anordnung der Knotenpunkte  ausserordentlich tragfest. Die<I>eigenartige</I>  Verbindung der     Baueleinente    untereinander  sichert ein gutes Kräftespiel im Fachwerk,  so     dass    örtliche Belastungen des     Facliwerkes     auf eine grosse Fläche des Gitterwerkes über  tragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fachwerk aus einander kreuzenden bretterförmigen Baueleinenten, bei welchem, in den beiden Hauptrichtungen gesehen, abwechselnd zwischen<B>je</B> zwei Baueleinenten. ein quergestelltes Bauelement angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bau elemente an den Knotenpunkten mittelst auf den Stosskanten der Bauelemente ange- ordneeer Zapfen und in der Mitte der Bau elemente angeordneter Zapfenlöcher mitein ander verbunden sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Fachwerk nach -Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Bau element die Verbindungszapfen -an den Stosskanten der Bretthöhe nach versetzt, zueinander angeordnet sind. 2, Fachwerk nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass <B>je</B> zwei an ein quergestelltes_Bau- element stossende Baueleinente mittelst durch das quergestellte Bauelement ver laufender und an den zwei Bauelementen befestigter Schienen miteinander verbun den sind.
    a. Fachwerk naeh Patentanspruch und Un- terausprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekenn- zeichne#, dass die Verbindungsschienen <B>(15)</B> neben den Zapfen<B>(3, 5)</B> durch die Zapfenlöcher <B>(10, 11)</B> der quergestellten Bauelemente hindurchgehen.
CH129808D 1927-11-17 1927-11-17 Fachwerk aus einander kreuzenden bretterförmigen Bauelementen. CH129808A (de)

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