CH129992A - Anlage, welche eine mit einer Kolbenmaschine gekuppelte Asynchronmaschine aufweist. - Google Patents
Anlage, welche eine mit einer Kolbenmaschine gekuppelte Asynchronmaschine aufweist.Info
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Description
Anlage, welche eine mit einer Kolbenmaschine gerappelte Asynchronmaschine aufweist. Bekanntlich hat die Erzeugung von elek trischer Energie, insbesondere von Wechsel strom, mittelst Kolbenmaschinen, wie Diesel motoren, Gasmaschinen, Dampfkolbenmaschi- neu oder auch Benzinmotoren den Nachteil, dass diese Maschinen den elektrischen Gene rator mit einem periodisch schwankenden Drehmoment antreiben, so dass der Generator, falls es sich um eine Synchronmaschine han delt, zu Pendelungen neigt, die sich in der Nähe der Resonanz derart verstärken können,
dass die synchrone Kupplung des Generators mit dem Netz verloren geht, beziehungsweise dass der Generator ausser Tritt fällt. Das Aussertrittfallen könnte man vermeiden, wenn man die Kolbeiiarbeitsmaschine einen Asyn- ehrongenerator antreiben lässt. Aber auch in diesem Fall zeigt sich der Nachteil, dass das schwankende Antriebsmoment als periodisch schwankende elektrische Energie in das Netz weitergegeben wird, so dass unter Umständen andere Maschinen des Netzes dadurch zu Pendelungen veranlasst werden.
Der Asyn- chrongenerator wird von der Kolbenarbeits- maschine mit schwankender Drehzahl ange trieben, so dass sein Läufer auch gegenüber dem vom Netz gespeisten Ständerdrehfeld nicht gleichmässig schlüpft und so eine schwan kende Leistung in das Netz überträgt. Die Pendelungen des Synchrongenerators bezie hungsweise die schwankenden Leistungsab gaben des synchronen und asynchronen Ge nerators kann man unterdrücken, wenn man den Generator mit zusätzlicher Schwung- masse ausrüstet. Diese Schwungmasse muss aber dann sehr gross sein, so dass sie den Generator sehr stark verteuert.
Auch beim Antrieb von Kolbenarbeits- maschinen, wie Kompressoren oder Pumpen mittelst Asynchronmotoren tritt der Nachteil auf, dass die periodisch schwankende Antriebs leistung über den Antriebsmotor sich auf das speisende Netz überträgt, wodurch unter Um ständen andere an das Netz angeschlossene Generatoren oder Motoren, insbesondere solche synchroner Art, zu Pendelungen veranlasst werden. Auch hier zeigt es sich, dass die Anordnung zusätzlicher Schwungmassen zur Übermittlung dieser Leistungsschwankungen die Anlage stark verteuert.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung, durch die die geschilderten Nachteile ver mieden werden. Erfindungsgemäss ist die Kolbenmaschine mit einer Asynchronniaschine (Generator oder Motor) gekuppelt, deren Schlupfspannung durch eine in den Sekundärstromkreis ein geschaltete Hilfsmaschine ganz oder teilweise aufgehoben ist und deren sekundärer Arbeits strom durch eine in den Schlupfstromkreis eingeschaltete und von der Schlüpfung in der Grösse unabhängige Hilfsspannung erzeugt ist.
Wenn die Schlupfspannung der Asy n- chronmaschine durch eine ständig gleich grosse Gegenspannung vollständig aufgehoben wird, ist zunächst der Einfluss der Schlüpfung auf die elektrische Leistungsaufnahme oder -Ab gabe der Asy nchronmaschine vollständig auf gehoben.
Die Leistung der Asynchronmaschine -wird daher ausschliesslich durch die (ärösse und Phase der in den Schlupfstromkreis ein geschalteten Hilfsspannung bestimmt, die einen entsprechenden Strom in der Läufer wicklung erzeugt, der ebenfalls von der Schlüpfung unabhängig ist.
Dementsprechend ist auch das im Luftspalt der Asynchron maschine entwickelte Drehmoment beziehungs weise ihre elektrische Leistung konstant und unabhängig von der Schlüpfung. Die Dreh momentschwankungen an der Welle der Asyn- chronmaschine, die von der Kolbenmaschine herrühren, werden von den an sich vorhan denen Schwungmassen der Asynchronmaschine aufgefangen und setzen sich in stärkere Änderungen der Schlüpfung um, die aber nunmehr keinen Einfluss auf die elektrische Leistung haben.
Eine Verstärkung der an sich vorhandenen Schwungmassen ist daher nicht erforderlich, da die periodischen Ände rungen der Schlüpfung der Asynchronmasohine vollständig unsebädlieh sind, Wird die Schlupf- Spannung der Asynchronmaschine durch eine Gegenspannung nur teilweise aufgehoben, so erreicht man je nach dem Grade dieser Aufhebung eine beliebig einstellbare Kom- poundierung der Asynchronmaschine,wodurch ebenfalls die Leistungsschwankungen vom Netz zum grossen Teil ferngehalten werden.
Die Aufhebung der Schlupfspannung der Asynchronmaschine durch eine gleich grosse entgegengesetzt gerichtete und durch eine Eilfsmaschine erzeugte Spannung; sowie die Einführung einer Hilfsspannung. die die elek trische Leistung vorschreibt, kann auf be kannte oder vorgeschlagene Weise erfolgen.
Beispielsweise kann gemäss der Anord nung nach der Zeichnung der Asynchron generator 1, der von einem Dieselmotor 3 angetrieben wird, mit einer Kommutator- hintermaschine 2 ausgerüstet sein, die im Läufer über Schleifringe von dem TranNfor- inator 14 und von der Masebine 12 mit zwei Spannungen erregt ist.
krittelst der Maschine 12 wird die Kommutatorhintermaschine der art erregt, dass sie eine der Schlupfspannung des Generators 1 entgegengesetzt gerichtete und gleich grosse Spannung erzeugt. Die in der Art eines ständergespeisten Drehstrom nebenschlussmotors gebaute Maschine 12 ist mit dein Generator 1 mechanisch gekuppelt. Sie wird im Ständer vom Netz über einen einstellbaren Transformator 13 konstant erregt. Die Spannung, die den Schleifringen der Kommutatorhintermaschine von den Bürsten der Maschine 12 zugeführt wird, ist daher im Synchronismus gleich Null_ und wächst.
proportional mit der Schlüpfung an. Mittelst des vom Netz gespeisten Transformators 14 wird die Kommutatorhintermaschine mit einer konstanten Spannung erregt. Diese bewirkt einen von der Schlüpfung unabhängigen Strom im Läuferstromkreis des Generators 1 und somit auch eine konstante Leistungsabgabe des Generators. Um die Leistung des Generators 1 mit der Leistung des Dieselmotors 3 in Einklang zu bringen, kann man den Trans formator 14 regelbar machen.
Selbstverständlich könnte die Schaltung des Ausführungsbeispiels auch beim Antrieb einer Kolbenarbeitsmaschine, zum Beispiel einer Pumpe oder eines Kompressors, durch einen Asynchronmotor Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Eine Anlage, bei der eine Kolbenmaschine mit einer Asynchronmaschine gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlupf spannung der Asynchronmaschine durch eine in den Sekundärstromkreis eingeschaltete Hilfsmaschine zum mindesten teilweise auf gehoben ist und der sekundäre Belastungs strom der Asynchronmaschine durch eine in den Schlupfstromkreis eingeschaltete und von der Schlupffrequenz unabhängige Hilfs spannung erzeugt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE129992X | 1927-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH129992A true CH129992A (de) | 1928-11-15 |
Family
ID=5663367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH129992D CH129992A (de) | 1927-01-22 | 1927-12-29 | Anlage, welche eine mit einer Kolbenmaschine gekuppelte Asynchronmaschine aufweist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH129992A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2541904A (en) * | 1946-03-07 | 1951-02-13 | Gen Motors Corp | Electrical system on railroad car |
| US2608067A (en) * | 1946-03-07 | 1952-08-26 | Gen Motors Corp | Electrical apparatus |
-
1927
- 1927-12-29 CH CH129992D patent/CH129992A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US2608067A (en) * | 1946-03-07 | 1952-08-26 | Gen Motors Corp | Electrical apparatus |
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