Kraftwagen für Vergnügungsautobahnen. Die Erfindung betrifft einen Kraftwagen für Vergnügungsautobahnen, bei welchem die Betätigungsorgane zur Gaszufuhr, Kupp lung, Gangschaltung, Lenkung, Bremsung vom hintern Sitz des Wagens ans betätigbar sind, und dazu noch am vordern Sitze eine ein Steuerrad und Steuerstange aufweisende Lenkeinrichtung vorgesehen ist, welche von der hintern Lenkeinrichtung ausser Wirkung gesetzt werden kann.
Zweckinässigerweise wird dabei die hintere Lenkeinrichtung von aussen nicht sichtbar angeordnet.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeich nung ist.- Fig. <B>1</B> eine schematische Darstellung eines Zweisitzers mit Schwanzkasten von der Seite, und Fig. 2 von oben gesehen.
Vorne ist in der üblichen Weise eine Steuersäule<B>1</B> und hinten verdeckt im Schwanzkasten eine Steuersäule<B>l'</B> ange bracht. Von letzterer aus kann ein Führer, der im Schwanzkasten sitzt, mittelst eines Gestänges 2 und einer Kupplung 2' das vor- dere Steuer ausser Tätigkeit setzen und die Steuerung erforderlichenfalls ausführen. Die Ausschaltung des vordern Steuers ei-folgt da bei selbsttätig, sobald der Führer sein Steuer dreht. Die Bewegbarkeit des vordern Steuers wird indessen dadurch nicht aufgehoben, seine Betätigung übt jedoch keine Wirkung mehr aus.
Die Gestänge<B>3</B> für die Bremse., die Gestänge 4 für die Gaszufuhr, die Gestänge<B>5</B> für die Kupplung und die Gestänge<B>6</B> für die Gangschaltung sind von vorne nach hin ten verlegt und werden daher ausschliesslich von dem Führer gehandhabt.
Die Wirkungsweise des Kraftwagens ist die folgende: Nachdem derselbe durch den an der hintern Steuersäule sitzenden Führer, welcher allein die Hebel für die Gaszufuhr, die Kupplung, die Gangschaltung und die Bremse beherrscht, in Gang gesetzt worden ist, überlässt dieser die Lenkung des Wagens dem an der vordern Steuersäule sitzenden Passagier. Solange wie dem Passagier das Lenken gelingt, betätigt der Führer nur die genannten Hebel entsprechend der Fahrt und erst bei ungeschicktem Lenken des Passagiers greift er ein, um vermittelst seines Steuer rades auch die Lenkung zu übernehmen.
Ein solcher Kraftwagen ist dazu geeignet, dem im Kraftwagenlenken unerfahrenen Pu blikum eine Autofahrt unter eigener Lenkung auf einer zum Befahren mit derartigen Wagen bereit gestellten Vergnügungsbahn ohne be sondere Gefahr zu ermöglichen. Der am vor- dern Steuer sitzende Passagier hat dabei den Eindruck, den Wagen völlig selbständig zu lenken, umsomehr als niemand neben ihm sitzt, um erforderlichenfalls sein Steuerrad zu ergreifen.
Motor vehicles for pleasure highways. The invention relates to a motor vehicle for amusement highways, in which the actuators for gas supply, coupling, gear shifting, steering, braking from the rear seat of the car can be actuated, and in addition a steering device having a steering wheel and control rod is provided on the front seats the rear steering device can be disabled.
The rear steering device is expediently arranged so that it is not visible from the outside.
In the exemplary embodiment of the drawing, FIG. 1 shows a schematic representation of a two-seater with a tail box from the side, and FIG. 2 viewed from above.
A steering column <B> 1 </B> is attached in the usual way at the front and a steering column <B> 1 </B> concealed in the tail box at the rear. From the latter, a leader who sits in the tail box can, by means of a linkage 2 and a coupling 2 ', put the front rudder out of action and, if necessary, carry out the steering. The deactivation of the steering wheel in front follows automatically as soon as the driver turns his steering wheel. This does not mean that the front wheel can be moved, but it no longer has any effect.
The linkage <B> 3 </B> for the brake., The linkage 4 for the gas supply, the linkage <B> 5 </B> for the clutch and the linkage <B> 6 </B> for the gear shift from front to back and are therefore handled exclusively by the guide.
The mode of operation of the motor vehicle is as follows: After it has been set in motion by the driver sitting at the rear control column, who alone controls the levers for the gas supply, the clutch, the gear shift and the brake, he leaves the steering of the vehicle to the driver passenger seated at the front steering column. As long as the passenger manages to steer, the guide only operates the levers mentioned according to the journey and only when the passenger is ineptly steering does he intervene to take over the steering by means of his steering wheel.
Such a motor vehicle is suitable for enabling the public inexperienced in driving a motor vehicle to drive under its own control on an amusement ride provided for driving with such vehicles without any particular danger. The passenger sitting at the front wheel has the impression of steering the car completely independently, especially since nobody is sitting next to him to take hold of his steering wheel if necessary.