CH130252A - Maschine zum selbsttätigen Anbringen der verschiedenen Elektroden auf den Halte- und Zuführungsdrähten von Audionfüssen. - Google Patents

Maschine zum selbsttätigen Anbringen der verschiedenen Elektroden auf den Halte- und Zuführungsdrähten von Audionfüssen.

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CH130252A
CH130252A CH130252DA CH130252A CH 130252 A CH130252 A CH 130252A CH 130252D A CH130252D A CH 130252DA CH 130252 A CH130252 A CH 130252A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Maschine        zuan    selbsttätigen Anbringen der     verschiedenen    Elektroden auf den  Halte- und     Zuführungsdrähten    von     Audionfüssen.       Die Erfindung     betrifft    eine     Naschine     um selbsttätigen Anbringen der verschie  denen Elektroden auf den Halte- und     Zufüli-=          ungsdrähten    von     Audionfüss.en.    Unter     Au-          flionfüssen    sollen im nachfolgenden die Teile       Von        Entladungsröhren        

  vers.tand@n    werden,     dii@     dazu dienen, die verschiedenen     Zuführungs-          und    Haltedrähte     zusammenzuhalten,    bevor  diese mit dem     Lampenhörper    zu einem abge  schlossenen Ganzen zusammengeschmolzen  werden.  



  Die Maschine nach der Erfindung hat  Mechanismen zum Richten und zur     Form-          1        eränderung    der Halte- - und     Zuführungw-          drähte,    Mechanismen zum Anbringen der  verschiedenen     Elektroden    auf diesen Drähten       lind    eine Vorrichtung, durch die der     Audian-          fuss    nacheinander in Arbeitsstellung in     bezu;:     auf diese Mechanismen bewegt wird.  



  Im folgenden wird auf     eine-.    Ausfüh  rungsform der Maschine Bezug     -enömmen,     die =sich als     zweckmässi        ;,.erwiesen    hat.. Bei    dieser sind auf einem zeitweilig aussetzend       sieh    drehenden Tischhalter für die     Audion-          füsse    angebracht, und die verschiedenen Me  chanismen sind in die von diesen Haltern     be-          schriebenen    Bahnen und aus denselben her  aus beweglich angeordnet.  



  Sind die Halte- und Einführungsdrähte  in das Glas eingeschmolzen und der so vor  bereitete     unvollendete        Audionfuss    in einen der  Halter der Maschine eingesetzt, so werden  die     Zuführungs-    und Haltedrähte im allge  meinen nicht genau senkrecht zur Quetsch  stelle stehen. Es ist nun für die weitere Be  handlung und Formveränderung dieser  Drähte wichtig, dass sie in bezug auf die Me  chanismen stets dieselbe Stellung einnehmen.  



  Zum Richten der Halte- und Zuführungs  drähte kann ein     I%ämmechanismus    vorge  sehen sein, der mit einem gezahnten Teil ver  sehen ist. Auch ist es möglich, eine mit zwei       gezahnten    Bachen versehene Zange anzubrin  gen, die um .die     Zuführungs-    und Haltedrähte      geschlossen und darauf gemäss der     Mittellinie     des     Audionfusses    bewegt werden kann. Da  durch werden die Halte- und Zuführungs  drähte genau     parallel    zueinander gerichtet  und sie verlaufen dann senkrecht zum       Quetschstellenrand.     



  Bei einem bekannten Entladungsröhren  modell sind zwei Zuführungsdrähte für die  Glühkathode und ein Zuführungsdraht, sowie  ein Haltedraht für die Anode vorgesehen.     Im     Falle einer     DreielektrodenTöhre,    bei der also  ausser der Glühkathode und der Anode ein  Gitter vorgesehen ist, sind auch für letzteres  Je ein Halte- und ein Zuführungsdraht vor  handen. Die Zahl der Drähte wird ferner  für jede zusätzliche Elektrode um zwei zu  nehmen. Zur     Befestigung    .der Glühkathode  werden meistens die Zuführungsdrähte am  Ende     breitgedrückt    und umgefaltet. Der  Draht wird nun durch Zupressen dieser um  gefalteten Enden .an den     Zuführungsdrähten     befestigt.

   Ferner ist es notwendig, den  äussern Draht etwas auszubiegen, damit das  Anbringen der andern Elektroden, wie das  Gitter und die Plattenanode, ermöglicht wird.  Damit .die     Formveränderung    dieser Drähte  ermöglich wird, besteht der Formmechanis  mus bei der Ausführungsform, von welcher  hier in erster     Linie    die Rede ist, aus einer  Biege- und     Abplattungsvorrichtung.     



  Die Formveränderung der Drähte kann  in der Weise erfolgen, dass sich eine Zange  mit     geöffneten    Backen zwischen die Drähte  des     Audionfusses    schiebt und die Backen der  art profiliert sind, dass sie in geschlossener  Lage den Draht in die     erwünschte    Form bie  gen. Falls das Ende eines     Halte-    oder Zu  führungs.drahtes     umzufalten    ist, kann der  betreffende Draht     zwischen    einem festen An  schlag und einem zungenförmigen Backen  der Zange festgeklemmt werden, worauf das  Ende des     Drahtes    vom andern Backen um  diese Zange     gebogen    wird.  



       iSind    die Halte- und Zuführungsdrähte  nun in die erwünschte Form und     Länge    ge  bracht, so kommt der     Audionfuss    in eine Ar  beitsstellung, und zwar zunächst, gegebenen  falls     in.        bezug    auf     eine        Vorrichtung,        zum       Anbringen des Gitters.     Diese    Vorrichtung  ist mit einem Revolverlager mit     Haltern    für  die gesonderten Gitter versehen, das derart  angeordnet ist, dass die von den Haltern dieses  Lagers beschriebene Bahn die von den Hal  tern des drehbaren Tisches durchlaufene  Bahn berührt.

   Dadurch nun, dass dieses Re  volverlager mit derselben Periode wie der  drehbare Tisch absatzweise bewegt wird,  kommt jedesmal ein gefüllter Halter in eine  Arbeitsstellung in bezug auf einen     urauf-          gesetzten        Audionfuss.    Das vom Arbeiter in  die Lager eingesetzte Gitter ist zweckmässig  mit einem Stützdraht versehen, der in der  Arbeitsstellung des Lagers an den Halte  drähten des     Audionfusses    befestigt     werden     kann. Zu diesem Zweck ist ein :Schweiss  gerät gemäss der gemeinsamen Berührungs  linie im Berührungspunkt der zwei Bahnen  angeordnet.

   Dieses     ,Schweissgerät    kann aus  zwei Stiften bestehen, die     sich.    gemäss der  Berührungslinie aber in entgegengesetztem  Sinne bewegen und beiderseits der     .Schmelz-          verbindungsstelle    angeordnet sind.  



  Der Mechanismus zum Anbringen der  Anode ist     zweckmässigerweise    mit einem Re  volverlager mit Haltern für die Einzelteile  dieser Anode versehen, das derart angeordnet  ist, dass die von den Haltern des Lagers be  schriebene Bahn die von den Haltern des  drehbaren Tisches durchlaufene Bahn be  rührt.  



  Für die Anode werden sowohl zylin  drische, als auch ebene Platten benutzt. Man  kann     nun    beispielsweise bereits geformte zy  lindrische Anoden in die Lager     einsetzen,     man kann .aber auch die Anode     erst    in dem  Augenblick formen, in     dem    sie an den     Halte-          und        Zuführungsdrähten    befestigt wird.

   Sind  zum Beispiel zylindrische Anoden an dem       Audionfuss    anzubringen, so kann im     Berüh-          ilungspunkt    der Bahnen des Revolverlagers  und des drehbaren Tisches ein zylindrischer  Dorn hin- und     herbeweglich    angeordnet sein.  Falls das Gitter schon auf dem     Audionfuss     aufgesetzt ist, muss dieser Dorn mit -einer  mittleren Bohrung und einem Längsschlitz  versehen sein. Zum Biegen der zylindrischen      Anode besteht jedes Lager aus einer Klemm  vorrichtung zum derartigen     Halten    der     fJa-          chen    Anodenplatte, dass diese parallel zur  Dornachse angeordnet wird.

   Ist nun solch  eine flache Platte in die Arbeitsstellung ge  dreht, so wird sie von .einem besonderen Teil  an den Dorn angedrückt, um darauf von den  Backen einer Zange um diesen Dorn in Zy  linderform gebogen zu werden, worauf die  Platte an den     Zuführungsdrähten    des     Audion-          fusses    befestigt wird. Zu diesem Zweck kann       ein,Schweissgerät    vorgesehen sein, das längs  der gemeinsamen Berührungslinie im Berüh  rungspunkt der beiden Bahnen angeordnet  ist.

   Dieses Gerät sitzt     zweckmässigerweise     auf einem     beweglichen    Hebel, so dass es als  Ganzes in die Arbeitsstellung in bezug auf       (len        Audionfuss    hinein, oder aus derselben  heraus bewegt werden kann.  



  Schliesslich ist bei der besprochenen Aus  führungsform noch ein Mechanismus zum  Aufsetzen der drahtförmigen Glühkathode  auf den     Audionfuss    vorgesehen. Zu diesem  Zweck ist ein besonderer Teil hin- und tier  beweglich angeordnet. Befindet sich ein       Audionfuss    in der Arbeitsstellung in bezug  auf diese     Glühdrahtanbringungsvorrichtung,     so bewegt der erwähnte Teil sich gemäss der  Achse des auf den     Audionfuss    aufgesetzten  Gitters:

   Es ist empfehlenswert, im allge  meinen von allen Elektroden die Glühkathode  zuletzt anzubringen, weil sie     regelmässig    aus  einem sehr dünnen     und    zarten Draht besteht,  der von     Gitter    und Anode umgeben wird.  



  Bei der besprochenen Ausführungsform  werden zunächst die Gitter und die Anode       angebracht,    worauf eine Nadel mit einem  eingefädelten Draht. gemäss der Achse des  Gitters bewegt wird. Die Nadel bewegt sich  gegen ein Greiforgan hin und von demselben  weg, das den von dieser Nadel mitgenom  tnenen Draht erfasst und in die umgefalteten  Enden der Zuführungsdrähte des     Audion-          fusses    bewegt, worauf     diese    Enden von       Klemmen    erfasst werden.

   Darauf werden die  angebrachten Drähte beiderseits der     Zuf        äh-          rungsdrähte        abgeschnitten.       In der Zeichnung ist die fragliche     Aus-          führungsform    der Erfindung beispielsweise  dargestellt.  



       Fig.    1     ist    eine     Dr.aufsieht    auf eine Na  sc:hine, bei der die     Audionfüsse    allmählich  verschiedene Stufen durchlaufen, so dass       nacheinander    die Halte- und     Zuführungs-          dirähte    in die richtige Stellung gebracht und  mit verschiedenen Elektroden versehen wer  den;       Fig.    A und 3 zeigen eine Draufsicht auf  einen Mechanismus, in dem die Halte- und       Zuführungsdrähte.    gekämmt werden     bezw.     einen     iSchnitt    durch .denselben;

         Fig.    4 und 5 zeigen einen Mechanismus,  der die äussern     HalteUrühte    des     Audionfusses     biegt, in Draufsicht und Schnitt;       Fig.    6 und 7 zeigen in     Diaufsicht    und  Schnitt den Mechanismus, der die Halte-     und          Zuf        ährungsdrähte    auf die richtige Länge ab  schneidet;       Fig.    8, 9 und 10 stellen den Mechanismus  dar, in denen die äussern Zuführungsdrähte  an ihrem Ende breitgedrückt werden:

         Fig.    11, 1:2 und 13 zeigen die drei     Projc:lc-          tionen    des Halters für den     Audionfuss;          Fig.    14 und 15 zeigen in     @Schnitt    und  Draufsicht einen Mechanismus zum Umfalten  der breitgedrückten Enden der äussern     Zu-          führungsdrä.hte;          Fig.    16 zeigt eine Draufsicht auf einen       Mechanismus,    in dem das Gitter für den       Audionfuss    befestigt wird;

         Fig.    17     zeig¯    einen     Audionfuss    nach Be  festigung des Gitters an den Haltedrähten;       Fig.    18, 19, 20. 21 und ?2 zeigen den  Mechanismus, in dem die     ursprünglich        plat-          tenförmige    Anode am     Audionfuss    befestigt  <B>wird;</B>       Fig.        2,3,    24 und ?5 zeigen einen Mecha  nismus, in dem der     Glühdrabt    an den Zufüh  rungsdrähten befestigt wird.  



  Vor .der Beschreibung der verschiedenen  Einzelteile soll der Arbeitsgang der Maschine  kurz     angegeben    werden. Auf einem Gestell 1       .sind        ausser    einem drehbaren Tisch 2 noch  eine Anzahl von Mechanismen angeordnet, in  bezug auf welche der     Audionfuss    nacheinan-      der in .eine Arbeitsstellung bewegt wird.

   Zu  diesem Zweck ist der Tisch 2 mit     wagrech-          ten,    radial gerichteten Bohrungen versehen,  die sich zur Aufnahme     j:e    eines .Stiftes 80       (Fig.    12) eignen,     .der    zum Halter des     Audion-          fusses    gehört. Der Tisch, der mit einer     Welle          fest-    verbunden ist, wird absatzweise mit  telst eines Zahnrades 5 gedreht, das mit einem  auf der     Welle    3 sitzenden Zahnrad in Ein  griff steht.  



  Die in vorliegender Beschreibung be  schriebene Maschine dient dazu, einen Au  dionfuss mit     den    verschiedenen Elektroden,  wie Gitter, Anode und Glühkathode zu ver  sehen. Zu diesem Zweck wird der Fuss in  Stellung 0     (Fig.    1) in einen der Halter des  drehbaren Tisches eingesetzt. Der Halter ge  langt infolge der drehenden, zeitweilig aus  setzenden Bewegung des Tisches 2 nachein  ander in die Stellungen<I>A. B, C, D, E, F, G,</I>       II,    so dass der     Audionfuss    nacheinander ver  schiedenen Operationen unterworfen wird.

    Diese Operationen sind folgende: In Stel  lung     Ä    werden die Halte- und Zuführungs  drähte des     Audionfusses    gekämmt, in Stel  lung B werden die zwei äussern Zuführungs  drähte (die Drähte e,     Fig.    5 und 12) gebo  gen, in.

   Stellung C     werden    die Halte- und  Zuführungsdrähte auf die richtige Länge  abgeschnitten, in Stellung D werden die  Zuführungsdrähte c an ihren äussern Enden       breitgedrückt,    in :Stellung E werden diese  Enden umgebogen, in     ,Stellung        h'    wird das  Gitter an den Drähten b     (Fig.    12 und 17)  befestigt, in Stellung G wird die Anode an  den     Drä-bten    a befestigt und schliesslich wird  in Stellung H die Glühkathode in Form       eines    Drahtes an den beiden äussern Zufüh  rungsdrähten     befestigt.    Diese Mechanismen  sollen nun nacheinander näher beschrieben  werden.

      <I>Das</I>     Kömynen.        (Fig.    2 und 3)    Nachdem der Arbeiter den     Audionfuss    in  einen Halter eingesetzt hat, bewegt sich der  Tisch und führt diesen Halter in eine     Stel-          lunz,    wo der     Au.dionfuss    vom     1'Iechanismus       .. Der Halter selbst besteht aus einem Stift  80, an dem ein feststehender Backen 81 be  festigt ist     (Fig.    11, 12 und! 13).

   Dieser feste  Backen bildet mit dem beweglichen Backen  82 eine den     Audionfuss    haltende Zange.     Di(@     Zange wird durch eine an den Stiften 84, 8:5       befestigte    Feder 83 zugezogen. Am fest  stehenden Backen 81 ist noch ein Ausleger  86 befestigt, der als Stütze für die Halte  und Zuführungsdrähte des     Audionfusse"     dient.  



  Der Mechanismus A, der in     Fig.    2 und 3)  dargestellt ist, wird vom Kettenrad 9 be  wegt, das auf einer im Gestell 1 gelagerten  Welle 1.1 sitzt. Ausser diesem     Kettenrad    9  sitzen noch ein Kettenrad 10 und Nocken 12,  13 und     17    auf dieser Welle. Die Welle wird  durch das Kettenrad 9 und eine Kette 8 in  Drehung versetzt und     überträgt    diese Dre  hung durch Vermittlung des Kettenrades 10  und einer Kette 7 auf die verschiedenen     Ket-          tenTäder    für die verschiedenen Mechanismen       (Fig.    1).

   Bei Drehung der Welle 11 steuert  der Nocken 12 eine Rolle 14, die um eine im       Schlitten    16     angebrachte    Spindel     15    drehbar  ist. Der Schlitten 16 kann     mittelst    Muffen 21  auf fest in Futtern 30 angebrachten Stangen.  7 9 und 20     gleiten.    Infolge dieser     Gleitbewe-          gung    und infolge der Drehung der Welle 11  wird der     iSchlitten    16 eine Hin- und Her  bewegung ausführen. Zu diesem Zweck ist  eine Feder 36 am Schlitten befestigt, die be  wirkt, dass die Rolle 14 fortwährend mit dem  Nocken 12 in Berührung ist.  



  Auf dem Schlitten 16 sind ferner     no@.li     zwei Stifte 22 und 23 angebracht, um     dic:,     die Arme 24 und 25 drehbar sind, die mit       h.ollen    27 und 28 versehen sind, die von  einer Feder 26 an die Nocken 13     bezw.    17  angedrückt werden.

   Ferner sind Platten 40  an den Enden der Zangenarme 25 und 21  befestigt, die     Ausnehmungen    haben, in die  in     ;Schliessstellung    der erwähnten Arme die  Halte- und Zuführungsdrähte des     Audion-          fusses    aufgenommen     werden.    Auch sind auf  den Armen 24 und 25 Stifte 35, 34 ange  bracht, die in der     äussersten    Schliessstellung           zenden    Anschlag<B>31</B> anstossen.

   Die Wir  kungsweise des Mechanismus ist nun fol  gende: In dem Augenblicke, in dem der       Audionfuss    vom Tisch 2 in die Arbeitsstel  lung in bezug auf den Mechanismus geführt  worden ist, befinden sich die Arme 25 und  24 in ihrer hintersten     Irrage.    Infolge der  Drehung der Welle 11 wird sich     der,Schlit-          ten    16 nach vorn bewegen und die Nocken  13 und 17 werden in eine solche Stellung       ;gelangen,    dass sich die Platten 40 der Arme  24 und 25 um die Halte- und Zuführungs  drähte des     Audionfusses    schliessen können.  Damit das Hin- und     Herbewegen    des Schlit  tens 16 ermöglicht wird, ist ein Schlitz 37  für die Welle 11 vorgesehen.

   Sind nun die       Halte-    und Zuführungsdrähte von den     Bak-          ken    4-0 umschlossen, so befindet sich der Me  chanismus in der in     Fig.    2 angegebenen     .Stel-          lun-.    Bei der weiteren Drehung der Welle  11 wird der Nocken 12 die Rolle 14     weg-          @tossen,    und der Schlitten mit den Armen 24  und 25 wird sich somit vom     Audionfuss    weg  bewegen.

   Infolge dieser Bewegung werden  die Rollen 2 7 und 28 von den Nocken 13  und 17 ablaufen, so dass die Arme 25 und 24  Neigung haben werden, sich fest zusammen  zu klemmen, was den Halte- und Zufüh  rungsdrähten des     Audionfusses    schaden  könnte. Wie bereits gesagt, .sind aber auf  den Armen 25 und 24 Stifte 34 und 35       angebracht,    die am Anschlag 31 anliegen  und daher alle weitere Bewegungen dieser  Arme verhindern. Sind die Arme in ihre  hinterste Stellung gebracht, so öffnen sie  sich wieder, worauf der     Audionfuss    frei  gemacht wird und sich in eine folgende Stel  lung bewegt.  



  <I>Die Formveränderung der</I>     äussern        Zufüh-          ..          rungsdrähte   <I>des</I>     Audionfusses        (Fig.    4 und 5<B>)</B>  Der Mechanismus B, .der dazu dient, die  äussern     Zuführungsidrähte    derart zu gestal  ten, dass genügend Raum beibehalten bleibt,  um das Gitter und die Anode an den für sie  bestimmten Drähten zu befestigen, entnimmt  seine Bewegung einem Kettenrad 50, das von  einer Fette 7     (Fig.    1) dauernd gedreht wird.

      Das Kettenrad 50 sitzt auf einer im     Gestell     1 gelagerten Welle 51, die mit einem Nocken  52 versehen ist, der eine am Schlitten 55 be  festigte Rolle 53 entgegen der Wirkung'  einer Feder 61 bewegt. Der Schlitten 55  kann mittelst Muffen 56 auf Stangen 57 glei  ten, .die     mittelst    Futter 58 und 59 mit dem  am Gestell 1 befestigten Ausleger 60 ver  bunden sind. Der Schlitten 55 ist ferner mit  an ihm fest angebrachten Anschlägen     ü7     und -68 und mit einem Ausleger 6,2 versehen,  an dem Hebel 63     und!    64 in Punkten 81 und  80 drehbar .befestigt sind.

   Diese Hebel sind  mit Backen 65 und 66 versehen, die sich bei  der     Vorwärtsbewegung    des     Schlittens    zwi  schen .die Drähte des     Audionfusses    schieben.  Bei ihrer     Vorbewegung    stossen sie an fest  mit dem Futter 58 verbundene Anschläge 72  und 73 an, so ass die Hebel eine Drehung  bekommen und die Drähte c des     Audionfusses     gegen die Anschläge 67 und 68 nach aussen  drücken.

   Darauf bewegt sich .der     - & hlitten     55 zurück, worauf sich die Hebel 63 und 64  von den Anschlägen 72 und 73     entfernen    und  darauf durch Federn 69 und 70 an Anschläge  74 und 75 angedrückt werden, so dass ver  hütet wird, dass .sie sich zu weit einwärts  bewegen und infolgedessen den innern Hal  tern schaden würden. Ist der Schlitten in  seine am meisten zurückgezogene Stellung       gelangt,    so begibt sich der     Audionfuss    in  Stellung C.    <I>Das Abschneiden der Halte- und Zufüh-</I>  <I>rungsdrähte des</I>     Andion   <I>f</I>     usses        (Fig.    6 und 7).  



  Der     Mechanismus    C entnimmt seine Be  wegung einem Kettenrad 100, das in dersel  ben Weise wie bei den andern Mechanismen  von der     Kette    7 dauernd gedreht wird. Das       Kettenrad    100 sitzt auf einer im Gestell 1  gelagerten Welle<B>101</B> und versetzt den  gleichfalls auf dieser Welle angebrachten  Nocken 102 in Bewegung. Eine Rolle 103,  die auf :einer im     ;Schlitten    105 gelagerten  Spindel drehbar ist, wird mittelst einer Fe  der 108 gegen den Nocken 102 gedrückt, so  dass sie allen Bewegungen des letzteren folgt.

    Der     Schlitten    105 kann sich mittelst Muffen      106 auf     :Staugen        1b'7    verschieben, die in am  Ausleger 117 befestigten Futtern 109     orts-          fest-angebracht    sind. Der     Schlitten    105 ist  ferner mit einem ;Stift 110 versehen, um den  sich     Zangenürme    113 und 114 mit Naben     111.     und 112 drehen können. Diese Zangenarme  11.3 und 114 sind mit Backen versehen, an  denen Messer 115 mittelst Bolzen 116 be  festigt werden können. Ferner sind die Zan  genarme mit Rollen<B>118</B> und 119 versehen,  die von einem auf der Welle 122 angebrach  ten Nocken 121     gesteuert    werden.

   An dieser  in Böcken 1.2.3 und 124 gelagerten Welle 122  ist nämlich ferner noch ein Arm 125 be  festigt, der auf nicht dargestellte Weise in  Absätzen bewegt werden kann und dem  gemäss die Rollen 118 und 119 gegen eine  Feder 124 bewegt, was zur Folge haben  wird, dass die Backen 1.30     Lind    131 sich öff  nen und schliessen. Dadurch,     da.ss    man die  Messer 11.5 richtig anbringt, kann man die  Halte- und Zuführungsdrähte auf die ge  wünschte Länge abschneiden.

   Dieses Ab  schneiden wird in der am meisten vorgescho  benen .Stellung des Schlittens 105     (Fig.    6  und 7) erfolgen, während dessen am meisten  zurückgezogene Stellung Raum genug für die       Bewegung    des     Audionfusses    in die folgende  Stellung D lassen wird.    <I>Das</I>     Abplatten   <I>der</I>     @zrcrechtgeschnitte,)aen    Zu  <I>führungsdrähte des</I>     Aicdion   <I>f</I>     usses        (Fig.    8, 9  und 10).

      Der     Mechanismus    D entnimmt seine Be  wegung einem Kettenrad 150, das von der       Kette    7 dauernd gedreht wird     (Fig.    1).  Dieses Kettenrad sitzt auf einer im Gestell 1  gelagerten Welle 151 und erteilt einem       Nocken    152 eine umlaufende Bewegung.  Eine Rolle 153, die mittelst einer Spindel  154 mit einem     Schlitten    156 verbunden ist,  folgt der Bewegung dieses Nockens entgegen  der Wirkung einer Feder 159. Der     Schlitten     <B>156</B> kann sich mittelst Muffen 155 auf Stan  gen 157. verschieben, die ihrerseits mit Fut  tern 158 fest verbunden sind.

   Der Schlitten       15,6    besteht, wie aus     Fig.    10 ersichtlich ist,  aus     -einem    feststehenden Körper, in dem eine    Bohrung 176 für eine Welle 177 angebracht  ist, die in der Mitte exzentrisch abgedreht  ist.     .Dieser    Exzenter 178 ist von einem Kör  per 179     umschla        sen,    an dem ein Stempel  181 mittelst eines Bolzens 180 befestigt ist.  Gegenüber diesem Stempel 181 befindet sich  ein ortsfester Stempel     1-82,    der     mittelst    eines  Bolzens 183 am Körper 156 des Schlittens       befestigt    ist.

   Die Welle 177 wird von einem  Kettenrad 175 gedreht, das auf nicht dar  gestellte Weise in umlaufende Bewegung  versetzt wird. Die Stempel 181 und 182  können derart betätigt sein, dass sie bei ge  genseitiger Annäherung nur die äussern  Zuführungsdrähte des     Audionfusses    breit  drücken. Nach der     Abplattungsbewegung     wird der Schlitten 156 vom Nocken 152 zu  i     ückbewegt    und der     Audionfuss    kann sich  wieder in die folgende Stellung     E    bewegen.

    <I>Das</I>     Umfalten        der        äussern        Zuführungsdrähte     <I>des</I>     Audionfu.sses        (Fig.    14 und 15).  



  Der Mechanismus E entnimmt seine Be  wegung einem Kettenrad 200, das von der  Kette 7 gedreht wird und auf einer im Ge  stell 1 gelagerten Welle 201 sitzt. Auf die  ser Welle sitzen noch ein Zahnrad 231 und       1\i        ocken    202 und 215. Eine Rolle 203, die  mittelst einer Spindel 204 an einem Schlit  ten 205 befestigt ist, folgt den Bewegungen  des     Nockens    202 entgegen der Wirkung  einer Feder<B>235.</B> Der :Schlitten 205 kann  sich mittelst     Muffen    206 auf Stangen<B>'207</B>  verschieben, die mit an einem Ausleger 209  befestigten Futtern 208 fest verbunden sind.

    Am Schlitten 205 ist ein Anschlag 210 be  festigt, und ein     Arm    211 ist ferner mittelst  eines Zapfens 242, auf welchem er fest  gekeilt ist, an diesem Schlitten drehbar be  festigt. Der Arm 2.11 ist mit einem zungen  förmigen Ende versehen, er wird durch einen  ebenfalls auf dem Zapfen 242 festgekeilten  Arm 213 bewegt, der mittelst einer Rolle       \21:1-    vom Nocken 215 gesteuert wird. Infolge  der Drehung dieses     Nockens    wird der Arm  213 entgegen der Wirkung der Feder 243  bewegt und das zungenförmige Ende des  Armes 211     bewegt    sich vom Anschlag 210      weg und dann wieder gegen     denselben    hin.

    Ferner ist .am     :Schlitten    205 ein Hebel 2.20  angebracht, der sich um einen Stift 221  dreht und mit einer Rolle     223    versehen ist,  die von einem Nocken 224 gesteuert wird.  Dieser Nocken 22-4 ist an einer in den     Bök-          ken    226 und 229     gelagerten    Welle 225 be  festigt, die von einem mit dem Zahnrad 231 in  Eingriff stehenden     Ritzel230    gedreht wird.  Mit dem Hebel 220 ist mittelst eines Stiftes  219 ein besonderer Teil 21.2 drehbar verbun  den. Dieser Teil 212 ist mit einer Gleit  fläche 2,17 und mit.     vorstehienden    Fingern       -)18    versehen.

   Er wird durch eine Feder 222       gegen    den Vorsprung 216 des     Anschlages     2.10     gedrückt.        DieWrkungsweise    des     Me-          ehanismus    ist nun folgende.  



  Ist der     Audionfuss        h    vom Tisch' 2 in die  Stellung     E        gebraeht    worden, so verschiebt  sich der     Schlitten   <B>205</B> nach vorn und die  abgeplatteten Enden der     Zuführungsdrähte    e       werden    vom zungenförmigen Ende des Ar  mes 211 gegen. den     An.-chlag    210 gedrückt.  In diesem Augenblick befindet sich     .der     Nocken 224 in einer solchen Lage, dass die       h,olle        2?3    Gelegenheit hat, möglichst nahe  an die Mittellinie der Welle     22'5    heranzu  rücken.

   Der Teil 212 wird sich daher in sei  ner am meisten     zurüekgezogeren    Lage befin  den, in der er von der Feder 222 mit der  Gleitfläche 2-17 an die schräge Seitenfläche       de:s        Vorsprunges    216     angedrückt:    wird. In  dieser Stellung werden sich also die Finger  218 rechts und hinter den     umzufaltenden     Zuführungsdrahtenden des     Audionfusses        K     befinden. Bei der weiteren Drehung des       Nockens    224 wird die Rolle 223 von .der  Mittellinie der Welle 22,5 wegbewegt, so dass  der Teil 212 in die Richtung des     Audion-          fusses    gedrückt wird.

   Dies wird zur     Fole     haben, dass die Gleitfläche 217 dem Profil  des Vorsprunges 2,16 folgt, so     .dass    der     lLTok-          ken    218 eine derartige     Bewegung    erhält, dass  das breitgedrückte Ende des Zuführungs  drahtes c um den zungenförmigen Teil 211.  gefaltet wird.

   Ist dies erreicht, so geht zu  nächst der Teil 212     zurück,    darauf bewegt  sich die Zunge 211 aus dem hakenförmig    gebogenen Ende des     Ilakens    c heraus, wor  auf der     .Schlitten    205 .sieh in seine hinterste  Stellung bewegt, so dass der     Audionfuss    Ge  legenheit bekommt, in die nächste Stellung       If'    bewegt zu werden.  



  <I>Das</I>     Anbringen   <I>des</I>     Gitters    (Fug. 16 und 17).    Der Mechanismus F besteht .aus einem  Revolverlager 249, das um eine Welle 250  drehbar ist und mittelst     Zahnräder    2,52, 253  und     2'54    eine zeitweilig aussetzende, dre  hende Bewegung erhält, die derjenigen des  Tisches 2 entspricht (Fug. 1). Das Revolver  lager 249 ist mit Haltern 255     für    die anzu  bringenden Gitter versehen. Diese Halter  bestehen .aus -einem feststehenden Teil     21e     und einem beweglichen Klemmteil 258,  zwischen denen das Gitter gehalten wird.

    Wie aus     Fig.    17 ersichtlich ist, wird das  Gitter 256 mit einem an den Enden abge  bogenen Stützdraht 257 versehen, dessen  Enden an den Drähten b befestigt werden.  Das Gitter mit Stützdrähten wird nun in  Halter oder Lager 255 eingesetzt, und zwar  derart, dass die Enden des Stützdrahtes 257  in der Arbeitsstellung des Lagers gerade an  der erwünschten Stelle in bezug auf die  Stützdrähte b zur Anlage kommen. In die  ser Stellung kann eine Befestigung durch  ein Schweissgerät stattfinden, das aus  Schweissstiften<B>263</B> und - 264 besteht, die  nachgiebig auf Auslegern 265, 266 ange  bracht sind. Die Stifte können     mittelst     Stromzuführungen 269, 270 an ein elektri  sches Netz angeschlossen werden.

   Die Aus  leger 266 und 265 sind auf Hebeln 267 und  268 angebracht, die durch einen Nocken<B>271</B>  bewegt werden können (Fug. 1). Dieser  Nocken sitzt auf einer Welle 272, die     mit-          telst    eines Kettenrades 273 von der Kette 7  gedreht wird.     Ferner    ist noch ein Arm 260  (Fug. 16) vorgesehen, der um einen im Ge  stellt 1. angebrachten Teil 261 drehbar ist  und in nicht dargestellter Weise bewegt  wird.

   Dieser Winkelhebel ist derart ange  bracht, dass er bei seiner     Bewegung    an eine  auf dem Klemmteil 258 angebrachte Rolle  2-59 anstösst, wenn diese sich in der A,rbeits-           stellung        befindet.-    Diese Bewegung, die nach       Anschweissen    des Stützdrahtes des Gitters  an die Drähte b erfolgt; hat zur Folge, dass  der     Klemmteil    258 so weit auswärts bewegt  wird, dass die Bewegung -des     Audionfusses     mit dem auf ihn aufgesetzten Gitter in die  nächste Stellung G ermöglicht wird.    <I>Das</I>     Anbringen   <I>der Anode</I>     (Fig.    18, 1.9, 20,  21 und     2'2).     



  Der Mechanismus G ist mit einem Re  volverlager 307 versehen, an dem Halter 308  befestigt sind, die sich bewegende Teile 3(l9,  312 und 313 enthalten, welch letztere derart  gestaltet. sind, dass sie sich zum Tragen einer  flachen Anodenplatte eignen. Diese in Zy  linderform zu biegende Platte ist an ihren  beiden Enden rechtwinklig umgeschlagen,  zwecks     Befestigung    mit diesen Teilen :in  den Drähten a des     Audionfusses.    Zum Tra  gen der Platte sind die Teile 312 und 313       tnit    Stiften 310 und 311 versehen, die mit.

    ,je einem Ausschnitt versehen sind, wobei  die Einrichtung derart getroffen ist, dass die  flache Anodenplatte gerade zwischen diesen  zwei     Stiften    eingeklemmt gehalten wird       (Fig.    19), bis sie, so wie     weiter    unten er  klärt werden wird, in Zylindergestalt     ge-          bracht    und an den     Audionfuss    befestigt  wird.  



  Entsprechend der Arbeitsstellung des  Revolverlagers 307 in bezug auf den dreh  baren Tisch 2 ist ein sich auf- und     abbewe--          gender    hohler Dorn 314 angebracht, der  durch eine am Gestell 1 angebrachte Muffe  geführt wird, und durch einen Hebel 320       betätigt    wird, der im Punkt 327 an einem  am Gestell 1 befestigten Ausleger 325 dreh  bar befestigt ist. Dieser Hebel wird     mit-          telst    einer Rolle von einem drehbaren, auf  eine vertikale hohle Welle 301     aufgekeilten     Nocken 302 gesteuert.

   Die hohle Welle 301,  die um eine Welle 303 drehbar     ängeoldnet     ist. entnimmt ihre umlaufende Bewegung  einem Kettenrad 30,0, das von der Kette 7  angetrieben wird     (Fig.    1). An der     hohlen          Mrelle    301.     (Fig.    18) ist ferner noch ein  Nocken 302' befestigt, von dem eine Rolle    des Winkelhebels 322 ,gesteuert- wird. Dieser  Winkelhebel, der in einem Punkt 326     aul'     dem - Ausleger 325 drehbar angeordnet ist,  bewegt sich gegen eine Feder 323 und liegt  mit seinem Ende 318 an einer Platte 328  an,. in der Stifte 330 und 331 fest ange  bracht sind. Die Stifte 331 sind mit der.

    '[.'eilen 312 und 313 unmittelbar verbunden  und der Stift 330 liegt an einer Feder 329  an, die ihrerseits an den Teil 309 andrückt.       Bewegt    sich nun das Ende 318 des Winkel  hebels nach links     (Fig.    18), so werden die  Stifte 331 entgegen der Wirkung der Fe  dern 319 nach links bewegt. Gleichzeitig       wird    die Feder 329 vom Stift 330 zusam  mengedrückt und drückt infolgedessen der,  'feil 309 an die Anodenplatte an     (Fig.    19).  Diese Bewegung wird so lange fortgesetzt,       his    die Anodenplatte an den Dorn 314 an  stösst, worauf sie durch die konkave Vorder  fläche des Teils 309 um den Dorn gelegt  wird     (Fig.    20).

   Infolge des Widerstandes,  den der Teil 309 findet, wird die Feder 329  zusammengedrückt, während die Teile<B>321</B>  und 313 ihren Weg fortsetzen. Infolge die  ser Bewegung werden sie so weit von der       Platte    entfernt, dass sie diese nicht weiter       stflren,    wenn das völlige     Umbiprer    um den  Dorn erfolgt.  



  Dieses Umbiegen wird durch Backen  350 und 351 bewirkt, die um eine Spindel  341 drehbar auf einem Schlitten 340 ange  bracht sind, der sich mittelst Muffen     343     auf am Gestell 1     befestigten    Stangen 342  verschieben kann. Die Backen 350 und<B>351</B>  bilden je den vordern Teil von Zangen  hebeln 344 und 345, die mit Rollen 346 und  347 versehen sind und mittelst einer     Fedez     338 gegeneinander bewegt werden. Dies hat  zur Folge, dass die Rollen 346 und 347 an  einen festen Nocken 348 angedrückt werden.  der an einer am Gestell 1 befestigten     Säuh     349 befestigt ist. Mit dem .Schlitten     34(     steht ein Winkelhebel 355 in Verbindung.

    der in einem     Punkt    356 des Auslegers 325  drehbar angeordnet und an seinem andern  Ende mit einer Rolle 358 versehen ist,     diE     vom Nocken 302     gesteuert    wird. Die     Bewe.              gungen    des Winkelhebels haben das     Hin-          und        Hergleiten    des Schlittens 340 entgegen  der Wirkung der Feder 357 zur Folge.  



  Ist nun die zunächst plattenförmig  Anode gebogen, wie in     Fig.    20 angegeben,  so wird der Schlitten 340 nach links bewegt.  Infolge dieser Bewegung werden die Rollen  346 und 347 vom Nocken 348 gesteuert, so  dass die Backen 350 und 351 um den Dorn  314 gleiten und die Platte     derart    biegen,  dass sie völlig Zylinderform annimmt und  mit ihrem umgeschlagenen Ende an den  Drähten     a    des     Audionfusses    zur Anlage  kommt. In dieser Stellung sind nun wieder  Schweissstifte 371 und 372 vorgesehen, die  mittelst Ausleger 373 und 374 am Hebel  377 befestigt sind und mittelst Führungen  375 und 376 und Hebel 380 und 381 bewegt  werden.

   Der Hebel 381 wird mittelst der  Stange 385     (Fig.    1) bewegt und erteilt seine  Bewegung dem Hebel 380 mittelst der in  384 gekoppelten     Arme    382 und 383. Der  Hebel<B>377</B> ist mittelst eines Stiftes 378 an  einem Ausleger 379 drehbar befestigt und  kann von einer senkrechten     Stange    393     auf-          und        abbewegt    werden. Infolge dieser     Auf-          und        Abbewegung    wird das Schweissgerät in  die Arbeitsstellung hinein und aus derselben  herausgebracht.

   Ist dieses Schweissgerät in  die Arbeitsstellung gekommen, so wird es  von einem sich um den Punkt 387 drehen  den Winkelhebel bewegt, der mit seinem  Ende in eine Gabel der Stange 385 eingreift  und am andern Ende mittelst einer Rolle  von einem Nocken 388 gesteuert wird, der  seine umlaufende Bewegung einem von der  Kette 7 bewegten Kettenrad 389 entnimmt.  Das Revolverlager wird mittelst Zahnräder  390, 391 und 306 absatzweise gedreht.  



  Furz zusammenfassend ist die Wir  kungsweise des Mechanismus G folgende:  Ist der     Audionfuss    in die Arbeitsstellung  gekommen, so bewegt sich der hohle Dorn  314 um das bereits am     Audionfuss    befestigte  Gitter aufwärts, worauf die von den Teilen  312 und 313 gehaltene Anodenplatte vom  Teil 309 und den Backen 350 und 351 um    den genannten Dorn in Zylinderform gebo  gen wird und mit ihren     umgcschlagenen     Enden in der richtigen Stellung in bezug auf  die Drähte     a    angeordnet wird.

   Darauf wird  der Hebel 377 mit dem Schweissgerät in die  Arbeitsstellung gebracht, worauf die     Stif        te     371 und 372 einwärts bewegt werden und  das Schweissen der Anodenplatte an den  Drähten a des     Audionfusses    erfolgt. Darauf  wird der Dorn 314 abwärts bewegt, während  das Schweissgerät angehoben wird, wobei  die Einrichtung derart getroffen ist,     daB     sich der     Audionfuss    in die Stellung H be  wegen kann.  



  <I>Das Anbringen des</I>     Glühdrahtes        (Fig.    23.  24 und 25).  



  Der Mechanismus H entnimmt seine Be  wegung einem von der Kette 7 bewegten  Kettenrad 400, das auf einer im Gestell 1  gelagerten Welle 401 sitzt. Auf dieser  Welle sind ferner ein Zahnrad 402, eine       Nockenscheibe    403 und Kurvenscheiben 404  und 420 angebracht. Auf dem Gestell 1 ist  ein Auflager 406 angebracht, an dem ein  Hebel 408 drehbar befestigt ist. Dieser He  bel 408 ist in 407 an einer Stange befestigt.  die durch das Gestell 1 geführt wird und  mittelst einer Rolle 410 von der Nocken  scbeibe 403 gesteuert wird. Der Hebel 408  wird infolgedessen gegen eine Feder 409 be  wegt und diese Bewegung wird von einer  am Ende des Hebels     befestigten    Gabel 4(l5  und von einem Stift 411 auf einen Schie  ber 412 übertragen.

   Dieser Schieber ist  durch eine auf der Konsole 417 vorhandene  Muffe geführt und hat ferner eine Höhlung,  durch die der Draht 414 verschoben werden  kann. Dieser Draht 414 ist auf eine an der  Konsole 417 befestigte Vorratsrolle 415 auf  gewickelt. In     Fig.    25 ist der Antrieb des  Schiebers 412 näher angegeben. Wie aus  dieser Figur     ersichtlich    ist; dreht sich der       Stift    411 um einen am Schieber 412 ange  brachten Drehpunkt 433; er ist mit zwei  Ansätzen 431 und 432 versehen.

   Der Stift  411 wird durch eine an ihm befestigte Fe  der 430 die Neigung zeigen, mit dem An-      Satz 482 auf dem Schieber 412     aufzuruhen.     Wird nun die Gabel 405 des Hebels 408  nach rechts bewegt, so wird der Ansatz 481  an den Schieber 412 angedrückt und klemmt  dadurch den Draht 414 fest.

   Mit dem  Schieber 412 ist eine hohle Nadel 418 ver  bunden, die den Draht 414 bei der<B>Ab-</B>  w     i        *Lrtsbewegung        durch        das        Gitter        führt.        Ist     die Nadel 413 nach unten bewegt worden,  so wird der vorstehende Teil des Drahtes  414 von einem Zangenarm 419     (Fig.    23) er  fasst, der am Gestell 1 drehbar     befestigt    ist  und     mittelst    der Kurvenscheibe 420 mit  Hilfe einer Rolle 416 bewegt wird.

   Der  Backen 441 dieses Zangenarmes ist mit  einem Filzkissen versehen und klemmt sich  in der Schliessstellung an einen festen An  schlag 440, von dem der Draht 414 erfasst  wird. Bei der Aufwärtsbewegung des Schie  bers 412 kommt der Draht 414 zwischen  den hakenförmig gebogenen Enden der  Haltedrähte c des     Audionfusses    zur Anlage.  Zum Zukneifen dieser hakenförmigen Enden  ist eine Zange 421, 422 mit Backen 423, 424  vorgesehen, die von einem Nocken 425 be  tätigt wird. Dieser Nocken folgt mittelst  einer Welle 426 der     umlaufenden    Bewegung  eines mit dem Zahnrad 402 in Eingriff ste  henden     Ritzels    427.

   Die Backen 423 und  424 sind an den obern Enden mit flachen  Teilen versehen, über die Messer 485 und 436  gleiten können, zum Abschneiden des Drah  tes 414 nach dessen Befestigung an den Zu  führungsdrähten. Die Messer 485 und 486  sind an einem Hebel 418 befestigt, der im  Punkt 437 drehbar angeordnet ist und     mit-          telst    einer Rolle von der Kurvenscheibe 404  gesteuert wird.  



  Sind die Drähte     abgeschnitten,    so öffnen  sich die Backen 423 und 424, die in geöff  neter Lage .so weit     zurückgezogen:    sind,     da.ss     der     Audionfuss    bei seiner     Beweglang    in die  nächste     :Stelle    nicht     gestört    wird. Dies     isst     Stellung O, wo der Arbeiter den     fertigen          Eiudionfuss    aus dem Halter herausnimmt  und ihn mit einem neuen vertauscht, der       wieder    dem oben beschriebenen Arbeitsgang       unterworfen        wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum selbsttätigen Anbringen der verschiedenen Elektroden auf den Halte- und, Zuführungsdrähten von Audionfüssen. gekennzeichnet durch Mechanismen zum Richten und zur Formveränderung dieser Halte- und Zuführungsdrähte, Mechanismen zum Anbringen der verschiedenen Elektro den auf diesen Drähten und eine Vorrich tung, durch die der Audionfuss nacheinander in Arbeitsstellung in bezug auf diese Me chanismen gebracht wird. UNTERANSPRÜCRE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Halter für die Au dionfüsse auf einem zeitweilig aussetzend .sich drehenden Tisch angebracht sind. und, die verschiedenen Mechanismen in die von diesen Haltern beschriebenen Bahn und aus derselben heraus beweg lich angeordnet sind. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, d.ass die Mechanis men zum Richten und zur Formverän derung der Halte- und Zuführungs drähte auf radial in bezug auf dem dreh baren Tisch beweglichen Schlitten ange bracht sind. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zum Richten der Halte- und Zuführungsdrähte ein Kämmech.anismus vorgesehen ist, der mit einem gezahnten Teil versehen ist. dessen Zähnezahl der Anzahl der zu richtenden Drähte entspricht. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine Zange mit zwei en Backen, die um die Halte e Zahnt und Zuführungsdrähte geschlossen und darauf gemäss der Mittellinie des Au dionfusses bewegt werden. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formmechanis mus aus einer Biege- und Abplattungs- vorrichtung besteht. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass sieh eine Zange mit geöffneten Backen zwischen die Drähte des Audionfusses schiebt und diese Backen in geschlossener Lage den Draht in die erwünschte Form biegen. r. Maschine nach Unteranspruch 6, bei der da.s breitgedrückte Ende eine: Halte- oder Zuführungsdrahtes umgefal tet wird, dadurch gekennzeichnet, da.ss der betreffende Draht zunächst zwi schen einem festen Anschlag und einem zungenförmigen Baken festgeklemmt wird, worauf ein anderes Organ das breit gedrückte Ende des Drahtes um den ge nannten zungenförmigen Backen biegt. B.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus zum Anbringen des Gitters mit einem Revolverlager mit Haltern für die ein zelnen Gitter versehen ist, das derart an geordnet ist, dass die von den Haltern dieses Lagers beschriebene Bahn die von den Haltern des drehbaren Tisches durchlaufene Bahn berührt. 9. Maschine nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass ein Schweiss gerät gemäss der gemeinsamen Berüh rungslinie im Berühungspunkt der zwei Bahnen angeordnet ist. <B>10.</B> Maschine nach Unteranspruch 9, da: durch gekennzeichnet, dass das Schweiss gerät aus zwei Stiften besteht, die sich gemäss der Berührungslinie, aber in ent gegengesetztem Sinne bewegen und bei derseits der Schmelzverbindungsstelle angeordnet sind.
    11. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus zum Anbringen der Anoden mit einem Revolverlager mit Haltern für die Ano den in Rohgestalt versehen ist, das der art angeordnet ist, dass die von den Hal tern dieses Lagers beschriebene Bahn die von den Haltern des drehbaren Tisches durchlaufene Bahn berührt. 12. Maschine nach Unteranspruch 11, bei der die Audionfüsse mit zylindrischen Anoden versehen werden, dadurch ge kennzeichnet, d.ass im Berührungspunkt .der Bahnen des Revolverlagers und des drehbaren Tisches ein zylindrischer Dorn hin- und herbeweglich angeordnet ist.
    13. Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die zylindri schen Anoden aus flachen, im Lager an geordneten Platten gebildet werden und dass jedes Einzellager aus einer Klemm vorrichtung zum derartigen Halten einer flachen Anodenplatte besteht, dass diese parallel zur Dornachse angeordnet ist. 1.4. Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass ein beson derer Teil die Platte vorbewegt und an den Dorn andrückt, und darauf eine ge öffnete Zange mit ihren Backen die Platte um diesen Dorn in Zylinderform biegt, worauf sie an den Zuführungs drähten des Audionfusses befestigt wird. 15.
    Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn mit einer mittleren Bohrung und einem Schlitz versehen ist. 16. Maschine nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die in zylin drische Gestalt gebrachte Anode an den Zuführungsdrähten durch ein Schweiss gerät befestigt wird, dass an einem be weglichen Hebel befestigt ist, der zu ge eigneter Zeit gemäss der gemeinsamen Berührungslinie im Berührungspunkt der beiden Bahnen zu liegen kommt. 17.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung zum Anbringen des Glüh.dra.htes, die aus einem hin- und herbeweglichen Teil be steht, der den Draht gemäss der Achse des auf den Audionfuss aufgesetzten Gitters führt. 18. Maschine nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Teil sich gegen ein Greiforgan hin und von demselben wegbewegt, das den von diesem Teil mitgenommenen Draht er- fasst und in die umgefalteten Enden der Zuführungsdrähte des Audionfusses be wegt, worauf diese Enden von Klemmen zugekniffen werden. 19.
    Maschine nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, da.ss der genannte Teil eine hohle Nadel besitzt, durch die der Draht hindurchgeführt ist, der den Glühdraht bilden soll.
CH130252D 1926-08-12 1927-07-11 Maschine zum selbsttätigen Anbringen der verschiedenen Elektroden auf den Halte- und Zuführungsdrähten von Audionfüssen. CH130252A (de)

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