Maschine zuan selbsttätigen Anbringen der verschiedenen Elektroden auf den Halte- und Zuführungsdrähten von Audionfüssen. Die Erfindung betrifft eine Naschine um selbsttätigen Anbringen der verschie denen Elektroden auf den Halte- und Zufüli-= ungsdrähten von Audionfüss.en. Unter Au- flionfüssen sollen im nachfolgenden die Teile Von Entladungsröhren
vers.tand@n werden, dii@ dazu dienen, die verschiedenen Zuführungs- und Haltedrähte zusammenzuhalten, bevor diese mit dem Lampenhörper zu einem abge schlossenen Ganzen zusammengeschmolzen werden.
Die Maschine nach der Erfindung hat Mechanismen zum Richten und zur Form- 1 eränderung der Halte- - und Zuführungw- drähte, Mechanismen zum Anbringen der verschiedenen Elektroden auf diesen Drähten lind eine Vorrichtung, durch die der Audian- fuss nacheinander in Arbeitsstellung in bezu;: auf diese Mechanismen bewegt wird.
Im folgenden wird auf eine-. Ausfüh rungsform der Maschine Bezug -enömmen, die =sich als zweckmässi ;,.erwiesen hat.. Bei dieser sind auf einem zeitweilig aussetzend sieh drehenden Tischhalter für die Audion- füsse angebracht, und die verschiedenen Me chanismen sind in die von diesen Haltern be- schriebenen Bahnen und aus denselben her aus beweglich angeordnet.
Sind die Halte- und Einführungsdrähte in das Glas eingeschmolzen und der so vor bereitete unvollendete Audionfuss in einen der Halter der Maschine eingesetzt, so werden die Zuführungs- und Haltedrähte im allge meinen nicht genau senkrecht zur Quetsch stelle stehen. Es ist nun für die weitere Be handlung und Formveränderung dieser Drähte wichtig, dass sie in bezug auf die Me chanismen stets dieselbe Stellung einnehmen.
Zum Richten der Halte- und Zuführungs drähte kann ein I%ämmechanismus vorge sehen sein, der mit einem gezahnten Teil ver sehen ist. Auch ist es möglich, eine mit zwei gezahnten Bachen versehene Zange anzubrin gen, die um .die Zuführungs- und Haltedrähte geschlossen und darauf gemäss der Mittellinie des Audionfusses bewegt werden kann. Da durch werden die Halte- und Zuführungs drähte genau parallel zueinander gerichtet und sie verlaufen dann senkrecht zum Quetschstellenrand.
Bei einem bekannten Entladungsröhren modell sind zwei Zuführungsdrähte für die Glühkathode und ein Zuführungsdraht, sowie ein Haltedraht für die Anode vorgesehen. Im Falle einer DreielektrodenTöhre, bei der also ausser der Glühkathode und der Anode ein Gitter vorgesehen ist, sind auch für letzteres Je ein Halte- und ein Zuführungsdraht vor handen. Die Zahl der Drähte wird ferner für jede zusätzliche Elektrode um zwei zu nehmen. Zur Befestigung .der Glühkathode werden meistens die Zuführungsdrähte am Ende breitgedrückt und umgefaltet. Der Draht wird nun durch Zupressen dieser um gefalteten Enden .an den Zuführungsdrähten befestigt.
Ferner ist es notwendig, den äussern Draht etwas auszubiegen, damit das Anbringen der andern Elektroden, wie das Gitter und die Plattenanode, ermöglicht wird. Damit .die Formveränderung dieser Drähte ermöglich wird, besteht der Formmechanis mus bei der Ausführungsform, von welcher hier in erster Linie die Rede ist, aus einer Biege- und Abplattungsvorrichtung.
Die Formveränderung der Drähte kann in der Weise erfolgen, dass sich eine Zange mit geöffneten Backen zwischen die Drähte des Audionfusses schiebt und die Backen der art profiliert sind, dass sie in geschlossener Lage den Draht in die erwünschte Form bie gen. Falls das Ende eines Halte- oder Zu führungs.drahtes umzufalten ist, kann der betreffende Draht zwischen einem festen An schlag und einem zungenförmigen Backen der Zange festgeklemmt werden, worauf das Ende des Drahtes vom andern Backen um diese Zange gebogen wird.
iSind die Halte- und Zuführungsdrähte nun in die erwünschte Form und Länge ge bracht, so kommt der Audionfuss in eine Ar beitsstellung, und zwar zunächst, gegebenen falls in. bezug auf eine Vorrichtung, zum Anbringen des Gitters. Diese Vorrichtung ist mit einem Revolverlager mit Haltern für die gesonderten Gitter versehen, das derart angeordnet ist, dass die von den Haltern dieses Lagers beschriebene Bahn die von den Hal tern des drehbaren Tisches durchlaufene Bahn berührt.
Dadurch nun, dass dieses Re volverlager mit derselben Periode wie der drehbare Tisch absatzweise bewegt wird, kommt jedesmal ein gefüllter Halter in eine Arbeitsstellung in bezug auf einen urauf- gesetzten Audionfuss. Das vom Arbeiter in die Lager eingesetzte Gitter ist zweckmässig mit einem Stützdraht versehen, der in der Arbeitsstellung des Lagers an den Halte drähten des Audionfusses befestigt werden kann. Zu diesem Zweck ist ein :Schweiss gerät gemäss der gemeinsamen Berührungs linie im Berührungspunkt der zwei Bahnen angeordnet.
Dieses ,Schweissgerät kann aus zwei Stiften bestehen, die sich. gemäss der Berührungslinie aber in entgegengesetztem Sinne bewegen und beiderseits der .Schmelz- verbindungsstelle angeordnet sind.
Der Mechanismus zum Anbringen der Anode ist zweckmässigerweise mit einem Re volverlager mit Haltern für die Einzelteile dieser Anode versehen, das derart angeordnet ist, dass die von den Haltern des Lagers be schriebene Bahn die von den Haltern des drehbaren Tisches durchlaufene Bahn be rührt.
Für die Anode werden sowohl zylin drische, als auch ebene Platten benutzt. Man kann nun beispielsweise bereits geformte zy lindrische Anoden in die Lager einsetzen, man kann .aber auch die Anode erst in dem Augenblick formen, in dem sie an den Halte- und Zuführungsdrähten befestigt wird.
Sind zum Beispiel zylindrische Anoden an dem Audionfuss anzubringen, so kann im Berüh- ilungspunkt der Bahnen des Revolverlagers und des drehbaren Tisches ein zylindrischer Dorn hin- und herbeweglich angeordnet sein. Falls das Gitter schon auf dem Audionfuss aufgesetzt ist, muss dieser Dorn mit -einer mittleren Bohrung und einem Längsschlitz versehen sein. Zum Biegen der zylindrischen Anode besteht jedes Lager aus einer Klemm vorrichtung zum derartigen Halten der fJa- chen Anodenplatte, dass diese parallel zur Dornachse angeordnet wird.
Ist nun solch eine flache Platte in die Arbeitsstellung ge dreht, so wird sie von .einem besonderen Teil an den Dorn angedrückt, um darauf von den Backen einer Zange um diesen Dorn in Zy linderform gebogen zu werden, worauf die Platte an den Zuführungsdrähten des Audion- fusses befestigt wird. Zu diesem Zweck kann ein,Schweissgerät vorgesehen sein, das längs der gemeinsamen Berührungslinie im Berüh rungspunkt der beiden Bahnen angeordnet ist.
Dieses Gerät sitzt zweckmässigerweise auf einem beweglichen Hebel, so dass es als Ganzes in die Arbeitsstellung in bezug auf (len Audionfuss hinein, oder aus derselben heraus bewegt werden kann.
Schliesslich ist bei der besprochenen Aus führungsform noch ein Mechanismus zum Aufsetzen der drahtförmigen Glühkathode auf den Audionfuss vorgesehen. Zu diesem Zweck ist ein besonderer Teil hin- und tier beweglich angeordnet. Befindet sich ein Audionfuss in der Arbeitsstellung in bezug auf diese Glühdrahtanbringungsvorrichtung, so bewegt der erwähnte Teil sich gemäss der Achse des auf den Audionfuss aufgesetzten Gitters:
Es ist empfehlenswert, im allge meinen von allen Elektroden die Glühkathode zuletzt anzubringen, weil sie regelmässig aus einem sehr dünnen und zarten Draht besteht, der von Gitter und Anode umgeben wird.
Bei der besprochenen Ausführungsform werden zunächst die Gitter und die Anode angebracht, worauf eine Nadel mit einem eingefädelten Draht. gemäss der Achse des Gitters bewegt wird. Die Nadel bewegt sich gegen ein Greiforgan hin und von demselben weg, das den von dieser Nadel mitgenom tnenen Draht erfasst und in die umgefalteten Enden der Zuführungsdrähte des Audion- fusses bewegt, worauf diese Enden von Klemmen erfasst werden.
Darauf werden die angebrachten Drähte beiderseits der Zuf äh- rungsdrähte abgeschnitten. In der Zeichnung ist die fragliche Aus- führungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist eine Dr.aufsieht auf eine Na sc:hine, bei der die Audionfüsse allmählich verschiedene Stufen durchlaufen, so dass nacheinander die Halte- und Zuführungs- dirähte in die richtige Stellung gebracht und mit verschiedenen Elektroden versehen wer den; Fig. A und 3 zeigen eine Draufsicht auf einen Mechanismus, in dem die Halte- und Zuführungsdrähte. gekämmt werden bezw. einen iSchnitt durch .denselben;
Fig. 4 und 5 zeigen einen Mechanismus, der die äussern HalteUrühte des Audionfusses biegt, in Draufsicht und Schnitt; Fig. 6 und 7 zeigen in Diaufsicht und Schnitt den Mechanismus, der die Halte- und Zuf ährungsdrähte auf die richtige Länge ab schneidet; Fig. 8, 9 und 10 stellen den Mechanismus dar, in denen die äussern Zuführungsdrähte an ihrem Ende breitgedrückt werden:
Fig. 11, 1:2 und 13 zeigen die drei Projc:lc- tionen des Halters für den Audionfuss; Fig. 14 und 15 zeigen in @Schnitt und Draufsicht einen Mechanismus zum Umfalten der breitgedrückten Enden der äussern Zu- führungsdrä.hte; Fig. 16 zeigt eine Draufsicht auf einen Mechanismus, in dem das Gitter für den Audionfuss befestigt wird;
Fig. 17 zeig¯ einen Audionfuss nach Be festigung des Gitters an den Haltedrähten; Fig. 18, 19, 20. 21 und ?2 zeigen den Mechanismus, in dem die ursprünglich plat- tenförmige Anode am Audionfuss befestigt <B>wird;</B> Fig. 2,3, 24 und ?5 zeigen einen Mecha nismus, in dem der Glühdrabt an den Zufüh rungsdrähten befestigt wird.
Vor .der Beschreibung der verschiedenen Einzelteile soll der Arbeitsgang der Maschine kurz angegeben werden. Auf einem Gestell 1 .sind ausser einem drehbaren Tisch 2 noch eine Anzahl von Mechanismen angeordnet, in bezug auf welche der Audionfuss nacheinan- der in .eine Arbeitsstellung bewegt wird.
Zu diesem Zweck ist der Tisch 2 mit wagrech- ten, radial gerichteten Bohrungen versehen, die sich zur Aufnahme j:e eines .Stiftes 80 (Fig. 12) eignen, .der zum Halter des Audion- fusses gehört. Der Tisch, der mit einer Welle fest- verbunden ist, wird absatzweise mit telst eines Zahnrades 5 gedreht, das mit einem auf der Welle 3 sitzenden Zahnrad in Ein griff steht.
Die in vorliegender Beschreibung be schriebene Maschine dient dazu, einen Au dionfuss mit den verschiedenen Elektroden, wie Gitter, Anode und Glühkathode zu ver sehen. Zu diesem Zweck wird der Fuss in Stellung 0 (Fig. 1) in einen der Halter des drehbaren Tisches eingesetzt. Der Halter ge langt infolge der drehenden, zeitweilig aus setzenden Bewegung des Tisches 2 nachein ander in die Stellungen<I>A. B, C, D, E, F, G,</I> II, so dass der Audionfuss nacheinander ver schiedenen Operationen unterworfen wird.
Diese Operationen sind folgende: In Stel lung Ä werden die Halte- und Zuführungs drähte des Audionfusses gekämmt, in Stel lung B werden die zwei äussern Zuführungs drähte (die Drähte e, Fig. 5 und 12) gebo gen, in.
Stellung C werden die Halte- und Zuführungsdrähte auf die richtige Länge abgeschnitten, in Stellung D werden die Zuführungsdrähte c an ihren äussern Enden breitgedrückt, in :Stellung E werden diese Enden umgebogen, in ,Stellung h' wird das Gitter an den Drähten b (Fig. 12 und 17) befestigt, in Stellung G wird die Anode an den Drä-bten a befestigt und schliesslich wird in Stellung H die Glühkathode in Form eines Drahtes an den beiden äussern Zufüh rungsdrähten befestigt. Diese Mechanismen sollen nun nacheinander näher beschrieben werden.
<I>Das</I> Kömynen. (Fig. 2 und 3) Nachdem der Arbeiter den Audionfuss in einen Halter eingesetzt hat, bewegt sich der Tisch und führt diesen Halter in eine Stel- lunz, wo der Au.dionfuss vom 1'Iechanismus .. Der Halter selbst besteht aus einem Stift 80, an dem ein feststehender Backen 81 be festigt ist (Fig. 11, 12 und! 13).
Dieser feste Backen bildet mit dem beweglichen Backen 82 eine den Audionfuss haltende Zange. Di(@ Zange wird durch eine an den Stiften 84, 8:5 befestigte Feder 83 zugezogen. Am fest stehenden Backen 81 ist noch ein Ausleger 86 befestigt, der als Stütze für die Halte und Zuführungsdrähte des Audionfusse" dient.
Der Mechanismus A, der in Fig. 2 und 3) dargestellt ist, wird vom Kettenrad 9 be wegt, das auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle 1.1 sitzt. Ausser diesem Kettenrad 9 sitzen noch ein Kettenrad 10 und Nocken 12, 13 und 17 auf dieser Welle. Die Welle wird durch das Kettenrad 9 und eine Kette 8 in Drehung versetzt und überträgt diese Dre hung durch Vermittlung des Kettenrades 10 und einer Kette 7 auf die verschiedenen Ket- tenTäder für die verschiedenen Mechanismen (Fig. 1).
Bei Drehung der Welle 11 steuert der Nocken 12 eine Rolle 14, die um eine im Schlitten 16 angebrachte Spindel 15 drehbar ist. Der Schlitten 16 kann mittelst Muffen 21 auf fest in Futtern 30 angebrachten Stangen. 7 9 und 20 gleiten. Infolge dieser Gleitbewe- gung und infolge der Drehung der Welle 11 wird der iSchlitten 16 eine Hin- und Her bewegung ausführen. Zu diesem Zweck ist eine Feder 36 am Schlitten befestigt, die be wirkt, dass die Rolle 14 fortwährend mit dem Nocken 12 in Berührung ist.
Auf dem Schlitten 16 sind ferner no@.li zwei Stifte 22 und 23 angebracht, um dic:, die Arme 24 und 25 drehbar sind, die mit h.ollen 27 und 28 versehen sind, die von einer Feder 26 an die Nocken 13 bezw. 17 angedrückt werden.
Ferner sind Platten 40 an den Enden der Zangenarme 25 und 21 befestigt, die Ausnehmungen haben, in die in ;Schliessstellung der erwähnten Arme die Halte- und Zuführungsdrähte des Audion- fusses aufgenommen werden. Auch sind auf den Armen 24 und 25 Stifte 35, 34 ange bracht, die in der äussersten Schliessstellung zenden Anschlag<B>31</B> anstossen.
Die Wir kungsweise des Mechanismus ist nun fol gende: In dem Augenblicke, in dem der Audionfuss vom Tisch 2 in die Arbeitsstel lung in bezug auf den Mechanismus geführt worden ist, befinden sich die Arme 25 und 24 in ihrer hintersten Irrage. Infolge der Drehung der Welle 11 wird sich der,Schlit- ten 16 nach vorn bewegen und die Nocken 13 und 17 werden in eine solche Stellung ;gelangen, dass sich die Platten 40 der Arme 24 und 25 um die Halte- und Zuführungs drähte des Audionfusses schliessen können. Damit das Hin- und Herbewegen des Schlit tens 16 ermöglicht wird, ist ein Schlitz 37 für die Welle 11 vorgesehen.
Sind nun die Halte- und Zuführungsdrähte von den Bak- ken 4-0 umschlossen, so befindet sich der Me chanismus in der in Fig. 2 angegebenen .Stel- lun-. Bei der weiteren Drehung der Welle 11 wird der Nocken 12 die Rolle 14 weg- @tossen, und der Schlitten mit den Armen 24 und 25 wird sich somit vom Audionfuss weg bewegen.
Infolge dieser Bewegung werden die Rollen 2 7 und 28 von den Nocken 13 und 17 ablaufen, so dass die Arme 25 und 24 Neigung haben werden, sich fest zusammen zu klemmen, was den Halte- und Zufüh rungsdrähten des Audionfusses schaden könnte. Wie bereits gesagt, .sind aber auf den Armen 25 und 24 Stifte 34 und 35 angebracht, die am Anschlag 31 anliegen und daher alle weitere Bewegungen dieser Arme verhindern. Sind die Arme in ihre hinterste Stellung gebracht, so öffnen sie sich wieder, worauf der Audionfuss frei gemacht wird und sich in eine folgende Stel lung bewegt.
<I>Die Formveränderung der</I> äussern Zufüh- .. rungsdrähte <I>des</I> Audionfusses (Fig. 4 und 5<B>)</B> Der Mechanismus B, .der dazu dient, die äussern Zuführungsidrähte derart zu gestal ten, dass genügend Raum beibehalten bleibt, um das Gitter und die Anode an den für sie bestimmten Drähten zu befestigen, entnimmt seine Bewegung einem Kettenrad 50, das von einer Fette 7 (Fig. 1) dauernd gedreht wird.
Das Kettenrad 50 sitzt auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle 51, die mit einem Nocken 52 versehen ist, der eine am Schlitten 55 be festigte Rolle 53 entgegen der Wirkung' einer Feder 61 bewegt. Der Schlitten 55 kann mittelst Muffen 56 auf Stangen 57 glei ten, .die mittelst Futter 58 und 59 mit dem am Gestell 1 befestigten Ausleger 60 ver bunden sind. Der Schlitten 55 ist ferner mit an ihm fest angebrachten Anschlägen ü7 und -68 und mit einem Ausleger 6,2 versehen, an dem Hebel 63 und! 64 in Punkten 81 und 80 drehbar .befestigt sind.
Diese Hebel sind mit Backen 65 und 66 versehen, die sich bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens zwi schen .die Drähte des Audionfusses schieben. Bei ihrer Vorbewegung stossen sie an fest mit dem Futter 58 verbundene Anschläge 72 und 73 an, so ass die Hebel eine Drehung bekommen und die Drähte c des Audionfusses gegen die Anschläge 67 und 68 nach aussen drücken.
Darauf bewegt sich .der - & hlitten 55 zurück, worauf sich die Hebel 63 und 64 von den Anschlägen 72 und 73 entfernen und darauf durch Federn 69 und 70 an Anschläge 74 und 75 angedrückt werden, so dass ver hütet wird, dass .sie sich zu weit einwärts bewegen und infolgedessen den innern Hal tern schaden würden. Ist der Schlitten in seine am meisten zurückgezogene Stellung gelangt, so begibt sich der Audionfuss in Stellung C. <I>Das Abschneiden der Halte- und Zufüh-</I> <I>rungsdrähte des</I> Andion <I>f</I> usses (Fig. 6 und 7).
Der Mechanismus C entnimmt seine Be wegung einem Kettenrad 100, das in dersel ben Weise wie bei den andern Mechanismen von der Kette 7 dauernd gedreht wird. Das Kettenrad 100 sitzt auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle<B>101</B> und versetzt den gleichfalls auf dieser Welle angebrachten Nocken 102 in Bewegung. Eine Rolle 103, die auf :einer im ;Schlitten 105 gelagerten Spindel drehbar ist, wird mittelst einer Fe der 108 gegen den Nocken 102 gedrückt, so dass sie allen Bewegungen des letzteren folgt.
Der Schlitten 105 kann sich mittelst Muffen 106 auf :Staugen 1b'7 verschieben, die in am Ausleger 117 befestigten Futtern 109 orts- fest-angebracht sind. Der Schlitten 105 ist ferner mit einem ;Stift 110 versehen, um den sich Zangenürme 113 und 114 mit Naben 111. und 112 drehen können. Diese Zangenarme 11.3 und 114 sind mit Backen versehen, an denen Messer 115 mittelst Bolzen 116 be festigt werden können. Ferner sind die Zan genarme mit Rollen<B>118</B> und 119 versehen, die von einem auf der Welle 122 angebrach ten Nocken 121 gesteuert werden.
An dieser in Böcken 1.2.3 und 124 gelagerten Welle 122 ist nämlich ferner noch ein Arm 125 be festigt, der auf nicht dargestellte Weise in Absätzen bewegt werden kann und dem gemäss die Rollen 118 und 119 gegen eine Feder 124 bewegt, was zur Folge haben wird, dass die Backen 1.30 Lind 131 sich öff nen und schliessen. Dadurch, da.ss man die Messer 11.5 richtig anbringt, kann man die Halte- und Zuführungsdrähte auf die ge wünschte Länge abschneiden.
Dieses Ab schneiden wird in der am meisten vorgescho benen .Stellung des Schlittens 105 (Fig. 6 und 7) erfolgen, während dessen am meisten zurückgezogene Stellung Raum genug für die Bewegung des Audionfusses in die folgende Stellung D lassen wird. <I>Das</I> Abplatten <I>der</I> @zrcrechtgeschnitte,)aen Zu <I>führungsdrähte des</I> Aicdion <I>f</I> usses (Fig. 8, 9 und 10).
Der Mechanismus D entnimmt seine Be wegung einem Kettenrad 150, das von der Kette 7 dauernd gedreht wird (Fig. 1). Dieses Kettenrad sitzt auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle 151 und erteilt einem Nocken 152 eine umlaufende Bewegung. Eine Rolle 153, die mittelst einer Spindel 154 mit einem Schlitten 156 verbunden ist, folgt der Bewegung dieses Nockens entgegen der Wirkung einer Feder 159. Der Schlitten <B>156</B> kann sich mittelst Muffen 155 auf Stan gen 157. verschieben, die ihrerseits mit Fut tern 158 fest verbunden sind.
Der Schlitten 15,6 besteht, wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, aus -einem feststehenden Körper, in dem eine Bohrung 176 für eine Welle 177 angebracht ist, die in der Mitte exzentrisch abgedreht ist. .Dieser Exzenter 178 ist von einem Kör per 179 umschla sen, an dem ein Stempel 181 mittelst eines Bolzens 180 befestigt ist. Gegenüber diesem Stempel 181 befindet sich ein ortsfester Stempel 1-82, der mittelst eines Bolzens 183 am Körper 156 des Schlittens befestigt ist.
Die Welle 177 wird von einem Kettenrad 175 gedreht, das auf nicht dar gestellte Weise in umlaufende Bewegung versetzt wird. Die Stempel 181 und 182 können derart betätigt sein, dass sie bei ge genseitiger Annäherung nur die äussern Zuführungsdrähte des Audionfusses breit drücken. Nach der Abplattungsbewegung wird der Schlitten 156 vom Nocken 152 zu i ückbewegt und der Audionfuss kann sich wieder in die folgende Stellung E bewegen.
<I>Das</I> Umfalten der äussern Zuführungsdrähte <I>des</I> Audionfu.sses (Fig. 14 und 15).
Der Mechanismus E entnimmt seine Be wegung einem Kettenrad 200, das von der Kette 7 gedreht wird und auf einer im Ge stell 1 gelagerten Welle 201 sitzt. Auf die ser Welle sitzen noch ein Zahnrad 231 und 1\i ocken 202 und 215. Eine Rolle 203, die mittelst einer Spindel 204 an einem Schlit ten 205 befestigt ist, folgt den Bewegungen des Nockens 202 entgegen der Wirkung einer Feder<B>235.</B> Der :Schlitten 205 kann sich mittelst Muffen 206 auf Stangen<B>'207</B> verschieben, die mit an einem Ausleger 209 befestigten Futtern 208 fest verbunden sind.
Am Schlitten 205 ist ein Anschlag 210 be festigt, und ein Arm 211 ist ferner mittelst eines Zapfens 242, auf welchem er fest gekeilt ist, an diesem Schlitten drehbar be festigt. Der Arm 2.11 ist mit einem zungen förmigen Ende versehen, er wird durch einen ebenfalls auf dem Zapfen 242 festgekeilten Arm 213 bewegt, der mittelst einer Rolle \21:1- vom Nocken 215 gesteuert wird. Infolge der Drehung dieses Nockens wird der Arm 213 entgegen der Wirkung der Feder 243 bewegt und das zungenförmige Ende des Armes 211 bewegt sich vom Anschlag 210 weg und dann wieder gegen denselben hin.
Ferner ist .am :Schlitten 205 ein Hebel 2.20 angebracht, der sich um einen Stift 221 dreht und mit einer Rolle 223 versehen ist, die von einem Nocken 224 gesteuert wird. Dieser Nocken 22-4 ist an einer in den Bök- ken 226 und 229 gelagerten Welle 225 be festigt, die von einem mit dem Zahnrad 231 in Eingriff stehenden Ritzel230 gedreht wird. Mit dem Hebel 220 ist mittelst eines Stiftes 219 ein besonderer Teil 21.2 drehbar verbun den. Dieser Teil 212 ist mit einer Gleit fläche 2,17 und mit. vorstehienden Fingern -)18 versehen.
Er wird durch eine Feder 222 gegen den Vorsprung 216 des Anschlages 2.10 gedrückt. DieWrkungsweise des Me- ehanismus ist nun folgende.
Ist der Audionfuss h vom Tisch' 2 in die Stellung E gebraeht worden, so verschiebt sich der Schlitten <B>205</B> nach vorn und die abgeplatteten Enden der Zuführungsdrähte e werden vom zungenförmigen Ende des Ar mes 211 gegen. den An.-chlag 210 gedrückt. In diesem Augenblick befindet sich .der Nocken 224 in einer solchen Lage, dass die h,olle 2?3 Gelegenheit hat, möglichst nahe an die Mittellinie der Welle 22'5 heranzu rücken.
Der Teil 212 wird sich daher in sei ner am meisten zurüekgezogeren Lage befin den, in der er von der Feder 222 mit der Gleitfläche 2-17 an die schräge Seitenfläche de:s Vorsprunges 216 angedrückt: wird. In dieser Stellung werden sich also die Finger 218 rechts und hinter den umzufaltenden Zuführungsdrahtenden des Audionfusses K befinden. Bei der weiteren Drehung des Nockens 224 wird die Rolle 223 von .der Mittellinie der Welle 22,5 wegbewegt, so dass der Teil 212 in die Richtung des Audion- fusses gedrückt wird.
Dies wird zur Fole haben, dass die Gleitfläche 217 dem Profil des Vorsprunges 2,16 folgt, so .dass der lLTok- ken 218 eine derartige Bewegung erhält, dass das breitgedrückte Ende des Zuführungs drahtes c um den zungenförmigen Teil 211. gefaltet wird.
Ist dies erreicht, so geht zu nächst der Teil 212 zurück, darauf bewegt sich die Zunge 211 aus dem hakenförmig gebogenen Ende des Ilakens c heraus, wor auf der .Schlitten 205 .sieh in seine hinterste Stellung bewegt, so dass der Audionfuss Ge legenheit bekommt, in die nächste Stellung If' bewegt zu werden.
<I>Das</I> Anbringen <I>des</I> Gitters (Fug. 16 und 17). Der Mechanismus F besteht .aus einem Revolverlager 249, das um eine Welle 250 drehbar ist und mittelst Zahnräder 2,52, 253 und 2'54 eine zeitweilig aussetzende, dre hende Bewegung erhält, die derjenigen des Tisches 2 entspricht (Fug. 1). Das Revolver lager 249 ist mit Haltern 255 für die anzu bringenden Gitter versehen. Diese Halter bestehen .aus -einem feststehenden Teil 21e und einem beweglichen Klemmteil 258, zwischen denen das Gitter gehalten wird.
Wie aus Fig. 17 ersichtlich ist, wird das Gitter 256 mit einem an den Enden abge bogenen Stützdraht 257 versehen, dessen Enden an den Drähten b befestigt werden. Das Gitter mit Stützdrähten wird nun in Halter oder Lager 255 eingesetzt, und zwar derart, dass die Enden des Stützdrahtes 257 in der Arbeitsstellung des Lagers gerade an der erwünschten Stelle in bezug auf die Stützdrähte b zur Anlage kommen. In die ser Stellung kann eine Befestigung durch ein Schweissgerät stattfinden, das aus Schweissstiften<B>263</B> und - 264 besteht, die nachgiebig auf Auslegern 265, 266 ange bracht sind. Die Stifte können mittelst Stromzuführungen 269, 270 an ein elektri sches Netz angeschlossen werden.
Die Aus leger 266 und 265 sind auf Hebeln 267 und 268 angebracht, die durch einen Nocken<B>271</B> bewegt werden können (Fug. 1). Dieser Nocken sitzt auf einer Welle 272, die mit- telst eines Kettenrades 273 von der Kette 7 gedreht wird. Ferner ist noch ein Arm 260 (Fug. 16) vorgesehen, der um einen im Ge stellt 1. angebrachten Teil 261 drehbar ist und in nicht dargestellter Weise bewegt wird.
Dieser Winkelhebel ist derart ange bracht, dass er bei seiner Bewegung an eine auf dem Klemmteil 258 angebrachte Rolle 2-59 anstösst, wenn diese sich in der A,rbeits- stellung befindet.- Diese Bewegung, die nach Anschweissen des Stützdrahtes des Gitters an die Drähte b erfolgt; hat zur Folge, dass der Klemmteil 258 so weit auswärts bewegt wird, dass die Bewegung -des Audionfusses mit dem auf ihn aufgesetzten Gitter in die nächste Stellung G ermöglicht wird. <I>Das</I> Anbringen <I>der Anode</I> (Fig. 18, 1.9, 20, 21 und 2'2).
Der Mechanismus G ist mit einem Re volverlager 307 versehen, an dem Halter 308 befestigt sind, die sich bewegende Teile 3(l9, 312 und 313 enthalten, welch letztere derart gestaltet. sind, dass sie sich zum Tragen einer flachen Anodenplatte eignen. Diese in Zy linderform zu biegende Platte ist an ihren beiden Enden rechtwinklig umgeschlagen, zwecks Befestigung mit diesen Teilen :in den Drähten a des Audionfusses. Zum Tra gen der Platte sind die Teile 312 und 313 tnit Stiften 310 und 311 versehen, die mit.
,je einem Ausschnitt versehen sind, wobei die Einrichtung derart getroffen ist, dass die flache Anodenplatte gerade zwischen diesen zwei Stiften eingeklemmt gehalten wird (Fig. 19), bis sie, so wie weiter unten er klärt werden wird, in Zylindergestalt ge- bracht und an den Audionfuss befestigt wird.
Entsprechend der Arbeitsstellung des Revolverlagers 307 in bezug auf den dreh baren Tisch 2 ist ein sich auf- und abbewe-- gender hohler Dorn 314 angebracht, der durch eine am Gestell 1 angebrachte Muffe geführt wird, und durch einen Hebel 320 betätigt wird, der im Punkt 327 an einem am Gestell 1 befestigten Ausleger 325 dreh bar befestigt ist. Dieser Hebel wird mit- telst einer Rolle von einem drehbaren, auf eine vertikale hohle Welle 301 aufgekeilten Nocken 302 gesteuert.
Die hohle Welle 301, die um eine Welle 303 drehbar ängeoldnet ist. entnimmt ihre umlaufende Bewegung einem Kettenrad 30,0, das von der Kette 7 angetrieben wird (Fig. 1). An der hohlen Mrelle 301. (Fig. 18) ist ferner noch ein Nocken 302' befestigt, von dem eine Rolle des Winkelhebels 322 ,gesteuert- wird. Dieser Winkelhebel, der in einem Punkt 326 aul' dem - Ausleger 325 drehbar angeordnet ist, bewegt sich gegen eine Feder 323 und liegt mit seinem Ende 318 an einer Platte 328 an,. in der Stifte 330 und 331 fest ange bracht sind. Die Stifte 331 sind mit der.
'[.'eilen 312 und 313 unmittelbar verbunden und der Stift 330 liegt an einer Feder 329 an, die ihrerseits an den Teil 309 andrückt. Bewegt sich nun das Ende 318 des Winkel hebels nach links (Fig. 18), so werden die Stifte 331 entgegen der Wirkung der Fe dern 319 nach links bewegt. Gleichzeitig wird die Feder 329 vom Stift 330 zusam mengedrückt und drückt infolgedessen der, 'feil 309 an die Anodenplatte an (Fig. 19). Diese Bewegung wird so lange fortgesetzt, his die Anodenplatte an den Dorn 314 an stösst, worauf sie durch die konkave Vorder fläche des Teils 309 um den Dorn gelegt wird (Fig. 20).
Infolge des Widerstandes, den der Teil 309 findet, wird die Feder 329 zusammengedrückt, während die Teile<B>321</B> und 313 ihren Weg fortsetzen. Infolge die ser Bewegung werden sie so weit von der Platte entfernt, dass sie diese nicht weiter stflren, wenn das völlige Umbiprer um den Dorn erfolgt.
Dieses Umbiegen wird durch Backen 350 und 351 bewirkt, die um eine Spindel 341 drehbar auf einem Schlitten 340 ange bracht sind, der sich mittelst Muffen 343 auf am Gestell 1 befestigten Stangen 342 verschieben kann. Die Backen 350 und<B>351</B> bilden je den vordern Teil von Zangen hebeln 344 und 345, die mit Rollen 346 und 347 versehen sind und mittelst einer Fedez 338 gegeneinander bewegt werden. Dies hat zur Folge, dass die Rollen 346 und 347 an einen festen Nocken 348 angedrückt werden. der an einer am Gestell 1 befestigten Säuh 349 befestigt ist. Mit dem .Schlitten 34( steht ein Winkelhebel 355 in Verbindung.
der in einem Punkt 356 des Auslegers 325 drehbar angeordnet und an seinem andern Ende mit einer Rolle 358 versehen ist, diE vom Nocken 302 gesteuert wird. Die Bewe. gungen des Winkelhebels haben das Hin- und Hergleiten des Schlittens 340 entgegen der Wirkung der Feder 357 zur Folge.
Ist nun die zunächst plattenförmig Anode gebogen, wie in Fig. 20 angegeben, so wird der Schlitten 340 nach links bewegt. Infolge dieser Bewegung werden die Rollen 346 und 347 vom Nocken 348 gesteuert, so dass die Backen 350 und 351 um den Dorn 314 gleiten und die Platte derart biegen, dass sie völlig Zylinderform annimmt und mit ihrem umgeschlagenen Ende an den Drähten a des Audionfusses zur Anlage kommt. In dieser Stellung sind nun wieder Schweissstifte 371 und 372 vorgesehen, die mittelst Ausleger 373 und 374 am Hebel 377 befestigt sind und mittelst Führungen 375 und 376 und Hebel 380 und 381 bewegt werden.
Der Hebel 381 wird mittelst der Stange 385 (Fig. 1) bewegt und erteilt seine Bewegung dem Hebel 380 mittelst der in 384 gekoppelten Arme 382 und 383. Der Hebel<B>377</B> ist mittelst eines Stiftes 378 an einem Ausleger 379 drehbar befestigt und kann von einer senkrechten Stange 393 auf- und abbewegt werden. Infolge dieser Auf- und Abbewegung wird das Schweissgerät in die Arbeitsstellung hinein und aus derselben herausgebracht.
Ist dieses Schweissgerät in die Arbeitsstellung gekommen, so wird es von einem sich um den Punkt 387 drehen den Winkelhebel bewegt, der mit seinem Ende in eine Gabel der Stange 385 eingreift und am andern Ende mittelst einer Rolle von einem Nocken 388 gesteuert wird, der seine umlaufende Bewegung einem von der Kette 7 bewegten Kettenrad 389 entnimmt. Das Revolverlager wird mittelst Zahnräder 390, 391 und 306 absatzweise gedreht.
Furz zusammenfassend ist die Wir kungsweise des Mechanismus G folgende: Ist der Audionfuss in die Arbeitsstellung gekommen, so bewegt sich der hohle Dorn 314 um das bereits am Audionfuss befestigte Gitter aufwärts, worauf die von den Teilen 312 und 313 gehaltene Anodenplatte vom Teil 309 und den Backen 350 und 351 um den genannten Dorn in Zylinderform gebo gen wird und mit ihren umgcschlagenen Enden in der richtigen Stellung in bezug auf die Drähte a angeordnet wird.
Darauf wird der Hebel 377 mit dem Schweissgerät in die Arbeitsstellung gebracht, worauf die Stif te 371 und 372 einwärts bewegt werden und das Schweissen der Anodenplatte an den Drähten a des Audionfusses erfolgt. Darauf wird der Dorn 314 abwärts bewegt, während das Schweissgerät angehoben wird, wobei die Einrichtung derart getroffen ist, daB sich der Audionfuss in die Stellung H be wegen kann.
<I>Das Anbringen des</I> Glühdrahtes (Fig. 23. 24 und 25).
Der Mechanismus H entnimmt seine Be wegung einem von der Kette 7 bewegten Kettenrad 400, das auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle 401 sitzt. Auf dieser Welle sind ferner ein Zahnrad 402, eine Nockenscheibe 403 und Kurvenscheiben 404 und 420 angebracht. Auf dem Gestell 1 ist ein Auflager 406 angebracht, an dem ein Hebel 408 drehbar befestigt ist. Dieser He bel 408 ist in 407 an einer Stange befestigt. die durch das Gestell 1 geführt wird und mittelst einer Rolle 410 von der Nocken scbeibe 403 gesteuert wird. Der Hebel 408 wird infolgedessen gegen eine Feder 409 be wegt und diese Bewegung wird von einer am Ende des Hebels befestigten Gabel 4(l5 und von einem Stift 411 auf einen Schie ber 412 übertragen.
Dieser Schieber ist durch eine auf der Konsole 417 vorhandene Muffe geführt und hat ferner eine Höhlung, durch die der Draht 414 verschoben werden kann. Dieser Draht 414 ist auf eine an der Konsole 417 befestigte Vorratsrolle 415 auf gewickelt. In Fig. 25 ist der Antrieb des Schiebers 412 näher angegeben. Wie aus dieser Figur ersichtlich ist; dreht sich der Stift 411 um einen am Schieber 412 ange brachten Drehpunkt 433; er ist mit zwei Ansätzen 431 und 432 versehen.
Der Stift 411 wird durch eine an ihm befestigte Fe der 430 die Neigung zeigen, mit dem An- Satz 482 auf dem Schieber 412 aufzuruhen. Wird nun die Gabel 405 des Hebels 408 nach rechts bewegt, so wird der Ansatz 481 an den Schieber 412 angedrückt und klemmt dadurch den Draht 414 fest.
Mit dem Schieber 412 ist eine hohle Nadel 418 ver bunden, die den Draht 414 bei der<B>Ab-</B> w i *Lrtsbewegung durch das Gitter führt. Ist die Nadel 413 nach unten bewegt worden, so wird der vorstehende Teil des Drahtes 414 von einem Zangenarm 419 (Fig. 23) er fasst, der am Gestell 1 drehbar befestigt ist und mittelst der Kurvenscheibe 420 mit Hilfe einer Rolle 416 bewegt wird.
Der Backen 441 dieses Zangenarmes ist mit einem Filzkissen versehen und klemmt sich in der Schliessstellung an einen festen An schlag 440, von dem der Draht 414 erfasst wird. Bei der Aufwärtsbewegung des Schie bers 412 kommt der Draht 414 zwischen den hakenförmig gebogenen Enden der Haltedrähte c des Audionfusses zur Anlage. Zum Zukneifen dieser hakenförmigen Enden ist eine Zange 421, 422 mit Backen 423, 424 vorgesehen, die von einem Nocken 425 be tätigt wird. Dieser Nocken folgt mittelst einer Welle 426 der umlaufenden Bewegung eines mit dem Zahnrad 402 in Eingriff ste henden Ritzels 427.
Die Backen 423 und 424 sind an den obern Enden mit flachen Teilen versehen, über die Messer 485 und 436 gleiten können, zum Abschneiden des Drah tes 414 nach dessen Befestigung an den Zu führungsdrähten. Die Messer 485 und 486 sind an einem Hebel 418 befestigt, der im Punkt 437 drehbar angeordnet ist und mit- telst einer Rolle von der Kurvenscheibe 404 gesteuert wird.
Sind die Drähte abgeschnitten, so öffnen sich die Backen 423 und 424, die in geöff neter Lage .so weit zurückgezogen: sind, da.ss der Audionfuss bei seiner Beweglang in die nächste :Stelle nicht gestört wird. Dies isst Stellung O, wo der Arbeiter den fertigen Eiudionfuss aus dem Halter herausnimmt und ihn mit einem neuen vertauscht, der wieder dem oben beschriebenen Arbeitsgang unterworfen wird.