CH130279A - Selbstverkäufer mit Grundgebühr-Einrichtung für Verbrauchsmittel. - Google Patents

Selbstverkäufer mit Grundgebühr-Einrichtung für Verbrauchsmittel.

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CH130279A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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      Selbstverkäufer        mit     für     Verbrauchsmittel.       Es sind Einrichtungen vorgeschlagen, die  bei Fälligkeit der Grundgebühr das Ver  brauchsmittel unabhängig von der Stellung  des Vorgabewerkes sperren, so dass der Ver  braucher     gezwungen    wird, vor der weiteren       rntnahme    die Grundgebühr zu zahlen. Durch  diese Einrichtung wird verhindert, dass der  Verbraucher die Zahlung der Grundgebühr  umgeht, wenn er zur     Zeit    der Fälligkeit  noch so viel Vorratsmünzen im Apparat hat,  dass er bis zum nächsten Fälligkeitstage da  mit ausreicht.  



  In vielen Fällen, zum Beispiel bei Über  verbrauchszählern mit Selbstverkäufern und       Grundgebühreneinrichtung,    ist es wesent  lich, eine möglichst einfache     Konstruktion     zu verwenden, die nur wenige zusätzliche  Teile zu den gewöhnlichen Selbstverkäufern  benötigt, um die gewünschte Wirkung zu  erzielen.

   Dies erreicht man gemäss der Er  findung dadurch, dass mit einem von der  Kassette     selbsttätig    gesteuerten Organ der       Chbührenzahlung    eine Einrichtung verbun-    den ist, durch welche beim Herausnehmen  der Kassette das Verbrauchsmittel unab  hängig von dem jeweiligen Stande des Vor  gabewerkes so lange gesperrt wird, bis nach  Wiedereinsetzen der Kassette die     neue     Grundgebühr eingezahlt ist.  



  In den Zeichnungen sind Ausführungs  beispiele dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Einrichtung, bei der  von der Kassette ein in     'leihe    mit dem  Hauptschalter liegender Hilfsschalter ge  steuert wird, der beim     Herausnehmeu    der  Kassette geöffnet und nach Wiedereinsetzen  der Kassette erst dann geschlossen wird,       wenn    die neue Grundgebühr eingezahlt ist,  was nachstehend genauer beschrieben wird.  Die Teile 26 und 27 sind für die Betrach  tung der     Fig.    1 zunächst ohne Belang.  



  1 ist der Schaltgriff, durch dessen Dre  hung die Münze in den Apparat eingeführt  wird. Dieser ist durch eine Kupplung 2  mit dem an der Achse 42 befestigten Son  nenrad 3 des     Planetenradgetriebes    gekuppelt:      Das lose auf der Achse 43 sitzende Sonnen  rad 4 wird bei Elektrizitätsentnahme vom  Zähler angetrieben. Die Achse 43,     die    .einer  seits in einem besonderen Lager, anderseits  in der Welle 42 drehbar gelagert ist, trägt  die Achse 44 des Planetenrades 5: Der An  trieb der nicht gezeichneten Vorgabewelle  durch das Planetenrad 5 erfolgt über ein  mit der Achse 43 verbundenes Zahnrad  getriebe.  



  Der lose auf der Welle 10 sitzende He  bel 8 wird von der Kassette 15 derart ge  steuert, dass' er bei herausgezogener Kassette  durch die Feder 9 um seine Drehachse 10  nach vorn bewegt     wird    und bei hinein  geschobener Kassette die aus der Zeichnung  ersichtliche Stellung einnimmt. Mit dem  Hebel 8 ist vermittelst des Anschlages 12  der Winkelhebel 11 mit dem Stift 13 ver  bunden.

   Dieser Stift 13 greift in die Zähne  des Zahnrades 14 derart ein, dass er in die  tiefe Nut 16 einfällt, sobald das- Verbrauchs  mittel entnommen werden kann. 17, 18 sind  Räder zur Einstellung der Höhe der zu zah  lenden Grundgebühr; 6 ist der Hauptschal  ter eines zur     Entnahme-    von Elektrizität die  nenden     Selbstverkäufers,    der in bekannter  Weise von der Schaltwelle 1. und dem Vor  gäbewerk 3 -gesteuert wird.. 7 ein mit ihm  in Reihe liegender Hilfsschalter, der durch  den auf der Scheibe 20     angeordneten        Kon-          takt    21     gesteuert    wird.- Die Scheibe 20  und der Winkelhebel 11 sind mit der Welle  10 verbunden.  



  Beim Herausziehen der Kassette 15 zum  Zwecke des     Entleerens    wird der lose auf  der Achse 10 sitzende Hebel 8 durch den  Zug der Feder 9 nach vorn gezogen. In  folgedessen bewegt der Anschlagstift 12 des  Hebels 8     den    Winkelhebel 11, so     dass    der  Stift 13 des Hebels 11 aus der Nut 16 des  Rades 1.4 herausgehoben wird. Ferner wird  auch, da der Hebel 11 fest auf der Achse  10 sitzt, die Scheibe 20 bewegt, so dass die       Hilfsschalterkontakte    7 unterbrochen werden.

    Ausserdem wird bei der Bewegung des He  bels 11 das     Gebühren.schaltwerk    14, 17 durch  eine vorgespannte Feder in seine Anfangs-         stellung    gebracht und die Kupplung zwi  schen Handknopf 1 und -Vorgabewerk auf  gehoben. .  



  Beim Einsetzen der     Kassette    15 wird  der Hebel 8 wieder nach rückwärts gedrückt,  wobei sich der Anschlag 12 von dem He  bel 11 entfernt. Alle übrigen Teile behalten  ihre Lage bei, da der Stift 13 des Winkel  hebels 11 sich nunmehr gegen einen Zahn  des Rades 14 legt und der Hebel 11 somit  an einer Bewegung verhindert -ist.  



  Der Hilfsschalter 7 bleibt also bei     nieht     gezahlter Grundgebühr     offen,    und zwar so  lange, bis nach Einwurf der     neuen    Grund  gebührenmünzen der     Stift    13     wieder    in die  tiefe Nut 16 des Zahnrades 14 einfällt,       denn    erst dann ist eine Bewegung des Gie  bels 11 teils durch sein Eigengewicht, teils  durch den Zug der Feder 19 möglich. Bei  der     Bewegung    des Hebels 11 wird auch die  Scheibe 20 bewegt, durch deren Kontakte 21  die     Hilfsschalterkontakte    7 geschlossen wer  den.

   Ferner wird durch die     Bewegung    des  Hebels 11 die Kupplung zwischen Knopf 1  und der nicht gezeichneten Vorgabewelle  wieder hergestellt. Nach Ablauf der durch  die Verbrauchsmünzen- vorher bezahlten  Energie findet in bekannter Weise eine  Unterbrechung des Hauptschalters 6 statt.  



  Man, kann auch den Schalter 7- und die  Scheibe 20 durch eine     Einrichtung    ersetzen,  die in den     Fig.    2 bis 4 dargestellt ist. Ihre  Verbindung mit den übrigen Teilen des       Selbstverkäufers    ist in     Fig.    1 durch die  auch in den     Fig.    2 bis 4 sich wiederholenden  Teile 26 und 27 kenntlich gemacht.  



  Bei der in     Fig.    2     his    4 dargestellten       Einrichtung    besitzt das Vorgabewerk ausser  der in bekannter     Weise    mit dem Planeten  rad 5 des Differentialgetriebes 3, 4,     :i    über  Zahnräder gekoppelten Vorgabewelle 22  noch ein zweites Organ (Hebel 23), durch  welches beim Herausnehmen der Kassette  das     Verbrauchsmittel    unabhängig von der  Stellung der Vorgabewelle 22 so lange ge  sperrt wird, bis     nach'Wiedereinsetzen        derKas-          sette    die neue Grundgebühr eingezahlt ist.

    Die Sperrung des     Verbrauchsmittels        erfolgt         dabei dadurch; dass     der    das     Verbrauchsmittel          sperrende    Schalthebel 25 beim Herausneh  men der Kassette freigegeben wird.  



  Die     Fig.    2 gibt die     -Stellung    der ein  zelnen Konstruktionsteile wieder,     wenn    in:  Selbstverkäufer noch keine Verbrauchsmünze  eingezahlt ist. Der Stift 28 des Hebels 23  wird hierbei durch die Feder 30 gegen den  Ansatz 24 der Vorgabewelle 22 gedrückt.  In dieser     Stellung    kann der Schalthebel 25  am Hebel 2'3 frei     vorbeischwingen;    da- dann  der Schalter 6 von dem Schalthebel 25 nicht  in der Schaltstellung gehalten wird, ist eine  Stromentnahme nicht möglich.

   Ist nun eine  Verbrauchsmünze in den Kassierer eingewor  fen, so wird beim Drehen des Schaltknopfes  1 die Vorgabewelle 22 durch das Sonnen  rad 3 über das Planetenrad 5 bewegt und  in die in     Abb.    3 gezeichnete Stellung ge  langen. In dieser ist der     Stifte    28 des He  bels 23 von dem Ansatz 24 abgeglitten. so  dass der Hebel 23 nun durch die Feder 30  nach oben gedrückt werden kann.

   Der  Schalthebel     25,    welcher während des Schalt  vorganges nach dem Einwerfen der     Münze     um seinen     Drehpunkt    in Richtung des Pfeils  herumgedreht wird, wird nunmehr durch der,  Hebel 23 festgehalten, so dass der     Schalter    6  in der     Stromschlussstellung    verbleibt.  



  Beim Herausziehen der Kassette 15 durch  den Abnahmebeamten wird der lose auf der  Welle 10 sitzende Hebel 8 durch den     Zu;;     der Feder 9 und damit auch durch den An  schlag 12 des Hebels 8 der Winkelhebel 11.       naeh    vorn     beweg-(.        Dureh    die hierdurch ein  tretende Drehung der Welle 10 wird auch  der an der     'Welle    10 befestigte Hebel 26  in eine Stellung     verschwenkt,    die in     Fig.    4  dargestellt ist. Durch die Stange 27 wird  ferner der Hebel 23 mitgenommen, so dass  der Schalthebel 25 freigegeben wird. Der  Schalter 6 kann daher so lange nicht ge  schlossen werden, bis die neue Grundgebühr  eingezahlt ist.

   Ist dies der Fall, so wird  dadurch,     dass    der Stift 13 des Hebels 11  in die tiefe Nut 16 einfällt, der Hebel 26  wieder die in den     Fig.    2 und 3 dargestellte  Stellung einnehmen. so dass nunmehr, wenn    Verbrauchsmünzen im     Apparat        vorhandeie     sind; der Schalthebel 25     festgehalten    wird.  



  In     Fig.    5 ist. noch eine weitere Aus  führungsform dargestellt, bei der die Vor  gabewelle 22 mit dem Planetenrad 5     über     eine Kupplung 31, 32, 33, 37, 38, 39 ver  bunden ist, die beim Herausnehmen der Kas  sette 15 durch den Winkelhebel 11 gelöst       wird,    wobei gleichzeitig die Vorgabewelk  in die das Verbrauchsmittel sperrende Lage  gebracht     wird.    Nach Zahlung der Grund  gebühr wird die Kupplung wieder hergestellt  und die Vorgabewelle in diejenige Stellung       zurückgeführt,    die der Anzahl der im Ap  parat befindlichen     Verbrauchsmünzen    ent  spricht.

   Der übrige Aufbau des in     Fig.    5  dargestellten Selbstverkäufers ist genau der  gleiche wie in     Fig.    1, nur die räumliche Lage  ist etwas abgeändert, und es sind ausserdem  noch der Schalthebel 25 und die 'Vorgabe  welle 22 mit eingezeichnet.  



  Der Apparat ist in derjenigen Stellung  dargestellt, die er einnimmt, wenn vom Ab  nahmebeamten eben die     Kassette    15 des  Selbstverkäufers eingeschoben ist. Die Zahl  der     Vorratsmünzen        beträgt    drei, wie aus  den Angaben der Rolle 40 zu ersehen ist.  Der Schalter 6 ist offen, bis der Kunde die  Grundgebühr eingezahlt hat.

   Der Hebel 8  ist durch die     eingeschobene'    Kassette ent  gegen der Feder 9 nach rückwärts gedreht,  wobei der mit dem Hebel     R    durch     die,    Feder  41 verbundene Winkelhebel 11 diejenige Stel  lung einnimmt, in der die     Kupplung        9,    zwi  schen     dein    Schaltgriff 1 und dem     Sonnei4-          rad    3 gelöst ist.     Bierbei    legt sich der Stift  13 des     'Winkelhebels    11 gegen einen der  Zähne des Rades 14, und zwar in die     dritte     Zahnlücke.

   Durch die Spiralfeder 37 wird  auch der den Stift 38 tragende Hebel 39  gegen den Stift 13     angedrückt,    so dass die  Vorgabewelle 22,     -auf    welche der Hebel 39  fest     aufgekeilt    ist, diejenige Stellung ein  nimmt, in welcher der     Sehalthebel    25 auf  den Halbzylinder der Vorgabewelle 22 vor  beigleiten kann. Lose auf der -Welle 22 sitzt  das Zahnrad 31 und das     Segmentstück        3\?.     welches mit dem Zahnrad 31 fest     verbunden,         ist. Das Zahnrad 31     greift    in das Zahnrad  33 ein, welches mit der Welle des Planeten  rades 5 fest     verbunden.    ist.

   Das Zahnrad 31  steht ferner mit einem auf der Rolle 40 be  festigten Zahnrad in Eingriff.  



  Wird nun eine Gebührenmünze in den  nicht dargestellten Schlitz des Apparates  eingeführt und der .Schaltgriff 1 in bekann  ter Weise herumgedreht, so werden, da die  Kupplung 2 gelöst ist, die Räder 3, 4, 5 des  Planetengetriebes und die Zahnräder 33, 31,  40 nicht mitgenommen. Es wird sich also  an der Stellung der Vorgabewelle 22 nichts       ändern,    so dass der Schalthebel 25 von der  Vorgabewelle nicht festgehalten und der  Schalter 6 nicht geschlossen werden kann.  Der Stift 13 wird jedoch durch das in     Fig.    5  nicht dargestellte Gebührenzählwerk (ver  gleiche     Fig.    1) in den     nächsten.    Zahn des  Zahnrades 14 gebracht.

   Werden weitere Ge  bührenmünzen gezahlt, so wird der Stift 13  immer um einen Zahn des Zahnrades 14 wei  ter     wandern,    ohne dass an der Stellung der  übrigen Teile irgend etwas geändert wird.  Erst     wenn    die Grundgebühr vollständig ge  zahlt ist, wird der Stift 13 in die tiefe Nut  16 des Zahnrades 14 einfallen.  



       I        Yunmehr        T        kann        der        Winkelhebel        11        dem     Zug der Feder 41 folgen.     Hierdurch    wird  das gabelförmige Ende des Hebels 11 aus  der Kupplung 2 entfernt, so dass die Kupp  lung zwischen dem Handgriff 1 und dem       Sonnenrade    3 wieder hergestellt wird. Das       Zahnrad    14 ist so ausgebildet, dass gleich  zeitig mit dem Einfallen des Stiftes 13 in  die Nut 16 der Hebel 39 freigegeben wird.

    Dies kann zum Beispiel dadurch erreicht  werden, dass der letzte Zahn etwas höher  ist, oder dass das Rad exzentrisch angeord  net wird. Der Stift 13 wird also vor Ein  fallen in die Nut 16 etwas höher angehoben  und gibt dadurch den Hebel 39 frei. Dieser  bewegt sich so weit nach vorne, bis er an  das Segment 32 anschlägt. Da der Halb  zylinder der Vorgabewelle mit dem Hebel  39 fest verbunden ist, wird er auf diese  Weise entsprechend der noch im Kassierer  befindlichen Vorratsmünzen, die ja. die Stel-         lung    des Rades 31 mit dem Segment 32 be  stimmen, verstellt und     sperrt    den Schalt  hebel 25. Der Schalter 6 kann dann in be  kannter Weise eingeschaltet werden.

   Nun  mehr ist auch durch den Stift 38 die Kupp  lung zwischen dem     Rade    31 und der Vor  gabewelle 22 hergestellt, so dass der Selbst       verkäufer    entsprechend dem Verbrauch durch  das mit dem Zähler in     Verbindung    stehende  Sonnenrad 4 zurückgedreht werden kann,  bis sämtliche Vorratsmünzen verbraucht  sind.  



  Wird die Kassette bei der nächsten Ab  holung des     einkassierten    Geldbetrages her  ausgezogen, so wird der Hebel 8 nach     vorn          schnellen.    Dadurch wird die Kupplung zwi  schen dem     Rade    31 und der Welle 22 gelöst.  Auch wird die Welle 22 durch den     Stift    13  so weit     zurückgedreht,    dass der     Schalthebel     25 den Schalter 6 öffnet, das Rad 31 aber  die der gerade vorhandenen Zahl der Vor  ratsmünzen entsprechende Stellung beibehält.  Nach Einschieben der     Kassette        nehmen    alle  Teile dann wieder die gezeichnete Stellung  ein.

   Man kann naturgemäss den Hebel 8 der  dargestellten Ausführungsbeispiele in ande  rer Weise, zum Beispiel automatisch     durch     eine     .Schaltuhr    oder dergleichen. steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer mit Grundgebühreinrich- iiung für Verbrauchsmittel, dadurch gekenn zeichnet, dass mit einem von der Kassette selbsttätig gesteuerten Organ der Gebühren zahlung eine Einrichtung verbunden ist. durch welche beim Herausnehmen der Kas sette das Verbrauchsmittel unabhängig. von dem jeweiligen Stande des Vorgabewerkes so lange gesperrt wird, bis nach Wiedereinset- zen der Kassette die neue Grundgebühr ein gezahlt ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch,ins- besondere für Elektrizität, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem von der Kas sette betätigten Organ der Gebührenzah lung ein in Reihe mit dem Hauptschalter liegender Hilfsschalter verbunden ist, der beim Herausnehmen der Kassette geöffnet und erst dann geschlossen wird, wenn nach Wiedereinsetzen der Kassette die neue Grundgebühr eingezahlt ist. 3.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, ins besondere für Elektrizität, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorgabewerk aus zwei Teilen besteht, von denen der eine sich beim Herausnehmen der Kassette un abhängig von dem andern derart bewegen kann, dass der Schalthebel freigegeben und somit. das Verbrauchsmittel gesperrt wird, während bei hineingeschobener Kassette und bezahlter Grundgebühr beide Teile derart miteinander gekuppelt sind. dass der Schalthebel festgehalten wird, so lange sich Verbra.uchsmiinzen im Appa rat befinden.
    :. Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass das Vorgabewerk ausser der fest mit dem Planetenrad des Differential getriebes verbundenen Vorgabewelle noch ein zweites Organ enthält, welches un abhängig von der Stellung der Vorgabe welle den beim Herausnehmen der Kas sette das Verbrauchsmittel sperrenden Schalthebel freigibt und ihn erst dann wieder festhält, wenn nach Wiederein setzen der Kassette die neue Grundgebühr eingezahlt ist. 1.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und CTnteransprüehen 2 und 3, dadurch g e.- kennzeichnet, dass sich der Schalthebel bei freigegebenem Verbrauchsmittel an einen besonderen Hebel anlegt, der sowohl von der Vorgabewelle, als auch von dem Organ der Gebührenzahlung derart be- einfllisst wird, da.ss der Schalthebel aus gelöst wird.
    sowohl wenn keine Ver brauchsmünze mehr vorhanden ist, als auch wenn die Kassette herausgenommen wird, während der Schalthebel festgehal ten wird, wenn nach dein Wiedereinset zen der Kassette die Grundgebühr bezahlt ist und sich Verbrauchsmünzen im Ap parat befinden. 5.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Vorgabewelle mit dem Pla.- rietenrad über eine Kupplung verbunden ist, die beim Herausnehmen der Kassette durch ein Organ der Gebührenzahlung gelöst wird, wobei gleichzeitig die Vor gabewelle dusch ein Organ der Gebühren zahlung in die das Verbrauchsmittel sperrende Lage gebracht wird, während nach.
    Wiedereinschieben der Kassette und Zahlung der Grundgebühr die Kupplung wieder hergestellt und die Vorgabewelle in diejenige Stellung zurückgeführt wird, die der Anzahl der im Apparat befind lichen Verbrauebcmünzert entspricht.
CH130279D 1926-09-15 1927-08-23 Selbstverkäufer mit Grundgebühr-Einrichtung für Verbrauchsmittel. CH130279A (de)

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