CH130284A - Mikrotelephonträger. - Google Patents

Mikrotelephonträger.

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CH130284A
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CH
Switzerland
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microtelephonträger
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bearing bolts
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


      Mikr        otelephontr        äger.       Die     Erfindung    bezieht. sich auf einen       14likrotelephonträger    mit Kippbewegung für  Fernsprechstationen und bezweckt eine ver  einfachte und damit verbilligte Herstellung  derartiger Vorrichtungen.  



  Dieser Zweck wird erfindungsgemäss da  durch erreicht, dass die Lagerung des     Alikro-          telephonträgers    von einem Wälzlager gebildet  wird. Diese Anordnung hat gegenüber den  bisher bekannten     Mikrotelephonträgern    den  Vorteil, dass besondere     Zusatzlagerteile,    wie  Lagerböcke, Winkel, Büchsen oder     Tragefüsse,     die bisher für das Gleitlager ausgebildete Lager  erforderlich waren, in Fortfall kommen. Die  Fabrikationskosten solcher Träger werden  also hierdurch bedeutend herabgesetzt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  wird nun anhand der Zeichnung, beispiels  weise an einer     Selbstanschluss-Wandstation     unter     Fortlassung,    aller für die Erfindung  nicht wesentlichen Teile näher erläutert, wo  bei zu bemerken ist, dass die Anwendung der    Erfindung sich nicht auf eine derartige Sta  tion beschränkt.  



       Abb.    1 ist die Vorderansicht dieser Selbst  anschluss-Wandstation mit teilweise aufge  brochener Gehäusekappe;       Abb.    2 zeigt einen Schnitt in der Linie       A-B    der     Abb.    1;       Abb.    3 zeigt einen Schnitt in der Linie       C-D    der     Abb.    1;       Abb.    4 ist die Draufsicht auf die Lager  fläche des     Alikrotelephonträgers.     



  Die hier dargestellte Wandstation besteht  im wesentlichen aus der Grundplatte     a    mit  der aufgespülten     Blechgehäusekappe        b,    in  deren Vorderseite der Nummernschalter c ein  gebaut ist, während der Träger d für das       Dlikrotelephon    e ohne besondere Zusatzlager  teile wie Lagerböcke,     Tragefüsse    oder der  gleichen unmittelbar auf der schmalen Ober  seite des     (xehäuses    angebracht wird, wobei  die Lagerfläche für den Träger d durch einen  Vorsprung 1 gebildet ist, der aus dem Ge-           häuseblech    b hochgezogen wird.

   Der Mikro  telephonträger d ist mit den Gabelarmen 2  und dem sie verbindenden Steg 3 aus einem  Stück     Spritzguss    gefertigt. Der dicht über  der Lagerfläche 1     angeordnete    hohle Steg 3  ist derart ausgebildet, dass er die Lagerfläche  1 allseitig umschliesst, wodurch das Verstauben  der Lagerstellen 4 und das Einklemmen der       Mikrotelephonschnur    verhindert wird.

   Die  als Wälzlager ausgebildete Lagerung des       Mikrotelephonträgers    d, durch welche die  Lagerreibung auf ein Mindestmass herabge  setzt ist, wird dadurch erzielt, dass die in  den Steg 3 -     eingeschraubten    Lagerbolzen 5  und 6 mit     trapezförmigen    Eindrehungen 7  versehen sind, die sich auf den Lagerstellen  4 des Blechgehäuses b ähnlich einer Schneide  lagerung abwälzen.

   Die Eindrehungen 7, die  auch anderer Form sein können, zum Bei  spiel abgerundet, sind derart ausgebildet,  dass sie die ihnen gegenüberstehenden Flächen  oder Einschnitte 4 so umfassen, oder von  diesen so umfasst werden, dass eine     Verschie-_          bung    der     Kippgabel    d gegen die Gehäuse  kappe b nur innerhalb gewisser Grenzen mög  lich ist. Um die Lagerbolzen 5 und 6 in das  Stationsgehäuse b einführen zu können, sind  die zugehörigen Lagerstellen 4 auf der Lager  fläche 1, wie aus     Abb.    4 ersichtlich, als Lang  löcher ausgebildet.

   Die Wälzlagerung könnte  auch so ausgeführt werden, dass die Lager  bolzen in irgend einer beliebigen Form mit  dem Steg 3 zusammen aus einem Stück ge  spritzt oder gegossen werden, wobei zum Ein  setzen der Gabel eine der Lagerstellen 4 ab  nehmbar eingerichtet sein     müsste:    Die Kipp  bewegung des     Mikrotelephonträgers    d wird  durch einen     besondern,    doppelseitig wir  kenden Anschlag 8 begrenzt, der zweck  mässig mittelst einer Schelle 9 an einem der  Lagerbolzen, zum Beispiel am Bolzen 5, ein  stellbar befestigt ist.

   Dieser Anschlag 8 ist  derart ausgebildet, dass er gleichzeitig die  hier durch die Feder 10 angedeutete an sich  bekannte     Nummernschaltersperrung    betätigt,  (in     Abb.    1 ist die Lage der Feder bei abge  nommenem     Mikrotelephon    durch Striche an  gegeben), während der andere Lagerbolzen 6    in gleichfalls an sich bekannter Weise den       Umschalterfedersatz    11     beeinflusst,    indem bei  aufliegendem Handapparat     (Abb.    3 durch  Striche dargestellte Lage)

   durch das Vor  schieben des     Konus    12 der     Umschalterfeder-          satz    11     geschlossen    wird und so die Station  in Anrufstellung bringt. Diese Ausführungs  form ist natürlich nicht die einzig mögliche?  so könnten zum Beispiel die Nummernschal  tersperrung 10 und der     Umschalterfedersatz     11 gleichzeitig durch einen Lagerbolzen be  tätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mikrotelephonträger mit Kippbewegung für Fernsprechstationen, dadurch gekennzeich net, dass die Lagerung des Mikrotelephon- trägers von einem Wälzlager gebildet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Mikrotelephonträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbin dungssteg der Gabelarme die Abstützfläche des Trägers allseitig nach aussen abdeckt. 2. Mikrotelephonträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstütz- fläche des Trägers durch eine Erhöhung am Gehäuse gebildet wird.
    3. Mikrotelephonträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme des Trägers und der die Arme verbindende Steg aus einem Stück Spritzguss bestehen. 4. Mikrotelephonträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager bolzen des Trägers in den Lagerstellen mit Einkerbungen versehen sind, die sich in Aussparungen des Stationsgehäuses ab wälzen. 5. Mikrotelephonträger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einker bungen durch trapezförmige Eindrehungen gebildet werden.
    6. Mikrotelephonträger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager stellen zur Aufnahme der Lagerbolzen des Trägers als Langlöcher ausgebildet sind. 7. Mikrotelephonträger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dalj die Lager- bolzen des Trägers mit dem Steg ver schraubt sind. B. Mikrotelephonträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipp bewegung des Trägers durch Anschläge begrenzt wird, die einstellbar ausgebildet sind. 9. Mikrotelephonträger nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge an einem der Lagerbolzen be festigt sind.
    10. Mikrotelephonträger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager bolzen des Trägers gleichzeitig die Num- mernschaltersperrung bei aufgelegtem Handapparat und den auch vom Hand apparat beeinflussten Umschalter betätigen.
CH130284D 1926-12-18 1927-11-21 Mikrotelephonträger. CH130284A (de)

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