Steuerung für troclene Gasmesser. Die Erfindung betrifft eine Steuerung für trockene Gasmesser, bei welcher jedes Messkammerpaar vier, jede Messkammer zwei Öffnungen nach dem Steuerungsraum zu besitzt, deren jede durch ein mechanisch be- 1.ätig-tes Abschlussorgan periodisch geöffnet und geschlossen wird, in der Weise, dass stets höchstens ein Strömungsweg offen.
ist, und bei welcher der Steuerungsraum in zwei Teile geteilt ist und genannte Öffnungen so angeordnet sind, dass die eine Öffnung jeder Messkammer in den einen Teil, die an dere Öffnung in den andern Teil mündet.
Bei der im Hauptpatent dargestellten und beschriebenen Ausführungsform der Steuerung muss die Trennungs@s-and 27, wel che den über den Messkammern befindlichen Raum in zwei Teile \28 und 29 teilt, an mehreren Stellen von dem Steuermechanis- mus durchdrungen werden. Bei der im 13auptpatent Fia. 1 dargestellten Ausfüh rungsform sind es drei Stellen: An der Stopfbüchse<B>30</B> kreuzt die Steuerwelle 12, und an den beiden Lederbeuteln (zum Bei spiel 81) kreuzen die Gelenkstangen (zum Beispiel 25).
Die Stopfbüchse kann man nun ver meiden, wenn man die stehende Achse 7 mit Schwenkbebel 9 und Gelenkstange 71 in den Raum 28 links der Trennungswand 27 verlegt, so dass die beiden Gelenkstangen 10 und 11 innerhalb desselben Raumes an die Kurbelwelle angreifen; doch dies wird nur nebenher erwähnt.
Wichtig ist indes, da.ss gemäss vorliegen der Erfindung sich auch die zwei andern Durchdringungsstellen vermeiden lassen. Dies wird dadurch erreicht, dass unmittelbar von der Kurbelwelle 12 aus nur noch die beiden Abschlussorgane der Eingangsseite (Raum 28) betätigt werden.
Die zwangs läufige Übertragung der Bewegung auf die Schieber der Ausgangsseite (Raum 29) ge schieht erfindungsgemäss dadurch, dass die Ausgangsabschlussorgane ihren Antrieb nicht unmittelbar von der Steuerwelle aus erhal- ten, sondern durch ein in der Messkammer verlaufendes Kupplungsglied von den Ein gangsabschlussorganen aus.
Durch diese Mass nahme wird der Anteil an Arbeitsaufwand eingespart, welcher durch die Hin- und Her biegung der Lederbeutel (zum Beispiel 31) der Ausführungsform des Hauptpatentes ver ursacht wird; die Trennungswand 27 bleibt völlig ohne Unterbrechung, und es schwin den damit auch alle diesbezüglichen Ur sachen zu etwaigen späteren Undiclitig- keiten.
Von den zahlreichen möglichen Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeichnung Beispiele veranschau licht.
Fig. 1 ist ein vertikaler Schnitt, Fig. 2 ein Grundriss der Gasmessersteuerung der ersten Ausführungsform, soweit sie hier in Betracht kommt, unter Fortlassung der zum Verständnis des Prinzips nicht erforder lichen Teile; Fig. 3 und 4 veranschaulichen schema tisch je eine weitere Ausführungsform.
Der Zwischenboden 1 besitzt acht recht eckige Öffnungen 13 bis 20, von denen immer zwei, zum Beispiel 13 und 14, in den selben Messraum führen; 13 ist lediglich Eingangsöffnung, 14 lediglich Ausgangs öffnung. Der Raum über dem Zwischen boden 1 ist durch die Scheidewand 27 in den Eingangsraum 28 und den Ausgangs raum 29 geteilt. Die beiden Eingangs, öffnungen 13 und 15 der beiden zusammen arbeitenden, nur durch Membran getrennten Mess'räume des Messkammerpaares 2, 3 wer den durch einen Verschlussschieber 21 be dient, in gleicher Weise die beiden Öffnun gen 14 und 16 durch den Verschlussschieber 45.
Lediglich der eine Schieber 21 erhält von der Kurbelwelle 12 her durch Vermitt lung der Wellenkröpfung 23 und der Ge lenkstange 25 seinen hin- und hergehenden Antrieb unmittelbar. In der für die Zeich nung gewählten rechten Grenzstellung von 21 ist Eingang 13 offen und Eingang 15 verschlossen. Beim Herübergehen über die Mittelstellung sind während eines kurzen Momentes beide Öffnungen geschlossen, so dann öffnet sich 7.5, bis in der linken Grenz- stellung 15 ganz offen, 13 verschlossen ist.
Der Schieber 21 besitzt nun einen ab wärts gerichteten, durch die Öffnung 13 hin durchreichenden Zapfen 46, an welchem eine im Messraum befindliche Schubstange 47 angreift. Deren anderes Ende greift an einen gleichen Zapfen 48 des korrespondierenden Verschlussschiebers 45 an. Durch die Schub stange 47 sind die beiden Schieber 21 und 45 also miteinander gekuppelt; die Wirkungs weise der Schieber ist dadurch die gleiche wie bei der Ausführungsform des Haupt patentes. Es ist aber bei der hier darge stellten Ausführung nicht erforderlich, die Scheidewand 27 auch nur an einer Stelle mit Konstruktionsteilen zu durchdringen.
Sowohl der Druckverlust, welcher mit sol chen Durchdringungspunkten verbunden ist, als auch die Gefahr des Undichtwerdens im Laufe der Zeit ist also vermieden. Vielmehr ist zur zwangsläufigen Verbindung der bei den synchron laufenden Schieber der Weg durch die sowieso vorhandenen Ein- und Ausströmöffnungen benutzt, wodurch die ge nannten Nachteile wegfallen.
Die Öffnungen 1'3, 14, 19 und 20 sind mit schlitzartigen Fortsätzen versehen, weil der Weg, den die Schieber und damit auch die Zapfen 46 und 48 zurückzulegen haben, länger ist, als die Breite der Öffnungen be- trägt, und die Zapfen 46 und 48 sonst am Ausschwingen gehindert wären. Natürlich dürfen diese Schlitze niemals als Öffnungen in die Erscheinung treten. Deshalb sind die Schieber mit entsprechenden zungenartigen Ansätzen, zum. Beispiel 49, versehen, welche bewirken, dass in jeder Schieberstellung die Schlitze verschlossen sind.
Es ist vorteil haft, die Endpunkte dieser Zungen 49 noch zur Anbx\ingung eines Organs zur Gerad- führung der Schieber zu benutzen. In der Zeichnung ist aber die Geradfühung nicht. mit dargestellt; es kann irgend eine be kannte Ausführung verwendet werden. Fig. 3 und 4 zeigen zwei Ausführungs formen, bei welchen der Antrieb geradlinig geführter Schieber mittelst Kulissensteuerung erfolgt.
Die Einrichtung ist hierbei derart, dass die Schieber ihren Weg in beschleunig tem Tempo zurücklegen, um in der voll ge öffneten Endstellung längere Zeit zu ruhen.
Fig. 3 zeigt schematisch den Grundriss einer solchen Konstruktion, die sich bedeu tend wohlfeiler herstellen lässt, als eine Ku- lissensteuerung in Verbindung mit hin- und herschwingenden Drehschiebern. Die Bewe gung der beiden Membranen wird durch Achsen, Schwinghebel und Gelenkstangen auf eine stehende Welle 50 in irgend einer bekannten, in der Zeichnung der Deutlich keit halber fortgelassenen Weise so über tragen, dass die Welle sich in Richtung des gezeichneten Pfeils dreht. Demzufolge dreht sich auch ein auf der Welle festes Zahnrad 51.
Dieses steht in Eingriff mit zwei Zahn rädern 52 und 53. Zunächst 52 weiter be trachtend, ist dessen Drehrichtung wieder durch einen Pfeil markiert. Es besitzt einen nach unten gerichteten; runden Zapfen 54. 55 ist der Versehlussschieber eines Schieber- paares. Die Öffnungen sind in der Zeich nung fortgelassen, ebenso die Einrichtung zur Geradführung des Schiebers;
die Füh rung des Schiebers bewirkt, dass' sich dieser nur in der Richtung des Pfeilpaares 56 ver schieben lä.sst. Der Schieber besitzt von oben her eine Einsenkung 57, deren Rand hier als .Steuerkulisse dient.
Der Zapfen 54 ist so lang, da.ss er unter die Oberfläche von 55, also in die Einsenkung 57 hineingreift, ohne indessen auf deren Grunde zu streifen 57 ist also keine Durchbrechung, sondern nur eine Einsenkung. Der im Kreise um- ia.ufende Zapfen 54 treibt den Schieber an, indem er am Rande der Einsenkung entlang gleitet.
Da, aber in diesem Falle der Schie ber und die Kulisse zusammen nur ein ein ziges Stück sind. so müssen Schieber und Kulisse jedes für sich nicht ihre Führungs einrichtung haben. sondern die Führung ist für den Schieber zugleich auch die für die Kulisse. Das andere Zahnrad 53 wirkt in genau entsprechender Weise auf den zweiten Schie ber 58 unter Vermittlung des Zapfens 59.
Da die Bewegungsphase beider Schieber paare um 90 gegeneinander verschoben sein muss, so ist der Eingriff der Zahnräder so gewählt, dass die zu den Zapfen 54 und 59 gehörigen Radien zueinander im rechten Winkel stehen. Alle drei Zahnräder haben gleiche Zahnzahl, wodurch der rechte Winkel ständig erhalten bleibt.
Der Gasmesser gemäss dem Hauptpatent besitzt nun ausser den hier dargestellten zwei Schiebern noch zwei, also im ganzen vier Schieber. Diese restlichen zwei Schieber können durch je eine im Messraum befind liche Schubstange angetrieben werden.
Bei der in Fig. 4 schematisch im Grund riss dargestellten Ausführungsform bezeich net 60 wieder ein Zahnrad, angetrieben wie 52 in Fig. 3. In dieses Zahnrad ist auf dessen unterer Fläche eine Nute 61 in Kur venform eingearbeitet. Auf dem Schieber 62 oder dem zungenförmigen Ansatz 63 dessel ben ist ein Zapfen 64 angebracht, welcher in die Nute 61 eingreift.
Ist der Schieber 69- nun. durch eine Einrichtung zur Gerad- führung an geradlinige Bewegung in Rich tung des Pfeilpaares 65 gebunden, so führt die Kurve 61 den Schieber hin und her, auch. wieder mit entsprechenden Ruhe punkten in den Endstellungen, entsprechend den kreisförmigen Teilen 66 und 67 der Nute 61. Und in gleicher Weise erzielt eine volle Umdrehung des Zahnrades 60 einen vollen Hin- uud Rückgang des, Schiebers 62.
Im Falle dieser Ausführung ist die Ku lisse nicht eine Einheit mit dem Ventil schieber. sondern eine Einheit mit einem sowieso vorhandenen Antriebsrade. Es fällt also auch. hier die Kulisse als für sich be stehender Gegenstand fort, obwohl sie- tat sächlich vorhanden ist und die gewünschte Charakteristik der Schieberbewegung her vorruft, und dies zwar mit weniger Arbeits aufwand. als wenn sie einen besonderen Ge genstand bildete, und demzufolge ihre eige- nen zusätzlichen Führungs- und Gelenk punkte haben müsste.
Control for dry gas meters. The invention relates to a control for dry gas meters, in which each measuring chamber pair has four, each measuring chamber has two openings after the control room, each of which is periodically opened and closed by a mechanically operated closing element, in such a way that always at most one flow path open.
is, and in which the control space is divided into two parts and said openings are arranged so that one opening of each measuring chamber opens into one part, the other opening into the other part.
In the embodiment of the control shown and described in the main patent, the separator 27, which divides the space above the measuring chambers into two parts 28 and 29, must be penetrated by the control mechanism at several points. In the 13 main patent Fia. There are three places in the embodiment shown in FIG. 1: The control shaft 12 crosses on the stuffing box <B> 30 </B>, and the articulated rods (e.g. 25) cross on the two leather bags (for example 81).
The stuffing box can now be avoided ver if you relocated the standing axis 7 with pivot lever 9 and link rod 71 in the space 28 to the left of the partition wall 27, so that the two link rods 10 and 11 attack the crankshaft within the same space; but this is only mentioned in passing.
It is important, however, that, according to the present invention, the two other penetration points can also be avoided. This is achieved in that only the two closing elements on the input side (space 28) are actuated directly from the crankshaft 12.
The inevitable transmission of the movement to the slide on the output side (space 29) occurs according to the invention in that the output closing elements do not receive their drive directly from the control shaft, but from the input closing elements through a coupling member running in the measuring chamber.
This measure saves the amount of work that is caused by the back and forth bending of the leather bag (for example 31) of the embodiment of the main patent; the partition wall 27 remains completely uninterrupted, and all the causes in this respect to any later obscurity vanish.
Examples of the numerous possible embodiments of the subject matter of the invention are illustrated in the drawing.
Fig. 1 is a vertical section, Fig. 2 is a plan view of the gas meter control of the first embodiment, as far as it is considered here, omitting the parts not required to understand the principle union; Fig. 3 and 4 illustrate schematically a further embodiment.
The intermediate floor 1 has eight rectangular openings 13 to 20, two of which, for example 13 and 14, always lead into the same measuring space; 13 is only an inlet opening, 14 is only an outlet opening. The space above the intermediate floor 1 is divided into the input space 28 and the output space 29 by the partition 27. The two inlet openings 13 and 15 of the two working measuring chambers of the pair of measuring chambers 2, 3, which are only separated by a membrane, are served by a slide valve 21, in the same way the two openings 14 and 16 through the slide valve 45.
Only one slide 21 receives its reciprocating drive directly from the crankshaft 12 through mediation of the shaft offset 23 and the steering rod 25. In the right limit position of 21 selected for the drawing voltage, input 13 is open and input 15 is closed. When passing over the middle position, both openings are closed for a brief moment, then 7.5 opens until 15 is completely open in the left limit position, 13 is closed.
The slide 21 now has a downwardly directed pin 46 which extends through the opening 13 and on which a push rod 47 located in the measuring chamber engages. The other end thereof engages an identical pin 48 of the corresponding locking slide 45. Through the push rod 47, the two slides 21 and 45 are therefore coupled to one another; the effect of the slide is the same as in the embodiment of the main patent. But it is not necessary in the execution presented here Darge to penetrate the partition 27 even at one point with structural parts.
Both the pressure loss associated with such penetration points and the risk of leakage over time are avoided. Rather, the path through the inflow and outflow openings that are already present is used for the inevitable connection of the synchronously running slide, which eliminates the disadvantages mentioned above.
The openings 1'3, 14, 19 and 20 are provided with slot-like extensions because the path that the slides and thus also the pins 46 and 48 have to cover is longer than the width of the openings, and the pins 46 and 48 would otherwise be prevented from swinging out. Of course, these slits must never appear as openings. Therefore, the slide with appropriate tongue-like approaches to. Example 49, which have the effect that the slots are closed in every slide position.
It is advantageous to use the end points of these tongues 49 to attach an organ to guide the slide in a straight line. In the drawing, however, the straight line is not. shown with; any known design can be used. Fig. 3 and 4 show two forms of execution in which the drive of linearly guided slide takes place by means of link control.
The device here is such that the slides cover their way at an accelerated tempo in order to rest for a long time in the fully open end position.
3 shows schematically the floor plan of such a construction, which can be produced significantly more cheaply than a link control in connection with rotary valves that swing back and forth. The movement of the two diaphragms is carried through axles, rocker arms and articulated rods on a standing shaft 50 in any known manner, omitted in the drawing for the sake of clarity, so that the shaft rotates in the direction of the arrow drawn. As a result, a gear 51 fixed on the shaft also rotates.
This is in engagement with two gears 52 and 53. First 52 be looking further, the direction of rotation is again marked by an arrow. It has a downward facing; round pin 54. 55 is the locking slide of a slide pair. The openings are omitted in the drawing voltage, as well as the device for linear guidance of the slide;
The guidance of the slide means that it can only be moved in the direction of the pair of arrows 56. The slide has a depression 57 from above, the edge of which serves here as a control link.
The peg 54 is so long that it reaches under the surface of 55, that is, into the depression 57, without, however, grazing on its base 57 is therefore not an opening, but only a depression. The peg 54 encircling in a circle drives the slide by sliding along the edge of the depression.
There, but in this case the slide and the backdrop are only a single piece. so each slide and gate do not have to have their own guide mechanism. but the leadership is for the slide also that for the backdrop. The other gear 53 acts in exactly the same way on the second slide 58 through the intermediary of the pin 59.
Since the movement phase of the two pairs of slides must be shifted by 90 relative to one another, the engagement of the gears is selected so that the radii belonging to the pins 54 and 59 are at right angles to one another. All three gears have the same number of teeth, which means that the right angle is always maintained.
In addition to the two slides shown here, the gas meter according to the main patent now has two, that is, a total of four slides. These remaining two slides can each be driven by a push rod located in the measuring room.
In the embodiment shown schematically in outline in Fig. 4, 60 again denotes a gear, driven as 52 in Fig. 3. In this gear, a groove 61 is incorporated in the form of a cure on its lower surface. A pin 64 which engages in the groove 61 is attached to the slide 62 or the tongue-shaped projection 63 of the same ben.
Is the slide 69- now. Bound by a device for straight guidance to straight-line movement in the direction of the pair of arrows 65, the curve 61 also guides the slide back and forth. again with corresponding rest points in the end positions, corresponding to the circular parts 66 and 67 of the groove 61. And in the same way, a full revolution of the gear 60 achieves a full backward and forward decrease of the slide 62.
In the case of this version, the Ku lisse is not a unit with the valve slide. but a unit with an already existing drive wheel. So it also falls. here the backdrop continues as a stand-alone object, although it is actually there and evokes the desired characteristics of the slide movement, and this with less work. as if it formed a special object and therefore had to have its own additional guide and hinge points.