CH130340A - Steuerung für trockene Gasmesser. - Google Patents

Steuerung für trockene Gasmesser.

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CH130340A
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CH
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Co Gasmesserfabrik Main Elster
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Gasmesserfabrik Mainz Elster &
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  Steuerung für     troclene    Gasmesser.    Die Erfindung betrifft eine     Steuerung     für trockene Gasmesser, bei welcher jedes       Messkammerpaar    vier, jede     Messkammer    zwei  Öffnungen nach dem Steuerungsraum zu  besitzt, deren jede durch ein mechanisch     be-          1.ätig-tes        Abschlussorgan    periodisch geöffnet  und geschlossen wird, in der Weise, dass  stets höchstens ein     Strömungsweg    offen.

   ist,  und bei welcher der Steuerungsraum in zwei  Teile geteilt ist und genannte Öffnungen  so angeordnet sind, dass die eine     Öffnung     jeder     Messkammer    in den einen Teil, die an  dere Öffnung in den andern Teil mündet.  



  Bei der im Hauptpatent dargestellten  und beschriebenen Ausführungsform der  Steuerung muss die     Trennungs@s-and    27, wel  che den über den     Messkammern    befindlichen  Raum in zwei Teile \28 und 29 teilt, an  mehreren Stellen von dem     Steuermechanis-          mus    durchdrungen werden. Bei der im       13auptpatent        Fia.    1     dargestellten    Ausfüh  rungsform sind es drei Stellen: An der  Stopfbüchse<B>30</B> kreuzt die Steuerwelle 12,    und an den beiden Lederbeuteln (zum Bei  spiel 81) kreuzen die Gelenkstangen (zum  Beispiel     25).     



  Die     Stopfbüchse    kann man nun ver  meiden, wenn man die stehende Achse 7  mit     Schwenkbebel    9 und Gelenkstange 71  in den Raum 28 links der Trennungswand  27 verlegt, so dass die beiden Gelenkstangen  10 und 11 innerhalb desselben Raumes an  die Kurbelwelle angreifen; doch dies wird  nur nebenher erwähnt.  



  Wichtig ist indes,     da.ss    gemäss vorliegen  der Erfindung sich auch die zwei andern       Durchdringungsstellen    vermeiden lassen.  Dies wird dadurch erreicht, dass     unmittelbar     von der Kurbelwelle 12 aus nur noch die  beiden     Abschlussorgane    der Eingangsseite  (Raum 28) betätigt werden.

   Die zwangs  läufige     Übertragung    der Bewegung auf die  Schieber der Ausgangsseite (Raum 29) ge  schieht erfindungsgemäss dadurch, dass die       Ausgangsabschlussorgane    ihren     Antrieb    nicht  unmittelbar von der     Steuerwelle    aus erhal-           ten,    sondern durch ein in der     Messkammer     verlaufendes Kupplungsglied von den Ein  gangsabschlussorganen aus.

   Durch diese Mass  nahme wird der Anteil an Arbeitsaufwand       eingespart,        welcher    durch die Hin- und Her  biegung der Lederbeutel (zum Beispiel 31)  der Ausführungsform des Hauptpatentes ver  ursacht wird; die Trennungswand 27 bleibt  völlig ohne Unterbrechung, und es schwin  den damit auch alle diesbezüglichen Ur  sachen zu etwaigen späteren     Undiclitig-          keiten.     



  Von den zahlreichen möglichen Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes  sind auf der Zeichnung Beispiele veranschau  licht.  



       Fig.    1 ist ein     vertikaler    Schnitt,     Fig.    2  ein Grundriss der     Gasmessersteuerung    der  ersten Ausführungsform, soweit sie hier in  Betracht kommt, unter     Fortlassung    der zum  Verständnis des Prinzips nicht erforder  lichen Teile;       Fig.    3 und 4     veranschaulichen    schema  tisch je eine weitere Ausführungsform.  



  Der Zwischenboden 1 besitzt acht recht  eckige Öffnungen 13 bis 20, von denen  immer zwei, zum Beispiel 13 und 14, in den  selben     Messraum    führen; 13 ist lediglich  Eingangsöffnung, 14 lediglich Ausgangs  öffnung. Der Raum über dem Zwischen  boden 1 ist durch die Scheidewand 27 in  den Eingangsraum 28 und den Ausgangs  raum 29 geteilt. Die beiden Eingangs,       öffnungen    13 und 15 der beiden zusammen  arbeitenden, nur durch Membran getrennten       Mess'räume    des     Messkammerpaares    2, 3 wer  den durch einen     Verschlussschieber    21 be  dient, in gleicher Weise die beiden Öffnun  gen 14 und 16 durch den     Verschlussschieber     45.

   Lediglich der eine Schieber 21 erhält  von der Kurbelwelle 12 her durch Vermitt  lung der     Wellenkröpfung    23 und der Ge  lenkstange 25 seinen hin- und hergehenden  Antrieb     unmittelbar.    In der für die Zeich  nung gewählten rechten Grenzstellung von  21 ist Eingang 13 offen und Eingang 15  verschlossen. Beim Herübergehen über die    Mittelstellung sind während eines kurzen  Momentes beide Öffnungen geschlossen, so  dann öffnet sich     7.5,    bis in der     linken        Grenz-          stellung    15 ganz offen, 13 verschlossen  ist.  



  Der Schieber 21 besitzt nun einen ab  wärts gerichteten, durch die Öffnung 13 hin  durchreichenden Zapfen 46, an welchem eine  im     Messraum    befindliche Schubstange 47  angreift. Deren anderes Ende greift an einen  gleichen Zapfen 48 des korrespondierenden       Verschlussschiebers    45 an. Durch die Schub  stange 47 sind die beiden Schieber 21 und 45  also     miteinander    gekuppelt; die Wirkungs  weise der Schieber ist dadurch die gleiche  wie bei der Ausführungsform des Haupt  patentes. Es ist aber bei der hier darge  stellten Ausführung nicht erforderlich, die  Scheidewand 27 auch nur an einer Stelle  mit     Konstruktionsteilen    zu durchdringen.

    Sowohl der Druckverlust, welcher mit sol  chen     Durchdringungspunkten    verbunden     ist,     als auch die Gefahr des     Undichtwerdens    im  Laufe der Zeit ist also vermieden. Vielmehr  ist zur zwangsläufigen Verbindung der bei  den synchron laufenden Schieber der Weg  durch die sowieso vorhandenen Ein- und       Ausströmöffnungen    benutzt, wodurch die ge  nannten Nachteile wegfallen.  



  Die Öffnungen     1'3,    14, 19 und 20 sind  mit schlitzartigen     Fortsätzen    versehen, weil  der Weg, den die Schieber und damit auch  die Zapfen 46 und 48 zurückzulegen haben,  länger ist, als die Breite der Öffnungen     be-          trägt,    und die Zapfen 46 und 48 sonst am  Ausschwingen     gehindert    wären. Natürlich  dürfen diese Schlitze niemals als Öffnungen  in die Erscheinung     treten.    Deshalb sind die  Schieber mit entsprechenden zungenartigen  Ansätzen, zum. Beispiel 49, versehen, welche  bewirken, dass in jeder     Schieberstellung    die  Schlitze verschlossen sind.

   Es ist vorteil  haft, die Endpunkte dieser Zungen 49 noch  zur     Anbx\ingung    eines     Organs    zur     Gerad-          führung    der Schieber zu benutzen. In der  Zeichnung ist aber die     Geradfühung    nicht.  mit dargestellt; es kann irgend eine be  kannte Ausführung verwendet werden.           Fig.    3 und 4 zeigen zwei Ausführungs  formen, bei welchen der Antrieb geradlinig       geführter    Schieber     mittelst    Kulissensteuerung  erfolgt.

   Die     Einrichtung    ist hierbei derart,       dass        die        Schieber    ihren Weg in beschleunig  tem Tempo     zurücklegen,    um in der voll ge  öffneten     Endstellung    längere Zeit zu ruhen.  



       Fig.    3     zeigt    schematisch den Grundriss  einer solchen     Konstruktion,    die sich bedeu  tend wohlfeiler herstellen lässt, als eine     Ku-          lissensteuerung    in Verbindung mit hin- und       herschwingenden    Drehschiebern. Die Bewe  gung der beiden     Membranen    wird durch  Achsen, Schwinghebel und Gelenkstangen  auf eine stehende Welle 50 in irgend einer       bekannten,    in der Zeichnung der Deutlich  keit halber     fortgelassenen    Weise so über  tragen, dass die Welle sich in Richtung des  gezeichneten Pfeils dreht. Demzufolge dreht  sich auch ein auf der Welle festes Zahnrad  51.

   Dieses steht in Eingriff mit zwei Zahn  rädern 52 und 53. Zunächst 52 weiter be  trachtend, ist dessen Drehrichtung wieder  durch einen Pfeil markiert. Es besitzt einen  nach unten     gerichteten;    runden Zapfen 54.  55 ist der     Versehlussschieber    eines     Schieber-          paares.    Die Öffnungen sind in der Zeich  nung     fortgelassen,    ebenso die     Einrichtung     zur     Geradführung    des Schiebers;

   die Füh  rung des Schiebers bewirkt, dass' sich dieser  nur in der     Richtung    des Pfeilpaares 56 ver  schieben     lä.sst.    Der Schieber besitzt von oben  her eine Einsenkung 57, deren Rand hier  als     .Steuerkulisse    dient.

   Der Zapfen 54 ist  so lang,     da.ss    er unter die Oberfläche von  55, also in die Einsenkung 57 hineingreift,  ohne indessen     auf    deren Grunde zu streifen  57 ist also keine     Durchbrechung,    sondern  nur eine     Einsenkung.    Der im     Kreise        um-          ia.ufende    Zapfen 54     treibt    den Schieber an,  indem er am Rande der Einsenkung entlang  gleitet.

   Da, aber in diesem Falle der Schie  ber und die     Kulisse    zusammen nur ein ein  ziges     Stück    sind. so müssen     Schieber    und  Kulisse jedes für sich nicht ihre Führungs  einrichtung haben.     sondern    die Führung ist  für den Schieber zugleich auch die für die       Kulisse.       Das andere Zahnrad 53 wirkt in genau       entsprechender    Weise auf den zweiten Schie  ber 58 unter     Vermittlung    des Zapfens 59.

    Da die Bewegungsphase beider Schieber  paare um 90   gegeneinander verschoben sein       muss,    so ist der Eingriff der Zahnräder so  gewählt, dass die zu den Zapfen 54 und 59       gehörigen    Radien zueinander     im        rechten     Winkel stehen. Alle drei Zahnräder haben  gleiche Zahnzahl, wodurch der rechte Winkel  ständig erhalten bleibt.  



  Der Gasmesser gemäss dem Hauptpatent  besitzt nun ausser den hier     dargestellten     zwei     Schiebern    noch zwei, also im ganzen  vier Schieber. Diese restlichen zwei Schieber  können durch je eine im     Messraum    befind  liche Schubstange angetrieben werden.  



  Bei der in     Fig.    4 schematisch im Grund  riss dargestellten Ausführungsform bezeich  net 60 wieder ein Zahnrad, angetrieben wie  52 in     Fig.    3. In dieses Zahnrad ist auf  dessen unterer Fläche eine Nute 61 in Kur  venform eingearbeitet. Auf dem Schieber 62  oder dem zungenförmigen Ansatz 63 dessel  ben ist ein Zapfen 64 angebracht, welcher  in die Nute 61 eingreift.

   Ist der Schieber     69-          nun.    durch eine Einrichtung zur     Gerad-          führung    an geradlinige     Bewegung    in Rich  tung des Pfeilpaares 65 gebunden, so     führt     die Kurve 61 den Schieber hin und her,  auch. wieder mit entsprechenden Ruhe  punkten in den     Endstellungen,    entsprechend  den kreisförmigen Teilen 66 und 67 der  Nute 61. Und in gleicher Weise erzielt eine  volle Umdrehung des Zahnrades 60 einen  vollen Hin-     uud    Rückgang des, Schiebers 62.  



  Im Falle dieser Ausführung ist die Ku  lisse nicht eine Einheit mit dem Ventil  schieber. sondern eine Einheit mit einem  sowieso vorhandenen     Antriebsrade.    Es fällt  also auch. hier die Kulisse als für sich be  stehender Gegenstand fort, obwohl sie- tat  sächlich vorhanden ist und die gewünschte       Charakteristik    der     Schieberbewegung    her  vorruft, und dies zwar mit weniger Arbeits  aufwand. als wenn sie einen besonderen Ge  genstand bildete, und demzufolge ihre eige-           nen    zusätzlichen     Führungs-    und Gelenk  punkte haben müsste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung für trockene Gasmesser, bei welcher jedes Messkammerpaar vier, jede Messkammer zwei Öffnungen nach dem Steue- rungsraum zu besitzt, deren jede durch ein mechanisch betätigtes Abschlussorgan perio disch geöffnet und geschlossen wird, in der Weise, dass stets höchstens ein Strömungs weg offen ist, und bei welcher der Steue rungsraum in zwei Teile geteilt ist, und ge nannte Öffnungen so angeordnet sind,
    da.ss die eine Öffnung jeder Messkammer in den einen Teil, die andere Öffnung in den an dern Teil mündet, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsabschlussorgane ihren An trieb nicht unmittelbar von der Steuerwelle aus erhalten, sondern durch ein in der Mess- kammer verlaufendes Kupplungsglied vox den Eingangsabschlussorganen aus. UNTERANSPRüCHE 1.
    Steuerung nach Patenanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab schlussorgane geradlinige Bewegungen ausführen und dass eine Schubstange (47) als Kupplungsglied dient. 2. Steuerung nach Patentanspruch hiervor;
    dadurch gekennzeichnet, dass die Ab schlussorgane durch geradlinig geführte Schieber gebildet sind, deren Antrieb mittelst Kulissensteuerung derart erfolgt, dass die :Schieber ihren Öffnungsweg in beschleunigtem Tempo zurücklegen, der art, dass die Zeitspanne, während welcher die Öffnungen ihren vollen Querschnitt darbieten, einen verhältnismässig grösseren Anteil der ganzen Periode ausmacht.
    Steuerung für trockene Gasmesser nach Unteranspruch 2 hiervor, dadurch gekenn- zeichnee, dass die Steuerkulisse mit dem Schieber derart fest verbunden ist, dass sie keiner besonderen Geradführung be darf. 4. Steuerung nach Unteranspruch 3 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer kulisse mit dem Schieber ein einziges Stück bildet.
    5. Steuerung nach Unteranspruch 2 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer kulisse durch eine kurvenförmige Nute in der Fläche eines antreibenden Rades gebildet wird, in welche ein auf dem Schieber befestigter Zapfen eingreift.
CH130340D 1926-12-01 1927-12-01 Steuerung für trockene Gasmesser. CH130340A (de)

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