CH130404A - Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Stoffbahnen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Stoffbahnen.

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CH130404A
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Willi Mettler Hans
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Willi Mettler Hans
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H3/00Inspecting textile materials

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Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zum Messen von     Stoffbahnen:       Zur Feststellung des Lagerbestandes in  Warenhäusern, Tuchhandlungen usw.     .müs.          ren    die in     .Ballen    aufgewickelten Stoffbah  nen nachgemessen werden. Diese Arbeit er  fordert nicht nur viel Zeit, sondern bedarf  noch besonderer Sorgfalt, damit die Stoff  bahnen     faltenfrei    aufgewickelt     -werden.    Bis  jetzt wurde diese Arbeit von Hand     in    der  Weise erledigt, dass die Stoffbahn auf einen  langen Arbeitstisch abgerollt wurde.

   Nur bei  besonders sorgfältiger Arbeit konnte auf  diese Weise ein faltenfreies Aufwickeln er  reicht werden, in jedem Falle war ein gro  sser Zeitverlust stets vorhanden.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, diese  Arbeit rascher und absolut sicher auch durch  weniger geübte und weniger zuverlässig  Leute durchführen zu können. Das neue Ver  fahren beruht darauf, dass man die zu einem  Stoffballen gewickelten Stoffbahnen mittelst  einer zwangsläufig angetriebenen     Messwalze     auf einem langen Tisch zur     Messwalze    glei  ten lässt, wobei vor und nach der     Messwalze     und insbesondere auch vor der Aufwickel-         vorrichtung    Streichwalzen eingebaut     sind,     deren Umfangsgeschwindigkeit grösser ist als  die Umfangsgeschwindigkeit der     Messwaize.     Beim Lauf der Stoffbahn über den Tisch  werden vorhandene Querfalten und Längs  falten entfernt.

   Die Streichwalzen verhin  dern beim Übergang der Stoffbahn über die       Messwalze    die Bildung von Falten.  



  Dieses Verfahren ist insbesondere für die  jenigen Stoffbahnen mit grossem Erfolg     ver-          wendbax,    die     in    der     Längsrichtung    gefaltet  sind, bei Stoffbahnen also, von denen nur  die eine Hälfte mit der     Messwalze    und dem  Tisch in Berührung steht.  



  Zum Durchführen des Verfahrens dient  eine Vorrichtung, welche- am einen Ende  eines langen Tisches eine     Abwickelvorrich-          tung,    zum Beispiel ein Drehlager für die  Stoffballen trägt, während am andern Ende  des Tisches die     Messwalze    mit der     Aufwickel-          vorrichtung    angeordnet ist. Die von der an  sich bekannten     Abwickelvorrichtung    abge  rollte Stoffbahn gleitet über den Tisch und      wird über die     Messwalze    geführt, die von  Hand oder Motor mit     einstellbarer    Geschwin  digkeit angetrieben wird.

   Die     Messeinrich-          tung    und     Registriereinrichtung    können von  beliebiger; an sich bekannter Art sein. Zu  beiden Seiten der     Messwalze    und auf der     auf-          und    ablaufenden     ,Stoffbahn    aufliegend sind  zwei Streichwalzen vorgesehen, die zwangs  läufig derart angetrieben sind, dass deren  Umfangsgeschwindigkeit diejenige der     Mess-          walze    um ein     bestimmtes,    regelbares Mass  übersteigt.     Die.Streichwalzen    sind mit     ,Stoff,     zum Beispiel mit Plüsch, bedeckt;

   sie strei  chen allfällig bereits vorhandene     Falten    glatt  und verhindern das Entstehen von Falten  beim Übergang der     ,Stoffbahnen    über die       Messwalze.    Die an die     Messeinrichtung    ange  schlossene     Aufwickeleinrichtumg    kann von  an sich bekannter     Bauart    sein.

   Beim Messen  von doppelten Stoffbahnen, also in der       Längsrichtung    gefalteter Bahnen, wird der  obern mit dem Tische und mit der     Messwalze          nicht    in Berührung stehenden     Stoffbahn          durch    die Streichwalzen eine     Bewegung    er  teilt, wodurch die     Faltenbildung    verhindert  wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes schematisch dargestellt,  und zwar zeigt:         Fig.    1     eine        Seitenansicht,            Fig.        2r        einen        Grundriss,    wobei einzelne  Teile im     ,Schnitt    dargestellt sind.  



  Am     einen    Ende eines. langen Tisches 1  sind zwei Lager 2,     ä    befestigt,     in    denen  drehbare Halter 4 zum     Halten    der     abzuwik-          kelnden    Ballen 5 angeordnet sind. Am an  dern Ende des Tisches ist in Lagern eine       Messwalze    7 angeordnet. Die Welle 8 der       Messwalze    7     wird    von einer Welle 9 mittelst       Zahnrädergetriebe    angetrieben.

   Die Welle 9  kann     mittelst    Motor oder Handkurbel ange  trieben werden, wobei die eine oder andere       Antriebseinrichtung    ausgeschaltet werden  kann.- Die     Messwalze    und die     Registrierein.          richtung    ist von an sich bekannter Bauart.

      Es kann mit der     Messwalze    auch eine Ein  richtung verbunden sein, welche in der Stoff  bahn, zum Beispiel     in    Abständen von je fünf  Metern,     eine    Marke     in.    der Stoffbahn an  bringt, zum Beispiel einen Faden in diese  einführt     etc.    Mit der     Messwalze    7 steht     die          Aufwickelvorrichtung    mittelst     tb.ertragungs-          vorrichtung        in        Eingriff,

      wobei in der     Kraft-          übertrabgungseinrichtung        eine    Rutschkupp  lung von an sich bekannter Bauart eingebaut  ist. Die     Aufwickelvorrichtung    weist zwei  Lager 10, 11 auf, zwischen denen die Halter  12 für den     Aüfwickeldorn    der Stoffbahn     ge-          fasst    werden können. Tor und hinter der       Messwalze    7 und auf der .Stoffbahn A auf  liegend,     sind    zwei Streichwalzen 14, 15  drehbar gelagert.

   Diese Walzen sind mittelst       eines    biegsamen     Antriebsorganes    17 zwangs  läufig angetrieben, und zwar derart, dass die  Umfangsgeschwindigkeit der Streichwalzen  14, 15 grösser ist als die     Umfangsgeschwin-        -          digkeit    der     Messwalze    7. Dabei kann die Um  fangsgeschwindigkeit beider Walzen gleich  oder auch verschieden sein. Die     Anordnung     der     Streichwalzen    14, 15     in    bezug auf die       Messwalze    ist derart, dass sie nur einen leich  ten Druck auf Stoffbahn A ausüben kön  nen.

   Es     können    Mittel vorgesehen sein, um  diesen Druck regeln zu können.  



  Die Stoffbahn A wird vom Ballen 5 ab  gewickelt, über den Tisch 1 zur     Messwalze    7       geführt,    so dass sie unter der Streichwalze 14  durchgeht. Von der     Messwalze    7 wird die  Bahn A unter der     Walze    15     hindurch        zum-          Aufwickeldorn    16 geführt. Alsdann wird die  Maschine     in    Gang gesetzt; die     Messwalze    7  zieht die     ,Stoffbahn    A über den Tisch 1 weg.

    Der     Aufwickeldorn    wickelt die     gemessene     Stoffbahn auf, wobei die Rutschkupplung  dafür sorgt, dass die Stoffbahn keinem zu  hohen Zug ausgesetzt wird. Mit dem An  trieb der     Messwalze    7 werden auch die  Streichwalzen 14,15 angetrieben. Diese strei  chen     Falten,    und zwar sowohl Quer- wie  Längsfalten, der Stoffbahn glatt, insbeson  dere bei -doppelten Stoffbahnen, so dass in  den auf den Dorn 16 aufgewickelten Stoff  bahnen     keine        Falten    vorkommen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜUCHE: I. Verfahren zum Messen von Stoffbahnen, insbesondere von in der Längsrichtung gefalteten, das heisst doppelten Stoffbah nen, mit Hilfe einer Maschine, die mit Einrichtungen zum Abwickeln, "essen und Aufwickeln der Stoffbahnen ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stoffbahn von einer Stoffrolle mittelst einer ztvangsläufig angetriebe nen Messwalze abwickelt und gleitend über eine Tischfläche zieht und dabei streckt,
    wobei durch vor und hinter der Messwalze und vor dem Aufwickeldorn angeordnete Streichwalzen, die gegen über der Messwalze mit erhöhter Um fangsgeschwindigkeit laufen, Längs- und Querfalten der Stoffbahn entfernt wer den.
    II. Maschine zum Durchführen des Verfah rens nach Patentauspruch I, mit Ein richtung zum Abwickeln, Messen und Aufwickeln der Stoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwicklungsein- richtung und die Messeinrichtung an ent gegengesetzten Seiten eines langen Ti sches angeordnet sind und dass ausserdem zu beiden Seiten der Masswalze auf der ;Stoffbahn ruhende, zwangsläufig ange triebene Streichwalzen drehbar gelagert sind, deren Umfangsgeschwindigkeit grösser ist als die Umfangsgeschwindig keit der Messwalze.
CH130404D 1928-02-10 1928-02-10 Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Stoffbahnen. CH130404A (de)

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