CH130439A - Verfahren und Vorrichtung zum Überziehen von Bandeisen mit einer Rostschutzmasse. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Überziehen von Bandeisen mit einer Rostschutzmasse.

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CH130439A
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Christian Roetzel
Georg Krug
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Christian Roetzel
Georg Krug
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  Verfahren und Vorrichtung zum Überziehen von Bandeisen mit einer     Rostschutzmasse.       Der Erfindung gemäss wird das Band  eisen beim     Austritt    aus den Walzen des  Warmwalzwerkes, also in noch glühendem  oder heissem Zustande, an seiner Oberfläche  mit einem Fett oder Öl in Berührung ge  bracht, dies unter der Eigenhitze des Eisens  auf der Oberfläche     festbrennt    und auf diese  Weise     einen.    wirksamen Rostschutz bildet.  Dieser Rostschutz ist wirksamer als das  etwaige Einfetten des Bandeisens in kaltem  Zustande. Dadurch, dass die Eigenhitze des  Bandeisens beim Austritt aus dem Warm  walzwerk     verwertet    wird, entfallen die  Kosten für eine besondere Erhitzung des  Eisens.

   Ausserdem ist ein besonderer Ar  beitsgang entbehrlich, da die     Förderbewe-          gung    des aus dem Walzwerk kommenden  Bandeisens dazu benutzt werden kann, um  dieses mit der aufzutragenden     .Schutzmasse     in Berührung zu bringen.  



  Das Verfahren soll beispielsweise anhand  der Zeichnung veranschaulicht werden.    a ist das in der Pfeilrichtung sich<B>be-</B>  wegende,     unmittelbar    aus den Walzen des  Warmwalzwerkes kommende Bandeisen. Die  ses wird, zweckmässig durch Rollen b und c  geführt, durch einen Behälter d geleitet, der  mit der aufzutragenden Schutzmasse     (0l     oder Fett) gefüllt ist. Die Durchführungs  schlitze können, etwa durch Asbestlippen f  und     g,    in ausreichender Weise gegen ein  übermässiges Auslaufen der Schutzmasse ab  gedichtet sein.  



  Das glühend oder wenigstens heiss in die  Schutzmasse     eindringende    Bandeisen a be  deckt sich mit dieser Masse, die unter dem  Einfluss der erheblichen Hitze fest auf das  Bandeisen aufbrennt, das nun mit der auf  gebrannten Schicht den Behälter d verlässt  und in beliebiger Weise gestapelt, zum Bei  spiel     aufgehaspelt,    wird. Die bei der Er  hitzung der Schutzmasse aufsteigenden Gase  werden durch einen Gasfang h abgeleitet.      Beim Beginn des     Verfahrens    ist der Tem  peraturunterschied zwischen dem glühenden  oder doch sehr heissen Bandeisen und der  aufzutragenden Schutzmasse unter Umstän  den so gross, dass ein Abschrecken des Eisens  stattfindet, das an sich unerwünscht wäre  und auch das Anbringen der Schutzmasse  beeinträchtigen würde.

   Es ist deshalb vor  teilhaft, die Schutzmasse wenigstens beim  Beginn des Verfahrens anzuwärmen, worauf  dann die weitere Erwärmung des Bades  durch die Eigenwärme des Eisens herbei  geführt wird. Für die     Vorwärmung    kann  unter dem dann aus Metall herzustellenden  Behälter d ein irgendwie beschaffener Bren  ner i vorgesehen sein. Um zu starke Erwär  mung oder gar Verbrennen der     fettigen     Masse beim Durchtritt des glühenden Band  eisens zu verhindern, kann der die Masse  enthaltende Kasten von aussen oder innen  durch Rohrschlangen oder dergleichen gekühlt  werden.  



  Die Schutzmasse ist, wie gesagt, Fett  oder Öl. Sie kann zum Beispiel aus Ma  schinenöl bestehen, das sich aber weniger  eignet wie ein     Fett    oder Öl von einer ge  wissen Konsistenz. Bewährt hat sich zum  Beispiel eine Mischung von Maschinenöl,       Zylinderöl    und     Konsistenzfett.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Überziehen von Band eisen mit einer Rostschutzmasse, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Bandeisen unmittelbar beim Verlassen der Walzen des Warmwalz werkes mit Öl oder Fett in Berührung ge bracht wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandeisen mit der restlichen Walzwärme durch das Öl oder Fett hindurchgezogen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Rostsehutzmasse eine Mischung von Öl und Konsistenzfett verwendet wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach PaVentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich das Öl oder Fett in einem Behälter befindet, durch den das Band eisen mit seiner restlichen Walzwärme hin- durchgeführt wird. UNTERANSPRUCH: 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass in den Be hälterwänden roh abgedichtete Schlitze für die Hindurchführung des Bandeisens vorgesehen sind.
CH130439D 1927-01-22 1928-01-19 Verfahren und Vorrichtung zum Überziehen von Bandeisen mit einer Rostschutzmasse. CH130439A (de)

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