CH130498A - Vorrichtung zum Anzünden von Zigarren und Zigaretten. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzünden von Zigarren und Zigaretten.

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CH130498A
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Erich Arndt Karl
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Erich Arndt Karl
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Description


  Vorrichtung zum Anzünden von Zigarren und Zigaretten.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Anzünden von Zigarren und Zigaretten  und besteht darin, dass eine     Anzündeeinrich-          tung    mit einem Halter versehen ist, der die  Zigarre oder Zigarette derart zu stützen hat;  dass ihr Brennende im Bereich des Anzünde  brenners liegt.  



  Die Erfindung bezweckt ein langsames  und gleichmässiges Durchglühen des     Brenn-          endes,        zum        Beispiel        der        vorher        am     abgeschnittenen     bezw.    gelochten  oder gekerbten Zigarre beim Anzünden, wo  bei ein     Vorrösten    der ganzen Zigarre durch  die von einem Ende der Zigarre     zum    an  dern hindurchziehenden     heissen    Gase ein  treten soll, um dadurch Genuss und Bekömm  lichkeit des Rauchens zu erhöhen.  



  Auf der Zeichnung sind     beispielsweise     vier Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  ist am Behälter der die     Anzündeeinrichtung     bildenden Lampe 1, zum Beispiel einer    kleinen Spirituslampe, ein Halter 2 gegebe  nenfalls leicht abnehmbar vorgesehen, der  oben in einer gewölbten horizontalen Auf  lage 3 für die Zigarre 4 oder dergleichen  endigt. Auf dieser Auflage 3 kann die Zi  garre 4 oder dergleichen mit ihrem Brenn  ende im Bereich der Lampenflamme liegen  und auch vom andern, vorher abgeschnitte  nen Ende her gedreht werden.  



  Gegenüberliegend dem Halter 2, 3 und  gegebenenfalls mit dem Halter 2 zusammen  hängend ist ein Halter 5 für die Hülse 6  einer     Streichholzschachtel    7 vorgesehen.  



  Wie punktiert angedeutet, kann der Ab  schluss des Lampenbrenners mittelst einer  aufgesetzten     bezw.    aufgeschraubten, auch  zum Löschen der Flamme dienenden Kappe  ja erfolgen.  



  Bei dem im     Schnitt    gezeigten, besonders  als Reise- und Taschengerät bestimmten  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 ist ein  kleiner Brennstoffbehälter 1 mit einem       Verschlussdeckel    8 versehen, der zum Bei-      spiel bei 9     scharnierartig        angelenkt    sein  kann und     hochklappbare    Rasten 12 für die  vorher abzuschneidende Zigarre 4 besitzt.  Als Deckelstütze im aufgeklappten Zustande  kann die im Scharnier 11 nach unten ge  bogene-     Verschlusslasche    10 dienen. Der  dichte Abschluss des     Brennerrohres    wird zum  Beispiel durch ein Gummipolster 8a am  Deckel 8 gesichert.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  ist an der als     Anzündeeinrichtung    dienen  den Lampe 1 eine zum Beispiel aus Draht  bestehende Halteschiene 2 angebracht, deren       horizontaler        Teil    2a, zum Beispiel     mittelst,     Klammern 20, an deren Stelle auch Stifte  oder dergleichen treten können, verschieb  bar und einstellbar mit der Tragschiene 2b  des Lagers 13 einer Triebspindel 14 verbun  den ist.

   Die     Triebspindel    14     trägt    eine  zweckmässig federnd ausgebildete Haltevor  richtung 16 für die zu zündende Zigarre 4  und am- andern Ende ein Handrädchen 15,  an dessen Stelle auch eine kleine Kurbel  treten kann, zum Vorschub     bezw.    zur Fein  einstellung, sowie auch zum Drehen der  am vordern Ende lose in einer Raste 12  liegenden Zigarre 4 gegenüber der     Heiz-          flamme.    Die Grobeinstellung kann rasch  und einfach an den     Schienen    2a, 2b bewirkt  werden.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten Aus  führungsform dient zum Vorschub und zur  Drehung des Halters 16 für die Zigarre 4  im Bereich der Lampenflamme ein bei 21       aufziehbares    Federwerk, welches in - dem  zum Beispiel auf einer Säule 19 montierten  Gehäuse 20 sich befindet.  



  Die Achse 14 des Federwerkes setzt     mit-          telst    eines Dornes 22 die mit Rechts- und  Linksgewinde versehene,     muffenartig    auf die  Achse 14 aufgeschobene Schraubenspindel     13a,     welche den Halter 16 der Zigarre 4     trägt     und damit auch die Zigarre, der Zündflamme  gegenüber abwechselnd in Rechts- und  Linksdrehung.  



  Das Uhrwerk ist zweckmässig so ein  gerichtet, dass es nach dem Aufziehen  jederzeit in Gang gesetzt und wieder an-    gehalten werden kann. Zur Einstellung  insbesondere für verschieden lange Zigarren,  können das Uhrwerk 19, 20     bezw.    die  Lampe 1 oder beide Teile auf der gemein  samen     Grundplatte    18     verschieblich    ange  bracht sein.  



  Als Heizquelle können auch elektrische  Glüh- oder Flammenzünder dienen. An Stelle  des     Uhrwerkantriebes    19, 20 kann ein zum  Beispiel von einer Trockenbatterie gespeister       elektromotorischer    Antrieb treten.  



  Die Vorrichtung gemäss der vorliegenden  Erfindung eignet sich auch als Reklame  artikel, zum Beispiel für Zigarren- oder Zi  garettenfabriken, wobei die     Reklamevermerke     an einer     bgliebigen    geeigneten Stelle, zum  Beispiel an der Lampe oder am schildförmig  verbreiterten Teil des Halters 2 in     Fig.    1,  angebracht sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anzünden von Zigarren und Zigaretten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzündeeinrichtung mit einem Halter versehen ist, der die Zigarre oder Zi garette derart zu stützen hat, dass ihr Brennende im Bereich des Anzündebrenners liegt. ' UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Verschluss- deckel der Anzündeeinrichtung so aus gebildet ist, dass er in der aufgeklappten Lage einen Halter für die Zigarre. oder Zigarette bildet.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Verschlussdeckel an der An zündeeinrichtung mit einem Scharnier an gelenkt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel hoch klappbare Rasten vorgesehen sind. .l. Vorrichtung naeh Patentanspruch, da. durch gekennzeichnet, dass' der Halter für die Zigarre oder Zigarette gegenüber der Anzündeeinrichtung verstellbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der Halter aus gegeneinander ver schiebbaren Teilen besteht. G. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, gekenn zeichnet durch einen Spindeltrieb zum Drehen und Verschieben der Zigarre oder Zigarette gegenüber dem Anzünde brenner. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Halter für die Zigarre oder Zigarette mit der Achse eines Federtriebwerkes verbunden ist.
CH130498D 1926-11-05 1927-10-27 Vorrichtung zum Anzünden von Zigarren und Zigaretten. CH130498A (de)

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CH130498D CH130498A (de) 1926-11-05 1927-10-27 Vorrichtung zum Anzünden von Zigarren und Zigaretten.

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