CH130645A - Klappenwehr. - Google Patents

Klappenwehr.

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CH130645A
CH130645A CH130645DA CH130645A CH 130645 A CH130645 A CH 130645A CH 130645D A CH130645D A CH 130645DA CH 130645 A CH130645 A CH 130645A
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flap
weir
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sealing
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Inventor
Jermar Franz Ing Dr
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Jermar Franz Ing Dr
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      Klappenwehr.       Ein Nachteil bekannter Klappen- und  anderer hydrostatischer Wehre besteht darin,  dass die Abdichtung der Lager durch Wasser  druck mittelst Leder geschieht, wobei eine  Ausbesserung oder Auswechslung der Ab  dichtung sehr schwierig und mühsam ist.  Dasselbe gilt im vollen Masse von den Lagern,  welche gewöhnlich sehr schwer zugänglich  sind. Die erfundene Ausbildung des     Klappen-          wehres    bezweckt die erwähnten Nachteile  sowohl was die Abdichtung anbetrifft, als  auch was von der Zugänglichkeit der Lager  gesagt wurde, zu vermeiden.  



  Beim Erfindungsgegenstand ist die untere  Kante der Klappe mit einer Abdichtungs  walze versehen, die durch das Gewicht der  Klappe und den Wasserdruck an eine Dich  tungsunterlage angedrückt wird, wobei diese  Abdichtungswalze durch zwei oder mehrere  Hebel mit Verankerungen gelenkig verbunden  ist.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfin  dungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispie-         len    schematisch dargestellt.     Fig.    1 stellt den  Erfindungsgegenstand im Aufriss dar,     Fig.    2  stellt eine Alternative desselben dar.  



  Gemäss     Fig.    1 besitzt das Klappenwehr  eine Klappe P, deren obere Kante mittelst  des Seiles<I>L</I> an der Hebevorrichtung     l71    be  festigt ist. Die untere     Kante    der Wehrklappe  ist mit einer Abdichtungswalze V (zweckmässig  aus Holz oder Blech) versehen, die sich längs  der ganzen Wehrbreite an eine Dichtungs  unterlage T anschmiegt. Auf diese Weise  wird in dem Berührungsspalt eine vollkommene  Wasserundurchlässigkeit des     Klappenwehres     erzielt. Die erwähnte Dichtungsunterlage be  steht aus Holz, Blech, Beton oder dergleichen  und ist in das feste Wehrfundament einge  lassen.

   Eine Verschiebung der Wehrklappe  durch Wasserdruck wird     durch    die Hebel p  vermieden, die mittelst der Gelenke     ki    an  die Dichtungswalze V und mittelst der Ge  lenke k2 an die Verankerungen Z     angelenkt     sind. Die Anzahl dieser Hebel p ist durch  die Wehrbreite bedingt. Bei     kleinerer    Wehr-      breite genügen zwei dieser Hebel, welche vor  teilhaft bei den Wehrpfeilern angeordnet  werden; bei grösserer Wehrbreite ist die An  zahl derselben     entsprechend    grösser.

   An der  untern Kante der Wehrklappe ist ein Seil       Li    befestigt; welches mittelst der Hebevor  richtung     .D1i    aufgewunden werden kann und  ein Heben der untern gante der Wehrklappe  samt Abdichtungswalze ermöglicht.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2  sind die beiden Hebevorrichtungen     111    auf  einer gemeinsamen Konsole angeordnet. Die  Wehrklappe wird mittelst der Seile     S    und L  in die jeweils gewünschte Lage gebracht.  Ausserdem ist bei diesem Ausführungsbeispiele  die     Dichtungsunterlage    T höher als die Ver  ankerungen Z angeordnet, so dass die Hebel p  in ihrer normalen Lage nicht horizontal,  sondern schief angeordnet sind. Dadurch wird  mit     demselhen    Klappenwehr eine grössere  Stauhöhe als beim Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    I erzielt.  



  Die Regulierung der Stauhöhe geschieht  zum Beispiel bei der Ausführung gemäss     Fig.    1  derart, dass vermittelst der Hebevorrichtung     111     und des Seiles L die Wehrklappe um die       Axe    der-Gelenke     lci    gedreht wird, wobei eine  vollkommene Wasserundurchlässigkeit durch  das Gewicht der Wehrklappe und durch den  Wasserdruck erzielt wird, welche beiden  Kräfte die Abdichtungswalze V auf die Un  terlage T andrücken. Falls die Wehrklappe  vollkommen gesenkt werden soll, wird sie  mittelst     'des    Seiles<I>L</I> in die Lage<I>p,</I>     Pi,   <I>L'</I>  herabgelassen.

   Soll eine Revision oder Repa  ratur der Wehrklappe P beziehungsweise der  Abdichtungswalze V vorgenommen werden,    genügt es die Wehrklappe vermittelst der  Hebevorrichtung     111    und des Seiles<I>L</I> um die       Axe    der Gelenke     ki    in die Lage<I>p,</I>     P1,   <I>L' zu</I>  drehen und dann mit Hilfe derselben Hebe  vorrichtung sowie der Hebevorrichtung     Hi     und des Seiles     Li    in die     wagrechte    Lage  <I>P, L"</I> über den Wasserspiegel zu heben,  so dass sämtliche Bestandteile der Wehrklappe  zugänglich werden.

   Durch diese Anordnung  wird auch der Zutritt zu den Hebeln p den  Gelenken     k2    sowie der Verankerung Z erleich  tert. Analoge     Überweisungsziffern    betreffen  die     wagrechte        Klappenlage    bei dem Wehr  nach     Fig.    2.  



  Die erwähnten Eigenschaften des Klappen  wehres das ist seine praktisch vollkommene  Wasserundurchlässigkeit am Wehrboden und  die Möglichkeit einer Doppelbewegung der  Wehrklappe um die Gelenke     ki    und     k2    als  auch die hiermit verbundene Zugänglichkeit  der Konstruktion werden erfindungsgemäss  durch die Benützung der Abdichtungswalze V  und der Hebel p erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klappenwehr, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante der Klappe (P) mit einer durch das Klappengewicht und den Wasser druck an eine Dichtungsunterlage anpress- baren Abdichtungswalze (V) versehen ist, an welche zwei oder mehrere Hebel (p) mit ihrem einen Ende mittelst Gelenken (ki) angreifen, wobei die andern Enden dieser Hebel (p) mittelst Gelenken (k") an Verankerungen (Z) angelenkt sind.
CH130645D 1927-01-05 1928-01-03 Klappenwehr. CH130645A (de)

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CS130645X 1927-01-05

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CH130645A true CH130645A (de) 1928-12-31

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ID=5449330

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CH130645D CH130645A (de) 1927-01-05 1928-01-03 Klappenwehr.

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