CH130668A - Auftragpinsel, insbesondere für Farben, Seifenschaum und dergleichen. - Google Patents

Auftragpinsel, insbesondere für Farben, Seifenschaum und dergleichen.

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CH130668A
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Rosenbaum Gebrueder
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Rosenbaum Geb
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      Auftragpinsel,    insbesondere für Farben, Seifenschaum und dergleichen.    Bei     Auftragpinseln    für Farben, Seifen  schaum beim Rasieren und dergleichen wur  den bei feineren Sorten für das Auftrag  büschel bisher vorzugsweise Tierhaare, wie  Schweinsborsten, Dachshaare.     Rehbaare    usw.  verwendet. Als Ersatzstoffe für solche kost  spielige     Tierhaare    sind hohle Gummifäden  mit Saugnäpfchen, ferner Glasfäden, Woll  fäden usw. vorgeschlagen worden, die sich  indessen nicht einzubürgern vermochten, so  dass doch immer wieder zu Tierhaaren zu  rückgegriffen. wurde.

   Nun fallen aber ge  rade bei den teuersten Sorten, zum Beispiel  bei Rasierpinseln, einzelne solcher Haare  trotz sorgfältigster Ausführung nach einiger  Benutzungsdauer aus, wodurch der feste in  nere Zusammenhalt des gesamten Haar  büschels aufgehoben wird und auch die noch  verbleibenden Haare rasch verloren gehen.  Ferner stossen sich in Rasierstuben die Pin  selhaare ab, oder sie verfilzen sich, wodurch  die Gebrauchsfähigkeit des Pinsels ein. vor  zeitiges Ende erreicht. Schliesslich müssen    die für Rasierpinsel oder sonstige Verwen  dung an der menschlichen Haut bestimmten  Tierhaare vor ihrer Verwendung entkeimt  werden, da sie sonst sehr gefährliche, an  steckende Krankheiten (Milzbrand) zu über  tragen. vermögen.

   Die     Entkeimungstempera-          tur    darf nur wenig überschritten werden, da,  sonst die Festigkeit der Haare leidet. Ausser  dem sind die beim Entkeimen     beschäftigten     Arbeiter gefährdet.  



  Die Erfindung beruht auf dem     Gedan-          kM"        Auftragpinsel    aus Federbüscheln her  zustellen.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel ein Rasierpinsel dargestellt.  



       Fig.        l    ist eine Seitenansicht, zum Teil  im Längsschnitt;       Fig.    2 ist ein Querschnitt durch den Fe  derteil.  



  Die Federn 1 sind zu einem Büschel ver  einigt, dessen hinteres Ende in eine Bohrung  des Stiels 3 eingesetzt ist. Durch die auf  das vordere Stielende aufgesetzte Zwinge 2,      deren freier Rand bei 2a in der bei Pinseln  üblichen Weise nach innen eingezogen ist,  wird das Federbüschel an der Erfassungs  stelle stark zusammengepresst. Da jede Feder  einen gegen Biegung sehr widerstandsfähi  gen Kiel aufweist, und die Kiele durch ein  Bindemittel, wie Leim,     zusammengehalten     werden können, so kann die Auswärts  biegung der freien Federteile in erwünsch  ten Grenzen gehalten werden. Die feinen  Enden der     Befiederung    sind in ihrer Gesamt  heit ausserordentlich weich anzufühlen, so  dass das Auftragen und Verreiben des Sei  fenschaumes auf der. Gesichtshaut in an  genehmer Weise vor sich geht.

   Die Anzahl  der zur Bildung eines Büschels benötigten  Federn ist sehr viel kleiner als die Anzahl    der Haare, die zur Bildung eines ebenso gro  ssen Büschels nötig sein würde, und die ein  zelnen Federn bieten dem Blick eine sehr  viel grössere Fläche als ein einzelnes Haar,  so dass das Aussortieren und das Anordnet  zu Büscheln mit geringerem Zeitaufwand,  mit grösserem Erfolg und mit wesentlicher  Ersparung an Arbeitskosten durchgeführt.  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auftragpinsel, insbesondere für Farben. Seifenschaum und dergleichen, dadurch ge kennzeichnet, dass das Auftragbüschel aus Federn besteht.
CH130668D 1927-02-07 1928-02-03 Auftragpinsel, insbesondere für Farben, Seifenschaum und dergleichen. CH130668A (de)

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