CH130678A - Verfahren und Einrichtung für die Ausführung von Weberknoten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung für die Ausführung von Weberknoten.

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CH130678A
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CH
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weaver
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knotting
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thorns
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Inventor
Guglielmo Raetz
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Guglielmo Raetz
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J3/00Weavers' tools, e.g. knot-tying tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung für die Ausführung von Weberknoten.  <B>in kn</B>    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren und eine Einrichtung für  die Ausführung von Weberknoten. Die Ein  richtung ist sehr einfach, leieht und sparsam,  und gestattet, den Weberknoten in sehr kur  zer Zeit (ungefähr 5 Sekunden) zwischen zwei  Fäden, die man aneinander knüpfen will,     an-          zubrincen.     



  Es bestehen bereits schon Apparate, die  diesen Zweck erreichen wollen, aber dieselben  sind kompliziert und schwerfällig, haben be  wegliche Teile und sind deshalb leicht Stö  rungen ausgesetzt und erreichen auch so hohe  Preise, dass sie nicht allgemein in Gebrauch  kommen können.  



  Die Einrichtung gemäss Erfindung besteht  aus einem Knüpfapparat und einem Messer.  Der Knüpfapparat weist vier Dornen auf, um  welche die zu knüpfenden Enden zweier  Fäden geschlungen werden, welche zu einem  Weberknoten vereint werden sollen. Die  Dornen sind auf einer Unterlage in Form  eines an einer Stelle offen gelassenen Ringes  angebracht, wobei es unwesentlich ist, wor-    auf der Ring ruht oder befestigt ist, ebenso  unwesentlich sind die dazu gehörigen Hilfs  organe wie Faderikleiumfeder, Füsse und der  gleichen.

   Der     Knüpfapparat    kann an der<B>-</B> Hand  auf der Brust des Arbeiters oder an der  Maschine befestigt werden und jede beliebige  Form annehmen, wesentlich bleibt     nur    die  Anordnung von Dornen, welche auf richtige  Weise von zwei Fadenenden     umsehlungen,einen     perfekten Weberknoten liefern.

   Unbedingt       ztig#-Iibi-ig    zu. der Einrichtung'<B>-</B> ist ein speziel  les Messer, welches so gebaut ist,     dass    die  durch den Knüpfapparat bedingten ungleichen  Enden des Knotens stets in genau derselben       Längeabgeschnitten    werden können,     ein    nicht  zu unterschätzender Vorteil in der Weberei  und     Strumpffabrikation.    Bei den von Hand  gemachten Weberknoten ist es unmöglich,  dieses Messer zu verwenden     und        musste    es  speziell für die vorliegende Einrichtung er  dacht werden, von der es einen integralen  Teil bildet     (Fig.    4).  



  Die Einrichtung wird besonders da ange  wandt, wo es sich um das Wiederanknüpfen      von zerrissenen Fäden auf Doubliermaschinen,  Zwirnerei-, Messerkontrollmaschinen,     Gas-          sengmaschinen,    Haspeln, Spulmaschinen, Zet  telmaschinen, Wirkstühlen und Maschinen  für die Strumpffabrikation handelt.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt zwei Aus  führungsbeispiele der Einrichtung dar, und  zwar:  Fig. 1 zeigt einen Knüpfapparat für Be  festigung auf einer Maschine;  Fig. 2 einen Knüpfapparat, der an der  Hand des Arbeiters zu befestigen ist;  Fig. 3 zeigt in Vorder- und Seitenansicht  das zur Einrichtung gehörende Messer, und  Fig. 4 zeigt die Art und Weise, wie das  Messer gehandhabt werden muss.  



  Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, besteht  der Knüpfapparat aus einem offenen Ring 1,  der auf einem Rohrstück 2 angebracht ist,  das ebenfalls auf der Seite der Öffnung des  Ringes 1 offen ist. Das Rohrötück ist nach  Fig. 1 mit passenden Füsschen 3 für die  Befestigung auf einer Maschine versehen, oder  nach Fig. 2 mit Riemen 4-5 zur Befesti  gung auf der Hand des Arbeiters.  



  Der unterbrochene Ring 1 zeigt vier Dor  nen 6, 7, 8, 9. Beim Knüpfapparat nach der  Fig. 1, der dazu bestimmt ist auf einer Ma  schine angebracht zu werden, ist eine Vor  richtung 10 vorgesehen, welche die Enden  des einen Fadens eifasst und festhält, und  welche aus einer Sprungfeder 11 mit engen  Windungen besteht.  



  Das zur Einrichtung gehörende Messer  besteht aus einem Stiel 12, der in zwei pa  rallelen Vorsprüngen 13 endet, die von an  gemessener Stärke sind und eine Stahlklinge  14 von der Art "Gillet" einschliessen.  



  Der Arbeitsgang ist der folgende:  Der Faden 16 kommt aus der Spule 16,  wird in die Feder 11 gedrückt und     festge-          klemnit,    alsdarin wird das freie Ende des  Fadens, das um den Dorn 6 herumgeschlun  gen ist (im Innern von links nach rechts),  von aussen her um die Dornen 7, 8, 9, 6 ge  schlungen und endet wieder in der Feder 11,  die bei Ausführung des Knüpfapparates nach  Fig; 2 von dein Daumen des Arbeiters er-    setzt wird. Der Faden 17 hingegen, der von  dem Rocken 18 kommt, schlingt sich zuerst  zwischen die Dornen 7-8, hierauf um den  Dorn 6, wird dann unter den zwei Faden  stücken 15 der Strecke 6-11 durehgezogen  und dann über die beiden Fäden 15 und 17  in der Strecke 6-7 und endlich in der  Strecke 8-9 unter dem Faden 15 hindurch  geführt.

   Mit der rechten Hand zieht man  alsdann an den beiden Enden des Fadens 17       und    mit der linken an den Enden des Fadens  <B>15</B> und, indem man     nun    dieselben aus der)  Dornen zieht, bildet sieh der Weberknoten  <B>19</B> in vollkommenster Weise. Der ganze Ar  beitsgang erfordert nicht mehr als<B>5</B> Sekunden.  C  Aus der     Fig.    4 geht klar hervor, wie  die freien Enden des so gebildeten Knotens       abereschnitten    werden. Man zieht an den bei  den Enden der Fäden<B>15</B> und<B>17</B> und man       lässt    das platte     Megser    in der Richtung des  Pfeils auf dem geknoteten Faden<B>16-19-18</B>  gleiten.

   Die beiden Enden werden so immer  in der gleichen Länge abgeschnitten, die von  der Stärke der Vorsprünge bestimmt wird,  welche die Rasierklingen     Gillet    in sich  schliessen.  



  Der Knüpfapparat kann aus     jegliebem          Alaterial    und Dimensionen hergestellt werden,  ohne ans dem Rahmen der vorliegenden<B>Er-</B>  findung zu treten. Er wird jedoch vorzugs  weise aus Metall in einem einzigen Stücke  hergestellt werden.  



  Seine Anwendung ist für die verschie  denen Arbeiten der Textilindustrie ange  bracht, der Apparat kann zum Knüpfen von  jedem Faden (Wolle, Baumwolle, Seide, Kunst  seide) verwendet werden. Er ist jedoch spe  ziell vorteilhaft für die Kunstseide, da der  Knoten bei sehr dünnen     Fälen    mit der Hand  sehr schwierig auszuführen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Ausführung von Weber knoten, dadurch gekennzeichnet, dass um vierDornendiezu li:nüpfendenEadenzweier Faden geschlungen werden, und die Enden nach dem Knüpfen mittelst eines Messers in genau derselben Länge abgeschnitten werden. H. Einrichtung für die Ausführung von We berknoten gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch einen Knüpfapparat mit vier Dornen, welche auf einer Unterlage in Form eines an einer Stelle offen ge- lassenen Ringes angebracht sind, und durch ein Messer, welches d:izu dient, nach dem Knüpfen die Fadenenden gleich mässig abzuschneiden.
CH130678D 1928-02-02 1928-02-02 Verfahren und Einrichtung für die Ausführung von Weberknoten. CH130678A (de)

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