CH130784A - Induktionsofen. - Google Patents
Induktionsofen.Info
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/16—Furnaces having endless cores
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Description
Induktionsofen. Die Erfindung betrifft Induktionsöfen für das Schmelzen, Glühen und dergleichen. Das Wesentliche der Erfindung ist, da.ss ein Teil des iSekundämstromkreises als Heizkör per ausgebildet ist.
Die Abb. 1 bis 9 zeigen verschiedene Ausführungsarten der Erfindung an Muffel öfen, Abb. 10 die Ausführung eines Tiegel ofens, Abb. 1,1 und 1.2 einen Rinnenschmelz- ofen und Abb. 13 eine Besonderheit der elek trischen .Schaltung.
Nach Abb. 1 bis 3 ist im Boden der Muf <B>f</B> elausmauerung 1 auf einem Eisenjoch die I'rim.ärwieklung 2 eingebaut. Diese wird von einem bügelartigen, oben offenen, im Sekun därkreis liegenden Körper 3 umgeben, der nicht zur Heizung bestimmt ist und deshalb mit grossem Querschnitt ausgeführt wird. An die Enden des Bügels 3 ist der Heizkörper 4 angeschlossen; durch ihn wird der Sekun därstromkreis geschlossen.
Dieser Heizkörper 4 besteht nach Abb. 1 aus einem .gebogenen Widerstandsblech, das die Muffelwandung auskleidet; es sind also in diesem Fall vier Innenflächen der Muffel hintereinander in den Sekundärstromkreis eingeschaltet. Der Heizkörper kann entweder aus glattem Blech bestehen oder - um den Stromweg zu verlängern - auch gerippt oder gewellt ausgeführt werden.
Eine besondere Verlängerung des Strom- weges wird errreicht mit der Ausführungs- form nach Abb. 2 und 3. Der Heizkörper 5 besteht hier aus einem Blech, das schleifen- förmig zu einer Doppelwand gebogen ist, die drei Innenflächen der Muffel bildet. Damit beide Hälften der Doppelwand ihre Wärme ungehindert an das Muffelinnere abgeben können, sind ,sie, wie Abb. 3 zeigt, von Öff nungen 6 durchbrochen.
Bei :den beschriebenen Beispielen ent wickelt sich fast die ganze Wärme des Se kundärstromkreises in dem als Heizkörper ausgebildeten Teil 4 beziehungsweise 5. Der starkwandige Körper 3 des iSekundärstrom- kreises dagegen hat infolge seines grossen Querschnittes nur geringe Wärmeentwick lung. Auch diese geht jedoch nicht verloren, sondern wird als Boden.beheizung der -Muffel nutzbar gemacht.
Nach Abb. 4 ist der starkwandige Kör per 7 des Sekundärstromkreises so ausgebil det, dass er nicht nur den Boden, sondern auch die :Seitenwände der Muffel mit be heizt. Er ist zu diesem Zweck beiderseits der Muffel im Mauerwerk emporgeführt und erst unterhalb der Muffeldecke an den Heiz körper 6 angeschlossen. Dieser ist bei der ab gebildeten Bauart aus Wellblech hergestellt, um den Stromweg zu verlängern.
Die geringe Wärmeentwicklung des si:arliandigen Körpers des Sekundärstrom kreises kann auch in einem besonderen Wärmebehandlungsraum ausserhalb der eigentlichen Muffel nutzbar gemacht wer den. So liegt zum Beispiel nach Abb. 5 unter der Muffel noch ein Vorwärmeraum 9, in den der starkwandige, im Sekundärstrom kreis liegende Körper 10 frei hineinragt. Die Muffelbeheizung kann dabei gemäss Abb. 1 oder nach einer anderen der beschriebenen Arten ausgeführt werden.
Soll der starkwandige, im Sekundär- stromli-,reis liegende Körper nicht mit zur Be- heizung herangezogen werden, dann kann er mit Kühlrippen, Kühlzapfen oder .derglei.. chen versehen werden. Bei dem Muffelofen nach Abb. 6 und 7 liegt beispielsweise der im Sekundärstromkreis liegende Körper 11. zum grössten Teil frei ausserhalb des Mauer werks.
Er ist zur Vergrösserung der Abküh- lungsfläche mit Rippen 12 versehen. Der Heizkörper 18 schliesst in schon besehriebe-- ner Weise den Sekundärstromkreis und bil det die Innenfläche der Muffel.
Man kann den starkwandigen, im sekun dären Stromkreis liegenden Körper auch in Form von Ringen, Scheiben, Schraubengän gen oder dergleichen vollständig uni-,erteilen und erreicht dadurch, ausser einer grossen Ab kühlungsfläche, eine Verringerung der Wir- belstromverluste.
Nach Abb. 8 ist der im sekundären ,Stromkreis liegende Körper zum Beispiel in lauter einzelne Schraubengänge 14 unter teilt. Die Enden der Schraubengänge sind sämtliche bis zur gleichen Höhe emporge- führt und liegen mit kleinen Zwischenräu men nebeneinander. An diese Enden ist der Heizkörper 15 angeschlossen, der in irgend einer der beschriebenen Ausführungsarten die Innenflächen der Muffel bildet.
In Abb. 9 ist durch eine Detailzeichnung veranschaulicht, wie man die Schrauben gänge des im .sekundären Stromkreis liegen den Körpers besonders zweckmässig an den Heizkörper anschliessen kann. Die Stosskan ten des Heizkörperbleches 16 stehen sich nicht geradlinig gegenüber wie bei den an dern Ausführungsbeispielen, sondern greifen zahnartig ineinander. An diese Zähne sind wechselweise die Enden der Schraubengänge angeschlossen, so ,dass der durch Pfeile ange deutete Stromweg etwa. die Form einer Ach terschleife hat.
Ausser dem starkwandigen, im .Sekundär stromkreis liegenden Körper kann man auch den Heizkörper unterteilen und jedes Teil für sich als Schleife an einen Ring oder Schraubengang des im Sekundärstromkreis lir>genden Körpers anschliessen. Beispiels weise wird nach Abb. 10 der Heizkörper 17 als .Schraube ausgebildet, die einen Tiegel 18 umgibt. Längs einer Mautel'linie ist jede Windung dieser Heizkörperschraube an je ein Ende der sekundären @Schraubengangkör- per 19 angeschlossen.
Das Joch mit der Pri märwicklung 2 ist in diesem Fall senkrecht neben der Ausmauerung 1 angeordnet, die den Tiegel aufnimmt.
Der gleiche Erfindungsgedanke lässt sieh a ,i - uch auf Induktionsbfen mit Schmelzrinne anwenden, wie Abb. 11 und 12 veranschauli chen. Bei solchen Induktions - Rinnöfen wurde bisher kein besonderer Heizkörper verwendet.
Die Schmelzrinne bestand viel mehr aus feuerfestem Material, und das Schmelzgut selbst, das die Rinne ausfüllt, bildet den Sekundärstromkreis. Solche Öfen konnten daher nur mit flüssigem Schmelz gut in Betrieb gesetzt werden. Nach Abb. 11 und 12 wird nun diese Schmelzrinne 20 aus stromleitendem 11lateria.l hergestellt. Sie liegt dann als Heizkörper im Sekundärstromkreis und dient dazu, festes Schmelzgut niederzu- schmelzen, bis es die Schmelzrinne ausfüllt.
Im übrigen bleibt die Bauart der Induk- tions-Rinnenöfen den bisher üblichen Aus führungen gleich. Es können auch Öfen reit mehreren Rinnen und mit beliebiger Binnen form nach der Erfindung ausgestaltet wer den.
Bei den meisten geschilderten Ausfüh rungsformen der Erfindung ist der primäre Stromkreis im Ofenmauerwerk eingebaut. Zur Regelung der Reizwirkung benutzt man 1wi solchen Bauarten bisher einen besondern Stufentransformator. Demgegenüber zeigt Abb. 1.3 eine Schaltungsart, die den .Stufen- 1.ransformator überflüssig macht. Der im Ofen liegende Primärstromkreis 21 ist stu fenweise angezapft. Die Zapfleitungen sind aus dem Ofen herausgeführt und über einen 7ellenscha.lter 22 oder dergleichen an die Stromquelle angeschlossen.
In vielen Fällen, wie zum Beispiel beire Binnenofen, wird die Anzapfung symme trisch zum Sekundärstromkreis, 2.3 vorgenom men. So ist in der abgebildeten SchaItst.el- lung zum Beispiel nur der mittelste Teil der Primärwicklung symmetrisch zum Sekun därstromkreis eingeschaltet. In jeder folgen den. Schaltstellung wird jedesmal symme trisch hierzu beiderseits eine Windung zuge schaltet, bis in der letzten Schaltstellung ,;imtliehe Windungen im .Stromkreis liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Induktionsofen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Sekundärstromkreises als Heizkörper ausgebildet ist. UNTERANSPRÜUCHE 1.. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere glatte, stromleitende Innenflächen (4) einer Muffel hintereinander in den Sekundärstromkreis eingeschaltet sind. 2. Induktionsofen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die strom leitenden Innenflächen Wellen oder Rip pen aufweisen.z. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen fläche schleifenförmig zu einer Doppel wand (5) gebogen und von Öffnungen (6) durchbrochen ist. 1. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Primärstromkreis umschliessende stark wandige Teil (7) des Sekundärstrom! kreises beiderseits in der Seitenmauerung der Muffel bis zur Decke emporgezogen und dort an die stromleitenden Innenflä chen (8) angeschlossen ist. 5.Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Primärstromkreis umschliessende Teil (10) des Sekundärstromkreises eine Vor wärmekammer (9) ausserhalb der von den Innenflächen (4) gebildeten Muffel beheizt. 6. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht: als Heizkörper ausgebildete Teil (11 , des Sekundärstromkreises mit Kühlrip pen (12) versehen ist. 7. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Heizkörper ausgebildete Teil des Sekun därstromkreises die Form von Ringen oder Schraubengängen (14) aufweist. B.Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden. des schraubenförmig gewundenen Kör pers (14) wechselweise an die zahnarti- ineinander greifenden Stosskanten des Heizkörpers (16) angeschlossen sind. 9. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Tleiz- körper (16) derart unterteilt ist, dass je des Teil für sich als ,Schleife an den nicht als Heizkörper ausgebildeten Teil des Sekundärstromkreises angeschlossen ist. 10.Induktionsofen nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz körper die Form einer Schraube (17) hat und längs einer Mantellinie mit je einer Windung an je ein Ende der .Schrauben gänge (19) angeschlossen ist. 11. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz körper (17) einen Tiegel (18) umschliesst. 12. Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er als Schmelzofen ausgebildet und mit wenig stens einer metallischen Schmelzrinne (20) versehen ist, die als Heizkörper im Sekundärstromkreis liegt. 13.Induktionsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem der im Ofen eingebaute Primärstromkreis (21) stufenweise angezapft ist, um die Heizwirkung ohne besonderen Stufen- transformator regeln zu können. 14. Induktionsofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Windungen des Ofen primärstromkreises (21) mit einem Zel lenschalter (22) symmetrisch zum Se kundärstromkreis (23) zu- und abge schaltet werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130784T | 1927-11-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130784A true CH130784A (de) | 1928-12-31 |
Family
ID=4389094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130784D CH130784A (de) | 1927-11-11 | 1927-11-11 | Induktionsofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130784A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104088B (de) * | 1956-04-23 | 1961-04-06 | Lindberg Engineering Company | Elektrischer Heizofen |
-
1927
- 1927-11-11 CH CH130784D patent/CH130784A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104088B (de) * | 1956-04-23 | 1961-04-06 | Lindberg Engineering Company | Elektrischer Heizofen |
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