CH130801A - Registrierkasse. - Google Patents

Registrierkasse.

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CH130801A
CH130801A CH130801DA CH130801A CH 130801 A CH130801 A CH 130801A CH 130801D A CH130801D A CH 130801DA CH 130801 A CH130801 A CH 130801A
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CH
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line
cash register
coins
coin
calculating machine
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Inventor
Uno Sundelin
Teodor Granzelius Karl Axel
Fredrik Hammaren
Original Assignee
Uno Sundelin
Teodor Granzelius Karl Axel
Fredrik Hammaren
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Description


  Registrierkasse.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Registrierkasse,    gekennzeichnet durch  die Vereinigung einer Rechenmaschine mit  für verschiedene     Münzwerte    bestimmten       Münzempfa.ngsvorrichtungen    und mit zwi  schen den     Münzempfangsvorriehtungen    und  der Rechenmaschine angebrachten elektri  schen Übertragungsvorrichtungen für selbst  tätige Markierung des Wertes der einge  führten     Hünzen    in der Rechenmaschine.  



  Die     Registrierkasse    kann derart     @ausge-          bildet    sein, dass eine selbsttätige Zurück  zahlung eines gewissen Betrages stattfinden  kann, wenn die eingezahlte Summe grösser  ist als .die zu zahlende Summe. Ferner kann  die Kasse derart ausgeführt sein, dass sie  eine Karte abgibt, auf welcher die einge  zahlte .Summe angegeben ist, und dies auch,  wenn -die in die Kasse eingelegte Summe  grösser ist als die einzuzahlende.  



  Die Registrierkasse kann auch derart  ausgebildet sein, dass man mittelst derselben    beispielsweise eine dem eingezahlten Betrag  entsprechende Anzahl von Frankierungs  stempeln von gewünschtem Wert an in die  Registrierkasse eingeführte Postsendungen  oder dergleichen anbringen kann. Ferner  kann die Kasse so ausgebildet sein,     dass    diese  zum selbsttätigen Drucken und Ausliefern  von Karten für Theater, Eisenbahnen und  dergleichen benutzt werden kann, wobei nicht  nur eine     Karte    mit einem bestimmten Preise,  sondern auch zum Beispiel, wenn es sich um  Theaterkarten handelt, eine Karte mit einem  bestimmten Platz von der Kasse erhalten  werden kann:

   Anstatt der     Auslieferung    einer  Karte, eines Kassenscheines oder dergleichen  kann die Registrierkasse auch derart ausge  führt sein, dass sie eine gewisse, gewünschte  Ware ausgibt.  



  Die Registrierkasse kann auch so -ausge  bildet sein,     dass    sie als     selbsttätige    Sparkasse  für Einleger     verwendet    werden kann, das  Ganze beispielsweise derart, dass     -die        Einleger         für den eingelegten Betrag einen, der Bank  gegenüber gültigen Schein bekommen.. Dabei  kann die Kasse mit Kontrollvorrichtungen  versehen sein, um die Bank gegen falsches  Geld zu schützen. Derartige Vorrichtungen       kännen    aus     ilünzwa.gen    bestehen, -die selbst  tätig die     Zurückgebung    der Münze aus der  Kasse heraus besorgen, ohne dass die Regi  strierung erfolgt, wenn die Münze zu leicht  oder zu schwer ist.

   Da sich aber auch falsche  Münzen von richtigem Gewicht denken las  sen, kann die Registrierkasse derart ausge  bildet sein, dass sie selbsttätig sämtliche durch  einen Einleger in einer Einführung einge  führten Münzen mit einem gewissen Kenn  zeichen, zum Beispiel einer Ziffer oder der  gleichen, versieht,     welches    Kennzeichen dann  auch auf den Einzahlungsschein des Ein  legers gedruckt wird.  



  Die Zeichnung zeigt vier Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    in  schematischer Darstellung, sowie eine Ein  zelheit eines solchen, und zwar zeigt:       Fig.    1 das erste,       Fig.    ? das zweite und       Fig.    3 das dritte Ausführungsbeispiel       schematisch:          Fig.    4 ist. eine Einzelheit, und in den       Fig.    5 und 6     ist,das    vierte     Ausführungs-          beispiel    schematisch dargestellt.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte     Recistrierkasse          lä.sst    sich beispielsweise als eine selbsttätige  Sparbank. benutzen, wobei der Einleger selbst  in die Kasse die Münzen einlegt, die er ein  zulegen     wünscht,    und dafür einen Einlege  schein erhält.  



  1, 2 und 3 sind -die Münzöffnungen der       Münzempfangsvorrichtungen    für drei Werte,  beispielsweise 1, 5 und 25     Öre-Münzen.    In  Verbindung mit den     Münzenöffnungen    und  von aussen unzugänglich sind     Kontaktfedern     4, 5 und 6 angebracht, welche jedesmal, wenn  eine     Münze    eingelegt wird, einen Stromkreis  schliessen.

   Angenommen, es werde eine     I-          Öre-@llünze    in die Öffnung 1     eingesteckt.     Dann fliesst ein Strom     vonder.Sammelschiene     7 durch Kontakt 4, Leitung 8, Magnet. 9       und        Leitung    10 nach .der zweiten .Sa.mmel-    schiene 11 der Stromquelle. Wenn der Elek  tromagnet 9 Strom erhält, betätigt er ein  Organ 12 der Rechenmaschine A, so dass eine  Ziffer in dieser Maschine markiert wird, ent  sprechend dem Wert der eingelegten Münze,  in dem gewählten Beispiel also 1.  



  Nachdem die     I1lünze    an der     Kontaktfeder     respektive 5 oder 6 vorbeigegangen ist,  kommt sie zu einer     Münzkontrollvorrichtung.     Diese ist als Wage 15, 16     bezw.    17 ausge  bildet und ist derart eingerichtet, dass eine       Wa.gschale        W    niedergedrückt wird, so dass  eine Kontaktfeder 19 mit einem oder den  beiden Kontaktstiften 20 und 21 in Berüh  rung kommt. Wird nun angenommen,     da.ss     die Münze     Untergewicht    hat, so kommt die  Kontaktfeder 19 nur mit dem Kontaktstift  20 in Berührung, wobei der Strom durch ein  Relais 22 geht, das mit einer Verzögerungs  wicklung 23 versehen ist.

   Nach einem kleinen  Zeitintervall schliesst sich die Kontaktvor  richtung 24, wodurch eine Spule 25 einge  schaltet wird, wodurch erreicht     -wird,    dass  die eben durch den Magnet 9 herbeigeführte       Markierung    durch die     Zurückstellvorrichtuiim     29 wieder aufgehoben     wird,    wonach die  Münze in an sich bekannter Weise aus der  Kasse herausgeführt wird, dem Einsetzer zu  Händen. Sollte aber das Münzgewicht hin  reichend sein, so kommt die Kontaktfeder 19  auch     zeit    dem Kontaktstift 21 in Berührung,  wodurch der Magnet 26 erregt und eine  Vorrichtung 30     betätigt    wird, so dass die  Rechenmaschine zum Registrieren des mar  kierten Wertes gebracht wird.

   In diesem  Fall kann diese Markierung durch Einfluss  des durch den Kontakt 20     geschlossenen     Stromkreises nicht aufgehoben werden, weil  das in diesem Stromkreise eingesetzte Relais  22. 23 mit Verzögerung arbeitet.     ä        hulicbc-          Vorrichtun-en    lasen sich selbstverständlich  auch anordnen, um die Registrierung von  markierten Münzen mit Übergewicht zu ver  hindern.  



  Bei     Münzerripfangsvorrichtungen    für Mün  zen, deren Wert sich durch eine Zahl mit  mehr als einer von Null abweichenden Ziffer  ausdrücken lässt (beispielsweise 25 'Öre), ist      ein Zwischenrelais ?7 angeordnet, das Strom  kreise für sämtliche Ziffern des     Münzwertes          .#chliesst.     



  Nach vollzogener     Münzeneinl.age    betätigt  der Einleger eine Kurbel 28, wodurch die  Rechenmaschine A die Werte der     einge-          le@"ien    Münzen addiert und in bekannter  Weise die so erhaltene 'Summe auf eine Karte  oder dergleichen, die aus der     Registrierkasse     ausgegeben wird, druckt.  



  Die oben angegebenen elektrischen Vor  richtungen lassen sich selbstverständlich  durch mechanische Vorrichtungen mit     ähn-          lichNr        Arbeitsweise    ersetzen, beispielsweise  durch ein Uhrwerk, das durch das Gewicht  der Münzen ausgelöst wird und entspre  chende     Vorrichtungen    betätigt.  



  Die in     Fiel-,(Y.    2 dargestellte Registrierkasse  ist     m.it    einer besonderen (nicht gezeichneten)       Einstecktasche    versehen, durch welche von  aussen sich ein Papier einstecken lässt, um  beim Schluss der     Arbeitsvorgänge    den Druck       aufzunehmen.    Eine derartige Vorrichtung ist  von     besonderem    Wert zum Frankieren durch       Stempeln    von Briefen, Fahrkarten usw.

   Die  dargestellte Registrierkasse ist derart ausge  bildet,     dass    bei Verwendung von gewöhn  lichen     Rechenw        erken    für     Additions-    und     Sub-          traktionsmaschinen    sich eine Frankierung  mit einem kleineren Betrag als dem     zusam-          inengelegten    in den     Münzenöffnungen    einge  steckten ausführen lässt. Beispielsweise lässt  sich ein Fall :denken, wo zehn Briefe mit  15-Ö     restempeln    zu versehen sind.

   Der Fran  kierende steckt dann in die     Münzenöffnungen     zum Beispiel eine Geldsumme von zwei  Kronen hinein. Danach stellt er das Rechen  werk auf Subtraktion um, für welchen Ar  beitsgang eine besondere Taste vorhanden     ist,     und stempelt gleichzeitig mit den vorhan  denen. Tasten eine konstante :Subtraktions  summe von 15 Öre.

   Auf jeden eingesteckten  Brief wird nun     diese    Summe gestempelt,  -wobei das Rechenwerk gleichzeitig diese an  dem     eingelegten    Betrag von ? Kronen ab  rechnet<B>,</B>       fach    Frankieren der zehn Briefe    sind noch 50 Öre     zurückzugeben,    bezüglich  welches Betrages zum Beispiel eine Stempel-         karte    von gewöhnlicher Art oder ein ent  sprechender Barbetrag abgegeben werde  kann, nachdem das Subtraktionsverfahren  zum Aufhören gebracht worden ist. Regi  strierkassen für derartige Frankierung sind  zweckmässig mit einer     Briefwa.ge    versehen,  um dem Frankierenden bezüglich des er  forderlichen Frankierbetrages Bescheid zu  geben.  



  31 bis 38     sind    die     Münzenöffnungen    für  1 Öre, 2 Öre, 5 Öre, 10 Öre, 25 Öre, 1 Krone  und 2 Kronen, und 39 bis d:6 sind durch die  Münzen     beeinflussbare    Kontakte, die Strom  kreise für     Magnete    47 respektive 77 schlie  ssen, welche die     Markiervorrichtungen    in der  Rechenmaschine B betätigen., wenn die Mün  zen an den     Kontakten    vorbeilaufen, so dass  eine Markierung in der     -Rechenmaschine    er  halten wird.

   48 bis 55 sind weitere Kontakte,  welche, wenn sie durch die Münzen     -beein-          f        lusst    werden, Stromkreise schliessen, zum  Zweck, auf     Vorrichtungen    einzuwirken,     mit-          telst    welchen die in der Rechenmaschine mar  kierten     Münzenwerte    aufgenommen werden,  und zum Zweck, die Verriegelungen der  äussern Handgriffe 56, 57 freizugeben. Im  übrigen wird die Bauart dieser Kasse am  besten durch die Beschreibung ihrer Ar  beitsweise verdeutlicht.  



  Angenommen wird, man wünsche sechs  Briefe mit je 5 Öre zu frankieren, und     da.ss     die verfügbaren Wechselmünzen eine     ?5-Öre-          Münze    und eine     10-Öre-Münze    sind.  



  Dann wird zum Beispiel die     25-Öre-          Münze    zuerst     eingelegt,    so dass sich ein  Stromkreis von der Sammelschiene 60, den  Kontakten 43, Leitung 61, Zwischenrelais 62  nach der zweiten .Sammelschiene 63 schliesst.  Hierdurch werden die beiden Kontaktpaare  64 und 65 betätigt, so dass in der Rechen  maschine 20 und 5 Öre markiert werden.  Wenn die     25-Öre-Münze    dann an dem     Kon-          tah-t    52     vorbeifällt,    wird die     Registriervor-          richtung    66 durch einen durch den Strom  kreis: Sammelschiene 60, Kontakte 52.

   Lei  tung 67, Schaltungsschiene 68, Leitung 69,  Magnet 70, Leitung 71,     S < a.mmelschiene     68 fliessenden Strom     betätigt    und wird      <B><U>0,</U></B> e  ichzeitig die Sperrvorrichtung 72 für die  Handgriffe 56, 57 durch einen durch den  Stromkreis: Sammelschiene 60, Kontakte 52,       Leitung    67,     .Schaltungsschiene    68, Leitung  68, Magnet 74, Leitung 75, Sammelschiene  63 fliessenden 'Strom beeinflusst.  



  Hiernach wird die     10-bre-.Münze        einge-          legt,    wobei zuerst ein     ,Stromkreis    von der  Sammelschiene 60 aus, über Kontakte 42,  Leitung 76, Magnet 77, Leitung 78     nach    der       Sammelschiene    63 zurück geschlossen wird,  wodurch eine Markierung für die     10-Üre-          Münze    in der Rechenmaschine     erhalten,    wird.

    Wenn die     10-Öre-Münze    -an den Kontakten  51 vorbeigeht, wird ein Stromkreis von der  Sammelschiene 60 aus, über die Kontakte 51,  Leitung 79, Schaltungsschiene 68 und teils  über den Magnet 70, zwecks Betätigung der       Registriervorrichtung    66, teils über ,den Mag  net 74, zwecks Freigabe der     Sperrvorrichtung     72, wenn diese nicht, wie in dem gewählten  Beispiel der Fall ist, schon durch die Ein  wirkung einer früher eingelegten Münze los  gelassen sind, zurück zur Sammelschiene 63  geschlossen.  



  Nun werden die Briefe, einer nach dem       andern,    die zu frankieren sind, in eine hier  zu zweckmässige Tasche oder Öffnung in der  Kasse eingeschoben, wonach der Handgriff  57, -der der gewünschten Frankierung ent  spricht, im vorliegenden Falle der     5-Üre-          Griff,    betätigt wird. Dieser Griff trägt einen  Kontakt 80, der dazu bestimmt ist, die Kon  takte 81, 82, 83, 84, 85 und 86 nachein  ander mit dem gemeinsamen     Gegenkontakt     8 7 zu verbinden. Wenn der Griff 57 her  untergezogen wird, wird zuerst ein Strom  kreis von der Sammelschiene 60 aus, über  Leitung 88, Kontaktpaar 87, 81, Leitung  89, Magnet 90, Leitung 91 an die Sammel  schiene 63 geschlossen.

   Dabei beeinflusst der  Magnet 90 die Totaltaste 92 der Rechen  maschine, das heisst die Vorrichtung, welche  die Rechenmaschine     .derart    umstellt, dass sie  zur Ausführung -des     Totalsummierens    bereit  wird. Bei fortgesetzter Ziehung im Griffe 57  kommen dann die Kontakte 82, 87 durch den       Kontakt    90 in Verbindung miteinander, wo-    bei ein Stromkreis von der Sammelschiene  60 aus über Leitung 88, Kontakte 87, 82,  Leitung 98, Schaltungsschiene 68, Leitung  69, Magnet 70, Leitung 71 an die ;

  Sammel  schiene 63     eschlossen    wird.     Hierdurch    wird  die     R-egistiervorrichtung    66 in Tätigkeit ge  setzt, so dass die     Totalsummierung    in der  Rechenmaschine stattfindet. Während der       fortgesetzten    Betätigung des Griffes 57  kommt dann der Kontakt 8,0 in Berührung  mit den Kontakten 83,<B>87,</B> wodurch ein  Stromkreis von der Sammelschiene 60 aus  über Leitung 88, Kontakte 87, 83, Leitung  9=1, Magnet 95, Leitung 96, Leitung 91 an  die Sammelschiene 6<B>3</B> geschlossen wird.  Hierdurch wird der Magnet 95 der Subtrak  tionstaste 9 7 der Rechenmaschine betätigt,  das heisst die Taste, die die Rechenmaschine  für     Subtraktion    umstellt.  



  Bei fortgesetzter Ziehung am Griff 57  kommt dann der Kontakt 80 in Verbindung  mit den Kontakten 84, 87, so dass ein Strom  kreis von der Schiene 60 aus über die Lei  tung 88, Kontakte 87, 84, Leitung 100, Lei  tung 101, den die     5-Öre-Taste        betätigenden     Magneten 47, Leitung 102, Leitung 103 an  die Sammelmaschine 63 zurück geschlossen  wird. Hierbei wird der     Frankobetrag    5 Öre  als Subtrahend in der Rechenmaschine mar  kiert.

   Wenn der Handgriff schliesslich in  seine Endlage kommt, werden unter Ver  mittlung des Kontaktes 80 zwei Stromkreise  geschlossen, und zwar einer von der .Schiene  60 aus über     Leitung    88, Kontakte 87, 85,  Leitung 93, Schiene 68, Leitung 69, Magnet  70, Leitung 71 an .die Schiene 63, und ein  zweiter .Stromkreis von der Schiene 60 aus  über Leitung 88, Kontakte 87, 86, Leitung  104, Leitung 105, Magnet 106, Leitung<B>107</B>  an die -Schiene 63.  



  Beim 'Schliessen des erstgenannten dieser  beiden Stromkreise wird die     Registriervor-          richtung    66 betätigt, und beim Schliessen des  zweiten 'Stromkreises wird der Magnet 106  betätigt, der mit einer     Drosselwicklung    108  zwecks Erreichung einer Verzögerungswir  kung versehen ist. Der Magnet 106 setzt nun  eine Druckvorrichtung in Betrieb, welche in           Verbindung    mit der     Registriervorrichtung    66  den eingestellten     Frankowert    auf den Brief  druckt.

   Wenn dieser Arbeitsvorgang     statt-          befunden    hat, wird der Griff 57 freibegeben,  wobei der Kontakt 80 in die Endstellung zu  rückgeht, ohne doch während dieser Rück  gangsbewegung eine elektrische Verbindung       zwischen,dem    Kontakt 87 einerseits und den  Kontakten 81 bis 86! anderseits zu bewirken.  



  Zwecks     Frankierens    des nächsten Briefes  wird der Griff 57 von neuem betätigt. Hier  bei wird in früher angegebener Weise zuerst  die Totaltaste 9 2 unter     Vermittlung    des       3Iagnetes    90 betätigt, welcher dem Strom  kreis gehört, in welchem die Kontakte 87,  81 liegen, wobei die     142a.schine    für -die An  gabe der     Schlusssumme    in dem gewählten  Beispiel: 35 - 5 = 30     (lre    eingestellt ist,  worauf die     Registriervorrichtung    66 betätigt  wird, was bei der fortgesetzten Verschiebung  des Griffes 57 erfolgt, wobei dann dieselben  Arbeitsvorgänge stattfinden wie oben er  läutert worden ist.  



  Wenn der Griff in dieser Weise gemäss       der    gemachten Voraussetzung sechsmal be  tätigt worden ist, sind somit sechs Briefe  frankiert worden.  



  Die Frankierung ist jetzt zu Ende, und  nun soll die Registrierkasse den zurück  4ehen.den für die Frankierung nicht in An  spruch genommenen Betrag abgeben. Hierbei  wird der äussere     Hazidgriff    56 betätigt, der  einen Kontakt 110 trägt, welcher den Kon  takt 111 mit den Kontakten 112 bis 115 und  129 verbindet.  



  Zuerst wird ein Stromkreis     von,der    'Sam  melschiene 60 aus über die Leitung 116,  Kontakte 111, 112,     Magnet    90, Leitung 91  an die Schiene 63 geschlossen. Hierdurch  wird die Totaltaste 92 niedergedrückt. Bei  fortgesetzter Verschiebung des Handgriffes  56 werden zwei Stromkreise beschlossen, näm  lich einer von der Schiene 60 aus über die  Leitung 116,     Kontakte    111, 113, Leitung  117, Schaltungsschiene 68, Leitung 69, Mag  net 70, Leitung 71, an die Schiene 63 und  einer von der Schiene 60 aus über Leitung       1_16,    Kontakte<B>111,</B> 114, Leitung 105, den    mit Verzögerung arbeitenden Magneten 106,  108, Leitung 107 an die Schiene 63.

   Durch  Schliessen des     ersterwähnten    dieser beiden  Stromkreise wird die     Registriervorrichtung     66 in Betrieb gesetzt, wobei die Schluss  summe 5 (35 - 6 X 5) markiert wird. Der  zweite Stromkreis bewirkt das Drucken die  ser Summe, wie vorher     beschrieben,    obgleich  in diesem Falle nicht auf die Postsendung,  sondern auf eine Karte, die darnach von der       1l        aschine    in an sich     bekannter    Weise     ab@@@e-          flIebe:a    wird, und welche Karte dann als eine       Quittung    des Guthabens gilt.  



  Wenn dann der     Handgriff    56 weiter be  wegt wird, wird ein Stromkreis von der Sam  melschiene 60 aus über Leitung 116, Kon  takte 111, 115, Leitung 118, Magnet 119,  Leitung 120, Magnet 121, Leitung 122 an  die Schiene 63 geschlossen, wodurch .eine  Umstellung in zwei Rechenwerken 123 und  124 bewirkt wird, von welchen das Rechen  werk 124 dazu dient, die Postsendungen       bezw.    die     Quittung    mit einem Kennzeichen,  zum Beispiel mit einer gewissen     Kontroll-          nummer    zu versehen, während das Rechen  werk 123 bezweckt, die eingelegten, -derselben  Verwendung entsprechenden Münzen mit  .demselben Kennzeichen, also mit derselben  Nummer zu versehen.

   In dem gewählten Bei  spiel werden somit die Münzen 25     Ore    und  <B>10</B> Öre mit einer gewissen     Kontrollnummer     gestempelt und sowohl die sechs Briefe, als  auch die     Quittung    mit derselben Nummer.  



  Zum     Aufdrucken    der betreffenden Num  mer auf die     Münzen    wird eine     Pressvorrich-          tung    1114 benutzt, die durch den     Magnet    125  kontrolliert wird, der in einem Stromkreis  von der Schiene 60 aus über Leitung 126,       Hagnet    125, die Kontakte 127, Leitung 128  an die Schiene 63 zurück eingeschaltet ist,  wobei die Schliessung -dieses     Stromkreises     durch die Einwirkung der Münzen auf die  Kontakte 127 erfolgt.  



  Wenn der Handgriff 56 schliesslich in  seine Endlage gebracht wird, schliesst der  Kontakt 110 einen Stromkreis von der       .Schiene        -60,    aus über die Kontakte<B>111, 129,</B>  Leitung 130, Magnet 131, Leitung 91 an ,die      Schiene 63 zurück, wobei- die Taste 132  niedergedrückt wird, so dass das Rechen  werk der Rechenmaschine in die     Null-          lage    zurückgeführt wird. Sobald der  Griff 56 freigegeben wird, kehrt er selbst  tätig in die Anfangslage zurück, ohne dass  dabei der Kontakt 110 den Kontakt 111 mit  den Kontakten 112 bis<B>115</B> und 129 ver  bindet.

   Wenn der Griff in die Nullage zu  rückgekehrt ist, wird er wieder selbsttätig  durch die     Sperrvorrichtung    72     verriegelt.     In     Fig.    2 ist nur ein der     5-Öre-Frankierung     entsprechender     Griff    57 dargestellt. Es ist  selbstverständlich, dass die Registrierkasse  mit so vielen Griffen und dazu gehörenden  Stromkreisen versehen ist, wie die Anzahl  gebräuchlicher     Frankozeichen    beträgt, ob  gleich in     Fig.    2 zwecks grösserer Deutlich  keit nur die für die     _        5-Öre-Frankierung    er  forderlichen Vorrichtungen gezeichnet sind.  



  In     Fig.    3 ist ein weiteres Ausführungs  beispiel dargestellt.  



  150 bis 161 sind hier die Münzöffnungen  für die betreffenden Münzen, und sollen die  Münzen in derselben Weise wie vorher be  schrieben, zwei Kontaktpaare beim Herunter  fallen durch den Münzkanal betätigen. Zur  Auseinandersetzung der Bauart dürfte auch  in diesem Falle das zweckmässigste sein, ein  gewisses Beispiel festzuhalten.  



  Deswegen wird angenommen, dass ein  Einkauf für Kronen 4.67 gemacht wird,  dass der vom Käufer gelieferte Betrag aus  zwei     .Stück        2-Kronen-Münzen    und zwei Stück       50-Öre-Münzen    besteht, und     dass    der Ap  parat in diesem besonderen Fall zum Aus  zahlen des Restbetrages     mittelst    beispiels  weise drei     1.4-Öre-Münzen    und drei     1-Ör        e-          Münzen    gebaut ist.

   Die Ausbezahlung braucht  selbstverständlich nicht darauf beschränkt zu  sein, nur mittelst     1-Öre,        10-Öre,        1-Krone    und       10-Kronen-Münzen    zu erfolgen, sondern sie  kann in jeder gewünschten. Münzsorte und  jedem Münzwert erfolgen.  



  Der Verkäufer legt zuerst den vom Käu  fer gelieferten Betrag in die betreffenden  Münzöffnungen ein. Fängt der Verkäufer mit  dem Einstecken von zum Beispiel einer 2-         Kronen-Münze    an, so werden die Kontakte  162 und 163 betätigt, wodurch zuerst die  Taste 1.64 in der Rechenmaschine, die 2  Kronen entspricht, niedergedrückt wird, so  dass dieser Betrag markiert wird, und ferner  die     Registriervorrichtung   <B>165</B> durch den  Magneten 169 betätigt wird, so dass die  Rechenmaschine den Betrag empfängt und  die Taste in die Anfangslage zurückgeht.  Beim Einstecken der zweiten     2-Kronen-          liünze    in dieselbe Münzöffnung wird der  selbe Vorgang wiederholt.  



  Hiernach werden die     50-Öre-Münzen    ein  gesteckt, wobei die Kontakte 166, 1-67 be  tätigt werden, und die Markierung an der       Taste    168     bewirken,    und darnach erfolgt die  Registrierung mittelst der     Registriervorrich-          tung    165 in gleicher     Weise    wie vorher     bn.     schrieben.  



  Um die     Schlusssumme    zu erhalten, wird  dann der Handgriff 170 betätigt, der :den  Kontakt 171 trägt und bei seiner Verschie  bung den Kontakt 172 mit den Kontakten  1.73 bis 176     verbindet.     



  Wenn die Kontakte<B>172</B> und 173     mit-          telst    des Kontaktes 1.71 verbunden werden,  wird ein Stromkreis von der     'Sammelschiene     177 aus über Leitung 178, Kontakte 172,  173, Leitung 179, Magnet 180, Leitung 181  an die Sammelschiene 182 geschlossen, wo  durch die Totaltaste 183 niedergedrückt     wird.     Bei     fortgesetzter    Verschiebung des Hand  griffes 170 wird ein Stromkreis von der  Schiene 177 aus über Leitung 178, Kon  takte 172, 1.74, Leitung 184, Magnet 169,  Leitung 185 an die .Schiene 182 zurück :

  ge  schlossen, und gleichzeitig wird ein Strom  kreis von der Schiene 177 aus über Leitung  178, Kontakte 172, 175, Leitung 186 den  mit Verzögerung arbeitenden     Magneten   <B>187,</B>  188, Leitung 189,     Leitung    181 und an die  Schiene 182 geschlossen. Durch die Erregung  des     Ma:gnetes    169 wird die     Registriervorrich-          tung    165     betätigt,    so dass -die     Schlusssumme     des eingesteckten Betrages erhalten wird.  und durch     .-die        Erregung    des Magnetes 18 7,  188 wird ein Drucken dieses Betrages auf  einen Kassenschein herbeigeführt.

        Bei weiterer     Verschiebung    des Griffes  170 wird ein Stromkreis von der Schiene 177  über Leitung 178, Kontakte 172, 176, Lei  tung 190, Magnet 194, Leitung 181 an die  Schiene 182 zurück geschlossen. Hierbei wird  die Subtraktionstaste 192 der Rechenma  schine niedergedrückt.  



  Nun     schlägt    der Verkäufer die Verkaufs  summe, um das gewählte Beispiel festzu  halten, Kronen 4.67 mit der Hand ein, zu  welchem Zwecke die Tasten an der Rechen  maschine derart angeordnet sind,     dass    sie  auch von aussen zugänglich sind.

   Bei der  in der Zeichnung :dargestellten Ausführungs  form ist die Anordnung derart ausgeführt,  dass die     Einertasten,    gleichzeitig- wenn sie  niedergedrückt werden, eine Kontaktvorrich  tung 193 durch eine mechanische Über  tragung betätigen, so dass, wenn die     Einer-          zif    f er - im vorliegenden Fall 7 - nieder  gedrückt wird, ein     Stromkreis    geschlossen  wird von der .Schiene 177 aus, Leitung 191,       Kontaktvorrichtung    193, Leitung 195, Mag  net 196, Leitung 197     an    die Schiene 182.  Dabei zieht der Magnet 196 den Anker 198  an, der den Kontakt 199 trägt, welcher zum  Zusammenwirken mit den Kontakten 200  bis 207 gebracht werden kann.

   Der Kontakt  199 schliesst dabei     zuerst    zwei Stromkreise,  nämlich einen     Stromkreis    von der Schiene  177 aus über Leitung 178, Leitung 208, Kon  takte 200, 199, 201, Leitung 209, Leitung  210, Leitung 184, Magnet 169, Leitung 185  an. die Schiene 182 und einen Stromkreis von  der Schiene 177 .aus über Leitung 178, Lei  tung 208, Kontakte 200, 199, 202, Leitung  211,     Leitung    186, den mit Verzögerung     a.r-          betenden    Magneten 187, 188, Leitung 189,  Leitung 181 an die Schiene 182:

    Durch die Erregung des     Magaretes    169  wird die     Registriervorrichtung    165     betätigt,     so -dass die Rechenmaschine die Verkaufs  summe registriert,     während,der    Magnet 181,  188,     unmittelbar    nachher eine     Abdruckung     dieser Summe .auf den vorher erwähnten       Kassenschein    bewirkt. Bei fortgesetzter Ver  schiebung des Kontaktes 199 werden fol  gende vier     .Stromkreise    geschlossen:         a)    ein Stromkreis von der 'Schiene<B>177</B>  aus über Leitung 178, Leitung 208, die Kon  takte 200, 199, 206, Leitung 212.

   Magnet  180,     Leitung    181 an die Schiene 182;  b) ein Stromkreis von der Schiene<B>177</B>  aus über Leitung 178, Leitung 208, Kontakte  200, 199, 205, Leitung 213,     Magnet    214,       Leitung    2:15, Leitung 181 an die     Schiene     182;  c) ein Stromkreis von der Schiene<B>177</B>  aus über Leitung 178, Leitung 208, Kon  takte 200, 199, 204, Leitung 209, Leitung  210, Leitung 184,     Magnet    169, Leitung 185  an die Schiene 182;

         d)    ein Stromkreis von der Schiene 177  aus über Leitung 178, Leitung 208, Kontakte  200, 199, 203, Leitung 211, Leitung 186,  den mit Verzögerung arbeitenden Magneten  <B>187,</B> 188, Leitung 189,     Leitung   <B>181</B> an die       Schiene    182.  



  Beim Schliessen des ersten dieser Strom  kreise wird die Totaltaste 183 der Rechen  maschine betätigt, wobei die Maschine für  die Angabe der     Schlusssumme,    in dem ge  wählten Beispiel 5 - 4.67 = 0.33 eingestellt  wird. Das     Schliessen    des zweiten Kreises  bringt die Ausgabevorrichtungen der     Münz-          abgabeapparate    230 in Wirkungsverbindung  mit der Rechenmaschine, und durch das  Schliessen des dritten Kreises wird der Mag  net 169 zwecks Betätigung -der Registrier  vorrichtung -165 erregt.

   Hierbei werden die  Ausgabevorrichtungen der     Münzabgabeappa-          rate    in Bewegung gesetzt, in Übereinstim  mung mit dem in der Rechenmaschine regi  strierten Restbetrag, so dass dieser, welcher  in dem gewählten Beispiel 33 Öre beträgt,  in der Form von drei     10-Öre-lVlfinzen    und  drei     1-Öre-Münzen    ausbezahlt wird. Das  Schliessen des vierten Stromkreises bewirkt,  dass der Restbetrag (33 Öre)     gedruckt    wird.

    Bei fortgesetzter Verschiebung des Kontaktes  199 kommt dieser mit den Kontakten 200,  207 in Berührung, so dass ein Stromkreis ge  schlossen wird von der Schiene 177 aus über  Leitung 178, Leitung 208, die Kontakte 200,  199, 207, Leitung 225, Magnet 226,     Leitung     181 an die     @Sehiene        182,    wodurch die Zurück-           stellung    in an sich bekannter Weise erfolgt.  Die     Münzena.bgabeapparate    230 besitzen Zy  linder 231, und zwar einen für jede Münz  sorte. In diesem     Zylinder    liegen die  Münzen. Anstatt Zylinder können auch  Fächer vorgesehen sein.

   Die dargestellte  Kasse besitzt     Zvlinder    für die     Weite     1 Öre, 10 Öre, 1 Krone und 10- Kronen.  Unter Hinweis . auf     Fig.    4 bezeichnet  231 einen     derartigen    Zylinder, der unten mit  einer Öffnung 23'2 versehen ist, durch wel  che die Münzen, eine nach der andern, sich  mittelst eines Stiftes 233     ausschieben    lassen,  der unter dem Einfluss einer Feder 234 steht,  die das Bestreben hat, den Stift im Sinne  des Pfeils P zu verschieben.

   Die     Eindrük-          kung    des Stiftes 233 wird durch die Ver  schiebung des einen Endes 235 eines     doppel-          armigen    Hebels herbeigeführt, der um den  Zapfen     2'37    gelagert ist. Wird das Hebelende  235 in der Pfeilrichtung verschoben, so wird  die unterste     1-Öre-Miinze    238 aus dem Zy  linder 231 geschoben.

   Durch die Federkraft  wird dann das Ende 235 in seine Anfangs  lage     zurückgeführt,    wobei -die     1-Öre-Münze     239 dieselbe Lage einnimmt, die die     1-Öre-          Münze    238 vorher hatte, um dann bei der  nächsten Verschiebung des Armes 236 aus  dem Zylinder geschoben zu werden.

   Der  Hebel 235, 236 erhält seine     Bewegung    durch  ein Zahnrad 240, .das durch die Stange 241  in der     Rechenmaschine,    die in Übereinstim  mung mit dem     nummerischen    Werte der       Einerziffer    bewegt     wird.    Zu diesem Zwecke  ist diese Stange 241. mit Zähnen 242 ausge  rüstet, welche, wenn die Ausgabe von 1  Öre-Münzen stattfinden soll, mit dem Zahn  rad 240 im Eingriff stehen. Sollen also 3  Öre     ausgeliefert    werden, wird die Stange 241  um drei Zähne bewegt, wobei der Arm 236  dreimal zwecks der gewünschten     Auslie-          ferung    betätigt wird.  



  Damit das Zahnrad 240 erst in Eingriff  kommt, und somit der Hebel 235, 236 erst       betätigt    wird, wenn die Maschine alle vor  bereitenden Ausrechnungen ausgeführt hat.,  wird die unten     beschriebene    Vorrichtung ver  wendet. Diese Vorrichtung besitzt einen    doppelarmigen Hebel 243, 245, der um den  Zapfen 244 drehbar     gelagert    ist und an einem  Ende     das    drehbar gelagerte Zahnrad 240  trägt, während das andere Armende zu einem  mit dem Magneten 214 zusammenwirkenden  Anker 245 ausgebildet ist.

   Wenn der Strom  kreis 177,<B>1</B>78, 208, 200, 199, 205, 213, 214,  215, 181, 182 des Magnetes 214 geschlossen  wird, wird der Anker 245 angezogen, und  das Zahnrad 240 wird aus der gestrichelt  gezeichneten in die mit vollen Linien. -     -e-          zeichnete    Lage gebracht. In der ausgeschal  teten Lage wird das     Zahnraid    unter Ein  wirkung einer Schraubenfeder 246 gehalten.  



  Die     Registrierkasse    kann derart einge  richtet sein,     @dass    alle     1-Öre-Münzen,          lÖ-Öre-Münzen    usw., die in die Kasse  eingesteckt werden,     selbsttätig    in ihre       Münzenabgabezylinder    herunterfallen, so       da.ss    diese kaum von aussen gefüllt wer  den müssen. Um den Inhalt der Münzen  zylinder zu     übemvachen,    lassen sich diese  beispielsweise derart anordnen,     da.ss    sie von  aussen sichtbar sind, oder imstande sind, von  aussen sichtbare Rechenwerke, Zeiger oder  dergleichen zu beeinflussen.  



  Wenn die Kasse, wie hier, als Kassen  kontrollapparat verwendet wird, lässt sich  diese mit denjenigen Vorrichtungen     ausrüsten,     die in     Kassenkontrollapparaten        bräuchlich     sind; um die erforderliche Überwachung zu       erreichen,    zum Beispiel eine zusätzliche Re  chenmaschine, die selbsttätig von der eben  angegebenen Rechenmaschine derart ange  trieben wird,     da.ss    diese zweite Rechenmai       schine    nur die .Summen aufweist, die an -der  erstgenannten mit der Hand     markiert    wer  den, das heisst nur die Verkaufssumme;

   wo  durch eine nötige     Überwachung    bezüglich  der Grösse des Kasteninhaltes in jedem be  sonderen Augenblick erreichbar ist.  



  In     Fig.    5 und 6 ist eine Registrierkasse  dargestellt, die zu einem selbsttätigen Ap  parat für Druck und Ausgabe von Theater  karten ausgebildet ist, wobei ein Teil :der  Kasse in     Fig.    5, ein anderer Teil in     Fig.    6  dargestellt ist. Die Kasse ist bezüglich der  meisten ihrer Teile mit der vorher beschrie-           benen    Kasse vergleichbar, und lieg: der  hauptsächliche Unterschied darin, dass die  Verkaufssumme selbsttätig eingeführt wird,  und dass Platz oder (wenn die Kasse zur Ab  gabe von     Fahrkarten    bestimmt ist) Ortsbe  zeichnungen auf die abzugebende Karte ge  druckt werden.  



  Die Kasse ist im Folgenden ,durch die  Beschreibung der Wirkungsweise eines voll  ständigen Arbeitsvorganges erläutert.  



  Angenommen     wird,    dass es sich um die  Auslieferung von     nummerierten    Theater  harten von verschiedenem Preis handelt, und       dass    es sich bei dem     gewählten    Beispiel darum  handelt, -die Platzkarte 112, deren Preis  Kronen 2.45 ist, auszuliefern. Schliesslich  wird angenommen, dass der Käufer eine     2-          Kronen-Münze,    und eine     50-Üre-Münze    be  nutzt.  



  Hierbei wird     beispielsweise    zuerst die     92-          Kronen-Münze    in die     i@lünzöffnung    250 ein  gesteckt, wobei die Kontakte 251, 252 be  tätigt werden. so dass die Taste 253 einge  drückt wird, und die     Registriervorrichtung     254 in Betrieb gesetzt wird, und die     Rechen-          inaschine    zur Aufnahme des Münzbetrages       "ebracht    wird.

   Hiernach wird die     50-Öre-          Münze    in die Münzöffnung 255 eingesteckt,  wodurch die Kontakte 256, 257     betätigt    wer  den und die Taste 258 eingedrückt, und die       Registriervorrichtung    254 von neuem be  tätigt wird. Der Käufer drückt dann eine  dem Platze 112 entsprechende Platztaste 259  nieder, die in gänzlich     niedergedrückter          Lage,        verriegelt    wird und     dadurch         besetzte,     markiert.

   Durch diese     Niederdrückung    wer  den mittelst des an der     Taste    befestigten  Kontaktes 264 vier Kontakte 260 bis 263 be  tätigt, wodurch vier Stromkreise der Reihe  nach geschlossen werden. Zuerst schliesst sich  das Kontaktpaar 260, wodurch ein Strom  kreis von der Schiene 2640 aus über Lei  tung 265, Schaltungsschiene 266, Leitung  267,     Mabgnet    268, Leitung 269, Schiene 270  geschlossen wird.

   Infolgedessen zieht der       '_llagnet    268 den Anker 971. an, so dass der       Kontalzt   <B>2</B>72 gezwungen wird,     der    Reihe  nach die Kontakte 274, 275 und 276 mit dem    Kontakt<B>273</B> zu verbinden, wodurch Strom  kreise geschlossen werden zum     Niederdrük-          ken    der Totaltaste 277, zur     Betätigung    der       Registriervorrichtung    254 und zum Nieder  drücken der Subtraktionstaste 278.  



  Bei fortgesetzter     Niederdrüekung    der  Platztaste 259 werden dann gleichzeitig die  Kontakte 261 und 262 betätigt. Hierdurch  schliessen sich zwei Stromkreise, von welchen  der eine von der Schiene 2640 ausgeht, über  die Kontakte 259     uzid    261, Leitung 280,  Leitung 281, Magnet 282, Leitung 283 an  die Sammelschiene 270.

   Wenn der     Magnet     282 erregt wird, betätigt er gleichzeitig drei  Kontakte 284, 285, 286, so dass sich drei  Stromkreise schliessen, -und zwar ein Kreis  von der Schiene<B>2</B>87 aus, über Leitung 288,  Kontakt 284, Leitung 289,     Mabmnet    290, Lei  tung 291 an die Schiene 292; ein     Kreis    von  der Schiene 287 aus, über Leitung 288, Kon  takt 285, Leitung 293, Magnet 294, Leitung  295 an die Sammelschiene 292 und schliess  lich ein Kreis von 287, Leitung 288, Kontakt.  286, Leitung 296,     3lagnet    297, Leitung 298,  Leitung 299 an die Sammelschiene 292.  



  Hierdurch wird die zur Aufnahme -der  Verkaufssumme bestimmte Rechenmaschine       betätigt,    indem die dem Preise entsprechen  den Tasten 253, 300     und    301 niedergedrückt  werden, so dass die Verkaufssumme, Kronen  2.45, markiert wird.  



  Der zweite der beiden gleichzeitig einge  schalteten Stromkreise geht von der Schiene  2640 aus, über den Kontakt 262, Leitung 302,  Magnet<B>303,</B> Schaltungsschiene     30.1,    Lei  tung 305 an die     Sammelschiene   <B>270.</B> Hier  durch     betätigt    der Magnet 303 die drei Kon  takte 306.<B>307,</B> 308, wodurch drei Strom  kreise geschlossen werden.  



  Der eine davon geht von .der Schiene 2640  aus über die Leitung 309, Kontakt 306., Lei  tung 310, Leitung 311, Leitung 312 an den       Magnet    31.3, Leitung 314, Schaltungsschiene  304,     Leitung    305 an die Schiene<B>2</B>70. Hier  durch     wird    die Zwischenziffer 1 in der  Platznummer 112     markiert.     



  Der zweite dieser Stromkreise geht von  der Schiene 2640 aus über Leitung 309, Kon-           takt   <B>307,</B> Leitung 315, Leitung 316, Leitung  317, Magnet 318, Leitung<B>319</B> an die Schal  tungsschiene 304, Leitung 305, an die  Schiene 270. Hierdurch wird die erste Ziffer  in der Platznummer 112 markiert.  



  Der dritte Stromkreis schliesslich geht von  der Schiene 2640 aus über Leitung 309, Kon  takt 308, Leitung 320, Leitung 321, Magnet  322. Leitung 323, Schaltungsschiene 304,  Leitung 305 an die     Sa.mmeIschiene    270. Hier  durch wird die letzte Ziffer 2 in der Platz  nummer 112 markiert.  



  Der vierte     Kontalft    263, welcher beim  Niederdrücken der Taste 259 betätigt wird,  schliesst einen Stromkreis von der Sammel  schiene 2640 aus über Kontakt 263, Leitung  324,     Schaltungsschiene    325, Leitung 326,  Magnet     327,    Leitung 328 an die Schiene 270.  



  Hierdurch wird der Anker 329     betätigt,     so dass der Kontakt 330 eine Verbindung  zwischen dem Kontakt 331 und den Kon  takten 332 bis 337 bewirkt. Hierdurch schlie  ssen sich Stromkreise in der gleichen Weise,  wie es bei der Erläuterung der in den     Fig.    3  und 4 dargestellten Kassen angegeben wor  den ist, wodurch gleichzeitig der Magnet 338  für die     Registriervorrichtung    339 in der Re  chenmaschine, die     Jazu    dient, die Platznum  mer - in diesem Falle 112 - anzugeben,  der Magnet 340 für die     Registriervorrich-          tung    254 in der Kassenrechenmaschine und  der mit Verzögerung arbeitende Magnet 341  erregt werden,

   welch letzterer die     Druck-          vorrichtung    für das Drucken der Nummer  des Platzes und das Drucken .des Karten  preises     betätigt.    Bei weiterer Verschiebung  wird der Magnet 342 erregt, wodurch die  Totaltaste 277 der Kassenrechenmaschine  niedergedrückt wird. Am Ende der Verschie  bung werden     gleichzeitig    der Magnet 340  und der Magnet 343 erregt, wodurch die     Re-          gistriervorrichtung    254 in Betrieb gesetzt und  die     Münzabgabevorrichtung    344 eingeschaltet  wird, so     dass,der    Restbetrag in der Form von  5 Stück     1-Öre-Münzen    abgegeben wird.  



  Die in     Fig.    5 und 6 dargestellte Regi  strierkasse kann zum Beispiel Tasten für  tausend nummerierte Plätze enthalten, und    ausserdem können diese Plätze in drei ver  schiedenen Preisgruppen aufgeteilt sein, zu  welchem Zwecke ausser der einem Preis von  Kronen 2.45 entsprechenden Kontaktgruppe  284 bis 286 noch zwei andere durch Magnete  350 und 351 betätigte Kontaktgruppen 352       bezw.353    vorhanden sind, die in dem ge  wählten Beispiel einem     Kartenpreis        von     Kronen 5.50     bezw.    Kronen<B>1.10</B> entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registrierkasse, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Rechenmaschine mit für verschiedene Münzwerte bestimmten Münz- cmpfangsvorrichtungen und mit zwischen den Münzempfangsvorrichtungen und der Rechen- niaschine angebrachten elektrischen Über tragungsvorrichtungen für selbsttätige Mar kierung des Wertes der eingeführten Hünzen in der Rechenmaschine.
    UNTERANSPRü CHE Registrierkasse nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass eine Vorrich tung zum Summieren der eingeführten ?Münzen in der Rechenina.ehine vorge sehen ist, welche Vorrichtung durch elek trisch betätigte, in Stromkreisen liegende Vorrichtungen beeinflusst wird.
    ?. Registrierkasse nach Patentanspruch, mit Vorrichtungen zum Auszahlen eines Uest- betrages und mir: einer R.eehenmaschine, rlie sowohl Additions-, als auch Subtrak- tionsniasehine ist, dadurch gekenn7eich- net,
    dass die Vorrichtungen zum Auszahlen des Restbetrages in Übereinstimmung mit einer Druckvorrichtung der Registrier- liasse beeinflusst werden, wobei diese Druckvorrichtung in die der Restsumme entsprechende Lage eingestellt wird, nach dem die 3ubtraktioii der Verkaufssumme von dem eingezahlten Betrage von der Rechenmaschine ausgeführt ist. .'3. Registrierkasse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass der eingeführte Münzwert in der Rechenmaschine in Form eines oder meh- rerer gleich oder verschieden grosser Be träge markiert wird, für welche Beträge ,je eine Quittung abgegeben wird, das Ganze zum Zweck, -die Registrierkasse als Frankierungsmaschine oder als Kassen kontrollvorrichtungverwenden zu können. 1.
    Registrierkasse nach Patentanspruch, mit einer Rechenmaschine, die sowohl Addi- tions-, als auch Subtraktionsmaschine ist, gekennzeichnet durch von Hand beein- flussbare Vorrichtungen für das Markieren eines gewünschten Subtraktionswertes in der Rechenmaschine und durch eine Druckvorrichtung für das Drucken des eingezahlten Wertes, des Subtraktions wertes sowohl, als auch des Restwertes. 5.
    Registrierkasse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, zum Drucken von Kar ten für Theater, Eisenbahnen oder der gleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkaufssumme in der Registrierkasse durch Beeinflussung einer dem gewünsch ten Platze, Ort oder dergleichen entspre chenden Markierungsvorrichtung markiert wird und gleichzeitig eine Vorrichtung zum Drucken einer dem Platze, Ort oder dergleichen entsprechenden Nummer bezw. eines Namens eingestellt wird. 6.
    Registrierkasse nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch von den eingelegten Münzen beeinflussbare Kontakte, von die sen Kontakten überwachte elektrische Stromkreise, in diesen Stromkreisen ein geschaltete Elektromagnete und von den Elektromagneten überwachte Vorrichtun gen, um in der Rechenmaschine die Werte der eingeführten Münzen einzutragen, auf zuzeichnen. 7.
    Registrierkasse nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Drucken des eingeführten Betrages auf einer Quittung, eine Vorrichtung zum Markieren der zu einer Einführung gehö renden Münzen mit einem Kennzeichen und eine Vorrichtung, um die Quittung mit dem gleichen Kennzeichen wie die eingeführten Münzen zu bedrucken.
CH130801D 1926-11-02 1927-10-05 Registrierkasse. CH130801A (de)

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SE110627X 1927-06-11
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