Registrierkasse. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Registrierkasse, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Rechenmaschine mit für verschiedene Münzwerte bestimmten Münzempfa.ngsvorrichtungen und mit zwi schen den Münzempfangsvorriehtungen und der Rechenmaschine angebrachten elektri schen Übertragungsvorrichtungen für selbst tätige Markierung des Wertes der einge führten Hünzen in der Rechenmaschine.
Die Registrierkasse kann derart @ausge- bildet sein, dass eine selbsttätige Zurück zahlung eines gewissen Betrages stattfinden kann, wenn die eingezahlte Summe grösser ist als .die zu zahlende Summe. Ferner kann die Kasse derart ausgeführt sein, dass sie eine Karte abgibt, auf welcher die einge zahlte .Summe angegeben ist, und dies auch, wenn -die in die Kasse eingelegte Summe grösser ist als die einzuzahlende.
Die Registrierkasse kann auch derart ausgebildet sein, dass man mittelst derselben beispielsweise eine dem eingezahlten Betrag entsprechende Anzahl von Frankierungs stempeln von gewünschtem Wert an in die Registrierkasse eingeführte Postsendungen oder dergleichen anbringen kann. Ferner kann die Kasse so ausgebildet sein, dass diese zum selbsttätigen Drucken und Ausliefern von Karten für Theater, Eisenbahnen und dergleichen benutzt werden kann, wobei nicht nur eine Karte mit einem bestimmten Preise, sondern auch zum Beispiel, wenn es sich um Theaterkarten handelt, eine Karte mit einem bestimmten Platz von der Kasse erhalten werden kann:
Anstatt der Auslieferung einer Karte, eines Kassenscheines oder dergleichen kann die Registrierkasse auch derart ausge führt sein, dass sie eine gewisse, gewünschte Ware ausgibt.
Die Registrierkasse kann auch so -ausge bildet sein, dass sie als selbsttätige Sparkasse für Einleger verwendet werden kann, das Ganze beispielsweise derart, dass -die Einleger für den eingelegten Betrag einen, der Bank gegenüber gültigen Schein bekommen.. Dabei kann die Kasse mit Kontrollvorrichtungen versehen sein, um die Bank gegen falsches Geld zu schützen. Derartige Vorrichtungen kännen aus ilünzwa.gen bestehen, -die selbst tätig die Zurückgebung der Münze aus der Kasse heraus besorgen, ohne dass die Regi strierung erfolgt, wenn die Münze zu leicht oder zu schwer ist.
Da sich aber auch falsche Münzen von richtigem Gewicht denken las sen, kann die Registrierkasse derart ausge bildet sein, dass sie selbsttätig sämtliche durch einen Einleger in einer Einführung einge führten Münzen mit einem gewissen Kenn zeichen, zum Beispiel einer Ziffer oder der gleichen, versieht, welches Kennzeichen dann auch auf den Einzahlungsschein des Ein legers gedruckt wird.
Die Zeichnung zeigt vier Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung, sowie eine Ein zelheit eines solchen, und zwar zeigt: Fig. 1 das erste, Fig. ? das zweite und Fig. 3 das dritte Ausführungsbeispiel schematisch: Fig. 4 ist. eine Einzelheit, und in den Fig. 5 und 6 ist,das vierte Ausführungs- beispiel schematisch dargestellt.
Die in Fig. 1 dargestellte Recistrierkasse lä.sst sich beispielsweise als eine selbsttätige Sparbank. benutzen, wobei der Einleger selbst in die Kasse die Münzen einlegt, die er ein zulegen wünscht, und dafür einen Einlege schein erhält.
1, 2 und 3 sind -die Münzöffnungen der Münzempfangsvorrichtungen für drei Werte, beispielsweise 1, 5 und 25 Öre-Münzen. In Verbindung mit den Münzenöffnungen und von aussen unzugänglich sind Kontaktfedern 4, 5 und 6 angebracht, welche jedesmal, wenn eine Münze eingelegt wird, einen Stromkreis schliessen.
Angenommen, es werde eine I- Öre-@llünze in die Öffnung 1 eingesteckt. Dann fliesst ein Strom vonder.Sammelschiene 7 durch Kontakt 4, Leitung 8, Magnet. 9 und Leitung 10 nach .der zweiten .Sa.mmel- schiene 11 der Stromquelle. Wenn der Elek tromagnet 9 Strom erhält, betätigt er ein Organ 12 der Rechenmaschine A, so dass eine Ziffer in dieser Maschine markiert wird, ent sprechend dem Wert der eingelegten Münze, in dem gewählten Beispiel also 1.
Nachdem die I1lünze an der Kontaktfeder respektive 5 oder 6 vorbeigegangen ist, kommt sie zu einer Münzkontrollvorrichtung. Diese ist als Wage 15, 16 bezw. 17 ausge bildet und ist derart eingerichtet, dass eine Wa.gschale W niedergedrückt wird, so dass eine Kontaktfeder 19 mit einem oder den beiden Kontaktstiften 20 und 21 in Berüh rung kommt. Wird nun angenommen, da.ss die Münze Untergewicht hat, so kommt die Kontaktfeder 19 nur mit dem Kontaktstift 20 in Berührung, wobei der Strom durch ein Relais 22 geht, das mit einer Verzögerungs wicklung 23 versehen ist.
Nach einem kleinen Zeitintervall schliesst sich die Kontaktvor richtung 24, wodurch eine Spule 25 einge schaltet wird, wodurch erreicht -wird, dass die eben durch den Magnet 9 herbeigeführte Markierung durch die Zurückstellvorrichtuiim 29 wieder aufgehoben wird, wonach die Münze in an sich bekannter Weise aus der Kasse herausgeführt wird, dem Einsetzer zu Händen. Sollte aber das Münzgewicht hin reichend sein, so kommt die Kontaktfeder 19 auch zeit dem Kontaktstift 21 in Berührung, wodurch der Magnet 26 erregt und eine Vorrichtung 30 betätigt wird, so dass die Rechenmaschine zum Registrieren des mar kierten Wertes gebracht wird.
In diesem Fall kann diese Markierung durch Einfluss des durch den Kontakt 20 geschlossenen Stromkreises nicht aufgehoben werden, weil das in diesem Stromkreise eingesetzte Relais 22. 23 mit Verzögerung arbeitet. ä hulicbc- Vorrichtun-en lasen sich selbstverständlich auch anordnen, um die Registrierung von markierten Münzen mit Übergewicht zu ver hindern.
Bei Münzerripfangsvorrichtungen für Mün zen, deren Wert sich durch eine Zahl mit mehr als einer von Null abweichenden Ziffer ausdrücken lässt (beispielsweise 25 'Öre), ist ein Zwischenrelais ?7 angeordnet, das Strom kreise für sämtliche Ziffern des Münzwertes .#chliesst.
Nach vollzogener Münzeneinl.age betätigt der Einleger eine Kurbel 28, wodurch die Rechenmaschine A die Werte der einge- le@"ien Münzen addiert und in bekannter Weise die so erhaltene 'Summe auf eine Karte oder dergleichen, die aus der Registrierkasse ausgegeben wird, druckt.
Die oben angegebenen elektrischen Vor richtungen lassen sich selbstverständlich durch mechanische Vorrichtungen mit ähn- lichNr Arbeitsweise ersetzen, beispielsweise durch ein Uhrwerk, das durch das Gewicht der Münzen ausgelöst wird und entspre chende Vorrichtungen betätigt.
Die in Fiel-,(Y. 2 dargestellte Registrierkasse ist m.it einer besonderen (nicht gezeichneten) Einstecktasche versehen, durch welche von aussen sich ein Papier einstecken lässt, um beim Schluss der Arbeitsvorgänge den Druck aufzunehmen. Eine derartige Vorrichtung ist von besonderem Wert zum Frankieren durch Stempeln von Briefen, Fahrkarten usw.
Die dargestellte Registrierkasse ist derart ausge bildet, dass bei Verwendung von gewöhn lichen Rechenw erken für Additions- und Sub- traktionsmaschinen sich eine Frankierung mit einem kleineren Betrag als dem zusam- inengelegten in den Münzenöffnungen einge steckten ausführen lässt. Beispielsweise lässt sich ein Fall :denken, wo zehn Briefe mit 15-Ö restempeln zu versehen sind.
Der Fran kierende steckt dann in die Münzenöffnungen zum Beispiel eine Geldsumme von zwei Kronen hinein. Danach stellt er das Rechen werk auf Subtraktion um, für welchen Ar beitsgang eine besondere Taste vorhanden ist, und stempelt gleichzeitig mit den vorhan denen. Tasten eine konstante :Subtraktions summe von 15 Öre.
Auf jeden eingesteckten Brief wird nun diese Summe gestempelt, -wobei das Rechenwerk gleichzeitig diese an dem eingelegten Betrag von ? Kronen ab rechnet<B>,</B> fach Frankieren der zehn Briefe sind noch 50 Öre zurückzugeben, bezüglich welches Betrages zum Beispiel eine Stempel- karte von gewöhnlicher Art oder ein ent sprechender Barbetrag abgegeben werde kann, nachdem das Subtraktionsverfahren zum Aufhören gebracht worden ist. Regi strierkassen für derartige Frankierung sind zweckmässig mit einer Briefwa.ge versehen, um dem Frankierenden bezüglich des er forderlichen Frankierbetrages Bescheid zu geben.
31 bis 38 sind die Münzenöffnungen für 1 Öre, 2 Öre, 5 Öre, 10 Öre, 25 Öre, 1 Krone und 2 Kronen, und 39 bis d:6 sind durch die Münzen beeinflussbare Kontakte, die Strom kreise für Magnete 47 respektive 77 schlie ssen, welche die Markiervorrichtungen in der Rechenmaschine B betätigen., wenn die Mün zen an den Kontakten vorbeilaufen, so dass eine Markierung in der -Rechenmaschine er halten wird.
48 bis 55 sind weitere Kontakte, welche, wenn sie durch die Münzen -beein- f lusst werden, Stromkreise schliessen, zum Zweck, auf Vorrichtungen einzuwirken, mit- telst welchen die in der Rechenmaschine mar kierten Münzenwerte aufgenommen werden, und zum Zweck, die Verriegelungen der äussern Handgriffe 56, 57 freizugeben. Im übrigen wird die Bauart dieser Kasse am besten durch die Beschreibung ihrer Ar beitsweise verdeutlicht.
Angenommen wird, man wünsche sechs Briefe mit je 5 Öre zu frankieren, und da.ss die verfügbaren Wechselmünzen eine ?5-Öre- Münze und eine 10-Öre-Münze sind.
Dann wird zum Beispiel die 25-Öre- Münze zuerst eingelegt, so dass sich ein Stromkreis von der Sammelschiene 60, den Kontakten 43, Leitung 61, Zwischenrelais 62 nach der zweiten .Sammelschiene 63 schliesst. Hierdurch werden die beiden Kontaktpaare 64 und 65 betätigt, so dass in der Rechen maschine 20 und 5 Öre markiert werden. Wenn die 25-Öre-Münze dann an dem Kon- tah-t 52 vorbeifällt, wird die Registriervor- richtung 66 durch einen durch den Strom kreis: Sammelschiene 60, Kontakte 52.
Lei tung 67, Schaltungsschiene 68, Leitung 69, Magnet 70, Leitung 71, S < a.mmelschiene 68 fliessenden Strom betätigt und wird <B><U>0,</U></B> e ichzeitig die Sperrvorrichtung 72 für die Handgriffe 56, 57 durch einen durch den Stromkreis: Sammelschiene 60, Kontakte 52, Leitung 67, .Schaltungsschiene 68, Leitung 68, Magnet 74, Leitung 75, Sammelschiene 63 fliessenden 'Strom beeinflusst.
Hiernach wird die 10-bre-.Münze einge- legt, wobei zuerst ein ,Stromkreis von der Sammelschiene 60 aus, über Kontakte 42, Leitung 76, Magnet 77, Leitung 78 nach der Sammelschiene 63 zurück geschlossen wird, wodurch eine Markierung für die 10-Üre- Münze in der Rechenmaschine erhalten, wird.
Wenn die 10-Öre-Münze -an den Kontakten 51 vorbeigeht, wird ein Stromkreis von der Sammelschiene 60 aus, über die Kontakte 51, Leitung 79, Schaltungsschiene 68 und teils über den Magnet 70, zwecks Betätigung der Registriervorrichtung 66, teils über ,den Mag net 74, zwecks Freigabe der Sperrvorrichtung 72, wenn diese nicht, wie in dem gewählten Beispiel der Fall ist, schon durch die Ein wirkung einer früher eingelegten Münze los gelassen sind, zurück zur Sammelschiene 63 geschlossen.
Nun werden die Briefe, einer nach dem andern, die zu frankieren sind, in eine hier zu zweckmässige Tasche oder Öffnung in der Kasse eingeschoben, wonach der Handgriff 57, -der der gewünschten Frankierung ent spricht, im vorliegenden Falle der 5-Üre- Griff, betätigt wird. Dieser Griff trägt einen Kontakt 80, der dazu bestimmt ist, die Kon takte 81, 82, 83, 84, 85 und 86 nachein ander mit dem gemeinsamen Gegenkontakt 8 7 zu verbinden. Wenn der Griff 57 her untergezogen wird, wird zuerst ein Strom kreis von der Sammelschiene 60 aus, über Leitung 88, Kontaktpaar 87, 81, Leitung 89, Magnet 90, Leitung 91 an die Sammel schiene 63 geschlossen.
Dabei beeinflusst der Magnet 90 die Totaltaste 92 der Rechen maschine, das heisst die Vorrichtung, welche die Rechenmaschine .derart umstellt, dass sie zur Ausführung -des Totalsummierens bereit wird. Bei fortgesetzter Ziehung im Griffe 57 kommen dann die Kontakte 82, 87 durch den Kontakt 90 in Verbindung miteinander, wo- bei ein Stromkreis von der Sammelschiene 60 aus über Leitung 88, Kontakte 87, 82, Leitung 98, Schaltungsschiene 68, Leitung 69, Magnet 70, Leitung 71 an die ;
Sammel schiene 63 eschlossen wird. Hierdurch wird die R-egistiervorrichtung 66 in Tätigkeit ge setzt, so dass die Totalsummierung in der Rechenmaschine stattfindet. Während der fortgesetzten Betätigung des Griffes 57 kommt dann der Kontakt 8,0 in Berührung mit den Kontakten 83,<B>87,</B> wodurch ein Stromkreis von der Sammelschiene 60 aus über Leitung 88, Kontakte 87, 83, Leitung 9=1, Magnet 95, Leitung 96, Leitung 91 an die Sammelschiene 6<B>3</B> geschlossen wird. Hierdurch wird der Magnet 95 der Subtrak tionstaste 9 7 der Rechenmaschine betätigt, das heisst die Taste, die die Rechenmaschine für Subtraktion umstellt.
Bei fortgesetzter Ziehung am Griff 57 kommt dann der Kontakt 80 in Verbindung mit den Kontakten 84, 87, so dass ein Strom kreis von der Schiene 60 aus über die Lei tung 88, Kontakte 87, 84, Leitung 100, Lei tung 101, den die 5-Öre-Taste betätigenden Magneten 47, Leitung 102, Leitung 103 an die Sammelmaschine 63 zurück geschlossen wird. Hierbei wird der Frankobetrag 5 Öre als Subtrahend in der Rechenmaschine mar kiert.
Wenn der Handgriff schliesslich in seine Endlage kommt, werden unter Ver mittlung des Kontaktes 80 zwei Stromkreise geschlossen, und zwar einer von der .Schiene 60 aus über Leitung 88, Kontakte 87, 85, Leitung 93, Schiene 68, Leitung 69, Magnet 70, Leitung 71 an .die Schiene 63, und ein zweiter .Stromkreis von der Schiene 60 aus über Leitung 88, Kontakte 87, 86, Leitung 104, Leitung 105, Magnet 106, Leitung<B>107</B> an die -Schiene 63.
Beim 'Schliessen des erstgenannten dieser beiden Stromkreise wird die Registriervor- richtung 66 betätigt, und beim Schliessen des zweiten 'Stromkreises wird der Magnet 106 betätigt, der mit einer Drosselwicklung 108 zwecks Erreichung einer Verzögerungswir kung versehen ist. Der Magnet 106 setzt nun eine Druckvorrichtung in Betrieb, welche in Verbindung mit der Registriervorrichtung 66 den eingestellten Frankowert auf den Brief druckt.
Wenn dieser Arbeitsvorgang statt- befunden hat, wird der Griff 57 freibegeben, wobei der Kontakt 80 in die Endstellung zu rückgeht, ohne doch während dieser Rück gangsbewegung eine elektrische Verbindung zwischen,dem Kontakt 87 einerseits und den Kontakten 81 bis 86! anderseits zu bewirken.
Zwecks Frankierens des nächsten Briefes wird der Griff 57 von neuem betätigt. Hier bei wird in früher angegebener Weise zuerst die Totaltaste 9 2 unter Vermittlung des 3Iagnetes 90 betätigt, welcher dem Strom kreis gehört, in welchem die Kontakte 87, 81 liegen, wobei die 142a.schine für -die An gabe der Schlusssumme in dem gewählten Beispiel: 35 - 5 = 30 (lre eingestellt ist, worauf die Registriervorrichtung 66 betätigt wird, was bei der fortgesetzten Verschiebung des Griffes 57 erfolgt, wobei dann dieselben Arbeitsvorgänge stattfinden wie oben er läutert worden ist.
Wenn der Griff in dieser Weise gemäss der gemachten Voraussetzung sechsmal be tätigt worden ist, sind somit sechs Briefe frankiert worden.
Die Frankierung ist jetzt zu Ende, und nun soll die Registrierkasse den zurück 4ehen.den für die Frankierung nicht in An spruch genommenen Betrag abgeben. Hierbei wird der äussere Hazidgriff 56 betätigt, der einen Kontakt 110 trägt, welcher den Kon takt 111 mit den Kontakten 112 bis 115 und 129 verbindet.
Zuerst wird ein Stromkreis von,der 'Sam melschiene 60 aus über die Leitung 116, Kontakte 111, 112, Magnet 90, Leitung 91 an die Schiene 63 geschlossen. Hierdurch wird die Totaltaste 92 niedergedrückt. Bei fortgesetzter Verschiebung des Handgriffes 56 werden zwei Stromkreise beschlossen, näm lich einer von der Schiene 60 aus über die Leitung 116, Kontakte 111, 113, Leitung 117, Schaltungsschiene 68, Leitung 69, Mag net 70, Leitung 71, an die Schiene 63 und einer von der Schiene 60 aus über Leitung 1_16, Kontakte<B>111,</B> 114, Leitung 105, den mit Verzögerung arbeitenden Magneten 106, 108, Leitung 107 an die Schiene 63.
Durch Schliessen des ersterwähnten dieser beiden Stromkreise wird die Registriervorrichtung 66 in Betrieb gesetzt, wobei die Schluss summe 5 (35 - 6 X 5) markiert wird. Der zweite Stromkreis bewirkt das Drucken die ser Summe, wie vorher beschrieben, obgleich in diesem Falle nicht auf die Postsendung, sondern auf eine Karte, die darnach von der 1l aschine in an sich bekannter Weise ab@@@e- flIebe:a wird, und welche Karte dann als eine Quittung des Guthabens gilt.
Wenn dann der Handgriff 56 weiter be wegt wird, wird ein Stromkreis von der Sam melschiene 60 aus über Leitung 116, Kon takte 111, 115, Leitung 118, Magnet 119, Leitung 120, Magnet 121, Leitung 122 an die Schiene 63 geschlossen, wodurch .eine Umstellung in zwei Rechenwerken 123 und 124 bewirkt wird, von welchen das Rechen werk 124 dazu dient, die Postsendungen bezw. die Quittung mit einem Kennzeichen, zum Beispiel mit einer gewissen Kontroll- nummer zu versehen, während das Rechen werk 123 bezweckt, die eingelegten, -derselben Verwendung entsprechenden Münzen mit .demselben Kennzeichen, also mit derselben Nummer zu versehen.
In dem gewählten Bei spiel werden somit die Münzen 25 Ore und <B>10</B> Öre mit einer gewissen Kontrollnummer gestempelt und sowohl die sechs Briefe, als auch die Quittung mit derselben Nummer.
Zum Aufdrucken der betreffenden Num mer auf die Münzen wird eine Pressvorrich- tung 1114 benutzt, die durch den Magnet 125 kontrolliert wird, der in einem Stromkreis von der Schiene 60 aus über Leitung 126, Hagnet 125, die Kontakte 127, Leitung 128 an die Schiene 63 zurück eingeschaltet ist, wobei die Schliessung -dieses Stromkreises durch die Einwirkung der Münzen auf die Kontakte 127 erfolgt.
Wenn der Handgriff 56 schliesslich in seine Endlage gebracht wird, schliesst der Kontakt 110 einen Stromkreis von der .Schiene -60, aus über die Kontakte<B>111, 129,</B> Leitung 130, Magnet 131, Leitung 91 an ,die Schiene 63 zurück, wobei- die Taste 132 niedergedrückt wird, so dass das Rechen werk der Rechenmaschine in die Null- lage zurückgeführt wird. Sobald der Griff 56 freigegeben wird, kehrt er selbst tätig in die Anfangslage zurück, ohne dass dabei der Kontakt 110 den Kontakt 111 mit den Kontakten 112 bis<B>115</B> und 129 ver bindet.
Wenn der Griff in die Nullage zu rückgekehrt ist, wird er wieder selbsttätig durch die Sperrvorrichtung 72 verriegelt. In Fig. 2 ist nur ein der 5-Öre-Frankierung entsprechender Griff 57 dargestellt. Es ist selbstverständlich, dass die Registrierkasse mit so vielen Griffen und dazu gehörenden Stromkreisen versehen ist, wie die Anzahl gebräuchlicher Frankozeichen beträgt, ob gleich in Fig. 2 zwecks grösserer Deutlich keit nur die für die _ 5-Öre-Frankierung er forderlichen Vorrichtungen gezeichnet sind.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungs beispiel dargestellt.
150 bis 161 sind hier die Münzöffnungen für die betreffenden Münzen, und sollen die Münzen in derselben Weise wie vorher be schrieben, zwei Kontaktpaare beim Herunter fallen durch den Münzkanal betätigen. Zur Auseinandersetzung der Bauart dürfte auch in diesem Falle das zweckmässigste sein, ein gewisses Beispiel festzuhalten.
Deswegen wird angenommen, dass ein Einkauf für Kronen 4.67 gemacht wird, dass der vom Käufer gelieferte Betrag aus zwei .Stück 2-Kronen-Münzen und zwei Stück 50-Öre-Münzen besteht, und dass der Ap parat in diesem besonderen Fall zum Aus zahlen des Restbetrages mittelst beispiels weise drei 1.4-Öre-Münzen und drei 1-Ör e- Münzen gebaut ist.
Die Ausbezahlung braucht selbstverständlich nicht darauf beschränkt zu sein, nur mittelst 1-Öre, 10-Öre, 1-Krone und 10-Kronen-Münzen zu erfolgen, sondern sie kann in jeder gewünschten. Münzsorte und jedem Münzwert erfolgen.
Der Verkäufer legt zuerst den vom Käu fer gelieferten Betrag in die betreffenden Münzöffnungen ein. Fängt der Verkäufer mit dem Einstecken von zum Beispiel einer 2- Kronen-Münze an, so werden die Kontakte 162 und 163 betätigt, wodurch zuerst die Taste 1.64 in der Rechenmaschine, die 2 Kronen entspricht, niedergedrückt wird, so dass dieser Betrag markiert wird, und ferner die Registriervorrichtung <B>165</B> durch den Magneten 169 betätigt wird, so dass die Rechenmaschine den Betrag empfängt und die Taste in die Anfangslage zurückgeht. Beim Einstecken der zweiten 2-Kronen- liünze in dieselbe Münzöffnung wird der selbe Vorgang wiederholt.
Hiernach werden die 50-Öre-Münzen ein gesteckt, wobei die Kontakte 166, 1-67 be tätigt werden, und die Markierung an der Taste 168 bewirken, und darnach erfolgt die Registrierung mittelst der Registriervorrich- tung 165 in gleicher Weise wie vorher bn. schrieben.
Um die Schlusssumme zu erhalten, wird dann der Handgriff 170 betätigt, der :den Kontakt 171 trägt und bei seiner Verschie bung den Kontakt 172 mit den Kontakten 1.73 bis 176 verbindet.
Wenn die Kontakte<B>172</B> und 173 mit- telst des Kontaktes 1.71 verbunden werden, wird ein Stromkreis von der 'Sammelschiene 177 aus über Leitung 178, Kontakte 172, 173, Leitung 179, Magnet 180, Leitung 181 an die Sammelschiene 182 geschlossen, wo durch die Totaltaste 183 niedergedrückt wird. Bei fortgesetzter Verschiebung des Hand griffes 170 wird ein Stromkreis von der Schiene 177 aus über Leitung 178, Kon takte 172, 1.74, Leitung 184, Magnet 169, Leitung 185 an die .Schiene 182 zurück :
ge schlossen, und gleichzeitig wird ein Strom kreis von der Schiene 177 aus über Leitung 178, Kontakte 172, 175, Leitung 186 den mit Verzögerung arbeitenden Magneten <B>187,</B> 188, Leitung 189, Leitung 181 und an die Schiene 182 geschlossen. Durch die Erregung des Ma:gnetes 169 wird die Registriervorrich- tung 165 betätigt, so dass -die Schlusssumme des eingesteckten Betrages erhalten wird. und durch .-die Erregung des Magnetes 18 7, 188 wird ein Drucken dieses Betrages auf einen Kassenschein herbeigeführt.
Bei weiterer Verschiebung des Griffes 170 wird ein Stromkreis von der Schiene 177 über Leitung 178, Kontakte 172, 176, Lei tung 190, Magnet 194, Leitung 181 an die Schiene 182 zurück geschlossen. Hierbei wird die Subtraktionstaste 192 der Rechenma schine niedergedrückt.
Nun schlägt der Verkäufer die Verkaufs summe, um das gewählte Beispiel festzu halten, Kronen 4.67 mit der Hand ein, zu welchem Zwecke die Tasten an der Rechen maschine derart angeordnet sind, dass sie auch von aussen zugänglich sind.
Bei der in der Zeichnung :dargestellten Ausführungs form ist die Anordnung derart ausgeführt, dass die Einertasten, gleichzeitig- wenn sie niedergedrückt werden, eine Kontaktvorrich tung 193 durch eine mechanische Über tragung betätigen, so dass, wenn die Einer- zif f er - im vorliegenden Fall 7 - nieder gedrückt wird, ein Stromkreis geschlossen wird von der .Schiene 177 aus, Leitung 191, Kontaktvorrichtung 193, Leitung 195, Mag net 196, Leitung 197 an die Schiene 182. Dabei zieht der Magnet 196 den Anker 198 an, der den Kontakt 199 trägt, welcher zum Zusammenwirken mit den Kontakten 200 bis 207 gebracht werden kann.
Der Kontakt 199 schliesst dabei zuerst zwei Stromkreise, nämlich einen Stromkreis von der Schiene 177 aus über Leitung 178, Leitung 208, Kon takte 200, 199, 201, Leitung 209, Leitung 210, Leitung 184, Magnet 169, Leitung 185 an. die Schiene 182 und einen Stromkreis von der Schiene 177 .aus über Leitung 178, Lei tung 208, Kontakte 200, 199, 202, Leitung 211, Leitung 186, den mit Verzögerung a.r- betenden Magneten 187, 188, Leitung 189, Leitung 181 an die Schiene 182:
Durch die Erregung des Magaretes 169 wird die Registriervorrichtung 165 betätigt, so -dass die Rechenmaschine die Verkaufs summe registriert, während,der Magnet 181, 188, unmittelbar nachher eine Abdruckung dieser Summe .auf den vorher erwähnten Kassenschein bewirkt. Bei fortgesetzter Ver schiebung des Kontaktes 199 werden fol gende vier .Stromkreise geschlossen: a) ein Stromkreis von der 'Schiene<B>177</B> aus über Leitung 178, Leitung 208, die Kon takte 200, 199, 206, Leitung 212.
Magnet 180, Leitung 181 an die Schiene 182; b) ein Stromkreis von der Schiene<B>177</B> aus über Leitung 178, Leitung 208, Kontakte 200, 199, 205, Leitung 213, Magnet 214, Leitung 2:15, Leitung 181 an die Schiene 182; c) ein Stromkreis von der Schiene<B>177</B> aus über Leitung 178, Leitung 208, Kon takte 200, 199, 204, Leitung 209, Leitung 210, Leitung 184, Magnet 169, Leitung 185 an die Schiene 182;
d) ein Stromkreis von der Schiene 177 aus über Leitung 178, Leitung 208, Kontakte 200, 199, 203, Leitung 211, Leitung 186, den mit Verzögerung arbeitenden Magneten <B>187,</B> 188, Leitung 189, Leitung <B>181</B> an die Schiene 182.
Beim Schliessen des ersten dieser Strom kreise wird die Totaltaste 183 der Rechen maschine betätigt, wobei die Maschine für die Angabe der Schlusssumme, in dem ge wählten Beispiel 5 - 4.67 = 0.33 eingestellt wird. Das Schliessen des zweiten Kreises bringt die Ausgabevorrichtungen der Münz- abgabeapparate 230 in Wirkungsverbindung mit der Rechenmaschine, und durch das Schliessen des dritten Kreises wird der Mag net 169 zwecks Betätigung -der Registrier vorrichtung -165 erregt.
Hierbei werden die Ausgabevorrichtungen der Münzabgabeappa- rate in Bewegung gesetzt, in Übereinstim mung mit dem in der Rechenmaschine regi strierten Restbetrag, so dass dieser, welcher in dem gewählten Beispiel 33 Öre beträgt, in der Form von drei 10-Öre-lVlfinzen und drei 1-Öre-Münzen ausbezahlt wird. Das Schliessen des vierten Stromkreises bewirkt, dass der Restbetrag (33 Öre) gedruckt wird.
Bei fortgesetzter Verschiebung des Kontaktes 199 kommt dieser mit den Kontakten 200, 207 in Berührung, so dass ein Stromkreis ge schlossen wird von der Schiene 177 aus über Leitung 178, Leitung 208, die Kontakte 200, 199, 207, Leitung 225, Magnet 226, Leitung 181 an die @Sehiene 182, wodurch die Zurück- stellung in an sich bekannter Weise erfolgt. Die Münzena.bgabeapparate 230 besitzen Zy linder 231, und zwar einen für jede Münz sorte. In diesem Zylinder liegen die Münzen. Anstatt Zylinder können auch Fächer vorgesehen sein.
Die dargestellte Kasse besitzt Zvlinder für die Weite 1 Öre, 10 Öre, 1 Krone und 10- Kronen. Unter Hinweis . auf Fig. 4 bezeichnet 231 einen derartigen Zylinder, der unten mit einer Öffnung 23'2 versehen ist, durch wel che die Münzen, eine nach der andern, sich mittelst eines Stiftes 233 ausschieben lassen, der unter dem Einfluss einer Feder 234 steht, die das Bestreben hat, den Stift im Sinne des Pfeils P zu verschieben.
Die Eindrük- kung des Stiftes 233 wird durch die Ver schiebung des einen Endes 235 eines doppel- armigen Hebels herbeigeführt, der um den Zapfen 2'37 gelagert ist. Wird das Hebelende 235 in der Pfeilrichtung verschoben, so wird die unterste 1-Öre-Miinze 238 aus dem Zy linder 231 geschoben.
Durch die Federkraft wird dann das Ende 235 in seine Anfangs lage zurückgeführt, wobei -die 1-Öre-Münze 239 dieselbe Lage einnimmt, die die 1-Öre- Münze 238 vorher hatte, um dann bei der nächsten Verschiebung des Armes 236 aus dem Zylinder geschoben zu werden.
Der Hebel 235, 236 erhält seine Bewegung durch ein Zahnrad 240, .das durch die Stange 241 in der Rechenmaschine, die in Übereinstim mung mit dem nummerischen Werte der Einerziffer bewegt wird. Zu diesem Zwecke ist diese Stange 241. mit Zähnen 242 ausge rüstet, welche, wenn die Ausgabe von 1 Öre-Münzen stattfinden soll, mit dem Zahn rad 240 im Eingriff stehen. Sollen also 3 Öre ausgeliefert werden, wird die Stange 241 um drei Zähne bewegt, wobei der Arm 236 dreimal zwecks der gewünschten Auslie- ferung betätigt wird.
Damit das Zahnrad 240 erst in Eingriff kommt, und somit der Hebel 235, 236 erst betätigt wird, wenn die Maschine alle vor bereitenden Ausrechnungen ausgeführt hat., wird die unten beschriebene Vorrichtung ver wendet. Diese Vorrichtung besitzt einen doppelarmigen Hebel 243, 245, der um den Zapfen 244 drehbar gelagert ist und an einem Ende das drehbar gelagerte Zahnrad 240 trägt, während das andere Armende zu einem mit dem Magneten 214 zusammenwirkenden Anker 245 ausgebildet ist.
Wenn der Strom kreis 177,<B>1</B>78, 208, 200, 199, 205, 213, 214, 215, 181, 182 des Magnetes 214 geschlossen wird, wird der Anker 245 angezogen, und das Zahnrad 240 wird aus der gestrichelt gezeichneten in die mit vollen Linien. - -e- zeichnete Lage gebracht. In der ausgeschal teten Lage wird das Zahnraid unter Ein wirkung einer Schraubenfeder 246 gehalten.
Die Registrierkasse kann derart einge richtet sein, @dass alle 1-Öre-Münzen, lÖ-Öre-Münzen usw., die in die Kasse eingesteckt werden, selbsttätig in ihre Münzenabgabezylinder herunterfallen, so da.ss diese kaum von aussen gefüllt wer den müssen. Um den Inhalt der Münzen zylinder zu übemvachen, lassen sich diese beispielsweise derart anordnen, da.ss sie von aussen sichtbar sind, oder imstande sind, von aussen sichtbare Rechenwerke, Zeiger oder dergleichen zu beeinflussen.
Wenn die Kasse, wie hier, als Kassen kontrollapparat verwendet wird, lässt sich diese mit denjenigen Vorrichtungen ausrüsten, die in Kassenkontrollapparaten bräuchlich sind; um die erforderliche Überwachung zu erreichen, zum Beispiel eine zusätzliche Re chenmaschine, die selbsttätig von der eben angegebenen Rechenmaschine derart ange trieben wird, da.ss diese zweite Rechenmai schine nur die .Summen aufweist, die an -der erstgenannten mit der Hand markiert wer den, das heisst nur die Verkaufssumme;
wo durch eine nötige Überwachung bezüglich der Grösse des Kasteninhaltes in jedem be sonderen Augenblick erreichbar ist.
In Fig. 5 und 6 ist eine Registrierkasse dargestellt, die zu einem selbsttätigen Ap parat für Druck und Ausgabe von Theater karten ausgebildet ist, wobei ein Teil :der Kasse in Fig. 5, ein anderer Teil in Fig. 6 dargestellt ist. Die Kasse ist bezüglich der meisten ihrer Teile mit der vorher beschrie- benen Kasse vergleichbar, und lieg: der hauptsächliche Unterschied darin, dass die Verkaufssumme selbsttätig eingeführt wird, und dass Platz oder (wenn die Kasse zur Ab gabe von Fahrkarten bestimmt ist) Ortsbe zeichnungen auf die abzugebende Karte ge druckt werden.
Die Kasse ist im Folgenden ,durch die Beschreibung der Wirkungsweise eines voll ständigen Arbeitsvorganges erläutert.
Angenommen wird, dass es sich um die Auslieferung von nummerierten Theater harten von verschiedenem Preis handelt, und dass es sich bei dem gewählten Beispiel darum handelt, -die Platzkarte 112, deren Preis Kronen 2.45 ist, auszuliefern. Schliesslich wird angenommen, dass der Käufer eine 2- Kronen-Münze, und eine 50-Üre-Münze be nutzt.
Hierbei wird beispielsweise zuerst die 92- Kronen-Münze in die i@lünzöffnung 250 ein gesteckt, wobei die Kontakte 251, 252 be tätigt werden. so dass die Taste 253 einge drückt wird, und die Registriervorrichtung 254 in Betrieb gesetzt wird, und die Rechen- inaschine zur Aufnahme des Münzbetrages "ebracht wird.
Hiernach wird die 50-Öre- Münze in die Münzöffnung 255 eingesteckt, wodurch die Kontakte 256, 257 betätigt wer den und die Taste 258 eingedrückt, und die Registriervorrichtung 254 von neuem be tätigt wird. Der Käufer drückt dann eine dem Platze 112 entsprechende Platztaste 259 nieder, die in gänzlich niedergedrückter Lage, verriegelt wird und dadurch besetzte, markiert.
Durch diese Niederdrückung wer den mittelst des an der Taste befestigten Kontaktes 264 vier Kontakte 260 bis 263 be tätigt, wodurch vier Stromkreise der Reihe nach geschlossen werden. Zuerst schliesst sich das Kontaktpaar 260, wodurch ein Strom kreis von der Schiene 2640 aus über Lei tung 265, Schaltungsschiene 266, Leitung 267, Mabgnet 268, Leitung 269, Schiene 270 geschlossen wird.
Infolgedessen zieht der '_llagnet 268 den Anker 971. an, so dass der Kontalzt <B>2</B>72 gezwungen wird, der Reihe nach die Kontakte 274, 275 und 276 mit dem Kontakt<B>273</B> zu verbinden, wodurch Strom kreise geschlossen werden zum Niederdrük- ken der Totaltaste 277, zur Betätigung der Registriervorrichtung 254 und zum Nieder drücken der Subtraktionstaste 278.
Bei fortgesetzter Niederdrüekung der Platztaste 259 werden dann gleichzeitig die Kontakte 261 und 262 betätigt. Hierdurch schliessen sich zwei Stromkreise, von welchen der eine von der Schiene 2640 ausgeht, über die Kontakte 259 uzid 261, Leitung 280, Leitung 281, Magnet 282, Leitung 283 an die Sammelschiene 270.
Wenn der Magnet 282 erregt wird, betätigt er gleichzeitig drei Kontakte 284, 285, 286, so dass sich drei Stromkreise schliessen, -und zwar ein Kreis von der Schiene<B>2</B>87 aus, über Leitung 288, Kontakt 284, Leitung 289, Mabmnet 290, Lei tung 291 an die Schiene 292; ein Kreis von der Schiene 287 aus, über Leitung 288, Kon takt 285, Leitung 293, Magnet 294, Leitung 295 an die Sammelschiene 292 und schliess lich ein Kreis von 287, Leitung 288, Kontakt. 286, Leitung 296, 3lagnet 297, Leitung 298, Leitung 299 an die Sammelschiene 292.
Hierdurch wird die zur Aufnahme -der Verkaufssumme bestimmte Rechenmaschine betätigt, indem die dem Preise entsprechen den Tasten 253, 300 und 301 niedergedrückt werden, so dass die Verkaufssumme, Kronen 2.45, markiert wird.
Der zweite der beiden gleichzeitig einge schalteten Stromkreise geht von der Schiene 2640 aus, über den Kontakt 262, Leitung 302, Magnet<B>303,</B> Schaltungsschiene 30.1, Lei tung 305 an die Sammelschiene <B>270.</B> Hier durch betätigt der Magnet 303 die drei Kon takte 306.<B>307,</B> 308, wodurch drei Strom kreise geschlossen werden.
Der eine davon geht von .der Schiene 2640 aus über die Leitung 309, Kontakt 306., Lei tung 310, Leitung 311, Leitung 312 an den Magnet 31.3, Leitung 314, Schaltungsschiene 304, Leitung 305 an die Schiene<B>2</B>70. Hier durch wird die Zwischenziffer 1 in der Platznummer 112 markiert.
Der zweite dieser Stromkreise geht von der Schiene 2640 aus über Leitung 309, Kon- takt <B>307,</B> Leitung 315, Leitung 316, Leitung 317, Magnet 318, Leitung<B>319</B> an die Schal tungsschiene 304, Leitung 305, an die Schiene 270. Hierdurch wird die erste Ziffer in der Platznummer 112 markiert.
Der dritte Stromkreis schliesslich geht von der Schiene 2640 aus über Leitung 309, Kon takt 308, Leitung 320, Leitung 321, Magnet 322. Leitung 323, Schaltungsschiene 304, Leitung 305 an die Sa.mmeIschiene 270. Hier durch wird die letzte Ziffer 2 in der Platz nummer 112 markiert.
Der vierte Kontalft 263, welcher beim Niederdrücken der Taste 259 betätigt wird, schliesst einen Stromkreis von der Sammel schiene 2640 aus über Kontakt 263, Leitung 324, Schaltungsschiene 325, Leitung 326, Magnet 327, Leitung 328 an die Schiene 270.
Hierdurch wird der Anker 329 betätigt, so dass der Kontakt 330 eine Verbindung zwischen dem Kontakt 331 und den Kon takten 332 bis 337 bewirkt. Hierdurch schlie ssen sich Stromkreise in der gleichen Weise, wie es bei der Erläuterung der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Kassen angegeben wor den ist, wodurch gleichzeitig der Magnet 338 für die Registriervorrichtung 339 in der Re chenmaschine, die Jazu dient, die Platznum mer - in diesem Falle 112 - anzugeben, der Magnet 340 für die Registriervorrich- tung 254 in der Kassenrechenmaschine und der mit Verzögerung arbeitende Magnet 341 erregt werden,
welch letzterer die Druck- vorrichtung für das Drucken der Nummer des Platzes und das Drucken .des Karten preises betätigt. Bei weiterer Verschiebung wird der Magnet 342 erregt, wodurch die Totaltaste 277 der Kassenrechenmaschine niedergedrückt wird. Am Ende der Verschie bung werden gleichzeitig der Magnet 340 und der Magnet 343 erregt, wodurch die Re- gistriervorrichtung 254 in Betrieb gesetzt und die Münzabgabevorrichtung 344 eingeschaltet wird, so dass,der Restbetrag in der Form von 5 Stück 1-Öre-Münzen abgegeben wird.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Regi strierkasse kann zum Beispiel Tasten für tausend nummerierte Plätze enthalten, und ausserdem können diese Plätze in drei ver schiedenen Preisgruppen aufgeteilt sein, zu welchem Zwecke ausser der einem Preis von Kronen 2.45 entsprechenden Kontaktgruppe 284 bis 286 noch zwei andere durch Magnete 350 und 351 betätigte Kontaktgruppen 352 bezw.353 vorhanden sind, die in dem ge wählten Beispiel einem Kartenpreis von Kronen 5.50 bezw. Kronen<B>1.10</B> entsprechen.