CH404257A - Verfahren zur Kontrolle und Abrechnung über die Ausgabe von einem vorbestimmten Gegenwert entsprechenden Belegen, insbesondere Fahrkarten, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Kontrolle und Abrechnung über die Ausgabe von einem vorbestimmten Gegenwert entsprechenden Belegen, insbesondere Fahrkarten, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens

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CH404257A
CH404257A CH796263A CH796263A CH404257A CH 404257 A CH404257 A CH 404257A CH 796263 A CH796263 A CH 796263A CH 796263 A CH796263 A CH 796263A CH 404257 A CH404257 A CH 404257A
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J Bollmann Alfred
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Bollmann Walter Dr
Bollmann Eduard
J Bollmann Alfred
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Description


  Verfahren zur Kontrolle und Abrechnung über die Ausgabe von einem vorbestimmten  Gegenwert entsprechenden Belegen, insbesondere Fahrkarten,  und Maschine zur Durchführung des Verfahrens    Es war     bisher    üblich, Fahrkarten in zentralen  Druckereien zu drucken und an die     einzelnen    Ausga  bestellen zu senden. Die Fahrkarten wurden dabei  nach Verlassen der Druckerei als     Wertgegenstände     betrachtet und bei den Ausgabestellen als solche auf  bewahrt. Bei der Ausgabe wurden die     vorgedruckten     Fahrkarten mit einer     Datumprägung    versehen, und  das für die Fahrkarten erhaltene Geld wurde     in    eine  Kasse gelegt.

   Es ist klar, dass bei diesem Verfahren  die Kontrolle der Kasse nicht einfach ist, weil immer  alle noch vorhandenen     Fahrkarten    gezählt werden  müssen. Die Ursache von     allfällig    auftretenden     Diffe-          renzen        ist        insbesondere    bei grösseren Ausgabestellen,  wo mehrere Beamte arbeiten und z. T. dieselbe Kasse  gleichzeitig oder in Schichten bedienen, schwierig  festzustellen.  



  Vielenorts wird daher gegenwärtig zu einem     ande-          ren    Verfahren übergegangen, bei welchem die Fahr  karten direkt bei der Ausgabestelle, d. h. am Ausga  beschalter, im Zeitpunkt der Ausgabe     einzeln    ge  druckt werden. Dazu werden sogenannte Schalter  drucker verwendet, welche die Preisbeträge der ge  druckten     Fahrkarten    und     gewünschtenfalls    noch wei  tere Angaben über dieselben festhalten, z. B.     in    Form  von Additionsstreifen. Auch dieses Verfahren weist  verschiedene     Nachteile    auf.

   Einmal sind die verwen  deten Schalterdrucker     komplizierte    Geräte, von  denen jedes eine vollständige     Druckeinrichtung    ent  hält und welche     teuer    in der     Anschaffung    und relativ  störanfällig sind. Weiter ist auch die Bedienung der       Schalterdrucker    bei der Ausgabestelle nicht einfach  und verursacht einen zusätzlichen     Zeitaufwand.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    ist daher da  durch gekennzeichnet, dass die Belege mit dem Be  trag des Gegenwertes (bei Fahrkarten also dem Fahr  preis) entsprechenden Markierungen versehen wer-    den, und dass bei der Ausgabe diese Markierung in  einer bei der Ausgabestelle vorgesehenen Maschine  abgelesen und die     Ablesung    in ein     Addierwerk    zur  Addition der Beträge sowie auf ein Datenspeicher  band übertragen werden.  



  Dabei können die Belege z. B. Fahrkarten, wie       bisher    rationell und     wirtschaftlich    in zentralen     Druk-          kereien        gedruckt    und gleichzeitig mit den genannten       Markierungen,    vorzugsweise     in    der Form von Rand  kerben versehen werden, und es wird bei der Ausga  bestelle gegenüber dem bisherigen Verfahren kein       zusätzlicher    Zeitaufwand und keine nennenswerte  Umstellung der vorhandenen Einrichtungen verur  sacht.

   Die     Fahrkarte    muss nur in die genannte Ma  schine     eingeführt    werden,     ähnlich    wie bisher in     eine          Datumprägeeinrichtung.    Mittels des     Addierwerkes     kann der Schalterbeamte jederzeit feststellen, für  welchen Betrag er Fahrkarten verkauft hat.

   Natürlich  kann das     Addierwerk    in einer     Vorrichtung    enthalten  sein, die ähnlich wie die bekannten Registrierkassen  aufgebaut ist.     Eine    solche Vorrichtung kann dazu  eingerichtet sein, von mehreren Beamten bedient zu  werden, wobei jeder Beamte einen eigenen Schlüssel  benötigt und wobei für jeden Beamten ein gesonder  tes Total gebildet wird.  



  Dabei ist es ohne weiteres     möglich,    in     bevorzub          ter    Weise eine Maschine zu     verwenden,    die eine       Quittungsmarkierung    auf der Fahrkarte anbringt.  Dann muss die vorgedruckte Fahrkarte ohne eine  solche Quittungsmarkierung, wie sie bei der Ausga  bestelle     aufbewahrt    wird, nicht mehr als Wertgegen  stand behandelt werden, indem     erklärt    werden kann,  dass nur eine     Fahrkarte    mit Quittungsmarkierung  gültig ist.

   Es ist klar, dass auf diese Weise die Kon  trolle und Abrechnung stark     vereinfacht    werden kann  und dass auch die periodische Kontrolle des Fahrkar-           tenbestandes    bei der Ausgabestelle wegfallen kann.  Das ausserdem in der genannten Maschine gebil  dete     Datenspeicherband,    z. B. ein Lochstreifen, kann  an eine zentrale Stelle zur Kontrolle und Auswertung  für statistische Zwecke eingesandt werden.  



  Die Fahrkarte kann dabei ausser den Markierun  gen, die dem Fahrpreis entsprechen, auch noch wei  tere Markierungen aufweisen, die z. B. Angaben über  die Fahrstrecke darstellen. Auch diese Angaben  können dann auf das     Datenspeicherband    übertragen  werden und in einer zentralen Stelle statistisch ausge  wertet und/oder zur Abrechnung zwischen verschie  denen an der betreffenden Strecke beteiligten Trans  portunternehmungen verwendet werden, wobei be  sonders wichtig ist, dass auch hierdurch keine Mehr  arbeit und kein zusätzlicher Zeitaufwand für den  Schalterbeamten verursacht werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird mittels  einer Maschine durchgeführt, welche erfindungsge  mäss gekennzeichnet ist durch eine     Ableseeinrichtung     zum Ablesen der Markierungen des Belegs, ein Ad  dierwerk zum Addieren der abgelesenen Beträge und  eine Einrichtung zum übertragen der     Ablesungen    auf  das     Datenspeicherband.     



  Eine solche     Maschine    kann relativ einfach aufge  baut sein und bedeutend billiger hergestellt werden  als beispielsweise ein Schalterdrucker. Wie schon er  wähnt, können die     Markierungen    des Beleges die  Form von Randkerben haben, und das     Datenspei-          cherband    kann ein Lochstreifen sein.

   In diesem Falle  ist es ohne weiteres möglich, die Maschine so auszu  bilden, dass sie rein mechanisch arbeitet, wodurch sie  sehr wenig störanfällig gemacht werden     kann.    Die  Verwendung von Randkerben als Markierung hat  zudem gegenüber den für andere Zwecke bekannten,  über die ganze Karte verteilten Lochungen zwei Vor  teile; einmal bleibt der mittlere Teil der Fahrkarte in       erwünschter    Weise für die übliche spätere Entwer  tung mittels Lochzange frei, und zudem können die  Kerben     gewünschtenfalls    mühelos in einen ganzen  Fahrkartenstapel gemeinsam eingefräst werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des erfindungsgemässen  Verfahrens wird nachstehend anhand der Zeichnung  näher erläutert, in welcher ein Beispiel der ebenfalls       erfindungsgemässen    Maschine zur Durchführung des  Verfahrens schematisch dargestellt ist, wobei in den  einzelnen Ansichten jeweils unwichtige oder die An  schaulichkeit störende Teile weggelassen sind.

   Es zei  gen:       Fig.    1 eine Ansicht einer mit Randkerben     verse-          henen        Fahrkarte,          Fig.2    einen Schnitt durch eine Maschine zum  Ablesen und übertragen der durch die Randkerben  dargestellten Angaben, geschnitten nach der Linie  1I-11 in     Fig.    4 und 7, wobei     einzelne    Teile in Ansicht  dargestellt sind,       Fig.    3 eine Detailansicht in Richtung des Pfeiles       III    in     Fig.    2,         Fig.    4 eine Ansicht der Maschine von der rechten  Seite der     Fig.    2,

   wobei das Gehäuse nur durch     Um-          risslinien    angedeutet ist,       Fig.    5 in grösserem Masstab einen Schnitt durch  eine der in     Fig.    4 ersichtlichen Tasten,       Fig.    6 Ansichten von vier der in     Fig.    4 angedeu  teten Übersetzungsschieber,       Fig.7    eine Ansicht von der linken Seite der       Fig.    2,       Fig.    8 in grösserem Masstab eine Ansicht eines  Teiles der     Fig.    4,       Fig.    9 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IX in       Fig.    8,

   ebenfalls in grösserem     Masstab,    und       Fig.    10 eine Ansicht eines Teiles der Maschine in  Richtung des Pfeiles X in     Fig.    4 und 7.  



       Fig.    1 zeigt eine Fahrkarte 12, die an ihren  Längsrändern mit Randkerben 13 bzw. 14 versehen  ist. Diese Randkerben können bei der Herstellung  der Fahrkarte angebracht werden, z. B. indem sie  gleichzeitig mit dem Druck eingestanzt werden; sie  können aber auch später an einem ganzen Stapel  gleicher Fahrkarten durch Einfräsen gebildet werden.  Die Kerben 13 und 14, welche z. B. nur etwa 0,5 bis  0,8 mm tief sind, lassen den Hauptteil der Fahrkarte  12 unbeeinträchtigt, so dass dieselbe später wie üb  lich durch Lochzangen entwertet werden kann.  



  Die Kerben 13 im einen Längsrand der     Fahrkerte     12 stellen in einem Binärcode den auch auf der Fahr  karte aufgedruckten Fahrpreis dar. Dabei ist für die  letzte Stelle nur eine Kerbstelle verwendet, durch die  sich die Werte 0 oder 5 Rappen darstellen lässt. Für  die Zehner, die Franken und die Zehnfranken sind je  vier Kerbstellen zur Darstellung der Werte 0-9 vor  gesehen und für die Hundertfranken noch zwei Kerb  stellen zur Darstellung der Werte 0-3. Auf diese  Weise lassen sich durch insgesamt 15 Kerben Fahr  preise von Fr. -05. bis Fr. 399.95 darstellen.  



  Die Kerben 14 im anderen Längsrand der Fahr  karte 12 stellen eine vierstellige Relationsnummer  dar, wozu insgesamt 16 Kerbstellen verwendet sind.  Diese Relationsnummer enthält nach einem vorbe  stimmten Schlüssel Angaben über die Fahrstrecke,  d. h. die Bestimmungsstation, und gegebenenfalls  über die Art der     Fahrkarte    (Normalfahrkarte, verbil  ligte Fahrkarte, Retourfahrkarte und dergleichen).  



  Gleichzeitig mit dem Anbringen der Kerben 13  und 14 wird eine Ecke der Fahrkarte 12 abgeschnit  ten, so dass eine schräge Kante 15 entsteht, welche  wie nachstehend beschrieben ein falsches Ablesen  der Kerben durch unrichtiges Einführen der Fahr  karte in die     Ablesevorrichtung    verhindern soll.  



  Bei der Ausgabe wird die Fahrkarte 12 vom  Schalterbeamten in die in den     Fig.    2 bis 10 darge  stellte Maschine     eingeführt,    was nicht mehr Zeit er  fordert als das bisher übliche Einführen der Fahrkar  ten in eine     Datumprägeeinrichtung.    Die Fahrkarte 12  wird mit nach oben gerichtetem Aufdruck und mit  der schrägen Kante 15 voran in     einen    Schlitz 16       (Fig.2)    des Gehäuses der Maschine eingeführt und  zwischen zwei Walzen 17 und 18 hindurchgeschoben,      bis die Vorderkante der Fahrkarte auf zwei     Fühlarme     19 und 20 trifft.

   Da der linke     Fühlarm    19     (Fig.    3) im  Bereich der abgeschrägten Kante 15 der     Fahrkarte     12 liegt, wird zuerst der     Fühlarm    20 um seinen Dreh  punkt 21 geschwenkt. Dadurch wird ein mit dem       Fühlarm    20 in Berührung stehender Winkelhebel 22       (Fig.3)    im Uhrzeigersinn     verschwenkt    und schiebt  seinerseits einen federbelasteten Schieber 23 nach  links, so dass eine am Schieber 23 vorgesehene Nase  24 aus dem Weg des     Fühlarmes    19 entfernt wird.

    Daher kann der     Fühlarm    19 durch die schräge Kante  15 der Fahrkarte 12 ebenfalls     verschwenkt    werden,  sobald dieselbe auf diesen     Fühlarm    auftrifft. Es ist  klar, dass dank dieser Anordnung der     Fühlarme    19  und 20 eine Fahrkarte nur dann eingeführt werden  kann, wenn ihre linke vordere Ecke abgeschnitten ist;  die Fahrkarte kann also nicht seitenverkehrt oder  rückwärts eingeführt werden.  



  Durch das     Verschwenken    des linken     Fühlarmes     19 wird ein Schalter 25 geschlossen, der     einen    Elek  tromotor in einem Antriebsaggregat 26     (Fig.    7) ein  schaltet. Dieser Elektromotor ist über eine nicht dar  gestellte Kette mit der Eingangswalze 18 sowie mit  einer Walze 27 eines     Ausgangswalzenpaares    27, 28       (Fig.    2) gekuppelt. Die Fahrkarte wird daher durch  die Walze 18 weiter in die Maschine hineingezogen,  bis ihre Vorderkante auf einen schwenkbaren, feder  belasteten Hebel 29 trifft.

   Dieser Hebel wird dadurch  im Uhrzeigersinn     verschwenkt.    Sobald die Fahrkarte  nicht mehr von Hand erfasst und aus der Maschine  zurückgezogen werden kann, betätigt der Hebel 29  einen zweiten Schalter 30, welcher eine im Antriebs  aggregat 26 enthaltene     Eintourenkupplung    einschal  tet. Solche     Eintourenkupplungen    sind bekannt und  im Handel erhältlich, weshalb die hier verwendete  Kupplung nicht näher dargestellt oder beschrieben  ist.

   Ihre Funktion ist kurz gesagt die folgende: Nach  dem     Einschalten        mittels    des Schalters 30 beginnt sich  ein aus dem Antriebsaggregat 26 herausragendes Zahn  rad 31     (Fig.    7) zu drehen und macht genau eine Um  drehung, worauf es wieder zum Stillstand kommt.  Gleichzeitig sorgt ein Haltekontakt dafür, dass der  Elektromotor eingeschaltet bleibt, bis das Zahnrad  31 seine Umdrehung vollendet hat, auch wenn der  Schalter 25 durch     Zurückschwenken    des     Fühlarmes     19 vorher wieder ausgeschaltet wird.  



  Das Zahnrad 31 steht mit einem Zahnrad 32       (Fig.    2,<B>7</B>) auf einer Welle 33 in Eingriff, so dass auch  diese Welle 33 eine Umdrehung macht. Die Welle 33  trägt ein Zahnrad 34, welches über ein nicht darge  stelltes Zwischenrad ein Zahnrad 35 auf einer Welle  36 antreibt. Ferner ist' mit dem Zahnrad 32 ein  Zahnrad 37 verbunden, welches ein Zahnrad 38 auf  einer Welle 39 antreibt.  



  Auf der Welle 36 sitzt eine Trommel 40, welche  in ihrer Umfangsfläche eine nicht .dargestellte Nut  aufweist, in die ein von einem Lineal 41 getragener  Zapfen 42 eingreift     (Fig.    2). Das Lineal 41 ist zwi  schen Rollen 43 verschiebbar geführt, und an seinem  Ende ist eine federbelastete, einen Haken     aufweisende            Klinke    44 schwenkbar gelagert. Der Haken am Ende  der Klinke 44 ist in der in     Fig.    2 gezeigten Lage der  Teile von einer Leiste 45 unter dem Eingangsschlitz  der     Maschine    niedergedrückt gehalten.

   Sobald sich  die     Trommel    40 zu drehen beginnt,     wird    das     Lineal     41 mittels des in die genannte Nut     eingreifenden     Zapfens 42 nach links     gezogen,    wobei der Haken an  der Klinke 44 durch die Federbelastung derselben  nach oben gedrückt wird und die hintere Kante der  Fahrkarte erfasst.

   Sobald sich das Lineal 41 zu be  wegen     beginnt,    wird ferner ein an demselben anlie  gender Winkelhebel 46 durch eine nicht dargestellte  Feder im     Gegenuhrzeigersinn        verschwenkt    und stösst  einen Schieber 47 nach oben in den     Einlasschlitz    16,  so dass keine zweite Fahrkarte vorzeitig in die Ma  schine     eingeführt    werden     kann.    Die Fahrkarte     wird     dann durch den Haken an der Klinke 44 weiter nach  links geschoben, bis ihre Vorderkante auf einen ver  schiebbaren Anschlag 48 trifft.

   In dieser Stellung, in  der die     Fahrkarte    eine gewisse Zeit stehen bleibt, er  folgt, wie nachstehend beschrieben, die     Ablesung    der  Kerben 13 und 14 und ein     Einprägen    des Datums in  die     Fahrkarte.    Darauf wird der Anschlag 48 mittels  eines nicht dargestellten Hebels, der auf dem     Umfang     einer auf der Welle 36 sitzenden Kurvenscheibe 49  gleitet, gesenkt, und das Lineal 41 und damit die       Fahrkarte    werden weiter nach links geschoben bis die  Fahrkarte von den Ausgangswalzen 27 und 28 erfasst  und durch einen Trichter 50 aus der Maschine ausge  worfen wird.  



  Der ganze Durchlauf der Fahrkarte durch die  Maschine dauert z. B. etwa 1 bis 2 Sekunden, wo  durch am Ausgabeschalter keine merklichen Ver  zögerungen entstehen.  



  Nach dem Auswerfen der Fahrkarte kehrt das  Lineal 41 wieder in seine Ausgangsstellung zurück,  und der Einlasschieber 47 wird wieder gesenkt, so  dass die     Maschine    zur Aufnahme einer weiteren  Fahrkarte bereit ist.  



  Die     Ablesung    der Kerben 13 und 14 in der Fahr  karte 12     erfolgt    mit     Hilfe    von je 16     Ablesependeln     51 und 52     (Fig.    4), die auf beiden Seiten der in     Able-          sestellung    befindlichen Fahrkarte angeordnet sind.  Die     Ablesependel    51 und 52     sind    um Achsen 53 bzw.  54 schwenkbar und weisen rechteckige     öffnungen    55  bzw. 56 auf. Durch diese Öffnungen 55 und 56 er  streckt sich je eine Stange 57 bzw. 58, die an     ihren     beiden Enden von je einem um eine Achse 59 bzw.

    60 schwenkbaren Hebel 62 getragen ist, In der  Zeichnung     (Fig.    4) ist nur einer der die Stange 58 tra  genden Hebel 62 dargestellt. In den Hebeln 62 sind  abgewinkelte Schlitze 64 vorgesehen, in welche Stifte  66     eingreifen,    die auf Hebeln 67 und 68 befestigt  sind. Die Hebel 67 und 68 sind um Achsen 69 bzw.  70 schwenkbar und weisen bogenförmige Schlitze 72  auf, durch welche eine Stange 73     hindurchtritt,    die  exzentrisch auf einer auf der     Welle    36     sitzenden     Scheibe 74 befestigt ist (s. auch     Fig.    2).  



  Bevor die Fahrkarte 12 die     Ablesestellung    er  reicht, ist die Stange 73 in einer unteren Stellung und      die Hebel 67 und 68 sind aus den     in        Fig.    4 gezeigten  Lagen nach unten geschwenkt. Dabei befinden sich  die Stifte 66 in den unteren Teilen der Schlitze 64  und halten die Hebel 62 nach     aussen,    d. h. vonein  ander weg     geschwenkt.    Dadurch werden auch die       Ablesependel    51 und 52 mittels der Stangen 57 bzw.  58 nach aussen geschwenkt gehalten, so dass sie die  Fahrkarte 12 nicht berühren.  



       Wenn    die Fahrkarte die     Ablesestellung    erreicht,  gelangt die     exzentrische    Stange 73 in eine obere Stel  lung, wodurch auch die Hebel 67 und 68 gehoben  werden. Damit werden zuerst die Hebel 62     gegen-          einandergeschwenkt,    so dass     die    Stangen 57 und 58  die     Ablesependel    51 und 52 freigeben.

   Die Ablese  pendel werden daher durch     ihr    Eigengewicht (gege  benenfalls durch Federn     unterstützt)    gegen die Fahr  karte 12 geschwenkt, bis sie auf dem Fahrkartenrand  oder in einer Kerbe     aufliegen;    die Endstellungen der       Ablesependel    51 und 52 sind also dadurch     bestimmt,     ob sich unter ihnen jeweils eine Kerbe bzw. keine  Kerbe in der Fahrkarte befindet.  



  Bei der weiteren     Einwärtsbewegung    der Hebel 62  werden sodann Keile 75     bzw.    76 in entsprechende  keilförmige Ausschnitte in den     Ablesependeln    51 und  52 eingeführt, um deren Stellungen eindeutig zu fi  xieren. Jedes     Ablesependel    weist     zwei    derartige keil  förmige Ausschnitte auf, von denen einer der Stel  lung mit Kerbe und der andere der Stellung ohne  Kerbe entspricht.

   (In     Fig.    4 ist für eines der linken       Ablesependel    51 in ausgezogenen     Linien    die Stellung  ohne Kerbe und in strichpunktierten Linien die Stel  lung mit Kerbe dargestellt.) Die     Keile    75 und 76 sind  an federbelasteten Trägern 77 befestigt, die auf den  Hebeln 62 bei 78 schwenkbar gelagert sind. Sollte  aus irgend einem Grund eines der     Ablesependel     keine     eindeutige    Stellung einnehmen, so kann der  Keil 75 bzw. 76 nicht einfallen; in diesem Falle wei  chen die Träger 77 gegen ihre Federbelastungen aus,  und gleichzeitig wird durch nicht dargestellte Mittel       ein    Warnsignal ausgelöst, um die Bedienungsperson  aufmerksam zu machen.  



  Nachdem die Keile 75 und 76 in die Ausschnitte  in den     Ablesependeln    51 bzw. 52 eingeführt sind,  bewegen sich bei der weiteren Aufwärtsschwenkung  der Hebel 67 und 68 die Stifte 66 in den oberen       Schenkeln    der     Schlitze    64, so dass die Hebel 62 ste  hen bleiben.  



  Die Hebel 67 und 68 tragen je eine Achse 79, auf  der für jedes     Ablesependel    ein     Kippglied    80 gelagert  ist. Bei der Aufwärtsbewegung der Hebel 67 und 68       wird    jedes Kippglied 80 je nach der Stellung des ent  sprechenden     Ablesependels    gegen einen linken oder  rechten unteren Vorsprung an demselben gestossen  und dadurch nach links bzw. nach rechts geschwenkt.

    Die schliesslich erreichte Stellung jedes Kippgliedes  80, welche anzeigt, ob an der     betreffenden    Stelle der       Fahrkarte    12 eine Kerbe vorhanden ist oder nicht,       wird    durch Übertragungsstangen 81 bzw. 82 auf eine       Stanzeinrichtung    83 für     einen    Lochstreifen 84 bzw.  auf Übersetzungsschieber 85 zur Betätigung einer    Additionsmaschine 86 übertragen.

   Die Stellungen der  Übersetzungsschieber 85, welche die Verteilung der  Kerben 13 im rechten Rand der     Fahrkarte    und damit       in    einem Binärcode den Fahrpreis darstellen, werden  überdies durch weitere Übertragungsstangen 87  ebenfalls in die     Stanzeinrichtung    83 übertragen.  



  Währenddem die Stange 73 die gebogenen  Schlitze 72     in,    den Hebeln 67 und 68 durchläuft, die  letzteren also in ihren dargestellten Lagen stillstehen,  erfolgt die     Eingabe    des durch die Kerben 13 in der  Fahrkarte dargestellten Fahrpreises in die Additions  maschine 86. Gleichzeitig werden auch in den Loch  streifen 84 Lochungen eingestanzt, die den Fahrpreis  und die durch die Kerben 14 wiedergegebene Rela  tionsnummer darstellen. Dies ist nachstehend näher  erläutert.  



  Die Additionsmaschine 86 ist irgend eine handels  übliche Maschine     mit    Volltastatur, die hier nicht  näher beschrieben wird. Die Maschine weist wenig  stens 5 Reihen von den Ziffern 1 bis 9 entsprechen  den Tasten 88 auf, von denen jedoch die üblichen  Knöpfe entfernt sind. Auf die Additionsmaschine 86  ist ein Bedienungsaufsatz 89 aufgesetzt. Dieser Be  dienungsaufsatz 89 enthält für jede Taste 88 einen  Schieber 90, der einen Stift 91 trägt und von einer  Feder 92 nach unten gegen die betreffende Taste 88  gezogen ist     (Fig.    5).  



  Die einzelnen zu je einer Reihe von Tasten 88  gehörenden Dezimalstellen des Fahrpreises sind wie  schon erwähnt durch je vier Kerben 13 in der Fahr  karte und damit durch die Stellungen von vier     über-          setzungsschiebern    85 dargestellt. Die vier zu einer  Tastenreihe gehörenden Übersetzungsschieber 85a,  85b, 85c und 85d sind     in        Fig.    6 gezeigt, wobei der  Schieber 85a den Wert 0 oder 1, der Schieber 85b  den Wert 0 oder 2, der Schieber 85c den     Wert    0 oder  4 und der Schieber 85d den Wert 0 oder 8 darstellen  können.

   Die Übersetzungsschieber sind mit je neun       winkelförmigen        Ausnehmungen    93 versehen, welche  die neun zu einer Tastenreihe gehörenden Stifte 91  aufnehmen, wobei diese Stifte auf den strichpunk  tierten vertikalen Linien in     Fig.    6 liegen. Die     Aus-          nehmungen    93 sind in der aus     Fig.    6 ersichtlichen  Weise derart geformt und angeordnet, dass jeweils  nur ein Stift 91 frei nach unten bewegbar ist, und  zwar derjenige, der zu der Taste der Additionsma  schine gehört, deren Zahl durch die Stellungen der  vier Übersetzungsschieber dargestellt ist. Wenn z. B.

    in     Fig.    6 die Übersetzungsschieber 85a und 85c nach  links gezogen wären, wäre der der Zahl  5  entspre  chende Stift 91 auf der 5. strichpunktierten vertika  len Linie nach unten bewegbar.  



  Die Stifte 91 liegen ferner in     Ausnehmungen    von  Betätigungskulissen 94, welche die Stifte 91 und  damit die Schieber 90 normalerweise entgegen der  Kraft der Federn 92 angehoben halten. Die Betäti  gungskulissen 94 sind mittels nicht dargestellter Zap  fen     in    Führungen 95     (Fig.7)    verschiebbar     geführt     und tragen Stifte 96, die     in    Schlitze in Schwenkhe  beln 97 eingreifen     (Fig.    4).

   Die Schwenkhebel 97 sit-           zen    auf Achsen 98, die über Hebel 99 und     eine    Stange  100     miteinander    verbunden sind und     mittels    eines  Hebels 101 gemeinsam     verschwenkt    werden können       (Fig.    7). Der Hebel 101 ist mit einem Ende einer  Stange 102 verbunden, die an ihrem anderen Ende  ein Langloch zur Aufnahme eines Nockens 103 auf  weist, der exzentrisch auf einer mit der Welle 33 ver  bundenen Scheibe 104 sitzt     (Fig.    2, 4, 7).  



  Nachdem die Übersetzungsschieber 85 ihre den       Kerbenablesungen    entsprechende Stellungen einge  nommen haben, zieht der Nocken 103 die Stange 102  in     Fig.    4 nach links, wodurch die Schwenkhebel 97  im Uhrzeigersinn geschwenkt und die Betätigungsku  lissen 94 entlang ihren Führungen gesenkt werden.  Zuerst bewegen sich die Betätigungskulissen eine  kurze     Strecke    in der Längsrichtung der Schieber 90,  wobei in jeder Tastenreihe nur derjenige Schieber 90  durch seine Feder 92 nach unten gezogen wird, des  sen Zahl durch die Übersetzungsschieber 85 einge  stellt ist. Die übrigen Schieber 90 sind durch die  Übersetzungsschieber 85 wie beschrieben in ihren  oberen Lagen gehalten.

   Dann bewegen sich die Ku  lissen 94 schräg zur Richtung der Schieber 90 weiter  nach unten, wobei jeweils der Stift 91 des nach unten  gefolgten Schiebers 90 von einem Vorsprung 105       erfasst    und dann weiter nach unten gedrückt wird, um  die entsprechende Taste 88 der Additionsmaschine  86 niederzudrücken. Damit ist der Fahrpreis in die  Additionsmaschine 86 eingegeben, und die letztere  wird durch nicht dargestellte Mittel betätigt, um den  eingegebenen     Betrag    zu addieren.  



  Wie vorstehend schon erwähnt, werden die     Ker-          benablesungen    d. h. die Stellungen der     Ablesependel     51 und 52, auch über die     Übertragungsstangen    81  und 87 in die     Stanzeinrichtung    83     übertragen,    welche  von diesen Übertragungsstangen über insgesamt 32  Verbindungsstangen 106 betätigt wird.  



  Die     Stanzeinrichtung    83 ist in den     Fig.    8 und 9  eingehender dargestellt. Wie aus diesen Figuren er  sichtlich ist, sind die Verbindungsstangen 106 mit je  einem schwenkbaren Hebel 107 verbunden, der  einen Kopf<B>108</B> trägt. Die Köpfe 108 ragen in je eine       Ausnehmung    eines Schiebers 109 hinein. Die 32  Schieber 109 sind in einem     Stanzblock    110 ver  schiebbar geführt. Der     Stanzblock    110 ist als Ganzes  mittels eines Hebels 111 in Richtung des Pfeiles P in       Fig.    9 hin- und     herbewegbar.    Der Hebel<B>111</B> ist mit  einem exzentrischen Zapfen 112 auf     einer    Scheibe  <B>113</B> verbunden.

   Im     Stanzblock    110 sind ferner 32       Stanzstempel    114 verschiebbar geführt. Die Schieber  109 weisen an ihren Enden Absätze 115 auf, auf wel  chen die unteren Enden der     Stanzstempel    114 auflie  gen, wenn der betreffende Schieber 109 durch seinen  Hebel 107 in     Fig.    9 nach     links    geschoben ist.  



  Wenn die     Ablesung    der Kerben 13 und 14 in der       Fahrkarte    erfolgt ist und die Schieber 109 die der       Ablesung    entsprechenden Stellungen eingenommen  haben, wird der     Stanzblock   <B>110</B> durch den Hebel 111  gehoben, wodurch auch diejenigen     Stanzstempel    114    gehoben werden, deren Schieber 109 nach links ge  schoben sind:  Die oberen Enden der     Stanzstempel    114 sind in  einem feststehenden Block 116 geführt, welcher  einen Schlitz 117 aufweist, durch den der mit  Löchern zu versehende     Papierstreifen    84 läuft.

   In  diesen Papierstreifen 84 werden durch die angehobe  nen     Stanzstempel    114 Löcher gestanzt, welche den  Kerben 13 und 14 in der Fahrkarte entsprechen.  



  Die mittleren Teile der     Stanzstempel    114 weisen  einen geringeren Durchmesser auf als die Enden und  sind von zwei Schlitzkämmen 118 und 119 umgeben,  die an den Blöcken 110 bzw.<B>116</B> befestigt sind. Der  Schlitzkamm 119 sorgt dafür, dass die     Stanzstempel     114 nicht nach unten fallen können. Der Schlitz  kamm 118 zieht die gehobenen     Stanzstempel    114  wieder nach unten, wenn sich der     Stanzblock    110  senkt.  



  In gewissen     Fällen    könnte die Gefahr auftreten,  dass ein     Stanzstempel    114 durch Reibung auch dann  mit dem     Stanzblock    110 gehoben wird, wenn der ent  sprechende Schieber 109 nicht nach links geschoben  ist. Um dieser Gefahr zu begegnen, könnte     ge-          wünschtenfalls    der die Schieber 109 führende Stanz  block so     abgeändert    sein, dass er nur bis kurz vor die       Stanzstempel    114 reicht, deren untere Enden in die  sem Fall in feststehenden Führungen     geführt    wären  (nicht dargestellt).  



  Im     Stanzblock    110 sind ferner noch     Stanzstempel     120 vorgesehen, welche bei jedem Hub gehoben wer  den und den     Papierstreifen    84 mit einer Transportlo  chung versehen.  



  Einige Teile des Antriebes für die     Stanzeinrich-          tung    und für den Papierstreifen 84 sind aus     Fig.    10  ersichtlich, welche     eine    Ansicht der Maschine in  Richtung des Pfeiles X in     Fig.    4 und 7 zeigt. Die den  exzentrischen Zapfen 112 tragende Scheibe 113 sitzt  auf einer Welle 121, die einen Hebel 122 trägt, wel  cher mit     einem    Zapfen 123 versehen ist. Der Zapfen  123 greift in eine     Ausnehmung    in einem Kupplungs  stück 124, das auf einer Stange 125 befestigt ist. Der  Antrieb dieser Stange 125 erfolgt von einem exzen  trischen Zapfen 126 auf einer auf der Welle 39 gela  gerten Scheibe 127 aus     (Fig.    7).

   Die Scheibe 127 ist  mit der Welle 39 über eine nicht dargestellte Kupp  lung verbunden, die erst dann     eingeschaltet    wird,  wenn die     Ablesung    der Kerben in der Fahrkarte er  folgt ist und die Schieber 109 im     Stanzblock    110 ihre  Stellungen eingenommen haben. Da sich jedoch die  Welle 39 wegen des     Übersetzungsverhältnisses    zwi  schen den Zahnrädern 37 und 38 rascher dreht als  die Wellen 33 und 36, macht die Scheibe<B>127</B> bis zur  Vollendung der ganzen Umdrehung der Wellen 33  und 36 ebenfalls genau eine Umdrehung. Durch den  Zapfen 126 auf der Scheibe 127 wird über einen  Hebel 128 eine Stange 129 hin- und hergeschoben.

    Die Stange 129 trägt einen Stift 130, der in einen  Schlitz in einem Arm 131     eines    Winkelhebels ein  greift, welcher um eine Achse 132 schwenkbar ist.  Der andere Arm 133 des     Winkelhebels    ist mittels      eines weiteren Stiftes 134 mit der Stange 125 gekup  pelt, um dieselbe hin- und herzuschieben.  



  Durch die Hin- und     Herbewegung    der Stange 125  wird ferner auch ein Hebel 135     (Fig.    10) hin- und       hergeschwenkt,    der über eine     Klinke    und ein Sperr  zahnrad (nicht dargestellt) ein     Tansportrad    136 für  den Papierstreifen 84 dreht. Ausserdem ist noch ein  Winkelhebel<B>137</B> vorgesehen, der ebenfalls von der  Stange 125 um eine Achse 138 hin- und     herge-          schwenkt    wird. Der Winkelhebel 137 trägt eine Rolle  139, welche bei der Schwenkung des Hebels 137 im       Gegenuhrzeigersinn    die nötige Länge Papierstreifen  von einer Vorratsspule 140 abzieht.  



  Der gelochte     Papierstreifen    wird schliesslich auf  einer weiteren Spule 141 durch nicht dargestellte  Mittel aufgewickelt.  



  Bevor die Fahrkarte die Maschine verlässt, wird       schliesslich    noch das Datum in sie eingeprägt. Zu die  sem Zweck sind über dem vorderen Rand der in Ab  lesestellung befindlichen     Fahrkarte        Datumpräge-          scheiben    142 auf einer Achse 143     gelagert        (Fig.    2, 7).  Die Achse 143 ist auf einem     Winkelhebel    144 befe  stigt, der um eine Achse 145 schwenkbar ist. Der  Winkelhebel 144 wird über eine Stange 146 von  einer Rolle 147 betätigt, die auf     einer        Kurvenfläche     auf dem linken Ende     (Fig.    2) der Trommel 40 läuft.

    Die Rolle 147 ist ferner auf einem Hebel 148 gela  gert, der um eine Achse 149 schwenkbar ist. Für die       Datumprägung    wird die Rolle 147 von der Kurven  fläche auf dem Ende der Trommel 40 nach     links    be  wegt, wodurch die     Datumprägescheiben    142 auf die  Fahrkarte     herabgedrückt    werden.     Normalerweise     sind die     Datumprägescheiben    142 durch eine nicht  dargestellte Feder     in    einer oberen Stellung gehalten.

    Gleichzeitig mit der     Datumprägung    könnten     ge-          wünschtenfalls    durch     zusätzliche    Prägescheiben noch  andere Indikationen     in    die     Fahrkarte    eingeprägt wer  den, z. B. ein Zeichen des ausgebenden Beamten.  



  Die dargestellte Maschine arbeitet rein mecha  nisch und ist somit sehr wenig     störanfällig.    Sie be  steht weitgehend aus durch     Stanzungen        herstellbaren     Teilen und kann in grösseren Serien relativ     billig     hergestellt werden, insbesondere im Vergleich zu den  bekannten Schalterdruckern, welche die     Fahrkarte     beim Ausgabeschalter drucken.  



  Besonders zu beachten ist auch die Tatsache, dass  bei der     Ablesung    der Kerben in der     Fahrkarte    und  bei der     Übertragung    der     Ablesungen    alle Bewegun  gen unbelastet erfolgen. So können die     Ablesependel     51 und 52 frei     in    die Kerben 13 und 14 einfallen und  werden erst dann durch die Kippglieder 80 belastet,  wenn sie     ihre        endgültigen    Stellungen eingenommen  haben und durch die     Keile    75 bzw. 76 gehalten sind.

    Ebenso erfolgt die Bewegung der -Übersetzungsschie  ber 85 in unbelastetem Zustand; die abgelesenen       Werte    werden erst dann mittels der Betätigungskulis  sen 94 in die Additionsmaschine 86 eingegeben,  wenn die     übersetzungsschieber    85 ihre endgültigen  Stellungen eingenommen haben. Desgleichen werden  bei der     Stanzung    der Lochungen in den Papierstrei-         fen    84 zuerst die Schieber 109 eingestellt und erst  dann erfolgt gesamthaft die     Stanzung    durch Ver  schiebung des     Stanzblockes    110.  



  Durch die beschriebene Maschine werden auto  matisch die Fahrpreise aller von einem Schalterbe  amten ausgegebenen     Normalfahrkarten    abgelesen, in  eine Additionsmaschine     übertragen    und     addiert.     Dabei muss der Schalterbeamte keine     Rechenma-          schinentastatur    bedienen, wodurch Zeitverluste  verursacht würden und Fehler entstehen könnten.  Derart kann der Schalterbeamte jederzeit auf ein  fachste Weise seine Kasse kontrollieren, indem er  einfach den Kassenbestand mit dem Total der Addi  tionsmaschine vergleicht.  



  Es ist klar, dass als Additionsmaschine auch eine  Registrierkasse oder eine ähnliche Maschine verwen  det werden könnte. Eine solche Maschine könnte in  bekannter Weise so ausgebildet sein, dass sie mittels  je eines Schlüssels von mehreren Beamten bedient  werden könnte, wobei für jeden Beamten ein eigenes  Total gebildet würde. Eine solche Maschine könnte  auch     zweckmässigerweise    mit einer     Preisanzeigeein-          richtung    versehen sein, welche für jede     einzelne          Fahrkarte    oder für einige an denselben Käufer abge  gebene     Fahrkarten    den Preis automatisch anzeigt.  



  Um die Notwendigkeit einer zeitraubenden perio  dischen Kontrolle des bei einer Station vorhandenen       Fahrkartenbestandes    zu vermeiden, welche bisher  deshalb gegeben war, weil die     Fahrkarten        sofort    nach  Verlassen der Druckerei als     Wertpapier    behandelt  werden mussten, können die nach dem beschriebenen       Verfahren    behandelten Fahrkarten erst nach Durch  laufen der beschriebenen Maschine als gültig erklärt  werden. Zu diesem Zweck     kann    die Maschine dazu  eingerichtet sein, auf der Fahrkarte eine Quittungs  markierung anzubringen. Z.

   B. kann die Ausgangs  walze 27     mit    einem Prägemuster versehen sein, wel  ches beim Durchlauf der     Fahrkarte    durch die Ma  schine in die     Fahrkartenrückseite    eingeprägt wird,  um die     Fahrkarte    zu validieren. Dadurch könnte     ge-          wünschtenfalls    auch     gleichzeitig    die     Fahrkarte    etwas  verbreitert werden, um ein zweimaliges Einführen  derselben     Fahrkarte    in die Maschine zu     verun-          möglichen.     



  Die beschriebene Maschine ist zur Behandlung  von Fahrkarten im normalen Format von  30,5 X 57     mm    eingerichtet. Es ist aber klar, dass eine  ähnliche Maschine auch auf mehrere Fahrkartenfor  mate umstellbar sein könnte. Für grössere Fahrschei  ne, wie     Abonnemente    u. dgl., könnte auch so vorge  gangen werden, dass zu jedem solchen     Fahrschein     eine Karte im Normalformat geliefert wird, welche  durch die beschriebene Maschine geschickt und dann  mit dem Fahrschein z.

   B. durch eine     Heftung    verbun  den wird.     Gewünschtenfalls    könnte dabei eine solche  Normalkarte wie angegeben mit einer Quittungsmar  kierung versehen werden und dann zur     Validierung     des ganzen Fahrscheines dienen.  



  Für Strecken, für welche bei einer Station keine  gedruckten     Fahrkarten    vorrätig sind, kann der Schal-           terbeamte    in üblicher Weise einen Fahrschein von  Hand ausfüllen. Um auch den Preis eines solchen  Fahrscheines in die Additionsmaschine eingeben zu  können, sind besondere zusätzliche Tasten 150 mit  Knöpfen 151 vorgesehen     (Fig.    4, 5). Beim normalen  Betrieb der Maschine sind die Tasten 150 durch  nicht dargestellte Mittel in ihren oberen Stellungen  blockiert und können nicht betätigt werden. Die Stifte  91 arbeiten dabei in Langlöchern in den Tasten 150.

    Für die Handeingabe eines Fahrpreises wird die ge  nannte Blockierung gelöst, so dass die Tasten 150  niedergedrückt werden können, wobei ihre unteren  Enden direkt die Tasten 88 der Additionsmaschine  86 betätigen. Gleichzeitig mit dem Lösen der     Blok-          kierung    wird eine besondere (nicht dargestellte) Taste  an der     Addtionsmaschine    betätigt, wodurch auf dem  üblichen     Additionsstreifen    in derselben ein Vermerk  oder Zeichen angebracht wird, aus dem später er  sichtlich ist, dass der betreffende Betrag von Hand  eingegeben wurde und dass daher ein Beleg     (Doppel     des Fahrscheines) dafür vorhanden sein muss.  



  Diese Möglichkeit der Handeingabe von Beträgen  in die Additionsmaschine kann auch bei der Ausgabe  von halben Fahrkarten (für Kinder usw.) ausgenützt  werden. Es kann zuerst die ganze Fahrkarte durch  die Maschine geschickt werden, worauf in üblicher  Weise die Hälfte abgeschnitten wird und gleichzeitig  der halbe Betrag von Hand zur Subtraktion in die       Additionsmaschine        eingegeben        wird.    Auch in     diesem     Fall erscheint auf dem     Additionsstreifen    der Addi  tionsmaschine das Zeichen für     Handeingabe;    als  Beleg für diese Eingabe kann die abgeschnittene, zu  rückbehaltene     Fahrkartenhälfte    dienen.

   Bei diesem  Vorgehen werden der Fahrpreis und andere     Ablesun-          gen    auch bei halben Fahrkarten ganz auf den Loch  streifen übertragen. Um diese Angaben später von  den Angaben für eine ganze Fahrkarte unterscheiden  zu können, wird dabei noch von Hand     eine    Taste be  tätigt, um ein zusätzliches Loch in den     Lochstreifen          einzustanzen.    Damit die     Betätigung    dieser Taste nicht  vergessen werden kann, könnte sie z. B. mit einer auf  der Maschine angebrachten     Schneideinrichtung    für  halbe Fahrkarten gekuppelt sein.  



  Die beschriebene Maschine überträgt auch für  jede durchlaufende Fahrkarte den Fahrpreis und eine  Relationsnummer, welche Angaben über die Fahr  strecke darstellt, auf den Lochstreifen 84, ohne dass  dadurch für den Schalterbeamten irgend     eine    Mehr  belastung entsteht.

   Dieser     Lochstreifen    wird dann an       eine    zentrale Stelle eingesandt und durch     eine    Daten  verarbeitungsanlage     ausgewertet.    Es können daraus  buchhalterische Angaben, Angaben für die Verrech  nung zwischen     verschiedenen        Verkehrsunternehmun-          gen,    statistische Angaben über einzelne     Strecken    und  Fahrkartenarten u.     dgl.    gewonnen werden. Es ist  ohne weiteres klar, dass     zu    diesem Zweck auch     ein     anderer Datenspeicher, z.

   B. ein Magnetband, ver  wendet werden könnte, in welchen die     Ablesungen     der Fahrkartenkerben übertragen werden können.    Bei der beschriebenen Maschine werden von den  von Hand geschriebenen Fahrscheinen keine Anga  ben in den Lochstreifen 84 gestanzt, und die für diese  Fahrscheine vorhandenen Belege werden später ge  sondert ausgewertet. Es wäre aber natürlich denkbar,  dass Mittel vorgesehen werden, um die von Hand in  die Additionsmaschine eingegebenen Angaben auch  auf die     Stanzeinrichtung    zu übertragen und in den  Lochstreifen einzustanzen. In diesem Fall könnte die  Eingabetastatur     gewünschtenfalls    auch noch beson  dere Tasten zur Eingabe einer Relationsnummer auf  weisen.  



  Die Kerben in den Fahrkarten, die     natürlich    an  stelle der dargestellten     Halbkreisform    auch eine an  dere Form, z. B.     Rechteckform,    haben könnten,  können wie schon erwähnt beim Druck derselben  eingestanzt werden. Sie können auch später in einen  Fahrkartenstapel eingefräst oder -gehobelt werden.  Zur Kontrolle der Kerbung     eines    Fahrkartenstapels  kann eine Kontrollvorrichtung verwendet werden, die  die Kerben abliest und die durch die Kerben darge  stellten Angaben in     Klarschrift    auf eine Kontrollkarte  druckt. Diese Kontrollkarte kann dann mit den ge  druckten Angaben auf den Fahrkarten des betreffen  den Stapels verglichen werden.  



  Natürlich sind verschiedene Varianten möglich.  Erforderlichenfalls könnten z. B. alle vier Ränder der  Fahrkarte mit Kerben versehen werden. Auch wäre  es möglich, die     Ablesungen    auf anderem Wege auf  die Additionsmaschine und die     Stanzeinrichtung    zu  übertragen, z. B. durch     Bowdenkabel    oder auf elek  trischem Wege.  



       Anstelle    der beschriebenen Randkerben könnten       gewünschtenfalls    auch andere Markierungen der  Fahrkarten verwendet werden, z. B. Lochungen,  elektronisch lesbare Zeichen, Aufdruck mit Magnet  farbe u. dgl., was jedoch im allgemeinen weniger     vor-          teilhaft    bzw. teurer und komplizierter ist.  



  Ferner wäre es auch möglich, bei einfacheren  Verhältnissen     auf    die     Relationsnummer    zu verzichten  und nur Kerben für den Fahrpreis in der Fahrkarte  vorzusehen.     In    diesem Falle könnte die Maschine  dadurch     vereinfacht    werden, dass die     Lochstreifen-          Stanzeinrichtung    weggelassen und dafür als, Addi  tionsmaschine eine     Registrierkasse    o.     dgl.    verwendet       wird,    die selbst alle eingegebenen Daten auf einem  Band, z. B. einem Lochstreifen, festhält.  



  Es ist klar, dass das beschriebene     Abrechnungs-          und    Kontrollverfahren nicht nur für Fahrkarten ver  wendbar ist, sondern auch für andere     einem    be  stimmten Gegenwert entsprechende Belege. Z. B.  könnte     in    einem Waren- oder Lagerhaus jeder Arti  kel mit     einer    kleinen Karte versehen werden,     in    wel  cher durch Kerben oder Lochung der Verkaufspreis  und die Warenart dargestellt wären.

   Dadurch     würde     beim Verkauf das Eintippen des Preises in die Kasse       wegfallen    und könnte     gleichzeitig    ein     Lochstreifen     erhalten werden, dessen Angaben für Buchhaltung       und        Statistik,    z. B. auch Lagerbuchhaltung ausgewer  tet werden     könnten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Kontrolle und Abrechnung über die Ausgabe von einem vorbestimmten Gegenwert entsprechenden Belegen, insbesondere Fahrkarten, dadurch gekennzeichnet, dass die Belege mit dem Betrag des Gegenwertes entsprechenden Markierun gen versehen werden, und dass bei der Ausgabe diese Markierungen in einer bei der Ausgabestelle vorge sehenen Maschine abgelesen und die Ablesung in ein Addierwerk zur Addition der Beträge sowie auf ein Datenspeicherband übertragen werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass mechanisch ablesbare Markierun gen verwendet werden.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass als Markierungen Kerben in min destens einem Rand des Beleges verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Maschine verwendet wird, die eine Lochstanze zum übertragen der Ablesung auf einen Lochstreifen enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der ge nannten Maschine auch eine Quittungsmarkierung auf dem Beleg angebracht wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Beleg zusätzlich mit der Art des Gegenwertes entsprechen den Markierungen versehen wird und dass bei der Ausgabe diese letzteren Markierungen in der genann ten Maschine abgelesen und ebenfalls auf das Daten speicherband übertragen werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Able- sung der Markierungen und die Übertragung der Ab lesungen in das Addierwerk und auf das Datenspei- cherband in der genannten Maschine auf mechani schem \Veg durchgeführt werden.
    PATENTANSPRUCH 1I Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Able- seeinrichtung zum Ablesen der Markierungen des Beleges, ein Addierwerk zum Addieren der abgelese nen Beträge und eine Einrichtung zum übertragen der Ablesung auf das Datenspeicherband. UNTERANSPRÜCHE 7. Maschine nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung zum Anbringen einer Quittungsmarkierung auf dem Beleg. B.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, gekenn zeichnet durch eine Lochstanze zum Übertragen der abgelesenen Angaben auf einen Lochstreifen. 9. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableseeinrichtung und die Einrichtung zum übertragen der abgelesenen Anga ben mechanisch arbeitende Vorrichtungen sind. 10. Maschine nach den Unteransprüchen 7, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Einrichtung zum Anbringen von Quittungsmarkierungen eine me chanisch arbeitende Einrichtung ist.
    11. Maschine nach Patentanspruch 1I, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung zum Anbringen einer Datumsangabe und weiterer Indikationen auf dem Beleg. 12. Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf verschiedene Belegfor mate einstellbar ist. 13. Maschine nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung zur visuellen Anzei ge des abgelesenen Betrages. 14.
    Maschine nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung zum Verformen des Beleges, um ein zweimaliges Einführen desselben in die Maschine zu verhindern. 15. Maschine nach Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch übersetzungsschieber, welche durch die Ableseeinrichtung betätigbar sind, um einzelne Tasten des Addierwerkes auszuwählen, und eine Be tätigungseinrichtung zum Niederdrücken der gewähl ten Tasten nach Einstellung der übersetzungsschie- ber. 16.
    Maschine nach den Unteransprüchen 8 und 9, gekennzeichnet durch Stanzschieber, welche durch die Ableseeinrichtung betätigbar sind, um einzelne Stanzstempel der Lochstanze auszuwählen, und Betä tigungsmittel zum Verschieben der gewählten Stanz- stempel nach Einstellung der Stanzschieber. 17. Maschine nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch Mittel zur Kontrolle der richtigen Lage des eingeführten Beleges. 18.
    Maschine nach Patentanspruch I1, gekenn zeichnet durch eine Tastatur zur Handeingabe von Angaben in, das Addierwerk. 19. Maschine nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastatur mit der Einrich tung zum Übertragen der Ablesungen auf das Daten speicherband gekuppelt ist.
CH796263A 1963-06-27 1963-06-27 Verfahren zur Kontrolle und Abrechnung über die Ausgabe von einem vorbestimmten Gegenwert entsprechenden Belegen, insbesondere Fahrkarten, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens CH404257A (de)

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