CH130844A - Verfahren zur Reinigung von Magnesium und dessen hochprozentigen Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Magnesium und dessen hochprozentigen Legierungen.

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CH130844A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Reinigung von Magnesium und dessen hochprozentigen Legierungen.         Durch    -das Hauptpatent ist ein Verfahren  zur Reinigung von Leichtmetallen, insbe  sondere Magnesium, geschützt, in welchen  das Rohmetall     statt    mit reinen Magnesium  salzen mit Mischungen aus diesen Salzen und  solchen Zuschlagstoffen behandelt wird, die  die     -'Schmelze        strengflüssiger    machen.  



  Es ist nun gefunden worden, dass man  dieses Reinigungsverfahren in :der Weise     @ab-          ändern        kann"dass    mit der Reinigungswirkung  zugleich eine Legierungsbildung in mässigem       Umfang    verbunden     wird,    die bei Anwendung  der nachfolgend bezeichneten Hilfsstoffe und  Arbeitsweise     zu    einer erheblichen Verbes  serung des Metalls bezüglich     Korrosions-          festigkeit    führt.  



  Gemäss der Erfindung werden     Galcium     und Mangan dem geschmolzenen Rohmetall  während seiner Behandlung mit der ge  mäss .dem     Hauptpatent    durch Zuschlagstoffe       strengflüssig    gemachten Schmelze     zugeführt,     wobei man auf solche Weise verfährt,     @dass       das =gereinigte Metall höchstens 0,1<B>%</B> Cal  cium und 0,4     %        Mangau    enthält..  



  Zu diesem Zwecke wird beispielsweise in das  geschmolzene, mit der gemäss dem     Hauptpa,          tent   <B>110778</B> durch Zuschläge     strengflüssig    ge  machten Salzschmelze     bedeckteMetall    bei etwa  700  zunächst metallisches     Calcium        eingeführt,     so dass eine Konzentration bis etwa 0,5  an letzterem     erreicht    wird, worauf dann das  Metall durch starkes Verrühren mit der  Salzschmelze durchgewaschen wird, bis die       Hauptmenge    des     Calciums    aus dem Metall  verschwunden ist, was man durch Beobach  tung des Metallspiegels leicht feststellen  kann.

   Es wird darauf eine neue Menge Salz  schmelze zugefügt, welche wasserfreies Man  ganchlorür in einer Menge enthält, die für  die Bildung einer Legierung mit etwa 1       Mn    ausreichen würde, und von neuem unter  Erhitzen bis auf Temperaturen von etwa  <B>900'</B> durchgerührt, um einen Teil des zu  geführten     Manganchlorürs    zum Metall zu      reduzieren     und    unmittelbar mit dem Magne  sium zu legieren. Wesentlich ist hierbei, die  ses Verfahren solange fortzusetzen, bis der  dauernd sinkende     Calc'iumgeha,llt    höchstens  noch 0,1% beträgt, der steigende     Mangaugehalt     höchstens 0,4% erreicht hat.

   Nach Beendigung;  des     Durchführens    wird ein letzter Teil     -Salz-          schmelze    auf die Oberfläche des Metalls ge  geben. Während der nunmehr erfolgenden  Abkühlung     trennen    sich     Regulus    und ein  gerührte Salzschmelze, so dass nach Er  reichen der erfahrungsgemäss günstigsten  Giesstemperatur, die je nach der angewen  deten     Legierung    (Magnesium mit Zink, oder  Aluminium, oder Zink und Aluminium und  dergleichen), verschieden ist, das reine Metall  zum Vergiessen. gebracht     werden    kann.  



  Man kann statt der Behandlung des Me  talls mit     Calcium    und Mangan nacheinander  auch so vorgehen, dass man     Calcium    und  Mangan zugleich, etwa. als     Calcium-Mangan-          Legierung,    zufügt und dann von Anfang  an die Temperaturetwas höher hält.

   Auch  kann man das Mangan statt in statu     nas-          cendi    (aus     Manganchloriir    oder andern durch  Magnesium reduzierbaren Verbindungen) als  metallisches Mangan oder in geeigneten, an  Mangan hochprozentigen Legierungen, deren  anderer Bestandteil in der     Magnesiuml        egie-          rung    ebenfalls erwünscht ist, einführen, doch  erfordert diese Arbeitsweise wegen der ge  ringen     Legierungsfähigkeit    des Mangans und       der    deswegen anzuwendenden höheren Tem  peraturen besondere Vorsicht und Erfahrung.  



  Wenn auch die     Vorgänge    bei der hier  vorliegenden Reinigungsmasse von rohem  Magnesium     bezw.    von rohen Magnesium  legierungen im Einzelnen nicht vollkommen  klar liegen, so steht doch fest, dass sowohl    das     Ca.leium    wie das Mangan eine     Raffi.          nationswirkurig    ausüben, die durch Anwen  dung des einen oder andern der beiden Me  talle allein nicht in gleichem Masse erreicht  werden kann.

   Die nebenher laufende Ein  legierung von höchstens 0,1 (0     Calcium    und  bis zu 0,4     %    Mangan ist nicht nur nicht stö  rend, sondern im Interesse der Erzielung der  eingangs     erwähnten    höheren Korrosions  festigkeit des nach diesem Verfahren er  zeugten Metalls     erwünscht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von Magnesium und dessen hochprozentigen Legierungen, da durch gekennzeichnet, da.ss man Calcium und Mangan dem geschmolzenen Rohmetall wäh rend seiner Behandlung mit der gemäss dem Hauptpatent durch Zuschlagstoffe streng flüssig gema.chtien Schmelze zufügt, wobei, man auf solche Weise verfährt, dass das ge- reinigte Metall höchstens 0,1 /o Calcium und 0,4 % Mangan enthält. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Einführung von Mangan in das Metall durch Vermittlung einer Salzschmelze erfolgt, welcher eine durch Magnesium reduzierbare Mangan verbindung einverleibt worden ist. !. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das Mangan als hochprozentige Manganlegierung zu geführt wird.
CH130844D 1926-11-13 1927-10-07 Verfahren zur Reinigung von Magnesium und dessen hochprozentigen Legierungen. CH130844A (de)

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CH110778T 1927-03-10

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