CH130889A - Filteranlage für Luft und Gase. - Google Patents

Filteranlage für Luft und Gase.

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CH130889A
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Eleonore Budil
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Eleonore Budil
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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

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  Filteranlage für Luft und Gase.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Fil  teranlage für Luft und Gase, bei welcher  jedes Filter aus     nebeneinandergestellten     Rohren zusammengesetzt ist, deren Wandun  gen mit Eintritt- und     Austrittsschlitzreihen     für die zu filtrierenden     Fluide    versehen  sind, wobei die Anordnung dieser Schlitzrei  hen eine solche ist,     dass    das durchfliessende  Fluidum beim     Eintritt    in jedem Rohr von  seiner     bisherigen        Bewegungsrichtung    ab  weichen muss, um zum Austrittsschlitz zu ge  langen und im Rohr zu     Wirbelbewegungen     veranlasst wird.  



       Beiliegende    Zeichnung zeigt beispiels  weise eine Ausführungsart des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 ist ein     Detail-Schema        des    Quer  schnittes dreier     hintereinanderliegender    Fil  ter, von denen nur je zwei Rohre gezeigt  sind ;       Fig.    2 ist ein Querschnitt durch die mit  einer Mehrzahl von     ;Magazinen    ausgerüstete  Anlage;         Fig.    3 ist die Vorderansicht eines voll  ständigen Filters und       Fig.        .1    ein     Schnitt    nach Linie     C-D    der       Fig.    3;

         Fig.    5 ist ein     Querschnitt    nach Linie       _1-B    der     Fig.    2, wobei, anstatt wie im  Schema. nach     Fig.    1 drei, vier Filter hinter  einander liegen.  



  Aus     Fig.    1 und 5 ist ersichtlich, dass  jedes Filter aus     nebeneinandergestellten     Rohren 2 besteht. Die Rohre 2 sind von drei  eckigem     Querschnitt    und weisen in jeder       ihrerSeitenflächen    Schlitze auf. Die Schlitze       .1    sind     Eintritts-    beziehungsweise Austritts  schlitze für das zu     filti@ieren.de    Fluidum, wie  Gas oder Luft. Sie sind kurz und liegen in  zur Rohrlängsachse der Rohre parallelen  Reihen hintereinander, wobei sich die  Schlitzreihen auf verschiedenen Seiten der  Rohre befinden.

   Die Ein- und Austritts  schlitze sind in bezug aufeinander in     jedem     Rohr so angeordnet, dass das durchfliessende  Fluidum beim Eintritt in das Rohr von sei-           ner    bisherigen Bewegungsrichtung abwei  chen muss, um zum Austrittsschlitz zu ge  langen. Im Inneren des Rohres wird das  Fluidum zu Wirbelbewegungen veranlasst,  indem wenigstens an den Kanten des Ein  trittsschlitzes in bekannter Weise sich Wir  bel bilden. Die Schlitze 41 sind dagegen auf  der ganzen Länge jedes Filterelementes 2  vorhanden und dienen zum Abstützen eines  in sie eingreifenden Nachbarelementes.

   Die  zur Bildung der Schlitze 4 und 4' ausge  schnittenen Wandteile sind in jedem Rohr 2  nach innen abgebogen und bilden Zungen,  welche in bezug aufeinander so liegen, dass  sie, als Leitflächen wirkend, sich dem durch  die der     Staubluftseite        zugekehrten    Reihen  der Schlitze 4     einfliessenden    Fluidum entge  genstellen und die Wirbelbewegung, welche  auf der Zeichnung durch die Pfeile 3, 5 und  6 angedeutet ist, bewirken. Wie aus     Fig.    1  und 5 ersichtlich ist, sind die Rohre benach  barter Filter     derart    angeordnet, dass die Ein  beziehungsweise Austrittsschlitze der Rohre  eines Filters in bezug auf diejenigen der  Rohre des Nachbarelementes versetzt sind.  



  Durch die Wirbelbewegung des Gases  oder der Luft, welche durch das     Filter    ge  sogen wird, bilden sich die bei 7 angedeute  ten Staubansammlungen. Das     Filter    kann  nun derart angeordnet werden, zum Beispiel  in geneigter Lage, dass der Staubrückstand  aus jedem Filter nach unten fällt und in  einem geeigneten Behälter gesammelt     wird.     



  Die in     Fig.    1 dargestellten Rohre je eines  Filters werden durch einen aus     F'ig.    3 bis 5       ersichtlichen.,    aus     U-Profileisen    hergestellten       Rahmen    17     zusammengehalten.     



  Man kann, wie aus     Fig.    2 ersichtlich, je  mehrere Filter in jedem der Magazine 18 der  Anlage     hintereinandergeschaltet    anordnen,  wobei der Magazinboden 10 zweckmässig ge  neigt ist. Wenn in einer solchen Anlage die  Staubluft oder das Gas in der Richtung der  Pfeile 13 fliesst, so kann jedes Filter belie  big ausgewechselt werden, ohne den     Betrieb     der Anlage zu stören.

   Dieses Auswechseln  erfolgt in der Weise, dass das jeweilig auf    der     Staubluftseite    liegende, also am meisten  verunreinigte Filter nach oben aus dem Ma  gazin herausgezogen wird (wie bei 14 ange  deutet), worauf die übrigen im Magazin  enthaltenen Filter nach der     Staubluftseite    zu  vorgeschoben     Urerden.    Nach erfolgtem Rei  nigen des herausgenommenen Filters wird  dann letzteres auf der     Reinluftseite    wieder  in das     Magazin    eingeschoben (wie bei 15 an  gedeutet).  



  Der Rahmen 17 jedes Filters ist in sei  ner Unterseite mit     Öffnungen    16 für den       Durchgang    der     Abscheidungen    versehen und  trägt an seiner der     Reinluftseite    zugekehr  ten     Unterkante    eine     Reinigungsleiste    9.  Ferner ist der Magazinboden 10 an seiner       Aussenkante    mit einer Rinne<B>10'</B> versehen.

    Damit beim Auswechseln der Filter das  Nachrücken mit Sicherheit erfolgt und die  Filter auch dicht aneinander anliegen, ist  für jedes Magazin ein über die ganze Maga  zinbreite reichender, unter     Federwirkung     stehender Schieber 11 vorgesehen; welcher  auf den     obern    Teil der Filter     -wirkt    und sie  gegeneinander presst, wobei er gleichzeitig  ein Eintraten von Fehlluft verhindert.

   Ein  über jedem Magazinmaul     liegender    Deckel  12 gewährt eine     weitere    Abdichtung gegen  ungewollten     Staubluftdurchtritt.    Die Wir  kungsweise der in einem Magazin angeord  neten     Filtier    ist folgende:

    Der sich allmählich auf dem Magazin  boden 10 ablagernde, trockene, sowie bei  mit viskoser Flüssigkeit     berieselten    Filtern  der mit viskoser Flüssigkeit     durchsetzte     Staub 8 wird heim Wechseln der Filter,       gleichzeitig    nach vorn und     unten    wandernd,  durch die an der Unterseite der Rahmen der  Filter angeordnete Reinigungsleiste 9 in die  vor der Aussenkante des Magazinbodens 10  befindliche     Aussclieiderinne   <B>10'</B> abgegeben.

    Gleichzeitig werden auch auf der nach  vorn     geneigten    Bodenfläche 10 des Maga  zins die aus den einzelnen Filtern ausschei  denden v     iskosen        Fliiss.igkeitsrückstände,    des  gleichen auch allfällige sich im     Filüer    sam  melnden     Kondensniederschläge    in die Rinne  <B>10'</B> abgeleitet.      Die     Schräglegung    des Magazinbodens  nach der 'Staubseite hin ist nicht nur  für die oben beschriebenen     Rückleitmög-          lichkeiten    für Staub,     Staubbindeflüssigkeit     und     Kondenswasser,    sondern auch noch aus  einem andern Grunde vorteilhaft.

   Durch die  unvermeidlichen Erschütterungen der in  den meisten Fällen in unmittelbarer Nähe  der Maschinenräume aufgestellten Filteran  lagen können insbesondere bei dem ersten  Filter, wo die     grösste    Staubausscheidung er  folgt, Staubteilchen gelöst werden. Diese  können .aber infolge der Schräglage nicht in  das zweite Filter hinein,     sondern    nach der       Staubluftseite    zu, also zur Filterung gün  stig fallen.  



  Auch beim Auswechseln. der einzelnen  Filter wird im Falle der     erwähnten        Schräg-          legung    des Magazinbodens ein bei     wagrech-          ter        Lagerung    des Filters leicht eintreten  des, unter der vollen Wirkung der Schwer  kraft     vorsichgehendes,    das     störende    Los  lösen gebundener Staubteilchen bewirkendes  Nachfallen der nachfolgenden Filter ver  mieden und ein sanftes     NachgleiVen    dersel  ben längs des schrägen Magazinbodens  unter Wirkung nur einer Komponente der  Schwerkraft und des Schiebers 11 erreicht.

    Das Loslösen einmal gebundener Staubteil  chen muss nämlich möglichst vermieden  werden, damit diese nicht nach der     Rein-          luftseite    mitgerissen werden.  



  Bei den bisher gebräuchlichen     Filtern     zum Reinigen von Luft oder Gasen beruht  die     Reinigung    auf     Prallwirkung    und     Sie-          bung.    Hierbei entsteht ein hoher Wider  stand, so dass die     Filterung    nur bis zu einer       gewissen    Grenze möglich ist. Bei der be  schriebenen Filteranlage wird die durch die  Filter strömende Staubluft oder das Gas zu  einer Wirbelbewegung veranlasst, wodurch  der Widerstand wesentlich     vermindert;    wird.

      Zur Bildung der Filter können Rohre  beliebigen     Querschnittes        verwendet    werden,  und die Reihen der Schlitze 4 müssen nicht  notwendig parallel zur     Längsachse    der  Rohre verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filteranlage für Luft und Gase, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Filter aus neben einandergestellten Rohren zusammengesetzt ist, deren Wandungen mit Eintritts- und Austrittsschlitzreihen für die zu filtrieren den Fluide versehen sind, wobei die Anord nung dieser Schlitzreihen eine solche ist, dass das durchfliessende Fluidum beim Ein- tritt in jedem Rohr von seiner bisherigen Bewegungsrichtung abweichen muss, um zum Austrittsschlitz zu gelangen und im Rohr zu Wirbelbewegungen veranlasst wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Filteranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Schlitze ausgeschnittene Wandteile in das Innere jedes Rohres abgebogen sind und durch ihre gegenseitige Lage zur Wirbelbildung beitragen. 2. Filteranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Rohre längs einer Seite einen Schlitz aufweisen, in den eine Längskante eines benachbarten Profil rohres eingreift.
    3_ Filteranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Filter einen die Rohre einschliessenden Rahmen aufweist, der an einer untern Kante eine hervor stehende Leiste trägt. 4. Filteranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Filter hinter einander wenigstens nahezu senkrecht ste hend in einem Magazin auswechselbar an geordnet sind. 5.
    Filteranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, da.t@ der Boden jedes der mehreren Magazine für die Filter schräg liegt und vor seiner untern Kante eine Fangrinne trägt. ss. Filteranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge- kennzeichnet, da.ss in dem Magazin für die Filter ein über die ganze Magazin breite reichender Schieber angeordnet ist, der ein Vorrücken der Filter nach der Staublu.ftseite hin begünstigt. 7.
    Filteranlage nach Patentanspruch, mit mehreren hintereinandergeschalteten Fil tern, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Röhre benachbarter Fil- ter mit Bezug aufeinander eine solche ist, dass die Eintrittsschlitze der Rohre eines Filters mit Bezug auf die Aus- trittsschlitze der Rohre des Nachbarfil ters versetzt sind.
CH130889D 1926-07-31 1927-07-25 Filteranlage für Luft und Gase. CH130889A (de)

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