CH130921A - Laufendes Pferd. - Google Patents

Laufendes Pferd.

Info

Publication number
CH130921A
CH130921A CH130921DA CH130921A CH 130921 A CH130921 A CH 130921A CH 130921D A CH130921D A CH 130921DA CH 130921 A CH130921 A CH 130921A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
legs
struts
horse
pawl
axis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Rothschild
Original Assignee
Heinrich Rothschild
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Rothschild filed Critical Heinrich Rothschild
Publication of CH130921A publication Critical patent/CH130921A/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


  Laufendes Pferd.    Gegenstand der     Erfindung    ist ein laufen  des Pferd, bei welchem durch das Herunter  drücken der Steigbügel mittelst eines     Hebel-          iverkes    eine Schwenkung der     Hinterbeine    um  ihre Achse nach vorn bewirkt wird, an welche  sich ein Vorschnellen des Rumpfes mit den  Vorderbeinen infolge     -Freigabe    einer die Re  iativrückdrehung der Hinterbeine bewirken  den Antriebsvorrichtung anschliesst.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt nach     A-ss     durch den Rumpf des Pferdes;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach     C-D;          Fig.    3 ist ein Schnitt nach     E-F;          Fig.4:    ist ein Längsschnitt nach     A-B;          Fig.    5 und 6 stellen Einzelheiten dar.  Das Pferd besitzt den Rumpf 1, den  Kopf 2 und die Vorderbeine 3, welche aus  dünnwandigem Blech hergestellt sind. Die       Hinterbeine    4, welche ebenfalls aus  Blech sind, sind um die Achse 5 dreh  bar auf Kugellagern 6 gelagert.

   Zur Auf-         nahme    der Hinterbeine sind im Rumpf  zwei runde Vertiefungen 7, in welche die  Hinterbeine 4, die entsprechende runde Er  höhungen 8 haben,     hineingesteckt    sind. Die  Achse 5 geht durch beide Hinterbeine 4 und  den Rumpf 1 hindurch und hat an ihrem  Ende Muttern 9, welche Beine und Rumpf  zusammen halten.  



  In den Hinterbeinen 4 sind noch die  Rohrhülsen<B>10</B> eingeschweisst, in die ein  Bolzen 11 durch die Schlitze 13 in den Ver  tiefungen 7 hineingesteckt ist, welcher auf  einem     Zahnraidsegment    12 sitzt, das auf der  Achse 5 gelagert und mit derselben fest ver  bunden ist. Das Zahnradsegment 12 hat einen  winklig abgebogenen Arm 14, auf dem eine  Öse 15 befestigt     ist,    in welcher eine Zug  feder 16 angehängt ist.

   Das andere Ende  der Zugfeder 16 ist an einem     Fla.cheisezi-          gerüst    17 befestigt, welches mit     dem     Rumpf 1 vernietet ist.     Mit.    dem Zahnrad  segment 12 im Eingriff ist ein zweites       Zahnradsegment    18, das auf dem Bolzen 19      drehbar gelagert ist, welcher wiederum in  dem     Flacheisengerüst    17 ruht. Zu beiden       Seiten    des Zahnradsegmentes 18 sind, eben  falls um den Bolzen 19 drehbar gelagert,  zwei Streben 20 angebracht, die je einen  winkligen Arm 21 haben, an dem die Zug  federn 22 aufgehängt sind.

   Das andere Ende  der Zugfedern 22 ist an dem Flacheisen  gerüst 17     befestigt.    Die Streben 20 sind mit  einander durch Stege     20a    verbunden und  bilden zusammen einen starren Körper. Das  Zahnradsegment 18 fasst mit seiner Ver  längerung 23 in eine Kerbe 24a der Klinke  24, welche zwischen den Streben 20 liegt  und um den Bolzen 25 drehbar ist, der an  den Streben 20 befestigt ist. Der über der  Kerbe - liegende Kopf     24b    der Klinke ist  rund ausgebildet, während das andere Ende  der     Klinke    in eine Schräge 24e ausläuft.  Zwischen den Streben 20 ist noch eine Hülse  26 befestigt, die zur Aufnahme der Druck  feder 2 7 und des Bolzens 28 dient.

   An den  Streben ist noch :ein Anschlag 29 für die  Klinke 24 und ein     Arm.    30 als Anschlag  für die Streben 20 angebracht. An den Ha  ken 31, welche an den Streben 20 sitzen,  hängt die Zugvorrichtung, welche aus den  Riemen 32 mit den Steigbügeln 33 besteht.  Die Riemen gehen durch die Löcher 34 im  Rumpf 1. hindurch. Am     Flacheisengerüst     17 ist noch eine Hülse 51     befestigt,    in der  ein Gummipfropfen 52 sitzt, welcher als An  schlag für das Zahnradsegment 12 dient. Fer  ner     trägt    das     Flaeheisengerüst    17 noch einen  Bolzen 53.

   Vorn im Rumpf zwischen Vor  derbeinen 3 und Halsauslauf ist ein Rohr 35  eingeschweisst, in welches     -ein    anderes Rohr  36 geschoben ist, das oben. den     Handgriff    37  hat und unten in einer Gabel 38 endet, in  welcher das Vorderrad 39 ruht. Die Füsse  der beiden Hinterbeine 4 ruhen auf den  Hülsen 40 und 41, welche auf der Welle 42  lose sitzen, auf der die     Hinterräder    42a auf  gekeilt sind. Die Hülse 41. eventuell auch  40 hat. auf ihrer innern Stirnseite einen  Kranz von schrägen Zähnen 43, welche mit  den Zähnen 44 des Ringes 45 im     Eingriff'     stehen     (Fig:    5, 6).

   Die     :Schraube    46,. die    in dem Ring 45 sitzt, fasst mit ihrer Spitze  in einen Schlitz 47 der Hülse 48,     welche     durch den Stift 49 mit der Welle vernietet  ist. Der Ring 45 sitzt verschiebbar auf der  Hülse 48, welche noch eine Druckfeder 50  trägt.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Das Kind, welches auf dem Pferd < : sitzt,  tritt die an dem Riemen 32 hängenden Steig  bügel 33 herunter. Hierdurch werden die  Streben 20, an welchen die Riemen     aufge-          hängt    sind, heruntergezogen und gleichzeitig  die zwischen den Streben 20 liegende Klinke  24, welche wiederum das Zahnradsegment 18  mitnimmt. Streben, 20 und Zahnradsegment  18 drehen sich um den Bolzen 19. Zahnrad  segment 18 bewegt dadurch das Zahnrad  segment 12 um die Achse 5 und der in dem  Zahnradsegment 12 sitzende Bolzen 11 be  wegt sich in den Schlitzen 13 nach oben und       .nimmt    die Hinterbeine 4 dadurch,     däss    er in  die Rohrhülsen 10 hineingesteckt ist, mit.

    Die Hinterbeine 4 drehen sich mit. ihren  Erhöhungen 8 in den Vertiefungen 7 des       Rumpfes    1 um die Achse 5. Die Strebe 20  und das Zahnradsegment 18 bewegen sich,  bis der als Anschlag     dienende    Arm 30 den  Rumpf 1 des Pferdes     berührt        (Fig.4).    Die  Zugfedern 16 und 22 werden dadurch ge  spannt.

       Bein-    Heruntergehen der Strebe 20  gleitet die Klinke 24 mit ihrer Schräge     2413     über den     Bolzen    53 und bewirkt,     da.ss    die  Klinke 24 sich um den Bolzen 25 dreht, die  Verlängerung 23 des, Zahnradsegmentes 18  freigibt und den Bolzen 28 gegen die Druck  feder 27 in die Hülse 26     di-iickt.    Ist die Ver  längerung 2,3 frei, so werden die Zahnrad  segmente 18 und 12 von der     Zugfeder    16  in ihre ursprüngliche Lage zurückgezogen.  Der Bolzen 11 bewegt sich dadurch in den       Schlitzen    13 nach unten und     wirft,    da die  Hinterbeine nicht zurückrollen können, den  Rumpf des Pferdes nach vorn.

   Je stärker  die Zugfeder 16 ist, desto     grösser    ist die  Strecke, welche das Pferd vorschnellt. Das  Zahnradsegment 12 bewegt sich dabei soweit,  bis es gegen den Gummipfropfen 52 stösst,       Zvelcher    als Anschlag dient.      Die .Streben 20 werden durch die Zug  federn 22 hochgezogen, aber erst dann, wenn  das Kind die Füsse anzieht. Der Kopf     24b     der     Klinke    24 stösst beim Hochgehen der  Streben 20 unter die Schräge     2f3a    der Ver  längerung 23, rutscht auf derselben ab gegen  den Kopf des Bolzens 28, soweit, bis die  Klinke von der Verlängerung abrutscht und  die Spitze der Verlängerung 23 in die Kerbe  24a eingreift.

   Die beiden Zugfedern 22 ar  beiten hierbei gegen die Druckfeder 27, wel  che die Klinke gegen die Verlängerung 23       drückt.    Jetzt ist die     Ursprungstellung    wieder  erreicht, und das Kind hätte erneut wieder  die Steigbügel herunter zu treten.  



  In     Fig.    5 und 6 ist .die     Vorrichtung    dar  gestellt, welche es ermöglicht, dass die Hin  terbeine nur     vorwärts    aber nicht zurück  laufen können. Die Welle 42, auf der die  Hinterräder 42a     aufgekeilt    sind, dreht sich  beim Anziehen der Hinterbeine nach vorn  und nimmt die Hülse 48 und den Ring 45  mit. Hierbei gleiten die Zähne 44 über .die  Zähne 43 der Hülse 41, auf welcher die  Beine befestigt sind und die deshalb fest  steht. Die Zähne sind so ausgebildet, dass sie  nur ein     Vorwärtslaufen    und niemals ein  Zurücklaufen     gestatten.     



       Mittelst    einer Lenkvorrichtung 35 bis 38  ist es möglich, das Vorderrad 39 zu steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Laufendes Pferd, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Herunterdrücken der Steig bügel mittelst eines Hebelwerkes eine Schwenkung der Hinterbeine um ihren Achse nach vorne bewirkt wird, an welche sich ein Vorschnellen des Rumpfes mitsamt den Vor derbeinen infolge Freigabe einer die Relativ rückdrehung der Hinterbeine bewirkenden Antriebsvorrichtung anschliesst. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Pferd nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte Hebelwerk um eine feste Achse (1.9) drehbare Streben (20) besitzt, an denen. eine Zugvorrichtung (32, 33) angreift, und welche eine Klinke (24) tragen, welche beim Herunterziehen die, genannte Antriebsvorrichtung im Sinne der Vorwärtsbewegung der Hinterbeine (4) mitnimmt und beim Auftreffen auf einen Anschlag (53) freigibt. 2.
    Pferd nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsvorrieh- tung zwei ineinandergreifende Zahnrad segmente (12, 18) aufweist, von denen das eine (12) mit der Achse (5) der mit Erhöhungen (8) in Vertiefungen (7) des Rumpfes (1) geführten Hinterbeine (4) drehbar und mit Führungsorganen (10, 11) in Schlitzen (13) der Vertiefungen (7) geführt ist, sowie unter der Wirkung einer der Vorwärtsschwenkung der Beine (4) entgegenwirkenden Zugfeder (16) steht, während ,das andere Segment (18) um eine feste Achse (19) schwingbar zwischen den Streben (20)
    liegt und unter Wirkung einer Zugfeder (22) steht, sowie eine am Ende unten abgeschrägte Verlängerung (2,3) aufweist, welche die Drehung und das Übergreifen der Klinke (24) nach Freigabe der Zugvorrichtung (32, 133) unter Wirkung einer Druckfeder (27) bei wieder hochgehenden :Streben (20) bewirkt. 3.
    Pferd nach Patentanspruch, ,dadurch ge kennzeichnet, dass die Hinterbeine (4) auf der Achse (42) oder Hinterräder (42a) mit losen Hülsen (40, 41) gelagert sind, von denen eine oder beide durch Zahnkupp- lungsteile (45 bis 50) mit der Achse (42) verbunden werden kann, .so dass die Dre hung,der Räder (42a) nur in einem Sinne möglich ist, welche das Zurücklaufen aus schliesst.
CH130921D 1927-09-30 1928-02-24 Laufendes Pferd. CH130921A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE130921X 1927-09-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH130921A true CH130921A (de) 1929-01-15

Family

ID=5663849

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH130921D CH130921A (de) 1927-09-30 1928-02-24 Laufendes Pferd.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH130921A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2116597A1 (de) Personenfahrzeug
CH130921A (de) Laufendes Pferd.
DE463111C (de) Laufendes Pferd
AT114060B (de) Laufende Tierfigur bzw. Pferd.
DE601301C (de) Schaukelpferd, -stuhl o. dgl. mit einem an Scheitel der Kufen angeordneten, nur vorwaerts bewegbaren Raederpaar
DE596481C (de) Motormaeher
DE34487C (de) Beweglicher Auftritt für Velocipede
DE459889C (de) Spielfahrzeug mit einem auf einem Lenkrad ruhenden, schwingbar gelagerten Zugtier
DE33670C (de) Vorrichtung zur Beseitigung der Gefahr beim Sturz vom Velociped nach vorn
DE88720C (de)
DE604622C (de) Laufendes Pferd bzw. laufende Tierfiguren
DE394772C (de) Vorrichtung zum Verhueten des Aufbaeumens von Motorzugwagen
DE87768C (de)
DE505405C (de) Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen
DE26636C (de) Neuerung an Bewegungsvorrichtungen für dreirädrige Velocipede
DE687931C (de) Spielzeugreittier oder Sportgeraet
DE406132C (de) Auf Raedern bewegliches Pferd o. dgl. als Spielzeugreittier
DE243907C (de)
DE696353C (de) Schlitten mit Lenkkufen und Bremsdornen
DE70287C (de) Selbstthätig hin- und hergehender Kinderwagen
DE41924C (de) Vorrichtungen, um Fuhrwerke für die Benutzung von Schienengleisen geeignet zu machen
DE445190C (de) Schaukelpferd mit vorderen und hinteren Kufenteilen
DE575822C (de) Fahrrad mit Schwinghebelantrieb
DE478052C (de) Ausrueckvorrichtung an Kartoffelerntemaschinen
DE682994C (de) Hubwagen