CH130984A - Verfahren zur Befestigung des Klöppels von Hängeisolatoren. - Google Patents

Verfahren zur Befestigung des Klöppels von Hängeisolatoren.

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CH130984A
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CH
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clapper
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metal
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Inventor
Hermsdorf-Schomburg-Isolator H
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Hermsdorf Schomburg Isolatoren
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description


      -Verfahren    zur Befestigung des     ILlöppels    von Hängeisolatoren.    Die Befestigung des Klöppels in dem       Klöppelloch    von Hängeisolatoren hat man  lange Zeit hindurch ganz allgemein dadurch  bewirkt, dass der Klöppel mit einem ver  dickten Kopf versehen wurde, der durch den  Hals des     Klöppelloches    gerade noch einge  schoben werden konnte,

   dass man das     Klöp-          pelloch    am Grunde erweiterte und dann eine  im wesentlichen aus     Portlandzement    beste  hende Kittmasse in die Höhlung     eingoss.     Diese Kittmasse übertrug dann nach dem  Erhärten die an dem Klöppel wirkende Zug  beanspruchung als Druckbeanspruchung auf  den     Isolatorkörper.    Wegen der Verschieden  heit der     Ausdehnungskoeffizienten    des Por  zellans und des     Portlandzementes    entstanden  hierbei zahlreiche Schwierigkeiten, die schon  seit einer Reihe von     Jahren    dazu geführt  haben, die Kittmasse durch ein verhältnis  mässig leicht schmelzbares Metall,

   zum Bei  spiel eine Legierung von     Blei-mit    Aluminium  oder andern Metallen, zu ersetzen, die in       flüssigem    Zustand nach Einsetzen des Klöp-         pels    in das     Klöppelloch    eingegossen wurde  und nach dem Erstarren die Befestigung des  Klöppels bewirkte. Hierbei aber hat es sich  zuweilen wieder als Nachteil erwiesen, dass bei  plötzlichen Temperaturerhöhungen des     Isola-          tors,    wie sie beim Entstehen eines Überschlag  lichtbogens vorkommen, der     Metalleinguss     abschmilzt und dann der Klöppel aus dem  Isolator herausfällt.  



  Die Erfindung vermeidet diese Nachteile.  Beiliegende Zeichnung betrifft verschiedene  Ausführungsformen des Befestigungsverfah  rens. In diesen zeigen     Fig.    1 im Längsschnitt  und     Fig.    2 in Ansicht von oben einen in  das     Klöppelloch    eines     Isolatorkörpers    nach  der Erfindung eingesetzten Klöppel, wobei  in     Fig.    2 der     Isolatorkörper    weggenommen  gedacht ist;     Fig.    3 und 4 zeigen in gleich  artiger Darstellung eine abgeänderte Anord  nung;     Fig.    5 stellt in Oberansicht und     Fig.    6  im Schnitt eine als Sicherung verwendete  Scheibe dar;

       Fig.    7 und 8 zeigen, ebenfalls  in Oberansicht und im Schnitt, eine     geänderto         Ausführungsform eines federnden Organes, das  ein     Herabgleichen    eines -aus Drahtwindungen  bestehenden Ringes am Schaft entlang ver  hindert, und     Fig.    9 und 10 zeigen, ebenfalls  in Oberansicht und im Schnitt, eine weitere  abgeänderte Ausführungsform dieses Organes.  



  Der bei J     (Fig.    1) schematisch ange  deutete     Isolatorkörper,    der von beliebiger  bekannter Form sein kann und dessen äussere  Form deshalb nicht mit gezeichnet ist, ist  in ebenfalls üblicher Weise mit einem     Klöp-          pelloch    0 versehen, das nach unten zu, im.  Hals H, sich so weit verengt, dass der ver  dickte Kopf     K1    des Klöppels     K    noch gerade  hindurchgeschoben     werden    kann.

   Auf den  Klöppel     K    ist ein nachgiebiger Körper, in  diesem Fall der aus einem schraubenlinien  förmig gewundenen Draht hergestellte Feder  ring F aufgeschoben, so dass er sich von  unten gegen den     Klöppelkopf        Ki    anlegt.  Wegen seiner federnden und nachgiebigen  Beschaffenheit kann er durch den verengten  Hals H hindurchgeschoben werden und kehrt  dann, wenn er in das erweiterte     Klöppelloch     0 eingetreten ist, wieder in seine natürliche  Form zurück.

   Alsdann wird eine zweckmässig  geschlitzte Scheibe<B>S</B>     (Fig.    5 und 6) über  den     Klöppelschaft    gebracht und von unten  gegen den Federring F geschoben, so dass  sie sich fest gegen diesen Ring anlegt und  auch den Ring fest gegen die untere Fläche  des     Klöppelkopfes        .Ki    drückt.

   In dieser Lage  werden die Scheibe<B>8</B> und der Federring F  dadurch fixiert, dass auf den     Klöppelschaft     ein federnder Sprengring     P        (Fig.    7 und 8)  oder ein Stecksplint     S'p        (Fig.    9 und 10) ge  setzt wird, die von unten gegen die Scheibe       S    geschoben werden und verhindern, dass  während des     Vergiessens    das federnde Organ  F seine Lage zum     Klöppelschaft    ändert.

    Alsdann wird das flüssige Metall     M    einge  gossen, das den     Klöppelkopf,    sowie die     Fi-          xierungsvorrichtungen        S    und     R    (oder     .Sp)     einschliesst und nach dem Erstarren eine feste  Verbindung des Klöppels mit dem Isolator  körper herstellt. Um sicher zu sein, dass  das flüssige Metall auch in die Windungen  des Federringes F eintreten und das ganze         Klöppelloch    erfüllen kann, ist die Scheibe S,  wie aus     Fig.    5 ersichtlich, am Rand mit  Ausschnitten versehen, zum Beispiel gezahnt.  



  Das beschriebene Befestigungsverfahren  bietet folgende Vorteile: Wenn der     Feder-          ring,F    nach Fertigstellung des Hängeisolators  sich in der aus     Fig.    1 ersichtlichen rich  tigen Lage befindet, und dann durch plötz  liche Temperaturerhöhung infolge eines Licht  bogens oder dergleichen die     Metallausgiessung     abschmilzt, so dass das Metall herausfliesst,  so fällt der Klöppel noch nicht herab, son  dern stützt sich mit seinem Kopf     Ki    und  dem darunter liegenden Federring F auf die  Wandung W des     Klöppelloches.    Dass aber  der Federring F die auf der Zeichnung dar  gestellte richtige Lage auch wirklich hat,  wird dadurch sichergestellt,

   dass vor dem  Eingiessen des     Metalles    die Scheibe     S    nebst  der     Fixierungsvorrichtung    R oder     Sp    von  unten her über den     Klöppelschaft    gegen den  Federring geschoben und in dieser Lage mit  dem Metall vergossen werden. Dadurch ist  verhindert, dass etwa während des Eingiessens  des     Metalles    der Federring seine Lage ändert,  so dass er nach dem Eingiessen und Erstarren  des     Metalles    die auf der Zeichnung darge  stellte richtige Lage einnehmen muss.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    3 und  4 werden in der Höhlung der den Federring  bildenden Drahtwindungen Kugeln U aus  Stahl oder einem andern festen Material  untergebracht. Diese Kugeln sind im Durch  messer etwas kleiner als der Innendurch  messer der Drahtwindungen und versteifen  diese derart, dass ein Heraustreten des Klöppels  K nach etwaiger Wegschmelzung des Metall  ausgusses     M    noch sicherer ausgeschlossen ist  als bei den     Fig.    1 und 2, während das Ein  bringen des die Kugeln enthaltenden Feder  ringes durch den Hals H des     Klöppelloches     hindurch ebenso wie in     Fig.    1 und 2 mög  lich ist.  



  Die Kugeln werden in die Drahtwindun  gen am besten eingebracht, bevor die     Win-          dungsenden    miteinander, zwecks Bildung des  Ringes F, verlötet werden. Man könnte sie  jedoch auch durch eine     Einfüllöffnung    ein-      führen, die     maii    durch     Auseinanderbiegen     zweier benachbarter Windungen des Drahtes  herstellen könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Befestigung des Klöppels von Hängeisolatoren im erweiterten Klöppelloch durch Vergiessen mit einem Metall oder einer Metallegierung, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Vergiessen unter den Klöppelkopf ein federndes Organ eingelegt wird, das wäh rend des Eingiessens des Metalles in seiner Lage festgehalten wird durch Figierungsvor- richtungen, die am Klöppelschaft angreifen und verhindern, dass während des Vergie- ssens das federnde Organ seine Lage zum Klöppelkopf ändert,
    aber ebenso wie das federnde Organ selbst mit eingegossen werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Befestigungsverfahren nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass als Zwischen- organ zwischen dem am Klöppelschaft angreifenden Fixierungsorgan (.B oder Sp) und dem Federring (F) eine Scheibe (S) verwendet wird, die am Rand mit Aus schnitten versehen oder gezahnt ist und so den Zutritt des Vergussmetalles zu den Windungen des Federringes nicht ver hindert. z.
    Befestigungsverfahren nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ver giessen unter den glöppelkopf ein aus Drahtwindungen gebildeter federnder Ring eingelegt wird, in dessen Hohlraum .Kugeln eingefüllt werden. 3. Befestigungsverfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kugeln aus Stahl be stehen.
CH130984D 1928-01-05 1928-01-05 Verfahren zur Befestigung des Klöppels von Hängeisolatoren. CH130984A (de)

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