CH130984A - Verfahren zur Befestigung des Klöppels von Hängeisolatoren. - Google Patents
Verfahren zur Befestigung des Klöppels von Hängeisolatoren.Info
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Description
-Verfahren zur Befestigung des ILlöppels von Hängeisolatoren. Die Befestigung des Klöppels in dem Klöppelloch von Hängeisolatoren hat man lange Zeit hindurch ganz allgemein dadurch bewirkt, dass der Klöppel mit einem ver dickten Kopf versehen wurde, der durch den Hals des Klöppelloches gerade noch einge schoben werden konnte,
dass man das Klöp- pelloch am Grunde erweiterte und dann eine im wesentlichen aus Portlandzement beste hende Kittmasse in die Höhlung eingoss. Diese Kittmasse übertrug dann nach dem Erhärten die an dem Klöppel wirkende Zug beanspruchung als Druckbeanspruchung auf den Isolatorkörper. Wegen der Verschieden heit der Ausdehnungskoeffizienten des Por zellans und des Portlandzementes entstanden hierbei zahlreiche Schwierigkeiten, die schon seit einer Reihe von Jahren dazu geführt haben, die Kittmasse durch ein verhältnis mässig leicht schmelzbares Metall,
zum Bei spiel eine Legierung von Blei-mit Aluminium oder andern Metallen, zu ersetzen, die in flüssigem Zustand nach Einsetzen des Klöp- pels in das Klöppelloch eingegossen wurde und nach dem Erstarren die Befestigung des Klöppels bewirkte. Hierbei aber hat es sich zuweilen wieder als Nachteil erwiesen, dass bei plötzlichen Temperaturerhöhungen des Isola- tors, wie sie beim Entstehen eines Überschlag lichtbogens vorkommen, der Metalleinguss abschmilzt und dann der Klöppel aus dem Isolator herausfällt.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Beiliegende Zeichnung betrifft verschiedene Ausführungsformen des Befestigungsverfah rens. In diesen zeigen Fig. 1 im Längsschnitt und Fig. 2 in Ansicht von oben einen in das Klöppelloch eines Isolatorkörpers nach der Erfindung eingesetzten Klöppel, wobei in Fig. 2 der Isolatorkörper weggenommen gedacht ist; Fig. 3 und 4 zeigen in gleich artiger Darstellung eine abgeänderte Anord nung; Fig. 5 stellt in Oberansicht und Fig. 6 im Schnitt eine als Sicherung verwendete Scheibe dar;
Fig. 7 und 8 zeigen, ebenfalls in Oberansicht und im Schnitt, eine geänderto Ausführungsform eines federnden Organes, das ein Herabgleichen eines -aus Drahtwindungen bestehenden Ringes am Schaft entlang ver hindert, und Fig. 9 und 10 zeigen, ebenfalls in Oberansicht und im Schnitt, eine weitere abgeänderte Ausführungsform dieses Organes.
Der bei J (Fig. 1) schematisch ange deutete Isolatorkörper, der von beliebiger bekannter Form sein kann und dessen äussere Form deshalb nicht mit gezeichnet ist, ist in ebenfalls üblicher Weise mit einem Klöp- pelloch 0 versehen, das nach unten zu, im. Hals H, sich so weit verengt, dass der ver dickte Kopf K1 des Klöppels K noch gerade hindurchgeschoben werden kann.
Auf den Klöppel K ist ein nachgiebiger Körper, in diesem Fall der aus einem schraubenlinien förmig gewundenen Draht hergestellte Feder ring F aufgeschoben, so dass er sich von unten gegen den Klöppelkopf Ki anlegt. Wegen seiner federnden und nachgiebigen Beschaffenheit kann er durch den verengten Hals H hindurchgeschoben werden und kehrt dann, wenn er in das erweiterte Klöppelloch 0 eingetreten ist, wieder in seine natürliche Form zurück.
Alsdann wird eine zweckmässig geschlitzte Scheibe<B>S</B> (Fig. 5 und 6) über den Klöppelschaft gebracht und von unten gegen den Federring F geschoben, so dass sie sich fest gegen diesen Ring anlegt und auch den Ring fest gegen die untere Fläche des Klöppelkopfes .Ki drückt.
In dieser Lage werden die Scheibe<B>8</B> und der Federring F dadurch fixiert, dass auf den Klöppelschaft ein federnder Sprengring P (Fig. 7 und 8) oder ein Stecksplint S'p (Fig. 9 und 10) ge setzt wird, die von unten gegen die Scheibe S geschoben werden und verhindern, dass während des Vergiessens das federnde Organ F seine Lage zum Klöppelschaft ändert.
Alsdann wird das flüssige Metall M einge gossen, das den Klöppelkopf, sowie die Fi- xierungsvorrichtungen S und R (oder .Sp) einschliesst und nach dem Erstarren eine feste Verbindung des Klöppels mit dem Isolator körper herstellt. Um sicher zu sein, dass das flüssige Metall auch in die Windungen des Federringes F eintreten und das ganze Klöppelloch erfüllen kann, ist die Scheibe S, wie aus Fig. 5 ersichtlich, am Rand mit Ausschnitten versehen, zum Beispiel gezahnt.
Das beschriebene Befestigungsverfahren bietet folgende Vorteile: Wenn der Feder- ring,F nach Fertigstellung des Hängeisolators sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen rich tigen Lage befindet, und dann durch plötz liche Temperaturerhöhung infolge eines Licht bogens oder dergleichen die Metallausgiessung abschmilzt, so dass das Metall herausfliesst, so fällt der Klöppel noch nicht herab, son dern stützt sich mit seinem Kopf Ki und dem darunter liegenden Federring F auf die Wandung W des Klöppelloches. Dass aber der Federring F die auf der Zeichnung dar gestellte richtige Lage auch wirklich hat, wird dadurch sichergestellt,
dass vor dem Eingiessen des Metalles die Scheibe S nebst der Fixierungsvorrichtung R oder Sp von unten her über den Klöppelschaft gegen den Federring geschoben und in dieser Lage mit dem Metall vergossen werden. Dadurch ist verhindert, dass etwa während des Eingiessens des Metalles der Federring seine Lage ändert, so dass er nach dem Eingiessen und Erstarren des Metalles die auf der Zeichnung darge stellte richtige Lage einnehmen muss.
In der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 werden in der Höhlung der den Federring bildenden Drahtwindungen Kugeln U aus Stahl oder einem andern festen Material untergebracht. Diese Kugeln sind im Durch messer etwas kleiner als der Innendurch messer der Drahtwindungen und versteifen diese derart, dass ein Heraustreten des Klöppels K nach etwaiger Wegschmelzung des Metall ausgusses M noch sicherer ausgeschlossen ist als bei den Fig. 1 und 2, während das Ein bringen des die Kugeln enthaltenden Feder ringes durch den Hals H des Klöppelloches hindurch ebenso wie in Fig. 1 und 2 mög lich ist.
Die Kugeln werden in die Drahtwindun gen am besten eingebracht, bevor die Win- dungsenden miteinander, zwecks Bildung des Ringes F, verlötet werden. Man könnte sie jedoch auch durch eine Einfüllöffnung ein- führen, die maii durch Auseinanderbiegen zweier benachbarter Windungen des Drahtes herstellen könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Befestigung des Klöppels von Hängeisolatoren im erweiterten Klöppelloch durch Vergiessen mit einem Metall oder einer Metallegierung, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Vergiessen unter den Klöppelkopf ein federndes Organ eingelegt wird, das wäh rend des Eingiessens des Metalles in seiner Lage festgehalten wird durch Figierungsvor- richtungen, die am Klöppelschaft angreifen und verhindern, dass während des Vergie- ssens das federnde Organ seine Lage zum Klöppelkopf ändert,aber ebenso wie das federnde Organ selbst mit eingegossen werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Befestigungsverfahren nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass als Zwischen- organ zwischen dem am Klöppelschaft angreifenden Fixierungsorgan (.B oder Sp) und dem Federring (F) eine Scheibe (S) verwendet wird, die am Rand mit Aus schnitten versehen oder gezahnt ist und so den Zutritt des Vergussmetalles zu den Windungen des Federringes nicht ver hindert. z.Befestigungsverfahren nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ver giessen unter den glöppelkopf ein aus Drahtwindungen gebildeter federnder Ring eingelegt wird, in dessen Hohlraum .Kugeln eingefüllt werden. 3. Befestigungsverfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kugeln aus Stahl be stehen.
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