CH131002A - Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke.Info
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Description
Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung feinblasigen ,Schaumes, insbe sondere für Feuerlösch- und Badezwecke, wobei ein. gasförmiger Körper in feiner Ver teilung durch die natürlichen Gefässbündel holzartiger Körper in die mit einem Schaum bildner versetzte Flüssigkeit hineingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet,
dass zum Hin einblasen des gasförmigen Körpers in die Flüssigkeit eine Batterie von auf durch löcherte Röhren aufgereihten, durch Dich tungsringe gegeneinander abgedichteten, quer zur Faserrichtung geschnittenen porösen Holzklötzchen dient, deren Leitgefässe in sehräg zur Fasserrichtung geschnittene Flä chen auslaufen.
Als gasförmiger Körper kann vorteilhaft Pressluft verwendet werden.
Nach diesem Verfahren kann man mit verhältnismässig einfachen Vorrichtungen be liebig grosse Schaummengen in kürzester Zeit erzeugen, und zwar entweder so, dass .der Schaum an der freien Luft oder in einem ge schlossenen Druckgefäss entsteht, aus wel chem er dann als Mittelding zwischen Flüs sigkeit und Gas durch Druckleitungen der Verwendungsstelle zugeführt werden kann. Es sei hier bemerkt,
-dass der feinblasige Schaum durch Verdichtung und Wiederatus- dehnung seine Schaumnatur nicht einbüsst.
Die Zähigkeit und Haltbarkeit des Schau mes als solchen kann noch wesentlich geför dert werden :durch Zusatz schleimigmachen- der Mittel, wie Zucker und leimartiger Stoffe, in selbst ganz geringen Mengen.
Zur Ausführung des Verfahrens dient zweckmässig eine Vielzahl feiner porenartiger Düsen zum Einblasen des gasförmigen Be- staüdteils in die Flüssigkeit. Geeignete Dü sen werden von der Natur (dargeboten durch die natürlichen Gefässbündel in dünnen Holz körpern.
Da bei winkelrecht zur Faserrich- tun, geschnittenen Holzplatten die Poren all zu eng beieinander liegen, werden die Holz körper erfindungsgemäss so geschnitten, @dass die Austrittsfläche schräg zur Faserrichtung liegt.
Als geeignet hat sich insbesondere auf Stein gewachsene Linde .erwiesen. Man reiht in dem offenen oder als Druckgefäss ge schlossenen Gefäss zur Aufnahme der schaumbildenden Flüssigkeit kl@otzförmige Holzkörper auf ein durchlöchertes Rohr un ter gegenseitiger Abdichtung auf und leitet in dieses in der schaumbildenden Flüssigkeit liegende Rohr .den gasförmigen Bestandteil ein. Diese Anordnung lässt sich für ,die Schaumerzeugung im grossen vorteilhaft zu einem Schaumkessel ausgestalten.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach vorliegen der Erfindung, beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 erläutert die Herstellung der aus, Holzkörpern bestehenden feinporigen Düsen; Fig. 2 und 3 beziehen sich auf die erste Ausführungsform; Fig. 4 ist ein Längsschnitt .durch die zweite Ausführungsform; Fig. 5 ist ein Querschnitt in grösserem Massstabe durch einen einzelnen Teil der Fig. 4, und Fig. 6 ist eine Endansicht eines Bestand teils von Fig. 4.
Fig. 1 .der Zeichnung mag zunächst zur näheren Erläuterung der Natur der aus Holz körpern bestehenden feinporigen Düsen die nen. Es sei a der Längsschnitt eines @Stamm- stückes, dessen senkrechte Längsschraffie rung den Verlauf der Gefässbündel andeutet. Werden aus dem Holz .die trapezförmigen Körper c in,der gezeichneten Lage zur Faser richtung herausgeschnitten, so treten die Ge fässbündel in den schräg zur Faserrichtung liegenden Flächen zutage, ohne dass die poren artigen Öffnungen allzu dicht aufeinander liegen.
Bei dem durchbohrten Körper c wer den natürlich nur diejenigen Gefässbündel wirksam, welche zwischen den. Tangenten d-e, d' <I>e',</I> des Bohrungskreises liegen. Düsenkörper wie c sind in den übrigen Figuren vorausgesetzt.
Fig. 2 und :3 stellen einen einfachen of fenen Schaumerzeuger dar. In dem die chaumbildende Flüssigkeit enthaltenden Ge fäss 1 liegen idurchlöcherte Rohre 2, auf wel- ehe Holzkörper c unter gegenseitiger Abdich tung durch Gummiringe 3 aufgereiht sind. Den Rohren 2 wird das gasförmige Mittel un ter Druck zugeführt. Es treten dann in dem wirksamen Bereich ihrer Flanken aus den Holzkörpern Bläschen aus, die beim Aufstieg durch die Flüssigkeit zu ,Schaumbläschen werden.
Bei Verwendung von klotzförmigen Kör pern wie c kann man Vorrichtungen zur Er zeugung von Schaum in grossen Mengen er stellen.
Als weiteres Beispiel einer solchen Vor richtung soll der in Fig. 4 bis 6 gezeichnete Schaumkessel dienen. Er .erinnert an einen Glieder-Dampfkessel, wie der Längsschnitt Fig. 4 erkennen lässt. Schräg ansteigende Rohre 9 verbinden die Wasserkammer 7.0 mit der Schaumkammer 11. In -den Rohren 9 liegen Rohre 2 mit unter Zwischenlage von Dichtungsringen 3 aufgereihten Klötzen c. welche durchaus der Fig. 3 entsprechen.
Die Rohre 2 sind am rechten Ende geschlossen, während sie links mit dem in Fig. 6 teilweise dargestellten System von Verteilungsrohren in Verbindung stehen. Ein querliegendes Hauptrohr 12 leitet das gasförmige Mittel zu und lässt es in,die senkrechten Rohre 13 ein treten, an die sich die Rohre 2 anschliessen. Die schaumbildende Flüssigkeit wird bei 14 in die Wasserkammer 10 eingeleitet.
Vermöge des Druckgefälles und des Auftriebes strö men .die innerhalb der Rohre 9 erzeugten Schaummassen nach .der Schaumkammer 11 hin, wo die Sonderung nach dem spezifischen Gewicht das Niedersenken der nassen Schaum teile bewirkt, während der Schaum im übri gen, nach oben hin immer trockener werdend. der ihn zur Verwendungsstelle führenden Druckleitung 15 entgegen steigt. Bei 16 wird eine absperrbare Leitung zum Wegführen der sich im Grunde der Schaumkammer ansam- melnden Flüssigkeit anzuordnen sein.
Ein solcher Schaumkessel kann auch mit senkrecht stehendem Röhrensystem 9-9 ge baut werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke, wobei ein gasförmiger Körper in feiner Verteilung dureh die natürlichen Gefässbündel holzartiger Körper in die mit einem Schaumbildner versetzte Flüssigkeit hineingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, d@ass zum Hineinblasen des gasförmigen Kör pers in die Flüssigkeit eine Batterie von auf durchlöcherte Röhren aufgereihten, durch Dichtungsringe gegeneinander abgedichteten,quer zur Faserriehtung geschnittenen porösen Holzklötzchen dient, deren Leitgefässe in schräg zur Faserrichtung geschnittene Flä- ehen auslaufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE131002X | 1926-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH131002A true CH131002A (de) | 1929-01-15 |
Family
ID=5663893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH131002D CH131002A (de) | 1926-11-03 | 1927-10-29 | Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131002A (de) |
-
1927
- 1927-10-29 CH CH131002D patent/CH131002A/de unknown
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