CH131002A - Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke.

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CH131002A
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Nikolaus Sandor
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  Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für     Feuerlösch-          und    Badezwecke.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Erzeugung feinblasigen     ,Schaumes,    insbe  sondere für     Feuerlösch-    und Badezwecke,  wobei     ein.    gasförmiger Körper in feiner Ver  teilung durch die natürlichen Gefässbündel       holzartiger        Körper    in die mit einem Schaum  bildner versetzte Flüssigkeit     hineingeblasen     wird, dadurch gekennzeichnet,

       dass    zum Hin  einblasen des     gasförmigen    Körpers in die  Flüssigkeit eine     Batterie    von auf durch  löcherte Röhren aufgereihten, durch Dich  tungsringe gegeneinander abgedichteten, quer  zur     Faserrichtung        geschnittenen    porösen  Holzklötzchen dient, deren     Leitgefässe    in       sehräg    zur Fasserrichtung     geschnittene    Flä  chen auslaufen.  



  Als gasförmiger Körper     kann        vorteilhaft     Pressluft verwendet     werden.     



  Nach diesem Verfahren     kann    man mit  verhältnismässig einfachen Vorrichtungen be  liebig     grosse        Schaummengen    in kürzester Zeit         erzeugen,    und zwar     entweder    so, dass .der       Schaum    an der freien Luft oder in einem ge  schlossenen Druckgefäss entsteht, aus wel  chem er dann als     Mittelding        zwischen    Flüs  sigkeit und Gas durch Druckleitungen der       Verwendungsstelle    zugeführt     werden        kann.     Es sei hier bemerkt,

   -dass der feinblasige  Schaum durch Verdichtung und     Wiederatus-          dehnung    seine     Schaumnatur    nicht einbüsst.  



  Die Zähigkeit und Haltbarkeit des Schau  mes als solchen kann noch wesentlich geför  dert werden :durch Zusatz     schleimigmachen-          der        Mittel,    wie Zucker und     leimartiger     Stoffe, in selbst ganz geringen Mengen.  



  Zur     Ausführung    des Verfahrens dient       zweckmässig    eine Vielzahl feiner     porenartiger     Düsen     zum        Einblasen    des     gasförmigen        Be-          staüdteils    in die Flüssigkeit. Geeignete Dü  sen werden von der     Natur        (dargeboten        durch     die natürlichen Gefässbündel in dünnen Holz  körpern.

   Da bei     winkelrecht    zur Faserrich-      tun, geschnittenen     Holzplatten    die Poren all  zu eng     beieinander    liegen,     werden    die Holz  körper erfindungsgemäss so     geschnitten,        @dass     die Austrittsfläche schräg zur Faserrichtung  liegt.

   Als geeignet hat sich insbesondere auf  Stein gewachsene Linde     .erwiesen.    Man reiht  in dem offenen oder als Druckgefäss ge  schlossenen Gefäss zur Aufnahme der       schaumbildenden        Flüssigkeit        kl@otzförmige     Holzkörper auf ein     durchlöchertes    Rohr un  ter gegenseitiger Abdichtung auf und leitet  in dieses in der schaumbildenden Flüssigkeit  liegende Rohr .den gasförmigen Bestandteil  ein. Diese Anordnung lässt sich für ,die  Schaumerzeugung im grossen vorteilhaft zu  einem     Schaumkessel    ausgestalten.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind zwei  Ausführungsformen einer Vorrichtung zur       Ausführung    des     Verfahrens    nach vorliegen  der     Erfindung,    beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 erläutert die Herstellung der aus,  Holzkörpern bestehenden     feinporigen    Düsen;       Fig.    2 und 3 beziehen sich auf die     erste     Ausführungsform;       Fig.    4 ist ein Längsschnitt     .durch    die  zweite Ausführungsform;       Fig.    5 ist ein Querschnitt in grösserem       Massstabe    durch einen einzelnen Teil der       Fig.    4, und       Fig.    6 ist eine     Endansicht    eines Bestand  teils von     Fig.    4.  



       Fig.    1 .der Zeichnung mag zunächst zur  näheren     Erläuterung    der Natur der aus Holz  körpern bestehenden feinporigen Düsen die  nen. Es sei a der     Längsschnitt    eines     @Stamm-          stückes,    dessen senkrechte Längsschraffie  rung den Verlauf der Gefässbündel     andeutet.     Werden aus dem Holz .die     trapezförmigen     Körper c     in,der    gezeichneten Lage zur Faser  richtung herausgeschnitten, so treten die Ge  fässbündel in den schräg zur Faserrichtung  liegenden Flächen zutage, ohne dass die poren  artigen Öffnungen allzu dicht     aufeinander     liegen.

   Bei dem durchbohrten Körper c wer  den natürlich nur diejenigen Gefässbündel  wirksam, welche zwischen den. Tangenten       d-e,        d'   <I>e',</I> des Bohrungskreises liegen.    Düsenkörper wie c sind in den     übrigen     Figuren vorausgesetzt.  



       Fig.    2 und     :3    stellen einen einfachen of  fenen Schaumerzeuger dar. In dem die       chaumbildende        Flüssigkeit    enthaltenden Ge  fäss 1 liegen     idurchlöcherte    Rohre 2, auf     wel-          ehe    Holzkörper c unter gegenseitiger Abdich  tung durch Gummiringe 3 aufgereiht sind.  Den Rohren 2 wird das gasförmige Mittel un  ter Druck zugeführt. Es treten dann in dem  wirksamen Bereich ihrer Flanken aus den  Holzkörpern Bläschen aus, die beim Aufstieg  durch die Flüssigkeit zu     ,Schaumbläschen     werden.  



  Bei     Verwendung    von     klotzförmigen    Kör  pern wie c kann man Vorrichtungen zur Er  zeugung von Schaum in     grossen    Mengen er  stellen.  



  Als weiteres Beispiel einer solchen Vor  richtung soll der in     Fig.    4     bis    6 gezeichnete  Schaumkessel dienen. Er .erinnert an einen       Glieder-Dampfkessel,    wie der Längsschnitt       Fig.    4 erkennen lässt. Schräg ansteigende  Rohre 9 verbinden die Wasserkammer 7.0  mit der Schaumkammer 11. In -den Rohren 9  liegen Rohre 2 mit unter     Zwischenlage    von  Dichtungsringen 3 aufgereihten Klötzen c.  welche durchaus der     Fig.    3 entsprechen.

   Die  Rohre 2 sind am rechten Ende geschlossen,  während sie links mit dem in     Fig.    6 teilweise  dargestellten System von Verteilungsrohren  in Verbindung     stehen.    Ein querliegendes  Hauptrohr 12 leitet das gasförmige Mittel zu  und lässt es     in,die    senkrechten Rohre 13 ein  treten, an die sich die Rohre 2 anschliessen.  Die schaumbildende Flüssigkeit wird bei 14  in die     Wasserkammer    10 eingeleitet.

   Vermöge  des Druckgefälles und des     Auftriebes    strö  men .die innerhalb der Rohre 9     erzeugten     Schaummassen nach .der Schaumkammer 11  hin, wo die     Sonderung    nach dem spezifischen       Gewicht    das Niedersenken der nassen Schaum  teile bewirkt, während der     Schaum    im übri  gen, nach oben hin immer trockener werdend.  der ihn zur Verwendungsstelle führenden  Druckleitung 15 entgegen steigt. Bei 16 wird  eine     absperrbare    Leitung zum Wegführen     der         sich im Grunde der Schaumkammer     ansam-          melnden    Flüssigkeit anzuordnen sein.  



  Ein solcher Schaumkessel kann auch mit  senkrecht stehendem Röhrensystem 9-9 ge  baut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke, wobei ein gasförmiger Körper in feiner Verteilung dureh die natürlichen Gefässbündel holzartiger Körper in die mit einem Schaumbildner versetzte Flüssigkeit hineingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, d@ass zum Hineinblasen des gasförmigen Kör pers in die Flüssigkeit eine Batterie von auf durchlöcherte Röhren aufgereihten, durch Dichtungsringe gegeneinander abgedichteten,
    quer zur Faserriehtung geschnittenen porösen Holzklötzchen dient, deren Leitgefässe in schräg zur Faserrichtung geschnittene Flä- ehen auslaufen.
CH131002D 1926-11-03 1927-10-29 Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke. CH131002A (de)

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