Verfahren zur Erzeugung feinblasigen Schaumes, insbesondere für Feuerlösch- und Badezwecke. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung feinblasigen ,Schaumes, insbe sondere für Feuerlösch- und Badezwecke, wobei ein. gasförmiger Körper in feiner Ver teilung durch die natürlichen Gefässbündel holzartiger Körper in die mit einem Schaum bildner versetzte Flüssigkeit hineingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet,
dass zum Hin einblasen des gasförmigen Körpers in die Flüssigkeit eine Batterie von auf durch löcherte Röhren aufgereihten, durch Dich tungsringe gegeneinander abgedichteten, quer zur Faserrichtung geschnittenen porösen Holzklötzchen dient, deren Leitgefässe in sehräg zur Fasserrichtung geschnittene Flä chen auslaufen.
Als gasförmiger Körper kann vorteilhaft Pressluft verwendet werden.
Nach diesem Verfahren kann man mit verhältnismässig einfachen Vorrichtungen be liebig grosse Schaummengen in kürzester Zeit erzeugen, und zwar entweder so, dass .der Schaum an der freien Luft oder in einem ge schlossenen Druckgefäss entsteht, aus wel chem er dann als Mittelding zwischen Flüs sigkeit und Gas durch Druckleitungen der Verwendungsstelle zugeführt werden kann. Es sei hier bemerkt,
-dass der feinblasige Schaum durch Verdichtung und Wiederatus- dehnung seine Schaumnatur nicht einbüsst.
Die Zähigkeit und Haltbarkeit des Schau mes als solchen kann noch wesentlich geför dert werden :durch Zusatz schleimigmachen- der Mittel, wie Zucker und leimartiger Stoffe, in selbst ganz geringen Mengen.
Zur Ausführung des Verfahrens dient zweckmässig eine Vielzahl feiner porenartiger Düsen zum Einblasen des gasförmigen Be- staüdteils in die Flüssigkeit. Geeignete Dü sen werden von der Natur (dargeboten durch die natürlichen Gefässbündel in dünnen Holz körpern.
Da bei winkelrecht zur Faserrich- tun, geschnittenen Holzplatten die Poren all zu eng beieinander liegen, werden die Holz körper erfindungsgemäss so geschnitten, @dass die Austrittsfläche schräg zur Faserrichtung liegt.
Als geeignet hat sich insbesondere auf Stein gewachsene Linde .erwiesen. Man reiht in dem offenen oder als Druckgefäss ge schlossenen Gefäss zur Aufnahme der schaumbildenden Flüssigkeit kl@otzförmige Holzkörper auf ein durchlöchertes Rohr un ter gegenseitiger Abdichtung auf und leitet in dieses in der schaumbildenden Flüssigkeit liegende Rohr .den gasförmigen Bestandteil ein. Diese Anordnung lässt sich für ,die Schaumerzeugung im grossen vorteilhaft zu einem Schaumkessel ausgestalten.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach vorliegen der Erfindung, beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 erläutert die Herstellung der aus, Holzkörpern bestehenden feinporigen Düsen; Fig. 2 und 3 beziehen sich auf die erste Ausführungsform; Fig. 4 ist ein Längsschnitt .durch die zweite Ausführungsform; Fig. 5 ist ein Querschnitt in grösserem Massstabe durch einen einzelnen Teil der Fig. 4, und Fig. 6 ist eine Endansicht eines Bestand teils von Fig. 4.
Fig. 1 .der Zeichnung mag zunächst zur näheren Erläuterung der Natur der aus Holz körpern bestehenden feinporigen Düsen die nen. Es sei a der Längsschnitt eines @Stamm- stückes, dessen senkrechte Längsschraffie rung den Verlauf der Gefässbündel andeutet. Werden aus dem Holz .die trapezförmigen Körper c in,der gezeichneten Lage zur Faser richtung herausgeschnitten, so treten die Ge fässbündel in den schräg zur Faserrichtung liegenden Flächen zutage, ohne dass die poren artigen Öffnungen allzu dicht aufeinander liegen.
Bei dem durchbohrten Körper c wer den natürlich nur diejenigen Gefässbündel wirksam, welche zwischen den. Tangenten d-e, d' <I>e',</I> des Bohrungskreises liegen. Düsenkörper wie c sind in den übrigen Figuren vorausgesetzt.
Fig. 2 und :3 stellen einen einfachen of fenen Schaumerzeuger dar. In dem die chaumbildende Flüssigkeit enthaltenden Ge fäss 1 liegen idurchlöcherte Rohre 2, auf wel- ehe Holzkörper c unter gegenseitiger Abdich tung durch Gummiringe 3 aufgereiht sind. Den Rohren 2 wird das gasförmige Mittel un ter Druck zugeführt. Es treten dann in dem wirksamen Bereich ihrer Flanken aus den Holzkörpern Bläschen aus, die beim Aufstieg durch die Flüssigkeit zu ,Schaumbläschen werden.
Bei Verwendung von klotzförmigen Kör pern wie c kann man Vorrichtungen zur Er zeugung von Schaum in grossen Mengen er stellen.
Als weiteres Beispiel einer solchen Vor richtung soll der in Fig. 4 bis 6 gezeichnete Schaumkessel dienen. Er .erinnert an einen Glieder-Dampfkessel, wie der Längsschnitt Fig. 4 erkennen lässt. Schräg ansteigende Rohre 9 verbinden die Wasserkammer 7.0 mit der Schaumkammer 11. In -den Rohren 9 liegen Rohre 2 mit unter Zwischenlage von Dichtungsringen 3 aufgereihten Klötzen c. welche durchaus der Fig. 3 entsprechen.
Die Rohre 2 sind am rechten Ende geschlossen, während sie links mit dem in Fig. 6 teilweise dargestellten System von Verteilungsrohren in Verbindung stehen. Ein querliegendes Hauptrohr 12 leitet das gasförmige Mittel zu und lässt es in,die senkrechten Rohre 13 ein treten, an die sich die Rohre 2 anschliessen. Die schaumbildende Flüssigkeit wird bei 14 in die Wasserkammer 10 eingeleitet.
Vermöge des Druckgefälles und des Auftriebes strö men .die innerhalb der Rohre 9 erzeugten Schaummassen nach .der Schaumkammer 11 hin, wo die Sonderung nach dem spezifischen Gewicht das Niedersenken der nassen Schaum teile bewirkt, während der Schaum im übri gen, nach oben hin immer trockener werdend. der ihn zur Verwendungsstelle führenden Druckleitung 15 entgegen steigt. Bei 16 wird eine absperrbare Leitung zum Wegführen der sich im Grunde der Schaumkammer ansam- melnden Flüssigkeit anzuordnen sein.
Ein solcher Schaumkessel kann auch mit senkrecht stehendem Röhrensystem 9-9 ge baut werden.
Process for producing fine-bubble foam, in particular for fire-fighting and bathing purposes. The invention relates to a method for producing fine-bubble foam, in particular special for fire-fighting and bathing purposes, with a. fine distribution of gaseous bodies through the natural vascular bundles of wood-like bodies into which the liquid mixed with a foaming agent is blown, characterized in that
that to blow the gaseous body into the liquid, a battery of porous wooden blocks lined up through perforated tubes, sealed against each other by sealing rings, cut transversely to the fiber direction, whose guide vessels expire in surfaces cut very much to the barrel direction.
Compressed air can advantageously be used as the gaseous body.
According to this process, relatively simple devices can be used to generate any large amounts of foam in a very short time, either in such a way that the foam is created in the open air or in a closed pressure vessel, from which it is then used as an intermediary between liquid and Gas can be supplied to the point of use through pressure lines. It should be noted here
-that the fine-bubble foam does not lose its foam nature through compression and re-expansion.
The toughness and durability of the foam as such can still be significantly enhanced: by adding slimy agents such as sugar and glue-like substances, even in very small quantities.
To carry out the method, a large number of fine pore-like nozzles are expediently used for blowing the gaseous part of the accumulation into the liquid. Suitable nozzles are provided by nature (through the natural bundles of vessels in thin wood.
Since the pores of wood panels cut at right angles to the fiber direction are all too close together, the wood bodies are cut according to the invention in such a way that the exit surface is inclined to the fiber direction.
Linden tree grown on stone has proven to be particularly suitable. In the open or pressure vessel closed vessel for receiving the foam-forming liquid, block-shaped wooden bodies are lined up on a perforated pipe with mutual sealing and the gaseous component is introduced into this pipe, which is located in the foam-forming liquid. This arrangement can advantageously be configured into a foam kettle for the production of foam on a large scale.
In the accompanying drawing, two embodiments of an apparatus for carrying out the method according to the present invention are shown, for example.
Fig. 1 explains the production of the fine-pored nozzles consisting of wooden bodies; Figures 2 and 3 relate to the first embodiment; Fig. 4 is a longitudinal section through the second embodiment; FIG. 5 is a larger-scale cross-section through an individual part of FIG. 4, and FIG. 6 is an end view of a component of FIG.
Fig. 1 .the drawing may initially to explain the nature of the wood bodies existing fine-pored nozzles the NEN. Let a be the longitudinal section of a trunk, the vertical longitudinal hatching of which indicates the course of the vascular bundles. If the trapezoidal bodies are cut out of the wood in the position shown to the fiber direction, the bundles of vessels come to light in the surfaces inclined to the fiber direction without the pore-like openings being too close to one another.
In the case of the pierced body c, of course, only those vascular bundles are effective which are between the. Tangents d-e, d '<I> e', </I> of the hole circle lie. Nozzle bodies like c are assumed in the other figures.
2 and 3 show a simple open foam generator. In the vessel 1 containing the foam-forming liquid, there are perforated tubes 2 on which wooden bodies c are lined up by rubber rings 3 with mutual sealing. The tubes 2, the gaseous agent is fed under pressure. In the effective area of their flanks, bubbles emerge from the wooden bodies, which become foam bubbles as they rise through the liquid.
When using block-shaped Kör pern like c you can make devices for generating foam in large quantities.
As a further example of such a device before the foam boiler shown in Fig. 4 to 6 is to serve. It is reminiscent of a sectional steam boiler, as the longitudinal section in FIG. 4 shows. Inclined pipes 9 connect the water chamber 7.0 with the foam chamber 11. In the pipes 9 are pipes 2 with lined blocks c with the interposition of sealing rings 3. which entirely correspond to FIG.
The pipes 2 are closed at the right end, while on the left they are connected to the system of distribution pipes partially shown in FIG. A transverse main pipe 12 feeds the gaseous agent and allows it to enter the vertical pipes 13 to which the pipes 2 are connected. The foam-forming liquid is introduced into the water chamber 10 at 14.
By virtue of the pressure gradient and the buoyancy, the foam masses generated within the pipes 9 flow to .the foam chamber 11, where the separation according to the specific weight causes the lowering of the wet foam parts, while the foam otherwise becomes drier towards the top becoming. the pressure line 15 leading to the point of use rises against it. At 16, a line that can be shut off will have to be arranged to carry away the liquid that is basically collecting in the foam chamber.
Such a foam boiler can also be built with a vertical pipe system 9-9.