CH131004A - Abstell- und Auslösevorrichtung an Frankierstempelmaschinen. - Google Patents
Abstell- und Auslösevorrichtung an Frankierstempelmaschinen.Info
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- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B17/00—Franking apparatus
- G07B17/00459—Details relating to mailpieces in a franking system
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Description
Ahstell- und Auslösevorrichtung an Frankierstempelmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ab stell- und Auslösevorrichtung an Frankier stempelmaschinen mit einem mit Hilfe einer a.usrückbaren Kupplung angetriebenen Rota- 1-ions-Druckl-Iörper. Nach der Erfindung wird ein die Kupplung beherrschender Hebel vom Druckkörper bei jeder Umdrehung des letz teren auf Ausiiicken der Kupplung und Still setzen des Druckkörpers eingestellt, in wel cher Stellung er .durch ein Sperrglied ge halten ist.
das mittelst eines zum Bedrucken angelegten Gegenstandes in Auslösestellung eingestellt werden kann und vom genannten Hebel beim Ausrücken der Kupplung selbst tätig in Sperrstellung zurückbewegt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Ab stell- und Auslösevorrichtung an einer Fran kierstempelmaschine mit liegendem Druck zylinder, von welcher Maschine jedoch nur. der zum Verständnis der Erfindung erfor derliche Teil gezeichnet ist; Fig. 2 ist eine Ansicht eines Teils der Abstell- und Auslösevorrichtung in der Ebene l1 II der Fig. 1 gesehen; Fig. 3 und 4 sind gleiche Ansichten des selben Teils, je in anderer Stellung;
Fig. 5 und G sind Ansichten in der Ebene V-V der Füg. 1, und Fig. 7 ist eine Ansicht in der Ebene VII-VII der Fig. 1.
Ein liegender, hohler Druckzylinder 1, der an seinen Enden mittelst Stirnwänden 2 und 3 geschlossen ist, ruht einerseie in einem Ring 4 des Maschinengestelles und anderseits mittelst eines Achszapfens 5 in einem La ger G. Auf dem Achszapfen 5 sind ein mo torisch angetriebenes Schneckenrad 7 und ein mit diesem starr verbundenes Kupplungs rad 8 lose drehbar.
Neben dem letzteren sitzt auf dem Achszapfen 5 eine Sperrscheibe 9 fest und zwischen dieser und der Stirn wand 2 befindet sich eine mittelst eines Armes 10 am Zapfen 11 eines Bockes 12 an- geschlossene, also feststehende Sicherungs scheibe 13. An der Sperrscheibe ist bei 14 eine gebogene Kupplungsklinke 15 gelagert, die mittelst einer Feder 16 in das Kupp lungsrad 8 eingerückt wird.
Die Kupp lungsklinke 15 ragt mit ihrem freien Ende in der Umfangsrichtung des Kupplungsrades in eingerückter Stellung etwas über einen an der Sperrscheibe 9 angeordneten Sperrzahn 9' hinaus (Fig. 6). Bei 17 ist ein Sperrhebel 18 gelagert, welcher mit einem breiten Zahn 18' die Kupplungsklinke 15 und die Sperr scheibe 9 beherrscht. Durch eine -D@ruch- feder 19 wird der Sperrhebel 18 aus dem Bereich der Kupplungsklinke 15 und der Sperrscheibe 9 gehalten (Fig. 6).
Mit einem gegen den Druckzylinder hin abstehenden Arm 20 ragt der Sperrhebel 18 in den Be reich eines Nockens 21, welcher an einer Steuerkurve 22 des Druckzylinders ange ordnet ist. Durch den Nocken 21 wird der Sperrhebel 18 bei jeder Umdrehung des Druckzylinders in der Pfeilrichtung (Fig. 5 und 6) unmittelbar vor der Kupplungsklinke und dem Sperrzahn 9' entgegen der Wirkung der Feder 19 einwärts bewegt, wobei zuerst die Kupplungsklinke gegen den Sperrhebel ta-ifft und mit dem Kupplungsracl ausser Ein griff gebracht, der Antrieb des Druckzylin ders folglich unterbrochen wird.
Kurz dar auf trifft der Sperrzahn 9' gegen den Sperr hebel 18, 18', wodurch der Druckzylinder 1 stillgesetzt wird (Fig.5). Der Sperrhebel ist am freien Ende des unter der Sperr scheibe 9 hindurchgehenden Armes mit einem nach, unten ragenden Fortsatz 18" versehen und ragt in den Bereich eines bei 23 ge# lagerten winkelhebelartigen Sperrgliedes 24, das in einer zur Längsrichtung des Druck zylinders gleichlaufenden Ebene schwingbar ist.
Dieses Sperrglied 24 ist zwischen zwei Anschlägen 25 und 26 hin- und herbeweglich und wird durch eine am obern Ende des auf wärts ragenden Armes angreifende Feder 27, die mit ihrem untern Ende in der vertikalen Mittelebene des Zapfens 23 an einem orts festen Zapfen 28 angeschlossen ist, in der einen oder andern Endstellung gehalten.
Der aufwärts ragende Arm des Sperrgliedes 24 besitzt einen Ansatz 29, welcher in der in Fig. 2 und 4 ersichtlichen Sperrstellung über den Sperrhebel 18 greift und diesen in seiner Sperrstellung hält, in der ein Drehen de3 Druckzylinders in der Antriebsrichtung nicht möglich ist.
Um das Sperrglied 24 aus seiner Sperrstellung in die Auslösestellung (Fig. 3'; umzustellen, zum Beispiel mittelst eines zu bedruckenden Briefes, ist im Bereich einer am Sperrglied 24 befestigten Blattfeder 30 eine im Zählergestell längsverschiebbare Aus lösestange 37 angeordnet, die als Anschlag für den zu bedruckenden Brief einen schei benförmigen Kopf 32 trägt.
Das Sperrglied 24 weist an seinem liegenden Arm im Be reich des Fortsafzes 18" des Sperrhebels 18 einen Zapfen 33 auf, auf welchen der unten abgeschrägte Fortsatz 18" auftrifft, wenn der Sperrhebel aus seiner Auslösestellung (Fig. 6) in clie Sperrstellung (Fig. 5) umge stellt wird, wodurch auch das Sperrglied eine entsprechende Uristellung -aus der Auslöse- stellung in die Sperrstellung erfähi4-.
Es ist nun Vorkehr getroffen, das Drehen des DrLekzylinders und die damit verbun dene Erzeugung eines ungezählten oder un erlaubten Stempelabdruckes zu verhindern, wenn die Maschine aus irgend einem Grunde nicht betriebsbereit ist, zum Beispiel -wenn der im Zählwerk eingestellte Maximalbetrag erreicht, das heisst aufgebraucht ist, oder \renn das Farbwerk geöffnet ist,
oder wenn die im Druekzylinder befindlichen DruclL- ty pen nicht riehtig eingestellt sind. Zu die sem letzten Zweck ist neben dem Sperrglied 24 auf einer in zwei Lagern 34 ruhenden, quer zum Druckzylincler liegenden Welle<B>3,5</B> ein Sicherungshebel 36 angeordnet, welcher in normaler Stellung (Fig. 2 und 3) mit sei nem untern Ende hinter einem seitwärts ab stehenden Fortsatz 24' am liegenden Arm des Sperrgliedes 24 liegt, derart, dass er die Bahn des Fortsatzes 24' freigibt.
Ist da gegen die Maschine nicht in betriebsbereitem Zustand, so ist der Hebel 36 in Sicherungs stellung (Fig. 4), in welcher er finit seinem untern Ende über den Fortsatz 24' greift. In diese Stellung kann der Hebel 36 unter Ver- mittlung von verschiedenen längsverschieb baren Stangen eingestellt werden. Im Innern des Druckzylinders befindet sich eine Stange <B>37,</B> die einerends in der Stirnwand 2 längs verschiebbar geführt und anderends unter dem Einfluss einer Feder 38 in eine Ver tiefung 39 der Stirnwand 3 hineingedrückt und folglich in dieser gehalten ist:.
Durch einen Arm 40 ist das vordere Ende der Stange. 3 7 mit einem Drücker 41 fest ver bunden, der einen in der Stirnwand P quer verschiebbaren Griff 42 durchdringt. Mit dem Griff 42 sind im Druckzylinder längs laufende Stangen 43 gelenkig verbunden. auf denen längt- und querverschiebbare Druck typen (nicht gezeichnet) aneinander gereiht ,,und. Die genannten Drucktypen können nur dann verstellt und in bezug auf eine Druck feldöffnung 44 am Umfang des Druckzylin- der.-; eingestellt werden, wenn die Stange 37 aus der Vertiefung 39 herausbewegt und in bezug auf diese quer verschoben ist.
Zu die sem Zweck muss die Stange 37 mittelst des Drückers 41 entgegen der Wirkung der Feder 38 verschoben werden. Bei der geringsten Verschiebung der Stange 37 nach hinten, tritt deren hinteres Ende in eine passende Offnung 45 der Scheibe 13 ein und sichert .So den Druckzylinder gegen Drehen.
Zur doppelten Sicherung des Druckzylinders ge gen unstatthaftes Drehen desselben, wird die Längsbewegung der Stange 3 7 durch einen von derselben aus dem Druckzylinder seit wärts herausragenden Arm 46 und einen im Bereich des letzteren auf der Welle 35 fest sitzenden Arm 47 auf die Welle 35 und den Sicherungshebel 36 übertragen, welch letz terer dadurch aus der Ruhestellung (Fug. 2 und 3) in die Sperrstellung (Fig.4) ein -estellt wird.
Das obere Ende des Sicherungshebels 36 befindet sich im Bereich einer im Zähler gestell 48 längsverschiebbaren Stange 49, die unter der Einwirkung einer in eine Ringnut 50 der Stange eingreifenden, am freien Ende gabelförmigen Blattfeder 51 normalerweise in ein entsprechendes Loch 52 einer Scheibe 53 hineinragt, die auf einer drehbaren Achse 54 eines aufklappbaren Farbwerkdeckels 55 festsitzt, welcher gewöhnlich den Druck zylinder an seiner obern Hälfte um schliesst. Will man den Farbwerkdeckel öffnen, so ist es erforderlich, die Stange 49 aus der Scheibe 53 herauszuschieben. Zu diesem Zweck wird auf einen Drücker 56 der Blattfeder 51 gedrückt.
Die Stange 49 tritt einerseits aus der Scheibe 53 heraus, gibt also die Achse des Farbwerkdeckels frei, stösst aber anderseits gegen den Siche rungshebel 36, welcher das Sperrglied 24 in seiner Sperrstellung sichert. Beim Öffnen des Farbwerkdeckels dreht sich die Scheibe 53 und verhindert dann beim Loslassen der Blattfeder 51 ein Zurückgehen der Stange 49 und des Sicherungshebels 36 in die Normal stellung (Fig.2 und 3).
Wird der Farb- werkdeckel geschlossen, so dreht sich auch die Scheibe 53 in die ursprüngliche Stellung, zurück und gestattet der Stange 49, in das Loch 52 einzutreten, die dann zugleich den Sicherungshebel 36 freigibt, welcher selbst tätig in seine Normalstellung zurückgeht. Durch das in Fig. 1 nur schematisch an- ;redeutete Zählwerk 5 7 wird die Maschine ferner blockiert, wenn der in der Post zum voraus einbezahlte Höchstbetrag aufge braucht ist, auf den das Zählwerk in hier nicht näher erläuterter, üblicher Weise ein gestellt ist.
Unter Vermittlung eines auf einer Welle 58 festsitzenden Hebels 59 und einer an dem letzteren a.ngelenkten Stange 60, die am untern Ende eine Führung 61 durchdringt, ist normalerweise ein unter dem Einfluss einer Feder 6 2 am Sicherungshebel 36 anliegender, um einen vertikalen Zapfen 63 drehbarer Hebel 64 gehindert, den Siche rungshebel aus seiner Normalstellung heraus in die Sperrstellung (Fug. 4) zu drehen.
So bald die Welle 58 vom Zählwerk aus so ge dreht wird, dass die Stange 60 den Hebel 64 freigibt. stösst letzterer gegen den Siche rungshebel 36 und bewegt diesen aus seiner Normalstellung in die Sperrstellung. Als dann ist man genötigt, durch Einzahlung des im Zählwerk eingestellten Maximalbetrages bei der Post die Aufhebung der Sperrung zu erwirken, beispielsweise, in dem ein neuer von der Post herausgegebener Kontroll streifen (nicht gezeichnet) in das Zählwerk eingeführt und dadurch der Hebel 64 in die Stellung zurückbewegt wird, in welcher er durch die Stange<B>60</B> arretiert ist und den Sicherungshebel 36 nicht beeinflusst.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass die Erzeugung eines Frankierstempelab druckes auf unbefugte Weise, bei nicht be triebsbereiter Maschine nicht möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abstell- und Auslösevori-ichtung an Fran kierstempelmaschinen mit einem mit Hilfe einer a.usrückbaren Kupplung a.ngetiiebenen Rotations-Druckkörper, dadurch gekennzeich net, dass ein die Kupplung beherrschender Hebel vom Druckkörper bei jeder Umdrehung des letzteren auf Ausrücken der Kupplung und Stillsetzen des Druckkörpers eingestellt wird, in welcher Stellung er durch ein Sperr glied gehalten ist,das mittelst eines zuin Be drucken angelegten Gegenstandes in Aus lösestellung eingestellt werden kann und vom genannten Hebel beim Ausrücken der Kupp lung selbsttätig in Sperrstellung zurück- bewegt wird,- UNTERANSPRüCHE 1. Abstell- und Auslösevorriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Sperrglied des den Druckkörper beherrschenden Sperrhebels von einem Sicherungsorgan überwacht ist, das bei.betriebsbereiter Frankierstempelmaschine eine solche Sbellung einnimmt, dass es das genannte Sperrglied zur Auslösung des Druckkörpers freigibt, dagegen von ver schiedenen Stellen der Frankiermaschine aus in eine solche Stellung eingestellt werden kann, dass es das Sperrglied gegen Freigabe des Sperrhebels sichert. 2: Abstell- und Auslösevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da.durch gekennzeichnet, dass das Sperrglied ein in zwei Stellungen einstellbarer, in denselben mittelst einer Feder gehaltener Hebel mit zwei auseinander liegenden An schlägen ist, zwischen welche Anschläge der Sperrhebel des Druckkörpers mit Spiel hineinragt und von welchen Anschlägen der eine den SpeiThebel beherrscht und der andere zur Umstellung des Sperr.. gliedes aus der Ruhestellung in die Sperr stellung durch den Sperrhebel dient, wenn dieser aus seinerRuhestellung in die Sperr stellung zur Ausrückung der Kupplung und Stillsetzung des Druckkörpers be wegt wird.3. Abstell- und Auslösevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperr hebel am einen Ende des Druckkörpers, welcher als liegender Hohlzylinder aus gebildet ist, in, einer quer zur Längsrichtung des letzteren liegenden Ebene und das Sperrglied in einer mit der Längsrichtung des Druckzylinders gleichlaufenden Ebene schwingbar ist.4. Abstell- und Auslösevorriclitung riaeh Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss zur Um stellung des Sperrgliedes aus seiner Sperrstellung in die Ruhestellung zur Freigabe des Sperrhebels, neben dein Druckzylinder eine mit diesem gleich laufende, längsverschiebbare. Stange an geordnet ist, deren Auslösebewegung auf das Sperrglied unter Velinittlung einer Feder übertragen wird.5. Abstell- und Auslösevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das das Sperrglied überwachende Sicherungsorgan ein Hebel ist, welcher auf einer quer zum Druckzylinder liegenden Welle festsitzt, die im Bereich eines aus dem Druck zylinder an dessen Umfang heraus ragenden Armes einer in dem Druck zylinder längsverschiebbaren Stange einen zweiten Hebel trägt, so da.ss durch ent- sprechendes Verschieben der im Druck zylinder angeordneten Stange das Siche rungsorgan in die Sicherungsstellung ein gestellt werden kann.6. Abstell- und Auslösevorrichtung nach Pa- tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, bei welcher der Druckzylinder an der obern Hälfte normalerweise von einem auf klappbaren Farbwerkdeckel umgeben ist, dadurch.gekennzeiehnet, dass der Farb- werkdeckel in seiner normalen Stellunn gegen Aufklappen durch eine im Bereich des Sicherungsorganes liegende, längsver- sehiebbare Stange gesperrt ist,die zum (iffnen des Farbwerkdeckels mit diesem dureh entsprechende Ifängsversehiebung ausser Verbindung gebracht werden kann, wobei die Stange das Sicherungsorgan in die Sicherungsstellung bewegt.7. Abstell- und Auslösevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Be reich des Sicherungsorganes ein von einerri, Zählwerk aus gewöhnlich gesperrter He bel angeordnet ist, welcher nach Freigabe unter dem Einfluss einer Feder das Si- eherungsorga.n selbsttätig in die Siche rungsstellung einstellt.
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