CH131207A - Fernbedienungsanlage, mit Hilfe deren die Stellungen von in einer Nebenstelle angeordneten, verstellbaren Organen in der Hauptstelle angezeigt werden. - Google Patents

Fernbedienungsanlage, mit Hilfe deren die Stellungen von in einer Nebenstelle angeordneten, verstellbaren Organen in der Hauptstelle angezeigt werden.

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CH131207A
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Inventor
Siemens & Halske Aktiengesellschaft
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Siemens Ag
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  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

Description


      Fernbedienungsanlage,        znit    Hilfe deren die Stellungen von in einer Nebenstelle ange  ordneten, verstellbaren Organen in der Hauptstelle angezeigt werden.    Es sind     Fernbedienungsanlagen    bekannt,  bei denen die jeweiligen Stellungen beweg  licher Organe in einer Überwachungsstelle,  im folgenden auch Hauptstelle genannt,  durch handbediente Stellungszeiger angezeigt  werden.  



  Gemäss der Erfindung dient in einer       hernbedienungsanlage    für verstellbare Or  gane zur Anzeige der Stellung jedes ver  stellbaren Organes ein einziges Glied. Die  aes ist mit einem von Hand bedienten       (@uittungsschalter    verbunden, der seinerseits  mit einem von dem verstellbaren Organ ge  steuerten Schalter elektrisch derart     ver-          hunden    ist, dass ein Alarmstromkreis     be-          täugt    wird, wenn die Stellungen der beiden  Sehalter untereinander nicht übereinstimmen.

    Der überwachende Beamte wird durch     den     Alarmstromkreis gezwungen, den betreffen  den Stellungszeiger aufzusuchen und in die  neue     Anzeigestellung    umzulegen.     Hierdurch       leistet er gewissermassen die     Quittung    da  für, dass er sich über die     Art    der statt  gefundenen Änderung klar geworden ist.  Aus diesem Grunde wird der mit dem hand  bedienten Stellungszeiger verbundene Schal  ter als Quittungsschalter bezeichnet. Der       Quittungsschalter    kann selber als Stellungs  zeiger dienen.  



       Anzeigevorrichtungen    gemäss der Erfin  dung können nicht allein dazu benutzt wer  den, die Stellung von Ölschaltern anzuzeigen,  sondern zum Beispiel auch die anderer ver  stellbarer Organe, zum Beispiel die Stellung  von Dampf- oder Wasserhähnen, von Zei  gern, die angeben, ob ein bestimmter Druck  oder eine bestimmte Spannung überschritten  oder     unterschritten    wird, und dergleichen.  Auch tritt die durch die Erfindung gelöste  Aufgabe nicht allein bei der     Überwachung          elektrischer        Verteilungsnetze,    sondern auch  in andern Betrieben auf.

        Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung       dieser    Art mit einer Haupt- und einer Ne  benstelle ist in     Fig.    1 dargestellt.  



  In der Hauptstelle H läuft ein Kontakt  arm 1 über eine Reihe von Arbeitskontak  ten, die auf der Kontaktscheibe 2 ange  bracht sind. In der     Nebenstelle    N läuft  ein entsprechender Schaltarm 3 über die  Arbeitskontakte einer Kontaktscheibe 4.  Auf irgend eine Weise wird dafür gesorgt,  dass beide Kontaktarme so gleichmässig um  laufen, dass sie einander entsprechende Ar  beitskontakte gleichzeitig berühren.

   Sie  können beispielsweise durch Synchron  '     motoren    angetrieben werden, die an dem  selben Wechselstromnetz liegen; es ist aber  auch bekannt, die     Kontaktarme    nach jeder  Umdrehung oder einem     bestimmten    Teil der       -Umdrehung    anzuhalten und sie durch einen  Stromstoss gleichzeitig wieder in Gang zu       setzen-.        -I\ür    die     Erfindung    ist die Art, wie  der Gleichlauf sichergestellt wird, ohne Be  deutung. Für zwei der in der Nebenstelle  zu     steuernden    Organe ist der     Steuervorgang     beispielsweise dargestellt.

   Für die übrigen  Organe kann er in     gleicher    Weise aus  gebildet werden. Eines der Organe werde       beispielsweise    durch eine Welle 5 gesteuert.  Auf dieser sitzt ein doppelarmiger Hebel 6,  der     durch    Arbeitsmagnete 7 und 8 in die  eine oder andere Lage eingestellt wird.  Der Arbeitsmagnet 7 ist mit dem Arbeits  kontakt 9 verbunden, der Arbeitsmagnet 8  mit dem Arbeitskontakt 10. Die entspre  chenden Arbeitskontakte 11 und 12 in der  Hauptstelle sind mit Kontakten 13 und 14       verbunden,    von denen der eine oder der an  dere durch einen Kommandoschalter 15 an  die Stromquelle 16 angelegt werden kann.

    Wird beispielsweise durch den Kommando  schalter 15 der Kontakt 14 geschlossen, so  läuft, sobald die Kontaktarme 1 und 3 die  Arbeitskontakte 12 und 10     erreicht    haben,       ein    Strom von der     Stromquelle    16 über  einen geschlossenen     Kontakt    69, den Kom  mandoschalter 15, Kontakt 14, Arbeits  kontakt 12, Kontaktarm 1, Fernleitung 17,  Kontaktarm 3, Arbeitskontakt 10, Arbeits-         magnet    8, Leitung 18 und .die     Fernleitung     19 zurück zur Stromquelle 16. Der Arbeits  magnet 8 legt den     doppelarmigen    Hebel 6  in die gewünschte andere Lage.  



  Damit die Umlegung des Hebels 6 nach  der Hauptstelle gemeldet wird, ist er durch  eine Verbindungsstange 20 mit einem Schal  ter 21 verbunden. Dieser     schliesst    in seiner  neuen Lage einen Kontakt 22, der mit dem       Arbeitskontakt    28 verbunden ist. Diesem  entspricht in der Hauptstelle der Arbeits  kontakt 24, von dem eine Leitung zu einem       Kontakt    25 führt. An diesem Kontakt     liege     ein Schalter 26, der über einen Arbeits  magneten 27 und eine Leitung 28 mit der  Stromquelle 16 verbunden ist.

   Sobald die  Kontaktarme 3 und 1 die     Arbeitskontakte     23 und 24 erreicht haben,     wird    der Arbeits  magnet 27 erregt und zieht einen Sperr  hebel 63 zurück, der     eine    Schaltklappe 29  in angehobener Stellung festhielt. Diese  'fällt jetzt und schliesst einen Kontakt 30,  über den eine Alarmglocke 31 unter Strom  gesetzt wird. Gleichzeitig     unterbricht    die  Schaltklappe den Kontakt 69. so da. wei  tere Kommandos durch den Kommando  schalter 15 vorläufig nicht mehr wirksam  werden können. Der Alarm veranlasst den  bedienenden Beamten, festzustellen, welche  von den als Fallklappe ausgebildeten Schalt  klappen gefallen ist.

   Um das Alarmsignal  31 abzustellen, muss er einen     zugehörigen     Schalter 26 mittelst des Handgriffes 33 in  seine andere Stellung umlegen. Der Schal  ter 26, der     Quittungsschalter,    schliesst dann  den Kontakt 32. Der Handgriff 33 ist mit  einem Daumen 34 versehen, durch den die  Schaltklappe 29 wieder angehoben, das Sig  nal 31 dadurch stillgesetzt und der Kom  mandostromkreis durch die Kontakte 69  wieder geschlossen wird. Derselbe Hand  griff 33 zeigt als     Stellungzeiger    durch seine  Stellung auch die neue Lage des in der  Nebenstelle N     umgelegten        Organes    an. Dies  sei beispielsweise ein     Ölschalter,    der ge  schlossen worden ist.

   Eine     Strichmarke    am       Handgriff    33 versinnbildlicht die geschlos  sene Stellung.      Der zweite, in der Zeichnung dargestellte       Stellungszeiger    35 befindet sich in der Lage,  in der er die     Schlussstellung    eines     Ölschal-          ters    anzeigt. Der zugehörige Kommando  schalter 36 ist jedoch gerade umgelegt wor  den und hat über die     Arbeitskontakte    3 7  und 38 die Umlegung des Hebels 39 in der  Nebenstelle veranlasst. Dieser wird nämlich  durch zwei Arbeitsmagnete     gesteuert,    die  mit den Arbeitskontakten 38 und 66 ver  bunden sind. Die Verbindungsleitungen sind  der Übersichtlichkeit wegen nur angedeutet.

    Infolge der Bewegung des Hebels 39, durch  die der mit ihm verbundene Ölschalter ge  öffnet worden ist, ist beim weiteren Um  lauf der Kontaktarme über die Arbeitskon  takte 40 und 41 ein Stromkreis zustande ge  kommen, durch den der Arbeitsmagnet 42  erregt worden ist, so dass die Fallklappe 43  gefallen ist. Sie hat dabei die Kontakte 100  unterbrochen und durch Schliessung der  Kontakte 44 die Alarmglocke 31 in Tätig  keit gesetzt. Der Beamte muss dann den  Handgriff des Stellungszeigers 35 umlegen,  so     da.ss    der Stellungszeigers, die Öffnungs  stellung anzeigt. Dadurch wird die Fall  klappe 43 wieder angehoben, das Alarm  signal unterbrochen und die Unterbrechung  des Kommandostromkreises wieder beseitigt.  



  Die Stellung der in der Nebenstelle  liegenden Ölschalter ist nun aber nicht  allein von den aus der Hauptstelle ankom  menden Kommandos abhängig, sondern sie  können auch von Hand geöffnet werden  oder     dureh    Relais, die zum Beispiel bei       Nurzschluss    oder     Erdschluss    ansprechen, um  eine     beschädigte)    Leitungsstrecke aus dem  Netz     abzutrennen.    Es sei angenommen.

   dass  der mit dem Hebel 39 verbundene     Ölschal-          ter    durch die     Leitungsschutzrelais    geöffnet       worden    ist und nicht durch Umlegung des       Kommandoschalters        36,.    Diesem möge also  entgegen der zeichnerischen Darstellung am  Kontakt 45 liegen. Die Meldung über     die,     Öffnung     desiÖlschalters        gelangt    trotzdem  in derselben Weise, wie oben beschrieben,  in die Hauptstelle und löst die     FallklaWe     43 aus..

   Solange sie in der ausgelösten Stel-         lung    liegen bleibt, tritt der Kommando  schalter 36 nicht in Tätigkeit, auch wenn  die Kontaktarme 1 und 2 bei ihrem näch  sten Umlauf die Arbeitskontakte 46 und 66  erreicht haben, denn der Kommandostrom  kreis ist bei 100 unterbrochen. Sobald aber  durch Umlegung des Stellungszeigers 35 die  Fallklappe 43 wieder angehoben ist, so wird  bei der nächsten Umdrehung der     l#ContA-t-          arme    der     Ölschalter    39 wieder eingeschaltet  und, falls der Leitungsfehler noch nicht       beseitig;    ist, von der     Leitungsschutzeinrich-          t.ung    wieder geöffnet     usf.     



  Um     derartige    unerwünschte Kommandos  zu verhindern, wird in diesem     Ausf        ührungs-          beispiel    dafür Sorge getragen, dass ein Kom  mandoschalter niemals in einer Kontakt  stellung stehen bleiben kann, sondern in  seine Mittellage zurückgeführt werden muss,  ehe der zugehörige Stellungszeiger umgelegt  werden kann. Das     lässt    sich in einfacher  Weise durch eine Sperrung erreichen, die  in     Fig.    2 für den Kommandoschalter 1.5  und den Stellungszeiger 33 dargestellt ist.

    Der Kommandoschalter, der in     Fig.    1 mit  15 bezeichnet ist, besteht hier aus einer  Scheibe 101 mit einer Nase 47, durch die  in der einen Endlage der Kontakt 13, in  der andern Endlage der Kontakt 14 ge  schlossen wird. In der Mittellage sind beide  Kontakte geöffnet. Die Scheibe 101 ist mit  einer Schlüsselöffnung versehen. Der Schlüs  sel besteht aus einem Zapfen 1.02, der in  der Abbildung im Schnitt dargestellt ist  und der am untern Ende die Vorsprünge  1,03 trägt. Mit dem Stellungszeiger 33 ist  eine     Kurvenscheibe    49     starr    verbunden, die  vor der Schlüsselöffnung der Scheibe 101  vorbeigeht.

   Die     Kurvenscheiben    hat     zwei     Aussparungen 104 und 105, die in den bei  den Ruhestellungen des Stellungszeigers 33  die Schlüsselöffnung freigeben, aber eine  Drehung der Kontaktscheibe 49 verhindern,  wenn der Schlüssel eingeführt ist. Vor der  Scheibe<B>101</B> liegt eine nicht gezeichnete       Schlüsselplatte    mit einer Schlüsselöffnung.

    die das     Einführen    und Herausziehen des  Schlüssels nur in der dargestellten Mittel-      lüge     ermöglicht,    während sie in den Kontakt  lagen die Stifte 103     festhält.    Soll beispiels  weise der Hebel 6 in     Fig.    1 umgelegt wer  den, so- wird der Schlüssel in die Scheibe  101     (Fig.    2) eingeführt und um 45   gegen       den    Sinn des Uhrzeigers gedreht. Dadurch  wird der Kontakt 14 geschlossen, und, so  bald die Kontaktarme die Arbeitskontakte  10 und 12 erreicht haben, legt der Arbeits  magnet 8 den Hebel 6 um. Der Schalter 21       schliesst    den Kontakt 22 und veranlasst, dass  die Fallklappe 29 fällt.

   Der Beamte kann  jedoch den Stellungszeiger 33 nicht um  legen. da er durch den Schlüssel gesperrt  ist. Er muss also zunächst den Schlüssel  und damit den Kommandoschalter in die       Mittelstellung    zurückdrehen und den Schlüs  sel herausziehen; erst dann ist die Umlegung  des Stellungszeigers 33 und damit die Ab  stellung des Alarmsignals 31 und die Wie  derherstellung des Kommandostromkreises  durch .die     Kontakte    69 möglich.  



  Wenn aber alle Kommandoschalter stets  in der Mittellage stehen, so könnte der Be  amte nicht erkennen, ob irgend eine Schalter  stellung in der Nebenstelle durch ein von  ihm gegebenes Kommando oder selbsttätig  von der Nebenstelle aus veranlasst worden  ist. Daher ist ein besonderer Zeiger 53       (Fig.    2) vorgesehen, der auf einer Schlepp  scheibe 54 fest angebracht ist. Diese  Scheibe sitzt lose auf einer Achse     55,    um  die auch das Zahnrad 56 drehbar ist. Es  greift in ein Zahnrad 57 ein, das mit der  Scheibe 101 starr verbunden ist. Das Zahn  rad 56 trägt einen Anschlagstift 58; der in  eine Aussparung der Schleppscheibe 54  hineinragt.

   Die gezeichnete Stellung des  Zeigers 53 lässt erkennen, dass das vorher  gehende Kommando auf Öffnung des     Öl-          schalters    gerichtet war. Wird aber die  Scheibe 101 um eine     Achtelsumdrehtmg    ge  dreht, derart, dass der Kontakt 14 geschlos  sen wird, so macht das halb so grosse Zahn  rad 56 eine     Viertelsumdrehung,    und der  Anschlagstift 58 nimmt die Schleppscheibe  54 und damit den Zeiger     53    in die neue       Stellung    mit.

   Bei Zurückführung des Kom-         mandoschalters    in die     Mittellage        wandert     der Stift 58 wieder in die vorherige Lage,  aber ohne die     Schleppsekeibe    54 mitzuneh  men, legt sich vielmehr nur an die andere  Kante der Aussparung. In dieser Weise  zeigt der Zeiger 53 jederzeit die letzte Kom  mandostellung an.  



  Ein besonders ungünstiger Zufall kann die  Ursache sein, dass die     Leitungsschutzeinrich-          tungen    beispielsweise den mit dem Hebel 6  verbundenen Ölschalter selbsttätig öffnen,  unmittelbar nachdem     erb    durch den Kom  mandoschalter 14 über die Arbeitskontakte  12 und 10 eingelegt worden ist.

   Wenn dann  die Kontaktarme über den     Rückmeldekontak-          ten    23 und 24 angelangt sind, erfolgt     keine     Meldung nach der Hauptstelle, da der     Öl-          schalter    ja bereits wieder in der     gezeie.h-          neten    Lage steht, der Kontakt 22 also un  terbrochen ist. Der Beamte wartet dann noch  auf die Rückmeldung über die Ausführung  seines Kommandos und lässt daher den Kom  mandoschalter 15 am Kontakt 14 stehen.  Beim nächsten Umlauf der Kontaktarme  wird der Ölschalter abermals     eingelegt,    um  durch die     Leitungsschutzrelais    sofort wie  der herausgeworfen zu werden.

   Ein derarti  ges unerwünschtes Spiel wird aber verhütet.  wenn zwischen den mit dem Ölschalter ver  bundenen Hebel 6 und dem Schalter 21 eine       -nicht    dargestellte Verzögerungseinrichtung       eingeschaltet    ist, die dann,     wenn    der     Öl-          schalter    in die gezeichnete Öffnungslage  übergeht, die Öffnung des Kontaktes 22 und  die Schliessung des     Kontaktes    122 verzögert.  Die Verzögerungszeit wird so bemessen, dass  sie grösser ist als die Zeit, die der Kontakt  arm 3 braucht, um von dem Arbeitskontakt  10 zum     Rückmeldekontakt    23 zu gelangen.  Der Kontakt 22 dagegen wird ohne Ver  zögerung geschlossen.

   Wird dann der Öl  schalter unmittelbar nach der     Einschaltung     des Arbeitsmagnetes 8 durch die     Leitungs-          schutzrelais    wieder geöffnet, so bleibt gleich  wohl der Schalter 21 noch beim Kontakt 22  liegen, bis über dem     Arbeitskontallt    23 die  Rückmeldung erfolgt ist; erst dann folgt  der Schalter 21 der Bewegung des Ölschal-           Fers    und sendet bei der nächsten Umdrehung  Sie Meldung über die selbsttätige Öffnung.

    Man kann die     Verzögerungszeit    für den  Kontakt 122 so genau bemessen,     da.ss    die  Ausführung eines Öffnungskommandos über  den Arbeitskontakt 9 noch bei derselben  Umdrehung über den     Rückmeldekontakt    123  gemeldet wird. Man     kann:    aber auch die  Verzögerungszeit zur Sicherheit etwas län  ger wählen und sich damit begnügen, dass  die     Rückmeldung    über die Öffnung des  Schalters erst nach der nächsten Umdrehung  der Kontaktarme eintrifft.  



  Die gleichzeitig als     Handgriff    dienen  den Stellungszeiger 33 und 35 können be  sonders übersichtlich in der Weise angeord  net werden,     da.ss    sie sich in den Aussparun  gen einer Deckplatte drehen, die in     Fig.    1  'mit Marken 61 und 62 versehen ist. Der       Stellungszeiger        33    gibt dann in der gezeich  neten Lage die Öffnungsstellung eines elek  trischen Schalters, der Zeiger 35 die     Schluss-          ctellung    in besonders anschaulicher Weise  wieder.

   Die Stellungszeiger 33 und 35     usw.     können derart angeordnet und die Marken 61       lind    62 usw. derart miteinander verbunden  werden, dass ein Plan des ganzen Netzes  entsteht, innerhalb dessen die Stellungszei  ger 33, 35 usw. die Schalterstellungen an  geben.

   Wenn solche Netzpläne     umfangreicher     Sind, empfiehlt es sich, sie     getrennt    von  der Bedienungstafel aufzustellen: In diesem  Falle werden     z-v#"eckmässigerweise    die Stel  lungszeiger 33 nicht selbst als Handgriffe  ausgebildet, sondern die Stellungszeiger wer  den getrennt angeordnet und werden von den       Handgriffen    gesteuert, beispielsweise auf  elektrischem Wege durch Hilfskontakte,  die von den Handgriffen 33, 35 usw. in  ihren Endlagen geschlossen werden. Die       ferngesteuerten    Stellungszeigers liegen inner  halb eines Planes des gesamten Verteilungs  netzes, das nun ganz beliebig mehr oder we  niger weit von der Bedienungstafel entfernt  aufgestellt werden kann.  



  Die Möglichkeit, den     Betriebszustand     eines Netzes mit Hilfe des Netzplanes  schneller übersehen zu können, wird um so    wertvoller, je schneller bei automatischer  Änderungen der     Ölschalterstellungen    die  betreffenden Stellungszeiger von dem Über  wachungsbeamten gefunden und umgelegt  werden. Darum kann die Überwachungs  einrichtung dadurch     vervollkommnet    wer  den, (ass ausser dem jedem einzelnen Stel  lungszeiger zugeordneten     Alarmsignal    auch  noch ein Gruppensignal betätigt wird, wel  ches allen in einer Gruppe zusammen  gefassten Alarmsignalen gemeinsam ist.  Ausserdem kann noch ein Alarmsignal für  alle     Gruppen    vorgesehen werden.

   Nachdem  dann dieses Alarmsignal angezeigt hat, dass  überhaupt eine     Änderung    vor sich gegangen  ist,     gestattet    das Gruppensignal, mit     einem     Blick festzustellen, in welcher Gruppe der  Anlage, beispielsweise auf welchem Schalt  tafelfeld der Beamte die verstellten Schalter  zu suchen hat. Dadurch wird es ihm erspart,  sämtliche Felder daraufhin zu prüfen; er  braucht vielmehr nur auf dem allein in  Betracht kommenden     Schalttafelfeld    das  hier ergangene Einzelsignal zu suchen, was  eine grosse Zeitersparnis bedeutet. Auch wenn  einmal mehrere Einzelsignale     .gleichzeitig     erscheinen,     wird    diese Feststellung wesent  lich erleichtert.  



  Ein .Ausführungsbeispiel einer solchen  Schaltung ist in der     Fig.    3 dargestellt. So  bald in der Unterstation, beispielsweise an  einem Schalter, eine Veränderung eingetre  ten ist, wird durch Vermittlung der Fern  bedienungsanlage, die nicht mit gezeichnet  ist, ein bestimmtes Relais 301 erregt, das  dem     betreffenden    Schalter zugeordnet ist.  Infolgedessen gibt die     Klinke    302 einen  Winkelhebel 303 frei. Dieser     trägt    eine  Fallklappe 304 und schliesst ausserdem mit  seiner     Kontaktzunge    305 die Kontakte 306.

    Die gefallene Klappe 304 ist das dem ein  zelnen     Ölschalter    zugehörige Einzelsignal,  die in dem als Beispiel gedachten Falle dem  Bedienungspersonal anzeigt, dass der Schal  ter A eine Bewegung ausgeführt hat. Durch  die Kontaktzunge 305 und die Kontakte 306  wird das für sämtliche zu     überwachenden     Teile gemeinsame Alarmsignal 3131; das      hier als Signallampe dargestellt ist, an die       Stromquelle    316 angelegt. Die Lampe 3181  leuchtet daher auf.     Ausserdem    wird ein  Relais 307     erregt,    durch das ein Schalter 308  geschlossen     wird,    der die Gruppenlampe 309  ebenfalls an die Stromquelle 316 anlegt, so  dass auch diese aufleuchtet.

   Das Relais 307  lieb in einer Zuleitung zum Alarmsignal  8181, die den drei Relais 301, 311 und 321       gemeinsam    ist. Die Gruppenlampe 309  leuchtet also stets dann und nur dann auf,  wenn eines dieser drei Relais     angesprochen     hat.

   Die Gruppenlampe 3,19 wird dagegen  durch ein Relais 317 eingeschaltet, und die  ses     -liegt    in     denjenigen        Zuleitungen    zum  Alarmsignal 3131, die durch die Relais     331,.     341, 351     und    361 geschlossen werden;  ebenso gehört die Gruppenlampe 329 zu den  Relais 371,<B>3</B>81 und<B>391.</B> Je nachdem, wel  che der -drei Gruppenlampen 309, 319 oder  329 aufleuchtet, weiss das Bedienungsperso  nal, in welcher     Gruppe    es die gefallene       Fallklappe    zu suchen hat.

   Die Fallklappe  ist mit einem Zeichen<I>A, B, C</I> usw. ver  sehen, das den betreffenden Schalter oder  das     betreffende    verstellbare Organ     kenn-          zeichnet.     



  Die Gruppe kann, um die Bedienung be  sonders zu erleichtern, in verschiedener  Weise gebildet werden,. Man kann die ein  zelnen Unterstationen in     Gruppen    zusam  menfassen, man kann aber auch alle     Öl-          schalter    in eine Gruppe nehmen und andere  Schalter, die     beispielsweise        bci    Überschrei  tung von Höchsttemperaturen, Höchst  drücken und dergleichen in der Nebenstelle  geschlossen werden, zu einer andern Gruppe  zusammenfassen.  



  Das -schnelle Auffinden des einem auto  matisch ausgelösten Schalter zugehörigen  Alarmsignals kann auch dadurch wesentlich  erleichtert     werden,    dass an Stelle der Fall  klappe ein Signal tritt, das viel auffälliger  ist als eine Fallklappe, nämlich eine Signal       lampe,    die solange Blinklicht gibt, bis der  Stellungszeiger die neue Stellung des     ein-          oder    angeschalteten Ölschalters wieder rich  tig anzeigt; dann gibt sie Dauerlicht. Die    Aufmerksamkeit des     Wächters    wird da  durch sofort auf den betreffenden Schalte       gelenkt,    so dass jede Sucharbeit erspar  bleibt.

   Ausserdem ist eine     Störung    an de  Lampe, zum Beispiel Ausbrennen oder Lok  kern in der Fassung leicht zu erkennen, d;  sie dann weder ruhiges, noch     Flackerlich     gibt, sondern ganz erlischt. Dabei     kani     natürlich der zu überwachende     Schaltei          zum,    Beispiel ein     Ölschalter,    ebenso  wohl von einem Kommandoschalter,     a1     auch beispielsweise von Hand oder von eine  Schutzvorrichtung beeinflusst werden.  



  Die     Fig.    4 zeigt als     Anwendungsbeispie     der Erfindung das Schaltungsschema fit  die Überwachung eines elektrischen     Lei          tungsnetzes    von einer Hauptstelle     H    aus  Von den zu überwachenden, entfernt     ange          ordneten    Schaltern 401 ist nur einer     ge     zeichnet.

   Die in der     Fig.    4 gezeigte Aus       lösestellung    dieses Schalters wird gegen     di(     Kraft einer Feder 422 durch     Erregung    sei       ner        Auslösespule    421 erreicht, die mittels  der Leitungen 423 über den Kommando  schalter 424 an eine     Hilfsstromquelle        mil     den Polen 404, 405 angeschlossen ist  Der Schalter 401 ist mit Hilfskontakter  402, 403 versehen, die mit der Hilfsstrom  quelle durch Leitungen 406, 407     verbunder     sind.

   Je nach der Stellung des Schalter;  wird einer dieser beiden Kontakte 402, 403  durch den Kontaktarm 408 mit einer drit  ten Leitung 408' zur Überwachungsstelle in  Verbindung gebracht. Diese     Leitung        führi     über die Spule 409 eines Relais 410 und  zu dem verstellbaren Kontakt 411 de:  Quittungsschalters 412. Stehen die bei  den Kontaktarme 411 und 408 in ein  ander entsprechender Stellung, wie in der  Abbildung, in der der Kontaktarm 411  auf dem mit a (=     "Aus.")    bezeichneten  Kontakte liegt, so sind die beiden Kontakt  arme mit demselben Pol 404 der     Leiturig          verbundern,    und die Spule 409 ist stromlos.

    In diesem Falle liegt der Kontaktarm 413  des Relais 410 an dem     rechten    Kontakt 414,  und eine dem Quittungsschalter zugeordnete  Lampe 415 ist an die     Hilfsstromquelle    404,      405 gelegt und brennt mit stetigem Licht.  Stimmt dagegen die Stellung des Kontakt  armes 41.1 des Quittungsschalters nicht mit  der des Kontaktarmes 408 an dem zu  steuernden Schalter 401 überein, liegt zum  Beispiel der Kontaktarm 411 in der punk  tierten Stellung an e (= "Ein"), zeigt also  fälschlich Einschaltung des Schalters 401  an, so wird die Spule 409 über diesen Kon  taktarm erregt und der     Kontaktarm    413  des Relais 410 an den andern Kontakt 416  gelegt.

   Hierdurch wird die Lampe 415 an  einen periodisch wirkenden Unterbrecher       -11.7    gelegt und     brennt.    mit flackerndem  Licht so lange,     Lbis    \durch     Umlügung    des  Quittungsschalters 41.2 die richtige Stellung  herbeigeführt ist. Statt eines mechanischen       Unterbrechers    417 kann die bekannte Rei  henschaltung von Widerstand und Kapazi  tät benutzt werden, wenn für die entweder  direkt an die     Hilfsstromquelle    oder     paralle'.     ,in die Kapazität zu legende Lampe 15 eine       Glimmlichflampe    gewählt wird.  



  Mit dem Quittungsschalter 412 kann ein  weiterer Schalter 418 mechanisch gekuppelt  sein, durch den beliebige Signaleinrichtun  gen zur Anzeige der Stellung des Quittungs  schalters selbst, nicht zur Anzeige der       Falschstellung    eingestellt werden können.  



  Es bereitet Schwierigkeit, die Kommando  schalter und die Stellungszeiger, die zusam  mengehören, auch übersichtlich auf kleinem  Raum zusammenzustellen. Vor allem die  Netzpläne verlieren ihre Klarheit, wenn  ausser dem Stellungszeiger noch der     Quit-          lungsscha.lter    und das Alarmsignal einzeln  in den Plan aufgenommen werden.  



  hie Schwierigkeit, die sämtlichen zu  sammengehörigen Geräte an einer Stelle im  Netzplan so zu vereinigen, dass auch das  Bild des Plans nicht gestört     -wird,    kann       dadurch    behoben     werden,    -dass die beiden  Schalter, Kommando- und Quittungsschal  ter.

   in dem die Tafel des Planes     durch-          @e        tz@nden    Teil als konzentrische Zylinder  ausgebildet sind, und dass (las     Warnungs-          oder        Alarmsignal,    (las die falsche     Stellung     des Quittungsschalters angibt, als eine    Lampe im Innern des Schalters angeordnet  ist., die bei falscher Stellung des Quittungs  schalters aufleuchtet. insbesondere Blink  licht gibt.  



       Fig.    5 zeigt im     Längsschnitt    ein Aus  führungsbeispiel einer solchen Anordnung.  Von dem vor die Vorderseite der Tafel 501  vorspringenden Teil der Schaltvorrichtung       gehört    der äussere Rand 502 zu einem Hohl  zylinder 503; an dem die Schaltmesser 504  eines Kommandoschalters     mittelst    eines Rin  ges 505 befestigt sind. Der Hohlzylinder     50'3     wird auf einem feststehenden Zylinder 506  geführt, der an der Vorderseite mit einem  Rand 507 versehen und auf der Rückseite  in einer Tafel 508 befestigt ist, die eine  axiale Verschiebung des     Hohlzylinders    503  unmöglich macht.

   Im Innern des festen  Zylinders 506 ist ein Hohlzylinder 509 dreh  bar angeordnet, der     mittelst    eines Ringes  510     Schaltmesser    511 und 512 für einen  Quittungsschalter und einen Hilfsschalter  trägt.  



  Im Innern des Zylinders 509 befindet  sich eine Lampenfassung 513. Durch die  Lampe 514 wird ein aus der Vorderwand  515 des Quittungsschalters hervortretender  Körper<B>516</B> aus durchscheinendem Material,  wie trübem Glas, Zelluloid,     Galalith    oder  dergleichen, erleuchtet.

   Dieses vortretende,  durchscheinende Stück, besitzt zweckmässig  die Form einer Leiste, wie dies die Vorder  ansicht in     Fig.    6 beispielsweise     zeigt.    Durch  die .Stellung dieser Leiste wird dann die  Stellung des Quittungsschalters 511 an  gegeben, während die Stellung des Kom  mandoschalters 504 durch eine Marke 517  an dem Rand     50'2    und durch entsprechende  Beschriftung der Tafel mit den Worten       "ein"    und     "aus",    oder in ähnlicher Weise  angegeben wird. Die Stellung des Quit  tungsschalters<B>511</B> auf Ausschaltung wird  durch die punktierte Stellung 516' der leuch  tenden Marke angezeigt.  



       Die    Lampe 14, die das Zeichen für die  Stellung des Quittungsschalters erleuchtet.       -wird    gleichzeitig benutzt, um die richtige  oder falsche Stellung des Quittungsschalters      anzuzeigen. Sie wird in einer     Schaltung     verwendet, die bei falscher Stellung des       Quittungsschalters    einen periodischen Un  terbrecher in den Stromkreis der Lampe  schaltet, so dass sie Blinklicht gibt.  



  Bei der in     Fig.    1 beispielsweise dar  gestellten     Fernbedienungsanlage    können die       Stellungszeiger    33 und 35     in    eine falsche       Stellung    gelegt werden, ohne dass dieser  Fehler erkannt wird, bis die Kontaktarme  1, 8 die     betreffenden    Signalkontakte er  reichen. Dann erst ertönt die Glocke 31.

    Da aber     meistens    eine ganze Anzahl von  Organen zu überwachen ist -und diese im  allgemeinen, zum Beispiel durch die Kon  taktarme X und 3 nacheinander vorüber  gehend elektrisch verbunden werden, bleibt  der versehentlich verstellte Stellungszeiger  oft recht lange in der falschen Lage stehen,  ehe seine elektrische - Verbindung an die  Reihe kommt.  



  Um diese Unzulänglichkeit zu beseitigen;  wird in dem in     Fig.    7 dargestellten Bei  spiel ein     Pendelgliecl    in Abhängigkeit von  der Lage des zu überwachenden Organes  selbsttätig eingestellt, das mit dem von Hand  betätigten Stellungszeiger derartig zusam  menwirkt, dass bei nicht übereinstimmender  Stellung beider die Signaleinrichtungen be  tätigt werden. Das Pendelglied ist der Ein  wirkung von Hand entzogen, kann also, nach  dem es die richtige Stellung einmal - ein  genommen hat, nicht in die falsche Stellung  umgelegt werden. Der Stellungszeiger kann  dann in die nicht zutreffende Lage über  haupt nicht übergeführt werden, ohne dass       ein    Alarmvorrichtungen in Tätigkeit treten.  



  In der Nebenstelle N (siehe     Fig.    7) lie  gen die beweglichen Organe,     Ölschalter,    Ven  tile oder dergleichen, deren Stellung über  wacht werden soll. Eines dieser Organe ist  mit 701 bezeichnet. Es ist durch eine Ver  bindungsstange 702 mit einem Umschalter  <B>703</B> gekuppelt, der in der     gezeichneten    Lage  am Kontakt 704 liegt. Nimmt das beweg  liche Organ 701 die     punktiert        angedeutet::     Lage ein, so liegt der Umschalter 703 am  Kontakt 705. Der Umschalter 703 ist durch    eine Leitung 706 mit einem Kontakt     70'4     verbunden, der auf einer Scheibe 708 ange  ordnet ist.

   Andere     Kontakte    dieser     ScheibE     sind mit den Umschaltern der übrigen be  weglichen Organe verbunden. Der in     dei     Nebenstelle N liegenden Kontaktscheibe 7,08  entspricht eine Kontaktscheibe 709 in der  Hauptstelle H. -Über die Kontakte dieser  Scheibe     laufen.        Kontaktaizne    710 und 711  gleichzeitig um, so dass in demselben Augen  blick, in dem der Arm 71'0 den Kontakt<B>707</B>       berührt,    der Arm 711 den entsprechenden  Kontakt 712 schliesst. Vom Kontakt 712  führt eine Leitung 713 zu dem polarisierten  Relais 714, das durch die Fernleitung 716       mit    dem in der Nebenstelle N liegenden  Nulleiter einer Stromquelle 717 verbunden  ist.

   Eine zweite Fernleitung 715 verbindet  die beiden     Kontaktarme    710 und 711 mit  einander. Die Kontaktzunge 718 des pola  risierten Relais 714 spielt zwischen den  Kontakten 719 und 7<B>2</B>0. Ein von Hand     be-          dienter    Stellungszeiger 721 liegt entweder,  wie gezeichnet, an dem Kontakt 722 oder  an dem Kontakt 723. Die Kontakte<B>719</B>       und    723 sind miteinander und mit dem po  sitiven Pol einer Stromquelle 724 verbun  den. Die Kontakte 720 und 722 sind eben  falls miteinander und mit dem negativen  Pol der Stromquelle     verbunden.    Die Kon  taktzunge 718 und der Umschalter 721 sind  miteinander über die     Elektromagnetwicklung     725 verbunden.

   Der Anker 726 des     Elektro-          magnetes        steuert    die Kontaktpaare 727, 728,  729 und 730. Über die     Kontakte    727 ist  ein hier nicht gezeichneter     K.'omma.ndostrom-          kreis    geführt, mit Hilfe dessen das zu über  wachende Steuerorgan in der Nebenstelle N  von der Hauptstelle H aus in die eine oder  die andere Stellung umgelegt werden kann.  Über die Kontakte 729 ist eine Lampe<B>731</B>  an die Stromquelle 724 gelegt.

   Diese ist       entweder    in -unmittelbarer Nähe des als  Stellungszeiger dienenden Quittungsschal  ters 721 angeordnet oder mit ihm selbst  irgendwie verbunden, wie dies zum Beispiel  in den     Fig.    5 und 6 dargestellt ist. Wenn  das bewegliche Kontaktglied 732 in seiner      andern Lage steht, ist der Kontakt 729 ge  öffnet und der Kontakt 728 geschlossen.  Die Lampe 731 liegt dann an der Strom  quelle über einem Kontakt 733, der durch  die umlaufende Daumenscheibe 734     abweeli-          selnd    geöffnet und geschlossen wird, so     da.ss     die Lampe 731 Blinklicht gibt. Über dem  Kontakt 730 ist ein Alarmsignal 735 an die  Stromquelle 724 gelegt.

   Die     Vorrichtung     arbeitet folgendermassen:  Es sei angenommen,     da.ss    das bewegliche  Organ 701 zunächst in der, punktiert an  gedeuteten Lage gestanden habe und eben  erst in die ausgezogen gezeichnete Lage  übergeführt wurde. Die Kontaktzunge 718  des     polarisierten    Relais 724 liegt dann noch  am Kontakt 719 und der Schalter 721 am       Nontakt    723.

   In dem Augenblick, in dem       (lie    umlaufenden Kontaktarme 710 und 711  ihre     Kontaktarme    707 und 712 berühren,  geht ein Stromstoss vom negativen Pol der  Stromquelle 717 über den Kontakt 704, den       l1nischalter   <B>703,</B> die Leitung<B>706,</B> Kontakt  <B>707,</B> Kontaktarm 710, Fernleitung 715,  Kontaktarm 711, Kontakt 712, Leitung 713,  polarisiertes Relais 714 und durch die Fern  leitung 716 zum Nulleiter der     Stromquelle     717     zurück.    Das polarisierte Relais wird  erregt und legt die Kontaktzunge 718 an       den    Kontakt 720.

   Infolgedessen geht ein  örtlicher     Stromkreis    vom positiven Pol der  Stromquelle 724 über den Kontakt 723, den  noch an ihm anliegenden Stellungszeiger  und     Quittungsschalter   <B>721,</B> die Magnetwick  lung 725, die     Kontaktzunge    718, den Kon  takt 720! zurück zum negativen Pol. In  folgedessen.     ziehii    der Elektromagnet 725  seinen Anker 726 an. Dieser öffnet den     Kon-          t        akt    727 und damit den Kommandostrom  kreis; dadurch ist es vorläufig unmöglich  gemacht, das Organ 701 von der Haupt  stelle 11 aus umzusteuern.     Ausserdem    wird  der Kontakt 729 geöffnet, der Kontakt 728  geschlossen.

   Das hat zur Folge, dass die  Lampe 731 kein ruhiges, sondern Blinklicht  gibt. Ferner wird der Kontakt 730 ge  schlossen, so     da.ss    das Alarmsignal 735 in  Tätigkeit tritt, hier ebenfalls als Signal-    Lampe dargestellt. Das Alarmsignal macht  das Bedienungspersonal darauf aufmerksam;  dass überhaupt eine Änderung eingetreten  ist. Das als Einzelsignal dienende Blink  licht der Lampe 731 lässt erkennen, welches  der in der Nebenstelle N befindlichen Or  gane von der Änderung betroffen ist, und  der     unmittelbar    an oder neben dem Blink  licht liegende     Stellungszeiger    721     wird    in  die gezeichnete Stellung umgelegt, so dass  der     Kontakt    723 geöffnet und der Kontakt  t222 geschlossen wird.

   Dadurch wird - der  Elektromagnet 725 stromlos, der Kommando  stromkreis wird durch den Kontakt 727  wieder geschlossen, die Lampe 731 gibt  wieder ruhiges Licht und das Alarmsignal  735 tritt ausser Tätigkeit. Der .Schalter 721  dient gleichzeitig als Stellungszeiger, indem  er beispielsweise - in der gezeichneten Stel  lung über dem Buchstaben E angibt, dass  das Organ 701 in der Einschaltstellung  steht, während die     nicht    gezeichnete Lage  mit dem Buchstaben A die Ausschaltstel  lung bedeutet.

   Würde versehentlich der Um  schalter 721 nachträglich wieder in die  andere Lage umgelegt werden, so würde der       Elektromagnet    725 sofort wieder Strom be  kommen und sowohl das Einzelsignal 731,  wie das Alarmsignal 735 betätigen, so dass  das Bedienungspersonal ohne Verzug auf  die     uniichtige    Stellung aufmerksam und ge  zwungen wird, die     richtige    Stellung des  Anzeigers 721 wieder herzustellen, und zwar  unabhängig davon, ob die Kontaktarme 710  und 711 bereits wieder die Kontakte 707  und 712 erreicht haben.  



  Das in der Hauptstelle H angeordnete  Pendelglied 71.8, das     selbsttätig    entsprechend  der Stellung des zu überwachenden     Organes     701 eingestellt wird, ist der Verstellung von  Hand entzogen. Der von Hand zu     betäti-          gende    Stellungszeiger 721 ist mit dem  Pendelglied 718 derartig elektrisch verbun  den, dass bei nicht entsprechender Stellung  beider die Signale ausgelöst werden. Bei dem  in     Fig.    7     beschriebenen    Beispiel ist die  Verbindung der beiden Schaltglieder elek  trisch durchgeführt. Sie kann aber auch           mechanisch    durchgeführt werden, wie     Vig.    8  zeigt.

   Das polarisierte Relais 814 verstellt  eine Schwinge     $38.    Das     Anzeigeglied    ist     liier     als eine drehbare Scheibe 841     dargestellt,    de  ren aus der     Zeichnungsebene        hervorragender     Handgriff 842 gleichzeitig dazu dient, um  anzuzeigen, ob das zu überwachende Organ  in der     Einschalt-    oder Ausschaltstellung  steht. Eine Verbindungsstange 843 ist an  die Schwinge 838 mit so viel Beweglichkeit       angelenkt,    dass das Umstellen des Anzeige  gliedes 841 und der     Schwinge    838 möglich  ist.

   Die Verbindungsstange 843 trägt in der       Mitte    einen Kontakt 844, der mit dem  Elektromagneten 825 verbunden ist. Wenn  die Schwinge 838 infolge der Erregung des       polarisierten    Relais 814 in die punktiert  gezeichnete Lage verstellt wird, geht die  Verbindungsstange 843 in die diagonale,  punktiert gezeichnete Lage über, und der  Kontakt 844 berührt eine feststehende Kon  taktplatte 845. Diese ist mit dem positiven  Pol und der Elektromagnet 825 mit dem       negativer4    Pol der Stromquelle verbunden.  Infolge der Berührung zwischen 844 und  845 wird der Magnet 825 erregt, so dass  ebenso wie bei     Fig.    7 die Signalstromkreise       geschlossen    und der Kommandostromkreis  geöffnet wird.

   Das     Bedienungspersonal    hat  dann den Stellungszeiger 841 in der Pfeil  richtung um<B>90'</B> zu drehen. Die Verbin  dungsstange 843 steht dann in der jenseiti  gen, ebenfalls     punktiert    gezeichneten Lage,  in der sie den Kontakt 845 nicht mehr be  rührt. Die     selbsttätige    Umstellung der       Schwinge         & 38    oder die Umstellung des     A.n-          zeigegliedes    841 von Hand würde die     Sig-          nale-wieder    in Tätigkeit setzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernbedienungsanlage, mit Hilfe deren die Stellungen entfernt angeordneter, ver stellbarer Organe angezeigt werden, da durch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Stellung jedes verstellbaren Organes ein ein ziges Glied dient, welches mit einem von Hand bedienten Quittungsschalter verbun den ist, der seinerseits mit einem von dem verstellbaren Organ gesteuerten Schaltei elektrisch derart verbunden ist, da.ss bei nick übereinstimmender Stellung beider Selialtei ein Alarmstromkreis betätigt wird.
    UNTERANSPRÜUCHE 1. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss dei Alarmstromkreis eine Schaltklappe um legt. 2. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daP die Schaltklappe so mit dem Stellungs zeiger gekuppelt ist, dass durch Umleger des Zeigers die Schaltklappe wieder an gehoben wird.
    3. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, bei der die verstellbaren Or gane nicht nur durch Betätigung von in der Hauptstelle angeordneten Kom mandoschaltern, sondern auch durch andere Einflüsse gesteuert werden kön nen, dadurch gekennzeichnet, dass der infolge Stellungsänderung eines verstell baren Organes entstehende Alarmstrom kreis denjenigen Kommandoschalter un wirksam macht, der das betreffende ver stellbare Organ steuert. 4. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Alarmstromkreis umgelegte Schaltklappe, solange sie umgelegt ist, den Stromkreis des Kommandoschalters unterbricht.
    5. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch einen Alarmstromkreis un wirksam gemachter Kommandoschalter durch Betätigung eines Stellungszeigers wieder wirksam gemacht werden kann und dass der Kommandoschalter mit dem Stellungszeiger derart gekuppelt ist, dass' er nur, wenn er geöffnet ist, wieder wirksam gemacht werden kann.
    6. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommandoschalter durch einen nur bei eeöffnetem Kommandoschalter wie- der herausziehbaren Steckschlüssel be tätigt wird, und da.ss der Stellungszeiger mit Hilfe des Steckschlüssels derart ver riegelt ist, dass er nur bei herausgezoge nem Steckschlüssel betätigt werden kann. 7. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 5, gekennzeichnet durch einen Schleppzeiger, der die letzte Kontakt stellung des Kommandoschalters anzeigt, auch wenn der Kommandoschalter be reits wieder geöffnet ist.
    B. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, wobei die Stellungen der in der Nebenstelle eines elektrischen Energie verteilungsnetzes liegenden Leitungs schalter angezeigt werden sollen, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem Quittungsschalter gekuppelten Stellungs zeiger einen Teil einer Nachbildung des Energieverteilungsnetzes bilden und durch ihre jeweilige Lage den Zustand des Netzes veranschaulichen. 9. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachbildung ; des Energieverteilungs- netzes getrennt von den Quittungs schaltern aufgestellt ist..
    10. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, bei der sowohl Steuerströme, als auch Signalströme durch in der Haupt- und Nebenstelle gleichzeitig um laufende Kontaktarme geschlossen wer den, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Ausschaltung eines Leitungsschal ters der ,Signalstromkreis erst nach einer Verzögerungszeit geschlossen wird, die grösser ist als die Zeit, innerhalb deren die Kontaktarme von den betreffenden Steuerkontakten bis zu den betreffenden Signalkontakten gelangen.
    11.. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Zeichen fehlender Übereinstimmung zwi- sehen der Stellung des verstellbaren Or- ganes und seines Stellungszeigers Blink licht! gegeben wird.
    12. Pernbedienungsanlage nach Unteran spruch 11, bei der das verstellbare Or gan mit einem Hilfsschalter gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Kontakte des Hilfsschalters und des mit dem Stellungszeiger gekuppel- ten Quittungsschalters paarweise mit den Polen einer Stromquelle verbunden sind und dass die Schalter selbst über ein Relais verbunden sind, das je nach dem, ob es stromdurchflossen ist oder nicht, Blinklicht oder Dauerlicht ein schaltet.
    18. Fernbedienungsanlage nach Patentan- sprueh, bei der die in der Nebenstelle angeordneten verstellbaren Organe ver mittelst eines in der Hauptstelle ange ordneten Kommandoschalters gesteuert werden können. dadurch, gekennzeich net, dass' . die Schaltglieder der Kom mandoschalter und der Leitungsschalter auf konzentrischen Zylindern montiert sind. <B>3</B>. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere der Zylinder hohl ausgebildet ist und dass in dem freien Innenraum zusätzliche Vorrichtungen angeordnet sind.
    15. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenraum des hohlen Zylinders die Lichtquelle für den Stellungszeiger angeordnet ist., die Blinklicht oder Dauerlicht gibt. 16. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 1ss, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderrand des äussern der beiden Zylinder als Handgriff ausgebildet ist.
    17. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch den bei fehlender Übereinstim mung betätigten Alarmstromkreis ausser den Alarmsignalen für die einzelnen Stellungszeiger auch Gruppensignale betätigt werden, welche allen in einer Gruppe zusammengefassten Alarmsigna len gemeinsam sind.
    18. Fernbedienungsanlage nach - Unteran- sprüch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die von den zu einer Gruppe zusammen gefassten Alarmsignalen kommenden Lei tungen über ein Relais geführt sind, w elches das Gruppensigna,1 einschaltet und über eine allen Gruppen gemein same Alarmvorriehtung geführt sind.
    19. Fernbedienungsanlage nach Patentan spruch,- gekennzeichnet. durch Pendel glieder, die sich in Abhängigkeit von den verstellbaren Urgauen selbsttätig einstellen und mit den handbedienten Stellungszeigern derart zusammenwir ken, dass' bei Nichtübereinstimmung der Stellungen die Alarmsignale in Tätig keit treten.
    ?0. Fernbedienungsanlage nach Unteran spruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Pendelglied, als auch der Stellungszeiger als doppelpoliger Schal ter ausgebildet ist, und dass die zusam mengehörigen Kontakte der beide:
    Schalter paarweise an den Polen eine Stromquelle liegen, während die Schal terglieder über einen Elektromagnete: miteinander verbunden sind, der di Alarmvorrichtungen in Tätigkeit setzt \?1. Fernbedienungsanlage nach Unteran Spruch 19, dadurch gekennzeichnet, da.J das Pendelglied und der Stellungszeige durch ein mechanisches Zwischengliec miteinander verbunden sind, das be nicht übereinstimmender Stellung beide die Signale in Tätigkeit. setzt.
CH131207D 1926-11-11 1927-11-02 Fernbedienungsanlage, mit Hilfe deren die Stellungen von in einer Nebenstelle angeordneten, verstellbaren Organen in der Hauptstelle angezeigt werden. CH131207A (de)

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