Fernbedienungsanlage, znit Hilfe deren die Stellungen von in einer Nebenstelle ange ordneten, verstellbaren Organen in der Hauptstelle angezeigt werden. Es sind Fernbedienungsanlagen bekannt, bei denen die jeweiligen Stellungen beweg licher Organe in einer Überwachungsstelle, im folgenden auch Hauptstelle genannt, durch handbediente Stellungszeiger angezeigt werden.
Gemäss der Erfindung dient in einer hernbedienungsanlage für verstellbare Or gane zur Anzeige der Stellung jedes ver stellbaren Organes ein einziges Glied. Die aes ist mit einem von Hand bedienten (@uittungsschalter verbunden, der seinerseits mit einem von dem verstellbaren Organ ge steuerten Schalter elektrisch derart ver- hunden ist, dass ein Alarmstromkreis be- täugt wird, wenn die Stellungen der beiden Sehalter untereinander nicht übereinstimmen.
Der überwachende Beamte wird durch den Alarmstromkreis gezwungen, den betreffen den Stellungszeiger aufzusuchen und in die neue Anzeigestellung umzulegen. Hierdurch leistet er gewissermassen die Quittung da für, dass er sich über die Art der statt gefundenen Änderung klar geworden ist. Aus diesem Grunde wird der mit dem hand bedienten Stellungszeiger verbundene Schal ter als Quittungsschalter bezeichnet. Der Quittungsschalter kann selber als Stellungs zeiger dienen.
Anzeigevorrichtungen gemäss der Erfin dung können nicht allein dazu benutzt wer den, die Stellung von Ölschaltern anzuzeigen, sondern zum Beispiel auch die anderer ver stellbarer Organe, zum Beispiel die Stellung von Dampf- oder Wasserhähnen, von Zei gern, die angeben, ob ein bestimmter Druck oder eine bestimmte Spannung überschritten oder unterschritten wird, und dergleichen. Auch tritt die durch die Erfindung gelöste Aufgabe nicht allein bei der Überwachung elektrischer Verteilungsnetze, sondern auch in andern Betrieben auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dieser Art mit einer Haupt- und einer Ne benstelle ist in Fig. 1 dargestellt.
In der Hauptstelle H läuft ein Kontakt arm 1 über eine Reihe von Arbeitskontak ten, die auf der Kontaktscheibe 2 ange bracht sind. In der Nebenstelle N läuft ein entsprechender Schaltarm 3 über die Arbeitskontakte einer Kontaktscheibe 4. Auf irgend eine Weise wird dafür gesorgt, dass beide Kontaktarme so gleichmässig um laufen, dass sie einander entsprechende Ar beitskontakte gleichzeitig berühren.
Sie können beispielsweise durch Synchron ' motoren angetrieben werden, die an dem selben Wechselstromnetz liegen; es ist aber auch bekannt, die Kontaktarme nach jeder Umdrehung oder einem bestimmten Teil der -Umdrehung anzuhalten und sie durch einen Stromstoss gleichzeitig wieder in Gang zu setzen-. -I\ür die Erfindung ist die Art, wie der Gleichlauf sichergestellt wird, ohne Be deutung. Für zwei der in der Nebenstelle zu steuernden Organe ist der Steuervorgang beispielsweise dargestellt.
Für die übrigen Organe kann er in gleicher Weise aus gebildet werden. Eines der Organe werde beispielsweise durch eine Welle 5 gesteuert. Auf dieser sitzt ein doppelarmiger Hebel 6, der durch Arbeitsmagnete 7 und 8 in die eine oder andere Lage eingestellt wird. Der Arbeitsmagnet 7 ist mit dem Arbeits kontakt 9 verbunden, der Arbeitsmagnet 8 mit dem Arbeitskontakt 10. Die entspre chenden Arbeitskontakte 11 und 12 in der Hauptstelle sind mit Kontakten 13 und 14 verbunden, von denen der eine oder der an dere durch einen Kommandoschalter 15 an die Stromquelle 16 angelegt werden kann.
Wird beispielsweise durch den Kommando schalter 15 der Kontakt 14 geschlossen, so läuft, sobald die Kontaktarme 1 und 3 die Arbeitskontakte 12 und 10 erreicht haben, ein Strom von der Stromquelle 16 über einen geschlossenen Kontakt 69, den Kom mandoschalter 15, Kontakt 14, Arbeits kontakt 12, Kontaktarm 1, Fernleitung 17, Kontaktarm 3, Arbeitskontakt 10, Arbeits- magnet 8, Leitung 18 und .die Fernleitung 19 zurück zur Stromquelle 16. Der Arbeits magnet 8 legt den doppelarmigen Hebel 6 in die gewünschte andere Lage.
Damit die Umlegung des Hebels 6 nach der Hauptstelle gemeldet wird, ist er durch eine Verbindungsstange 20 mit einem Schal ter 21 verbunden. Dieser schliesst in seiner neuen Lage einen Kontakt 22, der mit dem Arbeitskontakt 28 verbunden ist. Diesem entspricht in der Hauptstelle der Arbeits kontakt 24, von dem eine Leitung zu einem Kontakt 25 führt. An diesem Kontakt liege ein Schalter 26, der über einen Arbeits magneten 27 und eine Leitung 28 mit der Stromquelle 16 verbunden ist.
Sobald die Kontaktarme 3 und 1 die Arbeitskontakte 23 und 24 erreicht haben, wird der Arbeits magnet 27 erregt und zieht einen Sperr hebel 63 zurück, der eine Schaltklappe 29 in angehobener Stellung festhielt. Diese 'fällt jetzt und schliesst einen Kontakt 30, über den eine Alarmglocke 31 unter Strom gesetzt wird. Gleichzeitig unterbricht die Schaltklappe den Kontakt 69. so da. wei tere Kommandos durch den Kommando schalter 15 vorläufig nicht mehr wirksam werden können. Der Alarm veranlasst den bedienenden Beamten, festzustellen, welche von den als Fallklappe ausgebildeten Schalt klappen gefallen ist.
Um das Alarmsignal 31 abzustellen, muss er einen zugehörigen Schalter 26 mittelst des Handgriffes 33 in seine andere Stellung umlegen. Der Schal ter 26, der Quittungsschalter, schliesst dann den Kontakt 32. Der Handgriff 33 ist mit einem Daumen 34 versehen, durch den die Schaltklappe 29 wieder angehoben, das Sig nal 31 dadurch stillgesetzt und der Kom mandostromkreis durch die Kontakte 69 wieder geschlossen wird. Derselbe Hand griff 33 zeigt als Stellungzeiger durch seine Stellung auch die neue Lage des in der Nebenstelle N umgelegten Organes an. Dies sei beispielsweise ein Ölschalter, der ge schlossen worden ist.
Eine Strichmarke am Handgriff 33 versinnbildlicht die geschlos sene Stellung. Der zweite, in der Zeichnung dargestellte Stellungszeiger 35 befindet sich in der Lage, in der er die Schlussstellung eines Ölschal- ters anzeigt. Der zugehörige Kommando schalter 36 ist jedoch gerade umgelegt wor den und hat über die Arbeitskontakte 3 7 und 38 die Umlegung des Hebels 39 in der Nebenstelle veranlasst. Dieser wird nämlich durch zwei Arbeitsmagnete gesteuert, die mit den Arbeitskontakten 38 und 66 ver bunden sind. Die Verbindungsleitungen sind der Übersichtlichkeit wegen nur angedeutet.
Infolge der Bewegung des Hebels 39, durch die der mit ihm verbundene Ölschalter ge öffnet worden ist, ist beim weiteren Um lauf der Kontaktarme über die Arbeitskon takte 40 und 41 ein Stromkreis zustande ge kommen, durch den der Arbeitsmagnet 42 erregt worden ist, so dass die Fallklappe 43 gefallen ist. Sie hat dabei die Kontakte 100 unterbrochen und durch Schliessung der Kontakte 44 die Alarmglocke 31 in Tätig keit gesetzt. Der Beamte muss dann den Handgriff des Stellungszeigers 35 umlegen, so da.ss der Stellungszeigers, die Öffnungs stellung anzeigt. Dadurch wird die Fall klappe 43 wieder angehoben, das Alarm signal unterbrochen und die Unterbrechung des Kommandostromkreises wieder beseitigt.
Die Stellung der in der Nebenstelle liegenden Ölschalter ist nun aber nicht allein von den aus der Hauptstelle ankom menden Kommandos abhängig, sondern sie können auch von Hand geöffnet werden oder dureh Relais, die zum Beispiel bei Nurzschluss oder Erdschluss ansprechen, um eine beschädigte) Leitungsstrecke aus dem Netz abzutrennen. Es sei angenommen.
dass der mit dem Hebel 39 verbundene Ölschal- ter durch die Leitungsschutzrelais geöffnet worden ist und nicht durch Umlegung des Kommandoschalters 36,. Diesem möge also entgegen der zeichnerischen Darstellung am Kontakt 45 liegen. Die Meldung über die, Öffnung desiÖlschalters gelangt trotzdem in derselben Weise, wie oben beschrieben, in die Hauptstelle und löst die FallklaWe 43 aus..
Solange sie in der ausgelösten Stel- lung liegen bleibt, tritt der Kommando schalter 36 nicht in Tätigkeit, auch wenn die Kontaktarme 1 und 2 bei ihrem näch sten Umlauf die Arbeitskontakte 46 und 66 erreicht haben, denn der Kommandostrom kreis ist bei 100 unterbrochen. Sobald aber durch Umlegung des Stellungszeigers 35 die Fallklappe 43 wieder angehoben ist, so wird bei der nächsten Umdrehung der l#ContA-t- arme der Ölschalter 39 wieder eingeschaltet und, falls der Leitungsfehler noch nicht beseitig; ist, von der Leitungsschutzeinrich- t.ung wieder geöffnet usf.
Um derartige unerwünschte Kommandos zu verhindern, wird in diesem Ausf ührungs- beispiel dafür Sorge getragen, dass ein Kom mandoschalter niemals in einer Kontakt stellung stehen bleiben kann, sondern in seine Mittellage zurückgeführt werden muss, ehe der zugehörige Stellungszeiger umgelegt werden kann. Das lässt sich in einfacher Weise durch eine Sperrung erreichen, die in Fig. 2 für den Kommandoschalter 1.5 und den Stellungszeiger 33 dargestellt ist.
Der Kommandoschalter, der in Fig. 1 mit 15 bezeichnet ist, besteht hier aus einer Scheibe 101 mit einer Nase 47, durch die in der einen Endlage der Kontakt 13, in der andern Endlage der Kontakt 14 ge schlossen wird. In der Mittellage sind beide Kontakte geöffnet. Die Scheibe 101 ist mit einer Schlüsselöffnung versehen. Der Schlüs sel besteht aus einem Zapfen 1.02, der in der Abbildung im Schnitt dargestellt ist und der am untern Ende die Vorsprünge 1,03 trägt. Mit dem Stellungszeiger 33 ist eine Kurvenscheibe 49 starr verbunden, die vor der Schlüsselöffnung der Scheibe 101 vorbeigeht.
Die Kurvenscheiben hat zwei Aussparungen 104 und 105, die in den bei den Ruhestellungen des Stellungszeigers 33 die Schlüsselöffnung freigeben, aber eine Drehung der Kontaktscheibe 49 verhindern, wenn der Schlüssel eingeführt ist. Vor der Scheibe<B>101</B> liegt eine nicht gezeichnete Schlüsselplatte mit einer Schlüsselöffnung.
die das Einführen und Herausziehen des Schlüssels nur in der dargestellten Mittel- lüge ermöglicht, während sie in den Kontakt lagen die Stifte 103 festhält. Soll beispiels weise der Hebel 6 in Fig. 1 umgelegt wer den, so- wird der Schlüssel in die Scheibe 101 (Fig. 2) eingeführt und um 45 gegen den Sinn des Uhrzeigers gedreht. Dadurch wird der Kontakt 14 geschlossen, und, so bald die Kontaktarme die Arbeitskontakte 10 und 12 erreicht haben, legt der Arbeits magnet 8 den Hebel 6 um. Der Schalter 21 schliesst den Kontakt 22 und veranlasst, dass die Fallklappe 29 fällt.
Der Beamte kann jedoch den Stellungszeiger 33 nicht um legen. da er durch den Schlüssel gesperrt ist. Er muss also zunächst den Schlüssel und damit den Kommandoschalter in die Mittelstellung zurückdrehen und den Schlüs sel herausziehen; erst dann ist die Umlegung des Stellungszeigers 33 und damit die Ab stellung des Alarmsignals 31 und die Wie derherstellung des Kommandostromkreises durch .die Kontakte 69 möglich.
Wenn aber alle Kommandoschalter stets in der Mittellage stehen, so könnte der Be amte nicht erkennen, ob irgend eine Schalter stellung in der Nebenstelle durch ein von ihm gegebenes Kommando oder selbsttätig von der Nebenstelle aus veranlasst worden ist. Daher ist ein besonderer Zeiger 53 (Fig. 2) vorgesehen, der auf einer Schlepp scheibe 54 fest angebracht ist. Diese Scheibe sitzt lose auf einer Achse 55, um die auch das Zahnrad 56 drehbar ist. Es greift in ein Zahnrad 57 ein, das mit der Scheibe 101 starr verbunden ist. Das Zahn rad 56 trägt einen Anschlagstift 58; der in eine Aussparung der Schleppscheibe 54 hineinragt.
Die gezeichnete Stellung des Zeigers 53 lässt erkennen, dass das vorher gehende Kommando auf Öffnung des Öl- schalters gerichtet war. Wird aber die Scheibe 101 um eine Achtelsumdrehtmg ge dreht, derart, dass der Kontakt 14 geschlos sen wird, so macht das halb so grosse Zahn rad 56 eine Viertelsumdrehung, und der Anschlagstift 58 nimmt die Schleppscheibe 54 und damit den Zeiger 53 in die neue Stellung mit.
Bei Zurückführung des Kom- mandoschalters in die Mittellage wandert der Stift 58 wieder in die vorherige Lage, aber ohne die Schleppsekeibe 54 mitzuneh men, legt sich vielmehr nur an die andere Kante der Aussparung. In dieser Weise zeigt der Zeiger 53 jederzeit die letzte Kom mandostellung an.
Ein besonders ungünstiger Zufall kann die Ursache sein, dass die Leitungsschutzeinrich- tungen beispielsweise den mit dem Hebel 6 verbundenen Ölschalter selbsttätig öffnen, unmittelbar nachdem erb durch den Kom mandoschalter 14 über die Arbeitskontakte 12 und 10 eingelegt worden ist.
Wenn dann die Kontaktarme über den Rückmeldekontak- ten 23 und 24 angelangt sind, erfolgt keine Meldung nach der Hauptstelle, da der Öl- schalter ja bereits wieder in der gezeie.h- neten Lage steht, der Kontakt 22 also un terbrochen ist. Der Beamte wartet dann noch auf die Rückmeldung über die Ausführung seines Kommandos und lässt daher den Kom mandoschalter 15 am Kontakt 14 stehen. Beim nächsten Umlauf der Kontaktarme wird der Ölschalter abermals eingelegt, um durch die Leitungsschutzrelais sofort wie der herausgeworfen zu werden.
Ein derarti ges unerwünschtes Spiel wird aber verhütet. wenn zwischen den mit dem Ölschalter ver bundenen Hebel 6 und dem Schalter 21 eine -nicht dargestellte Verzögerungseinrichtung eingeschaltet ist, die dann, wenn der Öl- schalter in die gezeichnete Öffnungslage übergeht, die Öffnung des Kontaktes 22 und die Schliessung des Kontaktes 122 verzögert. Die Verzögerungszeit wird so bemessen, dass sie grösser ist als die Zeit, die der Kontakt arm 3 braucht, um von dem Arbeitskontakt 10 zum Rückmeldekontakt 23 zu gelangen. Der Kontakt 22 dagegen wird ohne Ver zögerung geschlossen.
Wird dann der Öl schalter unmittelbar nach der Einschaltung des Arbeitsmagnetes 8 durch die Leitungs- schutzrelais wieder geöffnet, so bleibt gleich wohl der Schalter 21 noch beim Kontakt 22 liegen, bis über dem Arbeitskontallt 23 die Rückmeldung erfolgt ist; erst dann folgt der Schalter 21 der Bewegung des Ölschal- Fers und sendet bei der nächsten Umdrehung Sie Meldung über die selbsttätige Öffnung.
Man kann die Verzögerungszeit für den Kontakt 122 so genau bemessen, da.ss die Ausführung eines Öffnungskommandos über den Arbeitskontakt 9 noch bei derselben Umdrehung über den Rückmeldekontakt 123 gemeldet wird. Man kann: aber auch die Verzögerungszeit zur Sicherheit etwas län ger wählen und sich damit begnügen, dass die Rückmeldung über die Öffnung des Schalters erst nach der nächsten Umdrehung der Kontaktarme eintrifft.
Die gleichzeitig als Handgriff dienen den Stellungszeiger 33 und 35 können be sonders übersichtlich in der Weise angeord net werden, da.ss sie sich in den Aussparun gen einer Deckplatte drehen, die in Fig. 1 'mit Marken 61 und 62 versehen ist. Der Stellungszeiger 33 gibt dann in der gezeich neten Lage die Öffnungsstellung eines elek trischen Schalters, der Zeiger 35 die Schluss- ctellung in besonders anschaulicher Weise wieder.
Die Stellungszeiger 33 und 35 usw. können derart angeordnet und die Marken 61 lind 62 usw. derart miteinander verbunden werden, dass ein Plan des ganzen Netzes entsteht, innerhalb dessen die Stellungszei ger 33, 35 usw. die Schalterstellungen an geben.
Wenn solche Netzpläne umfangreicher Sind, empfiehlt es sich, sie getrennt von der Bedienungstafel aufzustellen: In diesem Falle werden z-v#"eckmässigerweise die Stel lungszeiger 33 nicht selbst als Handgriffe ausgebildet, sondern die Stellungszeiger wer den getrennt angeordnet und werden von den Handgriffen gesteuert, beispielsweise auf elektrischem Wege durch Hilfskontakte, die von den Handgriffen 33, 35 usw. in ihren Endlagen geschlossen werden. Die ferngesteuerten Stellungszeigers liegen inner halb eines Planes des gesamten Verteilungs netzes, das nun ganz beliebig mehr oder we niger weit von der Bedienungstafel entfernt aufgestellt werden kann.
Die Möglichkeit, den Betriebszustand eines Netzes mit Hilfe des Netzplanes schneller übersehen zu können, wird um so wertvoller, je schneller bei automatischer Änderungen der Ölschalterstellungen die betreffenden Stellungszeiger von dem Über wachungsbeamten gefunden und umgelegt werden. Darum kann die Überwachungs einrichtung dadurch vervollkommnet wer den, (ass ausser dem jedem einzelnen Stel lungszeiger zugeordneten Alarmsignal auch noch ein Gruppensignal betätigt wird, wel ches allen in einer Gruppe zusammen gefassten Alarmsignalen gemeinsam ist. Ausserdem kann noch ein Alarmsignal für alle Gruppen vorgesehen werden.
Nachdem dann dieses Alarmsignal angezeigt hat, dass überhaupt eine Änderung vor sich gegangen ist, gestattet das Gruppensignal, mit einem Blick festzustellen, in welcher Gruppe der Anlage, beispielsweise auf welchem Schalt tafelfeld der Beamte die verstellten Schalter zu suchen hat. Dadurch wird es ihm erspart, sämtliche Felder daraufhin zu prüfen; er braucht vielmehr nur auf dem allein in Betracht kommenden Schalttafelfeld das hier ergangene Einzelsignal zu suchen, was eine grosse Zeitersparnis bedeutet. Auch wenn einmal mehrere Einzelsignale .gleichzeitig erscheinen, wird diese Feststellung wesent lich erleichtert.
Ein .Ausführungsbeispiel einer solchen Schaltung ist in der Fig. 3 dargestellt. So bald in der Unterstation, beispielsweise an einem Schalter, eine Veränderung eingetre ten ist, wird durch Vermittlung der Fern bedienungsanlage, die nicht mit gezeichnet ist, ein bestimmtes Relais 301 erregt, das dem betreffenden Schalter zugeordnet ist. Infolgedessen gibt die Klinke 302 einen Winkelhebel 303 frei. Dieser trägt eine Fallklappe 304 und schliesst ausserdem mit seiner Kontaktzunge 305 die Kontakte 306.
Die gefallene Klappe 304 ist das dem ein zelnen Ölschalter zugehörige Einzelsignal, die in dem als Beispiel gedachten Falle dem Bedienungspersonal anzeigt, dass der Schal ter A eine Bewegung ausgeführt hat. Durch die Kontaktzunge 305 und die Kontakte 306 wird das für sämtliche zu überwachenden Teile gemeinsame Alarmsignal 3131; das hier als Signallampe dargestellt ist, an die Stromquelle 316 angelegt. Die Lampe 3181 leuchtet daher auf. Ausserdem wird ein Relais 307 erregt, durch das ein Schalter 308 geschlossen wird, der die Gruppenlampe 309 ebenfalls an die Stromquelle 316 anlegt, so dass auch diese aufleuchtet.
Das Relais 307 lieb in einer Zuleitung zum Alarmsignal 8181, die den drei Relais 301, 311 und 321 gemeinsam ist. Die Gruppenlampe 309 leuchtet also stets dann und nur dann auf, wenn eines dieser drei Relais angesprochen hat.
Die Gruppenlampe 3,19 wird dagegen durch ein Relais 317 eingeschaltet, und die ses -liegt in denjenigen Zuleitungen zum Alarmsignal 3131, die durch die Relais 331,. 341, 351 und 361 geschlossen werden; ebenso gehört die Gruppenlampe 329 zu den Relais 371,<B>3</B>81 und<B>391.</B> Je nachdem, wel che der -drei Gruppenlampen 309, 319 oder 329 aufleuchtet, weiss das Bedienungsperso nal, in welcher Gruppe es die gefallene Fallklappe zu suchen hat.
Die Fallklappe ist mit einem Zeichen<I>A, B, C</I> usw. ver sehen, das den betreffenden Schalter oder das betreffende verstellbare Organ kenn- zeichnet.
Die Gruppe kann, um die Bedienung be sonders zu erleichtern, in verschiedener Weise gebildet werden,. Man kann die ein zelnen Unterstationen in Gruppen zusam menfassen, man kann aber auch alle Öl- schalter in eine Gruppe nehmen und andere Schalter, die beispielsweise bci Überschrei tung von Höchsttemperaturen, Höchst drücken und dergleichen in der Nebenstelle geschlossen werden, zu einer andern Gruppe zusammenfassen.
Das -schnelle Auffinden des einem auto matisch ausgelösten Schalter zugehörigen Alarmsignals kann auch dadurch wesentlich erleichtert werden, dass an Stelle der Fall klappe ein Signal tritt, das viel auffälliger ist als eine Fallklappe, nämlich eine Signal lampe, die solange Blinklicht gibt, bis der Stellungszeiger die neue Stellung des ein- oder angeschalteten Ölschalters wieder rich tig anzeigt; dann gibt sie Dauerlicht. Die Aufmerksamkeit des Wächters wird da durch sofort auf den betreffenden Schalte gelenkt, so dass jede Sucharbeit erspar bleibt.
Ausserdem ist eine Störung an de Lampe, zum Beispiel Ausbrennen oder Lok kern in der Fassung leicht zu erkennen, d; sie dann weder ruhiges, noch Flackerlich gibt, sondern ganz erlischt. Dabei kani natürlich der zu überwachende Schaltei zum, Beispiel ein Ölschalter, ebenso wohl von einem Kommandoschalter, a1 auch beispielsweise von Hand oder von eine Schutzvorrichtung beeinflusst werden.
Die Fig. 4 zeigt als Anwendungsbeispie der Erfindung das Schaltungsschema fit die Überwachung eines elektrischen Lei tungsnetzes von einer Hauptstelle H aus Von den zu überwachenden, entfernt ange ordneten Schaltern 401 ist nur einer ge zeichnet.
Die in der Fig. 4 gezeigte Aus lösestellung dieses Schalters wird gegen di( Kraft einer Feder 422 durch Erregung sei ner Auslösespule 421 erreicht, die mittels der Leitungen 423 über den Kommando schalter 424 an eine Hilfsstromquelle mil den Polen 404, 405 angeschlossen ist Der Schalter 401 ist mit Hilfskontakter 402, 403 versehen, die mit der Hilfsstrom quelle durch Leitungen 406, 407 verbunder sind.
Je nach der Stellung des Schalter; wird einer dieser beiden Kontakte 402, 403 durch den Kontaktarm 408 mit einer drit ten Leitung 408' zur Überwachungsstelle in Verbindung gebracht. Diese Leitung führi über die Spule 409 eines Relais 410 und zu dem verstellbaren Kontakt 411 de: Quittungsschalters 412. Stehen die bei den Kontaktarme 411 und 408 in ein ander entsprechender Stellung, wie in der Abbildung, in der der Kontaktarm 411 auf dem mit a (= "Aus.") bezeichneten Kontakte liegt, so sind die beiden Kontakt arme mit demselben Pol 404 der Leiturig verbundern, und die Spule 409 ist stromlos.
In diesem Falle liegt der Kontaktarm 413 des Relais 410 an dem rechten Kontakt 414, und eine dem Quittungsschalter zugeordnete Lampe 415 ist an die Hilfsstromquelle 404, 405 gelegt und brennt mit stetigem Licht. Stimmt dagegen die Stellung des Kontakt armes 41.1 des Quittungsschalters nicht mit der des Kontaktarmes 408 an dem zu steuernden Schalter 401 überein, liegt zum Beispiel der Kontaktarm 411 in der punk tierten Stellung an e (= "Ein"), zeigt also fälschlich Einschaltung des Schalters 401 an, so wird die Spule 409 über diesen Kon taktarm erregt und der Kontaktarm 413 des Relais 410 an den andern Kontakt 416 gelegt.
Hierdurch wird die Lampe 415 an einen periodisch wirkenden Unterbrecher -11.7 gelegt und brennt. mit flackerndem Licht so lange, Lbis \durch Umlügung des Quittungsschalters 41.2 die richtige Stellung herbeigeführt ist. Statt eines mechanischen Unterbrechers 417 kann die bekannte Rei henschaltung von Widerstand und Kapazi tät benutzt werden, wenn für die entweder direkt an die Hilfsstromquelle oder paralle'. ,in die Kapazität zu legende Lampe 15 eine Glimmlichflampe gewählt wird.
Mit dem Quittungsschalter 412 kann ein weiterer Schalter 418 mechanisch gekuppelt sein, durch den beliebige Signaleinrichtun gen zur Anzeige der Stellung des Quittungs schalters selbst, nicht zur Anzeige der Falschstellung eingestellt werden können.
Es bereitet Schwierigkeit, die Kommando schalter und die Stellungszeiger, die zusam mengehören, auch übersichtlich auf kleinem Raum zusammenzustellen. Vor allem die Netzpläne verlieren ihre Klarheit, wenn ausser dem Stellungszeiger noch der Quit- lungsscha.lter und das Alarmsignal einzeln in den Plan aufgenommen werden.
hie Schwierigkeit, die sämtlichen zu sammengehörigen Geräte an einer Stelle im Netzplan so zu vereinigen, dass auch das Bild des Plans nicht gestört -wird, kann dadurch behoben werden, -dass die beiden Schalter, Kommando- und Quittungsschal ter.
in dem die Tafel des Planes durch- @e tz@nden Teil als konzentrische Zylinder ausgebildet sind, und dass (las Warnungs- oder Alarmsignal, (las die falsche Stellung des Quittungsschalters angibt, als eine Lampe im Innern des Schalters angeordnet ist., die bei falscher Stellung des Quittungs schalters aufleuchtet. insbesondere Blink licht gibt.
Fig. 5 zeigt im Längsschnitt ein Aus führungsbeispiel einer solchen Anordnung. Von dem vor die Vorderseite der Tafel 501 vorspringenden Teil der Schaltvorrichtung gehört der äussere Rand 502 zu einem Hohl zylinder 503; an dem die Schaltmesser 504 eines Kommandoschalters mittelst eines Rin ges 505 befestigt sind. Der Hohlzylinder 50'3 wird auf einem feststehenden Zylinder 506 geführt, der an der Vorderseite mit einem Rand 507 versehen und auf der Rückseite in einer Tafel 508 befestigt ist, die eine axiale Verschiebung des Hohlzylinders 503 unmöglich macht.
Im Innern des festen Zylinders 506 ist ein Hohlzylinder 509 dreh bar angeordnet, der mittelst eines Ringes 510 Schaltmesser 511 und 512 für einen Quittungsschalter und einen Hilfsschalter trägt.
Im Innern des Zylinders 509 befindet sich eine Lampenfassung 513. Durch die Lampe 514 wird ein aus der Vorderwand 515 des Quittungsschalters hervortretender Körper<B>516</B> aus durchscheinendem Material, wie trübem Glas, Zelluloid, Galalith oder dergleichen, erleuchtet.
Dieses vortretende, durchscheinende Stück, besitzt zweckmässig die Form einer Leiste, wie dies die Vorder ansicht in Fig. 6 beispielsweise zeigt. Durch die .Stellung dieser Leiste wird dann die Stellung des Quittungsschalters 511 an gegeben, während die Stellung des Kom mandoschalters 504 durch eine Marke 517 an dem Rand 50'2 und durch entsprechende Beschriftung der Tafel mit den Worten "ein" und "aus", oder in ähnlicher Weise angegeben wird. Die Stellung des Quit tungsschalters<B>511</B> auf Ausschaltung wird durch die punktierte Stellung 516' der leuch tenden Marke angezeigt.
Die Lampe 14, die das Zeichen für die Stellung des Quittungsschalters erleuchtet. -wird gleichzeitig benutzt, um die richtige oder falsche Stellung des Quittungsschalters anzuzeigen. Sie wird in einer Schaltung verwendet, die bei falscher Stellung des Quittungsschalters einen periodischen Un terbrecher in den Stromkreis der Lampe schaltet, so dass sie Blinklicht gibt.
Bei der in Fig. 1 beispielsweise dar gestellten Fernbedienungsanlage können die Stellungszeiger 33 und 35 in eine falsche Stellung gelegt werden, ohne dass dieser Fehler erkannt wird, bis die Kontaktarme 1, 8 die betreffenden Signalkontakte er reichen. Dann erst ertönt die Glocke 31.
Da aber meistens eine ganze Anzahl von Organen zu überwachen ist -und diese im allgemeinen, zum Beispiel durch die Kon taktarme X und 3 nacheinander vorüber gehend elektrisch verbunden werden, bleibt der versehentlich verstellte Stellungszeiger oft recht lange in der falschen Lage stehen, ehe seine elektrische - Verbindung an die Reihe kommt.
Um diese Unzulänglichkeit zu beseitigen; wird in dem in Fig. 7 dargestellten Bei spiel ein Pendelgliecl in Abhängigkeit von der Lage des zu überwachenden Organes selbsttätig eingestellt, das mit dem von Hand betätigten Stellungszeiger derartig zusam menwirkt, dass bei nicht übereinstimmender Stellung beider die Signaleinrichtungen be tätigt werden. Das Pendelglied ist der Ein wirkung von Hand entzogen, kann also, nach dem es die richtige Stellung einmal - ein genommen hat, nicht in die falsche Stellung umgelegt werden. Der Stellungszeiger kann dann in die nicht zutreffende Lage über haupt nicht übergeführt werden, ohne dass ein Alarmvorrichtungen in Tätigkeit treten.
In der Nebenstelle N (siehe Fig. 7) lie gen die beweglichen Organe, Ölschalter, Ven tile oder dergleichen, deren Stellung über wacht werden soll. Eines dieser Organe ist mit 701 bezeichnet. Es ist durch eine Ver bindungsstange 702 mit einem Umschalter <B>703</B> gekuppelt, der in der gezeichneten Lage am Kontakt 704 liegt. Nimmt das beweg liche Organ 701 die punktiert angedeutet:: Lage ein, so liegt der Umschalter 703 am Kontakt 705. Der Umschalter 703 ist durch eine Leitung 706 mit einem Kontakt 70'4 verbunden, der auf einer Scheibe 708 ange ordnet ist.
Andere Kontakte dieser ScheibE sind mit den Umschaltern der übrigen be weglichen Organe verbunden. Der in dei Nebenstelle N liegenden Kontaktscheibe 7,08 entspricht eine Kontaktscheibe 709 in der Hauptstelle H. -Über die Kontakte dieser Scheibe laufen. Kontaktaizne 710 und 711 gleichzeitig um, so dass in demselben Augen blick, in dem der Arm 71'0 den Kontakt<B>707</B> berührt, der Arm 711 den entsprechenden Kontakt 712 schliesst. Vom Kontakt 712 führt eine Leitung 713 zu dem polarisierten Relais 714, das durch die Fernleitung 716 mit dem in der Nebenstelle N liegenden Nulleiter einer Stromquelle 717 verbunden ist.
Eine zweite Fernleitung 715 verbindet die beiden Kontaktarme 710 und 711 mit einander. Die Kontaktzunge 718 des pola risierten Relais 714 spielt zwischen den Kontakten 719 und 7<B>2</B>0. Ein von Hand be- dienter Stellungszeiger 721 liegt entweder, wie gezeichnet, an dem Kontakt 722 oder an dem Kontakt 723. Die Kontakte<B>719</B> und 723 sind miteinander und mit dem po sitiven Pol einer Stromquelle 724 verbun den. Die Kontakte 720 und 722 sind eben falls miteinander und mit dem negativen Pol der Stromquelle verbunden. Die Kon taktzunge 718 und der Umschalter 721 sind miteinander über die Elektromagnetwicklung 725 verbunden.
Der Anker 726 des Elektro- magnetes steuert die Kontaktpaare 727, 728, 729 und 730. Über die Kontakte 727 ist ein hier nicht gezeichneter K.'omma.ndostrom- kreis geführt, mit Hilfe dessen das zu über wachende Steuerorgan in der Nebenstelle N von der Hauptstelle H aus in die eine oder die andere Stellung umgelegt werden kann. Über die Kontakte 729 ist eine Lampe<B>731</B> an die Stromquelle 724 gelegt.
Diese ist entweder in -unmittelbarer Nähe des als Stellungszeiger dienenden Quittungsschal ters 721 angeordnet oder mit ihm selbst irgendwie verbunden, wie dies zum Beispiel in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Wenn das bewegliche Kontaktglied 732 in seiner andern Lage steht, ist der Kontakt 729 ge öffnet und der Kontakt 728 geschlossen. Die Lampe 731 liegt dann an der Strom quelle über einem Kontakt 733, der durch die umlaufende Daumenscheibe 734 abweeli- selnd geöffnet und geschlossen wird, so da.ss die Lampe 731 Blinklicht gibt. Über dem Kontakt 730 ist ein Alarmsignal 735 an die Stromquelle 724 gelegt.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Es sei angenommen, da.ss das bewegliche Organ 701 zunächst in der, punktiert an gedeuteten Lage gestanden habe und eben erst in die ausgezogen gezeichnete Lage übergeführt wurde. Die Kontaktzunge 718 des polarisierten Relais 724 liegt dann noch am Kontakt 719 und der Schalter 721 am Nontakt 723.
In dem Augenblick, in dem (lie umlaufenden Kontaktarme 710 und 711 ihre Kontaktarme 707 und 712 berühren, geht ein Stromstoss vom negativen Pol der Stromquelle 717 über den Kontakt 704, den l1nischalter <B>703,</B> die Leitung<B>706,</B> Kontakt <B>707,</B> Kontaktarm 710, Fernleitung 715, Kontaktarm 711, Kontakt 712, Leitung 713, polarisiertes Relais 714 und durch die Fern leitung 716 zum Nulleiter der Stromquelle 717 zurück. Das polarisierte Relais wird erregt und legt die Kontaktzunge 718 an den Kontakt 720.
Infolgedessen geht ein örtlicher Stromkreis vom positiven Pol der Stromquelle 724 über den Kontakt 723, den noch an ihm anliegenden Stellungszeiger und Quittungsschalter <B>721,</B> die Magnetwick lung 725, die Kontaktzunge 718, den Kon takt 720! zurück zum negativen Pol. In folgedessen. ziehii der Elektromagnet 725 seinen Anker 726 an. Dieser öffnet den Kon- t akt 727 und damit den Kommandostrom kreis; dadurch ist es vorläufig unmöglich gemacht, das Organ 701 von der Haupt stelle 11 aus umzusteuern. Ausserdem wird der Kontakt 729 geöffnet, der Kontakt 728 geschlossen.
Das hat zur Folge, dass die Lampe 731 kein ruhiges, sondern Blinklicht gibt. Ferner wird der Kontakt 730 ge schlossen, so da.ss das Alarmsignal 735 in Tätigkeit tritt, hier ebenfalls als Signal- Lampe dargestellt. Das Alarmsignal macht das Bedienungspersonal darauf aufmerksam; dass überhaupt eine Änderung eingetreten ist. Das als Einzelsignal dienende Blink licht der Lampe 731 lässt erkennen, welches der in der Nebenstelle N befindlichen Or gane von der Änderung betroffen ist, und der unmittelbar an oder neben dem Blink licht liegende Stellungszeiger 721 wird in die gezeichnete Stellung umgelegt, so dass der Kontakt 723 geöffnet und der Kontakt t222 geschlossen wird.
Dadurch wird - der Elektromagnet 725 stromlos, der Kommando stromkreis wird durch den Kontakt 727 wieder geschlossen, die Lampe 731 gibt wieder ruhiges Licht und das Alarmsignal 735 tritt ausser Tätigkeit. Der .Schalter 721 dient gleichzeitig als Stellungszeiger, indem er beispielsweise - in der gezeichneten Stel lung über dem Buchstaben E angibt, dass das Organ 701 in der Einschaltstellung steht, während die nicht gezeichnete Lage mit dem Buchstaben A die Ausschaltstel lung bedeutet.
Würde versehentlich der Um schalter 721 nachträglich wieder in die andere Lage umgelegt werden, so würde der Elektromagnet 725 sofort wieder Strom be kommen und sowohl das Einzelsignal 731, wie das Alarmsignal 735 betätigen, so dass das Bedienungspersonal ohne Verzug auf die uniichtige Stellung aufmerksam und ge zwungen wird, die richtige Stellung des Anzeigers 721 wieder herzustellen, und zwar unabhängig davon, ob die Kontaktarme 710 und 711 bereits wieder die Kontakte 707 und 712 erreicht haben.
Das in der Hauptstelle H angeordnete Pendelglied 71.8, das selbsttätig entsprechend der Stellung des zu überwachenden Organes 701 eingestellt wird, ist der Verstellung von Hand entzogen. Der von Hand zu betäti- gende Stellungszeiger 721 ist mit dem Pendelglied 718 derartig elektrisch verbun den, dass bei nicht entsprechender Stellung beider die Signale ausgelöst werden. Bei dem in Fig. 7 beschriebenen Beispiel ist die Verbindung der beiden Schaltglieder elek trisch durchgeführt. Sie kann aber auch mechanisch durchgeführt werden, wie Vig. 8 zeigt.
Das polarisierte Relais 814 verstellt eine Schwinge $38. Das Anzeigeglied ist liier als eine drehbare Scheibe 841 dargestellt, de ren aus der Zeichnungsebene hervorragender Handgriff 842 gleichzeitig dazu dient, um anzuzeigen, ob das zu überwachende Organ in der Einschalt- oder Ausschaltstellung steht. Eine Verbindungsstange 843 ist an die Schwinge 838 mit so viel Beweglichkeit angelenkt, dass das Umstellen des Anzeige gliedes 841 und der Schwinge 838 möglich ist.
Die Verbindungsstange 843 trägt in der Mitte einen Kontakt 844, der mit dem Elektromagneten 825 verbunden ist. Wenn die Schwinge 838 infolge der Erregung des polarisierten Relais 814 in die punktiert gezeichnete Lage verstellt wird, geht die Verbindungsstange 843 in die diagonale, punktiert gezeichnete Lage über, und der Kontakt 844 berührt eine feststehende Kon taktplatte 845. Diese ist mit dem positiven Pol und der Elektromagnet 825 mit dem negativer4 Pol der Stromquelle verbunden. Infolge der Berührung zwischen 844 und 845 wird der Magnet 825 erregt, so dass ebenso wie bei Fig. 7 die Signalstromkreise geschlossen und der Kommandostromkreis geöffnet wird.
Das Bedienungspersonal hat dann den Stellungszeiger 841 in der Pfeil richtung um<B>90'</B> zu drehen. Die Verbin dungsstange 843 steht dann in der jenseiti gen, ebenfalls punktiert gezeichneten Lage, in der sie den Kontakt 845 nicht mehr be rührt. Die selbsttätige Umstellung der Schwinge & 38 oder die Umstellung des A.n- zeigegliedes 841 von Hand würde die Sig- nale-wieder in Tätigkeit setzen.