CH292636A - Einrichtung an elektrischen Stellwerken für Weichen und Signale, im besonderen an Tischhebelwerken. - Google Patents

Einrichtung an elektrischen Stellwerken für Weichen und Signale, im besonderen an Tischhebelwerken.

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CH292636A
CH292636A CH292636DA CH292636A CH 292636 A CH292636 A CH 292636A CH 292636D A CH292636D A CH 292636DA CH 292636 A CH292636 A CH 292636A
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CH
Switzerland
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relay
switch
dependent
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Inventor
Gmbh Ver Eisenbahn-Signalwerke
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Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L19/14Interlocking devices having electrical operation with electrical locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


      Einrichtung    an elektrischen Stellwerken für Weichen     und    Signale, im besonderen  an Tischhebelwerken.    Bei elektrischen Stellwerken wird die Um  stellung von einzelnen Weichen oder ganzen  Fahrstrassen sowie die Umstellung der Si  gnale und anderer Vorrichtungen des     Eisen-          bahnsieherungswesens    durch Betätigen von  kleinen Hebeln oder Tasten bewirkt, die z. B.  innerhalb eines Gleisbildes angeordnet sein  können. Durch die Hebel oder Tasten werden  Relais betätigt, die entweder als Stützrelais  ausgebildet sind oder Selbstschlusskontakte be  sitzen,     um    nach dem Loslassen der Tasten oder  Hebel den gegebenen Befehl festzuhalten.

    Durch diese sogenannten Tastenrelais werden   eitere Relais betätigt, welche z. B. die Ein  zelumstellung oder fahrstrassenweise Umstel  lung der Weichen bewirken. Dies sind z. B.  die Fahrweg-Minus- und -Plussteller,     Plus-          und        Minusweichensteller,    Prüfrelais und der  gleichen mehr. Um eine Fehlbetätigung der  Relais sowie eine falsche Befehlsübertragung  bei etwaigem Versagen eines Relais zu verhin  dern, mussten verschiedene Überwachungskon  takte und Abhängigkeitskontakte in den ein  zelnen Stromkreisen vorgesehen werden, was  zu einer erheblichen Häufung von Kontakten  geführt hat. Dies erfordert naturgemäss auch  eine erhebliche Anzahl von Leitungen zwi  schen den einzelnen Kontakten und Relais.  



  Eine weitere Gefahr ist die Beeinflussung  der Relais durch Erdschluss, Leitungsberüh  rungen oder Fremdstrom.    Die erfindungsgemässe Einrichtung, bei  welcher ein bestimmter Betriebsvorgang des  Stellwerkes durch Zusammenwirken von min  destens zwei Relais     herbeigeführt    wird, sieht  vor, dass die Betätigungsspulen von zwei dieser  Relais durch eine Leitung miteinander ver  bunden sind und der Betriebsvorgang aus  gelöst wird durch die Änderung des Schalt  zustandes mindestens eines Kontaktes, der in  der Leitung zwischen diesen Betätigungsspu  len der beiden Relais liegt.  



  Man kann dadurch erreichen,     da.ss    bei Lei  tungsbruch,     Erdschluss,    Leitungsberührung  oder dergleichen entweder die Sicherung  sofort durchbrennt oder nach Schliessen des  Kontaktes, oder dass nur eines der beiden  Relais     anzieht    und damit die Störung erkenn  bar macht.  



  Eine weitere Verbesserung in dieser Hin  sicht und gleichzeitig eine Ersparnis an Relais  und Kontakten kann man erreichen, wenn  man die für die Betätigung einer Vorrichtung  notwendigen Relais mechanisch oder elektrisch  miteinander kuppelt, oder auch, wenn man  ein Relais vorsieht, welches durch Verwen  dung von     Nockenscheiben    oder dergleichen  eine verschiedenartige Betätigung der durch  dieses Relais gesteuerten Kontakte ermöglicht.  



  Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes.      Fig. 1 ist ein Schema einer Einrichtung  nach der ersten     Ausführungsform.     



  Fig. 2 zeigt als Beispiel einen Weichen  steller.  



  Fig. 3 und Fig. 4 zeigen eine andere Aus  führung des Weichenstellers gemäss Fig. 2.  Fig. 5 bis 7 zeigen schematisch die zweite  Ausführungsform.  



  Für die Weichenumstellung von Plus nach  Minus und umgekehrt dient der Magnetschal  ter 10, der so arbeitet, dass er beim Anziehen  den Kontaktwechsel in der einen Richtung  vornimmt, beim Abfallen dagegen leer läuft,  beim nächsten Anziehen den Kontaktwechsel  in der andern Richtung bewirkt und beim  Abfallen wieder leer läuft     Lind    so fort. Ausser  dem besitzt der Anker noch Kontakte, die  beim Anziehen und Abfallen abwechselnd ge  öffnet     und    geschlossen werden. Der Span  nungswechsler, ein Relais, welches durch seine  Kontakte die Antriebsleitungen des Stell  motors für Vorwärts- und Rückwärtslauf um  schaltet, ist mit 50 bezeichnet. Es ist ange  nommen, dass, wie gewöhnlich, ein Spannungs  wechsler mit zwei     Wicklungen    verwendet  wird, also z. B. ein Stützrelais.

   Die zweite  Wicklung ist nicht. gezeichnet und befindet  sich in der nicht dargestellten Weichenschal  tung. 20 ist ein mit Verzögerung arbeitender  Spannungsabschalter, der nach bestimmter Zeit.  die Stelleitungen unterbricht für den Fall,  dass der Antrieb nicht normal umgelaufen ist.  30 und 40 sind die beiden als Stützrelais  arbeitenden Magnetschalter, die den Weichen  verschluss herstellen. Soll nun die zugehörige  Weiche umgestellt werden, so werden zunächst  die     Weichentaste    und die Gruppenweichen  taste gedrückt, wodurch entweder unmittelbar  oder über besondere Relais die Kontakte     TI     und T2     geschlossen    werden. Auf dem Wege  über die Leitung L1, die Kontakte T1 und  T2, Leitung L2 erhält. nun der Spannungs  wechsler 50 Strom.

   Er zieht seinen Anker an  und legt die Kontakte um, die den Span  nungswechsel in der Weichenschaltung her  stellen. Er schliesst hierbei auch den Kontakt  51 und unterbricht den Kontakt 52, welche  die Lage behalten, auch wenn das Relais 50    wieder stromlos wird, da der Anker des Relais  50     durch    den abgefallenen Anker des mit  arbeitenden Stützrelais abgestützt wird. Durch       Relais    50 wurde gleichzeitig auch der Kontakt  53 geschlossen. Durch das Arbeiten der     Span-          nungsweehslerkontakte    in der Weichenschal  tung ist der Überwachungsmagnet abgefallen  und hat den Kontakt.     L'1.1    geschlossen.

   Dieser  Kontakt ersetzt. also die bekannte Ankersperre,  denn erst wenn der Überwachungsmagnet ab  gefallen ist, kann der Weichenstellmagnet 10  arbeiten. Es ist. nun der Stromweg für das  Arbeiten des Weichenatellmagneten 10 her  gestellt,     Lind    es fliesst nun ein Strom von der  Stromquelle über den Kontakt     L'21    des im  Ruhezustand abgefallenen Plusüberwachungs  magneten L'20, den Kontakt U31 des im Ruhe  zustand ebenfalls abgefallenen Minusüberwa  chungsmagneten L'30, Gleisrelaiskontakt G11,  Kontakt L'1.1 des abgefallenen Überwachungs  magneten, den Kontakt. 41 des Verschliessers,  Kontakt 53, Weichensteller 10, die Kontakte  T1, T2, Gleisrelaiskontakt GI 2, Kontakte I%22,  U3? an den Plus- und Minusüberwachungs  magneten, Kontakt.

   L"-12 am Verschliesser, Lei  tung L3 und Kontakt 51     zur    Stromquelle  zurück. Sowohl die Kontakte der Plus- und  Minusüberwacher, als auch des Verschliessers  und des Gleisrelais sind verdoppelt, um eine  Sicherheit. gegen falsches Arbeiten der Ein  richtung bei etwaigem Leitungsschluss zu ge  währleisten. Die Verschliesserkontakte 41 und  42 verhindern ein Anziehen des Weichen  stellers, wenn eine Fahrstrasse eingestellt ist,  weil diese Kontakte in dem Fall unterbrochen  sind. Durch Anziehen des Weichenstellers 10  sind nun erstens in der -nicht dargestellten  Weichenschaltung Kontakte geschlossen wor  den, welche die Stelleitungen zum Antriebs  motor durchschalten. Ausserdem sind in der  dargestellten Schaltung die Kontakte 11 und  12 gewechselt worden. Der Kontakt 54 ist  durch das Anziehen des Spannungswechslers  geschlossen worden.

   Der Kondensator K1, der  parallel     zti    dem     Spannungsabschalter    20 liegt,  ist während des Ruhezustandes der Weiche  über den     ZV        eichenüberwachungskontakt   <I>U12</I>  geladen worden. Nach Unterbrechen des Kon-      taktes I"19 übernimmt. das Aufrechterhalten  der Ladung des Kondensators der Kontakt 12  des Weichenstellers. Sobald der Weichenstel  ler 10 wieder abfällt, werden die Kontakte 1.1.  1111(l 12, die bei jedem Arbeiten des Stellma  gneten gewechselt werden, wieder umgelegt.  Relais 20 ist nun an den Kondensator K1  angeschlossen und wird durch die Ladung  des Kondensators zum Anziehen gebracht.

         Durch    Relais 20 wird in bekannter Weise die  Abschaltung des Stehstromes bewirkt, unab  hängig davon, ob schon durch Umlaufen des  Weichenmotors die Stelleitungen unterbro  chen worden sind.  



  Bei fahrstrassenweiser Umstellung der        'eiche    wird durch das     Betätigen    der Fahr  strassentaste ein Magnetschalter zum Arbeiten  ,bracht, der den Kontakt F1 schliesst. Dieser  Kontakt liegt. parallel zu den Kontakten T1  und T2 und hat daher die Umstellung der  Weiche in derselben Weise zur Folge wie  oben beschrieben. Für die verschiedenen Fahr  strassen sind entsprechende Kontakte F2 usw.  parallel geschaltet. Der auszulösende Betriebs  vorgang, im vorliegenden Falle die Umstel  lung der Weiche, erfolgt also erst, wenn durch  Änderung des Schaltzustandes     mindestens     eines Kontaktes T1, T2 bzw. F1, F2 zuerst       der    Spannungswechsler 50 und dann der  Weichensteller 10 zum Ansprechen gebracht  wird.

   Diese Arbeitsreihenfolge der Relais wird  durch Kontakte 51, 52, 53 erreicht, die im Er  regerstromkreis der beiden Relais bzw. par  allel zu den Relais liegen. Würde beim An  sprechen des Relais 50 nur einer dieser Kon  takte seine Stellung nicht wechseln, so wäre       das    Relais 10 z. B. durch Kontakt 53 abge  schaltet, durch Kontakt 52 kurzgeschlossen.  Würde Kontakt 51 nicht schliessen, so könnte  das Relais 10 nicht ansprechen, da der durch  die in Reihe liegenden Spulen 50 und 10  fliessende Strom nicht ausreicht.  



  In der Zeichnung ist angenommen, dass die  Kontakte F1 und F2 z. B. die Minusstellung  bewirken, die Kontakte F3,     F4    die Plusstel  lung der Weiche. Der Weichensteller 10 wech  selt. beim Anziehen die Kontakte 13 und 14,  die auch nach Abfallen von Relais 10 ihre    Lage behalten. Durch Kontakt 13 wird der  Spannungswechsler 50 abgeschaltet; über Kon  takt 14 erhält der Verschliesser 40 Strom. Der  Verschliesser hat die Aufgabe, durch Unter  brechen von Kontakten, z. B. der Kontakte  41. und 42, den Verschluss der Weiche her=  zustellen, d. h. eine Umstellung der Weiche zu'  verhindern, solange die Fahrstrasse eingestellt  ist.

   In dem Beispiel der Fig. 1 erfolgt der  Verschluss durch öffnen der Kontakte 41 und  42, die in dieser Stellung ein erneutes Betä  tigen der Relais 10 und 50 verhindern, Bisher  hatte man jeder Fahrstrasse einen Verschlie  sser zugeordnet; demgemäss wurden im all  gemeinen durch einen Verschliesser mehrere  Weichen gleichzeitig verschlossen. Auch die  Auflösung des Verschlusses erfolgte für alle  Weichen gleichzeitig, und zwar erst nach dem  Freiwerden der gesamten Fahrstrasse. Bei dem  beschriebenen Beispiel ist für jede Weiche  ein besonderer Verschliesser vorgesehen, so  dass es möglich ist, den Verschluss der Wei  chen einer Fahrstrasse, insbesondere der  zuerst befahrenen Weichen, schon nach Frei  werden dieses Gleisteils, also vor dem Räumen  der ganzen Fahrstrasse, aufzulösen.

   Dem Ver  schliesser 40 ist noch ein Kontakt U13 des  Überwachungsmagneten vorgeschaltet, durch  welchen die Endlage der Weiche überprüft  wird. Der Selbstschlusskontakt 45 des Ma  gneten 40, der parallel zu dem Kontakt U13  liegt, ist eingefügt worden, um bei etwaigem  Versagen des Überwachungsmagneten den  Verschluss der Weiche zu sichern. In den       Stromkreis    des Magneten 30 sind noch Kon  takte     F11,    F16, F14, F18 eingefügt, die  gleichzeitig mit den entsprechenden Kontakten       1f'1,   <I>F6, F8,</I> F4 usw. betätigt werden. Sie  unterbrechen den Stromkreis des Magneten  30, durch welchen die Rücknahme des Ver  schlusses bewerkstelligt werden könnte.

   Die  Kontakte F5, F6, F7 und F8 führen über  Leitung L5 unmittelbar zum     Verschliesser,     aber nicht zum     _Weichensteller.    Es ist hierbei  angenommen, dass es sich um eine Weiche  handelt, die nicht     fahrstrassenmässig    umge  stellt werden soll, aber nach Einstellung einer  Fahrstrasse verschlossen werden muss. Die Kon-      takte F9 und F1',3 bzw. F10 und P1') werden  durch Fahrstrassentasten betätigt und bewir  ken lediglich die     Umstellung    einer Weiche,  aber nicht deren Verschluss, da, sie nicht       entsprechende    Kontakte in der Leitung L6  zu der Spule 30 des Verschliessers besitzen.

    Für den Fall des Versagens der Gleisrelais  bzw. der zugehörigen Kontakte C11, C12 ist  eine Überbrückung dieser     Kontakte    durch  eine Hilfstaste vorgesehen. Dies geschieht hier  durch die Kontakte H11 und H12, die zusam  men mit einer Weichenwahltaste W1 betätigt.  werden. Der Kontakt 18 befindet sich am  Weichensteller 10 und dient, zur Überprüfung;  des Weichentastenkontaktes T1. Würde näm  lich der Kontakt     1'1    durch Festhalten der  Taste geschlossen bleiben, so wäre auch bei  Loslassen der Gruppenweichentaste und Un  terbrechen des Kontaktes T2 der Stromkreis  über Leitung L2 trotzdem hergestellt und       demgemäss    Relais 10 angezogen.

   Der Kontakt  1.1 wäre dann unterbrochen und     würde    das  Anziehen des Spannungsabschalters 20 vor  dem Öffnen des Kontaktes P1 verhindern.  



  In Fig. 2 ist ein Beispiel eines Weichen  stellers dargestellt, der sieh für die Umstel  lung der Weiche eignet, wobei angenommen  ist, dass dieser nur durch einen Magnetschalter  betätigt wird. Hierbei ist ein Magnet 70 vor  gesehen, dessen Anker 71 über einen Mit  nehmer 72 auf ein Zahnrad 73 einwirkt. Bei  jedem Anziehen des Ankers wird das Zahnrad  um einen Zahn weiter gedreht und     nimmt     hierbei die Nockenscheibe 74 mit. Beim Ab  fallen des Ankers dagegen wird keine Ver  änderung in der Lage der Nockenscheibe be  wirkt, so dass der Mitnehmer 72 lediglich  nachgreift. Die Nockenscheibe steuert eine  Kontaktstange 75, die unter Druck einer  Feder 76 steht.

   Bei jedem Anziehen des  Ankers 71 wird daher die Kontaktstange ab  wechselnd in eine andere Lage gebracht und  schliesst hierbei einmal die     Plus-    und einmal  die Minusstellkontakte. Man kann mit dem  Anker noch einen Kontaktsatz verbinden, der  bei jedem Anziehen und Abfallen geschlossen  und geöffnet wird. In Fig. 1 sind dies die  Kontakte 11 und 18, während an der Kontakt-    stange 75 die Kontakte 13, 11 usw. sitzen. An  Stelle eines     Magneten    70, der mittels der  Nockenscheibe 74 und des Gestänges 75 die  Kontakte steuert, kann man auch , zwei Ma  gnete verwenden, die abwechselnd anziehen  und abfallen und dadurch in ähnlicher Weise  sowohl die Kontakte 11, 1.8 als auch die Kon  takte 13,     1..1    steuern.

   Man kann die Steuerung  der Kontaktstange 75 auch in anderer Form  bewirken; man könnte z. B. die Scheibe 74  auch mit einer Kulisse versehen, in welche die  Kontaktstange 75 mit einem Zapfen eingreift.  so dass also die Kontakte 13, 14 durch eine  Kulissensteuerung in die     geschlossene    bzw.  geöffnete Lage     gebracht    werden.  



  Ein besonderer Vorteil der     beschriebenen     Schaltung nach Fig. 1 ist nun, dass sie besonders  widerstandsfähig ist gegen Erdschlüsse, Lei  tungsberührungen und Fremdströme. Würde  z. B. in der Leitung zwischen den Magneten  10 und dem     Tastenkontakt    T2 an irgendeiner  Stelle ein Erdschluss oder bei nicht geerdeten  Anlagen ein Rückleitungsschluss auftreten, so  würde die Sicherung 81 entweder sofort oder  nach Drücken der Taste T1 durchbrennen, je  nachdem, ob der Schluss oberhalb oder unter  halb des Tastenkontaktes TI eingetreten ist.  



  Würde dagegen in der Leitung L2 ein       Fremdstrom,    z. B. durch Leitungsberührung,  auftreten, so würde     zwar    der Magnetschalter 50  anziehen, aber über seinen Kontakt 51 zur Rück  leitung abgeleitet werden und die Sicherung  aus dem Kreis, aus welchem der Fremdstrom  kam, brennt durch. Es kann also in keinem  Fall durch Erdschluss oder Fremdstroh eine  Betätigung der durch den Magnetschalter 10       bzw.    50 zu steuernden Einrichtungen erfolgen.  



  Die     Fig.3    und 4 zeigen andere Ausfüh  rungsformen des in     Fig.    2 dargestellten Relais,  die in vieler Hinsicht noch zweckmässiger sind.  Das     Magnetsstein    arbeitet hier mit einem  steuerbaren Haken, der mit dem     Kontaktsteg     gekuppelt ist. -Je nach Lage des     Kontaktsteges     wird. durch eine Feder der Haken in die  jeweilige     Wirkstellung    gebracht. In     Fig.    3 ist  101 das     Magnetsvstem,    mit dem Anker 1.02,  der mit dem     Clelenk    103 den Haken 104 trägt.

    Dieser doppelseitig wirkende Haken kann in      die Stifte 105 -und 106 eingreifen und so bei  (]er Aufwärtsbewegung des Magnetankers die       Schwinge    107, die in der Lagerung 108 auf  <U>g</U>ehängt ist, umlegen. An der Schwinge 107       sind.    die Kontaktstangen 109 und 1.10     befestigt,     die in bekannter Weise eine bestimmte An  zahl von Kontakten steuert. Dies wird meist       dadurch    bewirkt, dass an der Kontaktstange       Silberstifte    11 angeordnet sind, die in     an-          1ezogeneni.    oder abgefallenem Zustand mit. orts  festen, federnden Gegenkontakten 1.1.2 die  Kontaktverbindung herstellen.

   Der Haken 104  wird durch eine entsprechende Führung oder        < furch    eine Feder, z. B. durch eine Blattfeder  113 in die jeweilige Wirklage gedrückt. Die  Feder kann an der Schwinge 107 oder, wie       dargestellt,    an dem Haken 104 befestigt sein.  Um für die Zwischenstellungen des Kontakt.  systems eine Festhaltung zu erreichen, ist eine  Rollenrast oder Klinke 114 vorgesehen, die  sieh in entsprechende     Aussparungen    der  untern. Schwinge 115 unter dem Druck der  Feder 116 legt. An Stelle der Rollenrast kann  auch eine andere Anordnung treten, z. B. ein  Gelenkhebel 120, der, wie in Fig. 4 dargestellt  Ist, federnd angedrückt wird und so die  Rastung bewirkt.

   Zur Festlegung des Endzu  standes des Kontaktsystems ist an dem Anker  102 ein Riegelschieber 117 angeordnet, der  sich auf die eine oder andere Seite der an       der    Schwinge 107 angebrachten Nase 118 legt.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Beim An  ziehen des Ankers 102 nimmt. der Haken 104       den    Stift 105 mit, und die Schwinge 107  kippt um den Drehpunkt 108, wobei die Kon  taktstege 109 und 110 entsprechend mitgenom  men werden. Die Schwinge 115 kippt eben  falls     um    und drückt dabei mit dem Nocken  119 die Rolle 114 herab, so dass die letztere  in     den    benachbarten Ausschnitt 1.21 zu liegen       kommt.    Der Haken 104 wird jetzt durch die  nach links gebogene Feder 113 in Richtung  gegen die andere Lage gedrückt., jedoch bei  angezogenem Anker durch den in den Stift  10) eingreifenden Hakenteil gehalten. Damit  ist in der     angezogenen    Stellung des Ankers  auch die Stellung der Kontaktstege sicherge  stellt.

   Wenn der Anker abfällt, verlässt der    Haken den Stift 105 und wird nun unter dem  Druck der Feder 113 nach der andern Seite  transportiert, so dass er nach weiterer Ab  wärtsbewegung in der Endlage mit dem  Haken unter den Stift 106 gelangt. Hierbei  hat sich auch der Schieber 117 hinter die  andere Seite der Nase 118 gelegt und ver  riegelt so die Neustellung des Kontaktsystems.  Diese Sperrung des Systems durch den an  der Nase 118 festgelegten Schieber 117 ver  hindert eine Veränderung der Kontaktlage  durch unmittelbare Einwirkung auf die Kon  taktstange. Um einen gewissen Gewichtsaus  gleich zu erzielen, kann man die Anordnung  so treffen, wie dargestellt, d. h. also, dass zwei  Kontaktstege 109, 110 vorgesehen sind. Man  kann jedoch auch mit einem Kontaktsteg  arbeiten, wobei es zweckmässig ist, dann als  Gewichtsausgleich eine entsprechende Feder  vorzusehen.  



  Bemerkt sei, dass auch hier au Überwa  chungszwecken oder auch zur Ersparnis eines  weiteren Relais von dem Anker 102 noch un  mittelbar Kontakte gesteuert werden können,  die dann im doppelten Takt der andern Kon  takte arbeiten.  



  Die Fig. 5, 6, 7 zeigen eine weitere An  ordnung, bei welcher die Steuerung, z. B.  einer Weiche, unter Zuhilfenahme von Schritt  sehaltern erfolgt. Auch hier wird der ein  gangs erwähnte Vorteil, vor allem hinsicht  lich Fremdstrom und Erdschlusssicherheit, er  reicht dadurch, dass ähnlich wie in     Fig.1    dar  gestellt, die Tastenkontakte T1,<I>T2</I> zwischen  zwei für die Weichenumstellung erforderlichen  Relais angeordnet. sind. Dies ist hier der Dreh  magnet 210 des Schrittschalters und ein  Relais 150, das entweder ein Prüfmagnet. oder  ein     Fahrwegsteller    oder dergleichen sein kann.  



  Ein besonderer Vorteil ist hier,. dass man  ausser der Steuerbank     des    Schrittschalters, die  in     Fig.    5 dargestellt ist, und der zweiten Bank,  durch welche die Umstellung der Weichen er  folgt     (Fig.6)    noch eine Bank     (Fig.7)    vor  sehen kann für die Ausleuchtung der Gleise.  Man erspart dadurch einen grossen Teil der  andernfalls notwendig werdenden Stützrelais.      In Fig. 5 sind P1 und T2 Kontakte an  der Gruppenweichentaste und der Weichen  taste. Parallel zu ihnen sind Fahrstrassenkon  takte P1 bis F6 angeordnet, wobei angenom  men ist, dass zu den Kontakten F1 bis F3 die  Minusstellung der Weiche zu den Kontakten  F-1 bis F6 die Plusstellung der Weiche gehört.  Werden nun z.

   B. die Kontakte T1, T2 durch  Drücken der beiden Weichentasten geschlos  sen, so erhält der Drehmagnet 210 Strom und  bewegt die mit den Kontaktbänken K1., K2  und K3 zusammenarbeitenden Kontaktarme  a1, a2 und a3 von den Kontakten 1 auf die  Kontakte 2. Es erhält nun der Weichensteller  220 über den Kontaktarm a1 und über den  Sparkontakt. 221 Strom. Der     Drehmagnet    hat  ausserdem seinen Stirnkontakt 21.1 geschlossen,  so dass der Spannungswechsler 2-10 Strom er  hält. Gleichzeitig erhält. die eine Wicklung  des Fahrwegstellers 250 Strom über Leitung  L1, zieht an und schliesst seinen Kontakt 251  (Fig. 6). Mit.

   Anziehen des Relais 220 fällt  der bis dahin abgestützte Anker des mit ihm  zusammenarbeitenden Relais 230 ab.     Mit.    Ab  fallen des Relais 230      -erden    die Kontakte 231_  bis 233 (Fig. 6) umgelegt. Durch Anziehen  des Spannungswechslers 210 haben ausserdem  die Kontakte 211 bis 249 ihre Stellung- ge  wechselt. Die Überwachungsleitungen sind  unterbrochen worden, der Überwachungsma  gnet T'1.0 ist abgefallen, und die Weichenlei  tungen Sind an Stellspannung gelegt. Die  Weiche läuft, um, wobei der Strom über Lei  tung<I>L2, L3,</I>     L4    über Kontakt 215, Leitung  L? zur Wicklung W1, über Kontakt 244, Lei  tung L3 zur Wicklung W2 und Kontakt 2413,  Leitung L-1 zur Wicklung 1V3 gelangt.

   Sobald  die Weiche umgelaufen ist, wechseln die  Motorkontakte M1 bis 176, und es fliesst nun  ein Strom von Kontakt.     2-15    über Leitung L2,  11'1, L5, L6, Kontakt. '237, L7, der Fallwick  lung des Spannungswechslers 140, Kontakt  2-18, L8, M2, L3 und die Kontakte 231, 21-l.  Der Spannungswechsler 110 zieht an und  Behaltet seine Kontakte     2-11    bis 219 um. Jetzt  erhält der Überwachungsmagnet T'10 wieder  Strom auf dem Wege über Kontakt 217, 235,  Leitung L9, J15, W3, W2, J13, L5, L6, 237.    r'1.0, 249, L8, M2, L3, 23-1, Leitung L10, Kon  takt 211. Die Kontaktbank K2 hat bei Ein  zelstellung der Weichen keine Bedeutung. Da  gegen hat an Kontaktbank K3 (Fig. 7) der  Kontaktarm a.3 beim Umschalten auf Kontakt  die Pluslampe I31 abgeschaltet und die  Minuslampe I32 zum Aufleuchten gebracht.

    Die verschiedenen in den zugehörigen Lei  tungen liegenden Kontakte sind der Vollstän  digkeit, halber eingezeichnet, haben aber für  das Prinzip der Erfindung keinerlei Bedeu  tung; 260 und 270 sind die Wicklungen des  Auffahrmelders. Dieser zeigt das Auffahren  oder Aufschneiden der zugehörigen Weiche  an. Wird beispielsweise die Weiche von der  stumpfen Seite her     befahren.    und liegen dabei  die Weichenzungen infolge irgendeiner Stö  rung in der für diese Fahrt falschen Lage,  so fahren die ersten Räder diese Weiche auf,  d. h. die Spurkränze drücken die Weichen  zungen in die richtige Lage. Dabei wechseln  die im Weichenantrieb vorhandenen Antriebs  kontakte ihren Schaltzustand und bringen den  Auffahrmelder zum Ansprechen.  



  Bei fahrstrassenweiser Umstellung der  Weichen wird z. B. der Kontakt F2 durch  Drücken der zugehörigen Fahrstrassentaste  geschlossen. Der Drehmagnet 210 sowie der  Fahrwegsteller 250 erhalten Strom. Die Wir  kung des     Drehmagneten    ist dieselbe wie bei  Einzelumstellung, und die Umstellung der  Weiche erfolgt. \in der Bleiehen Weise. Der  Fahrwegsteller 250 bleibt jetzt jedoch ange  zogen, da. die zweite Wicklung Strom erhält  über den Kontakt 239, der durch Abfallen des  Weichenstellrelais 230 geschlossen wurde. Der  Minusüberwacher P20 zieht an, sobald der  Kontaktarm     a.2    auf den Kontakt 2 der Kon  taktbank K2 gelangt ist und der Überwachungs  magnet 110 nach denn Umlaufen der Weiche  ,seinen Kontakt T'11 wieder geschlossen hat.

    Durch Relais 250 war ausserdem der Kontakt  252 geschlossen worden, und die     Spitzenaus-          leuelitung'slampe    B3 kommt zum Aufleuchten,  wodurch die Fahrstrasse durchgehend     ausge-          leuehtet    wird. Die Kontakte     d1    bis     d6    sind       Aussehlulkontakte    feindlieber Fahrstrassen.  Die Kontakte P11, P12, P21, P22 befinden           :sich    an den     plus-    und Minusüberwachern P10  und P20.

   Würde die Weiche schon in der  richtigen, also im vorliegenden Falle Minus  lage, liegen, so würde beim Schliessen des  Kontaktes F2 nur der Fahrwegsteller 250  Strom erhalten, dagegen nicht. der Drehma  gnet 210; denn bei Minuslage der Weiche ist  der Anker des Relais 230 abgefallen und Kon  takt 239 geschlossen, Kontakt 1.39 dagegen  unterbrochen, so dass zwar die notwendige  Weichenausleuchtung zustande kommt, aber  keine Umstellung der Weiche bewirkt werden       kann.     



  Zweckmässig ist es, den Stromkreis des  Drehmagneten 21.0 auf Fremdstrom zu über  wachen, damit nicht. durch einen solchen  Fremdstrom unzeitgemäss die Umstellung einer  eiche erfolgen kann. Man kann daher eines  der vorhandenen Relais in den Stromkreis  dieses Drehmagneten legen, so dass es gleich  zeitig als Prüfmagnet dient. Zweckmässig ver  wendet man hierzu den Fahrwegsteller 250,       der    in diesem Falle also, wie punktiert an  gedeutet, bei 150 vorgesehen würde. Die zweite       Wicklung    muss dann entsprechend an den  Kontakt 239 angeschlossen werden. Statt der  zweiten Wicklung des Magneten 250 wird  dann zwischen Kontakt 139 und Erde ein       Widerstand    eingeschaltet.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung  lässt sieh ausser bei Tischliebelwerken auch  bei allen andern Stellwerken mit.     elektrischen          Verschlüssen    verwenden, vorzugsweise auch  da, wo Fernsteuerung zur Anwendung kommt..  Statt. eines Schrittschalters kann man auch  hier eine ähnlich wirkende Vorrichtung, z. B.  ein Relais mit Kulissensteuerung, verwenden.  (las bei aufeinanderfolgenden .gleichartigen  Erregungen abwechselnd zwei verschiedene       Stellungen    der Kontakte erzeugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an elektrischen Stellwerken für Weichen und Signale, im besonderen an Tischhebelwerken, bei welcher ein bestimmter Betriebsvorgang durch Zusammenwirken von mindestens zwei Relais herbeigeführt wird, dadurch @,ekennzeiehnet, dass die Betätigungs- spulen von zwei dieser Relais durch eine Lei tung miteinander verbunden sind und der Betriebsvorgang- ausgelöst wird durch die Änderung des Schaltzustandes mindestens eines Kontaktes, der in der Leitung zwischen diesen Betätigungsspulen der beiden Relais liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass im Erreger stromkreis jedes der beiden Relais ein Steuer kontakt angeordnet ist, derart, .dass bei Aus lösung des Betriebsvorganges erst das eine Relais (50) und nach Ansprechen dieses Relais das andere Relais (10) zum Ansprechen gebracht wird. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Erreger spulen von jedem der beiden Relais ein Steuer kontakt parallel liegt., derart, dass bei Aus lösung des Betriebsvorganges erst das eine Relais (50) und nach Ansprechen dieses Relais das andere Relais (10) zum Anspre chen gebracht wird. 3.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Relais je durch einen Steuerkontakt (51, 52) überbrückt sind, die sieh an einem der beiden Relais, (50) befinden. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet., dass bei Auslösung des Be triebsvorganges durch Schliessen eines Kon taktes (F1) das eine Relais (50) über den das andere Relais überbrückenden Steuerkon takt (52) zum Anziehen gebracht wird und nach Anziehen dieses Relais (50) das zweite Relais (10) über den das erste Relais (50) überbrückenden Steuerkontakt (51) zum An sprechen kommt. 5.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Relais so eingerichtet. ist, dass es nur bei jedem Ansprechen des Ankers Steuerkontakte in einen andern Schaltzustand bringt, während das Abfallen des Ankers auf den Schaltzu stand der Steuerkontakte ohne Wirkung ist. 6. Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass mit den Ankern der Relais ausser Steuerkontakten weitere Kontakte ver bunden sind, die bei jedem Anziehen und Abfallen des Ankers ihren Schaltzustand wechseln. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt in Reihe mit einem als Weichensteller wirkenden Relais (10) angeordnet ist und der Weichen steller durch einen Kontakt. (52) eines als Spannungswechsler wirksamen Relais (50) überbrückt ist. S.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, da ss der Spannungswechsler (50) in Reihe mit dem Weichensteller (10) ange ordnet ist und dass ihm ein Selbstschlusskon takt (51) parallel liegt. 9. Einrichtung nach dem Patentanspruch Lind den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass für mehrere Weichen gemeinsam nur ein Hilfstastenrelais vorge sehen ist und für jede Weiche ein besonderer Weichenwahlkontakt (W1), der mit dem Hilfstastenkontakt (1I12) zusammenarbeitet. 10. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Weiche ein be sonderer Verschliesser vorgesehen ist. 11.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Verschliesser ein Stützrelaispaar (30, 40) vorgesehen ist. 12. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis eines die Auflösung des Verschlusses bewir kenden Magneten (30) Fahrstrassenkontakte (11'11, F14, F16, F18) vorgesehen sind, die bei dem Einstellen einer Fahrstrasse unterbrochen werden und damit die vorzeitige Auflösung des Verschlusses verhindern. 13.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt (.19) des Verschliessers im Stromkreis der beiden Plus- und Minusüberwacher (I'20, t\30) angeord net ist. 14. Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass als Weichensteller ein Magnet system vorgesehen ist, bei welchem der Anker des Systems mit einem Kontaktsystem (109, 310) lose gekuppelt ist, derart, dass eine faste Kupplung nur beim Anziehen des Ankers ein tritt., so dass bei jedem Anziehen des Ankers das Kontaktsystem in eine andere Lage ge bracht wird, während das Abfallen des Ankers unwirksam ist. 15.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker einen Ver schlussschieber (117) besitzt, der die Lage des Kontaktsystems nach dein Leerlauf des Ankers in die neue Kuppelstellung sichert. 16. Einrichtung nach dein Patentanspruch und den Unteransprüchen 7, 11 und 15, da durch gekennzeichnet, dass in den Zwischen stellungen das Kontaktsystem durch eine Rast gehalten wird. 17. Einrichtung nach dein Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastung durch eine federnd angedrückte Lasche (120) bewirkt wird (Fig. 4). 18.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 1-1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zum Gewichts ausgleich der Kontaktsteg in zwei gegen läufige Teile Teile geteilt ist. 19. Einrichtung nach dein Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 1-1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Gewichtsausgleich eine Gegenfeder auf den Kontaktsteg einwirkt. 20.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Unistel lung von Weichen schrittschaltermässig wir kende Vorrichtungen vorhanden sind, die durch Unilegen eines Bedienungsmittels steuer bar sind und die auf einem Teil der Sehritte die Plusstellung, auf dem andern Teil die Minusstellung der Weiche herbeiführen.
    21. Einrichtung- nach dein Patentansprueli und dem Unteransprueli 20, cladureh gekenn- zeichnet, dass der Schrittschalter mit drei Kon taktbänken versehen ist, wobei an die erste Kontaktbank ein Weichenstellrelais, an die zweite ein Plus- und Minusüberwacher und an die dritte Ausleuchtungslampen angeschlos sen sind. 22.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 20, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Drehmagnet (210) und ein Fahrwegsteller (250) in einem Weichentasten kontakte<I>(T1, T2)</I> und parallel liegende Fahr- strassenkontakte <I>(F1, F2,</I> F3 usw.) enthalten den Stromkreis liegen. 23. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass eines der vorhandenen Relais (150) gleichzeitig als Prüfrelais wirk sam ist.
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