CH131375A - Verfahren zur Herstellung von Bildtonfilmen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bildtonfilmen.

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CH131375A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Verfahren zur Herstellung von     Bildtonfilmen.       Es ist bekannt, Bildtonfilme in der Weise  herzustellen. dass zunächst Bild und Ton ge  trennt, wenn auch vorzugsweise gleichzeitig,  auf je einen Film aufgenommen und diese  Negative dann zu einem Bildtonfilm ver  einigt werden, indem sie etwa auf einen drit  ten Film nebeneinander gedruckt werden.  Bisher hat man für beide Negative dieselbe  Filmart benutzt. Gemäss der Erfindung wer  den für beide Negative verschiedenartige  Filme benutzt, um hierdurch jedes der beiden  Filmnegative seinem besonderen Zweck     a.n-          zupassen.     



  Wegen der kurzen     Dixpositionsdauer    jedes  einzelnen Bildes eines Bildfilmes muss der  Film mit einer rapid wirkenden Emulsion       sensitiviert    werden, damit die Bilder das er  forderliche Detail zeigen. Ein solcher Film  wird im Handel als     "Negativfilm"    bezeich  net; er besitzt eine Emulsion, deren     Sensi-          bilisator    ein     verhältnismässig    grobes Korn  aufweist, wobei die Geschwindigkeit der  Emulsion bis zu einem     bestimmten        Grade       mit der Korngrösse variiert.

   Ein solcher     "Ne-          gativfilm"    oder grobkörniger Film arbeitet       vollständig    zufriedenstellend bei der Auf  nahme von Bildern, dagegen, wie gefunden  wurde, nicht bei der Tonaufzeichnung. Es  macht sich nämlich bei     Benutzung    eines sol  chen Filmes bei der Tonwiedergabe ein be  stimmtes Geräusch, das sogenannte Kornge  räusch, störend bemerkbar, und zwar beson  ders :

  dann, wenn als     Filmnegativ    ein     pan-          chromatischer    Film benutzt     wird.    Es     wurde     nun gefunden, dass, das     Korngeräusch    in wei  tem     11Iasse        verringert    oder sogar ganz besei  tigt wird, wenn für die Tonaufzeichnung  ein verhältnismässig langsamerer, feinkörni  gerer Film benutzt wird.

   Für die Tonauf  zeichnung ist die Geschwindigkeitscharakte  ristik des Filmes nicht von so     wesentlicher     Bedeutung, da eine genügend starke Licht  quelle vorgesehen werden kann, um die rich  tige     Exposition    des, Filmes zu     erreichen:    Ein  etwas langsamerer,     verhältnismässig        feinkär-          niger    Film, wie der eben     erwähnte,    wird im      Handel als  Positivfilm" bezeichnet. Es ist  dies diejenige Filmart, auf welcher die  Bildnegative gedruckt werden, um die Posi  tive für die Wiedergabe zu erhalten.

   Gemäss  der Erfindung wird somit für die Bildauf  nahme ein verhältnismässig grobkörniger       "Negativfilm"    und für die Tonaufzeichnung  ein     verhältnismässig    feinkörniger     "Positiv-          film"    benutzt. Die beiden Aufzeichnungen  werden dann vereinigt. Dies kann in ver  schiedener Weise geschehen. Bei dem in der       Zeichnung    dargestellten     Ausführungsbeispiel     geschieht dies in der Weise, dass     die    beiden       Aufzeichnungen    auf einen gemeinsamen fein  körnigen "Positivfilm" in der für die syn  chrone Wiedergabe erforderlichen gegenseiti  gen Lage gedruckt werden.  



  In der Zeichnung     veranschaulicht    bei  spielsweise     Abb.    1 das     Drucken    des Bildfil  mes und     Abb.    2 das Drucken des Tonfilmes.  



  In     Abb.    1<B>'</B> bezeichnet     .$    den     Negativ-Bild-          film,    der nach seiner Entwicklung die auf  einanderfolgenden Bilder 14 aufweist. Er       wird    über eine Walze oder ein Sprossenrad  15 geführt und dann abwärts zwischen zwei  weiteren Walzen oder Sprossenrädern 16 und  17. Es sei nun angenommen, dass :die Ton  aufzeichnung längs einer Seite des Filmes       unmittelbar    auf der Innenseite der zur Fort  bewegung durch die     Sprossenräder    dienenden  Löcher erfolge. In diesem Falle wird beim       Drucken    der aufgenommenen Bilder noch ein  zweiter Film 18 beigefügt, der als eine Art  Vignette dient.

   Dieser Film 18 ist     ähnlieb     dem Film 3, aber durchsichtig, ausgenom  men einen schmalen undurchsichtigen Strei  fen 19 nahe dem Rande, der in seiner Breite  und Lage der Tonaufzeichnung auf dem  Tonbild     @6    (siehe     Abb.    2) .entspricht. Der  Film 18 ist durch das Sprossenrad 17 und  dann abwärts in Berührung mit dem Film 3  geführt. Der     :dritte    Film 22, auf welchen die  Bilder und die Tonaufzeichnung gedruckt       -Werden        sollen,    ist über das Sprossenrad 16  und dann abwärts in Berührung mit dem  Film 3 geführt.

   Dieser Film 22 ist ebenso  wie der Tonfilm 6 ein "Positivfilm" mit ver  hältnismässig feinem Korn     -und        nicht    so    schnell wirkend wie- der     ursprüngliche    Bild  film, 3. Während die drei Filme von den  Sprossenrädern 16 und 17 aus abwärts ge  führt werden, wird vom Bildfilm auf dem  Film 22 in bekannter Weise ein Kontakt  druck hergestellt, wobei die Filme während  des     Durohtritte-z    durch den von der Licht  quelle<B>23,</B> ausgehenden Lichtbüschel durch in  der Zeichnung nicht dargestellte Mittel in  inniger Berührung gehalten werden.

   Wäh  rend die Bilder 14 auf den Film 22 gedruckt  werden, bewirkt der undurchlässige     Streifen     19 des Filmes 18, dass auf dem Film 22, dort,  wo er gegen das Licht geschützt war, ein     un-          exponierter    Streifen 24 bleibt. Die gedruck  ten Bilder 25 und .der     urexponierte        Streifen     24 sind selbstverständlich auf dem Film     32     vor seiner     Entwicklung    nicht sichtbar, sie  sind aber gleichwohl des besseren Verständ  nisses wegen in der Zeichnung eingezeichnet.  



  Nachdem der Film 22 zwecks Druckes  der Bilder 2,5 exponiert worden ist, ist er nun  zum Druck der     Tonaufzeichnung    bereit. Zu  diesem Zwecke dient die in der     Abb.    2     sehe-          matisch    dargestellte Einrichtung, die der  jenigen der     Abb.    1 ähnlich ist.

   In dieser  läuft der Tonfilm 6, auf welchem sich die  Tonaufzeichnung 28 innerhalb eines schma  len Streifens befindet, während der übrige  Teil durchsichtig     ist,    über die Walze oder  das     Sprossra,d    29 und dann abwärts in     Be-          i-ührung,    mit dem Film 2, der über die Walze  oder das Sprossenrad 30 läuft und auf wel  chem     :die    Bilder bereits gedruckt sind. Um  den Bildteil des     Filmes    22 gegen das Licht  der Lichtquelle 31 während des Druckens  der Tonaufzeichnung zu schützen, wird ein       Abdeckfilm    32 über die Rolle 33 und dann  in Berührung mit dem Film 6 abwärts ge  führt.

   Bei Film     '32    ist der mittlere oder Bild  teil undurchsichtig, während der der Tonauf  zeichnung 28 des Filmes 22     entsprechende     Randteil durchsichtig ist. Daher wird, wäh  rend die drei Filme 2:2, 6 und 32 durch den  Lichtbüschel der Lichtquelle     3:1    hindurch  gehen, die Tonaufzeichnung auf den Rand  des Filmes 2:2     gedruck.    Der Film 22 ist dann  nach der     Entwicklung    fertig, um in einem      geeigneten     Bildton-Wiedergabeapparat    be  nutzt zu werden.

   Da jeder Teil des Filmes  nacheinander durch die Bild- und die Ton  wiedergabeeinrichtung hindurchläuft, sollen  die einander entsprechenden Teile der     Bild-          und    Tonaufzeichnungen auf dem gemein  samen Film,     wie    bekannt ist, mit     entspr:,-          ehender    Versetzung gedruckt werden. Das  Mass der Versetzung hängt von der Länge  der Filmschleife zwischen beiden Einrich  tungen ab.

   Ebenso können in bekannter       1Veise    an den Negativen Zeichen vorgesehen  sein, um sie während des Druckes in die rich  tige Lage zueinander bringen zu können, um  den Synchronismus von Bild und Ton     herzu-          .stellen.    Solche Zeichen können bekanntlich  in Blindstellen an den Filmen bestehen.

    Augenscheinlich kann auf den Film     \32    erst  die Bild-.oder erst die Tonaufzeichnung ge  druckt werden, und es kann auch statt    zweier     getrennter    Druckvorrichtungen eine  einzige Druckvorrichtung benutzt werden,  durch welche die     einzenen    Filme so geleitet  werden, dass bei einem einzigen Durchlauf  der einzelnen Filme durch die Vorrichtung  beide Aufzeichnungen auf den Positivfilm  gedruckt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Bildton filmen, wobei ein Bildnegativ und ein Ton negativ auf einen gemeinsamen Positivfilm gedruckt werden, dadurch gekennzeichnet, dass nur für das Bildnegativ der übliche, ver hältnismässig grobkörniger Negativfilm, da gegen für das Tonnegativ ein feinkörnigerer Film nach Art des Positivfilmes benutzt wird.
CH131375D 1926-12-02 1927-12-02 Verfahren zur Herstellung von Bildtonfilmen. CH131375A (de)

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