CH131477A - Anordnung an der Zugeinrichtung für Kraftwagen-Anhänger mit selbsttätig wirkender Bremse. - Google Patents
Anordnung an der Zugeinrichtung für Kraftwagen-Anhänger mit selbsttätig wirkender Bremse.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T7/00—Brake-action initiating means
- B60T7/12—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
- B60T7/20—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer
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Description
Anordnung an der Zugeinrichtung für Kraftwagen-Anhänger mit selbsttätig wirkender Bremse. Es ist schon vorgeschlagen worden, um ein Rückwärtsfahren von aus Zugkraftwagen und Anhänger bestehenden Wagenzügen, wel che bei dem Anhänger eine selbsttätig wir kende Bremse haben, zu ermöglichen, bei spielsweise beim Manövrieren, die Bremswir kung vorübergehend auszuschalten. Die zu diesem Zweck vorgesehenen Mittel waren aber umständlich und besonders zeitraubend, indem die Bremswirkung zum Beispiel durch Vorstecken von Stiften am Zuggestänge des Anhängers selbst aufgehoben werden russte; das heisst um ein Bremsen zu verhindern, russte eine Person am Anhänger selbst mani pulieren. Da es sich bei solchen Wagenzügen praktisch stets nur um ein Rückwärtsfahren auf eine ganz kurze Distanz (höchstens einige Meter) handeln kann, fällt die Vor nahme einer solchen Art der vorübergehen den Sicherung gegen Bremsen, wie erwähnt, besonders zeitraubend ins Gewicht, indem sich die diese Manipulation vornehmende Person zu diesem Zweck extra zu dem An hänger begeben russ. Zweck vorliegender Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen. Gemäss der Erfin dung sind Mittel vorgesehen, welche die Bremswirkung am Anhänger vom Führersitz des Zugkraftwagens aus vorübergehend aus zuschalten gestatten. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt den Vorderteil eines Anhän gers von vorn gesehen; Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 in grösserem Massstabe dar, und Fig. 3 ist eine Ansicht desselben von rechts auf Fig. 2 gesehen. 1 ist der Rahmen des Anhängers, 2 der Drehkranz des Drehgestelles desselben und 3 das Drehgestell selbst. 4 sind die üblichen, zur Verbindung des Rahmens des Fahrzeuges mit den Achsen desselben dienenden Federn, welche an der Vorderachse 5 befestigt sind. 6 ist ein Zuggestänge, welches durch eine Öse 7 mit dem Zugkraftwagen zu verbinden ist und welches durch Hebel 8 mit einer Welle 9 verbunden ist. Die Welle 9 ist durch Lager 10 am Drehgestell 8 drehbar befestigt und trägt einen Hebel 11, welcher durch ein Gestänge 12 mit der Bremseinrichtung, die hier nicht dargestellt ist, verbunden ist. Die Wirkung dieser bekannten Einrich tung ist so, dass, wenn der Zugkraftwagen gebremst wird, die Welle 9 in Richtung des Pfeils 13 gedreht wird, wodurch das Ge stänge 12 die Bremseinrichtung des Anhän gers betätigt. An dem Hebel 11 ist ein Stift 14 ange ordnet, welcher mit einem Doppelhaken 15 in Wirkungsverbindung steht. Der Doppel haken 15 sitzt zusammen mit einer Seilrolle 16 auf einem Bolzen 17, welcher in Lagern 18, die am Drehgestell 3 fest sind, drehbar ist. An der Seilrolle 16 ist ein Drahtseil 19 befestigt, welches zum Führersitz des auf der Zeichnung nicht ersichtlichen Zugkraft wagens geht. Normalerweise ist das Drahtseil 19 so in greifbarer Nähe des Kraftwagenführers an geordnet, dass sich der Doppelhaken 15 in der in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten Lage befindet, das heisst, dass er die Bewe gung des Hebels 11 nicht beeinflusst. Soll nun vorübergehend eine Bremswirkung am Anhänger verhindert werden, so zieht der Kraftwagenführer, bevor er den Zugkraft wagen bremst oder rückwärts fahren lässt, das Drahtseil 19 an, wodurch der Doppel haken 15 nach oben geschwungen wird und den Stift 14 fängt, so dass der Hebel 11 auch beim Bremsen oder Rückwärtsfahren des Zugkraftwagens nicht in der Richtung des Pfeils 18 geschwenkt werden kann, die Bremsung des Anhängers durch seine Brems einrichtung also verhindert wird. Beim Loslassen des Drahtseils 19 seitens des Kraftwagenführers sinkt der Haken 15 wieder in die strichpunktierte Lage zurück, so dass die Bremseinrichtung des Anhängers wieder freigegeben wird. Dadurch, dass die beschriebene Einrich tung vom Führersitz des Zugkraftwagens betätigt werden kann, ist deren Bedienung auf die denkbar einfachste und praktisch keine Zeit raubende Weise möglich Das Zurücksinken des Doppelhakens 15 in die Lage, in der er ausser Wirkung ist, kann durch sein Eigengewicht erfolgen. Es könnte jedoch auch eine Feder vorgesehen sein, welche den Haken 15 in diese Lage zieht. Selbstverständlich ist die Anwendung der Anordnung gemäss der Erfindung nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausfüh rungsform der Bremseinrichtung beschränkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung an der Zugeinrichtung für Kraftwagenanhänger mit selbsttätig wirken der Bremse, gekennzeichnet durch Mittel, welche die Bremswirkung am Anhänger vom Führersitz des Zugkraftwagens aus vorüber gehend auszuschalten gestatten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein auf die Bremseinrichtung des Anhängers wirken des Arretierglied mittelst eines Zug- organes vom Führersitz des Zugkraft wagens in bezw. ausser Wirkung gebracht werden kann. 2.Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierglied hakenförmig ist und mit einem Stift eines Hebels, der ein Teil der Bremseinrichtung des Anhängers ist, in Wirkungsverbindung steht, derart, dass durch Anziehen des Zugorganes das hakenförmige Arretierglied den genannten Stift fängt und dadurch eine Bremswir kung am Anhänger verhindert. 3.Anordnung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das hakenförmige Arretier glied mit einer Seilrolle zusammen auf einem Bolzen sitzt, der in Lagern am An hänger drehbar ist, wobei das -Zugorgan ein .an .der Seilrolle befestigtes Drahtseil ist, so dass durch Ziehen am Drahtseil -die Seilrolle und dadurch das hakenförmige Arretierglied in den Lagern gedreht wird. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Arretierglied einen Dop- pelhaken bildet, der beim Arretieren \der Bremseinrichtung des Anhängers den Stift des Hebels beidseitig des Hebels fasst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH131477T | 1928-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH131477A true CH131477A (de) | 1929-02-15 |
Family
ID=4389735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH131477D CH131477A (de) | 1928-06-06 | 1928-06-06 | Anordnung an der Zugeinrichtung für Kraftwagen-Anhänger mit selbsttätig wirkender Bremse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131477A (de) |
-
1928
- 1928-06-06 CH CH131477D patent/CH131477A/de unknown
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