CH138164A - Selbsttätig wirkende Aus- und Einrückungsvorrichtung an automatisch wirkenden Bremsen eines Anhängerwagens. - Google Patents

Selbsttätig wirkende Aus- und Einrückungsvorrichtung an automatisch wirkenden Bremsen eines Anhängerwagens.

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CH138164A
CH138164A CH138164DA CH138164A CH 138164 A CH138164 A CH 138164A CH 138164D A CH138164D A CH 138164DA CH 138164 A CH138164 A CH 138164A
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Schlagenhauf Johann
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Schlagenhauf Johann
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      Selbsttätig    wirkende     Aus.    und     Einrückungsvorrichtung    an automatisch wirkenden  Bremsen eines     Anhängerwagens.            Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine     selbsttätig    wirkende     .Aus-    und     Ein-          rückungsvo@rrichtung    ,an     automatisch    wirken  ,den Bremsen eines Anhängerwagens.  



  Auf     Ader    Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand    in zwei     Ausführungsbeispielen     dargestellt. Es :zeigen:       Fig.    1 das erste Ausführungsbeispiel bei       ungebremstem    Zustand des     Anhängerwagens,          Fig.    2     @dasselbe    bei     ;

  gebremstem    An  hängerwagen,       Fig.    3 einen Schnitt nach     A-A    der       Fig.    2,  .     FZg.    4 das     erste,        Ausführu        gsbeispiel    bei  ausgerückter Bremse beim     Rückwärtsstossen          de-s        Anhängerwagens,          Fig.    5 dasselbe im Moment, wenn die  Bremse beim Ziehen     des        Zugwagens    am An  hängerwagen     wieder        eingerückt    wird,

         Fig.    6 einen Schnitt nach     B-B    der       Fzg.    5,         Fig.    7 das zweite     Ausführungsbeispiel     bei     ungebremstem        Zustand,    des Anhänger  wagens,       Fig.    8 dasselbe bei gebremstem An  hängerwagen,       Fig.    9 dasselbe bei ausgerückter Bremse  beim     Rückwärtsstossen    des     Anhängerwagens,          Fig.    10     @dasselbe    beim     Ziehen        des    Zug  wagens, im Moment,

   wo die Bremse wieder       eingerückt    wird,       Fig.    11 einen     :Schnitt    nach     b-b    der       Fig.        10;          Fig.    12 und 13 zeigen Ansichten eines       Anhängerwagens    mit dem     ersten        Ausfüh-          rungsbeispiel    schematisch dargestellt;       Fig.    14     zeigt    die Achse mit     Zugdeichsel     des Anhängerwagens von     oder    Seite gesehen.

    1 ist die     Zugdeichsel    des Anhänger  wagens     (Fig.    14), -die an den     Rebeln    2 der  drehbaren     Achse    3     angelenkt    ist. Bei dem  in den     Fig.    1-6 -dargestellten Ausführungs  beispiel ist 4 ein Kurvenhebel der auf -der           Achse    3     aufgekeilt    ist.

   In -den beiden Hebeln  10, die auf .der Achse 3 drehbar gelagert sind,  sind Druckfedern 5     eingesetzt    die sieh     einer-          ends    auf die Nase 6 des an die beiden Hebel  10     angelenkten        Sperrorganes    7 stützen und so  ,das gegenüberliegende Ende .des     .Sperrorganes     mit dem Haken 8 gegen die     Kurve    9 des  Kurvenhebels 4     .drücken.    Durch die Öse 11  des Sperrorganes 7     führt,das    die Bremse des       Anhängerwagens    mit dem     Zugwagen    ver  bindende     ,

  Zugorgan        aua    das das     Querstück    14  befestigt ist. Das     Zugorgan.        besteht    .aus einem  Seil, das     einerend@s    (12')     zur    Bremse dies An  hängerwagens und     anderends    (12)     durch,d'en          Hebelmechanismus        zum    Bremshebel ,des Zug  wagens führt.     Wenn        sieh,die    Achse 3 im.

   ent  gegengesetzten Sinn des Uhrzeigers ,dreht,  so wird das Querstück 14 und     daas    Seilstück  12'     mitgenommen        während    das     Seilstück    1-2  lose wird; die Bremse     wird    angezogen.

       Das          ,Seilstück    12     führt        zu    einem Bremshebel     ,des          Zugwagens,    nur     @laanit    ,die     Bremse    auch durch  ,den     Bremshebel        adies    Zugwagens von Hand aus       betätigt    werden kann.     iAn    das     Seilstück    12  ist .ein weiteres     Seilstück    13 mit :seinem     Ende     13'     befestigt,        während,dessen    :

  anderes Ende  13"     amHaken        8,des        (Sperrorganes    7     befestigt     ist, ;so     @da.13durch    Ziehen ,am     (Seilstück    12' vom  Zugwagen aus     id!as        (Sperrorgan    7     ausgelöst     und die     selbsttätige    Bremse ausser Tätigkeit  gesetzt     werden    kann.  



  Der in -das Zugorgan     eingeschaltete        .mit     einem unter     Federwirkung    stehenden     ISperr-          organ    versehene     Hebelmechanismus        könnte     auch auf einer :

  andern     Welle,    welche     mit,den          Bremsurganen    in     Verbindung    steht,     ange-          bracht    worden, wobei     jedoch,durchgeeignete          Mittel    eine     Übertragung    auf die     Achse    3     @an-          zuordnen    wäre.  



  Die     beschriebene    und, in     Iden        Pig.    1=6  ,dargestellte     Vorrichtung        wirkt        folgender-          massen:    Angenommen die Bremse des     In-          hängerwagens    sei gelöst, so     befindet        sich    der       Kurvenhebel    4 mit Achse ,3 in der Stellung,  wie die     Fig.    1 und 13 zeigen.

   Wird die  Bremse     !dlureh    Drehen     der    Achse 3 im ent  gegengesetzten     Sinne    des Uhrzeigers     ange-          zogen;        so        wird    das     Querstück    14 und     das       Seilstück 12' mitgenommen und     nimmt    der       Kurvenhebel    4     nebst        Achse    3 die     Stellung     ein,     wie    die     Fig.    2 und 14 zeigen.

   Der mit       der-Aehse    3 verkeilte     Kurvenhebel    4 hat     das          iSperrargan    7     mitgedreht    und.     ebenso,    die bei  den Hebel 10.

   Beim Zurückstossen (des Zug  wagens     -bewirken    die an der Achse 3     aasge-          lenktenHebel    '2     (Fig.    12) eine Drehung oder       Achse    3 im     entgegengesetzten        Uhrzeigersinn     und es     wird    das     Seilstück    12'     und,    damit die       Bremse    derart :

  angezogen,     ,dass    die Räder des  Anhängerwagens     schleifen.        Wenn,    sich nun  ,die Achse 3 ,mit     Kurvenhebel    4 im entgegen  gesetzten Sinn     id@es    Uhrzeigers     weiterdreht,     wird aber     idas,Seilstück        12r        durch    ,den allzu  grossen Zug nach rückwärts derart angezogen,

         dass    die     Fiedern.    5     zusammengepresst        und        Idas     Sperrorgan 7 sich auf Ader     Kurve        ides        Kurven-          hebels    abwälzt und so     idie        iS,perrung    auslöst,       wie        idies    in     Fig.        44        ,dargestellt    ist.

       Damit    wird  also bei     Erreichung    einer     bestimmten,Grösse     ,der Bremswirkung die Bremse durch das  Sperrorgan     aausgerüokt.     



  Beim     zweiten    Ausführungsbeispiel     (Fig.     7-11) ist     :am;        Uebel    4, der     ebenfalls    auf einer       drehbaren    Achse 3     .aufgekeilt    ist, ,ein Sperr  organ 20 in     Porm    eines     Winkelhebels        @ange-          lenkt,    das     ;

  mit    seiner Nase 2'1 sich auf die  Feder 5     stützt    und     idessen    (Arm     2'1'    einen  Zapfen     2,2    trägt, welcher im     !Schlitze    23 des       Gliedes        2'4        :

  gleiten        kann.    Das     ,Glied    24 ist an  dem Zugorgan 1'2-12"     befestigt.        Demzu-          folge    ist der, das unter     Federwirkung     stehende Sperrorgan aufweisende     Hebel-          mechanismus    in das den Zugwagen ;

  mit der  Bremse des     Anhängerwagens        verbindende     Zugorgan     eingeschaltet.    Angenommen, die       Bremse        ides        Anhängerwagens    sei gelöst, so  befindet sich Hebel 4 mit Achse 3     in,d\er    :

  Stel  lung, wie -sie     Fig.    7     zeigt.        Ist    die Bremse       durch.    Drehen der Achse 3 im entgegengesetz  ten Sinne des     'Uhrzeigers    angezogen, so     wind     .das mit     Wuge        2!5    versehene     Finde    des     Gliedes          22    4     mitgenommen,

          -vvie        Fig.   <B>8</B>     zeigt.        Der          Druck        id!es    Zapfens 2'2 auf ,das Glied 24 sucht  dieses im     Gegenuhrzeigersinn    um das Auge       2'5    zudrehen. Das     ,Zugorgan.        1'2    ist hierbei       locker        und    das Glied 24 nimmt durch sein           t4ewicht        eine    fast     vertikale,Stellung    ein.

   Da  durch kommt Nase     25    so     zu.        Zapfen    22 zu  liegen,     dass    der Zug auf     d'as        Seilstück    1'2"  das     :

  Glied    24 nicht     wieder        aufrichten    kann,  das heisst die     Bremse    sich also     nicht    von  selbst lösen     kann..    Wird die Achse 3     beim          Rückwärtsstossen        ödes        Anhängerwagens    noch  weiter gedreht,     wie    in     Fig.    9 dargestellt, so  wird ,der     ,

  durch    das     Seilstüok    12"     ausgeübte          Druck    .auf die     Nase    21 und somit auch auf  .die Feder 5 so gross, dass     edie        letztere    zu  sammengepresstwird.

   Dadurch-wird     derZapfen     22 so verschoben, dass die Nase     2'5        oberhalb     desselben zu liegen kommt     und,der    Zug am       Seilstück    12"     des    Glied 24     in,die        horizontale     Lage bringen kann, wie dies     Fig.    9     zeigt.    Da       ,das    Glied 24 durch Schlitz     2'3    auf dem  Zapfen '20     gleiten        kann,

          wird    die     Bremse          ausgerückt.        !Sdb.a1d    :der     Anhängerwagen    vom       Zugwagen        vorwärts    gezogen wird, so nehmen  Achse 3. und     -IVebel    4 die Stellung ein,     wie     sie in     !Fig.   <B>10</B> dargestellt ist.

   Das     Glied    '2'4  fällt, da das     iS@eilstüek    12 locker ist,     in,    die       strichpunktierte    Lage und die     Vorrichtung     ist wieder     funktionsbereit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig wirkende Aus- und Erin- rückungsvorrichtung an ,automatisch wirken den Bremsen eines Anhängerwagens, dadurch gekennzeichnet,
    dass in ein die Bremse ides Anhängerwagens mit dem Zugwagen ver- bindendes Zugorganes ein mit einem un ter Federwirkung stehenden Sperrorgan versehener Hebelmechanismus eingeschal tet ist, derart,
    @dass- bei Erreiohung einer bestimmten beim iRückwärtsstossen des .Anhängerwagens durch den Zugwagen auftretenden Grösse der Bremswirkung,durch das Sperrorgan die Bremse ausgerückt und beim darauffolgenden Ziehen des Zug wagens :am Anhängerwagen,die Bremse wie- der eingerückt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Selbsttätig wirkende Aus- und Fnn- rückungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, id!ass das Sperr- organ (7) mit einer Nase (15) eines auf einer drehbaren Welle,des llobeImechanis- mus befestigten Kurvenhebels in:
    Eingriff steht und bei Eireiohung der bestimmten Grösse der Bremswirkung ausser Eingriff . mit der Nase (15) kommt, dadurch .die Bremse ;ausrückt und auf dem Kurven hebel :gleitet.
    2. Selbsttätig wirkende Aus- und Ein- rückungsvorrichtung nach Patentanspruch und Enteransprucli 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sperrorgan (7) durch ein an,einem Ifaken (8)desselben befestig- tes,S:eilstück (L3) mit dem durch eine Öse (11) :
    geführten, den :Zugwagen mit der Bremse verbindenden Zugorgan verbun den und am. auf der drehbaren Welle des Hebelmechanismus ,drehbaren Hebeln (10) artgelenkt ist und eine Nase (6) besitzt, ,die sich auf zwei (Federn, (5) stützt und bestrebt ist,
    das Sperrorgan mit -der Nase (1i5) des Kurvenhebels in Eingriff zu bringen,derart, dass idurch Ziehen,am Zug organ, vom Zugwagen aus dhs Sperrorgan ausser Eingriff mit der Nase (15) des Kurvenhebels: (4) gebracht werden kann.
CH138164D 1927-08-19 1928-08-15 Selbsttätig wirkende Aus- und Einrückungsvorrichtung an automatisch wirkenden Bremsen eines Anhängerwagens. CH138164A (de)

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