CH131481A - Zur Fahrtrichtungsanzeige benutzbare Beleuchtungseinrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Zur Fahrtrichtungsanzeige benutzbare Beleuchtungseinrichtung für Kraftfahrzeuge.

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CH131481A
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Richard Frey
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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

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  Zur Fahrtrichtungsanzeige benutzbare     Beleuchtungseinriehtung    für Kraftfahrzeuge.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine     Be-          leuchtun-,seinrichtung    für     KraAfahrzeuge,          #n     welche gleichzeitig zur     Fahrtrichtungs-          anzein    benutzt werden kann und aus zwei  durch einen Mechanismus miteinander ver  bundenen, nach vorn     neigbaren    und einzeln  seitlich     d#rehba.ren    Scheinwerfern besteht.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,       dass    die üblich vorn tief am Kraftfahrzeug       an-ebrachten    zwei Hauptscheinwerfer am       Fahrzuu"    nun nach     rüGhwäxts    hoch über die  horizontale Sehlinie des Fahrzeuglenkers ver  legt sind und durch den Mechanismus die  Lichtstrahlenbündel der Scheinwerfer in alle  für das Fahren nutzbare Lagen gebracht       bezw.    nach     Wunscli    auf jedes Ziel gerichtet  werden können und damit jeder weitere Auf  wand der heute üblichen Hilfslampen sich  erübrigt und zudem das     sogenannte        "Aibblen-          den"    der     

  Hauptscheinwerfer    ohne die damit  verbundene Lichtverminderung durch ein  faches "Kippen" der     2Scheinwerfer        bezw.    von  deren Strahlenbündel, geschehen kann. Fe#r-         ner,        dass    durch die Beweglichkeit der Schein  werfer alle wünschbaren     Beleuelltungseffekte,     sowie     Pahrtriohtungsanzeigesignale    erzielt  werden können, wie sie heute nur mit Auf  wand von mehreren Hilfslampen und beson  deren     Fahrtriclitungsanzeigevorrichtungen     möglich sind, in vorliegender Erfindung  aber zu einer Einheit     gefasst    sind.

   Zu dem  ökonomischen Vorteil der Erfindung, bringt  diese zudem noch einen weiteren ebenso  wichtigen Vorteil, den einer einfachen Hand  habung, indem durch Betätigung eines ein  zigen Hebels die verschiedenen Effekte er  zielt werden, was für die     Haiidlichkeit    in       bezug    auf Erhöhung der Fahrsicherheit  wesentlich ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes     d#arge-          stellt,    und zwar zeigen:       Abb.   <B>1</B> eine Seitenansicht eines mit der  Einrichtung     gembss    der Erfindung versehenen  Kraftwagens,       Abb.    2 eine Vorderansicht desselben,           Abb.   <B>3</B> eine Draufsicht, und die       Abb-    4 bis<B>6</B> Einzelheiten -in grösserem       Massstabe.     



  Mit w ist ein geschlossener Kraftwagen  bezeichnet. Auf dem Dache desselben sind  vorn am Rande zwei zur     Längsmittelachs(,-          gleichmässig    liegende, in Richtung der letz  teren verlaufende Schienen a     (Abb.    4) be  festigt, von denen jede an ihrem vordern  Ende ein Lager<B>b</B> trägt. In diesen Lagern<B>1)</B>  ist eine Welle     c    drehbar untergebracht. Die  Welle     c    besitzt an jedem Ende einen gabel  förmigen Halter<B>d,</B> in dem<B>je</B> ein Scheinwer  fer e um eine senkrechte Achse drehbar an  geordnet ist.

   In der Mitte der Welle     c    ist  eine Hülse<B>f</B> befestigt, die zwei gleiche Arm  ansätze     f'    besitzt.     Durcli    die Enden dieser  Ansätze     f'    ist eine parallel zur Welle c an  geordnete Stange     h        läugsverschiebbar    hin  durchgeführt, deren Enden aus auf der       Aussentseite    der Lager<B>b</B>     befindlichen    und  sich mit der Welle<B>c</B> drehenden Führungen i  etwas hervorstehen. Die Enden     derStauge    h  stossen in der geradeaus gerichteten Lage der  Scheinwerfer e gegen. Arme<B>k,</B> die an den  Scheinwerfern befestigt sind.

   Jeder Schein  werfer ist noch mit dem einen Ende einer  Schraubenfeder<B>1</B> verbunden, deren anderes  Ende an einem Auge m der     Scheinwerfer-          haltergabel   <B>d</B> angreift. Ferner ist an den       Füh-rungen    i noch<B>je</B> ein Anschlag n vor  gesehen, der eine Weiterdrehung des Schein  werfers verhindert, sobald die Stange h bei  einer Bewegung nach der Mitte hin in der  Mitte angelangt ist.

   Diese Stange ist ausser  dem     karda.ngelenkartig    mit Armen<B>g'</B> ver  bunden, die am obern Ende einer drehbar und       aeb.sial        versehiebba-r    gelagerten vertikalen  Welle<B>g'</B> festsitzen, mit deren unterem Ende  ein vom Führersitz aus     bedienbarer    Hand  hebel<B>g</B> verbunden ist, so     dass    sie sowohl     auf-          und    abwärts bewegt, als auch seitlich     ver-          ##choben    werden kann.

      Die     Befestigungder    Einrichtung oben. am  Dache ist nicht wesentlich, da sie zum Bei  spiel ebenso gut am obern     Rahmen-teil    der  Windschutzscheibe angebracht werden kann.    Die Wirkungsweise der beschriebenen       Vorrielltung    ist folgende. Angenommen, die  beiden Scheinwerfer befinden sich in der aus       Abb.    2 ersichtlichen Lage, in welcher sie die  Lichtstrahlen auf eine verhältnismässig weite  Distanz vor das Fahrzeug werfen, und<B>-</B> es  komme aus der     #Gegenrichtung    ein anderes  Fahrzeug, so stösst der Fahrzeuglenker den  Handgriff<B>g</B>     (Abb.   <B>6)</B> nach oben im Sinne  des Pfeils.

   Dies hat zur Folge,     dass    die Wolle  c gedreht und beide Scheinwerfer dadurch  entsprechend schräg nach unten geneigt wer  den, so     dass    die     Lielitstraälen    den Fahrer des  entgegenkommenden Fahrzeuges nicht blen  den können, obwohl die     Lielltstrahlen    auch  bei geneigten Scheinwerfern infolge ihrer  hohen Lage noch auf eine verhältnismässig  weite Distanz vor das Fahrzeug geworfen  werden und die nun     bestrieltene    Fahrbahn  heller erleuchten, da das Lichtquantum sieh  nun auf eine kürzere Wegstrecke konzen  triert.  



  Die seitliche     Abdrehmöglichkeit   <B>je</B> eines  ,Scheinwerfers nach links oder rechts ge  schieht durch Verschiebung des Handgriffes  <B>g</B>     (Abb.    4) im Sinne der Pfeile, wobei     je-          weil-en    nur der eine der Scheinwerfer nach  innen gedreht wird und die in     Abb.    4 strich  punktierte Lage einnimmt, der andere aber  seine Lage geradeaus beibehält     (Abb.   <B>3).</B> Bei  seitlicher Bewegung     desHebels   <B>g</B> nach rechts  dreht sich der linke Scheinwerfer nach  rechts, und umgekehrt, bei Bewegung nach  links der     reclitsliegende    nach links.

   Dadurch  wird erreicht,     dass    Wegkurven zum voraus  beleuchtet werden können, ohne in der alten,  noch bestehenden     Faärrichtung    des Lichtes  zu ermangeln.  



  Durch die beschriebene Anordnung der  Scheinwerfer und ihre Bewegungsmöglich  keiten sind folgende Vorteile erreicht:  a)     Dass    das     sogenannte    "Abblenden" bei  Begegnungen der in die Weite gerichteten  ,Scheinwerfer     bezw.    deren Lichtstrahlen  ohne     Lichtquellenveränderung        var    sieh gehen       ka,un,        #durch    einfaches Vornüberkippen der  Scheinwerfer, so     dass    die vorher geradeaus  gerichteten     blendenden    Strahlen nun schief      nach vorn, von oben nach unten, auf die  Fahrbahn zu fallen kommen.

   (Es ist durch  Versuche erwiesen,     dass    ohne Blendung     Ent-          gegenkommender    die Fahrbahn noch auf<B>50</B>  bis<B>60</B> Meter, der nötigen     Breinswegdistanz,     vor dem Fahrzeug belichtet werden kann.)  <B>b)</B>     Dass    die Lichtbestrahlung der     Fahr-          balin    auf jede Distanz willkürlich nach Be  darf eingestellt werden kann, was bei Be  gegnungen mit entgegenkommenden Fahr  zeugen (bei Zeichengebung für "Abblenden"  auf grosse Distanz) den Vorteil hat,

       dass    die  Beleuchtungsdistanz sukzessive kürzer ge  zogen werden kann und eine Verlangsamung       el        zn     der Fahrgeschwindigkeit nicht     vo-rgenommen     werden     muss.     



  c)     Dass    die verfügbare Lichtquelle in  dieser Anordnung besser ausgenützt wird, im       Ge        ensatz    zu der heutigen Anordnung vorn  tief am     Wag-en,    bei welcher die von den       Pa-ra.-bolspiegeln    aufwärts     reflektierten,Strah-          len    für die Fahrbahn verloren gehen, bei     deT     angesprochenen Erfindung aber alle Strahlen  von oben nach unten geworfen werden.  



  <B>d)</B>     Dass    die     vordern    Umrisse des Fahr  zeuges auf     Kotflügel-breite    dem Entgegen  kommenden erkennbar sind, indem sie in das  Streulicht der über sie hinweggehenden       Strahlenhündel    fallen und somit der Auf  wand üblicher Begrenzungslampen     auf    den  vordern Kotflügeln unnötig wird.  



  e)     Dass    die     vorgängige    seitliche     Beleuch-          tun &     für einzufahrende Kurven zugleich bei  noch bestehender Beleuchtung der alten  Fahrtrichtung möglich ist, das heisst,     dass     alle Beleuchtungseffekte erzielt werden kön  nen, wie dies heute nur mit Aufwand beson  derer Lampen, den     sogenannten    Kurven- oder       Sucherlampen    möglich ist, somit diese er-    setzt. Das Ablesen von Wegweisern bei  hochgestellten Scheinwerfern, sowie die Be  leuchtung des Motors bei tief gekipptem  Licht ist ebenfalls gegeben.  



       f)        Dass    eine vorzügliche Beleuchtung im  Nebel gewährleistet ist, indem bei geneigten  Scheinwerfern der Beleuchtungswinkel an  den Nebelkörperchen einen Brechungswinkel  aufweist, der die Sicht des Fahrzeuglenkers  nicht stört. Die Sichtlinie liegt zudem noch  zwischen den beiden     8trahlenbündeln,    also in  einer ruhigen Helle, in einer von den     Blend-          strahlen    nicht bestrichenen Phase. Der Auf  wand der speziellen     sogenannten    Nebellam  pen, tief vorn am Fahrzeug,     fäJlt    dahin.  



  <B>g)</B>     Dass    diese     Voirrichtung    zugleich als  Fahrtrichtungsanzeige verwendbar ist und  die heute     diesbezüglieh    so mannigfaltigen  Konstruktionen ersetzt und zusammen mit  der Beleuchtung zu einer Einheit     fasst.     



       k)        Dass    die Betätigung für alle erwähnten       Lichtverstellungsmöglichkeiten        und    Fahrt  richtungsanzeige durch einen einzigen Hand  griff mit ein     und    demselben Hebel geschieht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Zur Fahrtrichtungsanzeige benutzbare Beleuchtungseinriehtung für Kraftfahrzeuge, bestehend aus zwei Scheinwerfern, dadurch gekennzeklinet, dass die miteinander verbun denen :Scheinwerfer zusammen nach vorn neigbax und einzeln seitlich drehbar über df-,r horizontalen Sehlinie des Fahrzeugglenkers am vordern Dachrande des Wagens oder in dessen Nähe gelagert sind und sämtliche ge nannten Verstellungen derselben durch einen einzigen Handgriff<B>(g)</B> bewerkstelligt wer den können.
CH131481D 1927-05-02 1927-12-27 Zur Fahrtrichtungsanzeige benutzbare Beleuchtungseinrichtung für Kraftfahrzeuge. CH131481A (de)

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