CH131822A - Verfahren zur Herstellung eines Farblackes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farblackes.

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CH131822A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Farblackes.       Es wurde gefunden, dass man einen wert  vollen, blauvioletten, lichtechten Farblack  erhält, wenn man     4.4'-Tetramethyldiamino-          benzhydrol    mit     Phosphorwolframmolybdän-    ,  säure oder deren Salzen behandelt. Man kann  auch eine     Phosphorwolframmolybdänsäure     oder .Salze dieser verwenden, die im Verlaufe  der Reaktion aus den zu ihrer Bildung be  fähigten Komponenten     gebildet    werden. So  wohl bei Verwendung der     Phosphorwolfram-          molybdänsäure,    als auch ihrer Salze wird       stets    das gleiche Endprodukt gebildet.  



  Zweckmässig arbeitet man in     Gegenwart     von Lösungsmitteln, und falls man Phosphor  wolframmolybdänsäure oder Salze dieser ver  wendet, -die im Verlauf der Reaktion aus den  zu ihrer Bildung befähigten Komponenten  erzeugt wurden, in Gegenwart von solchen       Säuren,    die einen erheblichen     Dissoziations-          grad,    der grösser als etwa .der der Weinsäure       i:

  st,        besitzen.    Man     kann    bei gewöhnlichem  Druck .arbeiten, doch ist es von Vorteil, den    erhaltenen komplexen Farblack bei oder nach  der Herstellung einer Behandlung mit Was  ser unter Druck, zweckmässig bei erhöhter  Temperatur, zu     unterwerfen.    Durch die       Nachbehandlung    mit Wasser unter Druck       erfolgt    lediglich eine physikalische     Verände-          rung    des Farblackes, durch welche dessen  Echtheitseigenschaften .erhöht werden.

   Er  folgt die     Einwirkung    der komplexen     Verbin-          d:'ungen    in Gegenwart von Säuren, so emp  fiehlt es sich,     narhträglicb    das Reaktions  gemisch zu     erwärmen    oder die freie     Säure    zu       neutralisieren,    doch kann man     ,auch    beide  Mittel zugleich anwenden.  



  Die Darstellung des neuen Farblackes  kann in     Gegenwart    von der in der     Farblaek-          industrie    üblichen     ,Substraten,    wie ;Schwer  spat,     Bl.ancfix        etc.    erfolgen.

   Zusätze von       dispergierend        wirkenden    Stoffen, wie     Tür-          kischrotöl,    Seifen,     @S#aponin,        cholsauren    Sal  zen, Leim,     Tragant,    geeigneten     Zellulose-          estern    und     -äthern    und Gemischen solcher      Stoffe begünstigen die Ausbildung eines be  sonders fein verteilten Farblackes.  



       Beispiel:     27     Gewcihtsteile    4 . 4' -     Tetramethyldia.-          minobenzhydrol    werden mit 50 bis 55 Teilen  konzentrierter Salzsäure in 2000 Teilen Was  ser gelöst. Darauf wird eine Lösung von  200 Teilen     phosphorwolframmolybdänsaurem     Natrium in 2000 Teilen Wasser bei 20     bis     25   langsam in die ersterwähnte     Lösung    ein  zum Verdünnen     .gibt    man noch 1000  Teile Wasser hinzu. Beim Abstumpfen des  Säureüberschusses mit Alkali wird der ent  standene Niederschlag tief     blauviolett.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines blau violetten, lichtechten Farblackes, dadurch ge kennzeichnet, dass man 4.4'-Tetramethyl- diaminobenzhydrol mit Phosphorwolfram- molybdänsäure oder deren .Salzen behandelt. Der erhaltene phosphor-, Wolfram- und molyb- dänhaltige Farblack eignet sich vorteilhaft zur Herstellung von graphischen Lacken und Teigfarben für die Tapeten- und Buntpapier industrie.
    ÜNTtRANSPRtCHg1. Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass man eine Phosphor wolframmolybdänsäure oder deren Salze verwendet, die.im Verlaufe der Reaktion aus den zu ihrer Bildung befähigten Kom ponenten erzeugt wurden.
    '?. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von :solchen .Säuren arbeitet, die einen erheblichen Dissozia- tionsgrad besitzen, der grösser als der der Weinsäure ist, und nach Beendigung der Reaktion mit Alkalien den Säureüber- schuss abstumpft. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprüehen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart von Sub straten arbeitet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart von dis- pergierend wirkenden Mitteln arbeitet..
CH131822D 1926-08-12 1927-08-05 Verfahren zur Herstellung eines Farblackes. CH131822A (de)

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