CH131846A - Multiplikationsmaschine. - Google Patents

Multiplikationsmaschine.

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CH131846A
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Incorporated United A Machines
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United Accounting Machines Inc
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/08Multiplying or dividing devices; Devices for computing the exponent or root
    • G06C15/18Multiplying or dividing devices; Devices for computing the exponent or root having multiplication table for forming partial products

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Description


  Multiplikationsmaschine.    Gegenstand der Erfindung ist eine Multi  plikationsmaschine, bei welcher die Teil  produkte der einzelnen Stellen der miteinan  der zu multiplizierenden Zahlen getrennt  eingetragen werden, um schliesslich in das  Endprodukt einzutreten.  



  Die Multiplikationsmaschine hat Multi  plikator- und Multiplikandentasten und       Mechanismen    zum Einstellen der Teilpro  dukte in Empfängern, in welchen das End  produkt aufgespeichert wird. Sie zeichnet  sich dadurch aus, dass die Teilprodukte der  Multiplikation der verschiedenen Stellen mit  dem Multiplikator eingestellt werden, dass  jedoch aus diesen Teilprodukten nur jene  Teilprodukte, die dem     Multiplikanden    ent  sprechen, ausgewählt und in die Empfänger  eingetragen werden.  



  Die Multiplikationsmaschine kann derart  ausgebildet sein, dass für jede Stelle des Mul  tiplikators eine besondere Gruppe von Ein  trag stücken angeordnet ist, und dabei kann  das Gänze derart ausgebildet sein, dass die    einzelnen Eintragstücke dieser Gruppen in  Übereinstimmung mit dem betreffenden  Stellenwert der Multiplikatortasten verscho  ben werden, aber nur jene Eintragstücke der  Gruppe, die der Tasteneinstellung der Mul  tiplikanden entsprechen, mit den Empfän  gern gekuppelt werden.  



  Die oben erwähnten     Eintragstücke    kön  nen Schultern, entsprechend den Teilproduk  ten, die ihrer     Stellung    in der Gruppe zukom  men, aufweisen. Ferner können durch die       Multiplikatortasten    verschiebbare     Mitnehmer     vorgesehen sein, das Ganze derart, dass die       Mitnehmer    entsprechend der Einstellung der       Multiplikatortasten    wahlweise gegen die  Schultern der     Eintragstücke    hin     bewegt    wer  den.

   Ausserdem können Begrenzungsstücke  vorgesehen sein, -die mit einem     zweiten    Satz  von     Schultern    in jedem     Eintragstück    zu  sammenarbeiten, zum Zwecke, die Verschie  bung dieser     Eintragstücke    zu begrenzen.  



  Ferner kann für jede     Gruppe        -uon    Ein  tragstücken für jede Stelle des Mvltiplikan-      den eine Kupplung vorgesehen sein, wobei  das Ganze derart ausgebildet sein kann, dass  die Kupplungen entsprechend dem Tasten  wert des Multiplikanden verschoben werden,  zum Zwecke, die einerseits von den Multi  plikatortasten ausgewählten Eintragstücke  mit den entsprechenden Empfängern zu  kuppeln. Diese Kupplungen können auf  Schlitten     befestigt    sein, und diese Schlitten  können derart beweglich angeordnet sein,  dass deren Bewegungsrichtung quer zu     den     Gruppen der Eintragstücke stattfindet.

   Die  Empfänger können ihrerseits ebenfalls in  ('Truppen angeordnet sein, und zwar derart,  dass deren Anzahl der Stellenzahl des grösst  möglichen     Endproduktes    entspricht, und  zwar können die Empfänger in den einzelnen  Gruppen hintereinander angeordnet sein.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dar:  Fig. 1 ist eine Draufsicht auf dasselbe;  Füg. 2 ist eine Vorderansicht,  Fig. 3 eine Rückansicht,  Fig. 4 eine Seitenansicht von rechts, und  Fig. 5 eine Seitenansicht von links des  selben;  Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der  Fig. 1, und zwar ist der untere Teil dieses  Schnittes längs einer Empfänger aufweisen  den Welle genommen;  Fig. 7 ist eine Draufsicht auf die mit den  einzelnen Tastenreihen     zusammenarbeitenden     Schienen unter Darstellung einzelner Tasten;  Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der  Fig. 6 unter Darstellung der Multiplikator  tastenreihen im Aufriss;  Fig. 9 zeigt eine derartige Tastenreihe;

    Fig. 10 ist eine schaubildliche Ansicht  eines Teils des Tastenbrettes zur Darstellung  jener Gestängeteile, durch welche die Ma  schine in die Nullage zurückgeführt wird;  Fig. 11 zeigt schaubildlich einen Mecha  nismus zur Rückführung solcher Tasten, die  nicht vollständig angeschlagen wurden;  Fig. 12 zeit schaubildlich eine Einzel  heit einer Taste;  Fig. 13 ist eine Darstellung der verschie  denen Eintragstücke einer Gruppe, durch    welche die Teilprodukte getrennt eingestellt  werden;  Fig. 14 zeigt schaubildlich eine Einzel  heit einer Zusammenstellung von Gruppen  solcher Eintragstücke, und zwar zeigt sie die  in Fig. 2 links dargestellten Zusammenstel  lungen;  Fig. 15 ist eine Draufsicht auf die mit  den Eintragstücken zusammenhängenden und  von ihnen in Bewegung gesetzten Verbindun  gen;

    Fig. 16 ist eine ähnliche Draufsicht zur  Darstellung der Verbindungsstiicke zwischen  den in Fig. 15 gezeigten Teilen und den  Empfängern.  



  Fig. 17 zeigt jene Teile, durch welche die  Eintragstiicke mit den Empfängern verbun  den werden;  Fig. 18 ist eine Draufsicht auf die  Empfängerteile und auf die Schaltungsteile:  Fig. 19 zeigt schaubildlich eine Zu  sammenstellung von Verbindungsstücken in  grösserem Massstäbe;  Fig. 20 zeigt schaubildlich und teilweise  im Schnitt Empfänugerschaltungsteile und  einen Aufspeicherungsmechanismus;  Fig. 21 und 22 sind Aufrisse von Einzel  heiten nach Fig. 20;

    Fig. 23 ist ein Schnitt durch den zweiten  Satz von     Empfängern    von rechts in     Fig.    18  aus     -erechnet;          Fig.    24 ist teilweise Aufriss und teilweise  Schnitt des Betriebsgestänges und des     R.ück-          führmechanismus;     Für  n. 25 zeigt     schaubildlich    eine Einzel  lZeit von     Fig.    24:       Fig.    26 zeigt eine Einzelheit;       Fig.    27 zeigt einen Papierstreifen mit  einer Reihe von     Auftrag-ungen,    wie sie in der  Maschine     erzeugt    werden:

         Fig.    28 zeigt den Mechanismus zur er  zeugung und Abtrennung eines     Produktes,    be  stehend aus einem einstelligen Multiplikator  und     einem    einstelligen     Multiplikanden    und  ein Schema     dazu;-          Fig.    29 zeigt die Teile und das Schema  zur Herstellung eines Produktes aus einem      einstelligen Multiplikanden und einem zwei  stelligen Multiplikator;  Fig. 30 zeigt die Teile und das Schema  zur Erzeugung eines     Produktes    aus einem  zweistelligen Multiplikanden und einem zwei  stelligen     Multiplikator.     



  Die dargestellte Maschine weist folgende  Hauptmechanismen auf, die in einem be  stimmten Zusammenhang miteinander stehen  und bei Benützung der Maschine zusammen  wirken:  Einstellmechanismus,  Mechanismus zum Eintragen der     Teil-          prodclukte,     Mechanismus zum Trennen der Teil  produkte,  Mechanismus zur Aufspeicherung und  Zusammenziehung der Teilprodukte,       Eintragungsmechanismus    und     Druekwerk,     Rückführungsmechanismus.  Der     Einstellmechanismus    besitzt ein  Tastenbrett mit zwei Sätzen, einem Multipli  katorsatz und einem Multiplikandensatz.

   Je  der Satz umfasst mehrere Reihen von Tasten,  und zwar entspricht die Anzahl dieser Rei  hen der Anzahl der Stellen der grössten, mit  einander zu multiplizierenden Zahlen. Man  kann also auf dem Tastenbrett einen     viel-          stelligen    Multiplikator und einen     vielstelli-          gen    Multiplikanden einstellen. Bei Betäti  gung der Tasten wird der Mechanismus zum  Eintragen der Teilprodukte ausgelöst.  



  Bei der dargestellten Maschine     sind    Mit  tel angeordnet, welche durch die Multiplika  tortasten gesteuert werden und die dazu die  nen, jene Teilprodukte einzutragen, die aus der  Multiplikation der verschiedenen Stellen des  Multiplikators erhalten werden. Andere Mit  tel werden durch die Multiplikandentasten  gesteuert und dienen dazu, aus diesen ver  sehiedenen Teilprocdukten jene auszuwählen,  welche dem Multiplikanden entsprechen.  



  Es sind zu diesem Zweck Eintragstücke  in Gruppen angeordnet. Diese Gruppen ent  sprechen der Anordnung des Multiplikators,  das heisst es sind gleichviel Gruppen vorge  sehen wie Reihen von Multiplikatortasten,  wobei jeder Reihe eine Gruppe zugeordnet    ist. In jeder Gruppe sind die Eintragstücke  nebeneinander angeordnet, und zwar weist  jede Gruppe 17 Eintragstücke auf, die neun  Partien bilden. Jedes Eintragstück ist mit  Schultern versehen.

   Auf jede Gruppe wirkt  ein     Mitnehmer.    Dieser     Mitnehmer    ist     sp    an  geordnet, dass er alle     Eintragstücke    seiner  Gruppe einstellt     und    demnach auch alle  Teilprodukte, die sich aus der Multiplika  tion der verschiedenen Stellen des eingestell  ten Multiplikators ergeben.

   Ferner sind  Kupplungen ebenfalls in Gruppen vorhanden,  und zwar entsprechend der Stellenzahl des       Hultiplikanden.    Jede Gruppe besitzt je ein  Paar Kupplungsstücke für jede Gruppe von       Eintragstücken.    Jedes Paar dieser     Kupp-          lungsstück    .e kann wahlweise mit einer     Partie          Eintra.gstücke    in Verbindung gebracht wer  den und diese Kupplungsstücke wenden ent  sprechend der Eintragung der Stellenzahl des  Multiplikanden verschoben, um so jene Teil  produkte auszuwählen, .die den eingestellten  Multiplikanden entsprechen.  



  Der Mechanismus zur Aufspeicherung  der Teilprodukte besitzt eine Reihe von  Empfängern. Diese Empfänger sind wieder  in Gruppen entsprechend dem Wert -des Emd  produktes, das heisst seiner Stellenzahl ent  sprechend angeordnet. Diese Empfänger     kör-          nen    in     Übereinstimmung    mit den Teilproduk  ten eingestellt werden. Die Kupplungsstücke  sind so angeordnet, dass sie wahlweise die  richtigen Elemente mit den richtigen Emp  fängern in Verbindung bringen, um die ver  schiedenen Teilprodukte in die passenden  Empfänger     -derselben    Ordnung einzutragen.

    Es werden also die Teilprodukte voneinander  getrennt und die Teilprodukte derselben Ord  nung werden einzeln in derselben Gruppe  eingestellt, so dass die Eintragungen der ver  schiedenen Gruppen von Empfängern aufge  speichert werden können.  



  Dieser     Aufspeicherungsmecha.nismus    ge  stattet die Aufspeicherung der Eintragung  der verschiedenen Gruppen von Empfängern,  um sie in die     Eintragvorrichtung    für     das     Endprodukt und in das Druckwerk einzutra  gen. Zu diesem Zweck ist ein Mechanismus      angeordnet, der die Eintragungen in jeder  der verschiedenen Gruppen von Empfängern  zerlegt, und die in einer Reihe im Überschuss  vorhandene Eintragung wird in die nächst  höhere Reihe übertragen. Zu diesem Zweck  ist ein Mechanismus für Zehnerschaltung an  geordnet.  



  Der     Eintragungsmechanismus    und das  Druckwerk dienen dazu, das Endprodukt an  zuzeigen und abzudrucken. Im Druckwerk  sind auch Mittel vorgesehen, um den Multi  plikator und den     Multiplikanden    abzu  drucken. Diese verschiedenen Druckvorrich  tungen sind jedoch einander so zugeordnet,  dass sie voneinander     derart    abhängig sind,  dass das Endprodukt, der Multiplikator und  der Multiplikand, miteinander gedruckt wer  den.  



  Es ist auch ein     Mechanismus    vorgesehen,  der dazu dient,     dass    der Multiplikator, der  im Tastensatz des Tastenbrettes eingestellt  worden ist, wiederholt benutzt werden kann  für verschiedene Einstellung des Multiplikan  den, ohne dass es notwendig wäre, die ganze  Maschine in die Nullage zurückzuführen.  



  Schliesslich ist ein Mechanismus angeord  net, durch den ermöglicht     wird,    jede einzelne  Tastenreihe für sich in die Nullage zurück  zuführen, ohne     dass    das ganze Tastenbrett  wieder in die ursprüngliche Nullage zurück  gebracht werden muss.  



  Nach Fig. 1 bis 6 besitzt die Maschine  ein Gestell mit einer Grundplatte 1 und mit       Seitenplatten    2. An diesen Seitenplatten und       zwischen    ihnen sind die verschiedenen Mecha  nismen befestigt und zu diesem Zweck sind  an ihnen verschiedene Stützen, Querstangen  und dergleichen angebracht. Die Maschine  ist natürlich,     wie    andere Rechenmaschinen  dieser Art, mit einem abschliessenden Gehäuse  versehen. Dieses Gehäuse ist jedoch in     Iden     Zeichnungen nicht dargestellt, um die ver  schiedenen Mechanismen besser sichtbar zu  machen.  



  Das in der Zeichnung dargestellte Aus  führungsbeispiel ist eine Maschine, durch  welche das Produkt aus einem sechsstelligen  Multiplikator     und    einem sechsstelligen Mul-         tiplikanden    berechnet und eingetragen wer  den kann. Es ist dies natürlich nur ein Aus  führungsbeispiel, denn die Maschine lässt sich  beliebig zur Erhöhung ihrer Leistungsfähig  keit so umändern, dass Multiplikatoren und  Multiplikanden mit einer grösseren Stellen  zahl eingetragen und deren Produkte berech  nen werden können.

           Einstellmechanismus       Wie .aus     Fig.    1 zu ersehen ist, hat die  Maschine zwei     Tastenbretter,        von    welchen  das linke Tastenbrett den Multiplikator  tastensatz und das rechte den     Multiplikan-          .dentastensatz    enthält. In jedem Brett sind  die Tasten in Reihen angeordnet und in jeder  Reihe sind sie von 1 bis 9 mit Nummern be  zeichnet. Die Nullstelle des Zehnersysteme  hat keine besonderen Tasten, -da dies nicht  notwendig ist.  



  Unter jeder     Einertaste    befindet sich in je  der dieser Reihe eine besondere Rückfüh  rungstaste, die -dazu dient, die Einstellung  des betreffenden Tastensatzes zunichte zu  machen. Links von dem     Multiplikatortasten-          satz    und rechts von dem Multiplikanden  tastensatz befindet sich je eine Taste, die zur  Rückführung ,des ganzen Tastensatzes des  betreffenden     Brettes    in die Nullage dient.

    Ferner ist links von den     Multiplikatortasten     eine Wiederholungstaste angeordnet; sie  dient dazu, die Einstellung der Tasten in -die  sem Satz aufrecht zu erhalten, auch wenn die  übrigen Tasten wieder in die Nullage zurück  geführt worden sind, so dass also die Tasten  ,des     Multiplikators    wiederholt benützt wer  den können, in derselben Einstellung, die sie  einmal erhalten haben. Rechts von dem       Multiplikandensatz    befindet sich eine Finger  schiene 3, durch welche der ganze Mechanis  mus in Bewegung gesetzt wird. Es ist dies,  wie in andern Maschinen -dieser Art, eine  Schaltschiene zur Inbetriebsetzung des Mo  tors 4.  



  Nach     Fig.    6 und 9 sind die     Seitenplatten     2 am vordern und     rückwärtigen    Ende der  Tastensätze durch     Querplatten    5 und 6 mit  einander verbunden. Die Tastenbretter ruhen      auf diesen Querplatten auf. Jede Tastenreihe  ist eine Zusammenstellung, die als solche ein  geführt und herausgenommen werden kann.  Sie hat nach Fig. 6, 9 und 10 eine obere Ab  schlussplatte 7, eine senkrechte     Seitenwand    8  und eine Bodenwand 9, so dass das Gehäuse  dieser Zusammenstellung trogförmig ausge  bildet ist, wie aus Fig. 10 ersichtlich. Die  obere Abschlussplatte 7 ist an den beiden En  den etwas verlängert und ruht auf Flanschen  der Querplatten 5 und 6 (Fig. 9).

   Sie ist an  diesen Flanschen vorzugsweise durch Schrau  ben befestigt, um das Einsetzen und Weg  nehmen einer solchen Zusammenstellung zu  erleichtern. Sowohl in der obern Abschluss  platte 7, als auch in der Bodenwand 9 sind  Schlitze angeordnet zur Führung der Tasten  pfosten 10. Diese Tastenpfosten gleiten  rneben längsweise zu diesen Zusammenstel  lungen verlaufenden Führungsstangen 11  (Fig. 10) und diese Stangen 11 sind von der  Bodenplatte 9 unterstützt. Ausserdem führen  sich die Tastenpfosten 10 dadurch, dass sie  längs der Seitenwand 8 der nächsten Tasten  reihen gleiten (Fig. 10).  



  Die Tastenpfosten 10 werden in ihrer  Hochstellung durch Federn 12 (Fig. 9) ge  halten und in dieser Lage gegen Anschläge  13 gedrückt, die aus der senkrechten Wand  8 herausragen (Fig. 10). Eine Sperrschiene  14 erstreckt sich längs jeder Tastenreihe und  ist nahe ihrer untern Kante derart schwing  bar unterstützt, dass sie mit ihrer obern  Kante mit Nasen 15 zusammenarbeitet, wel  che an den Tastenpfosten angeordnet sind,  und zwar alle Nasen einer Reihe in der glei  chen Höhe. Durch diese Sperrschiene 14  wird also jede angeschlagene Taste in ihrer  Tiefstellung verriegelt. Wird eine zweite  Taste in der gleichen Reihe angeschlagen,  so drückt auch deren Nase 15 gegen die obere  Kante der Sperrschiene 14 und drückt diese  wieder beiseite, so dass die erste angeschla  gene Taste freigegeben wird.

   Die Einstellung  der     Sperrschiene    in diese Haltelage erfolgt  durch die aus Fig. 6 und 9 ersichtliche  Feder 35.  



  An jedem Tastenpfosten 10 ist zwischen    dem     obern    und untern Ende ein Finger 16  schwingbar befestigt. Nach     Fig.    12 wird die  ser Finger durch eine Feder 17 in eine Lage       hesehoben,    in welcher     Idas        untere    Ende       dieses    Fingers seitlich über den zugehörigen  Tastenpfosten hinausragt. Wird jedoch eine  Taste angeschlagen, so wird das obere Ende  :dieses Fingers 16 durch die Kante der  Sperrschiene 14 etwas ausgeschwungen und  das untere Ende des Fingers tritt dann von  dieser Ursprungsstellung zurück.  



  Unter den beiden Tastenbrettern befindet  sich ein Gestell, das die in Längsrichtung  der Tastenreihe     verlaufenden    Schienen 18  aufweist     (Fig.    11). Dieses Gestell kann sich  an den ebenfalls in Längsrichtung :der  Tastenreihe verlaufenden Stangen 20 etwas  nach oben und     unten    verschieben, und es  führt sich dann an     rden    Querplatten 5 und 6  .der Tastensätze. Wird dieses Gestell ange  hoben, so stossen seine Schienen 18 gegen  jeden Finger 16 :derjenigen Tastenpfosten, die  nur zum Teil angeschlagen worden sind, und  dadurch werden die betreffenden Tastenpfo  sten wieder in ihre     ursprüngliche    Lage zu  rückgeführt.

   Ist jedoch ein Tastenpfosten       vollständig    angeschlagen worden, so ragt das  untere Ende des Fingers 16 nicht mehr über  den Tastenpfosten seitlich hinaus und die  Schienen 18 des Gestelles wirken auf diesen       Tastenpfosten    nicht mehr ein.

   Das Gestell  dient demnach als ein Mittel, wodurch solche  Tastenpfosten, die nicht vollständig ange  schlagen worden sind, wieder in ihre ur  sprüngliche Lage zurückgebracht werden,  während alle jene Tasten, die vollständig     a.n-          geschlagen    worden sind, durch die Sperr  schiene     gehalten    werden und Tastenpfosten,  die überhaupt nicht     angeschlagen    worden  sind, von diesen Vorrichtungen, nämlich dem  Gestell und der Sperrschiene, nicht beein  flusst werden, sondern in ihrer Hochstellung  verbleiben. Zur Anhebung des in     Fig.    11 ge  zeigten Gestelles dienen -die Arme 19 auf .den  Schwingstangen 20.

   Diese Arme sind durch  eine Verbindungsschiene 21 miteinander ver  bunden Fund sie werden in Bewegung gesetzt,      wenn die Fingerschiene 3 herabgedrückt  wird.  



  Nach Fig. 6 und 9 befindet sich unter  jeder Tastenreihe eine in Längsrichtung der  Reihe verlaufende Schiene 22 mit seitlichen  Anschlägen 23 (siehe auch Fig. 7 und 8).  Diese Schienen 22 führen eine geradlinige  Bewegung aus und sind durch Querstangen  24 geführt. Die Schienen 22 sind zu diesem  Zweck mit Nuten versehen und die Quer  stangen 24 sind an den     Seitenplatten    2 unter  stützt. Bei Auslösung der Schienen 22 ver  schieben sie sich also längsweise und werden  angehalten, wenn einer ihrer Anschläge 23  gegen einen angeschlagenen Tastenpfosten  stösst. Inder senkrechten Wand 8 der zu je  der Tastenreihe gehörigen Zusammenstellung  befindet sich ein Anschlag 25, der senkrecht  bewegbar ist.

   Jeder Anschlag 25 befindet  sich in der Bahn eines der Ansätze 23 und  hält auf diese Weise die Schiene 22 der be  treffenden Tastenreihe in ihrer Nullstellung,  Jeder Anschlag 25 ist jedoch mit einer  Längsschiene 26 verbunden und jede Längs  schiene ist von Gliedern 27 an der senkrech  ten Wand 8 unterstützt, wird aber für ge  wöhnlich durch eine Feder 28 (Fig. 9) in  ihrer Hochlage gesichert. Durch Anschlag  irgendeiner Taste der betreffenden Reihe  wird diese Schiene 26 entgegen der Spannung  der Feder 28 heruntergedrückt, wodurch auch  der Anschlag 25, der sich an der senkrech  ten Wand 8 führt, unter die Ebene der An  sätze 23 gesenkt wird, so dass die betreffende  Schiene 22 sich nunmehr frei verschieben  kann.  



  Es wurde oben darauf hingewiesen, dass  durch Anschlag einer zweiten     Taste    in einer  Reihe, die in derselben Reihe vorher ange  schlagene Taste in die Hochstellung zurück  gebracht wird. Die Rückführung dieser an  geschlagenen Taste in die Hochstellung kann  jedoch auch dadurch herbeigeführt werden,  dass die unterste Taste in jeder Reihe, das  heisst die Taste unter der Einertaste ange  schlagen wird. Jede Sperrschiene 14 ist näm  lich mit einem Stift 29 ausgerüstet und jeder  Stift befindet sich in der Bahn eines An-    satzes 30 einer Querschiene 31. Letztere er  streckt sich quer zu einem Tastensatz, d. h.  quer zu den Reihen des Multiplikatoren  satzes und auch quer zu den Reihen des  Multiplikandensatzes. Nach Fig. 10 wird  diese Schiene 31 durch Federn 32 in einer  bestimmten Lage gehalten.

   Die Schiene 31  in jedem dieser Sätze wird von den Rück  führungstasten betätigt. An den Schienen  befinden sieh Ansätze 33, welche mit den  Nasen 34 der betreffenden Rückführungs  tasten zusammen arbeiten. Wird also diese  Taste in irgend einer Reihe angeschlagen, so  werden alle Sperrschienen 14 des betreffen  den Satzes ausgeschwungen und alle vorher  i angeschlagenen Tasten in diesem Satz wer    den dadurch freigegeben und werden hoch  gestellt.  



  Die Schienen 31, welche zur     Zurückfüh-          rung    jedes der beiden Tastensätze in die  Nullage bestimmt sind, werden durch ein  Glied 36 in Bewegung gesetzt (Fig. 8 und 10).  dessen Anordnung weiter     unten    beschrieben  wird. Die Verbindung zwischen dem Glied 36  und jener Schiene 31, die zum Multiplikan  densatz gehört, erfolgt durch einen Ansatz  310, der nach     Fig.    10 an dem Glied 36 ange  ordnet ist und mit. einem Ansatz 30     .der    oben  genannten Schiene 31 zusammenarbeitet.

   Zur       Verbindu@irg    der     Multiplikatorsch.iene    31 mit  dem Glied 36 dient die aus     Fig.    7 und 10 er  sichtliche Kupplung<B>37.</B> Sie erstreckt sich  durch eine Führung an -der einen Schiene 31  und durch einen     ,Schlitz    in dem Glied 36. Die  ser     Sehlinz    ist genügend lang, um der Schiene  31 Bewegungsfreiheit zu     gwähren,    wenn sie  durch die zugehörige Rückführungstaste an  geschlagen wird (siehe     Fig.    10). Die Wieder  holungstaste hat nach     Fig.    10 einen     Arm    38,  der "in einen Schlitz der Kupplung 37 ein  dringt.

   Auch hier ist die Verbindung nur  eine lose und die Kupplung wird zwischen  zwei Stiften 39 an der nachstehenden, senk  rechten Wand 8 einer Reihe von     Tasten    ge  führt. Es kann also die     Rückschiene    31     hin-          und        hergleiten.    Solange die Wiederholungs  taste nicht angeschlagen ist, geht die Kupp  lung 37 in den Schlitz des Gliedes 36 hinein,      und es wird dann die Schiene 31 durch das  Glied 36 in Bewegung gesetzt. Wird jedoch  die Wiederholungstaste angeschlagen, so  wird die Kupplung 37 aus diesem Schlitz  herausgezogen und wenn dann das Glied 3f6  in Bewegung gesetzt wird, so findet eine ent  sprechende Bewegung der Schiene 31 nicht  statt.

   Die Wiederholungstaste kann nach  Fig. 10 dadurch in ihrer angeschlagenen  Stellung gesichert werden, dass nahe ihrem  Kopf eine Kerbe 40 eingeschnitten ist, wel  che in die Kanten der obern Abschlussplatte  7 eingreift, wenn diese Taste nach ihrer Her  unterdrückung etwas zur Seite geschwungen  wird. Sobald also die Wiederholungstaste       niedergedrückt    ist, wird in dem Satz von  Multiplikatortasten die vorher eingetragene  Einstellung aufrecht erhalten. Wie die Tasten  pfosten 10 werden auch die Rückführungs  tasten durch Federn 17 für gewöhnlich in  ihrer Hochstellung gesichert, wie aus Fig. 9  hervorgeht. Nach Fig. 10 haben ferner die       Rückführungstasten    Schultern 350 im Weg  der Schienen 18 des in Fig. 11 dargestellten  Gestelles.

   Wenn also dieses Gestell ange  hoben wird, kann ein     Herunterdrücken    der  Rückführungstasten auch nicht stattfinden.  Mechanismus zum Eintragen der Teilprodukte  Nach Fig. 1, 2, 6, 13 und 14 umf asst der  Mechanismus zum Eintragen der Teilpro  dukte eine Reihe von Gruppen von Eintrag  stücken, die mit dem Multiplikator in einem  bestimmten Zusammenhang stehen. Die Ein  tragstücke der verschiedenen Gruppen sind  soweit einander gleich, dass eine Beschrei  bung einer einzigen Gruppe genügen wird,  um die     Wirkungsweise    aller Gruppen ver  ständlich zu machen.  



  Jede Gruppe umfasst siebzehn Eintrag  stücke, wie aus Fig. 13 ersichtlich. Sie sind  in neun Partien (acht zu zwei Eintragstücke  und eine zu einem) angeordnet, entsprechend  den Zahlen von 1 bis 9, da bei der Multipli  kation die Ziffer Null nicht durch eine be  sondere Eintragung, sondern durch Verschie  bung zum Ausdruck gebracht wird. Mit Aus  nahme einer einzigen Partie besitzt jede    Partie ein Einer- und ein Zehnereintragstück.  Die in Fig. 13 zu oberst gezeichnete Partie  besitzt nur ein Eintragstück, denn das     Ein-          zehnereintragstück    ist nicht notwendig, weil  eben auch eine Multiplikation mit 10 durch  Verschiebung erhalten werden kann. Es fehlt  also in Fig. 13 das Einzehnereintragstück.

   In  der Gruppenanordnung dieser Eintragstücke  steht neben dem Eineinereintragstück das  Zweizehnereintragstück und neben dem     Zwei-          zehnereintragstück,das    Zweieinereintragstück;  es folgt dann das Dreizehnereintragstück       usw.       Jedes dieser     Eintragstücke    hat eine       Schiene    45 und einen Kopf 46. Im Kopf sind       Schultern    47 vorgesehen, und diese Schul  tern sind an zwei Kanten des Kopfes gleich  artig vorhanden.

   Die     Schultern    wirken einer  seits mit einem     Mitnehmer    48 und anderseits  mit einem     Begrenzungsstück    480 zusammen       (Fig.    28). -Unter der Reihe von Schultern be  findet sich in jedem Kopf ein Schlitz 49 und  von der einen Kante -dieses Schlitzes ragt ein  Ansatz 50 in den Raum, welcher durch die  Schultern an den     beiden    Seiten begrenzt ist.  Die von den     Köpfen    46 ausgehenden Schie  nen 45 sind mit Schlitzen versehen, wie be  sonders in     Fig.    6 und 14 gezeigt ist. Durch  diese     Schlitze    erstrecken sich die Querstan  gen 51, um die Schienen während ihrer Ver  schiebung zu führen.

   Dabei ist eine seitliche       Verschiebung    der einzelnen Schienen mit Be  zug aufeinander dadurch unmöglich ge  macht,     dass    zwischen je zwei solcher Schie  nen. auf den Querstangen 51 Ringe 52 sitzen.  Auch die Köpfe 46 erhalten eine Führung,  und zwar durch eine     Querschiene    53,     welche     ihrerseits an den     Seitenplatten    63 befestigt  ist und mit Kerben versehen ist, um so durch  die Ränder dieser Kerben auf die äussern       Eintragstücke    jeder Gruppe einzuwirken und  eine seitliche     Verschiebung,der        Eintragstücke     unmöglich zu machen.

   Die Schienen 45 ha  ben ganz in der Nähe der     vordern    Kantender  Köpfe 46 Kerben 56 und in diese gerben  56 ragt .der Rand einer Querschiene 54, die  ihrerseits an der Querstange 55     schwingbar          befestigt    ist. Wird diese Querschiene 54 nach      aufwärts in die in Fig. 6 oder 14 gezeigte  Labe geschwungen, so werden dadurch alle  Eintragstücke auf die gleiche Höhe gebracht.  Auch diese Querschiene 56 hat Kerben in  ihrer Eingriffskante, um die äussern Ein  tragstücke jeder Gruppe zu führen.  



  In den Einereintragstücken sind immer  zehn Schultern 47 je in Doppelanordnung  vorgesehen, entsprechend den zehn Grund  zahlen des Dezimalsystemnes (Feg. 13). Auch  die Zehnereintragstücke haben gewissermassen  je zehn Schultern, nur gehen einzelne dieser  Schultern in manchen der Zehnereintrag  stücke geradlinig in eine oder mehrere andere  Schultern über, so dass einzelne dieser Zeh  nereintragstücke aussehen, als ob sie wenige  Schultern hätten. Diese Schulteranordnung  ist bei Multiplikationsmaschinen bekannt und  eine nähere Beschreibung erübrigt sich. Es  sei nur hervorgehoben, dass die Schultern 47  den Teilprodukten entsprechen, die dadurch  erhalten werden, dass irgendein einstelliger  Multiplikand mit einem einstelligen Multi  plikator multipliziert wird.

   Nimmt man bei  spielsweise die achte Partie der Eintrag  stücke, so sieht man, dass in der Sechserstel  lung dieser Partie die Schultern den Ziffern  4 und 8 entsprechen, so- dass durch diese  Sechserstellung dieser Partie der Eintrag  stücke, das Teilprodukt 6X8 = 48 zum Aus  druck gebracht wird. Diese den Ziffern 4  und 8 entsprechenden Schultern der achten  Partie der Eintragstücke sind in Fig. 13 mit  4' und 8' bezeichnet. Ferner sind in dieser  Figur mit 4 und 8 die Strecken bezeichnet,  deren Grösse den Ziffern 4 und 8 entspricht,  und mit römischen Ziffern sind die einzel  nen Stellungen der achten Partie bezeichnet  zum Beispiel die oben angeführte Sechser  stellung mit VI. Die Anzahl der Gruppen  der Eintragstücke entspricht der Anzahl der  Stellen des Multiplikators, wie aus Fig. 1  und 2 ersichtlich.

   Bei der dargestellten Ma  schine sind für den sechsstelligen Multiplika  tor sechs solcher Gruppen, aus je siebzehn  Eintragstücken bestehend, vorhanden.  



  Befinden sich die Teile der Maschine in  ihrer Ruhelage, so liegen die     Mitnehmer    48    in der in Fig. 18 gestrichelt angedeuteten  Lage in einem Abstand von den Schultern  und in dieser Lage sind sie auch in Fig. 6  und 14 gezeigt. Die Schienen 45 befinden siele  ebenfalls dann in der Stellung nach     Fig.     und 14. Sie werden durch die Quer  schiene 54 in der richtigen seitlichen Ein  deckung gehalten. Die Mitnehmer 48 und die  Begrenzungsstücke 480 befinden sich dann  in ihrer tiefsten Stellung, die ebenfalls in  Fig. 6 und 14 angedeutet ist und der Ziffer  Null entspricht.

   Dabei ist also zwischen den  Schultern 47, den Mitnehmern 48 und den       Begrenzungsstücken    480 ein Spielraum vor  handen, so dass sich die Mitnehmer und die  Begrenzungsstücke frei in der Senkrechten  bewegen können. Die Mitnehmer 48 und die  Begrenzungstücke 480 sitzen am Fussende  von senkrechten Schienen 57, 58 (Feg. 28).  und sie bewegen sich in der Senkrechten in  Führungen 60 bezw. 59, welche von Quer  schienen 61 und 62 oben und unten gehalten  werden (Feg. 14). Die Querschienen 61 für  die Begrenzungstücke 480 sind anden     Seiten-          platten    63 fest angebracht und die Querschie  nen 62 sind an Rahmen 64 befestigt, welche  ihrerseits in den Seitenplatten 63     wagreclit     gleiten können.

   Die Schienen 58 des     llit-          nehmers    48 bewegen sich gleichzeitig mit       den    Schienen 7 des zugehörigen Begren  zungsstückes 480 (Feg. 28), da an dem Kopf  ende :der Schiene 58 ein Stift 65     angeordnet     ist, welcher in einen Schlitz eines Querarmes  66 der Schiene 57 eindringt. Dieser Arm 66  ist nach     Fig.    14 und 28 an einen Winkel  hebel 67     angelenkt    und dieser Winkelhebel       schwingt    um eine Welle 68 zwischen den bei  den Seitenplatten 63.

   Der andere Arm des  Winkelhebels 67 hat eine     Stiftverbindun,-          mit    der Schiene 22 der     zugehörigen    Tasten  reihe, zu welchem Zweck diese Schiene an  ihrem     vordern    Ende einen zur Aufnahme die  ses Stiftes bestimmten Schlitz aufweist,  (Feg. 6 und 28).  



  Aus obigem geht hervor,     dass    bei An  schlag einer Taste, beispielsweise der Ach  tcrtaste im Multiplikator, der Tastenpfosten  10 so eingestellt wird,     :dass    er die Bewegung      der Schiene 22 begrenzt, wenn ein Anschlag  23 dieser Schiene gegen ihn anstösst. Die  Schiene 22 kann sich also bis zu einer be  stimmten Stelle verschieben. Infolge ihrer  Verbindung mit dem     Winkelhebel    67 und  der Verbindung dieses Winkelhebels 67 mit  dem Querarm 66 der senkrechten Schiene 57  des Begrenzungsstückes 480 und der Verbin  dung -des Querarmes 66 mit der Schiene 58  des Mitnehmers 48, werden auch diese beiden  Stücke 48 und 480 in eine der Achterstellung  entsprechende Lage verschoben (Fig. 28).

    Diese Verschiebung findet statt, während  sich der Mitnehmer 48 nahe der betreffenden  Schulter der betreffenden Eintragstücke be  findet. Wird nunmehr der Mitnehmer 48  nach     links    verschoben, so     werden    alle  Eintragstücke dieser Gruppen ebenfalls  mit nach links verschoben, bis die Ein  tragstücke mit ihrer Achterschulter gegen  das Begrenzungsstück 480 anstossen, das nicht  verschoben wird. In allen andern Gruppen,  in welchen die     Stücke    48 und 480 sich in  der Nullage befinden, wird eine Verschie  bung der Eintragstücke und ihrer Schienen  45 nicht stattfinden.  



  Die Einstellung der Mitnehmer und Be  grenzungsstücke, beispielsweise in die achte  Lage, und die Verschiebung der Schienen 45  verursacht nun die zugehörigen Eintrag  stücke, jene Stellung einzunehmen, welche  sich aus dem Teilprodukt von 8 mit irgend  einer Zahl zwischen 1 und 9 einschliesslich       ergibt.    Es müssen also Mittel vorgesehen  werden, um in der vorläufig eingestellten  Gruppe eine Partie von Eintragstücken so zu  verschieben, wie es der Multiplikand erfor  dert. Zu diesem Zwecke ist 'die Schiene 22 in  jeder Tastenreihe des Multiplikandensatzes  durch einen Winkelhebel 70 (Fig. 7 und 28)  mit einem Lenker 71 verbunden und dieser  Lenker führt zu einem Schlitten 72, welcher  in dem Gestell 73 für geradlinige Bewegung  geführt ist (Fig. 7, 17, 19 und 28). Eine  Reihe solcher Schlitten ist angeordnet, wie  in Fig. 7 gezeigt.

   Sie erstrecken sich quer  zu den Schienen 45 und jeder Schlitten hat  mehrere Paare, zusammen je eine Gruppe    bildende, gleitbare Kupplungsstücke 74, und  zwar ist jeder Gruppe von Eintragstücken  ein solches Paar von Kupplungsstücken zu  geordnet, so dass also auf jedem Schlitten  sechs solcher Paare von Kupplungsstücken  vorhanden sind (Fig. 17). Jedes Kupplungs  stück hat     einen    senkrecht nach oben gehen  den Ansatz 75, um in eine Kerbe 76 einer  Schiene 45 einzugreifen (Fig. 13). Diese  Kerben liegen in den Einereintragstücken in  Eindeckung miteinander und in den     Zehner-          eintragstückcn    liegen sie ebenfalls in Ein  deckung miteinander.

   Die Kerben in den  Einereintragstücken sind dazu bestimmt, von  den Ansätzen 75 des in Fig. 17 rechts ge  zeichneten Kupplungsstückes 74 jedes Paares  erfasst zu werden, und die Kerben in den  Zehnereintragstücken befinden sich in Ein  deckung mit den Ansätzen 75 der in Fig. 17  links gezeichneten Kupplungsstücke jedes  Paares. Die Eintragstücke sind in der Nähe  dieser Kerben 76 verstärkt, um bessere Ein  griffsflächen darzubieten, wie aus Fig. 17  zu ersehen ist.

   Die Ansätze 75 an den Kupp  lungsstücken sind nun mit Bezug     aufeinander     so verlegt,     dass,    wenn der eine Ansatz sich  in der Kerbe eines     Einereintragstückes    be  findet, der andere Ansatz in der Kerbe des  zugehörigen     Zehnereintragstückes    sein     muss,     mit Ausnahme der Multiplikanden 0 oder 1.  In der Nullage werden nämlich die Ansätze  75 für die Zehner und die     Einereintragstücke     -durch Klauen 78 festgehalten, welche von       ortsfesten        Platten    79     herausragen        (Fig.    17).

    In     ider        Einerla.ge    werden die Ansätze 75 der       Zehnerkupplungstücke    durch die Klauen. 78  festgehalten, und die Ansätze 75     ider    Einer  kupplungsstücke 74     befinden    sich in den  Kerben 76 der     Einereintragstücke.    Durch  Querverschiebung eines Schlittens 72 kann  ein Paar von Kupplungsstücken 74 so einge  stellt werden, dass es mit irgendeiner Partie  von     Eintragstücken        zusammenarbeitet.    Die  Schlitten 72 sind nach     Fig.    7 und 28 unter  dem Einfluss von Federn 77, um die Schlit  ten zu verschieben,     wenn,

  diese    Schlitten aus  gelöst werden, und es werden die     Schlitten     dann verschoben, wenn eine Multiplikanden-      taste angeschlagen wird, und zwar soweit,  wie dies durch den Anschlag der Multipli  kandentaste an einem Anschlag 23 bestimmt  wird.  



  Unter Bezugnahme auf Fig. 28 ergibt  sich also dann, wenn beispielsweise zuerst die  Multiplikatortaste 8 angeschlagen wurde und  daraufhin die Multiplikandentaste 6 ange  schlagen wird, folgendes: Durch den An  schlag dieser Multiplikandentaste wird der  zugehörige Schlitten 72 unter Vermittlung  der Feder 7 7 verschoben, so dass die Ansätze  75 der Kupplungsstücke in die Sechserlage  geraten. Wenn nun die Eintragstück e in ihrer  Längsrichtung verschoben werden, so werden  die Kupplungsstücke 74 soweit verschoben,  als dies durch die Anordnung der Schultern  der Zehner- und Einereintragstücke in der  Höhe, die der Achterstellung entspricht, er  möglicht wird. Nach Fig. 28 wurde der Mit  nehmer 48 und das Begrenzungsstück 480  in die Achterstellung gebracht, und es wer  den dadurch die Kupplungsstücke 74 für  Einer- und Zehnereintragstücke in die Ach  ter- bezw.

   Viererstellung gebracht. Bei der  Verschiebung des Schlittens 72 werden na  türlich alle darauf     sitzenden    Kupplungs  stücke 74 mit verschoben, und zwar auf die  gleiche Stellung, so dass unter allen Gruppen  von Eintragstücken diese Kupplungsstücke  die gleiche Lage einnehmen. Da jedoch in die  sen andern Gruppen Mitnehmer 48 und Be  grenzungsstück 480 in der Nullage sind, so  werden diese Kupplungsstücke mit Bezug auf  ,den Schlitten 72 nicht verschoben. Es lgeht  ferner aus dem obigen hervor, dass jeder der  Schliten 72 unabhängig auf irgendeine Stel  lung entsprechend der angeschlagenen Tasten  im Multiplikanden eingestellt werden kann.

    In der Nullage des Schlittens 72 befinden  sich die Ansätze 75 der Kupplungsstücke 74  ausser Eingriff mit den Kerben 76; sie sind  in dieser Lage von den Klauen 78 der Plat  ten 79 zwischen den Gruppen der Eintrag  stücke festgehalten. Aus Fig. 2 ist zu er  sehen, dass sechs Gruppen von Eintrag  stücken entsprechend der Anzahl der Stellen  des Multiplikators angeordnet sind, und Fig.    @ zeigt, dass sechs Schlitten 72 entsprechend  der Stellenzahl des Multiplikanden vorge  sehen sind. Fig. 17 zeigt, wie erwähnt, dass  jedem Schlitten sechs solcher Paare von  Kupplungsstücken 74 zugeteilt sind, die zu  sammen eine Gruppe bilden,     entsprechend    den  sechs Gruppen der Eintragstücke und den  sechs Stellen des Multiplikators.

   Befinden  sich Mitnehmer 48 und Begrenzungsstück  480 in ihren Nullstellungen, so führen die  Eintragstücke der betreffenden Gruppen  keine Bewegung aus, selbst wenn ein Paar  von Kupplungsstüclken 74 in diese Gruppen  hineingezogen wird. Wenn aber ein Schlitten  72 in seiner Nullage ist und sich die Ansätze  75 eines Paares von Kupplungsstücken zwi  schen den Klauen 78 befinden, dann werden  trotz der Verschiebung des betreffenden       Schlittens    diese Kupplungsstücke nicht ver  schoben.  



  Aus dieser Beschreibung ist ersichtlich,  dass beim Anschlag einer Multiplikatortaste  der Mitnehmer 48 und das Begrenzungsstück  480 für jede Gruppe von     Eintragstücken,    die  ,der betreffenden Reihe der angeschlagenen  Taste entspricht, eingestellt     werden,    um eine  Eintragung aller Teilprodukte in der betref  fenden     Gruppe    zu ermöglichen. Die Teilpro  Jukte in ,der betreffenden Gruppe ergeben  sich aus -der Multiplikation der Zahl der be  treffenden Taste mit irgendeiner Zahl zwi  schen 1 und 9. Das Gleiche findet natürlich  statt, wenn die     nächste        Multiplikatortaste    an  geschlagen wird.

   Beim Anschlag einer Multi  plikandentaste werden die     Kupplungsstücke     74 an ,dem Schlitten, der mit der betreffen  den Taste verbunden ist. eingestellt, um mit  einer Partie von     Eintragstücken    in der vor  her ausgewählten Gruppe in     Zusammemvir-          kung    zu treten, und zwar in Zusammenwir  kung entsprechend der Zahl der     Multiplikan-          dentaste.    Das Ergebnis dieser Vorgänge ist,       d.ass    diese Teile aus jeder erst ausgewählten       Gruppe    das betreffende Teilprodukt entspre  chend der Zahl -der     Multiplikandentaste    ein  tragen, während die andern,

   gleichfalls zur  Verfügung     gestellten    Teilprodukte in dieser  Gruppe nicht mit     ins    Spiel treten.      Mechuanisnmus zum Trennen der Teilprodukte  Aus Fig. 19 und 28 geht hervor, dass die  einzelnen Kupplungsstücke 74 auf dem zu  gehörigen Schlitten 72 durch Stifte geführt  werden, welche in Schlitze des Schlittens  eindringen und an dem herausragenden Ende  aufgestaucht sind, um so ein Abfallen der  Kupplungsstücke von dem Schlitten zu ver  hüten. Nach Fig. 17 und 19 haben diese  Stifte je einen Fortsatz 81 mit einem diame  tralen Schlitz. Vermittelst dieser Schlitze  reitet jeder Stift auf einer Schiene 82, welche  sieh quer erstreckt und an einen Schieber 83  (Fig. 17) fest angebracht ist. Der Schieber  83 sitzt seinerseits auf einer Platte 84 (Fig.

    19) und führt sich auf dieser Platte infolge  der Ansätze 85. Fig. 15 zeigt die Anordnung  dieser Schieber, und zwar sind sie in Quer  reihen und in Längsreihen angeordnet, wobei  die Anzahl der Querreihen der Stellenzahl  des Multiplikanden entspricht     und    die An  zahl der Längsreihen der Stellenzahl des  Multiplikators entspricht. Die Schieber 83  sind paarweise angeordnet und jedes Glied  eines Paares kann durch eine Schiene 45 eines  Eintragstückes verschoben werden, indem  die Schiene des Zehnereintragstückes das eine  Glied des Paares und die Schiene des  Zehnereintragstück es das andere Glied des  Paares beeinflusst. Die Schiene 82 am  Ende jedes Schiebers 83 gestattet die  Verschiebung der Kupplungsstücke 74 mit  dem Schlitten 72, wobei jedoch die Verbin  dung mit den Schienen 45 aufrecht erhalten  wird.

   Jedenfalls wird infolge der dargestell  ten Anordnung ein Paar von Schiebern 83  immer durch ein Paar von Schienen 45 ver  schoben.  



  Nach Fig. 17 hat jeder solcher Schieber  zwischen seinen Enden einen Querschlitz 86.  In diesen Schlitz ragt ein Stift 87 hinein  und dieser Stift setzt sich nach Fig. 19 auch  durch einen Führungsschlitz 88 in der Platte  84 fort. An dem aus dieser Platte heraus  ragenden Ende ist der Stift 87 mit einem  Arm 89 verbunden. Dieser Arm hat wieder  einen Stift 90, der sich durch einen andern  Schlitz 88 derselben Platte erstreckt. Fig. 19    zeigt ferner, dass der Stift 87 eine Umfangs  nut hat, um den Arm 89 in Stellung zu hal  ten. Die Schlitze 88 der Platte 84 verlaufen  nach Fig. 16 schräg mit Bezug auf die Be  wegungsrichtung, der     Schieber    83, das Ganze  derart, dass an jeden dieser Schieber ein sol  cher Arm 89 angeschlossen ist.

   Aus     Fig.    16  geht ferner hervor,     dass    die Anordnung der  Arme 89 der Anordnung der Schieber 83 ent  spricht. Sie sind sowohl in Längsreihen, als  auch in     Querreihen    verlegt. Infolge der Füh  rung durch diese Stifte und Schlitze können  !die Arme 89 verschoben werden, und zwar in  einem Winkel mit Bezug auf die daran ange  schlossenen     Schieber    und die an diese Schie  ber .angeschlossenen Schienen 45.  



  Unter der Platte 84, deren Abstand von  der     Grundplatte    aus     Fig.    6 ersichtlich ist,       befinden    sich nun die besonders in     Fig.    18  dargestellten Wellen 91. Die Richtung :dieser  Wellen entspricht im wesentlichen -der Rich  tung,der Bewegung der Arme 89. Auf jeder  Welle 91 ist ein Empfänger 93 oder sind  deren mehrere     -angeordnet,    und die Wellen  selbst drehen sich in den Lagerböcken 92.  Die Anordnung der Empfänger auf diesen  Wellen ergibt sich besonders aus     Fig.    20.

    Jeder Empfänger 93 besitzt abgestufte  Schultern 94, die sich in der Umfangsrich  tung und auch in der     Achsrichtung    er  strecken und     die    mit einem Anschlag 95 zu  sammenwirken. Jeder Anschlag 95 sitzt auf  einer Hülse 97, welche die Welle 91 um  schliesst und ragt durch einen Schlitz 96 nach  innen, so     dass    der nach innen     gerichtete    An  satz     dieses    Anschlages auf die Schultern des  folgenden Empfängers 93,     einwirken        kann.     Auch hat jede Hülse 97, an welchen die An  schläge 95 nach innen ragend .angebracht  sind, auf der Aussenseite eine Umfangsrippe  98, und jede Umfangsrippe ist dazu be  stimmt,

   sich zwischen Zinken einer nach un  ten gerichteten Gabel 99 an einen Arm 89,  -der zu Odem     betreffenden    Empfänger gehört,       hindurchzudrehen        (Fig.    19, 28 und 30). Die       Empfänger    93 haben je neun Schultern, ob  wohl auch acht Schultern genügen können.  Wird eine Hülse 97 längs eines Empfängers      93 verschoben, so kann der Empfänger im  Innern dieser Hülse eine Drehung ausführen  und die Grösse dieser Drehung hängt von demn  Wert des Teilproduktes ab, das durch     Ver-          chiebung    der Eintragstücke eingestellt wird.

    s<B>s</B>  Aus Fig. 15, 16 und 18 ist ersichtlich,  dass die schräg unter der Platte 84 verlau  fenden Wellen 91 Empfänger tragen, welche  in Anzahl bezw. in ihrer Verlegung den Ar  men 89 (Fig. 16) und den Schiebern 83 (Fig.  15) entsprechen. Es sind also auch die Emp  fänger 93 in     Reihen        angeordnet,    entsprechend  der Anordnung der verschiedenen Teilpro  dukte, so dass die Teilprodukte gleicher An  ordnung in Empfänger der gleichen Reihe  eingetragen werden. Es muss dann ein Mecha  nismus zur Trennung der Teilprodukte vor  handen sein.

   Aus Feg. 30 geht hervor, dass  die aus der Multiplikation von 76 mit 98 ent  stehenden Teilprod ukte in den verschiedenen  Empfängern folgendermassen eingestellt wer  den:  Von rechts ausgehend (Fig. 18) oder von  unten ausgehend (Fig. 30) ist 8 in die erste  Reihe, 4-6-4 in die zweite Reihe, 5-5-3  in die dritte Reihe und 6 in die vierte Reihe  eingetragen.  



  Mechanismus zuer Aufspeicherung  und Zusammenziehung der Teilprodukte  Nach Fig. 20 ist jede Welle 91 hohl und  enthält eine Feder 100 (Fig. 23), welche an  diese Welle 91 durch ein Kupplungsstück 101  angeschlossen ist. Diese Feder umgibt einen  Stab 102, der nach Fig. 23 in der Achse der  Hohlwelle 91 liegt und in dem Kupplungs  stück 101 drehbar ist. Das andere Ende des  Stabes 102 sitzt fest in einem Zapfen 103,  welcher durch den Flansch 104 des     Lager-          bökchens    92 hindurchragt. Das aus diesem  Flansch herausragende Ende des Zapfens 103  ist bei 105 zu einem Kopf ausgebildet und  dieser Kopf hat nach Fig. 20 mehrere Ker  ben, um in der einen oder andern Kerbe eine  Schraube 106 aufzunehmen, durch welche der  Zapfen 103 gegen Verdrehung gesichert  wird.

   Man kann also bei Lösung der Schraube  106 den mit der Feder 100 und dem Stab 102    fest verbundenen Zapfen 103 verdrehen und  dadurch die Spannung der Federn verändern,  und wenn diese Spannung genügend stark ge  macht ist, kann die Schraube 106 wieder ein  gesetzt werden.  



  Der Empfänger 93 in der ersten Reihe  und der rechte Empfänger in der zweiten  Reihe sind nach Fig. 23, sowie nach Fig. 18  durch je einenStift 931 gegen Drehung fest  gehalten. da jeder Stift 931 aus den betref  fenden Empfängern 93     heraus    in eine     ent:          sprechende    Bohrung der Grundplatte 1 hin  einragt. Der Empfänger in der ersten Reihe  und der vorderste Empfänger in jeder andern  Reihe werden von einer Hohlwelle<B>107</B> um  schlossen, die, wie oben erwähnt, einen  Schlitz 96 für den Anschlag 95 aufweist.  Diese Hohlwelle ist links     (Fig.    23) in einem  Lagerteil 108 unterstützt, der auf der     innern     Hohlwelle 91     befestigt    ist.

   Nach     Fig.    21 hat  dieser Lagerteil einen     zylindrischen    Flansch  mit     einem    aus diesem Flansch einwärts  ragenden Ansatz 933. Nach     Fig.    21 hat ein  Flansch an der Hohlwelle 107 Zungen 932.  Zwischen diesen Zungen     bezw.    Ansätzen er  streckt sich eine Feder 109, durch welche  tote Bewegung zwischen der Welle 91 und  der Hohlwelle 107 aufgenommen wird, vor  ausgesetzt, diese Bewegung findet nach der  einen Richtung hin statt.

   Aus     Fig.    23 ergibt  sich, dass     die-'Schlitze    96 für die Anschläge  95 an den ersten und zweiten Empfängern  angeordnet, und dass diese Empfänger inein  ander verschiebbar sind, indem der erste  Empfänger in die Hohlwelle 107 einschieb  bar ist, während der zweite Empfänger in  dem ersten, der dritte Empfänger in dem  zweiten verschiebbar ist. Die gleiche Anord  nung findet sich auch bei den Empfängern  in der     dritten    und vierten Reihe usw. und nur  der Empfänger 93 an dem obern Ende     (Fig.     18) ist anders ausgebildet.

   Nach     Fig.    21 hat  ferner jede     Hohlwelle    107 eine nach innen  ragende Zunge 934, die dazu bestimmt ist,  mit einem Ansatz 935 des ersten Empfängers  in Eingriff zu kommen. Wenn dieser Ein  griff     stattfindet,    so befindet sich zwischen  der Kante 936 des     betreffenden    Empfängers      und dem Anschlag 95 etwas Spielraum und  der Anschlag 95 kann sich dann längsweise  mit Bezug auf die Welle 91 verschieben.  Ähnliche Zungen 934 sind an jedem Emp  fänger mit Ausnahme des obern vordern  Empfängers (Fig. 18) in allen Reihen ange  ordnet, und die Ansätze 935 sind ebensalls  entsprechend vorhanden.  



  Wird also eine Anzahl von Empfängern  auf einer Welle 91 eingestellt und wird dann  die Welle der Kraft der Feder 100 überlas  sen, so wird diese Feder die Welle 91 in     Dre-          bung    versetzen, bis die verschiedenen An  schläge 95 mit den entsprechenden Schultern  9l 4- zum Eingriff gelangt sind. Sie zeigen       dann    die verschiedenen     Einstellungen    der  Empfänger auf dieser Welle an. Es findet  also eine Drehung der     grelle    statt, wobei  diese Drehung der Summe der Einzelstellen  jener Teilprodukte entspricht, deren Kolonne  durch die betreffende Welle ausgedrückt  wird. Die Wellen sind demnach in jener  Vielfachanordnung vorhanden, wie sie den  Stellen der Teilprodukte entsprechen.

   Die  Eintragung der Teilprodukte in die zustän  digen Empfänger findet durch den oben be  schriebenen Trennungsmechanismus statt und       dadurch    wird die Summe der Teilprodukte  in jeder Kolonne zusammenzählbar.  



  Nach Fig. 18 und 23 hat jede Welle 91  einen Kopf 110l mit Schultern 111 (Fig. 6).  Zehn solcher Schultern 111 sind an dem Kopf  110 vorgesehen, entsprechend den Zahlen 1  bis 10 in der betreffenden Kolonne von Teil  produkten, denn hier muss natürlich eine be  sondere Schulter für die Ziffer Null vorhan  den sein. Es kann demnach auch durch die  Lage des Kopfes 110 die Einstellung der be  treffenden Welle 91 angezeigt werden. Da je  doch bei der Zusammenzählung der Teilpro  dukte in Kolonnen die Summen vielleicht mit  Ausnahme der ersten Kolonnen gewöhnlich  über neun hinausgehen, muss natürlich eine be  sondere Schulter für die Ziffer Null vorhanden  sein. Es kann demnach auch durch die Lage des  Kopfes 110 die Einstellung der betreffenden  Welle 91 angezeigt werden.

   Da jedoch bei    der Zusammenzählung der Teilprodukte in  Kolonnen die Summen vielleicht mit Aus  nahme der     ersten    Kolonnen gewöhnlich über  neun hinausgehen, muss natürlich jede Welle  91 mit Ausnahme der ersten Welle mehr wie  eine volle Umdrehung durchmachen. Es er  gibt sich daraus, dass ein besonderer Mecha  nismus für die Zehnerschaltung zur Übertra  gung eines solchen Überschusses über zehn  in die nächst höhere Reihe angeordnet sein  muss.  



  Nach Fig. 18, 20 und 22 hat jede Welle  mit Ausnahme der ersten Welle 91 ein Hub  glied 112, bestehend aus einem die Welle um  schliessenden Ring mit einer davon seitlich  etwas abgebogenen Zunge 113. Dieser Ring  mit seiner Zunge greift auf einen Zahnsektor  114 ein, welcher auf der Grundplatte     aus-          sehwingbar    sitzt. In Verbindung mit cdiesem  Zahnsektor 114 befindet sich ein zweiter  Zahnsektor 115, welcher in Eingriff mit einer  Zahnstange 117 steht (Fig. 22).

   Diese Zahn  stange kann an der Grundplatte längsweise  gleiten und hat einen nach oben gerichteten  Lappen 118, der sich gerade unter der Wolle  91 der nächst höheren Ordnung     befindet.    Die  ser Lappen ragt durch einen Schlitz in einer  Winkelstütze 119     (Pig.    22), die auf der       Grundplatte    befestigt ist. Der letzte Empfän  ger auf der Welle dieser nächst höheren  Ordnung ist in     Fig.    20 mit 930 angedeutet.  An jener Kante, welche den Schultern 94  gegenüberliegt, hat dieser Empfänger 930  Schultern 940, -die dazu     ,bestimmt    sind, mit.  dem Lappen 118 zusammenzuwirken.

   Nach       Fig.    22 sind die Zahnsektoren 114, 115 durch  eine Feder<B>116</B> verbunden,     @so        .dass    Ansätze  <B>937</B> an diesen Sektoren beständig in Eingriff  miteinander gehalten werden. Wird demnach  ,der     Sektor    114     in    Uhrzeigerrichtung bewegt,  so wird -der Sektor 115 zwangsläufig mitbe  wegt. Wird jedoch der Sektor 114 entgegen  .der     Uhrzeigerrichtung        bewegt,    so gibt die  Feder 110 nach und wird nur gespannt, so  lange der Zahnsektor<B>115</B> gegen     Bewegung     festgehalten wird.  



  Die eben beschriebene Anordnung stellt  die Vorrichtung für die Zehnerschaltung für      die nächst höhere Reihe dar. Um wieder auf  das Beispiel nach Fig. 30 zurückzugreifen,  sei angenommen, dass die Empfänger der  zweiten Reihe die Einstellung 4-6-4 er  halten haben. Die Summe dieser Einstellung  ist 14. Wind die Welle entsprechend dieser  Kolonne um 1,4     Umdrehungen    gedreht, so  wird cdas Hubglied 112 den gezahnten Sektor  114 um eine Zahnteilung weiterdrehen, wo  durch der Lappen 118, der als Schaltglied  dient, um einen Schritt nach rechts (Fig. 20  und 22) verschoben wird. Dadurch wird der  Welle 91 in der nächst höheren Reihe die  Möglichkeit gegeben, sich um einen zusätz  lichen Schritt, das heisst 1/1o Umdrehung  weiter zu drehen. Die Viererstufe an dem  Kopf 110 der Welle 91 der zweiten Reihe  bleibt in der richtigen Lage.

   Die andern  Schaltmechanismen arbeiten natürlich ent  sprechend. Es sei auch hervorgehoben, dass  infolge der Ausbildung des Hubgliedes 112  auf jeder Welle in Gestalt eines Flansches  der gezahnte Sektor 114l beständig gegen Be  wegung gesichert wird, wenn nicht die  Zunge 113 des Hubgliedes 112 eine Drehung  des Sektors 114 um einen Schritt um den  Drehzapfen herbeiführt. Der als Schaltglied  dienende Lappen 118 wird fernerhin selbst  tätig wieder zurückgezogen, infolge der     An-          ordmung    der Feder 116, die ins Spiel tritt,  wenn das Hubglied 112 nach der entgegenge  setzten Richtung gedreht wird, und diese  Drehung nach der entgegengesetzten Rich  tung findet bei Rückführung der ganzen Ma  ine in die Nullage statt.  



  Aus Fig. 30 geht hervor, dass bei Einstel  lung eines Multiplikators und eines Multipli  kanden in die Tastensätze des Tastenbrettes  nicht nur die Teilprodukte in die Empfänger  eingetragen werden, sondern dass diese     DEin-          tragung    in den richtigen Empfänger in Über  einstimmung mit der Reihenfolge und der  Anordnung dieser Teilprodukte stattfindet.  Die Teilprodukte werden getrennt eingetra  gen und zusammengezählt, wobei der Über  schuss in jeder Kolonne auf die nächst höhere  Kolonne übertragen wird. Die Schultern 111  an den Köpfen 110 der Wellen 91 lassen    also nach der Einstellung und Eintragung  der Teilprodukte den Wert der betreffenden  Stelle des Gesamtproduktes ohne weiteres ab  lesen.

   Durch die Anordnung von Ziffern  neben diesen Schultern, wie aus Fig. 20 er  sichtlich, wird diese Ablesung unmittelbar  an den Köpfen 110 ermöglicht. Es sind je  doch auch noch Zählwerke und Anzeigewerke  vorgesehen, durch welche das Endprodulkt,  wie auch die Faktoren der Rechnungsarbeit  ohne weiteres unmittelbar abgelesen werden  können.  



  Eintragungsmechanismurs und Druckwerk  Auf jeder Welle 91 ist in Verbindung  mit jedem der Köpfe 110 eine verschiebbare  Schiene 120 angeordnet (Fig. 6 und 28).  Jede Schiene ist nach Fig. 6 in einem Gestell  121 geführt und hat eine Nase 122, welche  gegen die Schultern 111 des zugehörigen  Kopfes 110 durch eine Feder 128 gedrückt  wird. In der Nullage befinden sich jedoch  diese Nasen 122 in einem Abstand von diesen  Schultern. Fig. 6 zeigt auch, dass an jede  dieser Schienen 120 eine Schraubenfeder 124  angelenkt ist und diese Federn dienen als  nachgiebiges Verbindungsglied     zur-Übertra-          bung    ;der Einstellung auf einen Arm<B>126.</B>  Ein Teil jeder Feder 124 ist je in einer Röhre  125 geführt.

   Der zugehörige Arm 126 sitzt  lose :auf der     Querwelle    127 und an sein  Vorderende ist der Typenträger -128     ange-          lenkt.    Diese Typenträger ragen in ihrem  obern Ende durch eine     Querschiene    129 von  winkelförmigen Querschnitt und die Schiene  hat eine     grössere    Anzahl von Kerben zur  Führung der Typenträger 128.

   Die Typen  umfassen die Zahlen von 0 bis 9, sitzen auf  den Leisten 130 an der     dein        Tastensatz    ab  gewendeten Seite der Typenträger 128 und       drucken,die    betreffenden Ziffern auf den um  die Walze 131 herum     geführten    Papierstrei  fen 140     (Fig.    1). In der Nullage werden je  üoch diese Träger in einem Abstand von der       Wialze    131 durch die in     Fig.    6     angedeuteten     Federn 132 gehalten und gleichzeitig befin  den sich .die Typenträger in einer Lage, in  welcher die Type 0 unterhalb :der Druck  stelle auf der Walze ist.

        Die oben beschriebene Anordnung bezieht  sich auf die Typenträger zum Abdrücken des  Gesamtproduktes. Nach Fig. 1 ist dieser Satz  von Typenträgern und Typen auf der rech  ten Seite des Druckwerkes angeordnet,     und     zwar sind zwölf Typenträger in diesem Satz  zum Drucken des Produktes vorhanden.  



  Die Typenträger 133 zum Drucken des  Multiplikators und des Multiplikanden sind  in Fig. 1 und 2, sowie in Fig. 28 besonders  bezeigt. Ihre Fussenden sind an Arme 134  angelenkt, welche ebenfalls schwingbar auf  der Welle 127 sitzen, und jeder dieser Arme  134 ist mit einem nachgiebigen, ausdehnba  ren Glied in Gestalt einer eng gewickelten  Schraubenfeder 135 verbunden, ähnlich der  Schraubenfedern 124. Zur Führung dieser  Federn 135 sind die Rohre 136 vorgesehen.  Die untern Enden dieser Federn 135 sind  ihrerseits an verschiebbare Schienen 137 ge  lenkig angeschlossen. Nach Fig. 6 stehen  diese Schieber 137 unter dem Einfluss je einer  Feder 138, welche je einen seitlichen Stift  139 an jedem Schieber 137 gegen das Ende  der zugehörigen, längsverschiebbaren Schiene  22 einer Tastenreihe drückt.

   Es geht daraus  hervor, dass bei Eintragung des Multiplikan  den oder Multiplikators in dem Tastensatz die  Einstellung der Typenträger 133 gleichzeitig  stattfinden muss. Nach Fig. 1 und 2 befinden  sich diese Typenträger in zwei getrennten  Sätzen links von dem Satz der     Typenträger     128 für das Endprodukt. Es wird also nicht  nur das Endprodukt, sondern auch jeder Fak  tor auf den Papierstreifen 140 eingetragen,  und zwar in der Anordnung, wie dlies aus  Fig. 2 7 ersichtlich ist.  



  Die Typenträger 128 bezw. 133 stehen  unter dem Einfluss von Druckhämmern 141.  Diese Hämmer sitzen lose auf der Welle 143  und jeder Hammer steht unter dem     Einfluss     einer Feder 144, wobei das ganze Druckge  stell 142 an der Querplatte 6 befestigt ist,  wie in Fig. 6 gezeigt. In der Nullage werden  alle Hämmer durch die Querschiene 145 ge  sperrt und gesichert. Eine Leiste dieser Quer  schiene legt sich nämlich in der Nullage über  eine Schulter am Kopf 146 jedes Hammers    (Fig. 6). Die Querschiene 145 zur Sperrung  der Hämmer sitzt anderseits auf zwei Armen  147, die im Gestell 142 schwingbar gelagert  sind, und diese Arme werden durch die in  Fig. 6 angedeuteten Federn 148 mit ihrem  obern Ende nach rechts hin gezogen, um die  Sperrung aufrecht zu erhalten.

   Die Arme 147  sind     ferner    an ihren untern Enden durch  Lenker 149 an andere Arme 150 angeschlos  sen. Diese Arme 150 sitzen fest auf einer  Querwelle 151 und sind an ihren untern En  den durch eine Querschiene 152 verbunden.  Die eine Kante dieser Querschiene 153 ist  etwas zugeschärft, um in die Kerben von  Bogenstücken 153 einzutreten. Je ein solches  Bogenstück ist am Vorderende jedes Armes  126 bezw. 134 angeordnet.

   Während also die  Schiene 145 ein Sperrwerk für die Gesamt  zahl der Hämmer bildet, steht auch noch je  der     Hammer    unter dem Einfluss eines beson  deren Sperrwerkes in Gestalt einer     Klinke     154, die an dem     obern    Ende mit einem Haken  eine Schulterdes zugehörigenHammers     141um-          fasst    und in dieser Lage durch die Feder 155  gehalten wird. Das untere Ende jeder Klinke  154 hat einen seitlichen Ansatz 156 (Fig.  28).

   Jeder Ansatz liegt im Pfad eures gekerb  ten,     segmentförmigen    Bogenstückes 153 -am  zugehörigen Arm 126 bezw.     134,    wie in       Fig.    28 gezeigt, so     @dass    beim Ausschwingen  eines Armes ein Zahn des betreffenden       Bogenstückes    gegen einen Ansatz 156 stossen  und .die betreffende Klinke 154 auslösen     muss.     



  Werden die verschiedenen Typenträger  128, 133 durch Anschlag der     Tasten    bezw.       Verdrehung    der     Wellen    91 eingestellt, so  schlagen     dieobern    Zähne der betreffenden       Bogenstücke    153 gegen     die    entsprechenden  seitlichen Ansätze 156 der zugehörigen Klin  ken 154. Diese Klinken werden dadurch aus  gelöst,     währen:-    die nicht     betätigten    Klinken  noch in der Sperrstellung verbleiben.  



  Jede dieser Klinken 154 hat an ihrer       rückwärtigen    Kante nach     Fig.    6 einen An  satz 157, der     zurre    Einwirken auf die     Klinke     für die nächst höhere Stelle     bestimmt    ist.       @\@        ie    in andern Druckwerken wird also auch  hier eine Auslösung     .der    entsprechenden Klin-      ken vorgenommen, um den ganzen Hammer  satz in Richtung gegen die     Druckplatte     chwingen zu lassen; dabei werden jedoch  nur jene Werte gedruckt, die zum Kontrol  lieren notwendig sind.  



  Wird die Welle 151 der Arme 150 für die  Schiene 152 (Fig. 6) in einer dem Uhrzeiger  sinn entgegengesetzten Richtung ausge  schwungen, so wird durch das Paar von Len  kern 149 die gemeinsame Schiene 145 aus  der Sperrstellung für den ganzen Hammer  satz entfernt. Jene Hämmer, die vorher  durch die Klinken 154 entsperrt wurden, und  alle Hämmer niedrigerer Stellenwerte werden  dadurch vollständig freigegeben. Ehe jedoch  diese Freigabe der Hämmer durch die Schiene  145 stattfindet, bhat sich die Querschiene 152  mit ihrer zugeschärften Kante in die Kerben  der zugehörigen Bogenstücke 153 eingescho  ben, so dass auf diese Weise eine richtige,  seitliche     Eindeckung    aller Teile und damit  ein geradliniger Abdruck aller Zahlen statt  findet.

   Gerade durch dieses Ausschwingen  der Schiene 152 werden jene Typenträger,  die keine Verschiebung erfahren     hatten,    sieh  aber rechts von einem verschobenen Typen  träger befinden, genügend angehoben, um  ihre Nullentypen in Druckstellung zu brin  gen.    Die Zuführung des Papierstreifens, die       Schaltung    des Farbbandes und andere, zum  Druckwerk gehörigen Vorrichtungen können  beliebig ausgebildet sein. Es sei hier nur er  wähnt, dass der Papierstreifen von einer Spule  158 (Fig. 6) abgewunden und um die Walze  131 von unten herum gelegt wind. Ein  Schaltwerk bekannter Art schaltet die Walze  und damit den Papierstreifen schrittweise  weiter.

   Nach Fig. 5 dient dazu eine Klinke  159 in Verbindung mit einem Arne 160, und  dieser Arm wird durch den auf der Quer  wolle 127 angeordneten Arm 161 (Fig. 6)  entsprechend in Bewegung gesetzt. Die Farb  bandspulensind mit 162 bezeichnet und der  Schaltmechunismus für diese Farbbandspulen  ist in Fig. 3 bei 163 angezeigt und wird  nach Fig. 24 durch den Hebel 164 bedient.    Rückführunysmechanismus  Der Hauptschalter 170 für den Motor 4  ist in Fig. 5 dargestellt (siehe auch Fig. Ö  und 4). Die Motorwelle 171 trägt eine  Schnecke 172, die in Eingriff mit einem auf  einer Welle 174 vorgesehenen Schneckenrad  173 steht. Auf der Welle 174 befindet sich  nahe dem andern Ende eine Schnecke 175,  die in Eingriff steht mit einem Schnecken  rad 176, das auf der längs der andern Seite  der Maschine verlegten Welle 177 sitzt.

   Diese  Welle 177 hat nach Fig. 5 zwei in entgegen  gesetzten Richtungen verlaufende Spiralnuten  178 und jede dieser Nuten steht in Eingriff  mit einer zugehörigen Mutter 179, welche  lose in einem Schlitten 180 angeordnet sind.  Dieser Schlitten ist vermittelst Schienen 1300  des Gestelles geführt (Fig. 5). Eine Kupp  lung 181 kann mit der einen oder andern  dieser Muttern 179 in Eingriff gebracht wer  den und diese Kupplung steht unter dem Ein  fluss eines Schiebers 182. Solange die Mutter  179 nicht mit der Kupplung 181 in Eingriff  steht, dreht sie sich mit der Welle 177. Wird  jedoch die Mutter 179 in Eingriff mit der  Kupplung 181 gebracht, so wird sie gegen  Drehung festgehalten, und sie muss sich also  bei     Verdrehung,der    Welle 177 längsweise auf  dieser Welle verschieben.

   Bei dieser Ver  schiebung nimmt sie den     Schlitten    180 mit.  Die     linke    Mutter 179     führt    dabei den Schlit  ten 180 nach links, die rechte Mutter nach  rechts     (Fig.    5). Der Schieber 182 für die  Kupplung 181 wird in seinen     Endstellungen,     in denen die Kupplung 181 mit einer Mutter  179 in Eingriff steht, durch Halteklinken  183 festgehalten, die mit Ansätzen 185 des       Schieiibers    182 zusammenarbeiten und die  durch Federn 184     belzw.    192     überwacht    wer  den     (Fig.    5 und 26).

   Die Feder 184 ist au  einen Stift der einen     Halteklinke    183 und an  den Schlitten 180 angeschlossen. An jedem  Ende !der Bahn des Schlittens 180 befindet  sich ein Puffer 187. Diese Puffer sind am  Maschinengestell     gleitbar    angeordnet und  werden je durch eine Feder 188 in ihrer  Ruhelage gehalten. Die Halteklinken 183  haben Verlängerungen 189, welche bei Ver-      schiebung des Schlittens bis an die Enden  seiner Bahn gegen Anschläge 190 stossen und  dadurch ausgeschwungen werden und gegen  seitliche Ansätze 191 des Schiebers 182  stossen.  



  Die eine Klinke 183 ist durch die Feder  192 an einen Arm 193 angeschlossen, der  seinerseits an dem Schlitten 180 angelenkt  ist und einen Ansatz 194 aufweist, der gegen  eine Schulter 194 der Schiene 195 gestossen  wird, wenn der Schlitten die in Fig. 5 oder  26 dargestellte Lage erreicht hat. Die nach  oben gehende Schiene 195 steht in Verbin  dung mit dem Arm 196, welcher auf der  Querwelle 197 befestigt ist. Die Querwelle  197 wird bei einem Druck auf die Finger  schiene 3 derart ausgeschwungen, dass sich  die Schiene 195 abwärts bewegt Das Ende  der Schiene 195 ragt in einen Schlitz einer  am Maschinengestell befestigten Winkel  stütze 198 und stellt unter dem Einfluss einer  Feder 199, die das Bestreben hat, die Schiene  195 in der dargestellten senkrechten Stellung  zu halten.

   Der Arm 193 geht nach Fig. 26  durch eine Kerbe 291 des einen Ansatzes 191  des Schiebers 182 und besitzt einen An  schlag, der gegen den betreffenden Ansatz  191 stösst, um den Schieber in der in Fig. 26  gezeichneten Lage zu sichern. Ferner     legt    sich  in dieser Lage ein Ansatz 194 des Armes  193 gegen eine Schulter der Schiene 195.  



  Ist der Schlitten 180 in die in Fig. 5 dar  gestellte Lage verschoben worden, so wird  durch den Anstoss der Verlängerung 189 der  rechten Klinke 183 gegen den Anschlag 190  diese Klinke gehoben und die Verlängerung  189 stösst gegen den Ansatz 191 und ver  schiebt den Schieber 182, bis der Ansatz 191  den Anschlag des Armes 193 trifft, wodurch  die Verschiebung des Schiebers 182 begrenzt  wird. Dabei bewegt sich die Kupplung 181  in die in Fig. 5 dargestellte Ruhelage und  der Schütten 180 hört also auf, sich zu ver  schieben. Wird nun die Schiene 195 nach un  ten gedrückt, so wird dadurch der Arm 193  aus der Kerbe 291 des Ansatzes 191 heraus  geschwungen und dadurch wird der Schieber    182 ausgelöst.

   Die Feder 188 ist vorher un  ter Spannung versetzt worden, verschiebt den  Schieber 182 nach links und     bringt    die  Kupplung in Eingriff mit der andern Mutter  179. Die Klinke 183 links kommt mit dem  Ansatz 185 in Eingriff und hält die Kupp  lung in der neuen Lage fest. Es verschiebt  sich nunmehr der Schlitten 180 nach links,  bis der Ansatz 186 am Schlitten auf den Puf  fer 187 aufstösst und nunmehr die linke Fe  der 188 unter Spannung versetzt. Die Ver  längerung 189 der linken Klinke 183 stösst gegen  den Anschlag 190 und verschiebt auf diese  Weise den Schieber 182 wieder nach rechts,  wodurch die Kupplung 181 ausser Eingriff  mit der linken Mutter 179 gebracht wird.  Die Feder 188 verschiebt dann den Schieber  182 und bringt die Kupplung wieder in Ein  griff mit der rechten Mutter 179.

   Auf diese  Weise wirddie Bewegung .des Schlittens 180  am Ende seiner Bahn immer     selbsttätig    um  gekehrt. Die     Bewegung    des     Schlittens    über  die ganze Länge der Welle 177 hin und her  findet statt,     wenn,die    Fingerschiene 3 ange  schlagen wird. Ist der Schlitten     wieder    auf  den     Ursprungsplatz        zurückgekehrt,    wie in       Fig.    5 gezeigt, so bleibt er nunmehr stellen,  auch wenn die Schiene 3 niedergedrückt ge  halten wird.

   Die     Schiene    195 kann sich ent  gegen der Spannung ihrer Feder 199 be  wegen, aber so     lange    sie     niedergedrückt    ist,  kann ihre Schulter mit     dem    Ansatz 194 des  Armes 193 nicht in Eingriff kommen. Es  findet also bei einem Druck auf die Finger  s     e        'hip        ne    3     eine        vollständige        Hin-        und        Herbe-          wegung    .des Schlittens 180 nicht mehr statt.

    Der Schlitten besitzt nach     Fig.    5 ,eine seit  lich wegstehende Rolle 200, die bei     der    in       Fig.    5     gezeichneten    Lage des .Schlittens zwi  schen den     Zinken    eines Hebels 201     liegt        (Fig.     24), wobei .der Hebel 201 auf einer     Querwelle     202 befestigt ist. An dem     andern    Ende dieses  Hebels ist nach     Fig.    25 ein schräg     gestelltes     Verbindungsglied 204     befestigt,    das mit  einem abgesetzten Zapfen :den einen Arm  eines Winkelhebels 203 erfasst.

   Dieser Win  kelhebel ist an der     Seitenplatte    2 gelenkig       befestigt,    und er steht durch eine Quer-      schiene 292 mit einem Arm 293 auf der  Stange 20 in     Verbindung,    eine Anordnung,  die besonders aus Fig. 11 hervorgeht. Bewegt  sich also der Schlitten 180 von der An  fangsstellung (Fig. 24, links) nach rechts,  so wird der gegabelte Hebel 201 in die ge  strichelt angedeutete Lage ausgeschwungen,  und infolge seiner Verbindung durch tags  Glied 204, den Winkelhebel 203 un d die  Schiene 292 wird das Schienen 18 auf  weisende Gestell gehoben. Durch die An  hebung dieses Gestelles (Fig. 11) werden alle  jene Tasten, die nicht vollständig angeschla  gen wurden, hochgehoben und in ihrer hoch  gehobenen Stellung wieder gesperrt.  



  An der Querwelle 202, die diesen     gegabel-          ten    Hebel 201 trägt, sitzt auch nach Fig. 25  ein Arm 205, der bei der Ausschwingung des  Hebels 201 und der dadurch herbeigeführten  Drehung der Welle 202 gegen einen Fortsatz  206 eines Hebels 207 stösst. Dieser Hebel ist  auf der Querplatte 5 schwenkbar befestigt  und hat an einem Ende durch einen Stift  und einen 'Schlitz eine Verbindung mit dem  Glied 36 (siehe auch Fig. 10). Diese Verbin  dung gestattet einen toten Gang des Hebels  207, welche letzterer durch eine Fedler 208  für gewöhnliche in die in Fig. 25 gezeigte  Lage gedrängt wird. Der Arm 205 schwingt  diesen Hebel bei Ausschwingung des Hebels  201 aus und dabei legt der Hebel 207 zuerst  207, welch letzterer durch eine Feder 208  wird dabei angespannt.

   Dabei bewegt sich der  Ansatz am Arm 205 der Welle 202 auf die  gegenüberliegende Seite des Fortsatzes 206  den Hebel 207 und gestattet der Feder 208,  den Hebel 207 wieder in die in Fig 25 ge  zeigte Lage zurückzuziehen. Jetzt befindet  sich aber der Arm 205 auf der andern Seite  des FOrtsatzes 206 des Hebels 207. Geht nun  der Schlitten 180 von der Lage rechts (Fig.  24) wieder in die Lage links zurück, so trifft  die Rolle 200 wieder gegen den Hebel 201  und schwingt dadurch den Arm 205 zurück,  und infolge des Eingriffes dieses Armes auf  den Fortsatz 206 des Hebels 207 wird nun  das Glied 36 (Fig. 25 und 10) verschoben,  und zwar in bezug auf Fig. 25 nach rechts    und in bezug auf Fig. 10 nach links, um die       vorher    niedergedrückte Taste     auszulösen.     



  Gleich nachdem der Schlitten 180 die Ur  sprungsstellung (Fig. 24, links) verlassen  hat,     trifft    die Rolle 200 gegen die     Hubkante     209 des Winkelhebels 210. Dieser Winkel  hebel ist durch den Lenker 211 mit einem  Arm 212 verbunden, der auf einer Querwelle  213 befestigt ist. Der Winkelhebel 210 ist  an einer Seitenplatte 2 der Maschine gelagert.  Die Querwelle 213 hat ausserdem noch Arme  214, die auf ihr befestigt sind und die zwi  schen sich die Stange 215 tragen. Diese  Stange stösst beim Ausschwingen der Arme  214 gegen die nach oben ragenden Ansätze  216 aller Schienen 22, welche, wie oben er  wähnt, den verschiedenen Tastenreihen zuge  teilt sind.

   Der Winkelhebel 210 besitzt einen  Stift 217, der mit der Hubkante eines Hebels  218 zusammenarbeitet, welcher Hebel an sei  nem     untern.    Ende durch den Lenker 219 an  einen Arm 220 angeschlossen ist. Dieser Arm  sitzt fest auf der Querstange 55, die ganz  vorn an der Maschine vorgesehen ist.

   Wenn  die Stange 55 in     Richtung    des Uhrzeigers  ausgeschwungen wird, wie in     Fig.    24 ge  zeigt, so wird dadurch die allen     Eintrag-          stücken.    gemeinsame Querschiene 54 -aus  deren Kerben     ,ausgelöst.    Die Bewegungen der  Lenker 211 und 219 von den in     Fig.-    24 mit  ausgezogenen Linien gezeichneten Lagen in  die mit     gestrichelten    Linien angedeuteten  Lagen werden durch die Federn 296,

   295       ausgeführt.    Beim     Niederdrücken    der Finger  schiene 3 und der dadurch eingeleiteten       Schlittenbewegung    werden also die Hebel     21()     und 218 ausgeschwungen und durch diese       Ausschwingung    werden nicht: nur     iSchienen     22 entriegelt, sondern es werden dadurch  auch die     Mitnehmer    48 und Begrenzungs  stücke 480, sowie die Schlitten 72 und deren  Kupplungsstücke 74 in eine Lage gebracht,  die dem Wert der angeschlagenen Taste ent  spricht.

   Auch die 'Schienen 45 der     Eintrag-          stücke    werden dann ausgelöst, da ja die  Querschiene 54 in ,die in     Fig.    24     gestrichelt     angedeutete Lage bewegt wird.      Bewegt sich nun der Schlitten noch wei  ter von der Anfangsstellung (links, Fig. 24),  so trifft die Rolle 200 auf einen Hebel 222,  der zur Führungder Rolle 200 an dem einen  Arm eine Hubnut 221 aufweist. Der andere  Arm dieses Hebels 222 ist durch den Lenker  223 mit einem Arm 224 verbunden, der an  der ganz vorn an der Maschine vorgesehenen  Welle 225 befestigt ist. An dieser Welle be  finden sich auch die in Fig. 14 angedeuteten  Hubarme 298, durch welche die Rahmen 64  für die Querschienen 62 verschoben werden.  



  An dem Schlitten 180 sind ferner zwei  Rollen 226 so angeordnet, dass sie in die  Führungsnuten 239 einer Längswelle 227  eingreifen. Diese Welle 227 hat an dem ei  nen Ende (Fig. 5) das Schneckenrad 228,  das in Eingriff steht mit einer Schnecke 229  i auf dler Querwelle 230. Auf dieser Querwelle  230 befinden sieh die in Fig. 18 dargestell  ten Kegelzahnräder 231, von welchen jedes  in Eingriff steht mit einem     Ritzel    232,  welche Ritzel auf der Welle 91 befestigt  sind. Die Kegelzahnräder 231 sind alle lose  auf der Welle 230, können jedoch einzeln je  mit einer Hülse 233 verbunden werden, die  ihrerseits verschiebbar, aber nicht drehbar,  mit Bezug auf die Welle 230 auf dieser an  geordnet sind. Die Verbindung zwischen je  der Hülse 233 und dem zugehörigen Zahnrad  231 erfolgt nach Fig. 20 durch ein Schrau  bengewinde.

   Die Nabe jedes Zahnrades 231  stösst gegen einen geteilten Ring 236 und die  ser Ring dringt in eine Umfangsnut 237 der  Welle ein. Ein Kragen 238 ist auf das Ende  der Nabe 235 jedes Zahnrades aufgeschraubt.  Jedes Zahnrad hat ferner eine aus einer  Stirnfläche herausragende Zunge 234 (Fig.  20), die von einem Ansatz 297 der Hülse 233  ausgestossen werden kann. Dreht sich die  Welle 230 mit der Hülse 233 dann um eine  volle Umdrehung in einer bestimmten Rich  tung, so gerät infolge der Wanderung der  Hülse in der Achsrichtung,     herbeigeführt     durch die Verschraubung auf der Nabe, der  Ansatz 297 ausser Eingriffsstellung mit der  Zunge 234 und die Welle 230 kann sich in  dieser Richtung drehen, ohne das Zahnrad    231 mitzuverdrehen.

   Wenn dann die Drehung  in der entgegengesetzten     Richtung    einsetzt,  so trifft der Ansatz 297     wieder    die Zunge  234, nachdem eine bestimmte Umdrehung  zurückgelegt ist. Die unter der Welle 177  angeordnete Welle 227 hat zwei Führungs  nuten 239, zwei     Schraubennuten    240 und  zwei geradlinig verlaufende Nuten 241. Die  Rollen 226 an dem Schlitten 180 greifen in  diese Nuten auf der Welle 227.  



  Wenn die Rolle 200 des Schlittens 180  die Hubnut 221 des Hebels 220 verlassen hat  und die Teilprodukte in die Empfänger 93  eingetragen sind, so kommen die Rollen 226       ,des        ,Schlittens    in Eingriff mit den     @Schrau-          bennuten    240 .der Welle 227, verdrehen dem  nach diese Welle bei der Bewegung     -des     Schlittens und diese Welle erteilt der Quer  welle 230 eine     Drehung    in einer von den       Schraubennuten    bestimmten Richtung mit  einer von der Steigung der Schraubennuten  bestimmten Umdrehungszahl.

   Das Ganze ist  derart ausgebildet,     dass    die Welle 230 vier  und einhalb Umdrehungen macht, wenn der  Schlitten von einer Endlage in die andere ver  schoben wird. Dadurch werden die Federn  100 in den Wellen 91     (Fig.    23) in den Stand  gesetzt, diese Wellen in Drehung zu ver  setzen, und zwar entsprechend der Einstel  lung .der betreffenden Empfänger auf diesen  Wellen, das heisst bis die Empfänger durch  die Anschläge 95 begrenzt werden. Diese  Begrenzer für die Empfänger     d-er    ersten     und     zweiten Ordnung werden durch die Empfän  ger selbst angestossen.. Die Empfänger in den       andern    Reihen werden jedoch durch die Lap  pen 118 angehalten, wie in     Fig.    20 gezeigt.

    Diese Lappen stehen in Verbindung     mit,den          Zehnerschaltmechanismen    und deren Emp  fänger 930. Nachdem die ganze Reihe von  Wellen 91 auf diese Weise angehalten ist,  kann die Welle 230 ihre Bewegung :doch  noch etwas weiter     foitsetztn,    wegen der Ver  bindung des Zahnrades 231 mit der Welle  durch die Organe 234, 297. Auf diese  Weise werden die Einstellungen der Empfän  ger 93 aufgespeichert,     zusammengezählt    und      die Schaltung wird besorgt. Das Endprodukt  liesse sich an dem Kopf 110 ablesen.  



  Wenn nun die Rollen 226 die Schrauben  nuten 240 der Welle 227 verlassen und in die  geraden Nuten 241 eintreten, so kommt die  Rolle 200 des Schlittens 180 in den Bereich  des Hebels 242 (Fig. 24), der auf der Welle  243 befestigt ist. Der eine Arm 244 dieses  Hebels steht durch den Lenker 245 mit dem  Arm 246 in Verbindung, der auf der Welle  127 lose angeordnet ist. Ein Ansatz 247 auf  dem Arm 246 legt sich in der Ruhelage gegen  einen Haken 248 an einen Arm 249, der fest  auf der Welle 127 angeordnet ist. An diese  Welle 127 sind ferner fest zwei Arme 250 an  geschlossen, welche nach Art eines Bügels  durch den Querstift 251 verbunden sind (Fig.  6). Dieser Querstift 251 liegt auf den Armen  126 auf, sowie auch auf den Armen 134, an  welche Arme die Typenträger 128 bezw. 133  angeschlossen sind.

   Der Arm 249, der in den  Haken 248     ausläuft,    und der auf der Welle 127  fest angebracht ist, steht unter dem Einfluss  einer Feder 252, die das Bestreben hat, ihn  selbsttätig nach rechts hin zu ziehen (Fig.  24), bis er gegen den festen Anschlag 253       stösst.    Wird der Hebel 242 durch die Rolle  200 am Schlitten 180 von der in vollen Li  nien gezeichneten Lage (Fig. 24) in die ge  strichelt angedeutete Lage gebracht, so wird  durch das eben beschriebene Gestänge der  Querstift 251 gehoben.

   Die Arme 126 und  134 bewegen sich also unter dem Einfluss der  Federn 123 und 138 so weit nach oben, bis  sie durch die Schultern 111 an den Köpfen  110 und durch die Stifte 139, welche gegen  die Schienen 22 stossen, begrenzt werden,     wo-          durch    die Typen eingestellt werden, so dass  dadurch die Einstellung des Endproduktes,  sowie des Multiplikators und des Multipli  kanden in das Druckwerk erfolgt.  



  Auf der Welle 243, die den Hebel 242  trägt, befindet sich ferner ein Arm 254 (Fig.  24), der mit einem Stift 255 in einen Schlitz  eines Armes 256 eingreift. Der Arm 256 ist  seinerseits auf einer Welle 257 befestigt. Auf  der gleichen Welle ist ein Arm 258 befestigt  und dieser Arm steht durch den Lenker 259    mit einem Arm 260 in Verbindung. Der Arm  260 sitzt fest auf der Querwelle 143. Auf  der gleichen Welle 143 sitzt auch fest ein  Paar von Armen 261 mit einer die Arme ver  bindenden Querstange 262 (Fig. 6 und 24).  Der in Fig. 24 dargestellte Arm 254 hat eine  Verlängerung 263, die dazu bestimmt ist, mit  einer Rolle 264 eines Armes 265 zusammen  zuarbeiten. Der Arm 265 steht in fester Ver  bindung mit einem Arm 266 und letzterer  ist durch Stift- und Schlitzverbindung mit  einem Arm 267 in Verbindung.

   Der Arm 267  steht unter dem Einfluss der Feder 268 und  ist auf der Querwelle 251 befestigt. Auf  dieser Welle sitzt auch der in     Fig.    6 darge  stellte Bügel 150, 152, -der die Bogenstücke  153 genau einstellt, und die Arme 150 dieses  Bügels sind ferner durch Lenker 149 mit  den Armen 147 jener     Querschiene    145 ver  bunden, die allen Hämmern     ,des    Druckwerkes  gemeinsam ist, um sie alle zu     verriegeln          bezw.    freizugeben     (Fig.    6).

       Sind    nun die  Typenträger, wie eben erwähnt,     eingestellt     worden,     so    wird der Arm 256 bewegt, um  die Querstange 262 in die in     Fig.    24 ge  strichelt     atngedeutete    Lage zu bringen, so dass  diese Querstange, welche, wie aus     Fig.    6 zu  ersehen ist, dazu bestimmt ist, die Hämmer  141 zurückzudrehen, nunmehr von     den    Häm  mern abgehoben wird.

   Die Verlängerung 263  an dem Arm 254 verschiebt nun auch den  Arm 265 und     bewegt    dadurch .die allen Häm  mern gemeinsame Querschiene 145 im Sinne  des in     Fig.    6 eingezeichneten Pfeils P, so dass  alle Hämmer 141 von dieser Schiene freige  geben werden, und da :die einzelnen Hämmer  auch von den durch die Bogenstücke 153 be  tätigten Klinken 154 freigegeben worden  sind, so werden diese Hämmer nunmehr gegen  die Typenträger geschlagen und liefern den  Abdruck auf dem Papier. Letzteres zeigt  dann den Multiplikanden, den Multiplikator  und .das Endprodukt.  



  Damit ist die Rechenarbeit beendigt und  die Maschine ist nun in die ursprüngliche  Nullstellung zurückzuführen. Bei Beendi  gung der Rechnungsarbeit befindet sieh der  Schlitten 180 am linken Ende     (Fig.    5)     bezw.         am rechten Ende (Fig. 24) seines Hubes und  dieser Schlitten wird nun selbsttätig wieder  zurückgebracht. Bei dieser Rückführung des  Schlittens finden nun die oben beschriebenen  Schritte statt, aber in umgekehrter Reihen  folge. Die Rolle 200 am Schlitten bringt zu  erst den Hebel 242 von der in Fig. 24 ge  strichelt gezeichneten Lage in die in vollen  Linien gezeichnete Lage.

   Dadurch werden die  Hämmer 141 durch die Querstange 262 wie  der von den Typenträgern zurückgedrängt  undsie werden alle sofort durch die ihnen ge  meinsame Querschiene 145 verriegelt, so dass  die Federn 132 (Fig. 6) die Typenträger wie  der in die Nullage bringen können. Der Quer  stift 251 (Fig. 6) wird wieder nach unten ge  drückt und bringt dadurch die obersten En  den der Typenträger unter die Drucklage.  



  Bei dieser Rüclkbewegung des Schlittens  180 gehen die Rollen 226 erst durch die ge  raden Nuten 241 und treten dann in die  Schraubennuten 240 über Während der Be  wegung durch die Schraubennuten 240 wer  den nun die Empfänger 93 in ihre Normal  lage zurückgebracht, bis die Anschläge 269  (Fig. 20) gegen die Winkelstützen 119 an  stossen. Solche Anschläge sind an allen Wel  len 91 mit Ausnahmeder ersten und zweiten  Welle vorhanden. An diesen ersten beiden  Wellen 91 sind solche Anschläge deswegen  nicht notwendig, weil die am Ende der  Wellen gelegenen Empfänger 93 gegen Ver  drehung durch die Stifte 931 gehalten wer  den (Fig. 23). Während dieser Rückdrehung  der Wellen 91 haben die Hubglieder 112 das  Bestreben, die Sektoren 111 (Fig. 22) für die  Zehnerschaltung in Drehung zu versetzen und  die entsprechenden Lappen 118 nach links  (Fig. 20 und 22) zu bewegen.

   Da jedoch in  einzelnen dieser Empfängersätze vielleicht  eine Schaltvorrichtung überhaupt nicht in Be  wegung gesetzt wurde, sind die Federn 116  geordnet (Fig. 22), welche dem Sektor 114  a ning  gestatten, sich unwirksam zu verdrehen und  dabei nur die Federn 116 anspannen. Sobald  die Empfänger 93 sich bewegen, kommen  deren Schultern 94 mit den Lappen 118 in  Eingriff und diese Lappen bewegen sich    dann schrittweise in ihre ursprüngliche Lage  zurück.  



  Die Rückführung der     Empfängerwellen     91 findet infolge der Drehung der Welle 230  in der entsprechenden Richtung staut Bei die  ser Drehung der Wellen 91 werden nun die  Federn 100 im Innern dieser Wellen aufge  zogen, so dass sie sich unterSpannung befin  den und bei der nächsten Rechnungsarbeit  wieder benutzt werden können. Am Ende der  Bewegung der Empfänger stossen die Zungen  934 (Fig. 23) gegen die Ansätze 935 (Fig.  21), womit die Wellen 91 wieder in ihre ur  sprüngliche Nullstellung zurückgekehrt sind.

    Um Unregelmässigkeiten in den Verbindun  gen zwischen der Querwelle 230 und den     ver-          schiedenenWellen    91 auszugleichen, sinddie  in     Fig.    20, 21 und 23 gezeigten     federnden     Verbindungen vorhanden. Wenn nämlich die  Zungen 934 gegen die Ansätze 935 stossen,  gestatten die Federn 109 noch eine zusätz  liche Bewegung, um diese     Rückführungen    auf  die Nullstellung zu vervollständigen.  



  Nach dem Durchgang der Rollen 226 des  Schlittens 180     -durch    die Schraubennuten 240  ,der Welle 227 treten diese Rollen in die Füh  rungsnuten 239 ein und anderseits kommt  nunmehr die Rolle 200 des Schlittens<B>180</B>  mit der Hubnut 221 des Hebels 222 in Ein  griff     (Fig.    24); infolgedessen     kehrt,der        Hubel     222 in die in     Fig.    24     mit        ausgezogenen     Linien     gezeichnete    Lage zurück und die be  weglichen     Mitnehmer    48 werden     wieder    seit  lich gegen die festen Begrenzungsstücke 480  hin verschoben.

   Während     -dieser        Verschiebung     trifft die untere     Qnerschiene    62     (Fig.    6 und  14) .auf die Ansätze     50,der    Eintrag stücke und  bringt dadurch diese Ansätze zum     Anstoss     gegen !die untere feste Querschiene 61, so     dass     die     Eintragstücke    in ihre Nullage zurückge  bracht werden. Gleichzeitig werden :die Ker  ben 76 in -den Schienen 45 in Eindeckung  seitlich mit Bezug aufeinander gebracht       (Fig.    14).  



  Nunmehr stösst die Rolle 200 gegen die  Hubkante 209, wodurch .der Stift 217 so aus  gschwungen wird, dass er den Hebel<B>218</B> in      Bewegung setzt. Dieser Hebel ist durch den  Lenker 219 an die Querschiene 54 ange  schlossen, so dass diese Schiene in die in Fig.  24 in vollen Linien gezeichnete Lage zurück  gebracht wird und die Eintragstücke nunmehr  in der Endstellung sichert, wie in Fig. 6 und  14 gezeigt. Durch diese Verschiebung des  Hebels 218 wird auch der tote Gang zwischen  dem Lenker 211 und dem 212 aufgehoben.  



  Während der     WeiterbewegungdesSchlit-          tens    bewirkt die Rolle 200 die Rückführung  der Schienen 22 der verschiedenen Tasten  reihen in die ursprüngliche Nullage, da die  Stange 215, die allen Tastenreihen zugehört,  zurückbewegt wird. Dadurch werden     nicht     nur die Mitnehmer 48, sonderm auch die Be  grenzungsstücke 480 in ihre ursprüngliche  Nullage gebracht und die Schlitten 72 wer  den auch die Begrenzungsstücke 480 in ihre  ursprüngliche Nullage gebracht und die  Schlitten 72 werden auch auf die ursprüng  liche Nullage zurückgeschoben.  



  Nunmehr stösst die Rolle 200 des Schlit  tens 180 gegenden gegabelten Hebel 201 und  da dieser Hebel durch den Winkelhebel 203  mit dem in Fig. 11 gezeigten Gestell verbun  den ist, so wird dieses Gestell gesenkt. Der  Arm 205 stösst dann gegen den Fortsatz 206,  siehe Fig. 25, und das Glied 36 wird dabei  längs der Querplatte 5 verschoben. Die Ver  schiebung dieses Gliedes 36 hat die Aus  lösung aller angeschlagenen Tasten zur Folge.  Diese Auslösung kann aber nur dann statt  finden, wenn die Taste     links    neben dem Ta  stensatz, durch welche die     wiederholte    Ein  tragung desselben Multiplikators besorgt  wird, nicht angeschlagen gewesen war. War  jedoch diese Taste niedergedrückt, so wird  durch die Verschiebung des Gliedes 36 eine  Rückführung der Tasten in dem Multiplika  torsatz nicht besorgt.  



  Schliesslich ist nunmehr der Schlitten 180  in seine ursprüngliche Nullage zurückgekehrt  (Fig. 5) und die Maschine befindet sich in  ihrer Nullage, das heisst in der Bereitschafts  stellung für eine neue Rechnungsarbeit. In  der obigen Beschreibung wurde der Mechanis-    mus zur Weiterschaltung des Papiers und  Farbbandes nicht erwähnt.  



  Nach Fig. 24 und 25 wird der gegabelte  Hebel 201 in der gestrichelt angedeuteten  Lage gegen einen Anschlag 300 gedrückt.  Der Hebel 242 nahe dem andern Ende der  Maschine wird in der in ausgezogenen Linien  angedeuteten Lage festgehalten, da der mit  ihm verbundene Arm 244 sich gegen einen  Anschlag 301 abstützt und an den Lenker  245 angeschlossen ist, der bei dieser Verstel  lung der Organe 244, 245 mach Art eines  Kniehebelgelenkes wirksam ist. Der an der  WNelle 151 befestigte Arm 267 legt sich gegen  einen Anschlag 302 und steht unter dem Ein  fluss der Feder 268, und der Winkelhebel  210, dessen Lenker 211. die Stange 215 für  die Schienen 22     überwacht,    legt sich in seiner       ir.        Fig.    14 in gestrichelten Linien angedeute  ten Lage gegen den Anschlag 310.  



  Nach     Fig.    20 und 23 werden die     Wellen     91 gegen eine Bewegung in     achsialer    Rich  tung in den     Lagerböckchen    92     dadurch    ge  sichert, dass .die Köpfe 110 an dem einen Ende  der Wellen 91 gegen Scheiben anliegen, und       dass    an den andern Enden dieser Wellen Mut  tern 303     (Fig.    23) vorgesehen sind.  



  Die     Fig.    28 bis 30 zeigen schematisch die       Einstellung    verschiedener Teile der Maschi  nen bei verschiedenen Rechnungsarbeiten.  Unter Bezugnahme auf diese Figuren sei     fol-          gendes        ausgeführt:       In dem linken Tastensatz wird der ge  wünschte Multiplikator, in dem rechten  Tastensatz der gewünschte Multiplikand ein  gestellt. Wird die Fingerschiene 3 herunter  gedrückt, so wird der     Motor    4 eingeschaltet.

    Daraufhin werden die verschiedenen Teilpro  dukte aus der Multiplikation des Multiplika  tors mit dem     Multiplikamden    in die dargestell  ten Vorrichtungen     ,eingetragen.    Diese Teil  produkte werden dann ihren Stellungswerten       entsprechend    in den verschiedenen Empfän  gern getrennt und     Teilprodukte    desselben  Stellungswertes werden in dieselbe Reihe ein  getragen. Schliesslich lässt sich das Endpro  dukt an den Schultern 111 der Köpfe 110      der Wellen 91 ablesen. Die Nasen 122 (Fig.  28) tasten gewissermassen die Werte, auf  welche die Köpfe 110 eingestellt worden  sind, ab und tragen die abgetasteten Werte  in die Typenträger 128 ein.

   In die Typen  träger 133 wurden die Werte des Multipli  kanden und des Multiplikators, entsprechend  der Verschiebung der Schienen 22, in jedem  Satz eingetragen. Die zugehörigen Hämmer  141, die entsprechend der Einstellung der  verschiedenen Typenträger einzeln von ihrer  Verriegelung ausgelöst worden sind, werden  freigegeben und schlagen die Typenträger  gegen die Walze 131. Dadurch entsteht ein  Abdruck des Multiplikators und des Multipli  kanden, sowie ein Abdruck des Produktes in  einer Zeile, und zwar sind die verschiedenen  Werte genügend voneinander getrennt (Fig.  27), um die Ablesung zu erleichtern.

   Durch  den Druck auf die Fingerschiene 3 wird der  Motor in Bewegung erhalten, so dass der  Schlitten 180 wieder auf seine Nullage zu  rückgebracht wird, und dadurch wird die Ma  schine selbsttätig wieder als Ganzes in ihre  ursprüngliche Nullage zurückgeführt, wobei  die eben erwähnten Vorgänge in der umge  kehrten Reihenfolge stattfinden. Sollte es je  doch erwünscht sein, denselben Multiplikator  für verschiedene Rechnungsarbeiten mehrere  Male zu benutzen, so wird die entsprechende  Taste links von dem Satz der Multiplikator  tasten niedergedrückt und die     Multiplikator-          tasten    werden dadurch an der Rückführung  in die ursprüngliche Nullage verhindert.

   Je  der einzelne Tastensatz kann durch die Her  unterdrückung der entsprechenden     Rückführ-          taste    für den ganzen Satz in die Nullage ge  bracht werden, oder aber die in jeder Reihe  angeschlagenen Tasten können durch die zur  Reihe gehörigen untersten Rückführungsta  sten unabhängig von den andern Tasten in  die Nullage gebracht werden.  



  In     der    obigen Beschreibung wurde nur  die Multiplikation erläutert. Es ist jedoch  leicht ersichtlich, dass die Maschine auch  Divisionen ausführen kann, denn die Division  ist ja nichts anderes als Multiplikation mit  dem reziproken Wert. Es sei dies hinzuge-    fügt, um klarzumachen, dass die Maschine  sich nicht auf den Gebrauch als Multiplika  tionsmaschine beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Multiplikationsmaschine mit Multiplika tor- und Multiplikandentasten und Mechanis men zum Einstellen der Teilprodukte in Empfängern, in welchen das Endprodukt auf gespeichert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilprodukte der Multiplikation der verschiedenen Stellen mit dem Multiplikator eingestellt werden, dass jedoch aus diesen Teilprodukten nur jene Teilprodukte, diedem Multiplikanden entsprechen, ausgewählt und in die Empfänger eingetragen werden.
    UNTERAN SPRÜCHE 1. Multiplikationsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gruppe von Eintragstücken für jede Stelle des Multiplikators angeordnet ist, und dass die einzelnen Eintragstücke je der Gruppe in Übereinstimmung mit dem betreffenden Stellenwertder Multiplika- tortasten verschoben werden, während aus jeder Gruppe nur die Eintragstücke, ,die der Tasteneinstellung der Multipli- kandentasten entsprechen, mit den Emp fängern (93) gekuppelt werden.
    2. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Eintragstück Schultern (47) auf weist, und dassdurch die Multiplikator tasten verschiebbare Mitnehmer (48) ent sprechend der Einstellung .der Multipli- katortasten gegen die Schultern (47) hin bewegt werden.
    3. Mültiplikationsmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Eintragstück zwei Sätze von @Schul- tern (47) aufweist und dass jeder Mit nehmer (48) mit dem einen Schultersatz zusammenarbeitet, während je ein Be grenzungsstück (480) mit !dem andern 'Satz von Schultern in Eingriff gebracht wird. 4.
    Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mitnehmer (48) und jedes Begren- zungsstück(480) entsprechend der Ein stellung des Multiplikators verschoben wird, wobei durch die Verschiebung eines Mitnehmers (48) die Eintragstücke, zu der betreffenden Gruppe gehörend, mit verschoben werden. 5. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gruppe von Eintragstücken für jede Stelle des Multiplikanden eine Kupp lung zugeteilt ist, und dass diese Kupp lungen in Übereinstimmung mit der Ein stellung des Multiplikanden verschoben werden, um die Eintragstücke mit den entsprechenden Empfängern zu kuppeln. 6.
    Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungen in Gruppen angeordnet sind, wobei die Anzahl der Gruppen der Stellenzahl des Multiplikanden entspricht, und dass jede Gruppe von Kupplungen eine Kupplung für jede Gruppe von Ein tragstücken enthält. 7. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintragstück e in den Gruppen in Par tien angeordnet sind, und dass die Kupp lungen in ihren Gruppen in Paaren von je zwei Kupplungsstücken (74) angeord net sind. B.
    Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfänger (93) auf Wellenangeord net sind, wobei die Anzahl der Wellen den Stellen des Endproduktes entspricht, und dass Eintragstücke der gleichen Stelle mit Empfängern (93) der zugehö rigen Stelle gekuppelt werden. 9. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungen jeder Gruppe auf einem Schlitten (72) angeordnet sind, dessen Be wegungsrichtung quer zuden Gruppen von Eintragstücken stattfindet, um wahlweise bestimmte Eintragstücke durch die Kupp- langen mit den Empfängern in Verbin dung zu bringen. 10.
    Multiplikationsmaschine nach Unteran sprüchen 7, 8 und 9,dadurch gekennzeich net, dass die Wellen, auf denen die Emp fänger (93) vorgesehen sind, in Schräg lage mit Bezug auf die Gruppen von Ein tragstücken angeordnet sind, und dass die Kupplungen gleitbar mit den zugehörigen Empfängern (93) verbunden sind. 11. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Empfänger (93) un ter Vermittlung der Kupplungen durch Verschiebung der zugehörigen Eintrag stücke erfolgt. 12.
    Multiplikationsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass je der Empfänger eine Anzahl den einzel nen Stellen des Teilproduktes entspre chende Schultern (94) hat, wobei die Ein stellung von Köpfen (110) und eine Druckwerkes durch diese Schultern (9.1) stattfindet. 13. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Empfänger je auf einer Welle hinterein ander angeordnet sind, und dass die Auf speicherung der Eintragungen in diesen Empfängern durch Bewegung derselben gegeneinander hin erfolgt.
    14. 311ultiplikationsmaschine nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schultern (94) der einzelnen Emp fänger (93) mit Anschlägen (95) an die sen Empfängern zusammenarbeiten. 15. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Empfänger (93) Anschläge (95) auf weisen, wobei ein Anschlag (95), der einem Empfänger (93) zugeteilt ist, auf die Schultern (94) des nächst gelegenen Empfängers wirkt.
    16. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Empfänger (93) auf Wellen (91) ange ordnet sind, wobei diese Wellen in Dre- hung versetzt werden, um die Einstel lungen der einzelnen Empfänger auf einer Welle auf eine einzige Einstellung zu bringen. 1 i . Multiplikationsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zehnerschaltung dienende Empfänger (930l Schultern (940) aufweisen, wel che mit an diesen Empfängern verschieb baren Lappen (118) zusammenwirken, wobei zwischen den Lappen (118) und zu ihren Verschiebun gen dienenden Zahn sektoren (114) nachgiebige Organe einge schaltet sind. 18.
    Multiplikationsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, mittelst wel- eher die Einstellung des Multiplikators aufrecht erhalten werden kann, wenn die übrigen Teile der Maschine in ihre ur sprüngliche Nullage zurückgebracht wer den, so dass die gleiche Multiplikatorein stellung wiederholt mit verschiedenen Multiplikandeneinstellungen der Maschine benutzt werden kann. 19.
    Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wiederholungstaste vorgesehen ist, die auf eine Vorrichtung wirkt, die da zu dient, die angeschlagenen Multiplika- tortasten in der niedergedrückten Stellung zu sperren, wenn die übrigen Teile der Maschine in ihre Nullage zurückgebracht werden. 20. Multiplikationsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Satz von Tasten eine besondere Rückführtaste angeordnet ist, um die Einstellung aller Tasten in jedem Satz gesondert wieder auszulösen. 21.
    Multiplikationsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintragungen in den Empfängern (93) ihrerseits in ein Anzeige- und Druckwerk eingestellt werden, da.s dazu dient, das Produkt zu drucken. 22. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten das Anzeige- und Druckwerk unmittelbar in Bewegung setzen, um da durch die Einstellung der betreffenden Multiplikator- und Multiplikandenzahl ablesen zu können.
    23. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintragung des Multiplikators und des Multiplikanden während der Eintra gung und während des Druckes des Pro duktes der beiden Zahlen aufrecht erhal ten wird. 2@:. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 23, dadurch gekennzeichnet, -da.ss das Anzeige- und Druckwerk in der ein gestellten Lage gehalten wird, bis ;die Maschine in ihre ursprüngliche Nullage zurückgebracht ist.
    25. Multiplikationsmaschine nach Unteran spruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeige- und Druckwerk für Multi plikanden und Multiplikator durch beson dere Einstellvorrichtungen in Bewegung gesetzt wird, während es für das Produkt durch die Empfänger (93) überwacht wird.
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