CH198765A - Vierspezies-Rechenmaschine mit Druckwerk und mehreren Zählwerken. - Google Patents

Vierspezies-Rechenmaschine mit Druckwerk und mehreren Zählwerken.

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CH198765A
CH198765A CH198765DA CH198765A CH 198765 A CH198765 A CH 198765A CH 198765D A CH198765D A CH 198765DA CH 198765 A CH198765 A CH 198765A
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CH
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Inventor
Astrawerke Aktiengesellschaft
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Astrawerke Ag
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Description


      Vierspezies-Rechenmaschine    mit Druckwerk und mehreren Zählwerken.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Vier-          spezies-Rechenma'schine    mit Druckwerk und  mehreren     Zähhverken,    die zum Beispiel -der  art ausgebildet sein kann, dass die Zahlen  durch Tasten oder Hebel eingesetzt werden  können, während die Art des von der Ma  schine auszuführenden Rechenvorganges  durch besondere Operationstasten bestimmt  wird.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Maschine  mit einfacher Handhabung zu schaffen, die  nicht nur alle vier     Grundrechnungsarten     selbständig erledigt, sondern auch die Aus  gangswerte der eingestellten Rechenaufgabe,  sowie deren Ergebnis selbsttätig druckt. Er  findungsgemäss wird daher eine Steuervor  richtung vorgesehen, die bei Multiplikation  und Division nach Einsetzen der zu verrech  nenden Zahlen und Betätigung der jeweils  erforderlichen Operationstaste den Ablauf  des entsprechenden Rechenvorganges sowie  den Abdruck der eingesetzten Zahlen sowie  des Ergebnisses     selbsttätig    bewirkt,

   wobei    der Abdruck des Ergebnisses     sowie    die Null  stellung von Zählwerken durch einen nach  dem Rechengang von der Steuervorrichtung  selbsttätig     eingeleiteten        Summenziehvorgang     für diese Zählwerke bewerkstellig wird.  Hierdurch wird die grösstmögliche Ent  lastung des Rechners erzielt, der nur ein  Minimum von Bedienungsoperationen vorzu  nehmen und keine     Zählwerkeinstellungen    zu  beachten braucht.  



       Ein        Ausführungsbeispiel    der     Erfindung     ist in den Zeichnungen dargestellt; es zeigen:       Fig.    1 einen     Schnitt    durch die Maschine  nach der Linie     1-I    der     Fig.    2,       Fig.    2 eine Draufsicht auf dieselbe,       Fig.    3 eine Seitenansicht des Druck  werkes,       Fig.    4 den Antrieb des Druckwerkes,       Fig.    5 die Sperrvorrichtung für die An  triebsschienen des Druckwerkes in Seiten  ansicht,

         Fig.    6 die     Sperrvorrichtung    nach     Fig.    5  von oben gesehen,           Fig.    7 den Antrieb der Maschine, von  oben gesehen,       Fig.    8 die Seitenansicht des Antriebes,       Fig.    9 eine Seitenansicht der Kupplun  gen, die die Hauptwelle mit verschiedenen  Antriebswellen kuppeln,       Fig.    10 eine Ansicht dieser Kupplungen,  von oben gesehen,       Fig.    11 eine Seitenansicht des Rechen  werkes in Subtraktionsstellung,       Fig.    12 eine Ansicht desselben, von oben  gesehen,

         Fig.    13 eine     Seitenansicht    der Zählräder  des Rechenwerkes in Additionsstellung,       Fig.    14 einen Schnitt nach der Linie       _3--4    der     Fig.    11,       Fig.    15 die Anordnung der Sperrnocken  für die Antriebsräder des Rechenwerkes,       Fig.    16 bis     2(-)    die Anordnung der An  triebsräder für die Zählräder,       Fig.    21 Einzelheiten,       Fig.    22 eine Seitenansicht des Zählwerks  schlittens,       Fig.    23 die Anordnung des Zählwerks  schlittens, von oben gesehen,

         Fig.    24 die Seitenansicht der Steuerung  für das Rechenwerk,       Fig.    25 dieselbe Steuerung, von oben ge  sehen,       Fig.    26 die     Umschaltevorrichtung    für das  Rechenwerk und den Antrieb des Umdre  hungszählwerkes, von der Seite gesehen,       Fig.    27 die in     Fig.    26 dargestellten Teile,  von oben gesehen,       Fig.    28 die gleichen Teile wie in     Fig.    26,  jedoch das Rechenwerk in Subtraktionsstel  lung,       Fig.    29 die Seitenansicht einer Sperrvor  richtung für die     Rechenwerksumschaltung,

            Fig.    30 den Antrieb des Umdrehungs  zählwerkes, von vorn gesehen,       Fig.    31 den Antrieb des Umdrehungs  zählwerkes, von oben gesehen,       Fig.    32 den Antrieb des Umdrehungs  zählwerkes, von der Seite gesehen,       Fig.    33 eine     Seitenansicht    der Einrich  tung zur selbsttätigen Rechtsverschiebung  des Rechenwerkes,         Fig.    34 dieselbe Einrichtung, von     oben     gesehen,       Fig.    35 eine Seitenansicht der Teile zur  Verschiebung des Rechenwerkes um zwei  Stellen nach rechts,       Fig.    36 dieselben Teile, von oben gesehen,

         Fig.    37 eine Seitenansicht der Steuer  organe zum selbsttätigen Zurückschalten des       Zählwerksschlittens,          Fig.    38 dieselben Teile, von oben gesehen;       Fig.    39 die Anordnung des verschieb  baren Zwischenhebels zur selbsttätigen  Linksschaltung des     Zählwerksschlittens,          Fig.    40 eine Seitenansicht dieser Teile,       Fig.    41 und 42     Seitenansichten    des       Schaltschlosses    des     Zählwerksschlittens,          Fig.    43 eine Draufsicht auf verschiedene  Teile des     Schaltschlosses,

            Fig.    44 eine Seitenansicht eines Schalt  zahnes in Arbeitsstellung,       Fig.    45 eine Seitenansicht desselben Zah  nes in     ausgerückter        Stellung,          Fig.    46 und 46a eine Seitenansicht der  Anordnung des     Hauptsteuerhebels,          Fig.    47 eine Ansicht des Antriebes für  den     Hauptsteuerhebel,    von hinten gesehen,       Fig.    48 und 48a eine Draufsicht auf die  Anordnung des     Hauptsteuerhebels    in der  Maschine,

         Fig.    49 und 49a eine     Seitenansicht    der  Anordnung des     Hauptsteuerhebels    bei Ein  stellung für     Multiplikation,          Fig.    50 eine Seitenansicht. des Steuer  mechanismus zum Summenziehen aus dem  Rechenwerk und     Umdrehungszählwerk.     



       Fig.    51 Einzelheiten desselben,       Fig.    52 den in     Fig.    50     dargestellten     Steuermechanismus von oben gesehen,       Fig.    53 und 54 Einzelheiten der Schalt  vorrichtung,       Fig.    55 eine Seitenansicht der Schaltvor  richtung beim Summenziehen mit dem Um  drehungszählwerk,       Fig.    56 bis 59 Einzelheiten,       Fig.    60 eine Seitenansicht der Schaltvor  richtung in     Multiplikationseinstellung,          Fig.    61 eine Seitenansicht einiger Schalt  hebel in     Divisionseinstellung,

                Fig.    62 eine Seitenansicht der     Löschvor-          richtung    für den     Hauptsteuerhebel,          Fig.    63 eine Seitenansicht der     Löschvor-          richtung    für die     Rechenvorrichtung,          Fig.    64 eine Draufsicht auf diese Vor  richtung,       Fig.65    den     Schaltzahn    und     Löschschie-          ber,    von oben gesehen,

         Fig.    66 die     Steuervorrichtung    der Spei  cherräder des     besonderen    Speicherwerkes,  von oben gesehen,       Fig.    67 die     Sperrschiene    für die Steuer  vorrichtung nach     Fig.    66, von vorn gesehen.,       Fig.    68 eine Seitenansicht der Steuervor  richtung der Speicherräder des besonderen  Speicherwerkes,       Fig.    69 eine Seitenansicht einer Sperr  vorrichtung für die Speicherräder des beson  deren Speicherwerkes,       Fig.    70 eine Draufsicht auf dieselbe,       Fig.    71 und 72 Einzelheiten,       Fig.    73 ein Zahlenbeispiel,

         Fig.    73A bis 731 eine schematische Dar  stellung der Schaltung des     Zählwerksschlit-          tens    beim Rechnen dieser Aufgabe,       Fig.    74 eine Seitenansicht der     Steuer-          und    Umschaltvorrichtung des selbständigen  Speicherwerkes,       Fig.    75 eine Draufsicht auf diese Vor  richtung,       Fig.    76 und 77 eine schematische Dar  stellung der Schaltorgane für das     Ein-    und  Umschalten des selbständigen Speicher  werkes,

         Fig.    78 und 78a eine weitere Seiten  ansicht dieser Steuer- und     Umsebaltevorrich-          tung,    jedoch in Verbindung mit den Einstell  tasten,       Fig.    79 und     79a    die gleiche     Vorrichtung,     von oben gesehen,       Fig.    80 einen     Schnitt    nach der Linie       a-b    der     Fig.    78 durch die Anordnung der  Einstelltasten, von oben gesehen,       Fig.    81 eine Seitenansicht der Ein- und       Umschaltevorrichtung    des selbständigen  Speicherwerkes in Subtraktionsstellung,

         Fig.    82 Einzelheiten,         Fig.    83 und 83a eine     Seitenansicht    der in       Fig.    78 dargestellten Vorrichtung, jedoch auf  Summenzug eingestellt,       Fig.    84 eine Seitenansicht der Saldier  einrichtung des selbständigen Speicher  werkes,       Fig.    85 Einzelheiten,       Fig.    86 und 87 Seitenansichten der Zeh  nerschaltung für das selbständige Speicher  werk,       Fig.    88 eine Draufsicht auf die Einrich  tung zum Zurückbringen der     Zehnerschalt-          klinken,

            Fig.    89 eine Seitenansicht     einer    Sperr  vorrichtung für die Zehnerschaltung des  Speicherwerkes in Arbeitsstellung,       Fig.    90 eine Seitenansicht derselben Vor  richtung in ausgerückter Stellung,       Fig.    91 eine Seitenansicht des     Lösch-          hebels    für die     eingestellte    Zahl,       Fig.    92 eine Seitenansicht desselben He  bels in Arbeitsstellung,       Fig.    93     eine    Seitenansicht der Löschvor  richtung für die eingestellte Zahl,       Fig.    94 eine Draufsicht auf diese Vor  richtung,

         Fig.    95     eine    Einzelheit der Einstellvor  richtung für die     Zahlen,          Fig.    96 einen     Längsschnitt    durch die Ta  statur mit den Sperrorganen für die Opera  tionstasten und der     Stufenschiene    1028,       Fig.    97 einen weiteren     Längsschnitt     durch die Tastatur,       Fig.    98 eine Draufsicht auf die Stufen  schiene 1028,       Fig.    99 und 100 die     Sperrvorrichtung    für  den Steuermechanismus der Maschine in  zwei verschiedenen Stellungen,

         Fig.    101 und 105 Sperrorgane zur Kon  trolle der von der Maschine auszuführenden  Rechenart in verschiedenen     Einstellungen     und       Fig.    106     eine    Einzelheit.         Tastatur.       Die Tastatur der Maschine enthält einen  Satz Tasten für die Ziffern von 0 bis 9 und  zwei Hilfstasten, durch die zwei und drei      Nullen durch einen einzigen Tastenanschlag  eingesetzt werden können. Ausserdem sind  die Operationstasten 1 bis 7 vorgesehen, die  den Gang der     Vierspezies-Recheneinrichtung     der Maschine steuern und ebenfalls als Ta  sten ausgebildete Operationsglieder 8 bis 11,  durch die das Arbeiten eines selbständigen  Speicherwerkes gesteuert wird.

   Die Opera  tionstasten 1 bis 7 sowie die Ziffern- und  Hilfstasten werden an ihrem obern Ende in  Schlitzen des Tastenbleches 12 geführt, wäh  rend ihr unteres Ende durch die Schlitze  eines     Führungsbleches    13 reicht. Die beiden  Bleche 12 und 13 werden von den Gestell  wänden 14 und 15 getragen, die auf der  Grundplatte 16 der Maschine befestigt sind.  Die     Zifferntasten    1 bis 8 sind mit je einem  Stössel 17 ausgerüstet, die alle in einer Reihe  liegen, die in     Längsricbtung    der Maschine  verläuft.  



       Einstellvorrichtung   <I>für die</I>     Zahlen.     Unterhalb dieser Stössel ist eine seitlich  verschiebbare Einstellvorrichtung für die  Zahlen angeordnet, die einen Schlitten be  sitzt, der durch die     Seitenwände    18 und 19  und die dieselben verbindenden Traversen  20, ?1 und 22 gebildet. wird. Dieser Schlit  ten ist. mit seinen Seitenwänden 18 und 19  auf den Achsen 23 und 24     (Fig.    68) glei  tend gelagert und seine Verbindungsstücke  21 und 22 dienen gleichzeitig als Lagerung  der Schieber 25, die die Stifte 26 tragen,  welche Stifte durch die Stössel 17 aus den  Schiebern herausgestossen werden. Der seit  liche Abstand der Schieber wird an ihrem  hintern Ende durch den Führungskamm 27  festgelegt, der an der Traverse 22 befestigt  ist.

   Ausserdem ist die winkelförmige Tra  verse 21. an den Enden ihrer beiden Schenkel  geschlitzt, wodurch den Schiebern eine wei  tere seitliche Führung gegeben wird. Die  Schieber 25 sind an ihrer Oberkante verzahnt  und arbeiten mit den Segmenten 28 zusam  men, die nebeneinander auf der Achse 29  schwingend gelagert sind, die von den Sei  tenwänden 18 und 19 des Schlittens getra  gen wird.

   Der obere Teil jedes Segmentes    trägt eine bogenförmige Skala 30 mit den  Ziffern 0 bis 9, welche Skalen in der Schau  öffnung 31 des Tastenbleches 12 die     je,#veils     getastete Zahl anzeigen.     Lm    die Führungs  nabe eines jeden     Anzeigesegmentes    28, 30  ist eine Feder 32 gelegt, deren eines Ende  an dem umgebogenen Lappen 33 befestigt  ist, während das andere Ende von der Achse  34 gehalten wird, die zwischen den beiden  Wänden 18 und 19 des Einstellschlittens  angeordnet ist.  



  In der in     Fig.    1 gezeichneten Lage befin  det sich die Einstellvorrichtung für die Zah  len in Ruhelage, in der die Schieber 25 ent  gegen der Wirkung der Federn 32 durch die  Sperrstifte 35 gehalten werden, in dem diese       federbeeinflussten    Stifte in die Löcher 36 rei  chen, die in dem     obern    waagrechten     Schenk-          kel    der U-förmigen Traverse 20 gebohrt sind.  Diese Traverse nimmt ausserdem noch die  Schaltstifte 37 auf, durch die die seitliche  Bewegung der Einstellvorrichtung gesteuert  wird. Auf die Stifte 26 und Schaltstifte 37  wirken nicht dargestellte Reibungsfedern  derartig ein, dass diese Stifte von den Federn  in ihrer jeweiligen Lage gehalten werden.

    Die     Sperrstifte    35 hingegen haben das Be  streben, durch ihre Federn 38     (Fig.    95) stets  die in     Fig.    1 gezeichnete Lage einzunehmen.  Die Schaltstifte 37 arbeiten mit einem An  schlag 39 zusammen, der ortsfest in der Ma  schine, beispielsweise zwischen den beiden       Gestellwänden    14 und 15, angeordnet ist. und  in der Bahn der Schaltstifte liegt. Durch die  Feder 40, die an der Seitenwand 19 des Ein  stellschlittens befestigt ist, und deren an  deres Ende von der     Gestellwand    14 getragen  wird, hat der Einstellschlitten das Bestreben,  dem Zuge dieser Feder zu folgen, doch wird  er hieran dadurch gehindert, dass der erste  Schaltstift 37 gegen den ortsfesten Anschlag  39 stösst.

   Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, ist die  Einstellvorrichtung     elfstellig.    Es sind mit  hin auch elf Schieber 25, die die Stifte 26  und 35 tragen, vorhanden und ausserdem elf       Schaltstifte    37, die in den Löchern der bei  den waagrechten Schenkel der Traverse 20  geführt sind.      Zwischen den beiden     Gestellwänden    14  und 15 ist eine Welle 377 drehbar gelagert,  auf der mit je zwei seitlichen     Schenkeln    die  beiden Universalschienen 43 und 44 ebenfalls  schwingend gelagert sind. Diese beiden Uni  versalschienen tragen je einen Sporn 45 und  46, durch den sie bei ihrer Betätigung die  Stifte 35 und 37, die in ihrer Bahn liegen,  niederstossen.

   Die Universalschiene 44 er  streckt sich über alle Zifferntasten 0 bis 9  und die Hilfstasten, während die Universal  schiene 43 die Nulltasten nicht mit erfasst.  Die Arbeitsweise der beschriebenen Einstell  vorrichtung ist folgende:  Angenommen, es soll die Zahl 1250 ein  gesetzt werden, so wird die Zifferntaste 1  angeschlagen, die mit ihrem Stössel 17 den  ersten Stift 26 des ersten Schiebers 25 nie  derdrückt und gleichzeitig unter Vermitt  lung der Universalschiene 43 durch deren  Sporn 45 den zugehörigen Sperrstift 35, so  dass hierdurch der erste Schieber 25 frei  gegeben wird und dem Zuge seiner Feder 32  folgt, bis der niedergedrückte Stift 26 gegen  die Innenkante des senkrechten Schenkels  der Traverse 21 stösst.

   Der Schieber 25  wurde mithin um eine Zahnteilung nach  links in bezug auf     Fig.    1 bewegt und dem  entsprechend wird durch Skala 30 in der  Schauöffnung 31 auch die Ziffer 1 erkenn  bar. Durch Niederdrücken der Zifferntaste 1  wurde aber gleichzeitig auch die Universal  schiene 44 betätigt, die durch ihren Sporn 46  den Schaltstift 37 des ersten Schiebers so  weit niederdrückt, dass dieser aus der Bahn  des festen Anschlages 39 kommt und der  Einstellschlitten durch die Feder 40 seitlich  bewegt wird, bis der nächste Schaltstift 37       gegen    den Anschlag 39 trifft.

   Nun werden  nacheinander die Ziffern 2 und 5 angeschla  gen, wobei der Vorgang genau der gleiche  ist, nur dass statt des ersten Stiftes 26 der  zweite     bezw.    fünfte Stift von links in bezug  auf     Fig.    1 niedergedrückt wird. Die beiden  zugehörigen Schieber 25 bewegen sich daher  um zwei     bezw.    fünf Teilungen, und es wer  den neben der 1 in der Schauöffnung auch  noch die Ziffern 2 und 5 angezeigt, sobald    der     EinstellschlittPu    seine seitliche Bewe  gung vollendet hat. Jetzt wird die Taste 0  angeschlagen, die im Gegensatz zu den Zif  ferntasten nur die Universalschiene 44 be  tätigt, so dass der Einstellschlitten um eine  Stelle weitergeschaltet wird.

   Die Sperrung  35, 36 des Schiebers 25 für die Null wird  nicht gelöst, da die Schieber in ihrer Ruhe  lage sich in Nullstellung befinden.  



  Für die 00- und     000-Tasten    ist die Ein  richtung so getroffen, dass diese die Univer  salschiene 44 betätigen, und durch den Stö  ssel 46 den darunter liegenden Schaltstift  niederdrücken, aber ausserdem durch ähn  liche, hier nicht gezeichnete Stössel den näch  sten,     bezw.    den nächsten und übernächsten  Stift 37 aus der Bahn des festen Anschlages  39 bewegen, so dass der Einstellschlitten um  zwei     bezw.    drei Teilungen vorspringt.

   Es sei  noch bemerkt, dass die Zifferntaste 9 keinen  Stössel 17 aufweist, und dass hierfür des  wegen auch kein beweglicher Stift 26 vorge  sehen ist, da beim Anschlagen der Taste 9  und Lösen der Sperrung 35, 36 der zugehö  rige Schieber 25 durch seine Feder 32 so  weit nach links bewegt wird, bis die Innen  kante 47 seines Führungsschlitzes gegen die  Traverse 22 trifft. Dies entspricht der Neu  nerstellung des Schiebers.  



  Nachdem während eines Maschinenspiels  die eingesetzte Zahl durch die Antriebsschie  nen 50 in die Maschine weitergeleitet wurde,  werden durch geeignete, hier nicht gezeich  nete Mittel alle Teile der Einstellvorrichtung  selbsttätig wieder in Ausgangsstellung ge  bracht. So werden beispielsweise die Schie  ber 25 dadurch in Ruhelage gebracht, dass  eine mit ihren Schenkeln zwischen den     Ge-          stellwänden    14 und 15 schwingend gelagerte  Traverse 51 gegen die Nasen 52 der Schie  ber trifft und diese so weit zurückdreht, dass  die federnden Stifte 35 wieder in die Löcher  36 der Traverse 20 hineinspringen. Der obere  Schenkel der Traverse 90 ist bei 20' schräg  nach oben gebogen, um die Stifte 35 beim  Zurückbringen der Schieber 25 niederzu  drücken.

   Die Stifte 26 und Schaltstifte 37  werden durch die schräge Fläche 53 eines      Bleches 54 zurückgebracht, das     ebenfalls    zwi  schen den     Gestellwänden    14 und 15 angeord  net ist. Das Zurückbringen dieser Stifte     ge-          schiebt    dadurch,     daJ3    bei dem Zurückführen  des Einstellschlittens in seine rechte Endlage  die Stifte 26 und 37 durch die schräge Flä  che 53 gehoben werden.  



  <I>Druckwerk.</I>  Mit der Einstellvorrichtung     bezw.    den  umgebogenen Anschlägen 48 der Schieber 25  arbeiten die Anschlagnasen 49 der Antriebs  schienen 50 zusammen, durch die das Druck  werk und die Zählwerke eingestellt werden.  



  Die Antriebsschienen 50 sind mit Schlit  zen auf den Traversen 55 und 56 gleitend ge  lagert, die zwischen den Seitenwänden 57 und  58 des Druckwerkes befestigt sind. Es sind  im vorliegenden Falle zwölf Antriebsschie  nen 50 vorgesehen, die durch die Führungs  kämme 59' und 59, die an den Traversen 55  und 56 befestigt sind, seitlich geführt wer  den. Jede Antriebsschiene besitzt einen nach  unten ragenden     Fortsatz    60 zur Befestigung  einer Feder 61, deren anderes Ende von einer  Achse 62 gehalten wird, die zwischen den       Druckwerkswänden    5 7 und 58 befestigt ist.  Die Antriebsschienen 50 haben daher das  Bestreben, dem Zuge der Federn 61 zu fol  gen, doch werden sie in ihrer in     Fig.    1 ge  zeichneten Ruhelage durch die Traverse 63  hieran verhindert.

   Die Traverse 63 ist mit  ihren hochgebogenen seitlichen Armen     6.1     und 65 mit den nach unten ragenden Armen       zweier    Winkelhebel 66 und 67 gelenkig ver  bunden, die auf je einem     Stehbolzen    68, die  in den     Druckwerkswänden    57 und 58 einge  nietet sind, schwingend gelagert sind     (Fig.    2  bis 4). Oberhalb der Traverse 63 tragen die  Arme 64 und 65 je einen Stift 69 und 70,  die durch je einen Schlitz 71     bezw.    72 der       Seitenwände    57 und 58 reichen und dadurch  der Universalschiene 63 eine waagrechte  Führung erteilen.

   Der Schlitz 71 ist in       Fig.    4 strichpunktiert, da die Wand 58 der  besseren Übersicht wegen in dieser Zeichnung  weggelassen ist. Die nach oben ragenden  Arme der Winkelhebel 66 und 67 tragen je    eine     Rolle    73 und 74, die mit den Kurven  der Scheiben 75 und 76     zusammenarbeiten.     Diese Kurvenscheiben sind auf der Welle 7 7       aufgekeilt,    die in den Büchsen 78 und 79 der       Gestellwände    80 und 82 drehbar gelagert ist.  Die Welle 77 dient zum Antrieb des Druck  werkes und der Steuervorrichtung der Ma  schine und wird durch den Hauptantrieb der  Maschine angetrieben, wie     später        erläutert     werden wird.

   In     Fig.    4 ist die Kurven  scheibe 7 5 in ihrer Ruhelage gezeigt. Die  Kurvenscheiben werden während eines Ma  schinenspiels zur Betätigung des Druckwer  kes mit der Welle 77 um etwa<B>90</B> Grad in  Pfeilrichtung     (Fig.    4) verdreht und in ihre  Ruhelage wieder zurückgeführt. Hierbei wer  den durch die Kurven der Scheiben 75 und  76, in die die Rollen 73 und 74 hineinreichen,  die Winkelhebel 66 und 67 während des Vor  wärtshubes der Welle 77     verschwenkt,    bis  die Traverse 63 die in     Fig.    3 gezeigte, nach  links verschobene Stellung einnimmt. Die  Antriebsschienen 50 können jetzt dem Zuge  ihrer Federn 61 folgen und sich mit ihren  Nasen 49 auf die Anschläge 48 der Einstell  vorrichtung einstellen.

   Es sei hier noch be  merkt, dass durch die Nullschiene 84     (Fig.    66,  68, 69) der Einstellvorrichtung nur so viel  Antriebsschienen 50 freigegeben werden, wie  die eingesetzte Zahl Ziffern enthält, während  die übrigen links von den freigegebenen An  triebsschienen liegenden Schienen sich nur so  weit bewegen können, bis ihre Anschlag  nasen 49 gegen die Nullschiene 84 treffen.  



  Alle Antriebsschienen 50 sind durch je  einen Stift 85 und einen Lenker 86 mit je  einem Typenträger 87 verbunden, die durch  die in den Lenkern enthaltenen Kurven, die  auf der Achse 88 geführt sind, währenddes  Vorwärtshubes der Welle 77 eine Aufwärts  bewegung erhalten und sich den Ziffern der  getasteten     Zahl    entsprechend einstellen. Die  beschriebenen Verbindungsmittel zwischen  den Antriebsschienen 50 und den Typenträ  gern 87 sind derart ausgebildet,     daB    die von  den Schienen 50 einerseits und den Typen  trägern 87 anderseits zurückgelegten, einan  der entsprechenden Wegstrecken in einem      konstanten Übersetzungsverhältnis zueinan  der stehen.

   Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, ist  die dargestellte Maschine mit einem     Tegt-          schreibwerk    ausgerüstet, und es ist daher er  forderlich, die Typenträger 87 in ihrer Ruhe  lage so niedrig zu halten,<I>dass</I> die als Stoss  stangen ausgebildeten Typenträger des  Schreibwerkes ungehindert an die Schreib  walze 89 gelangen können. Um dies zu er  reichen, wird die Achse 88 von den beiden  Winkelhebeln 66 und 67 getragen und nimmt  an deren     Bewegung    teil, das heisst, während  des Vorwärtshubes der Welle 77 wird die  Achse 88 gehoben, wodurch die Mehrbewe  gung der Typenträger, die ihre niedere Ruhe  lage erfordert, erreicht wird.

   Zu Anfang des  Vorwärtshubes der Welle 77 bleiben die       Winkelhebel    66 und 67 in Ruhelage, da  sich ihre Rollen 73 und 74 in dem konzen  trischen Teil der Kurven der Scheiben 75       und    76 bewegen, und diese Zeit wird ausge  nutzt, um den Führungstrichter 90 der  Schreibtypen aus der Bahn der Typenträ  ger 87 zu bewegen. Der Führungstrichter 90  ist mit seinen beiden seitlichen Armen auf  je einem Bolzen 91     (Fig.    3, 4) drehbar ge  lagert, die in den Seitenwänden des Schreib  werkes, durch deren Heben und Senken auch  die Umschaltung von kleinen Buchstaben  auf grosse erfolgt, eingenietet sind.

   Die un  tern Enden dieser beiden     Arme    tragen je  eine Rolle 92, die durch die Feder 93, deren  anderes Ende an einem ortsfesten Stift 94       angelenkt    ist, gegen die Aussenkurven 95  der Scheiben 75 und 76 gezogen werden.  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass durch  das Auftreffen der Kurven 95 auf     die,    Rol  len 92 der Führungstrichter 90 gleich zu  Anfang des Vorwärtshubes der Welle 77 in  die in     Fig.    3 dargestellte Lage gebracht  wird, und dass der Führungstrichter in die  ser Lage während des weiteren Vorwärts  hubes der Welle 77 verbleibt, da die Rollen  92 dann auf dem konzentrischen Teil der  Scheiben 75 und 76 aufliegen.

   Die Typen  träger 87 können sich mithin frei nach oben  bewegen, sich auf die eingesetzte     Zahl    ein  stellen und diese auf der Schreibwalze 89    zum Abdruck bringen. Nach erfolgtem     Ab-          druck    wird die Welle 77 wieder     in        ihre    Aus  gangsstellung zurückbewegt, wobei die  Winkelhebel 66 und 67 durch die Traverse  63 auch die Antriebsschienen 50 durch Auf  treffen auf deren Anschläge 96 wieder in  Ruhelage     zurückbringen.     



  Der Abstand der Typenträger 87 zuein  ander ist so gehalten, dass der     Abdruck    ihrer  Typen praktisch     in    dem gleichen Abstand  der     Schreibmaschinenschrift    erfolgt. Da der  Abstand der Schieber 25 der Einstellvor  richtung grösser gehalten ist, um die Skalen  30 möglichst breit zu     bekommen,    damit die  eingetastete Zahl leichter ablesbar ist,     sind     die     Anschlagnasen    49 der     Antriebsschienen     50 seitlich gekröpft, um die Differenzen die  ser beiden verschiedenen Teilungen auszu  gleichen.  



  Für den Abdruck der Typen der Typen  träger 87 ist folgender     Mechanismus    vorge  sehen. Die Antriebsschienen 50 besitzen je  einen Anschlag 97, gegen den der umge  bogene Lappen 98' einer Abzugsklinke 98  liegt, die in den Schlitzen 99 und 100 des  Rahmens<B>103</B> seitlich geführt ist.     In    jeder       Abzugsklinke    ist     ein.        Stift   <B>101</B> eingenietet;  und eine Feder 102, deren anderes Ende an  den Rahmen 103     angelenkt    ist, hat das Be  streben, die Abzugsklinke     sowohl    nach un  ten, als auch nach     links        (Fig.    1) zu bewe  gen.

   Die Bewegung nach unten wird jedoch  aufgehalten durch den     Stift   <B>101,</B> der auf  den     untern    Schenkel des Rahmens 103 auf  trifft, während die Bewegung nach links be  grenzt     wird    durch Auftreffen der Fläche  104 der     Abzugsklinke    gegen die     Z-förmige     Schiene 105. Sowohl diese, als auch     @    der  Rahmen 103 sind zwischen den beiden       Druckwerkwänden    57 und 58 fest angeord  net.

   Alle Abzugsklinken weisen einen Ein  schnitt auf, dessen untere und obere     ganten     106 und 107 mit einem Bügel 108 zusam  menarbeiten, der durch zwei Rollen 109 und  110 angetrieben wird, die auf     seinen    Armen  angeordnet sind. Der Bügel 108 ist mit  seinen Armen 111 an den Aussenseiten der      Seitenwände 57 und 58 auf Bolzen drehbar  gelagert, und die Rollen 109 und 110 rei  chen in je eine Innenkurve der Scheiben 75  und 76     (Fig.    3, 4). Wenn nun eine Zahl  auf der Tastatur eingesetzt und ein Maschi  nenspiel ausgeführt wird, so folgen die um  gebogenen Lappen 98' der Abzugsklinken  98 durch die Federn 102 den Anschlägen  97, so dass die Kanten 106 sämtlicher Ab  zugsklinken unter den Bügel 108 treten       (Fig.    3).

   Diejenigen Abzugsklinken, deren  zugehörige Antriebsschiene 50 sich über die  Nullage hinaus bewegt, folgen dem Zuge  ihrer Feder 102 soweit, bis sie mit ihrem  Einschnitt. gegen die Schiene des Bügels 1118  stossen, d. h. bis die obere Kante 107 dieses       Einschnittes    oberhalb der Oberkante der  Schiene des Bügels 108 zu liegen kommt,  wie beispielsweise aus     Fig.    3 ersichtlich.  Während des Vorwärtshubes der Welle 7 7  bleibt anfangs die Schiene des Bügels 1()8  unbeweglich, da seine Rollen 1t)9 sich noch  in dem konzentrischen Teil ihrer Kurven be  finden.

   Sobald dieser konzentrische Teil  durchlaufen ist, werden durch die Kurven  die Rollen     bezw.    der Bügel 108 nach oben  gezogen und alle Abzugsklinken 98, die sich  mit ihrer Kante 107 oberhalb der Schiene  des Bügels 108 befinden, werden mitgenom  men. Hierbei treffen die umgebogenen Lap  pen 112 der Abzugsklinken gegen die En  den 113 der Hammerhebel 114, die mit  einem Langloch auf der Achse 115 gelagert  sind und ihre seitliche Führung durch die  geschlitzten Schenkel 116 und 117 der  Brücke 118 erhalten, die zwischen den       Druckwerkwänden    57 und 58 befestigt ist.  Die Hammerhebel     1.14    werden in der in       Fig.    1 gezeichneten Lage durch je eine Fe  der 119 gehalten, deren anderes Ende in dem  obern Teil der Schiene 11)5 befestigt ist.

    Diese Lage wird dadurch bestimmt, dass die  Hammerhebel mit dem untern Ende ihres  Langloches gegen die Achse 115 und mit  ihrem rechten Arm gegen die untere Kante  der Schiene 105 gezogen werden. Die Achse  115 ist ebenfalls zwischen den beiden     Ge-          stellwänden    57 und 58 befestigt.    Bei dem Hochgehen der Abzugsklinken  98 werden diese durch die Enden<B>113</B> der  Hammerhebel 114 entgegen dem Zuge der  Federn 102     verschwenkt.    Sowie die untere  Kante des jeweiligen Lappens 112 das He  belende 113 passiert hat, zieht die Feder 102  den obern Teil der Klinke wieder zurück,  so dass seine Fläche 104 gegen die Schiene  105 zu liegen kommt. In dieser gehobenen  Lage befindet sich die untere Kante des um  gebogenen Lappens 112 mithin oberhalb des  Hebelendes 113.

   Nachdem der Bügel 108  seine Aufwärtsbewegung beendet hat, wer  den seine Rollen 109 von dem Teil 120 der  Kurven der Kurvenscheiben 75 und 76 er  fasst und der Bügel 108 wieder. niederbe  wegt, wobei die umgebogenen Lappen der  jenigen Abzugsklinken 98, die oberhalb der  Hebelenden 113 liegen, diese mit herunter  ziehen und dadurch die zugehörigen Ham  inerhebel 114 entgegen dem Zuge ihrer Fe  dern 119 um die Achse 115     verschwenken,     wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist. In der dort  gezeichneten Lage hat die Welle 77 ihren  Vorwärtshub noch nicht ganz beendet, der  Bügel 108 wird mithin die Abzugsklinken  98 noch etwas weiter herunterziehen.

   Bei  dem Herunterziehen drängt die schräge  Fläche 104 die umgebogenen Lappen 112  von den Hebelenden 113     herunter,    so dass  dadurch die jeweils gespannten Hammer  hebel 114 freigegeben werden. Diese sprin  gen dann von der in     Fig.    3 dargestellten  Lage zurück in die in     Fig.    1 gezeichnete  Stellung, wobei der rechte Arm der     ver-          schwenkten    Hammerhebel wieder auf den  untern Schenkel der Schiene 105 auftrifft.

    Durch die Schleuderkraft des Hebels 114  und besonders die Schleuderkraft des mit  ihm durch den Schlitz 121 und den Stift  122 gekuppelten     Typenträgers    wird letzterer  an die Schreibwalze gebracht und der Ab  druck der eingestellten Typen unter Ver  wendung eines Farbbandes vollzogen. Diese  Schleuderkraft überwindet dabei den Zug  der Feder 119, und die jeweiligen Hammer  hebel 114 bewegen sich dann bis das obere  Ende ihres Langloches auf die Achse 115      trifft. Sie werden aber durch die Federn 119  sofort wieder in die in     Fig.    1 gezeichnete  Stellung zurückgezogen.  



  Für die Lenker 86 ist ein Führungskamm  123 vorgesehen, der mit zwei umgebogenen  Lappen auf der Achse 88 gelagert und mit  je einer Schraube 124     (Fig.    4) an den bei  den Winkelhebeln 66 und 67 befestigt ist, so  dass dieser Führungskamm die Bewegung der  Winkelhebel mitmacht. Der Führungskamm  weist einen umgebogenen Schenkel 125 auf,  der in der tiefsten Lage der Rollen 73 und  74 in der Bahn der untern schrägen Enden  der Abzugsklinken 98 liegt, so dass diese  beim Niederziehen der Klinken durch diesen  Schenkel 125 entgegen dem Zuge ihrer Fe  dern 102     verschwenkt    werden, so dass ihre       Mitnehmerkante    107 von dem Bügel 108  freikommt     (Fig.    3).

   Wenn nun der Rück  wärtshub der Welle 77     bezw.    der Scheiben  75 und 76     einsetzt,    so wird die Aufwärts  bewegung des Bügels 1.08, die gleich zu An  fang des Rückhubes dadurch stattfindet, dass  der Kurventeil 120 die Rollen 109 beein  flusst, wirkungslos mit Bezug auf die Ab  zugsklinken sein. Der Bügel 108 bewegt sich  also frei nach oben und wird dann wieder in  die in     Fig.    1. gezeichnete Lage durch die  Kurven der Scheiben 75 und 76 niederge  drückt.  



  Es wurde bereits erwähnt, dass nur die  jenigen Abzugsklinken 98, deren Antriebs  schiene 50 über Null hinausbewegt wurde,  soweit     verschwenkt    werden, dass ihre Kante  107 oberhalb des Bügels 108 zu liegen  kommt. Um jedoch die Nullen, die inner  halb einer Zahl vorkommen, ebenfalls ab  drucken zu     'können,    sind die Abzugsklinken  98 mit     Überlappungen    126 versehen, die, wie  aus     Fig.    2 ersichtlich, stets über die linke  Nachbarklinke reichen.

   Dies hat zur Folge,  dass die erste über Null hinausgehende Zif  fer einer Zahl sämtliche rechts von ihr liegen  den Abzugsklinken mit hochnimmt, gleich  gültig, ob diese- mitgenommenen     Zifferstel-          len    Nullen oder höhere Ziffern enthalten.  Das Hochbringen der Abzugsklinken sowohl,  als auch das Abziehen derselben erfolgt stets    kraftschlüssig durch den Bügel 108, wo  durch diese Vorgänge besonders zuverlässig  ausgeführt werden. Für die     obern    Enden der  Typenträger 87 ist ein Führungskamm 127  zwischen den Seitenwänden 5 7 und 58 fest  angeordnet.  



  Das linke Ende der Antriebsschienen 50  ist mit Sperrzähnen 50' versehen, die mit der  Sperrschiene 128 zusammenarbeiten, um die  Einstellung der     Typenträger    87 vor dem Ab  druck auszurichten. Wie     aus-Fig.    5 und 6 er  sichtlich, wird diese Sperrschiene 128 von  den Hebelarmen 129 und 130 getragen, die  auf Bolzen 131 und 132 der     Seitenwände    57  und 58 schwingend gelagert sind. Auf den  Armen 129 und 130 sind die Rollen 133 und  134 vorgesehen, die mit den untern     Kurven     der Scheiben 75 und 76 zusammenarbeiten.

    Die Rollen 133 und 134 werden von der  schrägen Auflauffläche 135 während des  Vorwärtshubes der Welle 77 in den konzen  trischen Teil der Kurve gehoben und verblei  ben in diesen Teile bis zum Ende des Vor  wärtshubes.     Fig.    5 zeigt in punktierten  Linien die Lage, kurz bevor die schrägen  Flächen 135 die Rollen 133 und 134 anhe  ben und dadurch die Schiene 128     in    Ein  griff bringen.  



  <I>Antrieb der Maschine.</I>  



  Die oszillierende Welle 77 erhält ihren  Antrieb durch die Hauptwelle 136 der Ma  schine, die von Hand oder durch Motor an  getrieben wird     (Fig.    2, 7, 8). Im vorliegen  den     Ausführungsbeispiel        ist    lediglich der  Motorantrieb gezeigt. Der Motor "M" ist mit  seinem Flansch 138 an der äussern Gestell  wand 80 der Maschine befestigt unter Ver  mittlung der in diese eingenieteten Stehbol  zen 137 und der Schrauben 139. Eine dritte  Schraube (hier nicht gezeichnet) befestigt  den Motor von unten an der Grundplatte der  Maschine.

   Zwischen den     Gestellwänden    80  und 81 ist     in    der Lagerbüchse 140 der Wand  81     und    dem Kugellager 141 der Wand 80  die Antriebswelle 136 gelagert, auf der das  Schneckenrad 142 angeordnet ist, das durch  eine Schnecke, die auf der Welle des Motors           aufgekeilt    ist, angetrieben wird. Das     Schnek-          kenra.d    142 sitzt lose auf der Welle 136 und  treibt diese aus Gründen der Sicherheit ge  gen zu starke Beanspruchung nur durch die       federbeeinflusste    Reibungskupplung 143, 144  und 145 an.  



       Uin    die in die Maschine eingesetzten Zah  len wunschgemäss zu verarbeiten, sind die  Operationstasten vorgesehen, von denen die  Tasten 1 bis 6 motorisiert sind, d. h. dass  bei ihrer Betätigung die Maschine in Gang  gesetzt. wird, indem durch diese Tasten der  Motor eingeschaltet wird. Mit der Antriebs  welle 136 ist ein Zahnrad 146 starr verbun  den, das unter Vermittlung des Zwischen  rades 147 das Zahnrad 148 antreibt, das auf  der Welle 149 lose gelagert ist. Das Zwi  schenrad 147 ist auf einem Bolzen 150 gela  gert     (Fig.    8), der in der Seitenwand 81 ein  genietet ist. Das Rad 148 wird durch das  Rad 146 im Verhältnis 1 :3 angetrieben,  und auf seiner innern Seite ist eine Kapsel  151 befestigt. die zur Kupplung mit, der  Welle 149 dient.

   Auf dieser ist eine Scheibe  152     (Fig.    9, 10)     aufgekeilt,    in der die beiden  Bolzen 153 und 154 befestigt sind, die zur  Führung des Kupplungsstückes 155 dienen.  Dieses     Kupplungsstück    ist auf den Bolzen  lose aufgepasst, so dass sein Kupplungszahn  156 eine     seitliche    Bewegung in Richtung der  Längsachse der Welle 149 ausführen kann.  Zwischen der Scheibe 152 und dem Kupp  lungsstück 155 ist eine Druckfeder 157 an  geordnet, die stets das Bestreben hat., den       h.upplungszahn    156 in die Ausschnitte 158  der     Kupplungskapsel    151 zu drücken. Es  sind drei solcher Ausschnitte vorhanden, um  dem Übersetzungsverhältnis 1 : 3 der Räder  146 und 148 zu entsprechen.

   Es sind Mittel  vorgesehen, die durch die Operationstasten  oder durch den Rechengang der Maschine die  Kupplungsklinke 156 steuern, die aber erst  später beschrieben werden.  



  Die Welle 149 ist zwischen den Gestell  wänden 80 und 81 gelagert und trägt die  beiden Herzkurven 159 und 160     (Fig.    7, 8),  die starr auf ihr befestigt     sind.    Diese Kur-         ven    arbeiten mit den Rollen<B>161</B> und 162 zu  sammen, die auf dem Hebelarm<B>163</B> ange  ordnet sind. Sie sind auf Stiften gelagert,  deren eines Ende in den Hebel 163 reicht  und deren anderes Ende von auf den Hebel  163 genieteten Bügeln 164 und 165 gehalten       wird        (Fig.    7). Der Hebelarm<B>163</B> ist zwi  schen den     Gestellwänden    80 und 81 auf  einem Bolzen 166 drehbar gelagert und wird  von den Abstandsringen<B>167</B> seitlich geführt.

    Das andere Ende des Hebels 163 ist unter  Vermittlung des Lenkers 168 mit einem He  bel 169 verbunden, der auf der Welle 77       aufgekeilt    ist. Wie bereits erwähnt, ist das  Zahnrad 148 lose auf der Welle 149 gelagert  und wird mit der Welle erst unter Vermitt  lung der Teile 156 und 151 gekuppelt. Die  Zeit dieser Kupplung wird durch den Re  chengang der Maschine bestimmt. Die Kupp  lung hat den Zweck, der Welle 77 die be  reits früher     beschriebene    oszillierende Bewe  gung zu erteilen, und es sind, um diese Be  wegung möglichst     gleichförmig    zu bekom  men, die beiden Herzkurven 159 und 160  statt eines einfachen     Exzenters    oder einer  Kurbel vorgesehen.  



  Auf der     Grundplatte    der Maschine sind  zwei Seitenrahmen 170 und 171 befestigt,  deren Aussparungen 172     (Fig.    16, 17, 19)  zur Aufnahme der Lager 173 und 174 für  die Hohlwelle 175 dienen. Das äussere Ende  der beiden Lager ist mit Gewinde versehen,  damit sie durch die Muttern 176 und 177  auf den Seitenwänden 170 und 171 festge  schraubt werden können. Um die Lager mit  der Hohlwelle 175 zusammen leicht aus der  Maschine herausnehmen zu können, sind die  beiden aus     Fig.    19 ersichtlichen ebenen Flä  chen vorgesehen, so dass nach einer Drehung  von 90 Grad Lager und Welle durch den  verjüngten offenen Teil der Aussparungen  <B>172</B> gezogen werden können.

   Der mittlere  Teil der Hohlwelle 175 ist zur Aufnahme  des Keils<B>178</B> genutet und trägt die Kurven  scheiben 179 und 180,     sowie    die Antriebs  scheiben 181 für die Zahnräder 182, durch  die die Zählräder 183 und 184 der Rechen  werke 183w,     184w    der     Maschine    angetrie-           ben    werden     (Fig.    1, 11, 17). In der Beschrei  bung sind jeweils die einzelnen Zählräder  der verschiedenen Rechenmechanismen (Zähl  werk; Rechenwerk, Speicherwerk usw.) mit  dem auf der Zeichnung enthaltenden Über  weisungszeichen bezeichnet, während die  Werke selbst mit dem gleichen Überwei  sungszeichen, versehen mit einem "W" be  zeichnet sind.

   Diese Bezeichnung der Werke  ist auf der Zeichnung nicht     eingetragen.     Ferner ist zu bemerken, dass der Ausdruck  "Zählwerk" als allgemeiner Begriff für nicht  näher benannte Rechenmechanismen (Re  chenwerk, Speicherwerk, Umdrehungszähl  werk) gebraucht wird. Durch die Kurven  scheiben 179 und 180 werden die Räder des  Rechenwerkes in und ausser Eingriff mit  ihren Antriebsrädern gebracht und verschie  dene Sperrungen betätigt, was später be  schrieben wird. Sowohl die Kurvenscheiben.  als auch die Antriebsscheiben 181 für die  Zahnräder 182 werden durch den Keil 178  auf der Hohlwelle gegen Verdrehung und  durch die Ringe 185 und 186 seitlich ge  sichert.

   Die Hohlwelle ist mit     Gewinde    187  versehen, durch das alle auf ihr sitzenden  Teile unter Vermittlung der     Mutter    188  gegen den Anschlag 189 gepresst werden.  Auf dem äussern Ende 190 der Hohlwelle  ist ein Zahnrad 191     verstiftet,    auf dessen  Bolzen 192 und 193 ein Kupplungsteil 194  so angeordnet ist     (Fig.    17, 20), dass sein  Kupplungszahn<B>195</B> in Längsrichtung der       Achsenwelle    bewegt werden kann. Die Feder  196, die zwischen dem Rad 191 und dem  Kupplungsteil 194 angeordnet ist, hat das  Bestreben, den Kupplungsteil     bezw.    den  Kupplungszahn 195 stets von dem Rad 191       abzudrängen.     



  Die Hohlwelle 175 liegt in der verlän  gert gedachten Achse der Antriebswelle 136  und eine Welle 197, die starr mit dem Zahn  rad 146 verbunden ist, reicht durch ihre Boh  rung hindurch. Auf dieser Welle ist ein  Schaltrad 198     (Fig.    2)     verstiftet,    das mit  einem Kupplungshebel 199 zusammenarbei  tet, der lose auf dieser Welle     angeordnet    ist.  Der Zweck des Schaltrades und des Kupp-         lungshebels    wird später erläutert.

   Mit dem  auf der Antriebswelle<B>136</B>     aufgekeilten    Zahn  rad 146 ist die kapselartige Kupplungs  scheibe 200 starr verbunden, die an ihrer  Innenseite einen Ausschnitt trägt,     in    den  der     Kupplungszahn    195 sich hineinlegen  kann, wenn er nicht durch ihm zugeteilte  Steuerungsteile     (Fig.    9) daran     verhindert     wird. Die Anordnung ist so getroffen, dass  durch den Motor die Welle 136 angetrieben       wird,    und da die Welle 197 starr mit dem  auf der Welle 136     gekeilten        Rade    146 ver  bunden ist, wird auch diese mit angetrieben.

    Die Hohlwelle hingegen wird nur verdreht,  wenn die Kupplung 195, 200 eingerückt ist.  Dies geschieht unter dem Einfluss der Opera  tionstasten der Maschine und der jeweiligen  Stellung des Druckwerkes.  



  In gleicher Weise, wie die Hohlwelle 175  ist die Welle 201 vermittels ihrer Lager 202  und 203 in den Seitenwänden<B>170</B> und 171  gelagert     (Fig.-    9, 10, 15, 18), und auf ihrem  freien Ende 204 ist ein Zahnrad 205     verstif-          tet,    das ständig mit dem Zahnrad 191 der       Hohlwelle    175 in Eingriff steht, so dass diese  beiden Wellen sich stets gemeinsam     drehen.     Die Welle 201 ist mit einer Langnute zur  Aufnahme des     Keils    206 versehen und trägt  auf ihrem     mittleren    Teil nebeneinander auf  gereiht die     Nockenscheiben    207 und 208.

   Er  stere werden gebraucht, um die     Zehnerschalt-          klinken    wieder in Ruhelage zu     bringen    und  die     Nockenscheiben    208, um Sperrhebel für  die Antriebszahnräder des Rechenwerkes zu  betätigen, was später beschrieben wird. Alle       Nockenscheiben    werden durch den Keil 206  an einer     Verdrehung    auf der Welle 201 ge  hindert und erhalten ihre richtige seitliche  Lage durch die Abstandsrohre 209 und 210,  die mit den     Nockenscheiben    zusammen durch  die Mutter 211 fest gegen den Ansatz 212  der Welle gepresst werden.  



  Die Welle 201 ist zu diesem Zweck zur  Aufnahme der Mutter 211 mit     Gewinde    ver  sehen. Durch die Welle 201     bezw.    durch die       in    ihr rechtes Ende     (Fig.    15) geschraubte  Schraube 213     wird    das Umdrehungszählwerk       214w    der     Maschine        angetrieben.         <I>Antrieb der Zählwerke.</I>  



  Die     dargestellte    Maschine enthält eine  Rechenvorrichtung, die alle vier Spezies  rechnet, und ausserdem ein     selbständiges     Speicherzählwerk für Addition und Subtrak  tion, das als     Saldierwerk        arbeitet,    da es so  wohl positive, als auch negative Resultate  errechnet.  



  Die Rechenvorrichtung der Maschine be  steht aus dem die Zählräder 183 und 184  ausweisenden Rechenwerk     183p',    184w, dem  Umdrehungszählwerk 214w mit den Zähl  rädern 214 und dem besonderen Speicherwerk  215w mit den Zählrädern 215     (Fig.    1).

   Für  die Zählräder 183 und 1.84 des Rechenwerkes  sind zwei Sätze von     Antriebsorgangen    vor  gesehen, nämlich ein Satz Zahnstangen 218  und ein Satz Zahnräder     182.    Die Zahnstan  gen 218 werden beim Ziehen von Summen  und Zwischensummen, bei der Ausführung  von Übertragungsvorgängen zwischen ver  schiedenen Zählwerken sowie für die Druck  werkseinstellung benutzt; die rotierenden  Zahnräder<B>182</B> dienen zum Einbringen neuer  Werte in die Maschine, wodurch ein rascher  und störungsfreier Ablauf des     Verrechnens     der eingesetzten Zahlen erzielt wird. Wie das  Rechenwerk kann auch das Umdrehungszähl  werk 214w mit den Zahnstangen 218 in Ein  griff gebracht werden und steht durch diese  mit dem Druckwerk in Verbindung.

   Jede  Zahnstange 218 ist mit ihrem Langloch 221  und dem Stift 220 an dem Arm 222 einer  Schiene 50 gelenkig befestigt und sie kann.  je nachdem wie die Steuerung der Maschine  eingestellt wird, in die Maschine getastete  Zahlen in das Rechenwerk sowie in das Um  drehungszählwerk hineinbringen oder auch  in diesen Werken     enthaltene    Zahlen durch  Summenzug herausholen und durch das  Druckwerk zum Abdruck bringen,     wobei     diese Summen gleichzeitig in andere Zähl  werke, z. B. das besondere     Speicherwerk     215w, sowie das selbständige Speicherwerk  216w, 217w, übertragen werden können.

    Durch das besondere Speicherwerk 215w  wird erstmalig ermöglicht, eine aus dem Re  chenwerk oder Umdrehungszählwerk einer         Vierspezies-Maschine        herausgedruckte    Zahl  als Zwischensumme     beliebig    weiterzuverwen  den. Zum Antrieb des Speicherwerkes 215w  ist die Verzahnung 223 an den Schienen 50  vorgesehen.  



  Das selbständige     Speicherwerk        216p',          217p'    wird durch die Verzahnungen 219 an  getrieben, die sich auf den linken Enden der       Antriebsstangen    218     befinden;    diese Enden  sind mit Langlöchern auf der Traverse 224  geführt, die ortsfest zwischen den beiden  Seitenwänden 57 und 58 des Druckwerkes  angeordnet ist. Der seitliche Abstand wird  durch den an dieser     Traverse    befestigten  Führungskamm 225 gehalten.  



  Das Rechenwerk 183w, 184w befindet  sich in der in     Fig.    1 und 11 gezeichneten  Lage in Subtraktionsstellung, da beim Ar  beiten die Zählräder 183 in Eingriff mit den  Zwischenrädern 226 gelangen, während       Fig.    13 die     Additionsstellung    zeigt, in der  die Zählräder 184 in Eingriff mit den Zwi  schenrädern sind. Die Zwischenräder 226  sind auf der ortsfest zwischen den beiden  Seitenwänden 170 und 171     angeordneten     Achse 227 drehbar gelagert und stehen stän  dig in Eingriff mit den Antriebsrädern 182.

    Diese werden durch die beweglichen Schalt  zähne 228, die in einer radialen Nut der  Scheiben 181 untergebracht sind. je nach  der Einstellung der verzahnten     Stangen    218  für eine kürzere oder längere Zeitdauer mit  den Scheiben 181 gekuppelt. Die Zahnstan  gen 218 sind zu diesem Zwecke mit einer ab  geschrägten     gante    229 versehen     (Fig.        1.I     und 14), gegen die der bewegliche Schalt  zahn 228 trifft und in die Verzahnung 230  der Räder 182 gedrückt wird, wodurch die  Zahnräder 182 so lange verdreht werden, bis  der Schaltzahn 228 von der Stange<B>218</B> ab  gleitet.

   Die Räder 182 werden mithin je um  eine Anzahl Zähne verdreht, die der Ziffer  entsprechen, auf die     die    jeweiligen Stangen  218 eingestellt wurden.  



  Zwischen den beiden Seitenwänden 170  und 171 ist auf der Achse 231     und    der Welle  232     (Fig.    22, 25)     ein        Schlitten    zur Auf  nahme des Rechenwerkes und des Umdre-           hungszählwerkes    gleitend gelagert, der zwei  Wangen 233 und 234 besitzt, die durch ihre  Flanschen 235 und 236 mit einer Schiene  237 verbunden sind. Diese Schiene ist an  ihrer rechten Seite mit     Sperrzähnen    238 aus  gerüstet und trägt auf dem andern Ende eine  mit den Schaltzähnen 239 versehene Schalt  stange 239', die mit der Sperrklinke 240 zu  sammenarbeiten. Die Wirkungsweise dieser       Verzahnungen    wird später beschrieben.

   Zwi  schen den beiden Wangen 233 und 234 des  Schlittens ist das Rechenwerk beweglich an  geordnet. Die paarweise ständig miteinander  in Eingriff stehenden Zählräder 183 und 184  sind auf den Achsen 183' und 184' gelagert,  die von den Seitenwänden 241 und 242 ge  tragen werden; diese sind durch die Traverse  243     (Fig.    23, 24, 25) miteinander verbunden  und bilden hierdurch einen geschlossenen  Rahmen. In den untern Teil der Seiten  wände sind die Stifte 244 und 244' eingenie  tet, die in die Schlitze 245 und 246 der Wan  gen 233 und 234 reichen. Seine weitere Füh  rung erhält der     Rechenwerksrahmen    durch  eine durch die beiden Seitenwände 241 und  242 hindurchgehende Achse 247, die von den  beiden Lenkern 248 und 249 getragen wird.

    Die Achse 247 ist zu diesem Zweck an ihren  beiden Enden mit Ansätzen und Gewinde  versehen, so dass die Lenker 248 und 249  durch aufgeschraubte Muttern 250 und 250'  gesichert werden können     (Fig.    23). Das  obere Ende des Lenkers 248 ist durch einen  Stift 251 mit dem Winkelhebel 253 verbun  den     (Fig.    27, 29), der auf der Welle 232, die  zwischen den beiden Seitenwänden 170 und  171 drehbar gelagert ist,     verstiftet    ist. Der  andere Lenker 249 ist durch einen Stift 252  mit einer Kurvenscheibe 255 gelenkig ver  bunden     (Fig.    28), die auf dem linken Ende  der Welle 232     aufgekeilt    ist.

   Durch diese  Anordnung wird der     Rechenwerksrahmen     stets parallel geführt, und es ist ohne wei  teres ersichtlich, dass er durch Verdrehen der  Welle 232 in seiner Höhenlage eingestellt  werden kann. In     Fig.    24 befindet sich das  Rechenwerk in Subtraktionsstellung, da die  Räder 183 den Zwischenrädern 226 gegen-    überstehen. Während eines Subtraktions  ganges der Maschine werden diese Räder  dann durch die Kurvenscheiben 179 und 180  unter Vermittlung der Hebel 256 und 257 in  Eingriff gebracht.

   Die Hebel 256 und 257  sind auf den Ansatzschrauben 258 und 259  an den Seitenwänden 170 und 171 drehbar  gelagert     (Fig.    25) und tragen     in    ihrem nach  rechts ragenden Arm     (Fig.    24) je eine Kurve  260, die die Achse 247 umfassen und diese       verschwenken,    bis die Zählräder 183     in    Ein  griff mit den Zwischenrädern 226 kommen.

    Die Bewegung der Hebel 256 und 257 wird  durch die Kurvennuten der Scheiben 179 und  180 hervorgerufen, in die die Rollen 261       bezw.    262 der Hebel     hineinreichen.    Der un  tere Teil des     Rechenwerkrahmens    wird bei  dem In- und     Aussereingriffschalten    durch  seine Stifte 244 und 244' in den Schlitzen  245 geführt.  



       Unischaltung   <I>des</I>     Rechenzoerkes.     



  Um das Rechenwerk von     Subtraktion    auf  Addition zu schalten, ist erforderlich, die  Achse 247 so zu heben, dass die Räder 184  in Arbeitsstellung zu den Zwischenrädern  226 gelangen. Dies geschieht dadurch, dass  die Welle 232 durch die Steuerorgane der  Maschine in die in     Fig.    29 dargestellte Lage  verdreht wird, in der sie durch die Kasten  scheibe 263     und    die Rolle 264 des     federbeein-          flussten    Winkelhebels 265 gesichert wird. Die  Kastenscheibe ist auf einer Welle 266 drehbar  gelagert, die von den Seitenwänden 170 und  171 getragen wird, während der Winkelhebel  265 auf einer Ansatzschraube 267 auf der  Seitenwand 170 gelagert ist.

   Der nach oben  ragende Arm der Kastenscheibe ist durch  einen Lenker 268 mit dem kurzen Hebelarm  des Winkelhebels 253 gelenkig verbunden.  Der Winkelhebel 265 trägt an seinem obern  Ende einen umgebogenen Lappen 269, der  mit einer Sperrscheibe 270 zusammenarbeitet,  die an der Innenseite des Rades 205     (Fig.    15)  befestigt ist. Diese Anordnung hat den  Zweck, dass die Umschaltung des Rechen  werkes von Addition auf Subtraktion oder  umgekehrt während des Ganges der Ma-           schine    nur zu der Zeit geschehen kann, in  der die Aussparung 270' der Sperrscheibe  270 den umgebogenen Lappen 269 des Win  kelhebels frei gibt, das ist dieselbe Zeit, in  der die Rollen 261 und 262 der Hebel 256  und 257 sich auf dem erhöhten Teil ihrer  Kurve befinden.

   Die Rolle 264 wird durch  die Feder 271 in die Rasten der Scheibe 263  gezogen und sperrt dadurch das Rechenwerk  in seiner jeweiligen Arbeitsstellung. Das an  dere Ende der Feder 271 ist an einem orts  fest in der Maschine angebrachten Stift 272       angelenkt.     



  Das Verdrehen der Welle 232, um das  Rechenwerk in     Additions-    und Subtraktions  stellung zu bringen, geschieht. durch einen       Umschaltearm    273     (Fig.    28), der auf einer  Ansatzschraube 274 drehbar gelagert ist, die  an der auf der Welle 232     verstifteten    Kur  venscheibe 255 vorgesehen ist.     Fig.    28 zeigt  die Stellung der einzelnen Teile, in der diese  sich befinden, wenn das Rechenwerk auf  Subtraktion steht. Das freie Ende des Um  schaltearmes ist. gabelförmig ausgebildet und  greift über die Hohlwelle 175.

   Die beiden  Arme der Gabel besitzen je einen umgebo  genen Lappen<B>275</B> und<B>276.</B> Der Lappen<B>275</B>  ist nach links und der untere     Lappen    276  nach rechts umgebogen. Ersterer arbeitet mit  dem Nocken<B>277</B> und der andere mit dem  Nocken 278 zusammen. Diese beiden     Nok-          ken    sind miteinander fest verbunden, und  der Nocken 278 ist entsprechend breiter ge  halten, um auf dem freien Ende der Hohl  welle 175     (Fig.    17)     verstiftet    werden zu kön  nen.

   Der     Umschaltearm    273 wird von einem  Stift<B>279</B> gesteuert, der in einem nach unten  ragenden     Fortsatz    seines untern Gabelarmes  eingenietet ist und von der Gabel eines He  bels 280 umfasst wird, der auf einem orts  festen Stehbolzen 281 der Maschine drehbar  gelagert ist. Ein nach oben ragender     Fort-          satz    des Armes<B>273</B> trägt einen Stift 282, an  den eine Feder 283     angelenkt    ist, deren an  deres Ende von einem in die Kurvenscheibe  255 genieteten Stift 284 gehalten wird. In  der in     Fig.    28 gezeichneten Lage hat die Fe  der 283 das Bestreben, den     Umschaltearm    273    aufwärts zu ziehen.

   Der Arm kann jedoch  dem Zuge der Feder nicht folgen, da der  rechte Arm des     Hebels    280 mit seinem um  gebogenen Lappen 285 von der Operations  klinke 286 gehalten wird. Da der Stift 279  von der Gabel des Hebels 280 umfasst wird,  ist mithin     hierdurch    die Lage des Armes 273  bestimmt. Es ist     eine    weitere Operations  klinke 287 vorgesehen, die mit ihrer Nase  über die Oberkante des umgebogenen Lap  pens 285 greift und den Hebel 280<I>gegen</I>  eine Bewegung in der andern Richtung  sperrt.

   Beide Operationsklinken sind auf  einem     ortsfest    in der Maschine angebrachten  gemeinsamen Bolzen 288 drehbar gelagert  und werden durch eine Feder 289, die zwi  schen je einem umgebogenen Lappen 290 und  291 der Operationsklinken gespannt ist, an  einander herangezogen. Die Klinke 286 be  sitzt einen     seitlichen    Arm mit einem umge  bogenen Lappen 292, und die Klinke 287  einen gleichen Arm, der den umgebogenen  Lappen 293 trägt. Diese beiden Lappen 292  und 293 werden durch einen Operationshebel  294     (Fig.    46 bis 49), den     Hauptsteuerhebel     der Maschine, betätigt, was später     besehrie-          ben    wird.  



  Soll das Rechenwerk von Subtraktion auf  Addition umgeschaltet werden, so wird durch  Betätigung einer der entsprechenden Opera  tionstasten der umgebogene Lappen 292 un  ter Vermittlung des     Operationshebels    294  nach oben gedrückt und der Hebel 280 frei  gegeben, so dass er durch den Zug der Feder  283 sich in bezug auf     Fig.    28 im Uhrzeiger  sinn drehen kann. Durch die Betätigung der  Operationstaste ist gleichzeitig ein Maschi  nenspiel ausgelöst und die Hohlwelle 175  veranlasst worden, sich in Pfeilrichtung       (Fig.    28) zu drehen.

   Infolge der obern Lage  des     Umschaltearmes    273 ist sein umgebogener  Lappen 276 in die Bahn des Nockens 278  gelangt, so dass zu Anfang der Bewegung  der Hohlwelle 175 diese durch den Arm 273  die Welle 232     bezw.    die Kurvenscheibe 255;  so verdreht, dass diese Teile die in     Fig.    26       dargestellte    Lage einnehmen. Hierbei ist die  Feder 283 in eine Lage gekommen, in der      sie den Arm     2'73    nicht mehr nach oben, son  dern nach unten zieht. Während dieser Um  schaltebewegung, in der der Arm 273 seine  obere Lage einnahm, konnte der Nocken 277  frei unter dem umgebogenen Lappen 275 der  Gabel hindurchgehen.

   Nachdem der umschal  tende Nocken 278 den umgebogenen Lappen  276 freigegeben hat, wird das Rechenwerk  durch die     Rastenscheibe    263     (Fig.    29) ge  halten.  



  Dadurch, dass nach dem Umschalten auf  Addition die Feder 283 den Schaltarm 273  nach unten zieht, wird durch dessen Stift  279 das rechte Ende des Hebels 280 wieder  gehoben, bis sein umgebogener Lappen 285  gegen die Nase der Operationsklinke 287  stösst. In der Zwischenzeit ist auch der um  gebogene Lappen 292 von den Mitteln, die  ihn gehoben haben, freigegeben worden, so  dass die Operationsklinke 286 wieder in ihre  Ausgangslage zurückspringen kann.  



  Soll nun das Rechenwerk von Addition  auf Subtraktion wieder umgeschaltet wer  den, so wird nach Betätigung der jeweils er  forderlichen Operationstaste ebenfalls     unter     Vermittlung des Operationshebels 294 der  umgebogene Lappen 293 gehoben, so dass die.  Nase der Klinke 287 den Lappen 285 frei  gibt. Bei dem nunmehr einsetzenden Maschi  nenspiel wird, da der     Umschaltearm    273  durch die Feder 283 gesenkt wurde, der  Nocken 277 den umgebogenen Lappen 275  erfassen und den     Umschaltearm    273 mitneh  men, so dass hierdurch die Welle 232     bezw.     die Kurvenscheibe 255 in die     in        Fig.    28 ge  zeigte Stellung wieder zurückgeführt wird.

    Die Feder 283 bekommt dadurch wieder eine  Lage, in der sie den     Umschaltearm    273 nach  oben zieht, und dieser nimmt durch seinen  Stift 279 den Hebel 280 mit, bis dessen um  gebogener Lappen 285 auf die Nase der Ope  rationsklinke 286 auftrifft. Die Mittel, durch  die der Lappen 293 gehoben wurde, haben  diesen mittlerweile, wie später beschrieben  wird, wieder freigegeben, so dass die Klinke  287 auch wieder über die Oberkante des Lap  pens 285 greifen kann.

           Zehnerschaztung        lür   <I>das</I>     Pecnenwerk.     Die Arbeitsweise des Rechenwerkes       183w,        184w        bezw.    seiner Zählräder 183 und  184 mit Bezug auf deren Antriebsräder 182  und die Schaltzähne 228,     sowie    die Zwi  schenräder 226 wurde bereits kurz erläutert.  Im folgenden wird auf die     Wirkungsweise     der Zehnerschaltung noch näher eingegan  gen.

   Die Zählräder 183 und 184 besitzen je       einen        Zehnerschaltzahn    183", 184"     (Fig.    11  und 13) zur Betätigung der     Zehnerschalt-          klinken    295. Die     Zehnerschaltklinken    sind  mit den     Zwischenrädern    226 gemeinsam auf  der Achse 227 drehbar gelagert und werden  in der Ruhelage der Maschine mit ihrem  obern Ende federnd gegen die Achse 296 ge  drückt     (Fig.    1), die zwischen den beiden  Seitenwänden 170 und 171 angeordnet ist.

    Diese     Federwirkung    geschieht durch je eine  Kugel 297, die unter dem Druck einer Feder  298 steht und auf das dachförmige Ende  299 der     Zehnerschaltklinke    einwirkt. Die Fe  dern und Kugeln     sind    in Bohrungen einer  Traverse 300 untergebracht, die ebenfalls  von den Seitenwänden 170 und 17l gehalten  wird. Die Bohrungen werden oben gegen  Herausfallen der Federn mit     einem    Blech  301 abgedeckt, das zweimal im     Winkel    so  gebogen ist, dass sein     unteres    geschlitztes  Ende gleichzeitig einen Führungskamm bil  det für die obern Teile der     Zehnerschalt-          klinken    295.

   In der in     Fig.    1 gezeichneten  Lage befinden sich die     Zehnerschaltklinken     in Ruhestellung. Die     Zehnerschaltzähne    183"  und 184" veranlassen beim Addieren, dass  beim Übergang von Neun auf Null und beim  Subtrahieren beim Übergang von Null auf  Neun das Rad nächsthöherer Ordnung um  einen     Zahn    weiterbewegt     wird.        Fig.    11 zeigt  das Rechenwerk     in    Subtraktionsstellung     in     dem Augenblick, in dem der     Zehnerschal.t-          zahn    183" die     Zehnerschaltklinke    295 ein  gerückt hat.

       In    dieser eingerückten Stellung  wird die     Zehnerschaltklinke    durch die fe  dernde Kugel 297 gehalten, indem sie unter       Vermittlung    des     dachförmigen    Endes 299  gegen die     Innenkante    der Leiste 302     ge-          drückt    wird.

   Der nach oben ragende Sehen-           kel    dieser Leiste ist geschlitzt und bildet  eine seitliche Führung für die untern Enden  der     Zehnerschaltklinken.    Der Antrieb der  Zählräder erfolgt unter Vermittlung der  Zwischenräder 226 durch die Antriebsräder  182 so lange, als die Zähne 228 die betref  fenden Antriebsscheiben 181 mit den An  triebsrädern 18? kuppelt, je nachdem, auf  welche Ziffer die jeweiligen Antriebsstangen  ?18, 219 eingestellt sind.

   Die jeweils einge  rückten     Zehnerschaltklinken    295 befinden  sich mit Bezug auf das Zählrad, durch das  sie eingeruckt wurden, stets in der Bahn des  Antriebsrades der nächsthöheren Ordnung,  so dass der Schaltzahn 228 des betreffenden       Antriebsrades    durch die eingerückte Zehner  schaltklinke     bezw.    deren Anlauffläche 295'  wieder für die Dauer einer Schaltung gekup  pelt wird. Hierdurch erhält das mit dem Rad  <B>182</B>     bezw.    dessen Zwischenrad 226 in Ein  griff stehende Zählrad eine Mehrbewegung  von einer Teilung.

   Die Welle 201 ist mit  ihrem Rad 205 und dem Rad<B>191</B> kraft  schlüssig mit der Hohlwelle 175 verbunden,  so dass nach erfolgter Zehnerschaltung die  Nocken<B>2907</B> der Welle 201 die     Zehnersehalt-          klinken    in die in     Fig.    1 gezeichnete Lage  wieder zurückbringen, indem sie gegen die  Nasen 313 treffen. In dieser Lage werden  die     Zehnersehaltklinken    gehalten, indem die       federbeeinflussten    Kugeln<B>297</B> den obern Teil  der     Zehnerschaltklinken    gegen die Achse 296  drücken. Die Wirkungsweise der beschriebe  nen Teile ist bei Addition genau die gleiche,  lediglich dass statt der Zählräder 183 die  Räder 184 mit den Zwischenrädern 226 in  Eingriff kommen.  



  <I>Sperren der</I>     Antriebszahnräder   <I>182 und der</I>  <I>Zäh</I>     lräder.     



  Auf der Achse 296     (Fig.    11) sind Sperr  klinken 304 für die Antriebsräder 182 vor  gesehen. Sie sind lose auf dieser Achse ge  lagert, und ihr seitlicher Abstand wird durch  Schlitze der Traverse 3l)5 bestimmt, die von  den     Seitenwänden        17(--)    und 171 getragen  wird. Der obere Teil der Sperrklinken 304  ist ebenfalls dachförmig ausgebildet und    arbeitet mit den     federbeeinflussten    Kugeln  306 zusammen, die mit ihren Federn 307 in  Bohrungen der Traverse 305 untergebracht  sind. Diese Bohrungen sind oben durch ein  Blech 308 abgedeckt, das die Federn und  Kugeln gegen ein Herausfallen sichert.

   In  der Ruhelage der Maschine     (Fig.    1) befin  den sich die Sperrklinken 304 in Eingriff  mit den Antriebszahnrädern 182 und werden  hier nicht. nur von den federnden Kugeln       306,    sondern auch     kraftschlüssig    durch den  äussern Umfang der     Nockenscheiben    208;  gegen die die Klinken mit ihrem Ansatz 309  anliegen, in Eingriff gehalten. Diese Sper  rung bleibt bei einem Rechengang der Ma  schine so lange     bestehen,    bis die Zählräder  183     bezw.    184 durch die Kurvenscheiben  179 und 18(l in Eingriff mit den Zwischen  rädern 226 gebracht sind.

   Da die Welle 201  durch ihr Zahnrad 205 ständig mit dem  Zahnrad 191     bezw.    der Hohlwelle 175 ge  kuppelt ist, dreht sich die Welle 201 wäh  rend der Zeit, in der das Rechenwerk in Ein  griff mit seinen Antriebsrädern gebracht  wird, in Pfeilrichtung     (Fig.    1). Sobald der  volle Umfang der     Nockenscheiben    208, d. h.  deren Kante 310 dabei den Ansatz 309 der  Sperrklinken 3(l4 freigegeben hat, kann die  Bewegung der Antriebsräder 182 einsetzen.

    Sowie dies stattfindet, werden die betreffen  den Räder durch ihre Zahnflanken ihre  Sperrklinken 304 selbst hochwerfen, so dass  deren dachförmige Oberkanten von den     fe-          derbeeinflussten    Kugeln 306 in der ausge  rückten Stellung festgehalten werden, wo  bei der Ansatz 309 dieser ausgerückten Klin  ken auf den verjüngten Teil     bezw.    den klei  nen Radius der     Nockenscheiben    208 zu lie  gen kommt. Die Sperrklinken 304 können  von der Kante 310 bis zu dem Zahn 310'  ausgerückt bleiben, das entspricht einer Ver  drehung der betreffenden Antriebsräder 182  bis zu neun Zähnen. Alsdann wird durch den  Zahn 3111' die zugehörige Sperrklinke 304  wieder eingerückt.

   Die Lücke zwischen dem       Zahn    310' und der     Kante    310"     (Fig.    1) ist  vorgesehen für eine eventuell stattfindende  Zehnerschaltung, in der die jeweilige Sperr-      klinke 304 wieder geöffnet wird. In einem  solchen Falle wird die Klinke nach erfolg  ter Zehnerschaltung durch die Kante 310"  wieder     eingerückt.     



  Die Zählräder<B>183</B> und 184 werden in  ausgerückter Stellung durch eine     federbeein-          flusste    Schiene 311 gegen Verdrehung gesi  chert. Die Schiene 3l.1 ist an ihren beiden  Enden durchbohrt zur Aufnahme je einer       Torsionsfeder    313     (Fig.    1), die um die Stifte  314 der Seitenwände 241 und 242 gewickelt  sind und deren kurze Enden auf der Unter  seite der Traverse 243 des     Rechenwerkrah-          mens    ruhen. Die Federn 313 drücken die  Schiene 311 in die Zahnlücken der Räder  183.

   Die Schiene 311 wird in drei verschie  denen Stellungen des Rechenwerkes ausge  rückt, und zwar in Additionsstellung da  durch,     da.ss    sie mit ihren beiden Enden gegen  die festen Kanten 315 von Schlitzen     (Fig.    22)  der Wangen 233 und 234 des     Zählwerk.schlit-          tens    stösst, in     Subtrali#tionsstellung    dadurch,  dass ihre Enden gegen die Kanten 316 der  selben Schlitze stossen und beim     Ineingriff-          bringen    der Zählräder 184 mit den Zahnstan  gen 218 durch Auftreffen ihrer Enden auf  den untern Teil 317 dieser Schlitze.

   Durch  das Auftreffen der Sperrschiene 311 wird  diese zurückgehalten, während die Zählräder  bei ihrer jeweiligen Einschaltung in ihre  Antriebsorgane sich so weit von der Sperr  schiene entfernen, dass ihre Zähne von der  Sperrschiene 311 freikommen.  



       Umdrehungszählwerk.     Der     Zählwerksschlitten    233, 234 und 237  enthält ausser dem Rechenwerk das Um  drehungszählwerk     214-,    dessen Zählräder  214 auf einer Achse 318 lose aufgereiht sind       (Fig.    22, 23), die von den beiden schwingend  auf den in den Wangen 233 und 234 sitzen  den Ansatzschrauben 321 und 322 gelagerten  Hebeln 319 und 320 getragen wird. Die  Welle 318 ist in den Hebelarm<B>319</B> mit  ihrem angedrehten Ende eingenietet, wäh  rend das andere Ende durch eine in den  Hebel 320 eingenietete Büchse 323 hindurch  geht, mit der sie     verstiftet    ist.

   Zwischen    diese Büchse und das erste Zählrad von links  ist ein Abstandsrohr 324 und zwischen das  erste Zählrad von rechts und den Hebelarm  319 das Abstandsrohr 328 gelegt. Während  das Rechenwerk zwölf Räderpaare enthält,  ist das Umdrehungszählwerk nur achtstellig,  da diese Stellenzahl für das Multiplizieren  und Dividieren praktisch genügt. Die Hebel  319 und 320 werden durch je eine Feder 325  nach oben gezogen, deren anderes Ende an  einem Stift 326 befestigt ist, welche Stifte  in die Wangen 233 und 234 eingenietet sind.  Die obere Lage des Umdrehungszählwerkes  wird durch den untern Teil 327 der Wangen  233 und 234 bestimmt, gegen die die Büchse  323, sowie das Abstandsrohr 328 anschlagen.

    Das Umdrehungszählwerk ist in dem Zähl  werksschlitten beweglich angeordnet, um mit  den Antriebszahnstangen 218 in Eingriff  gebracht werden zu     können.    Dies wird durch  eine     Zusatzbewegung    der Achse 247 ausge  führt, die dann, wie später beschrieben wird,  gegen die senkrechten Arme 329 der Hebel  319 und 320 trifft, und diese entgegen dem  Zuge der Federn 325     verschwenkt.     



  Die Zählräder 214 des Umdrehungszähl  werkes werden durch ein auf der Welle 266       verstiftetes        Ritzel    330 angetrieben     (Fig.    24.  bis 27, 30 bis 32) und die Welle 266 wird  in den hochgebogenen Lagerstellen 332 und  333 einer an den Seitenwänden 170 und<B>171</B>  befestigten Traverse 331 geführt. Auf ihrem  rechten, verlängerten Ende sind das Antriebs  rad 335 und das Sperrad 336     verstiftet.    Ne  ben der Lagerstelle 332 befindet sich die lose  auf der Welle 266 gelagerte     Rastenscheibe     263, die mit dem linken seitlichen Arm 337  eines Teils 338 verbunden ist, der mit     seinem     rechten Arm 339 ebenfalls auf dem Ende der  Welle 266 gelagert ist.

   Die seitliche Lage  dieses Teils,     sowie    der     Rastenscheibe   <B>263</B>  wird durch die auf der Welle     verstifteten     Räder 335 und 336 bestimmt. Die Traverse  331 ist     U-förmig    gebogen und trägt an     ihrem     obern waagrechten Schenkel eine nach unten  reichende Leiste 340     (Fig.    32), durch die die  Zählräder 214 gesperrt werden. In     Fig.    2<B>5</B>  befindet sich. der     Zählwerksschlitten        in        seiner         Ruhelage.

   Die Sperrleiste 340     bezw.    der  obere Schenkel der Traverse<B>331</B> ist mit  einem Einschnitt versehen, durch den das       Ritzel    330 reicht, das in dieser Stellung des       Zählwerksschlittens    in Eingriff mit dem  ersten Zählrad 214 von rechts steht. Das  linke Ende der Sperrleiste 340 reicht dabei  his in das erste Zählrad von links, während  das rechte Ende so lang ist, dass es, wenn  dieses erste Zählrad von links sich in Ar  beitsstellung mit dem     Ritzel    330 befindet,  alle rechts von ihm liegenden Zählräder  sperrt.

   Hierdurch wird erreicht, dass in jeder  Stellung des     Zählwerksschlittens    alle Zähl  räder 214, mit Ausnahme desjenigen, das ge  rade in Eingriff mit dem     Antriebsritzel    330  steht. durch die Leiste 340 gesperrt werden.  



  Der Antrieb der Welle 266 erfolgt durch  die Pleuelstange 341.     (Fig.    26, 27), die durch  die Ansatzschraube 213     (Fig.    18) mit der  Welle 201 verbunden ist. Diese Ansatz  schraube ist. exzentrisch auf der Welle     ar      geordnet und dient daher als Kurbelzapfen  für die Pleuelstange 341, in deren anderes  Ende ein     Schaltzahn    343 eingenietet ist, der  mit dem Antriebsrad 335 zusammenarbeitet.  In der in     Fig.    26 dargestellten Lage wird  die Pleuelstange 341 an ihrem freien Ende  durch den     hochstehenden    Schenkel 344 des  Teils 338 gestützt, wodurch erreicht wird.

    dass während eines Maschinenganges das  Antriebsrad 335     bezw.    die Welle 266 im  entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers in  bezug auf     Fig.    26 verdreht wird: Die Pleuel  stange 341 liegt durch ihr Eigengewicht auf  dem Schenkel 344, sie kann auch gegen ein  Herabfallen durch eine leichte Feder unter  stützt werden. Ihre seitliche Führung erhält  die Pleuelstange durch den Schlitz 345 des  andern hochstehenden Schenkels 346 des  Teils 338     (Fig.    30, 32).  



  Das Umdrehungszählwerk wird in der  hier gezeigten     Maschine    in der gleichen  Weise verwendet wie bei den meisten Vier  spezies-Rechenmaschinen und dient dazu.  Multiplikationen und Divisionen ausführen  zu können. Beim Multiplizieren wird der       Multiplikant    in das     Umdrehungszählwerk       gebracht und die Zählräder nacheinander,  beginnend von der höchsten Stelle des Mul  tiplikanden, durch das     Ritzel    330 auf Null  gestellt, wodurch das Rechenwerk in jeder       Dezimalstelle    den durch die Stangen 218,  219 eingestellten Multiplikator so viel mal  addiert, als es den einzelnen Ziffern des Mul  tiplikanden im Umdrehungszählwerk ent  spricht.

   Beim Dividieren arbeitet das Um  drehungszählwerk entgegengesetzt insofern,  als seine Zählräder 214 nacheinander (von  rechts nach links) um so viel Zähne verdreht  werden, als der Divisor im Dividend enthal  ten ist, wobei der Dividend sich im Rechen  werk     183a',        184w    befindet und der Divisor  auf den Stangen 218, 219 eingestellt ist. In       Fig.    26 sind die Teile dargestellt, um eine  Multiplikation mit der Maschine durchfüh  ren zu können, die mit Bezug auf den An  trieb des Umdrehungszählwerkes dadurch  bestimmt wird, dass die Pleuelstange 341 auf  dem Schenkel 344 liegt.

   Wird nun ein Ma  schinengang ausgelöst, so dreht sich das Rad  205     bezw.    die Welle 201 in Pfeilrichtung,  und die Schraube 213 bewegt die Pleuel  stange nach     unten,    wodurch sie soweit ge  neigt wird, dass der     Schaltzahn    343 in die  Bahn des obersten Zahnes des Rades 335       frommt    und dieses um eine Teilung weiter  bewegt, so dass die Welle 266 im     entgegen-          gesetzten    Sinne des Uhrzeigers gedreht wird.

    Nachdem die Welle 201 eine halbe Umdre  hung vollendet hat und die Schraube nun  den obern Halbkreis beschreibt, wird hier  durch die Pleuelstange 341 gehoben, so dass  der Schaltzahn 343 frei zurückgehen kann,  ohne hierbei das Antriebsrad 335     bezw.    des  sen oberen Zahn zu berühren. Es wird mit  hin bei jeder Umdrehung der Welle 201 das  Antriebsrad 335 um einen Zahn weiterge  schaltet, und zwar so lange, bis die Null  stellung desjenigen Zählrades 214 erreicht  ist, das mit dem     Ritzel    330 gerade in Ein  griff steht. Hierauf wird in später zu be  schreibender Weise die Schaltung des Zähl  werksschlittens     betätigt,    so dass dieser sich  um eine Stelle     weiter    nach links bewegt.  



  Beim     Dividieren        arbeitet    der     Antrieb    für      das Umdrehungszählwerk umgekehrt und  dies wird erreicht dadurch, dass beim Um  schalten des Rechenwerkes auf Subtraktion  durch die     Rastenscheibe    263 auch der mit  ihr fest verbundene Teil 338 umgeschaltet  wird, so dass er die in     Fig.    28 gezeigte Stel  lung einnimmt, in der die Pleuelstange 341  nicht mehr von dem Schenkel 344 getragen  wird, sondern auf dem Grunde des Schlitzes  345 des Schenkels 346 aufliegt. Wenn nun  ein Maschinenspiel einsetzt, so wird durch  die Umdrehung der Welle 201 in Pfeilrich  tung die Schraube 213 sich vorerst wie  der senken und dadurch das freie. Ende der  Pleuelstange 341 heben.

   Der Schaltzahn 343  der Pleuelstange bewegt sich dabei frei über  den obersten Zahn des Rades 335, und nach  dem die erste halbe Umdrehung der Welle  201 vollendet ist und die     Schraube    wieder  hochsteigt, wird hierdurch das freie Ende  der Pleuelstange gesenkt, so dass nunmehr  der Schaltzahn 343 in die Bahn des oben  stehenden Zahnes des Rades 335 tritt und  diesen zurückstösst, so dass die Welle 266  um eine Teilung im Sinne des Uhrzeigers  verdreht wird.  



  In der Ruhelage der     Maschine    ist erfor  derlich, die Welle 266     bezw.    das Antriebs  ritzel 330 zu sperren,     damiii@    der Zählwerks  schlitten unbehindert seitlich bewegt werden  kann. Diese Sperrung wird     bewerkstelligt     durch das auf der Welle 266     aufgekeilte          bezw.        verstiftete    Sperrad 336, in dessen  Zahnlücken sich der umgebogene, mit einer  dachförmigen Endfläche versehene Lappen  347     (Fig.    24, 25) hineinlegt, der sich am  obern Ende eines Hebels 248 befindet, der  mit dem Hebel 257 (256) fest verbunden ist.

    Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei Be  tätigung des Hebels 257 durch die     Kurve     der Scheibe 179 der umgebogene     Lappen    347  in und ausser Eingriff mit dem Sperrad 336  gebracht wird, und dass in Ruhelage der Ma  schine das Sperrad stets blockiert ist. Der  Hebel 348 besitzt einen zweiten Arm, des  sen oberer Teil 349 ebenfalls dachförmig  ausgebildet ist und mit der     Verzahnung    238  des     Zählwerksschlittens    zusammenarbeitet.    <I>Einstellung des</I>     Zählwerksschlittens.     



  In der in     Fig.    25 gezeichneten Lage be  findet sich der     Zählwerksschlitten    in Ruhe  stellung, in der seine linke Wange 234 durch  die Feder 351 gegen den Abstandsring 352  gezogen wird, der auf der Achse<B>231</B> sitzt.  Das eine Ende der Feder 351 ist durch den  Bolzen 353 an der Sperrklinke 240 befestigt  und ihr anderes Ende durch den Bolzen 354  an der Schiene 237 des     Zählwerksschlittens.     Beim Multiplizieren und Dividieren ist es  erforderlich, den     Zählwerksschlitten    ganz  nach rechts zu bewegen. Dies     wird    durch  den Winkelhebel 355,     356'bewerkstelligt,    der  auf dem Bolzen 357 schwingend gelagert ist       (Fig.    33 bis 36).

   Dieser Bolzen ist in einem       umgebogenen    Lappen 358 der     Gestellwand     82 eingenietet     (Fig.    52). Mit dem kurzen  Hebelarm 356 ist durch die Schraube 359  eine Stossstange 360 gelenkig verbunden, die  mit dem Stift 361 des auf der Welle 77     auf-          gekeilten    Hebels 362 zusammenarbeitet. Auf  der in die Wand 82 geschraubten Ansatz  schraube 363 ist     ein    Winkelhebel 364 dreh  bar gelagert, der     sattelförmig    gebogen ist,  um eine breite Lagerung zu erhalten. Der  senkrechte Schenkel 365 des Sattels liegt  gegen     die    Seitenwand 82 und der Winkel  hebel 364 selbst gegen den Schraubenkopf.

         In    den Zwischenraum des Sattels reicht ein  mit drei     Stufen    versehener Lenker 366, des  sen oberes Ende durch die Ansatzschraube  367     gelenkig        mit    der Stange 364 verbunden  ist. Der Lenker 366 wird durch seinen  Schlitz 368 auf dem in den     obern    Arm des  Hebels 364 genieteten Stift 369 geführt, und  es ist eine Feder 370 vorgesehen, die das  Bestreben hat, den Lenker stets gegen den  Schaft der     Ansatzschraube    363 zu halten.

    Das andere Ende der Feder 370 ist an einem  ortsfesten, im     untern    Teil der Maschine an  geordneten Stift 371 aasgelenkt, wodurch die  Feder bestrebt ist, den Lenker 366 auch nach       unten    herunterzuziehen.  



  Der Winkelhebel 364 besitzt einen um  gebogenen Lappen 372, der mit dem Haupt  steuerhebel 294 zusammenarbeitet und dazu  dient, den Lenker 366 auf     eine    der drei Stu-           fen    373, 374 oder 375     einzustellen.    In     Fig.     50 ruht der Lenker 366 mit der Stufe 373  auf der Ansatzschraube 363 und hält da  durch die Stange 360 so hoch, dass ihre Kante  360' aus der Bahn des Stiftes 361 liegt.

   Wie  bereits beschrieben, erfährt die Welle 7 7  während eines Maschinenspiels     eine    Verdre  hung von ungefähr 90 Grad und wieder     züi-          rück.    In     Fig.    50 befindet sich die Welle       bezw.    der Stift 361 in Ruhelage. Wird nun  ein Maschinenspiel ausgelöst und die Welle  77 in Pfeilrichtung verdreht, so wird die  Stange 360 durch den Stift 361 nicht beein  flusst.     Fig.    50 stellt die Lage der Stange  360 dar, die diese einnimmt, wenn die Ma  schine in Ruhestellung ist oder wenn mit  dem Rechenwerk der Maschine addiert oder  subtrahiert wird.  



  Wenn die Stufe 373 des Lenkers 366 auf  der Ansatzschraube 363 bei Ruhelage der  Maschine aufliegt, so wird der Lenker 366,  um eine Multiplikation oder Division mit  der Maschine auszuführen, durch den Win  kelhebel 364 so verstellt, dass er durch die  Feder 370 auf die Stufe 375 heruntergezo  gen wird     (Fig.    33). Die Verstellung des  Winkelhebels 364 geschieht dabei durch den       Hauptsteuerhebel    294. was später beschrie  ben wird.

   Durch das Senken des     Lenkers     366 hat sich die Stange 360 mit ihrem     vor-          dern    Ende vor den Stift 361 gelegt und wird  nun beim Verdrehen der Welle 77 zurück  gedrängt, wodurch unter     Vermittlung    des  Winkelhebels 355. 356 der     Zählwerksschlit-          ten    ganz nach rechts verschoben wird, da der  Arm 355 gegen die linke Kante der Schiene  237, die die Längswand des Schlittens bil  det, drückt. In     Fig.    33 ist die Stellung  gezeigt, in der die Stange 360 am weitesten  zurückgedrückt ist und der Stift 361 gerade  die untere Kante 360' freigeben will.

   Die       federbeeinflusste    Sperrklinke 240     befindet     sich dann etwas vor dem letzten Schaltzahn  239, und sobald der Stift 361 bei Weiter  verdrehung der Welle 77 die Stange 360  freigibt, wird der     Zählwerksschlitten    durch  seine Feder 351 wieder etwas zurückgezogen,  bis der erste     SchaItzabn    359 von links auf    die Sperrklinke 240 auftrifft. Jetzt setzt das  eigentliche Rechnen der Maschine und das  selbsttätige Zurückschalten des Zählwerks  schlittens in seine Ruhelage ein. Bei dem  Zurückschalten des     Zählwerksschlittens    ge  ben auch die Mittel, durch die der Winkel  hebel 364 eingestellt wurde, diesen wieder  frei, so dass er durch den Zug der Feder 370  wieder in seine Ruhelage zurückgezogen  wird.

   Diese Feder hatte bereits die Stange  360 nach der Freigabe durch den Stift 361  in ihre linke Endstellung zurückgezogen.  Wenn nun die Welle 77 ebenfalls in Ruhe  lage     zurückgeht,    trifft der Stift 361 auf die  untere Kante der Stange 360 und hebt diese  so hoch, dass der Lenker 366 wieder mit sei  ner     untersten    Stufe 373 auf die Ansatz  schraube 363 zu ruhen kommt.  



  In     Fig.    35 befindet sich der Lenker mit  seiner zweiten Stufe 374 auf der Ansatz  schraube 363. Diese     Einstellung    wird durch  ein entsprechendes     Verschwenken    des Win  kelhebels 364 durch den     Ilauptsteuerhebel     294 erzielt, kann aber auch durch Mittel er  folgen, die während des Summendruckens  die Einstellung selbsttätig vornehmen, was  ebenfalls später beschrieben wird. Die Ein  stellung     ist    notwendig, um     Resultate    mit  Bezug auf ihre     Kommastellung    richtig     ab-          drucken    zu können.

   Im vorliegenden Falle  ist die     Einrichtung    so getroffen, dass durch  die     in        Fig.    35     gezeigte        Einstellung    der     Zähl-          werksschlitten    beim Resultatdruck derselbe  um zwei Stellen nach     rechts    verschoben wird.

    um     ein        Resultat    mit zwei Stellen hinter dem  Komma zu     erhalten.    Die Einrichtung kann  natürlich auch so     getroffen    werden dadurch,  dass beispielsweise die     Stufe    374 verschieb  bar gemacht wird oder eine besondere Stufe  vorgesehen     wird,    dass auch     Resultate    mit  grösserer Stellenzahl hinter dem Komma ge  druckt werden können.     In    solchen Fällen  würde der     Zählwerksschlitten    beim Resultat  drucken um eine entsprechend grössere  Strecke nach     rechts    bewegt werden.

       Fig.    35  und 36 zeigen die beschriebenen Teile in der       Stellung,    in der die Stange 360 durch den  Stift 361 so weit     zurückgedrückt        ist,    dass      der     Zählwerksschlitten    um reichlich zwei  Teilungen nach rechts bewegt wurde. Bei  Weiterverdrehung der Welle 77 wird der  Stift 361 die Stange 360 sofort freigeben  und der     Zählwerksschlitten    durch die Feder  351 zurückspringen, bis der zweite Schalt  zahn 239 auf die Sperrklinke 240 auftrifft.

    Nach erfolgtem Abdruck des Resultates wird  durch später zu beschreibende     Mittel    die  Klinke 240 ausgerückt, so dass der     Uhl-          werksschlitten    in seine Ruhelage zurück  springt. Die Stange 360 wurde, nachdem der  Stift 361 sie freigegeben hat, bereits durch  die Feder 370 wieder in ihre linke Endlage  zurückgezogen, und wenn nun die Welle 77  sich wieder in ihre     Endlage    bewegt, so trifft  der Stift 361 wieder unter die Unterkante  der Stange 360 und hebt diese so hoch, dass  der Lenker 366 mit seiner untersten Stufe  373 wieder auf die Schraube 363 zu ruhen  kommt. Alle Teile befinden sich dann wie  der in ihrer Ausgangsstellung.  



       Selbsttätiges        Zurückschalten   <I>des</I>     Zählwerks-          schlittens   <I>bei Division (allgemein).</I>  Bevor auf die Mittel für das selbsttätige  Zurückschalten des     Zählwerksschlittens    wäh  rend der Multiplikation und Division ein  gegangen wird, soll anhand eines Zahlen  beispiels     (Fig.    73) und der schematischen  Darstellungen A bis J die Schlittenverschie  bung bei Division dem Prinzip nach erläu  tert werden. Bei A befindet sich der Zähl  werksschlitten zunächst in Ruhelage, das  heisst seine Zahnräder 183, 184 stehen den  Zahnrädern 182     bezw.    den Zwischenrädern  226 gegenüber.

   Um 374,19 durch 1,23 zu  dividieren, wird zuerst der Dividend 374,19  durch die Zifferntasten eingesetzt und die  Operationstaste 3 (Divisionstaste) gedrückt,  worauf der Dividend während des Maschi  nenganges zum Abdruck gelangt. Durch das  Drücken der Operationstaste 3 werden     aber     auch die Steuerorgane (355 bis 375) veran  lasst, den     Zählwerksschlitten    um zwei Stellen  nach rechts zu führen. Jetzt werden die  Zählräder 183 und 184 in Eingriff mit ihren  Antriebsorganen gebracht und der Dividend    374,19 in das Rechenwerk aufgenommen,  und zwar beginnend mit der     dritten    Stelle  von rechts (siehe A). Darauf     wird    der Divi  sor<B>1,23</B> getastet und die Operationstaste 1  (Summentaste) betätigt.

   Hierdurch wird die  Maschine wieder in Gang gesetzt und der  Divisor gedruckt, sowie die     Steuerung    des       Zählwerksschlittens    so beeinflusst, dass dieser  seine äusserste rechte Lage einnimmt (siehe  B). Da das Rechenwerk zwölfstellig ist, der       Zählwerksschlitten    aber um sieben Stellen  nach rechts verschoben wurde, verbleiben für  den Divisor fünf Stellen, denn nur die fünf  ersten Stellen des Rechenwerkes stehen den       Antriebsorganen    gegenüber.  



  Es muss hier darauf     hingewiesen    werden,  dass durch die Betätigung der Taste 1 die  Maschine in Gang gesetzt wird und so lange  läuft, bis die Aufgabe vollkommen ausge  rechnet     und    gedruckt ist. Der     eingesetzte          Dividend    wird von rechts nach links schritt  weise von Dezimalstelle zu Dezimalstelle  unter den Divisor gebracht und solange die  sem eine kleinere Zahl, als er selbst ist, ge  genübersteht, wird der     Zählwerksschlitten,     wie bei     Rechenmaschinen    mit automatischer  Division allgemein bekannt ist,     schrittweise     weitergeschaltet, bis dem Divisor     eine    grö  ssere Zahl gegenübersteht.

   Das     schrittweise     Schalten des     Zählwerksschlittens        wird    be  kanntlich dabei durch die     Zehnerschaltklin-          ken    des Rechenwerkes gesteuert, ebenfalls  das erforderliche Umschalten des Rechen  werkes. Solange die dem Divisor gegenüber  stehende Zahl kleiner ist als der Divisor  selbst, versucht die Maschine,<B>1,23</B> zu sub  trahieren.

   Da diese Ziffer aber nicht in der  ihr gegenüberstehenden Zahl enthalten ist,  veranlasst die stattgefundene Zehnerschal  tung     eine    Umschaltung des Rechenwerkes  auf Addition, und die Zahl. 1,23 wird wieder  addiert, wodurch die     Zehnerschaltklinken     wieder zur Arbeit gelangen und eine Um  schaltung auf Subtraktion und     gleichzeitige     Weiterschaltung des Rechenwerkes     bezw.    des       Zählwerksschlittens    um eine Stelle nach  links hervorrufen. Diese an sich bekannte      Arbeitsweise erfolgt bei<I>B, C</I> und<I>D.</I> Bei  E steht dem Divisor die Zahl 374 gegenüber,  und die Maschine beginnt zu subtrahieren,  bis die dem Divisor gegenüberstehende Zahl  wieder kleiner ist als der Divisor selbst.

    <B>1,23</B> ist in 374 dreimal enthalten, und es  verbleibt im     Rechenwerk    nach dieser drei  maligen Subtraktion die Ziffer 5 dem Divi  sor gegenüber. Der Versuch, 1,23 hiervon zu  subtrahieren, zieht wieder die soeben be  schriebene selbsttätige     Zählwerksumstellung     auf Addition und wieder zurück unter  gleichzeitiger Schaltung des     Zählwerksschlit-          tens    nach sich. Es sei noch bemerkt, dass  der Antrieb des Umdrehungszählwerkes stets  im Sinne der jeweiligen     Stellung    des Re  chenwerkes erfolgt.

   Das jeweils in Arbeits  stellung befindliche     Umdrehungszählrad    214  wird mithin beim Subtrahieren in die eine  und bei Addieren in die andere Richtung  verdreht, so dass es, wenn nur je eine der  beiden Bewegungen ausgeführt wird, hierauf  wieder seine Nullage einnimmt. Bei F,  wurde das betreffende     Umdrehungszählrad     im ganzen um vier Zähne verdreht. Da je  doch der letzte Subtraktionsgang lediglich  ein Versuch war und durch einen Additions  gang des Rechenwerkes korrigiert wurde.  wurde auch das     Umdrehungszählrad    wieder  um eins zurückgedreht, so dass es nun die  Ziffer 3 enthält.

   Durch die Weiterbewe  gung des Schlittens befindet sich bei F jetzt  die Zahl 51 dem Divisor gegenüber, und es  erfolgt das gleiche Spiel: Subtraktionsver  such,     Korrigieren    dieser Subtraktion durch  Addition und wiederum Umschalten des Re  chenwerkes auf Subtraktion unter gleichzei  tigem     Weiterschalten    des     Zählwerksschlit-          tens.    Das Umdrehungszählwerk enthält dann  die Ziffer 30. Bei G steht dem Divisor die  Zahl 519 gegenüber, in der er viermal ent  halten ist, so dass die Maschine fünf Sub  traktionen mit 1,23 ausführt, die letztere  aber wieder durch Addition korrigiert, so  dass das Umdrehungszählwerk nunmehr die  Zahl 304 aufweist.

   Bei dem     Wiederumschal-          ten    auf Subtraktion erfolgt die Weiterbewe  gung des     Zählwerksschlittens,    so dass bei H    die Zahl 270 dem Divisor gegenüber steht,  aus der dieser dreimal subtrahiert wird. Da  der Divisor jedoch nur zweimal     hierin    ent  halten ist, erfolgt wieder die bekannte Kor  rektur, so dass das Umdrehungszählwerk nun  mehr 3042 aufweist. Der in den dem Divi  sor gegenüberstehenden Stellen verbleibende       Rest    24 wird durch die Weiterbewegung des       Zählwerksschlittens    um das Zehnfache er  höht (siehe J), und das Subtrahieren setzt  wieder ein.

   Der Divisor wird von 240 zwei  mal subtrahiert, jedoch der zweite Subtrak  tionsgang muss wieder korrigiert werden, so  dass das Umdrehungszählwerk als Quotient  jetzt 30421 enthält. Der     Zählwerksschlitten     ist bei J in seiner linken Endstellung ange  langt, und in dieser verursacht das Umschal  ten des Rechenwerkes auf Addition und wie  der zurück auf Subtraktion die Ausschal  tung des Rechenvorganges der Maschine.  



  Die Maschine ist, wie später beschrieben  wird, mit einer selbsttätigen Steuerung aus  gerüstet, die das Druckwerk veranlasst, so  fort nach beendigtem Rechenvorgang das  Resultat selbsttätig zum Abdruck zu brin  gen. Das     Resultat        bezw.    der Quotient ist im  vorliegenden Falle 304,21 mit dem im Zähl  werk verbliebenen Rest 1,17. Die Steuerung  des Druckwerkes ist so eingerichtet, dass zu  erst der Rest gedruckt wird, jedoch nicht in  seiner vollen Stellenzahl, sondern mit um  zwei Stellen nach rechts verschobenem Zähl  werksschlitten wie bei A, so dass als Rest  nur die Ziffer 1 zum Abdruck gelangt und  gleich im Anschluss hieran, wobei der Zähl  werksschlitten in seine linke Endstellung  zurückgeht, der volle, im Umdrehungszähl  werk enthaltene Quotient 304,21.  



  Es ist ersichtlich, dass bei dem selbsttäti  gen Abdrucken des Restes durch die Ver  schiebung des     Zählwerksschlittens    um zwei  Stellen nach rechts die zwei letzten Stellen  der sich ergebenden vier Stellen hinter dem  Komma in Fortfall kommen, da in dieser       Stellung    des     Zählwerksschlittens    diesen bei  den Stellen keine Typenträger zur Verfü  gung stehen. Die beiden Stellen werden  lediglich durch zwei besondere     Zahnstangen              218,    219 während des Abdruckens des Re  stes auf Null gestellt.

   Wenn die Maschine  eingerichtet wird, statt mit zwei mit drei  Stellen hinter dem Komma zu rechnen, bei  spielsweise bei Meter- und kg-Rechnung,  deren Multiplikationen sechs Dezimalstellen  ergeben, wird der     Zählwerksschlitten    nicht  um zwei, sondern um drei Stellen nach  rechts bewegt, und es sind dann auch statt  zwei zusätzlichen Zahnstangen deren drei  vorgesehen, um die überschüssigen Stellen  des Restes, der sich bei Division ergeben  sollte, auf Null zu stellen.  



       Hauptsteuerhebel        294   <I>für die</I>     Einstellung     <I>der</I>     Operationen.     



  Es wurde im vorgehenden der Haupt  steuerhebel 294 mehrfach erwähnt, der mit  einem     segmentförmigen    Hebel 376 gelenkig  verbunden ist     (Fig.    46 bis 49). Letzterer  ist auf der Welle 377     aufgekeilt,    die zwi  schen den     Gestellwänden    14 und 15 der Ta  statur drehbar angeordnet ist.

   Auf dem an  dern Ende der Welle ist ein Hebel 378       (Fig.    2)     verstiftet,    und zwischen diesen bei  den Hebeln 376 und 378 eine durchgehende  Schiene 1028     (Fig.    96) gelenkig angeordnet,  die mit den Operationstasten 1 bis 6 zusam  menarbeitet, und zwar derart, dass diese  Schiene, die mit Stufen versehen ist, sich  federnd auf die jeweils gedrückte Opera  tionstaste einstellt, wie später noch näher  beschrieben wird.  



  Durch die genannten Operationstasten  wird stets die Maschine in Gang gesetzt und  der Hebel 376 entriegelt, so dass er sich       bezw.    die mit Stufen versehene Schiene auf  die jeweils gedrückte Operationstaste einstel  len kann.  



  Das     Ingangsetzen    der     Maschine    erfolgt  durch     einen    Hebel 478     (Fig.    1), der mit sei  nen umgebogenen Seitenteilen 479 auf einer  Welle 480 starr     befestigt    ist, die zwischen  den beiden     Gestellwänden    14 und 15 dreh  bar gelagert ist.

   Der Hebel 478 reicht in die       Bahn    sämtlicher     Operationstasten,    durch die  die Maschine in Gang gesetzt werden soll,    so dass diese     ihn    mit ihrem Ansatz 481     ver-          schwenken,        wobei    der Hebel mit seinem aus  Isolierstoff hergestellten Teil 482 den in der  Maschine angeordneten Kontakt 483 für den  Motor schliesst. Hierdurch wird der Motor  sofort in Tätigkeit gesetzt und mit ihm auch  die mit der Welle 136 fest verbundene Welle       l_97        (Fig.    7).

   In     Fig.    46 befindet sich der  Hebel 376 in seiner Ruhelage; er kann bis  in die mit 379' bezeichnete Lage     verschwenkt     werden. Die einzelnen Teilstriche zeigen die  Stellungen, die der Hebel einnehmen wird  bei     Betätigung    der jeweiligen Operations  tasten für Addition, Subtraktion, Division,  Summe und Multiplikation. Der Hebel 294.  der durch den Bolzen 379 mit dem Hebel  376 verbunden ist, ist,     um        eine    breite Lage  rung auf diesem Bolzen zu haben, sattelför  mig umgebogen und wird gegen     Herabrut-          schen    von diesem Bolzen durch einen federn  den Ring 380 gesichert, der in einer Nute  des Bolzens liegt.

   Das linke, plattenartige  Ende des Hebels 294 ist mit einem Schlitz  381 versehen, in den die Welle 197 und die  Rolle 382 hineinragen. Die beiden untern  Langlöcher dieses Teils des Hebels dienen  hauptsächlich dazu, sein Gewicht zu vermin  dern. Durch die Rolle 382 kann dieser breite  Hebelteil auf- und niederbewegt werden, wo  bei er seitlich von an der     Gestellwand    82 be  festigten, hier nicht gezeichneten Teilen ge  führt wird, die gleichzeitig eine Längsbewe  gung des Hebels um die Strecke 379, 379'  zulassen.

   Auf dem Hebel 294 ist ein Schie  ber 383 mit seinen Langlöchern 384, 385 und  386 auf Stiften     bezw.        Ansatzschrauben    glei  tend gelagert, der eine Kurve 387 enthält,  durch die er auf dem     Hauptsteuerhebel    294  verschoben werden     kann..    Der Hauptsteuer  hebel, sowie der auf ihm     befestigte    Schieber  sind mit Anschlägen versehen, durch die die  zur Steuerung der Maschine erforderlichen  Operationshebel, worauf schon mehrfach hin  gewiesen wurde, betätigt werden.

   In dem  Schlitz 381     befindet    sich ein umgebogener  Lappen 388, der mit dem umgebogenen Ende  eines     Kupplungshebels    199 zusammenarbei  tet, der auf dem Bolzen 389, der in den He-           bel    390 eingenietet ist, drehbar gelagert ist.  Der Hebel 390 ist     mit    einer Nabe lose auf  der Welle<B>197</B> gelagert und     trägt    die Rolle  <B>382,</B> durch die der     Hauptsteuerhebel    294 ge  hoben und gesenkt wird. Das andere, eben  falls umgebogene Ende 391 des Kupplungs  hebels greift in die Zahnlücken des Rades  198, sobald das zuerst erwähnte Ende durch  den Lappen<B>388</B> freigegeben wird.

   Zu die  sem Zwecke ist um den Bolzen 389 eine Tor  sionsfeder (hier nicht     gezeichnet)    gewickelt,  die stets das Bestreben hat, das Ende 391  in Eingriff mit dem     Rade    198 zu bringen.  Aus F     ig.    46 ist ohne weiteres ersichtlich,  dass bei Betätigung einer der Operations  tasten 1 bis 6 die Freigabe des Kupplungs  hebels durch den Lappen 388 sofort erfolgt,  da der Hebel 294 dann infolge des Zuges  einer hier nicht gezeichneten Feder nach  links bewegt wird.

   Da die Welle 197 unmit  telbar mit dem motorischen Antrieb der Ma  schine in Verbindung steht und sich daher  nach Betätigung einer der Operationstasten  sofort in Pfeilrichtung dreht, wird nach     Ein-          drückung    des Endes 391 in das Rad 198 die  Rolle 382 nach oben bewegt, wodurch auch  der     Hauptsteuerhebel    294 gehoben wird       (Fig.    49), der sich sofort wieder senkt, so  bald die Rolle ihre höchste Stellung verlässt  und wieder in ihre Ausgangsstellung     (Fig.     46) zurückgeht.

   Auf einem Bolzen 392 der       Gestellwand    82 ist ein durch die Feder 393  beeinflusster Hebel 396 drehbar gelagert       (Fig.    49), der durch seine von einem orts  festen Bolzen 394 getragene Feder an den  Bolzen 395, der in die Seitenwand 82 genie  tet ist, herangezogen wird, wenn der Hebel  294 sich ausser Ruhelage befindet. Der He  bel 396. der zwischen der Seitenwand 82  und dem nach oben ragenden Teil des He  bels 294 liegt, ist an seinem obern Ende 397  zweimal im Winkel gebogen, so dass dieser  Teil hinter dem Hebel 294 wieder herunter  reicht. Dieser nach unten reichende Teil des  Hebels ist noch einmal umgebogen und bil  det den Lappen 398, der als Anschlag für  das eine Ende des Kupplungshebels 199  dient, wenn der Hebel 294 eine Linksbewe-         gung    ausgeführt hat.

   Durch diesen An  schlag wird das Ende 391 wieder ausgelöst,  so dass die     Rolle    382 dann wieder die in       Fig.    46 gezeichnete Lage einnimmt. Das  linke Ende des     Hauptsteuerhebels    294 ist  dann durch die Rolle 382 und die Welle 197  in seiner Höhenstellung gesichert, da die  Rolle an der untern und die Welle an der  obern     Kante    des Schlitzes 381 anliegen.  



  Der     Hauptsteuerhebel    294 bleibt bis zur  Beendigung der jeweils eingestellten Rechen  aufgabe in seiner Linkslage, und es sind  Mittel, die später beschrieben werden, vor  gesehen, die ihn dann in seine Ruhestellung  zurückführen. Es sei nur noch darauf hin  gewiesen, dass bei diesem Zurückführen in  die Ruhestellung, nachdem der linke Teil des  Hebels 294 gesenkt wurde, sein umgebogener  Lappen 388 gegen den umgebogenen Lappen  398 des Hebels 396 trifft und diesen so weit  zurückdrückt, dass er das zugehörige Ende  des Kupplungshebels 199 freigibt, das denn  von dem Lappen 388     (Fig.    46) wieder ge  halten wird.  



  Der auf dem     Hauptsteuerhebel    294 ange  ordnete Schieber 383 erhält seine Einstel  lung durch einen auf der Ansatzschraube  399 drehbar     gelagerten    Hebel 400     (Fig.    46),  dessen rechtes Ende den Stift 401 trägt, der  in die Kurve 387 des Schiebers hineinreicht,  während das obere Ende des Hebels 400 mit  Rasten versehen ist, in die sich die Rolle 402  eines Hebels 404, durch die Feder 403 be  einflusst, hineinlegt.     Der    Hebel 404 ist auf  der Ansatzschraube 405 drehbar gelagert,  die, wie die Ansatzschraube 399, in den He  bel 294 eingeschraubt ist.

   Der Hebel 400  besitzt zwei umgebogene Lappen 406 und  407, die mit den Ausschnitten einer orts  festen Schiene 408 zusammenarbeiten, die  mit ihren     Füssen    409 und 410 auf der Grund  platte der Maschine befestigt ist. Durch die  Aufwärtsbewegung des Hebels 294 wird  beim Auftreffen des umgebogenen Lappens  406 gegen die Schiene 408 der Schieber 383  auf dem Hebel 294 nach links bewegt, da  der Stift 401 in den     obern    Teil der Kurve  387 tritt, während beim Auftreffen des um-      gebogenen Lappens 407 gegen die Schiene  408 der bewegliche Schieber 383 auf dem  Hebel 294 nach rechts bewegt wird, da  dann der     Stift    401 in den     untern    Teil der  Kurve gleitet.

   Die in     Fig.    46 gezeichnete       Mittellage    erhält der Hebel 400 durch das  gleichzeitige Auftreffen seiner beiden um  gebogenen Lappen 406 und 407 auf der  Schiene 408. Die jeweilige Lage des Hebels  400 wird durch seine Rasten gesichert, in  die sich die Rolle 402 federnd einlegt.  



  Auf dem     Hauptsteuerhebel    294 ist ein  Führungskamm 411     aufgenietet,    dessen  Zahnlücken mit dem     umgebogenen    Lappen  412 der Schiene 408 zusammenarbeiten. Die  Zähne 47.3 sind oben dachförmig, und die  untere Kante des umgebogenen Lappens 412  ist ebenfalls dachförmig gehalten, um leich  ter in die Zahnlücken eingreifen zu können.  Durch den Lappen 412 und die Zahnlücken  des Kammes 411 erhält der Hauptsteuer  hebel 294 bei seiner Aufwärtsbewegung die  genaue Einstellung.  



       Zurückschalten   <I>des</I>     Zählwerlcsschlittens     <I>bei Division.</I>  



       Tim    die selbsttätige Linksschaltung des       Zählwerksschlittens    bei Division zu bewerk  stelligen, ist auf der in den Seitenwänden  170 und 171 gelagerten Welle 232     (Fig.    39,  40) ein Steuerkörper 414 angeordnet, der mit  seinen seitlichen Armen 415 und 416 lose  auf ihr gelagert ist. Zwischen dem Arm 416  und der auf der Welle 232     verstifteten    Kur  venscheibe 255 ist eine Druckfeder 417 an  geordnet, die stets das Bestreben hat, den  Steuerkörper 414 nach links zu bewegen.  Diese     Linksbewegung    wird durch den um  gebogenen Lappen     41.8    des Steuerkörpers be  grenzt, indem dieser gegen die Seitenwand  171 auftrifft.

   Der kurze Arm 415 des Steuer  körpers besitzt einen umgebogenen Lappen  419, der mit dem obern Ende 299 einer Zeh  nerschaltklinke zusammenarbeitet, während  der nach unten ragende längere Arm 416  mit seinem umgebogenen Lappen 420 einen  Winkelhebel 421     (Fig.    37, 38) beeinflusst,  der auf dem festen Bolzen<B>281</B> der Seiten-    wand 171 drehbar gelagert ist.     Das    linke  Ende 422 des Winkelhebels arbeitet mit  einem auf der Hohlwelle 175     verstifteten     Zahn 423     (Fig.    17) zusammen, und es ist  auf dem ortsfesten Stift 424 eine Feder 425  befestigt, durch die der Winkelhebel stets  an den Lappen 420 des Schaltkörpers gezo  gen wird.

   An den Hebelarm 421 ist durch  die Ansatzschraube 426     ein.    mit den Ansät  zen 427, 428 und 429 versehener Teil schwin  gend gelagert, der einen nach oben ragenden  Arm 430 besitzt. An demselben Stift 431  des Winkelhebels 421, 422, an dem die Fe  der 425 aasgelenkt ist, ist     eine    weitere Feder  432     befestigt,    deren anderes Ende an dem  Arm 430 aasgelenkt ist     und    diesen dadurch  stets im entgegengesetzten Sinne des Uhr  zeigers zu     verschwenken    sucht.

   In der in       Fig.    37 gezeigten Stellung wird die     Ver-          schwenkung    durch den Ansatz 427 aufge  halten, der gegen den     obern    Arm 433 einer  Kastenscheibe 434 trifft, die auf der in der  Seitenwand 177.     befestigten    Ansatzschraube  435 drehbar gelagert ist. Die Kastenscheibe  kann zwei verschiedene Stellungen einneh  men,     und    auf einem ortsfesten Bolzen 438  ist ein durch die Feder 439 beeinflusster He  bel 437     schwingend    gelagert, der die Rolle  436     trägt    und die Kastenscheibe mit dieser  Rolle in ihrer jeweiligen Lage sperrt.  



  Der     Steuerkörper    414 würde     in    der in       Fig.    39 gezeichneten Lage durch seinen Lap  pen 419 mit der sechsten     Zehnerschaltklinke     von rechts zusammenarbeiten. Es ist jedoch  ein Lappen 440 vorgesehen, durch den er um  einen     Schritt    nach rechts entgegen der Wir  kung der Feder 417 durch den Zählwerks  schlitten gehalten wird, wenn dieser sich in  seiner äussersten rechten Lage     befindet    (siehe  B des     Zahlenbeispiels        in        Fig.    73), so dass  der Lappen 419 dann mit der     fünften    Zeh  nerschaltklinke von rechts zusammenarbeitet.  



  Bei der     Lösung    der in     Fig.    73 gezeigten  Rechenaufgabe arbeiten die beschriebenen  Teile wie folgt: Es wird der Dividend 374,19  auf den Zifferntasten angeschlagen und die  Divisionstaste 3     niedergediückt,    wodurch die  Maschine in Gang gesetzt     wird.    Durch den           Hauptsteuerhebel    294 wird der Winkelhebel  364 so     verschwenkt,    dass der Lenker 366 die  in     Fig.    35 dargestellte Lage einnimmt, wo  durch der     Zählwerksschlitten    um zwei Stel  len nach rechts befördert wird.

   Gleichzeitig  wurde durch das Auftreffen des Haupt  steuerhebels 294 auf den umgebogenen Lap  pen 292 die Operationsklinke 286     (Fig.    26,  37)     verschwenkt,    wodurch das Rechenwerk  auf Addition eingestellt ist, so dass der Di  vidend additiv im Zählwerk aufgenommen  wird, und zwar beginnend mit der dritten  Stelle von rechts (siehe A). Die     R.asten-          scheibe    434 wurde vermittelst des in ihm  fest eingenieteten Stiftes 441 durch den       Hauptsteuerhebel    294 ebenfalls     verschwenkt,     so dass die Rolle 436 die Scheibe dann in der  andern Rast sichert.

   Der nach oben ragende  Arm 433 hat dabei den Ansatz 427 freige  geben, und die Feder 432 zieht den Hebel  arm 430 nun soweit heran, bis dieser gegen  den Stift 442 trifft, der in den Umschalt  arm<B>273</B>     (Fig.    26 und 28) eingenietet ist.  Hierauf werden der     Hauptsteuerhebel    294,  sowie der Einstellschlitten 18 bis 21 durch  noch zu beschreibende Mittel wieder in ihre  Ruhelage zurückgebracht, wodurch der  Gang der Maschine ebenfalls ausgeschaltet  wird. Nun wird der Divisor auf der Tastatur  angeschlagen und die Operationstaste 1 nie  dergedrückt, die die Maschine wieder in  Gang setzt. Die Schienen 50     bezw.    die Zahn  stangen 218, 219 stellen sich den jeweiligen  Ziffern des eingesetzten Divisors entspre  chend ein.

   Der     Hauptsteuerhebel    294 betä  tigt den Winkelhebel 364, so dass der Lenker  366 die in     Fig.    33 gezeichnete Lage ein  nimmt. wodurch der     Zählwerksschlitten    in  seine äusserste rechte Lage gelangt ist  (siehe B). Ausserdem wurde durch das Auf  treffen des     Hauptsteuerhebels    294 gegen  den Lappen 293 die Operationsklinke 287       verschwenkt        (Fig.    28, 37), so dass das Re  chenwerk auf Subtraktion umgeschaltet  wurde. Jetzt bleibt die Rechenvorrichtung  so lange in Tätigkeit, bis der Zählwerks  schlitten durch schrittweises     Linksschalten     seine Ausgangsstellung wieder erreicht hat.

      Das     Linkssehalten    des     Zählwerksschlittens     erfolgt so lange, als dem Divisor eine klei  nere Zahl, als er selbst darstellt, gegenüber  steht.  



  Durch die     rechte    Endlage des     Zählwerks-          schlittens    wurde der Steuerkörper 414       (Fig.    39) verschoben, so dass er mit der  fünften     Zehnerschaltklinke,    von     rechts    ge  sehen, in Arbeitsgemeinschaft steht.

   Wird  nun     versucht,    den Divisor 1,23 von einer  kleineren Zahl zu subtrahieren, so kommen  bekanntlich alle     Zehnerschaltklinken,    soweit  das Zählwerk nach     links    reicht, zur Betäti  gung und die letzte Klinke, in diesem Falle  die fünfte von rechts,     verschwenkt    dabei mit  ihrem rechten obern Ende 299 durch Auf  treffen desselben auf dem Lappen 419 den  Steuerkörper 414     (Fig.    37), dessen unterer  Lappen 420 den Hebel 421 im Sinne des  Uhrzeigers verdreht, so dass der kurze He  belarm mit seinem Ende 422 in die Bahn  des Zahnes 423 gelangt und von diesem mit  genommen wird bis in die     mit    422' bezeich  nete Lage, wo der Zahn von dem Arm wie  der abrutscht.

   Bei der Einstellung des Re  chenwerkes auf Subtraktion ist der Stift 442       (Fig.    28, 37) in die mit 442' angedeutete  Stellung     gelangt,    wodurch der     Hebelarm    430  durch die Feder 432 soweit verdreht wurde,  dass der     untere    Ansatz 429 in die Bahn des  umgebogenen     Lappens    290 kam.

   Durch das       Verschwenken    des Winkelhebels 421 und  422 unter     Vermittlung    des Zahnes 423 wird  mithin durch Auftreffen des Ansatzes 429  auf den Lappen 290 die Operationsklinke  286     verschwenkt    und das Rechenwerk auf  Addition umgestellt.     Der    Divisor 1,23     wird     mithin wieder addiert, wobei die eben be  tätigten     Zehnerschaltklinken    wieder zur  Wirkung gelangen, und der     Stift    442 den  Arm 430 soweit zurückdrückt, dass der un  tere Ansatz 428 oberhalb des umgebogenen  Lappens 443 zu stehen kommt.

   Durch die  fünfte     Zehnerschaltklinke    von rechts wurde  der     Steuerkörper    414 wieder     verschwenkt     und durch diesen der Winkelhebel 421, 422  wieder in die Bahn des Zahnes 423 gebracht,  so dass bei dem     Verschwenken    durch diesen      Zahn der Ansatz 428 den Lappen 443 nie  derdrückt, der auf den Lappen 291 auftrifft  und die Operationsklinke 287     verschwenkt,     die das Rechenwerk wieder auf Subtraktion  einstellt. Der umgebogene Lappen 443 wird  von einem Hebel 444 getragen, der auf einem  ortsfesten Bolzen 445 in der Maschine dreh  bar angeordnet ist und dessen nach oben  ragender Arm 446 mit dem Arm 447 der  Sperrklinke 240 des     Zählwerksschlittens    zu  sammenarbeitet.

   Die Klinke 240 ist durch  ihre     beiden    mit dem Steg 448 verbundenen  Wangen 449 und 450, die den Bolzen 451  aufnehmen, um diesen Bolzen drehbar zwi  schen den Armen 452 und 453 der Seiten  wand 171 angeordnet, und die Feder 351 hat  stets das Bestreben, das Ende der Klinke  240 in Eingriff mit den Schaltzähnen 239  zu halten     (Fig.    25, 38).  



  Beim Umschalten von Addition auf Sub  traktion und umgekehrt werden die Zähl  räder 183 und 184 durch die Kurvenscheiben  179 und 180 ausser Eingriff mit ihren An  triebsrädern 226 gebracht     (Fig.    24, 25), und  der Sperrarm 348, 349, der mit dem Hebel  256 verbunden ist, bewegt sich in eine der  Zahnlücken der Sperrverzahnung 238, sobald  das Rechenwerk durch die Kurvenscheiben       bezw.    die Rollen 261, 262 in Eingriff mit  den Rädern 226 gebracht wird.

   Das Rechnen  und die Zehnerschaltungen können selbst  verständlich nur, mit eingerücktem Rechen  werk stattfinden, d. h. in der Zeit, in der die  Rollen 261 und 262 sich in den kleinsten  Radien der Kurven     befinden,        bezw.    in der  Zeit, in der der Teil 349 sich in Eingriff  mit der Verzahnung 238 befindet.

   Die Zahn  lücken der Verzahnung 238 sind so breit ge  halten, dass nach Ausrücken der Sperrklinke  240, durch die der     Zählwerksschlitten    bisher  gehalten wurde, dieser durch die Feder 351  um den Bruchteil einer Teilung weiterbewegt  wird, so dass, wenn der Ansatz 428     (Fig.    37,  38) den Lappen 443 wieder freigibt, die  Klinke' 240 in die Zahnlücke des nächsten  Zahnes greift und der     Zählwerksschlitten,     sobald er durch den Teil 349 ganz freige  geben wird, vorspringt, so     dass    dann der    nächste Zahn auf der Sperrklinke 240 auf  trifft.

   Dadurch, dass der Ansatz 428     bezw.     der umgebogene Lappen 443 durch den Bar  unterliegenden Lappen 291 die Operations  klinke 287     verschwenkte,    ist das Rechen  werk     wieder    auf Subtraktion umgeschaltet  worden, und der Divisor 1,23 wird jetzt wie  der subtrahiert, wobei ihm, wie aus C er  sichtlich, nur die Ziffer 3 gegenübersteht.

    Dieses     Maschinenspiel    wiederholt sich bei D  und E, wobei der     Zählwerksschlitten    jedes  mal um eine Stelle nach links geschaltet       wird.    Bei E ist der Divisor dreimal in der  ihm gegenüberstehenden Zahl 374 enthalten,  und erst beim vierten Male setzt das Um  schalten mit Korrigieren, sowie das Weiter  schalten des     Zählwerksschlittens    ein, so dass  bei F dem Divisor die Zahl 51 gegenüber  steht. Die Maschine arbeitet dem Prinzip  nach so weiter, wie anhand des Zahlenbei  spiels bereits erläutert wurde.  



  In welcher Weise das Druckwerk haupt  sächlich beim Abdrucken des Restes und des  Quotienten arbeitet, wird später beschrieben.  Es soll lediglich hier noch auf die verschieb  bare Anordnung des     Steuerkörpers    414 und  den Zweck seiner Verschiebung hingewiesen  werden     (Fig.    37 bis 40).  



  Die Kapazität des Rechenwerkes der  dargestellten Maschine ist fünf Stellen für  den Divisor, zehn Stellen für den Dividen  den und acht Stellen für den     Quotienten.     Wird nun mit einem fünfstelligen     Divisor          gearbeitet    und diesem stehen fünf Stellen  des Dividenden gegenüber, die an sich aber  eine Zahl darstellen, die kleiner ist als der  Divisor selbst, so     wird    beim     Rechnen    der       Zählwerksschlitten    sofort um eine Stelle  weiter nach links geschaltet. In einem sol  chen Falle ist es notwendig, dass der Steuer  körper 414 folgt,     damit    er mit seinem Lap  pen 419 die sechste, statt die fünfte Zehner  schaltklinke erreicht.

   Die sechste Zehner  schaltklinke arbeitet dann     mit    der ersten  linken Stelle des Rechenwerkes     zusammen,     während anderseits     eine        Falschrechnung    ent  stehen würde, wenn das Abfühlen von der      fünften     Zehnerschaltklinke    stattfinden und  die erste linke Stelle des Rechenwerkes da  bei ausser Spiel gelassen würde.  



       Zurückschalten   <I>des</I>     Zählwerksschlittens     <I>bei</I>     Multiplikation.     



  Das selbsttätige Zurückschalten des Zähl  werksschlittens aus seiner rechten Lage ist  beim Multiplizieren insofern wesentlich ein  facher als beim Dividieren, weil dabei das  Umschalten des Rechenwerkes von Addition  auf Subtraktion und umgekehrt wegfällt.  Auf der Welle 350, die in den beiden Schen  keln 332 und 333 der zwischen den Seiten  wänden 170 und 171 befestigten Traverse  331 drehbar gelagert ist     (Fig.    30 und 32),  ist der Schaltzahn 454     verstiftet,    der durch  einen Ausschnitt der Traverse 331 reicht und  durch die Feder 351     (Fig.    25, 43)     unter    Ver  mittlung verschiedener Übertragungsglieder  das Bestreben hat, sich auf die Zählräder 214  des Umdrehungszählwerkes einzustellen.

   In  der in     Fig.    30     gezeigten    Lage wird der  Schaltzahn hier durch die Sperrplatte 455  daran gehindert. Diese ist beweglich mit  ihren Schlitzen auf den Ansatzschrauben 456  und 457 gelagert und wird von der Feder  458 nach links gezogen, wodurch der Ansatz  459 des Schiebers unterhalb des Schaltzah  nes 454 gelangt und diesen aus dem Bereich  der Zählräder 214 hält, so dass der Zähl  werksschlitten ungehindert bewegt werden  kann.  



  Die Zählräder 214 besitzen je einen Null  stellnocken 214'     (Fig.    44, 45). Diese     zahn-          förmigen    Nocken sind die Verbreiterung  eines der Zähne der Ränder 214 und befin  den sich auf der Nabe 214" eines jeden  Rades. Der Nocken ist so breit, dass der  Schaltzahn 454 sich leicht zwischen zwei  Räder auf die jeweilige Nabe 214" legen  kann. Dies geschieht bei denjenigen Rädern,  die eine Zahl enthalten, da ihr Nocken 214'  sonst die in     Fig.    45 dargestellte     Lage    ein  nehmen würde.

   Bekanntlich dienen die Rä  der 214 bei Multiplikation dazu, das Addie  ren des Multiplikanden in den einzelnen  Dezimalstellen des Multiplikators zu steuern,    damit dieser in diesen Dezimalstellen so  häufig addiert wird, wie es der jeweiligen  in der betreffenden Dezimalstelle des Um  drehungszählwerkes enthaltenen Ziffer ent  spricht. Diese Additionen beginnen mit der  ersten Stelle von links der im Umdrehungs  zählwerk enthaltenen Zahl.

   Dadurch, dass     der     Schaltzahn 454 sich auf die Nabe 214" des  betreffenden Rades legen kann, wird durch  die Welle 350 durch noch zu beschreibende  Mittel der     gupplungzahn   <B>1.95</B>     (Fig.    17     und     20) eingerückt und die Hohlwelle 175     bezw.     die Zahnräder 182, die für den Multiplika  tor in Frage kommen, angetrieben.

   Das dann  mit dem Kitzel 330     (Fig.    27) in Eingriff  stehende Zählrad 214, auf dessen Nabe der  Schaltzahn 454     aufliegt,    wird dann     schritt-          weise    in Pfeilrichtung zurückgedreht, bis  sein Zahn 214' gegen den Schaltzahn 454  trifft und diesen in die in     Fig.    45 gezeigte  Lage zurückdrückt. Durch das dadurch her  vorgerufene Verdrehen der Welle 350 wird  der Kupplungszahn 195 wieder ausgeschal  tet und das Rechenwerk kommt zum Still  stand.

   Die Welle 350 bewirkt aber gleich  zeitig ein     Verschwenken    der Sperrklinke 240       (Fig.    38), so dass der     Zählwerksschlitten     nunmehr durch die Feder 351 nach links  gezogen wird, bis der Schaltzahn 454 sich  in die nächste Lücke zwischen zwei Rädern  214 hineinlegt.     Sollten    sich das nächste oder  mehrere der folgenden Zählräder 214 auf  Null befinden, so kann der Schaltzahn 454       natürlicherweise    nicht     versehwenkt    werden,  und der     Zählwerksschlitten    gleitet so lange  nach links, bis sich eine Öffnung für den  Schaltzahn 454 vorfindet.

   Dann beginnt das  selbe Maschinenspiel, der Kupplungszahn  195 wird eingerückt und das Rechnen be  ginnt, bis der Schaltzahn 454 durch den je  weiligen Schaltnocken 214' wieder zurück  gedrückt wird.  



       Schaltschloss   <I>für den</I>     Zählwerksschlitten.     Auf dem linken Ende der Welle 350 ist  ein Hebelarm 460     verstiftet        (Fig.    30, 31),  dessen Bolzen 461 mit dem Hebel 462       (Fig.    41 bis 43) zusammenarbeitet, der auf      dem ortsfesten Bolzen 463 der Seitenwand  171 drehbar gelagert ist. Das     untere    Ende  dieses Hebels umfasst mit seiner Gabel den  Stift 464 eines auf dem Hebel 465 ange  ordneten Schiebers 466, der bei Betätigung  der     ylultiplikationstaste        bezw.    des Haupt  steuerhebels 294 an seinem Anschlag 467  hochgehoben wird.

   Der Schieber 466 ist mit  seinen Langlöchern auf den Ansatzschrau  ben 468 und 469, die in den Hebel 465 ein  geschraubt sind, geführt und     wird    in seiner  jeweiligen Lage durch einen Klinkenhebel  470 gehalten, der ebenfalls auf der Ansatz  schraube 469 drehbar gelagert ist und durch  eine Feder 471 an den in den Schieber genie  teten Stift 472 mit seiner Sperrnase heran  gezogen wird. Durch das Verstellen des  Schiebers 466 nach oben wird der Hebel 462  im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers  verdreht, und sein konzentrischer Arm 473  gibt dann den Bolzen 461 frei     (Fig.    42).  Der Schieber 466 trägt einen Anschlag 474,  der mit dem umgebogenen Lappen 475 der  Klinke 240, 448, 449, 450     (Fig.    37) zusam  menarbeitet.

   In der obern Stellung des Schie  bers 466 tritt der Anschlag 474 in die Bahn  des Lappens 475, wobei dieser durch die  obere schräge Fläche des Anschlages 474 die  Klinke 240, 448, 449, 450     verschwenkt,    so  dass sie die Verzahnung 239 frei gibt. Der  Schieber 466     verschwenkt    durch seinen Stift  464 den Hebel 462, der dadurch den mit der  Welle 350 verbundenen Bolzen 461 frei gibt,  und da nun der umgebogene Lappen 475  durch den Zug der Feder 351 gegen den  Anschlag 474 des Schiebers     .466    drückt, ver  sucht er dadurch, den Hebel 465 zu     ver-          schwenken.    Diese     Verschwenkung        tritt    je  doch nicht ein,

   da der Schaltzahn 454 auf  Welle 350 durch den Ansatz 459 der Sperr  platte 455     (Fig.    30) gesperrt ist, so dass die  obere Kante 476 des Schiebers 466 den Bol  zen 461     bezw.    die Welle 350 nicht     ver-          schwenken    kann.  



  Das Zurückführen des     Zählwerksschlit-          tens    soll hier anhand eines Zahlenbeispiels  nochmals kurz erläutert werden, und zwar  soll 1,23 multipliziert werden mit 403,05.    Die Zahl 1,23 wird auf den Zifferntasten  angeschlagen und die Multiplikationstaste,  d. h. die Operationstaste 2 gedrückt, wo  durch die Zahl bei dem einsetzenden Maschi  nenspiel zum Abdruck kommt und im Um  drehungszählwerk aufgenommen wird. Dann  wird der     Multiplikator    403,05 auf den Zif  ferntasten angeschlagen und die Operations  taste 1 gedrückt, worauf bei dem einsetzen  den Gang der Maschine diese Zahl eben  falls abgedruckt     wird,    während der Zähl  werksschlitten in seine     rechte    äusserste Lage  kommt.

   Die Antriebsschienen 50     bezw.    die  Zahnstangen<B>218,</B> 219 bleiben zur Steuerung  der Kupplung der jeweiligen Antriebsräder  182 für den Rechengang der     Maschine    ste  hen, der durch den Schaltzahn 454 ausgelöst  wird, wenn dieser sich auf die Nabe eines  der Räder 214 legen kann.

   Bei dem Ver  schieben des     Zählwerksschlittens    in seine  Rechtslage wurde der Schaltzahn 454 von  dem Ansatz 459 freigegeben und versucht  jetzt, durch den Zug der     Schlittenfeder   <B>351</B>  sich in Richtung auf die Nabe zu     verschwen-          ken.    Da der     Multiplikant    jedoch nur drei  stellig, das Umdrehungszählwerk aber acht  stellig ist, befinden sich die ersten fünf Räder  214 von links in Nullstellung, so dass der  Schaltzahn 454 nicht einfallen kann.

   Durch  seine Lage aber, die er einnimmt und die in       Fig.45    dargestellt ist, ist unter Vermitt  lung der bereits beschriebenen Übertragungs  teile der Schaltzahn 240 ebenfalls ausgerückt  worden, so dass der     Schlitten    jetzt dem Zuge  der Feder 351 folgt, bis die erste Lücke dem  Schaltzahn 454 gegenüber steht, in die die  ser sofort hineinspringt, und sich auf die  Nabe des     betreffenden    Rades 214 legt. Hier  durch wird sofort der Kupplungszahn 195  eingerückt und das Addieren beginnt.

   Da  das betreffende Zählrad 214, in diesem Falle  das dritte von rechts, jedoch nur die Ziffer  1 enthält, drückt sein Nullnocken den Schalt  zahn 454 sofort wieder zurück, wodurch der  Kupplungszahn 195 wieder gelöst und der       Zählwerksschlitten    freigegeben wird, so  dass er nunmehr um eine Stelle nach links  springt, in die der     Schaltzahn    454 sich hin-      einlegt. Hier wiederholt sich das     Schaltspiel     in gleicher Weise, nur dass das betreffende  Zählrad um zwei Zähne zurückgebracht  wird, bevor es den Schaltzahn 454 betätigt  und dieser nach     Weiterschalten    des Schlit  tens sich auf die Nabe des ersten Zählrades  von rechts legt.

   Dieses Zählrad enthält die  Ziffer 3, der Multiplikator wird mithin drei  mal addiert, bevor der Schaltzahn 454 durch  den Nullnocken wieder hinausgeschwenkt  wird. Da sich der     Zählwerksschlitten    dann  aber bereits in seiner linken Endlage befin  det, wird diese Bewegung des Schaltzahnes       bezw.    der Welle 350 benutzt, unter Vermitt  lung noch zu beschreibender Teile den Re  chengang der Maschine auszuschalten, wor  auf, bevor die Maschine zum Stillstand  kommt, das Produkt 495,7515 in ebenfalls  noch zu beschreibender Weise zum Abdruck  gelangt, wobei die dritte und vierte Stelle  hinter dem Komma. in diesem Falle 15, in  Fortfall kommen. Der Schaltzahn 454 und  die Klinke 240 stellen das eigentliche Sehalt  schloss des     Zählwerksschlittens    dar.  



  <I>Einstellung durch den</I>     Hauptsteuerhebel    294.  Der     Hauptsteuerhebel    294 ist der eigent  liche Haupthebel für die Einstellung der  Operation der verschiedenen Mechanismen  gruppen der Maschine, weil er mit seinen  eigenen Anschlägen und Vorsprüngen, so  wie den Anschlägen und Vorsprüngen des  auf ihm angeordneten Schiebers 383 die ver  schiedenen Hebel einstellt, die zur Auslösung  bestimmter Operationen vorgesehen sind.

    Wie aus     Fig.    46, 48 ersichtlich, kann der       Hauptsteuerhebel    294 durch Betätigung der  Operationstasten sich in Längsrichtung in  fünf verschiedene Stellungen bewegen, durch  die seine Anschläge und die Anschläge seines  Schiebers 383 mit den     Operationshebeln    der  verschiedenen     Mechanismengruppen    der Ma  schine in Arbeitsgemeinschaft gelangen.  



  Angenommen, die Operationstaste 5 für  Addition wurde niedergedrückt und hier  durch die Maschine in Gang gesetzt, so be  wegt sich der     Hauptsteuerhebel    294 in die  erste Stellung nach links, und sein Anschlag    484 gelangt dabei unter den umgebogenen  Lappen 292 der     Operationsklinke    286 und  der Anschlag 485 unter den umgebogenen  Lappen 486 des Hebels 465     (Fig.    41, 43),  sowie das äussere linke Ende 487 unter den  umgebogenen Lappen 489     des    Hebels 490,  der auf einer in den     Seitenwänden    170 und  171 drehbar gelagerten Welle 491     (Fig.    1)       verstiftet    ist.

   Der Lappen 407 des Hebels  400 kommt unter den festen Anschlag 492  der Schiene 408 zu stehen, so dass, wenn nun  durch die Rolle 382 der     Hauptsteuerhebel     294 gehoben wird, der Hebel 400     verschwenkt     und der Stift 401 in die untere Bahn der  Kurve 387 gedrückt wird, was den Schieber  383 auf dem Hebel 294 nach rechts bewegt.

    Durch das Auftreffen des Anschlages 484  auf dem Lappen 292 wird dabei das Rechen  werk auf Addition     eingeschaltet,    und durch       Verschwenken    des Lappens 489 in die mit  489' bezeichnete Lage     wird    das Druckwerk  eingeschaltet, während durch das     Verschwen-          ken    des Hebels 465 in die punktierte Lage  die     Steuerung    für das Rechenwerk     vorein-          geschaltet    wird.  



  Auf dem rechten Ende der     \Felle    491 ist  ein Hebel 493     (Fig.    2, 9, 10)     verstiftet,    des  sen     Rolle    494 bei dem     Verschwenken    der  Welle durch den Hebel 490 in die nächste  Rast 495 eines Hebels gelangt, der auf der  zwischen den Seitenwänden 170 und 171  drehbar angeordneten Welle 498     verstiftet     ist. In dem obern Arm des Hebels ist eine  Feder 499     angelenkt,    deren anderes Ende  von dem ortsfesten Stift<B>500</B> getragen wird,  so dass der Hebel 496 mit seinen Rasten stets  gegen die Rolle 494 drückt.

   Der     Rastenhebel     496 ist lose auf der Welle 498 gelagert, so  dass diese durch sein     Verschwenken    nicht  beeinflusst wird. Das andere ankerförmige  Ende des     Hebels    493 trägt die umgebogenen  schrägen Auflaufflächen<B>501</B> und 502, durch  die der Kupplungszahn 156 ausgerückt wird.

    Durch das     Verschwenken    der Welle 441  wird der     Kupplungszahn    156 von der Auf  lauffläche<B>501</B> freigegeben, so dass er durch  die Feder 157 in Eingriff mit einem der       Ausschnitte    der Kapsel 151 gebracht wird      und nunmehr an der     Bewegung    des Zahn  rades 148, das unter     Vermittlung    des Zwi  schenrades 147 von dem Rad 146     (Fig.    8)  angetrieben wird,     teilnimmt.    Hierdurch wird,  wie bereits beschrieben, die Welle 77 betä  tigt, so dass sie um etwa 90 Grad hin- und  herbewegt wird.

   Der Hebel 465 ist mit seiner  Nabe auf einem festen Bolzen 503 der Sei  tenwand 171 drehbar gelagert     (Fig.    48), und  sein oberes gabelförmiges Ende 504     (Fig.    41,  42) umfasst einen Stift 505, der in den He  bel 506 eingenietet ist. Dieser Hebel ist auf  der Welle 498     verstiftet,    so dass durch das       Verschwenken    des Hebels 465 durch den  Anschlag 485 der Hebel 506 im entgegen  gesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht  wird. Mit der Welle 498 ist ein Hebel 507       (Fig.    9) ebenfalls starr     -verbunden,    der  einen Stift 508 trägt, der von der Gabel  eines Lenkers 509 umfasst wird.

   Das andere  Ende dieses Lenkers ist durch den Stift 510  mit einem ankerförmigen Hebel 511 verbun  den, der auf dem ortsfesten Bolzen 512 der       Gestellwand    81 drehbar gelagert ist. Der  Lenker 509 trägt eine umgebogene schräge  Auflauffläche 513, die mit dem     Kupplungs-          zahn    195 zusammenarbeitet und diesen in  der in     Fig.    9 gezeichneten Lage ausgekup  pelt hält.

   Der auf der obern Ansatzschraube  469 des Hebels 465 gelagerte Klinkenhebel  470     (Fig.    42) besitzt einen waagrechten  Arm, der die Rasten 514 und 515 enthält,  die mit dem ortsfesten Lagerbolzen 463 des  Hebels 462     zusammenarbeiten,    so dass der  Hebel 465 in seiner jeweiligen Lage durch  die Rasten gesperrt wird, wenn nicht, wie       Fig.    42 zeigt, diese Sperrung durch den  Schieber 466 gelöst wird. Durch diese Sper  rung wird natürlich auch der Hebel 507       (Fig.    9) in seiner jeweiligen Lage gesichert,  da er kraftschlüssig mit dem Hebel 465 ver  bunden ist.

   Durch das     Versehwenken    der  Welle 498 wurde unter Vermittlung des  Hebels 507 der Lenker 509 etwas gesenkt,  jedoch nicht soviel, dass seine schräge Auf  lauffläche 513 den Kupplungszahn 195 frei  gibt.  



  *Die auf der Welle 149     verstiftete    Scheibe    152, die den     Kupplungszahn    156 mit     ihren     Bolzen 153 und 154 trägt, ist     kurvenförmig     und wird von den umgebogenen Lappen 516  und 517 des Hebels 511 umfasst, hierdurch  wird der Hebel 511 in seiner in     Fig.    9 dar  gestellten Ruhelage gehalten;

   bei der Um  drehung der Welle 149     bezw.    des eingekup  pelten Zahnes 156 in Pfeilrichtung     hingegen     wird der Hebel 51l an     seinem        ankerförmi-          gen    Teil gehoben, wodurch der Stift 510  durch das andere Ende des Hebels soweit  gesenkt wird, dass die schräge Auflauffläche  513 jetzt den     Kupplungszahn    195 frei gibt.  Hierdurch tritt der Antrieb des Rechen  werkes in Tätigkeit.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, stehen die.  Zahnräder 146, 147 und 148 ständig mitein  ander in Eingriff und drehen sich gemein  sam mit der Hauptwelle 136. Für die durch  die     Operationstaste    5 erfolgte     Einstellung     des     Hebels.    294 auf Addition ist erforderlich,  dass sowohl die Welle 149, als auch die  Hohlwelle 175 je nur     eine    Umdrehung aus  führen. Dies wird durch die     besondere    Form  der Scheibe 152 und durch die drei     Kupp-          lungsausschnitte    158 der Kapsel 151 er  reicht.

   Die Scheibe 152 ist so geformt, dass  nach Einkuppeln des Zahnes 156 während  des ersten Drittels der Umdrehung der Welle  149 der     ankerförmige    Teil des Hebels 511  gehoben wird und der     Kupplungszahn   <B>195</B>       einrückt.    Da das Rad 146 dreimal schneller  gedreht wird, als das Zahnrad 148, hebt die  Scheibe 152 den     ankerförmigen    Teil des He  bels 511 bereits kurz vor Vollendung des  zweiten Drittels der Umdrehung der Welle  149,

   so dass die schräge Auflauffläche 513  wieder     in    die     Bahn    des     Kuppungszahnes    195  gelangt und dessen     Entkupplung        stattfindet.     Während des letzten Drittels der Umdrehung  der Welle 149 hält die Scheibe 152 den He  bel 511 wieder in seiner in     Fig.    9 gezeich  neten Lage.  



  Die Entkupplung des Zahnes 156     findet     kurz vor Ende des eingestellten Arbeitsgan  ges statt, und zwar dadurch, dass beim Zu  rückführen des     Hauptsteuerhebels    294 in  seine in     Fig.    46 gezeigte Ausgangsstellung      ein in ihn     hineingenieteter    Stift<B>518</B> gegen  den untern Schenkel eines Winkelhebels 519  trifft, der durch die Nabe 520 fest mit     deai     Hebel 490 verbunden und mit diesem auf  der Welle 491     verstiftet    ist.

   Durch Auftref  fen des Stiftes auf diesen Winkelhebel wird  der Hebel 490     bezw.    die Welle 491 wieder  in die in     Fig.    46 gezeichnete Lage zurück  gebracht, wodurch der ankerförmige Teil des  Hebels 493 gesenkt wird, so dass die schräge  Auflauffläche 501 in die Bahn des Kupp  lungszahnes 156 gelangt und diesen aus  schaltet. Das andere Ende des Hebels 493  wird dann wieder mit seiner Rolle 494 in  der obersten Rast des Hebels 496 federnd  gesperrt. Bei seinem Zurückführen in Ruhe  lage traf der Hebel 493 gegen den umgebo  genen Lappen 521     (Fig.    9), wodurch auch  der Hebel 507 wieder gehoben wurde, so dass  der Kupplungszahn 195 jetzt durch die volle  Stärke der schrägen Auflauffläche 513 aus  gerückt wird.

   Durch den Hebel 507, der auf  der Welle 498     verstiftet    ist, wurde unter  Vermittlung des ebenfalls auf ihr     verstifte-          ten    Hebels 506     bezw.    dessen Stift 505       (Fig.    41, 42) der Winkelhebel 465 gleich  zeitig in seine in     Fig.    41 dargestellte Ruhe  lage gebracht. Der     Hauptsteuerhebel    294  wird durch einen besonderen, hier noch zu  beschreibenden Mechanismus in seine     End-          stellung    zurückgeführt, wobei die Einstell  vorrichtung für die Zahlen durch eine eben  falls noch zu beschreibende Einrichtung ge  löscht wird.

   Ferner wird kurz bevor der       Hauptsteuerhebel    294 seine Ausgangsstel  lung erreicht, die betätigte Operationstaste  gelöscht, wodurch der     Kontakt    483 wieder  geöffnet wird, und die Maschine zum Still  stand kommt.  



  Der Arbeitsgang der Maschine ist bei  Subtraktion der gleiche wie soeben beschrie  ben, nur dass durch das Niederdrücken der  Operationstaste 6 der     Hauptsteuerhebel    294  sich um eine Stelle weiter bewegt. als vor  her, so dass der Anschlag 522 unterhalb des  umgebogenen Lappens 293 der Operations  klinke<B>287</B> zu stehen kommt und bei der  Aufwärtsbewegung des Hebels 294 das Re-         chenwerk    auf     Subtraktion        statt    auf Addi  tion eingeschaltet wird. Additionen und  Subtraktionen lassen sich mit der Maschine  beliebig oft ausführen.

   Um ein besonders  sicheres Arbeiten mit der Maschine zu ge  währleisten, stehen, wie später noch näher  erläutert werden wird, die Operationstasten  unter dem Einfluss von Sperrorganen, der  art, dass nach dem Addieren und Subtrahie  ren nur die Summen- oder Zwischensummen  taste, in diesem Falle die     Tasten    1 oder 4,  gedrückt werden können und die Betätigung  der übrigen Operationstasten gesperrt ist.       Summenziehen.     



  Nach erfolgten Additionen und Subtrak  tionen werden die Summen aus den Zähl  rädern 183 und 184 durch Betätigung der       Operationstaste    1     bezw.    4 unter Vermitt  lung der Zahnstangen 218 herausgezogen.  Beim Multiplizieren veranlassen diese bei  den Operationstasten, dass der durch die Ope  rationstaste 2     voreingestellte    Rechengang  der Maschine ausgeführt und nach Beendi  gung desselben die Summe selbsttätig ge  druckt wird.

   Beim Dividieren bildet sich  der Quotient in dem Umdrehungszählwerk       214R',    und die Operationstasten 1 und 4 ver  anlassen auch, dass die durch Taste 3 vor  eingestellte Division ausgeführt wird, wor  auf das erhaltene     Resultat    auch selbsttätig  unter Vermittlung der     Zahnstangen    218 wie  der zum Abdruck gelangt, wobei ein sich  bei der Division ergebender Rest aus dem  Rechenwerk     183R',        184R'    gezogen und der  Quotient aus den Zählrädern 214 entnom  men wird.

   Das Summenziehen an sich ge  schieht hier in der gleichen Weise wie bei  den bekannten Addier- und Buchungs  maschinen mit Zahnstangen oder Sektoren  antrieb, indem die Zählräder während des  Vorwärtshubes dieser     Antriebsorgane    in Ein  griff mit denselben gebracht und von diesen  auf Null gestellt werden, wo sie mit. ihren       Zehnerschaltnocken    gegen einen festen An  schlag stossen.

   Zu diesem Zwecke ist die  Leiste 302     (Fig.    11), die fest zwischen den  beiden     Seitenwänden    170 und 171 angeord-           net    ist, am Ende ihres waagrechten Schen  kels mit Einschnitten versehen, durch die  die Zähne der Räder 184 reichen, wenn diese  Räder mit der Zahnstange 218 in     Eingriff     gebracht werden.

   Die durch diese Ein  schnitte gebildeten Zähne 302' dienen dann  als Anschläge für die     Zehnerschaltnocken.     Der untere waagrechte Schenkel der Tra  verse 331 ist zum gleichen Zweck ebenfalls  mit Ausschnitten 331'     (Fig.    1) versehen, so  dass die Zählräder 214 frei in die Zahnstan  gen 218 hineingreifen können, während die  Oberkante der durch die     Ausschnitte    gebil  deten Zähne     (Fig.    55) einen Anschlag bildet  für den     Nullstellnocken    der Räder 214.  



  Für das     Ineingriffbringen    der Räder 184  und 214 mit den Zehnerstangen 218 ist ein  besonderer Kurvenhebel 523 mit seiner brei  ten Nabe auf der Ansatzschraube 524 dreh  bar angeordnet, die von den beiden Gestell  wänden 82 und 83     (Fig.    2, 50 bis 52 und 55)  getragen     wird.    In die Kurve des Hebels 523  reicht die Rolle 525 des Hebels 526. Der  Hebel ist auf der Welle 232     verstiftet,    durch  die das Rechenwerk von Addition auf Sub  traktion und umgekehrt     (Fig.    26 und 28)  umgeschaltet wird. In der in     Fig.    50 dar  gestellten Stellung befindet sich das Rechen  werk in Addition und die Rolle 525 in der  höchsten Stelle der Kurve des Hebels 523.

    Wenn das Rechenwerk auf Subtraktion ein  gestellt sein würde, würde der Hebel 526 so  weit     verschwenkt    sein, dass die Rolle auf  der konzentrischen Bahn 527 der Kurve zu  liegen kommt. Es ist nun gleichgültig, ob  sich das Rechenwerk in     Additions-    oder       Subtraktionsstellung    befindet, sobald der  Hebel 523 im Sinne des Uhrzeigers verdreht  wird, zieht die Kurve die Rolle 525 bis in  den konzentrischen Teil 528 herunter, wo  durch der     Rechenwerksrahmen    so weit ge  senkt wird, dass die Räder 184 in Eingriff  mit den Zahnstangen 218 stehen.

   Wird der  Kurvenhebel 523 hingegen in entgegengesetz  ter Richtung verdreht, bis die Rolle 525 sich  in dem konzentrischen Teil 529 der Kurve  befindet, so ist dadurch der Hebel 526 nach  oben bewegt     worden.    Da dieser Hebel starr    auf der Welle 232 befestigt ist, wird die  Achse 247 durch die Lenker 249, 248     (Fig.     28, 29) in den Kurven 260 der Hebel 256  und 257     (Fig.    24 und 25) so weit ge  hoben, dass sie gegen die nach oben ra  genden Arme 329 der Hebel 319 und 320       (Fig.    22, 23) trifft und diese Hebel ent  gegen dem Zuge ihrer Feder 325     (Fig.    22<B>)</B>       verschwenkt,

      wodurch die Zählräder 214 in  Eingriff mit den Zahnstangen 218 gelangen       (Fig.    55).  



  Die ebenfalls auf der Welle 232     verstif-          tete    Kurvenscheibe 255     (Fig.    26, 28, 55)  enthält eine Nut, in die eine Rolle 530 hin  eingreift, die von dem linken Arm des He  bels 531 getragen wird. Dieser Hebel ist auf  einem ortsfesten Bolzen 532 der     Seitenwand     171 drehbar gelagert und kann bei Betäti  gung der Welle 232 durch die kurvenför  mige Nute der Scheibe 255     verschwenkt     werden.  



       Fig:    26 zeigt die Lage, die die Kurven  scheibe 255 einnimmt, wenn das Rechen  werk auf Addition steht, während     Fig.    28  die Stellung der Kurve zeigt bei Subtrak  tionsstellung des Zählwerkes. In diesen bei  den Stellungen befindet sich die Rolle 530  stets in dem konzentrischen Teil der Nute  und daher bleibt der Hebel 531 beim Um  schalten von     Addition    auf     Subtraktion    oder  umgekehrt     unbeeinflusst.    Sobald aber das  Rechenwerk oder das Umdrehungszählwerk  mit den     Antriebszahnstangen    218 in Ein  griff gebracht werden soll, erhält die Welle  232 entweder nach der einen oder nach der  andern Richtung,     wie    bereits erläutert,

   eine  Mehrbewegung, da die Rolle 530 dann durch  den jeweiligen Kurventeil der Nute beein  flusst wird.  



  Wenn die Räder 184 und 214 sich in  Rechenstellung befindet, nehmen sie mit Be  zug auf die Zahnstangen 218 die in     Fig.    56       gezeichnete    Lage ein. Aus diesem Grunde  ist beim Summenziehen die seitliche Ver  schiebung des     Zählwerksschlittens    erforder  lich, damit die Zahnräder genau über den       Antriebszahnstangen    218 zu stehen kommen,      wie     Fig.    57 zeigt. Erreicht wird dies durch  die abgeschrägte obere Kante 531'     (Fig.    59)  des Hebels 531, die mit den Rollen 533 und  534     (Fig.    58) zusammenarbeitet.

   Diese Rol  len sind auf dünnen Stiften in den Käfig  535 untergebracht, der an der Schiene 237       (Fig.    23) des     Zählwerksschlittens    befestigt  ist, und in seinen nach unten ragenden  Schenkeln Einschnitte aufweist, in die der  Hebel 531 eintreten kann. Dadurch, dass  der Hebel 531 gehoben wird, trifft, wie       Fig.    58 zeigt, die abgeschrägte Kante 531'  gegen die Rolle 533 und verschiebt den Zähl  werksschlitten so viel nach rechts, dass er  aus der in     Fig.    56 gezeigten Lage in die von       Fig.    5 7 kommt. Die Zählräder 184     bezw.     



  14 müssen mit den Zahnstangen 218 in  Eingriff gebracht werden können, wenn der       Zählwerksschlitten    seine Linkslage ein  nimmt, aber auch, wenn er, wie bereits er  wähnt, um zwei Stellen nach rechts verscho  ben wurde. Aus diesem Grunde sind zwei  Rollen vorgesehen. Durch Auftreffen der  schrägen Kante 531' auf die Rolle 533 wird  der Schlitten aus seiner äussersten Linkslage  in Arbeitsstellung zu den Zahnstangen 218  gebracht. während nach Verschiebung des  Schlittens um zwei Stellen nach rechts das  Ausrichten mit den Zahnstangen 218 durch  Auftreffen der schrägen Kante auf die  Rolle 534     verrichtet    wird.  



  Bei Maschinen mit einem Satz Tasten ist  es erforderlich, die Antriebsorgane, im vor  liegenden Falle die Schienen 50, gegen eine  Bewegung über die Nullstellung hinaus zu  sperren, wenn keine Zahlen eingesetzt sind.  Dies ist beim Summenziehen stets der Fall,  und aus diesem Grunde ist hier an der Ein  stellvorrichtung die Nullschiene 84     (Fig.    68,  69) vorgesehen, die stets in der Bahn der  Anschlagnasen 49 liegt. Die Schiene er  streckt sich in bekannter Weise über sämt  liche Anschlagnasen 49 und wird mit der       Einstellvorrichtung,    wenn Zahlen eingesetzt  werden, zusammen um so viel Stellen nach  links bewegt, als die jeweilige Zahl Ziffern  aufweist, wodurch die für den Rechengang  erforderlichen Antriebsschienen 50 freige-    geben werden.

   Beim Summenziehen ist je  doch erforderlich, da bekanntlich die Ein  stellvorrichtung aus ihrer rechten Endstel  lung nicht     herauskommt,    diese Nullschiene  so zu     verschwenken,    so dass alle Antriebs  schienen 50 freigegeben werden, damit diese  sich auf die in dem jeweiligen Zählwerk,  aus dem die Summe gezogen werden soll,       enthaltene    Zahl einstellen können.

   Der Kur  venhebel 523, der auf der ortsfesten Schraube  524 schwingt, trägt oberhalb und unterhalb  dieser Lagerung je einen Stift 536 und 537       (Fig.    50, 52), mit denen ein     federbeeinfluss-          ter        Schieber    538     zusammenarbeitet,    dessen  eines Ende mit einem Langloch auf der Ab  satzschraube 539 der     Gestellwand    82 geführt  wird, während das andere Ende mit einem  Langloch seine     Führung    auf dem Stift 540  erhält, der im     obern    Teil eines Hebels 541  eingenietet ist.

   Eine Feder 542, deren an  deres Ende an einem     ortsfesten    Stift 543       angelenkt    ist, zieht den Schieber 538 mit  seinen beiden Ansätzen 544 und 545 gegen  die beiden Stifte des Hebels 523 und hält  diesen dadurch in seiner in     Fig.    50 gezeich  neten Ruhelage.  



  Zwischen den beiden     Gestellwänden    82  und 83 ist eine Welle 546     (Fig.    50, 52) dreh  bar gelagert, die durch den mit ihr     verstif-          teten    Hebel 547     (Fig.    68) angetrieben wird.  Der Antrieb erfolgt durch einen Lenker 548,  dessen anderes Ende durch den Bolzen 549  mit der Kurvenscheibe 76 verbunden ist.

   Die  Kurvenscheibe     bezw.    die Welle 77 erhält  während eines Druckganges der Maschine  eine Bewegung um etwa 90 Grad und wie  der zurück, so dass der Bolzen 549 dabei in  die mit 549'     bezeichnete    Lage und wieder  zurückbewegt wird.     Hierdurch    drückt der  Lenker 548 während der ersten Hälfte des  Vorwärtshubes der Scheibe 76 den     Hebel     547 in die mit 547' bezeichnete Lage, aus  der er den Hebel jedoch     wieder    in die in       Fig.    68 gezeichnete     Stellung    während der  Vollendung des     Vorwärtshubes    zurückzieht.

    Umgekehrt erfolgt diese Hin- und     Herbewe-          gung    des Hebels 547 bei dem Rückgang der       Scheibe    76     in    ihre     Ruhelage,    so dass der An-           triebshebel    547 während des Vor- und Rück  hubes der Scheibe 76 zweimal hin- und her  bewegt wurde.

   Ausser Hebel 541 ist noch  der Hebel 550, der auf     einem    Ansatzbolzen  551 die Klinke 552 trägt     (Fig.    50, 52) auf  der Welle 546     verstiftet.    Auf dem gleichen  Stift 540 des Hebels 541, auf dem mit sei  nem Langloch der Schieber 538 geführt ist,  ist ein Stössel 553 schwingend gelagert, der  an seinem Stift 554 durch die schrägen Flä  chen des Hebels 555 in der in     Fig.    50 ge  zeichneten Lage gehalten wird.

   Dieser Zen  trierhebel 555 wird von einem Doppelhebel  556 getragen, der lose auf der Welle 546  gelagert ist und dessen anderes Ende mit  einem Stift 557 in den Kurvenschlitz eines  Schaltsektors 558 greift, das lose auf einer  zwischen den     Gestellwänden    82 und 83 an  geordneten Ansatzschraube 559 gelagert ist.  An dem Stift 560 des Stössels 553 ist eine  Feder 561 befestigt, durch die der Hebel 555  stets an den Stift 554 herangezogen wird.

   In  der in     Fig.    50 gezeigten Stellung befindet  sich der Stössel in seiner Mittellage, und es  ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei Betäti  gung der Welle 546 durch den Lenker 548       (Fig.    68) der Stössel 553 frei zwischen den       beiden    Stiften 536 und 537     hindurchgeht.    Er  berührt auch nicht die Ansätze 544 und 545  des Schiebers 538, da er sich in einer andern  Ebene als diese befindet.

   Wird der Stössel  hingegen gehoben oder gesenkt, und dies ge  schieht durch den Doppelhebel 556     bezw.     durch den Kurvenschlitz, in den sein Stift  557 hineingreift, so     wird    der Kurvenhebel  523 entweder in die eine oder andere Rich  tung     verschwenkt,    je nachdem, ob der Stössel  mit seinem Ansatz 553' oder dem Ansatz  553" den Hebel 523     verschwenkt.    Wird der  Stössel in seiner Mittellage betätigt, so bleibt  der Schieber 538 unbeeinflusst, und der Stift  540 bewegt sich frei in dem Langloch des  Schiebers. Wurde der Stössel 553 jedoch ge  hoben oder gesenkt, so wird der Schieber 538  bei der Bewegung der Welle 546 durch den  jeweiligen Stift 536 und 537 entgegen dem  Zuge seiner Feder 542 zurückgedrückt.

         Wenn    jedoch der Hebel 541     bezw.    die Welle    546 in ihre Ruhelage zurückkehrt, wird auch  der Schieber 538 mitgenommen und bringt  durch das Auftreffen seiner Anschlagnasen  auf die Stifte 536 und 537 den Kurvenhebel  523 ebenfalls in seine Ruhelage zurück.  



  Es ist bei Addier- und Buchungsmaschi  nen, in denen die Zählwerke durch Zahnstan  gen oder Sektoren angetrieben werden, üb  lich,     eingesetzte    Zahlen während des Rück  ganges der Antriebszahnstangen in das Zähl  werk     hineinzubringen,    indem dieses mit den  Antriebsorganen in Eingriff gebracht wird  und umgekehrt Zahlen aus dem Zählwerk  herauszuziehen, indem man dieses während  des Vorwärtshubes der Maschine mit seinen  Antriebsorganen     in    Eingriff bringt.

   Um bei  des mit dem Kurvenhebel 523 ausführen zu  können, ist der besondere Antrieb der Welle  546 vorgesehen, durch den diese während  des Vor- und Rückschubes der Welle 77 eine  doppelte Bewegung ausführt, und der Stössel  553 durch den Schaltsektor 558     bezw.    deren  Kurvenschlitz so gesteuert wird, dass die  Umschaltung des Hebels 523 zu der     jeweils     erforderlichen Zeit     stattfindet.     



  <I>Schaltwerk.</I>  Der auf der Ansatzschraube 559 drehbar  gelagerte Schaltsektor 558     (Fig.    50) trägt  einen Stift 562 für eine um die Nabe des  Schaltsektors gelegte Feder. 563, deren an  deres Ende an     einem    ortsfesten Stift 564  befestigt ist, wodurch der Schaltsektor stets  das Bestreben hat, sich im entgegengesetzten  Sinne des Uhrzeigers zu verdrehen.

   In der  in     Fig.    50 gezeichneten Lage     wird    sie je  doch an dieser Verdrehung durch die Klinke  565 verhindert, die auf einem in die Gestell  wand 83     hineingeschraubten    Bolzen 566       (Fig.    52 bis 54) drehbar gelagert ist     und     von     einer    Feder 567 stets in die Verzahnung  der Scheibe 558 gezogen     wird,    wenn die  Klinke nicht durch den besonderen Hebel  <B>568</B>     (Fig.    53) ausgerückt gehalten wird.  



  Der Hebel 568 ist lose auf der Ansatz  schraube 559 angeordnet und trägt     eine          Klinke    569 auf der     Ansatzschraube    570, an      dem     durchf    den Stift 571 eine Feder 572  befestigt ist, die über die Nabe des Hebels  geleitet und deren anderes Ende an der Nabe  des Hebels 590     (Fig.    50) befestigt ist. Die  Klinke 569 wird durch diese Feder 572 auf  den in den Hebel 568 genieteten Anschlag  574 gezogen. und die Feder hat dabei gleich  zeitig das Bestreben, den Hebel selbst mit  der Klinke zusammen im entgegengesetzten  Sinne des Uhrzeigers zu drehen.

   Diese Dreh  bewegung kann. wenn die Teile sich in  Ruhelage befinden     (Fig.    50), jedoch nicht  ausgeführt werden, da die Nase 575 der  Klinke von dem umgebogenen Lappen 576  des Schaltsektors 558 gehalten wird. Nach  dem die Summen- oder Zwischensummen  taste, das ist die Operationstaste 1     bezw.    4,  gedrückt und dadurch die Maschine in Gang  gesetzt wurde, wird unter Vermittlung des       Hauptsteuerhebels    294 die Klinke 569 an  ihrem umgebogenen Lappen 577 in die Nut mit  577'     (Fig.    46) bezeichnete Stellung gehoben,  wodurch die Klinkennase 575 aus der Bahn  des umgebogenen Lappens 576 kommt, und  der Hebel 568 dem Zuge der Feder 572 fol  gen kann,

   bis die Klinkennase 575 durch  den zweiten umgebogenen Lappen 578     (Fig.     50) des Schaltsektors aufgehalten wird. Die  Klinke 565 ist mit ihren beiden seitlichen  Armen 579 und 580     (Fig.    54) auf dem An  satzbolzen 566 drehbar gelagert, und der  verlängerte Arm 580 ist umgebogen und bil  det den     Fortsatz    581, der durch den Haupt  steuerhebel 294 betätigt werden kann     (Fig.     46). Ein nach oben ragender Teil des Armes  580 ist umgewinkelt und bildet einen An  schlag 582, der mit der schrägen Fläche 583       (Fig.    53) des Hebels 568 zusammenarbeitet.

    Dadurch,     da.ss    nur der Hebel 568     verschwenkt     wurde, hat er diesen Anschlag freigegeben,  und die Klinke konnte dem Zuge der Feder  567 folgen und sich auf die Verzahnung des  Schaltsektors 558 legen.  



  Die auf dem Ansatzbolzen 551     (Fig.    50)  des mit der Welle 546     verstifteten    Hebels  550 angeordnete Klinke 552 ist mit einer  Feder 584 verbunden, deren anderes Ende  an einem kurzen Arm 585 des Hebels 541         angelenkt    und stets bestrebt ist, den als An  schlag ausgebildeten Teil 586 der Klinke auf  der Nabe des Hebels 541 zu halten. Durch  die     Bewegung    der Welle 77 wird während  des     Vorwärtshubes    der Scheibe 76 die Welle  546 einmal hin- und zurückgedreht     (Fig.    68),  das heisst in die in     Fig.    55 gezeichnete Lage  und wieder zurück in diejenige der     Fig.    50.

    Dabei ist durch die Klinke 552 der Schalt  sektor 558 um einen Zahn im Sinne des  Uhrzeigers verdreht worden und er wird in  dieser Richtung durch die Klinke 565 ge  halten, damit er durch seine Feder 563 nicht  wieder zurückbewegt wird. Beim Rück  wärtshub der Scheibe 76 wiederholt sich das  gleiche Spiel, wobei jedoch der Teil 587 der       Kurve    den Stift 557     (Fig.    50, 69, 70) nie  derdrückt und den Stössel 553 hebt, so dass  sein Gabelende in Arbeitsstellung zu dem  Stift 536 gelangt.

   Da die Einrichtung, durch  die der     Hauptsteuerhebel    294 in seine Aus  gangsstellung zurückgeführt und, wie später  noch beschrieben wird, jetzt noch ausgerückt  ist, vollzieht die Welle 77 einen zweiten  Arbeitsgang, wobei gleich zu Anfang des       Vorwärtshubes    der Stössel 553 auf den Stift  536 trifft und die Umschaltung des Kurven  hebels 523 vornimmt, wodurch das Rechen  werk in Eingriff mit den Antriebszahnstan  gen 218 gelangt.

   Die Zahnstangen<B>218</B>     bezw.     Antriebsschienen 50     stellen    sich nunmehr  auf die in dem Rechenwerk enthaltene Zahl  ein, wobei sie die einzelnen Räder des Re  chenwerkes auf Null zurückdrehen, worauf  die Antriebsschienen 50 durch die Schiene  128     (Fig.    1, 5, 6) gesperrt werden und der       Abdruck    erfolgt. Bei der Vollendung des       Vorwärtshubes    wird der Stössel 553 wieder  zurückgebracht und auch der Kurvenhebel  523 gelangt wieder in die in     Fig.    50 gezeich  nete Lage dadurch, dass der Ansatz 544 den  Stift 536 zurückdrückt, bis der Stift 537  auf den andern Ansatz 545 des Schiebers  538 auftrifft.

   Der Schaltsektor 558 ist da  bei wieder um einen Zahn weiter geschaltet  worden. Durch die Form der Kurve des       Schaltsektors    ist dann auch der Stössel 553  wieder in seine Mittellage gelangt, Nun setzt      der     Rückwärtshub    der Scheibe 76     ein,    wobei  die Welle 546 wieder     verschwenkt    wird, die  Ansätze 553' und     55ä"    jedoch frei zwischen  den beiden Stiften 536 und 537 hindurch  gehen.

   Zu Ende des     Rückwärtshubes    wird  die Welle 546     bezw.    der Hebel 541 auch  wieder in die     in        Fig.    50 gezeichnete Ruhe  lage gebracht und während dieser Zeit der  Schaltsektor um einen Zahn weiterbewegt,  wobei der Stift 557 durch den Kurventeil  588 so weit gehoben wird, dass der untere  Ansatz 553" in     Arbeitsstelluhg    zu dem Stift  537 tritt. Diese Einstellung der Gabel ist  jedoch belanglos und wird hier beim Sum  men-     bezw.        Zwischenzummenziehen    nicht ge  braucht.

   Wesentlich jedoch ist, dass durch  den doppelten Arbeitsgang der Welle 77 der  Schaltsektor 558 um vier Zähne weiter  geschaltet wurde und dabei den Hebel 568       (Fig.    50, 53) durch die     Klinkennase    575 mit  nahm, so dass dieser wieder in die in     Fig.    53  gezeichnete Stellung gelangte, in der seine  schräge Fläche 583 die Klinke 565 an dem  Anschlag 582 wieder     verschwenkt,    so dass  der Schaltsektor durch den Zug seiner Feder  563 nun zurückgebracht wird, bis der er  höhte Zahn 589 auf der Sperrklinke 565 auf  trifft     (Fig.    50).  



  Auf der in die     Gestellwand    82 geschraub  ten Ansatzschraube 573 ist mit seiner Nabe  der Klinkenhebel 590 drehbar gelagert, und  eine Feder 591, die mit auf dem Federstift  564 befestigt ist, hat das Bestreben, den  Klinkenhebel auf den Anschlag 574 des He  bels 568     herniederzuziehen.    In der in     Fig.    50  gezeigten Ruhelage der beschriebenen Teile  wird der Klinkenhebel jedoch durch den  Anschlag 592 des Schaltsektors 558 daran  verhindert. Es sei noch bemerkt, dass die  Feder 591 in dieser Figur durch die Feder  563 des Schaltsektors verdeckt und daher  schlecht zu     erkennen    ist.

   Das rechte Ende  598 des Hebels 590 arbeitet auch mit dem  Anschlag 574 zusammen, durch den der He  bel gehoben wird, wenn der Hebel 568 durch  seine Feder 572 verdreht wird. Wie beschrie  ben, wird der Hebel 568     dann    durch das  Zurückschalten des Schaltsektors wieder in    seine Ruhelage zurückgebracht, und der  Klinkenhebel folgt dieser Bewegung, so dass  seine Sperrnase 594 sich hinter den Anschlag  574 legt. Hebel 568 wird mithin gesperrt  und kann dem Zuge     seiner    Feder<B>572</B> nicht  mehr folgen.

   Durch das     Verschwenken    der  Sperrklinke 565 wurde jedoch der Schalt  sektor 558 durch seine Feder 563 in Ruhe  lage zurückgebracht, wobei sein Lappen<B>576</B>  sich hinter die Nase 575 der     Klinke    569  legte und dadurch den Hebel 568 sperrte,  worauf der andere Anschlag 592 des Schalt  sektors die Sperrnase 594 des Hebels 568  wieder löste. Wenn nun bei     Einleitung    eines  neuen Operationsganges der Maschine die  Klinkennase 575     (Fig.    53) durch den um  gebogenen Lappen 57 wieder gehoben     wird,     kann der Hebel 568 seine soeben beschrie  bene Arbeit wieder ausführen.  



       Zurückbringen   <I>des</I>     Hauptsteuerhebels.     Der     Hauptsteuerhebel    294     wird    durch  einen auf der Welle 77     verstifteten    Hebel  595     (Fig.    62) in     seine    Ruhelage zurück  gebracht, indem eine auf diesem Hebel an  geordnete Rolle 596 mit der Anschlagnase  597 eines Lenkers 598 zusammenarbeitet,  der auf der Ansatzschraube 399 des Haupt  steuerhebels drehbar gelagert ist.

   Eine Fe  der 599, deren anderes Ende an dem Stift  600, der im     Hauptsteuerhebel    eingenietet ist,  gehalten wird, versucht, den Lenker 598 nach  oben zu ziehen, doch kann der Lenker die  ser Bewegung nicht folgen, da, wie aus       Fig.    62 ersichtlich     ist,    sein     umgewickeltes     flaches und kurvenartig gebogenes Ende 601  durch den Stift 602 eines mehrarmigen He  bels, der auf einer festen Achse 603 zwi  schen den beiden     Gestellwänden    82 und 83  drehbar gelagert ist, niedergehalten wird.  Die beiden seitlichen Arme 604 und 605  dieses Hebels sind durch den Steg 606 mit  einander verbunden.

   Der innere Arm 605  trägt     einen        Fortsatz    607, der mit dem ver  längerten     Gewindeende    der Schraube 570  zusammenarbeitet, während an dem untern  Teil des Armes ein weiterer Arm 608 auf  genietet ist, der durch den Bolzen 609 mit      einer Schiene 610, deren Zweck später be  schrieben wird, verbunden ist.

   In     Fig.    62  ist der Hebel 568     (Fig.    53) gezeigt, wie er  durch den Lappen 578 des Schaltsektors in  seine Ruhelage zurückgebracht wird und  dabei mit dem verlängerten Ende der Schrau  ben 570 auf den     Fortsatz    607 auftrifft, so  dass dieser, wenn der Hebel 568 in seine  Ruhelage kommt,     verschwenkt    wird und sein  Stift 602 sich so weit hebt, dass die An  schlagnase 597 des Lenkers 598 durch den  Zug der Feder 599 in die Bahn der Rolle  596 gelangt.

   Der Hebel 595, der auf der  Welle 77     verstiftet    ist, wird mit der Welle  naturgemäss ebenfalls ungefähr 90 Grad in  Pfeilrichtung und wieder zurückbewegt, so  dass im letzten Teil seines     Rückwärtshubes     die Rolle 596 auf die Anschlagnase 597  trifft und den     Hauptsteuerhebel    294 zurück  drückt, wobei eine auf dem Lenker 598 an  geordnete Rolle 611 gegen die     Innenkante     612 eines mit einem Führungsschlitz für  den Lenker     versehenen        ortsfesten    Führungs  teils 613 trifft und durch die schräge An  ordnung dieser Innenkante bei Weiterbewe  gung der Rolle 596 veranlasst, dass der Len  ker 598 gesenkt wird und die Nase 597 aus  der Bahn der Rolle 596 gleitet.

   Der Lenker  598 ruht dann durch den Zug der Feder 599  mit seiner Oberkante an der Rolle 596. Wie  bereits kurz erwähnt, wird in     später    noch zu  beschreibender Weise durch das Zurückbrin  gen des     Hauptsteuerhebels    294     bezw.    des  mit ihm verbundenen Einstellhebels 376       (Fig.    46) die     eingestellte    Operationstaste ge  löscht und der Stromkreis wieder geöffnet,  so dass die Maschine zum Stillstand kommt.  



  Wenn bei einem neuen Arbeitsgang das  Ende der Schrauben 570     (Fig.    62) den Fort  satz 607 frei gibt, wird der Lenker 598 durch  die Feder 614, deren anderes Ende an dem  ortsfesten Stift 615 befestigt ist, nieder  gedrückt und aus der Bahn der Rolle 596  gehalten. Die Feder 614 ist so stark, dass sie  die Zugkraft der Feder 599 des Lenkers  überwindet. Das mit dem Stift 602 zusam  menarbeitende Ende 601 des Lenkers ist  kurvenförmig gemacht, damit die obere    Kante der Nase 597 des Lenkers in den ver  schiedenen Einstellungen, die der Haupt  steuerhebel 294 bekommen kann, möglichst  nahe dem     Radius    kommt, der durch die  Rolle 596 beschrieben wird.  



  Die Klinke 569     bezw.    dessen umgeboge  ner Lappen 577 wird lediglich bei den durch  die Operationstasten 1 und 4 eingeleiteten  Maschinengängen gehoben, und daher wird  durch den Stift 602 auch nur bei diesen Ar  beitsgängen der Lenker 598 niedergedrückt,  während bei allen andern Maschinengängen,  so beispielsweise bei Addition und Subtrak  tion, der Lenker 598 gehoben bleibt und da  her durch die Rolle 596 stets beim ersten  Arbeitsgang der Welle 77 die Löschung des       Hauptsteuerhebels    294 und der     Operations-          tasteneinstellung    bewerkstelligt.  



       Dividieren.     Die Arbeitsweise der bisher beschrie  benen Steuer- und Schaltorgane soll jetzt  anhand einer Division erläutert werden. Es  wird zuerst der Dividend auf den Ziffern  tasten angeschlagen und die Divisionstaste,  das heisst die     Operationstaste    3, niederge  drückt, wodurch bei dem darauf einsetzen  den Maschinengang der     Hauptsteuerhebel    294  sich auf Division einstellt, das ist der dritte  Teilstrich von     rechts        (Fig.    46), und     wenn     er nun durch die Rolle 382 betätigt wird,  so löst er genau dieselben Funktionen aus, wie  sie beim Addieren erforderlich sind.

   So zum  Beispiel gelangt der umgebogene Lappen  616 unter den Stift 441 der     Rastenscheibe     434     (Fig.   <B>37),</B> der     Anschlag    485 mit seinem  rechten Ende unter den umgebogenen Lap  pen 486     (Fig.    46), das linke Ende 487 des       Hauptsteuerhebels    unter den umgebogenen  Lappen 489     und    der nach unten ragende  Arm 617 des     Hauptsteuerhebels    mit seinem  umgebogenen Lappen 618 unter den umge  bogenen Lappen 372 des Hebels 364     (Fig.     35), durch den die Verschiebung des Zähl  werksschlittens gesteuert wird.

   Ferner ge  langt der Anschlag 620     (Fig.    49) des Haupt  steuerhebels unter den umgebogenen Lappen      292 der     Operationsklinke    286, durch die das  Rechenwerk auf Addition eingestellt wird,  und die umgebogenen Lappen 406 und 407  des Hebels 400     (Fig.    46)     kommen    unter die  beiden festen Anschläge 621 und 622 der  ortsfesten Schiene 408. Bei der Aufwärts  bewegung des     Hauptsteuerhebels    294 durch  die Rolle 382 erfolgen daher sämtliche für  einen Additionsvorgang erforderlichen Funk  tionen, und der Hebel 400, sowie der Schie  ber 383 gelangen dabei     wieder    in ihre in       Fig.    46 gezeichnete Mittellage.

   Der Dividend  wird zwei Stellen versetzt im Rechenwerk  der Maschine aufgenommen und der Haupt  steuerhebel 294 wieder zurückgeführt und  die Operationstaste 3 gelöscht. Hierauf wird  der Divisor auf den Zifferntasten angeschla  gen und die Summen- oder     Zwischensum-          mentaste        bezw.    die Operationstaste 1     bezw.     4 niedergedrückt. Während des nun ausge  lösten Maschinenganges stellt sich der       Hauptsteuerhebel    294, wie bereits vorher       beschrieben,    auf seine vorletzte Teilung ein.

    Dadurch aber, dass der Schieber 383 sich  jetzt in seiner     Mittelage    befindet, kommt  sein Anschlag 623     (Fig.    46) unter den Lap  pen 486, der Anschlagstift 624 unter den  umgebogenen Lappen 293 der Operations  klinke 287, durch die das Rechenwerk auf  Subtraktion eingestellt wird, der obere An  schlag 625 am linken Ende des Schiebers  383 unter den umgebogenen Lappen 489  und der weitere Anschlag 626 des Schiebers  unter den umgebogenen Lappen 577 der       Klinke    569. Ferner gelangt dabei der um  gebogene Lappen 627 eines nach unten  ragenden Armes des Schiebers 383 unter den  umgebogenen Lappen 372     (Fig.    33) des He  bels 364 für die Steuerung der Schlitten  bewegung.

   Bei dieser     Einstellung    des       Hauptsteuerhebels    294 bleibt der Hebel 400  bei der Auf- und Niederbewegung des       Hauptsteuerhebels    unbeeinflusst, da seine  Lappen 406 und 407 keine Gegenanschläge  vorfinden. Die     Verschwenkung    des Hebels  465 und der Operationsklinke 287 erfolgt  während des Arbeitsganges, wie im vorher  gehenden bereits beschrieben. Der Winkel-         hebel    364     hingegen        wird    in die in     Fig:    33  gezeichnete Lage     verschwenkt,    damit der       Zählwerksschlitten    ganz nach rechts beför  dert wird.

   Der Hebel 490     bezw.    dessen um  gebogener Lappen wird in die mit 489"       (Fig.    46) bezeichnete Lage gebracht, wo  durch der     ankerförmige    Teil des Hebels 493       (Fig.    9) so hoch gehoben wird, dass die  schräge     Auflauffläche    502 den eingerückten       Kupplungszahn    156 nach einer halben Um  drehung der Welle 149 bereits wieder aus  rückt.

   Das andere Ende des Hebels wurde  dabei so weit gesenkt, dass sich der lose auf  der Welle 498 gelagerte Hebel 496 mit sei  ner untersten Rast 497 gegen die Rolle 494  legt.     Hierdurch    wurde der obere Arm 628  des Hebels so weit     verschwenkt,    dass seine  kurvenförmige Oberkante, die     in.        Fig.    9 als  Auflage für den Schaltzahn 343 dient, nicht  mehr     verhindert,    dass der Schaltzahn nun  mehr in Eingriff mit dem Antriebsrad     335     gelangen kann. Die Antriebsschienen 50  haben sich den einzelnen Ziffern des einge  setzten     Dividenden    entsprechend eingestellt  und wurden durch die Sperrschiene 128 ge  sichert.

   Ausserdem gelangte der eingestellte       Divisor    zum Abdruck, und da die     Entkupp-          lungs    des     Kupplungszahnes    156 bereits nach       einer    halben Umdrehung durch die schräge  Auflauffläche 502 ausgeführt wurde, bleiben  die     Antriebsschienen        bezw.    die Typenträger  87 in ihrer verschobenen Stellung so lange,  bis das Rechenwerk die Aufgabe in der be  reits beschriebenen Weise gelöst hat.  



  Auf der linken Seite der Maschine ist       ein    Schieber 629     (Fig.    63 bis 65) angeord  net, der mit dem kurvenförmigen Schlitz 630  seines Gabelendes über die Nabe 198' des auf  der Welle<B>197</B>     verstifteten    Rades     (Fig.    2)  greift, während der andere umgewickelte       Endteil    631 des Schiebers von der     obern     Wange 449 der Klinke 240 getragen wird  und auf diesem mit einer Ansatzschraube  632 befestigt ist, deren Ansatz durch das  dreieckige Loch 633     (Fig.    64) reicht.

   Durch  die     in    dem ortsfesten Stift 634 befestigte  Feder 635     wird    der Schieber 629 stets so  weit nach rechts gezogen, bis er gegen die      Anschlagnase 636 des Armes 452 der Seiten  wand 171 stösst. Gleichzeitig zieht die Feder  den Schieber aber auch in eine solche Rich  tung,     da.ss    die dreieckige     Durchbrechung    in  dem 'feil 631 mit der Basis dieses Dreieckes  gegen den Anschlag der Schraube 632 zu  liegen kommt     (Fig.    64).

   Der Teil<B>631</B> ist  im Winkel hochgebogen und bildet den An  schlag     637,    der mit dem linken Ende der  Schaltstange 239' zusammenarbeitet, so dass,  wenn der     Zählwerksschlitten    in seine äusser  ste linke Lage gelangt. der Schieber 629 von  der Schaltstange 239' so weit nach der     Seite     gedrückt wird, dass die Spitze des Loches  633 die Ansatzschraube 632 aufnimmt       (Fig.    65). Wenn nun die Sperrklinke 240       verschwenkt    wird, so erhält dadurch der       Schieber   <B>6-29</B> eine Bewegung in Pfeilrich  tung.

   Im obern Teil des gabelförmigen En  des des Schiebers ist auf seiner Rückseite  ein Zahn 638 eingenietet, der mit dem     Nok-          ken    639     (Fig.    64) zusammenarbeitet, der  auf der Hohlwelle 175     verstiftet    ist. Durch  die Bewegung in Pfeilrichtung, die der  Schieber bei     Verschwenken    der Sperrklinke  240 ausführt, wird der Zahn 638 infolge der  Kurvenform des Schlitzes 63(l soweit ge  senkt, dass er in die Bahn des Nockens 639  gelangt, und von diesem bis in die mit 638'  gezeichnete Lage mitgenommen wird.

   Der  Schieber erhält daher eine weitere Bewe  gung in     Pfeilrichtung.    durch die die Einstel  lungen des Hebels 491, der     Rastenscheibe     434     (Fig.    37) und des Schiebers 466       (Fig.    41) gelöscht werden können. Zu die  sem Zwecke ist der Hebel 490 mit. einem He  bel 640, der einen Stift 641 trägt, verbun  den, und zwar durch die gemeinsame Nabe  520     (Fig.    46 und 48), und der Schieber 629  besitzt     einen    spitzwinkeligen Ausschnitt 642       (Fig.    63), durch den der Stift 641 in die  mit 641' bezeichnete Lage gehoben wird.

    Durch das     Verschwenken    des Hebels 640       bezw.    der Welle 491 wird der Hebel 493       (Fig.    9) so eingestellt, dass seine Rolle 494  in die mittlere Rast des Hebels 496 gelangt,  in welcher Stellung die schräge Auflaufflä  chen<B>501</B> und 502 aus der Bahn des Kupp-         lungszahnes    156 gelangen und dieser Zahn  dauernd gekuppelt ist. An dem untern Teil  des     Schiebers    629 ist auf der     Ansatzschraube     643     (Fig.    63) ein gabelförmiger Lenker 644  lose gelagert, der mit seiner Gabel den Stift  441 der     Rastenscheibe    434 umfasst.

   Durch  diesen Lenker 644, der wie ein Kniehebel  wirkt, wird bei der Bewegung des Schiebers  629 in     Pfeilrichtung    die     Rastenscheibe    434  niedergedrückt und gelangt wieder in die  in     Fig.    37 gezeigte Stellung, in der ihr     Arm     433 den Ansatz 427 des Armes 430 zurück  drückt, so dass dieser bei seiner Betätigung  durch den Winkelhebel 421 wirkungslos ist.  Der Schieber 629 trägt auf der Ansatz  schraube 645 einen zweiten als Kniehebel  wirkenden Lenker 646, der mit seiner Gabel  über den umgebogenen Anschlag 467 des  Schiebers 466 greift und diesen bei der Be  wegung des Schiebers 629 in Pfeilrichtung  niederdrückt, wenn der Schieber 466 sich in  seiner obern Stellung befindet, was nur bei  Multiplikation vorkommt.  



  Es sei hier besonders darauf hingewiesen,  dass während des ganzen Rechenganges, d. h.  während der Zeit, in der der     Zählwerkschlit-          ten    schrittweise wieder in seine linke Endlage  gebracht wird, die Typenträger in ihrer ge  hobenen Stellung bleiben, da die Welle 7 7  lediglich ihren     Vorwärtshub    ausführte.

   Hier  bei wurde der     Schaltsektor    558 durch die  Klinke 522     (Fig.    55) um einen Zahn wei  tertransportiert, und da jetzt durch die Ver  schiebung des     Schiebers    629 die Kupplung  der Welle 149 durch den Zahn 156     (Fig.9)          stattgefunden    hat, bewegt sich die Welle 77  in ihre     Ausgangsstellung    zurück, wobei die  Antriebsschienen 50 und die Typenträger  wieder in Ruhelage     gebracht,    sowie der  Schaltsektor 558 um einen Zahn weiterbeför  dert werden.

   Da der     Fortsatz    607     (Fig.    62)  von der Schraube 570 noch nicht beeinflusst  wird, hält der Stift 602 den Lenker 598 in  der in     Fig.    62 gezeigten     Lage,    so dass der       Hauptsteuerhebel    294 in     seiner        Einstellung     verbleibt. Durch das Zurückgehen der Welle  7 7 in Ruhelage und das     Weiterschalten    des  Sektors 558 gelangte dessen Kurventeil 587           (Fig.    50) in Arbeitsgemeinschaft mit dem  Stift 557, wodurch der Stössel 553 gehoben  wird, so dass sein Ansatz 553' mit dem Stift  536 in Arbeitsstellung gelangt.  



  Auf dem von den     Gestellwänden    82 und  83 getragenen Bolzen 647     (Fig.    2, 60, 61)  ist ein Doppelhebel drehbar gelagert, dessen  beide Schenkel 648 und 649, die durch den  Steg 650 miteinander verbunden sind, die  Führung auf der Achse geben. Eine mit dem  Steg verbundene Feder 651, deren anderes  Ende von dem ortsfesten Stift 652 gehalten  wird, zieht den Schenkel 648 an diesen  Stift heran und bestimmt dadurch die Lage  des Hebels in der Maschine     (Fig.    61). Der  verlängerte untere Teil des Schenkels 648  arbeitet mit dem Stift 369 des Winkelhebels  364 zusammen, durch den der Lenker 366  eingestellt wird.

   Auf dem Schenkel 648 ist  auf einem Ansatzbolzen 653 ein Klinken  hebel 654 schwingend gelagert, der durch die  Feder 655 gegen den umgebogenen Lappen  656 des Schenkels 648 gezogen     wird:        Das     umgewinkelte Klinkenende 654 liegt in der  Bahn des Hebels 568 und wird von     dessem     Arm 657 entgegen dem Zuge der Feder 655  zurückgedrückt. Sobald der Arm 657 das  Klinkenende     passiert    hat, springt dieses auf  den Lappen 656 wieder zurück, so dass durch  das kraftschlüssige Zurückbringen des He  bels 568 durch den Schaltsektor 558 der  Doppelhebel 648, 649 durch Auftreffen des  Hebelarmes 657 auf die Klinke 654 im ent  gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers     ver-          schwenkt    wird.

   Dies geschieht zu Ende des  ersten Arbeitsganges der Welle 77, d. h. zu  Ende des     Rückwärtshubes    derselben. Durch  das     Verschwenken    des Winkelhebels 364  durch Auftreffen des Schenkels 648 auf dem  Stift 369 wird der Lenker 366 auf seine  zweite Stufe 374 eingestellt, wie in     Fig.    35  ersichtlich, so dass gleich zu Anfang des  nächsten Vorwärtshubes der Welle 77 der       Zählwerksschlitten    um zwei Stellen nach  rechts befördert wird.

   Da der Ansatz 553'       (Fig.    50) durch Auftreffen auf dem Stift  536 das Rechenwerk zu Anfang des Vor  wärtshubes sofort in Eingriff mit den An-         triebszahnstangen    218 bringt,     wird    nunmehr  die in dem Rechenwerk     enthaltene    Zahl  durch die     Antriebszahnstangen    herausgeholt  und um zwei Stellen vermindert zu Papier  gebracht, d. h. nicht mit vier     Stellen    hinter  dem Komma, sondern nur mit zwei. Die so       abgedruckte    Zahl stellt den bei der Division  verbleibenden Rest dar.

   Sollte ein Rest nicht  verbleiben, so wird nichts zu Papier ge  bracht, es kann die     Maschine    aber auch so  eingerichtet werden, dass dann lediglich eine  Null erscheint. Bei dem     Rückwärtshub    der  Welle 77 gelangt das Rechenwerk in der be  reits erläuterten Weise     wieder    ausser Ein  griff, und der Schaltsektor ist dann soweit  bewegt, dass sein Kurventeil 588 den Stift  557 beeinflusst.

   Hierdurch wurde der Stössel  553 gesenkt, so dass sein Ansatz 553' dem  Stift 537 gegenüber steht, und bei dem nun  wieder     einsetzenden    Vorwärtshub der Welle  77 wird sofort das Umdrehungszählwerk     in     Eingriff mit den     Antriebszahnstangen    218  gebracht, die nun den     in    diesem Zählwerk  gebildeten Quotienten herausziehen und zu  Papier bringen. Während des Vorwärtshubes  der Welle 7 7     wird    naturgemäss der Schalt  sektor wieder um     einen        Zahn    weiter bewegt,       wie    dies auch bei dem nun einsetzenden       Rückwärtshub    der Welle der Fall ist.

   Bei  dem     Rückwärtshub    gelangt der Hebel 568  wieder in seine Ausgangsstellung, in der er  durch den Klinkenhebel 590 gehalten wird.  Durch das dabei stattfindende Auslösen der  Klinke 565     kehrt    nunmehr auch der Schalt  sektor durch den Zug seiner Feder in die in       Fig.    50     gezeichnete        Lage    wieder zurück und  wird dort an seinem Zahn 589 von der  Klinke aufgehalten, wobei die Schaltnase  575 wieder hinter den Lappen 576 zu liegen  kommt und der     Anschlag    592 den Klinken  hebel 590, 593 wieder     verschwenkt.    Kurz  bevor der Hebel 568 in seine Ruhelage ge  langte,

   traf das verlängerte Ende der       Schraube    570 gegen den     Fortsatz    607       (Fig.    62) und hob dadurch den Stift 602, so  dass der Lenker 598     bezw.    die Nase 597 die  ses Lenkers in die Bahn der Rolle 596 ge  langte, so dass nunmehr der     Hauptsteuerhebel         294 während des Rückganges der Welle 77  in ihre Ruhelage ebenfalls in Ruhelage ge  bracht wird. Hierdurch wird die gesamte  Einstellung der Maschine, sowie der Motor  ausgeschaltet.  



       Multiplizieren.     Bei der Multiplikation ist die Wirkungs  weise der beschriebenen Teile folgende. Es  wird zuerst der Multiplikand auf den Zif  ferntasten angeschlagen und darauf die Mul  tiplikationstaste, d. h. die Operationstaste 2  niedergedrückt, so     da.ss    bei dem nun ein  setzenden Maschinengang der Hauptsteuer  hebel 294 in die vorderste Lage gelangt, wie  sie in     Fig.    49 dargestellt ist. Bei der Auf  wärtsbewegung des Hebels 294 wird dann  durch den Anschlag 658 der Schieber 466  gehoben, durch den Anschlag 659 die Ope  rationsklinke 286     verschwenkt    und dadurch  das Rechenwerk auf Addition gestellt.

   Der  Lappen 406     (Fig.    46) des Hebels 400 traf  dabei auf den festen Gegenanschlag 660, so  dass der Hebel 400     verschwenkt    und der  Schieber 383 in die in     Fig.    49 gezeichnete  Lage bewegt wurde. Der als Anschlag aus  gebildete Führungsbolzen 661 für den Schie  ber 383     verschwenkt    die Klinke 565 an deren  Hebelarm 662, so dass der Schaltsektor 558  dem Zuge seiner Feder folgt, bis er mit  seinem letzten Zahn 663 auf die Klinke 565  auftrifft. Die Nase 575 der Klinke 569 bleibt  dabei hinter dem Lappen 576. weil der Hebel  568 durch den Zug seiner Feder 572 der  Bewegung des Schaltsektors folgen kann.

    Das verlängerte Ende der Schraube 570 hat  daher auch den     Fortsatz    607     (Fig.    62) frei  gegeben, so dass der Stift 602 den Lenker  598 aus der Bahn der Rolle 596 halten  würde, wenn nicht ein in den Schaltsektor  eingenieteter Stift 664 den Stift 602 wieder  hochhalten würde. Durch das     Verschwenken     des Schaltsektors 558 gelangte der Stift 664  unterhalb des Armes 604 und     verschwenkte     diesen soweit, dass der Stift 602 den Lenker  598 frei gab.

   Durch das linke Ende des       Hauptsteuerhebels    294 wurde der Hebel 490  in die mit 489'     (Fig.    46) bezeichnete Lage    gehoben, so dass die Rolle 494     (Fig.    9) des  Hebels 493 von der mittleren Rast 495 des  Hebels 496     gehalten    wird. Durch das     Ver-          schwenken    dieses Hebels wurde der Kupp  lungszahn 156 freigegeben, worauf die Be  wegung der Welle 7 7 einsetzt. Währenddes       Vorwärtshubes    der Welle 77     wird    der Schalt  sektor 558 wie üblich um einen Zahn zu  rückgeschaltet, so dass er dann die in     Fig.    55  gezeichnete Lage einnimmt.

   Bei dieser Bewe  gung wird der Stössel 553 gesenkt, so dass sein  Ansatz 553" dem Stift 537 gegenüber zu  stehen kommt. Gleich zu Anfang des Rück  wärtshubes der Welle 77 wird dann der Kur  venhebel 523 umgeschaltet, und das Umdre  hungszählwerk gelangt mit den Antriebs  zahnstangen 218 in Eingriff, wie ans     Fig.    55  ersichtlich. Der zum Abdruck gebrachte  Multiplikand wird nunmehr während des       Rückwärtshubes    der Welle 77 durch die  Zahnstangen 218 in das Umdrehungszähl  werk hineingebracht, ferner wird der Schalt  sektor 558 wieder um einen Zahn weiterge  schaltet.

   Diese Bewegung genügt aber noch  nicht, damit der Stift 664 den Arm 604       (Fig.    62) frei gibt, so dass nunmehr die Rolle  596 auf die Anschlagnase 597 des Lenkers  trifft und die Löschung der Einstellung       vornimmt.     



       .letzt    wird der Multiplikator auf den       Zifferntasten    angeschlagen und die Sum  men- und     Zwischensummentaste        bezw.    Ope  rationstaste 1 oder 4 niedergedrückt.

   Hier  auf erfolgt die Einstellung durch den Haupt  steuerhebel 294 in der gleichen Weise wie  bereits beschrieben, jedoch     mit    dem Unter  schied, dass durch die im vorigen Arbeits  gang erfolgte Verschiebung des Schiebers  383 auf dem     Hauptsteuerhebel    294 der An  schlag 625 den Lappen 489 in die mit 489"       bezeichnete    Lage hebt     bezw.    den Hebel 490  entsprechend     verschwenkt,    und der Lappen  627     verschwenkt    den Winkelhebel 364 an  seinem Lappen 372 in die in     Fig.    33 ge  zeichnete Stellung.

   Durch das     Verschwenken     des Hebels 490     bezw.    der Welle 491 wurde  der Hebel 493     (Fig.    9) soweit bewegt, dass  eine Rolle 494     in    die     untere    Rast 497 des      Hebels 496 zu liegen kommt, wodurch der  Kupplungszahn 156 in Wirkung     tritt,    je  doch nach einer halben Umdrehung der  Welle 149 bereits durch die schräge Auf  lauffläche 502 wieder ausgeschaltet wird.

    Während des Vorwärtshubes der Welle 77  wird der     Zählwerksschlitten    durch die ge  troffene Einstellung in seine äusserste rechte  Lage gebracht, der eingesetzte Multiplikator  gelangt zum Abdruck, und die Antriebs  schienen 50 bleiben während des nun einset  zenden Rechenganges gesperrt. Durch das  Zurückziehen des     Zählwerksschlittens    in  seine äusserste rechte Lage wurde der Schie  ber 477     bezw.    dessen Ansatz 459     (Fig.    30)  zurückgezogen, so dass dadurch der Schalt  zahn 454 in Tätigkeit treten kann.

   Der  Schieber 466 wurde bereits beim Einsetzen  des Multiplikanden gehoben, so dass sein  oberes Ende gegen den Bolzen 461 liegt und  sein Anschlag 474 gegen den Lappen 475'       (Fig.    42), wodurch die     Arbeitsverbindung     mit dem Schaltzahn 454 hergestellt ist. Da  die Rolle 494     (Fig.    9) sich in der untersten       Rast-497    befindet, wurde der kurvenförmige  Arm 628 des Hebels 496 soweit gesenkt, dass  nunmehr der Schaltzahn 343 das Antriebsrad  335 betätigen kann. Durch den Schaltzahn  343 werden die Zählräder 214 nacheinander,  wie bereits beschrieben, auf Null zurückge  führt, wobei der Schaltzahn 454 jedesmal       verschwenkt    wird und die Weiterschaltung  des Schlittens zulässt.

   Wenn der Zählwerks  schlitten in seiner äussersten linken Lage an  gelangt ist, und der Schaltzahn 454 letzt  malig     verschwenkt    wird, so werden hier  durch wieder die Klinke 240     verschwenkt          (Fig.    65) und der Schieber 629 betätigt, der  darauf mit dem Lenker 646 den Anschlag  467 wieder niederdrückt und durch seinen  winkelförmigen Ausschnitt 642 den Stift  641 in die mit 641'     bezeichnete    Lage bringt       (Fig.    63). Hierdurch wird die Welle 491       verschwenkt,    so dass die Rolle 494 wieder  in die mittlere Rast 495 des Hebels 496 ge  langt und der Kupplungszahn 156 durch die  schräge Auflauffläche 502 wieder freigege  ben wird.

      Beim Einsetzen des Multiplikanden  wurde der Schaltsektor 558 bereits um zwei       Zähne    weitergeschaltet, bei dem während der  Multiplikation erfolgten Vorwärtshub der  Welle 77 um einen weiteren Zahn, und wenn  jetzt der     Rückwärtshub    der Welle 77 aus  geführt wird, so erfolgt wiederum eine wei  tere Rückbewegung des Sektors um einen  Zahn. Nach Vollendung des Rückwärts  hubes der Welle 77 würde dann der Kurven  teil 665     (Fig.    50, 55) den Stift 557 nieder  drücken, um dadurch den Kurvenhebel 523  zur Umschaltung auf das Rechenwerk vor  zubereiten.

   Während des     Rückwärtshubes     der Welle 77 werden auch die Antriebsschie  nen 50 und die eingestellten Typenträger  wieder in ihre     Endstellung    zurückgebracht.  Es muss noch darauf hingewiesen werden,  dass während des     Vorwärtshubes    des zweiten  Arbeitsganges der Welle 77 durch das Zu  rückführen des Schaltsektors der Stift 664  den Arm 604     (Fig.    62) freigegeben hat,  so dass der Stift 602 den Lenker 598 wieder  in der in     Fig.    62 gezeichneten Lage hält.  Jetzt setzt der dritte Arbeitsgang der Welle  7 7 ein, und gleich zu Anfang des Vorwärts  hubes wird der Hebel 523     verschwenkt,    so  dass die Zählräder 184 mit den Zahnstangen  218 in Eingriff kommen.

   Der Schaltsektor  558 trägt auf einem Ansatzbolzen 666     (Fig.     60) eine     Kippklinke    667, die durch die Fe  der 668 gegen den in den Schaltsektor ge  nieteten Stift 669 gezogen wird. Beim Zu  rückspringen des Sektors in die in     Fig.    49  gezeichnete Lage traf das Klinkenende gegen  die Nase 670 des Schenkels 649 und wurde  dadurch beiseite gedrückt, ohne dass hier  durch der Schenkel 649 betätigt wurde.

   Zu  Ende des zweiten     Arbeitsganges    der Welle  77 befindet sich jedoch die Klinke 667 un  mittelbar vor der Nase 670 und hat an der  schrägen Fläche den Schenkel 649 zurück  gedrückt, so dass durch das Ende des Schen  kels 648 der Winkelhebel 364 in die in       Fig.    35 gezeichnete Lage     verschwenkt    wurde,  wodurch der     Zählwerksschlitten    zu     Beginn     des nun     einsetzenden    - Vorwärtshubes der  Welle 77 um zwei Stellen nach rechts     ver=         stellt     wird.    Es     wurde    bereits gezeigt, dass  zu gleicher Zeit die Zählräder in Eingriff  mit den Zahnstangen 218 gebracht wurden,

    und diese stellen sich nunmehr auf die im  Rechenwerk enthaltene Zahl ein, die als  Endprodukt zum Abdruck gelangt, und zwar  mit zwei Dezimalstellen hinter dem Komma.       Der    Schaltsektor 558 ist wieder um einen  Zahn verdreht worden und wird     letztmalig     um einen Zahn     weitergeschaltet    bei dem  nun einsetzenden     Rückwärtshub    der Welle  77. Das verlängerte Ende der Schraube 570  traf wieder auf den     Fortsatz    607     (Fig.    62)  und     verschwenkte    diesen, so dass durch die  Rolle 596 die Einstellung der Maschine ge  löscht wird.

   Jetzt befinden sich alle Teile  wieder in Ruhelage, und der     Schaltsektor     wird an einem Zahn 589 von der Klinke 565  gehalten.  



  <I>Anordnung und</I>     Steuerung   <I>der Speichen-</I>  <I>räder 215.</I>  



  Bei Addier- und Buchungsmaschinen wird  bekanntlich die Zwischensumme aus den  Zählwerken gedruckt, indem man das betref  fende Zählwerk während des Vor- und Rück  wärtshubes der Maschine mit seinen An  triebsorganen in Eingriff lässt. Das Zähl  werk     wird    durch die     Antriebsorgane    wäh  rend des Vorwärtshubes auf Null gestellt  und die in dem Zählwerk enthaltene Zahl  zum Abdruck gebracht, während dieselbe  während der Zurückführung der Antriebs  organe wieder durch die Antriebsorgane in  das Zählwerk hineingebracht     wird.    Im vor  liegenden Falle wird als zweckmässig erach  tet, anders zu verfahren, aus der Erkenntnis  heraus,

   dass bei einer     Vierspezies-Rechen-          maschine    das Rechenwerk und das Umdre  hungszählwerk frei sein müssen, um mit  einem errechneten Ergebnis beliebig     weiter     rechnen zu können. Aus diesem Grunde ist  das bereits     erwähnte    besondere Speicherwerk  215W vorgesehen, das an sich kein eigent  liches Rechenwerk darstellt, da es keine Zeh  nerübertragung besitzt. Es     wird    daher im  folgenden auch nur von     Speicherrädern    215  gesprochen werden. Diese gehören aber un-    bedingt zu der Rechenvorrichtung der Ma  schine, da sie es erst     ermöglichen,    mit der  selben Zwischensumme zu ziehen und diese  beliebig weiter zu verwenden.  



  Die Speicherräder 215     (Fig.    66 bis 68)  sind auf einer Achse 671 drehbar     gelagert.     die durch die Naben 672 und 673 der seit  lichen Arme 674 und 675 eines Rahmens       geführt    und mit diesen     verstiftet    ist. Der  Rahmen wird durch diese beiden seitlichen  Arme und der mit ihnen verbundenen Tra  verse 676 gebildet und ist auf den beiden       Ansatzschrauben    677 und 678 der Seiten  wände 57 und 58 drehbar gelagert.

   Auf dem  linken Seitenarm 675 ist auf einem in diesen  genieteten Stift eine Rolle 679 gelagert, die  mit dem Kurvenschlitz einer     Rastenscheibe     680 zusammenarbeitet, die auf dem Bolzen  681 der Seitenwand 57 drehbar gelagert ist       (Fig.    68). Die     Rastenscheibe    wird durch  eine Rolle 682, die durch die Feder 683     be-          einflusst    wird, entweder an ihrer     obern    oder  untern Rast in ihrer jeweiligen     Lage    gehal  ten.

   Die Rolle     wird        zwischen    zwei Schen  keln 684, die durch den Steg 685 miteinan  der verbunden sind, von einem Stift 686 ge  tragen, an dessen verlängertem Ende die Fe  der 683     befestigt    ist, dessen anderes Ende  an dem Bolzen 681     befestigt    ist. Die beiden  Schenkel sind auf einem ebenfalls in die  Seitenwand 57     genieteten    Bolzen 687 dreh  bar gelagert. Auf diesem Stehbolzen ist ein  zweiter, ebenfalls aus zwei Schenkeln 688  mit der Traverse 689 bestehender Hebel ge  lagert, der auf dem Stift 690 die Rolle 691  trägt, die mit der     Rastenscheibe    692, deren  Zweck später     erläutert        wird,    zusammenarbei  tet.

   Die     Rastenscheibe    680     trägt        unten    einen  umgebogenen Lappen 693, durch den sie un  ter Vermittlung des Steuerkörpers 694 ein  gestellt wird. Dieser     Steuerkörper    ist. mit  auf dem     Stift    540 des Hebels 547 gelagert,  der unter     Vermittlung    des Lenkers 548 von  der Kurvenscheibe 76 angetrieben wird.

   Eine  an dem Lenker 548 befestigte Feder 695  dient dazu, den Steuerkörper 694 so zu schal  ten, dass     entweder    die     Anschlagkante    696  oder die Anschlagkante 697 den umgebo-      gehen Lappen 693     beeinflusst.    Das verlän  gerte Ende 698 des Steuerkörpers reicht  durch den Schlitz 699 des umgebogenen Teils  eines Sperrhebels 700     (Fig.    69, 70). Dieser  Sperrhebel ist auf einer in die     Gestellwand     14     hineingeschraubten    Ansatzschraube 701  drehbar gelagert.

   Er hält den Steuerkörper  694 während eines     Arbeitsganges    der Ma  schine in der in     Fig.    68 gezeichneten neutra  len Lage, wenn er an einer Bewegung ver  hindert wird. Der Sperrhebel wird durch  den langen Bolzen 702 der Einstellvorrich  tung für die Zahlen gegen eine Verdrehung  im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers  gesperrt, sobald     eine    Zahl in die Maschine  eingesetzt wurde, während er     in    der andern  Richtung gesperrt wird durch besondere  Sperrkörper, die mit der Operationstaste 4  und der Taste 7, sowie mit dem Lenker 610  zusammenarbeiten.

   Der Bolzen 702 ist in  der linken Wand 18 der Einstellvorrichtung  befestigt und die Nullschiene 84 mit ihren  beiden seitlichen Teilen 84' und 84"     (Fig.    66,  2) ist drehbar auf     ihm    gelagert. Der linke  Seitenteil 84" ist unten offen     (Fig.    69), da  mit die Oberkante des Sperrhebels 700 mit  dem Bolzen 702 unmittelbar zusammenarbei  ten kann.  



  Unterhalb der Tasten 4 und 7     (Fig.    66  bis 68) ist in Schlitzen der     Gestellwände    14  und 15     eine    mit Ausschnitten versehene  Schiene 703 gelagert, deren Ausschnitte 704  und 705 schräge Auflaufflächen aufweisen,  an denen die Schiene durch die darüber lie  genden Tasten 4     bezw.    7 verschoben wird.  Die Taste 4 verschiebt die Schiene nur halb  so weit wie die Taste 7, da ihre schräge  Auflauffläche nicht so tief reicht. Die  Schiene trägt einen nach unten ragenden  Arm 706, dessen unterer Teil 707 waagrecht  liegt und an seinem hochgebogenen Lappen  708 auf dem Ansatzbolzen 709 geführt ist,  der in der     Gestellwand    14 sitzt.

   Zwischen  den Kopf des Bolzens 709 und den Lappen  708 ist eine Druckfeder 710 gelagert, die die  Schiene 703 an die     Gestellwand    14     bezw.    an  den umgebogenen Lappen 711' der Traverse  711     herandrückt.    Unterhalb des waagrech-         ten    Teils 707 ist eine Ansatzschraube 712  befestigt, über deren Schaft die Gabel des  Lenkers 610 greift. Dieses Ende des Len  kers besitzt einen hochgebogenen Lappen  713, der mit der Unterkante des Sperrhebels  700 zusammenarbeitet. In der in     Fig.    70  gezeichneten Lage wird die untere Kante  des Sperrhebels 700 lediglich durch die Ecke  des waagrechten Teils 707 gesperrt, da die  Schiene 703 sich in Ruhelage befindet, weil  keine der beiden Tasten 4 oder 7 gedrückt  ist.  



  In der in     Fig.    68     gezeichneten    Lage be  finden sich die Speicherräder<B>215</B> ausser Ein  griff mit ihrer     Antriebsverzahnung    223       (Fig.    1) und werden dabei durch die Sperr  schiene 714 gegen Verdrehung gesichert. Alle  Speicherräder befinden sich in Nullstellung,  da ihr     Nullsteeknocken    215' gegen die Zähne  676' der Traverse 676 stossen. Die Speicher  räder 215 reichen durch die     Einschnitte    der  Traverse 676, durch die die Anschlagzähne  676' für die     Nullstellnocken    entstehen       (Fig.    66).  



       Zwischensummenzeichen        aus   <I>der</I>     Rechen-          vorrichtung.     Angenommen, es soll     eine    Multiplikations  aufgabe ausgeführt und deren Produkt in  den Speicherrädern 215 zur späteren Ver  wendung aufgenommen .werden, so ist zu  erst, wie bereits beschrieben, der Multipli  kand auf den Zifferntasten einzusetzen und  die Operationstaste 2 zu drücken und hier  auf der     Multiplikator    auf den Zifferntasten  anzuschlagen und die Operationstaste 4 zu  betätigen. Durch die Betätigung der Opera  tionstaste 2 wurde der Multiplikand abge  druckt und vom Umdrehungszählwerk auf  genommen.

   Gleichzeitig wurde der Schalt  sektor 558 in Multiplikationsstellung ge  bracht, das heisst um sechs Zähne     im    ent  gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers ver  dreht. Er wurde jedoch bei dem durch die  Operationstaste 2 ausgelösten ersten Arbeits  beispiel der Welle 77 bereits um zwei Zähne  wieder zurückgeschaltet. Nachdem jetzt der  Multiplikator eingesetzt und die Operations-      taste 4 betätigt wurde, beginnt nach erfolgtem  Abdruck des Multiplikators der eigentliche  Rechengang, wobei die Typenträger     bezw.     die Antriebsschienen 50 in ihrer eingestell  ten Lage bleiben, bis der Rechenvorgang zu  Ende ist.

   Die Welle 77 bleibt daher nach  Vollendung des Vorwärtshubes so lange ste  hen. und durch die Weiterschaltung des Sek  tors 558 hat der Stift 664     (Fig.    62, 69) den  Arm 604 freigegeben, so dass die Schiene 610  durch den Zug der Feder 614 so weit. nach  links bewegt wird, dass sein Lappen 713, der  durch das Verschieben der Schiene 703 durch  die Taste 4 in der Bahn des Sperrhebels 700  liegt, unter die Unterkante dieses Sperrhebels  tritt und ihn an einer Bewegung im Sinne  des Uhrzeigers hindert.

   Nachdem der Zähl  werksschlitten bei Ausführung der Multipli  kation in seine äusserste linke Lage     gelangte,     findet unter Vermittlung des Schiebers 629       (Fig.    63, 64)     bezw.    seines winkelförmigen       Ausschnittes    642 die Kupplung der Welle  149 wieder statt, worauf der     Rückwärtshub     der Welle 7 7 einsetzt, wodurch die Antriebs  schienen 50 und die Typenträger wieder in  ihre Ruhelage zurückgebracht werden. Der  Schaltsektor wird dabei wieder um einen  Zahn zurückgeschaltet, so dass beim nächsten  Vorwärtshub der Welle 77 das Rechenwerk  in Eingriff mit seinen Antriebszahnstangen  gebracht wird und der Summenzug einsetzt.

    Diese Summe soll jedoch als Zwischensumme  in die Speicherräder 215 gelangen, und um  den Übertragungsvorgang, der während des  Summenzuges stattfindet, zu beschreiben,  soll vorerst auf das Verhalten des Steuer  körpers 694 und des Sperrhebels<B>700</B> wäh  rend des bis hierher beschriebenen Arbeits  ganges eingegangen werden.  



  Nach dem Einsetzen des Multiplikanden  und Niederdrücken der Operationstaste 2  hatte während des ersten Vorwärtshubes der  Welle 77 der Steuerkörper 694     (Fig.    68)  infolge des Zuges der Feder 695 das Bestre  ben, sein Schaltende zu senken und das  Sperrende des Sperrhebels<B>700</B> zu heben.  Diese Bewegung konnte jedoch nicht ausge  führt werden, da die Oberkante des Sperr-         hebels        700    durch Auftreffen auf den Bolzen  702 verriegelt wurde.

   Zu Ende des Vor  wärtshubes der     Welle    77 zieht die Feder 695  den Steuerkörper 694 jedoch in die andere  Richtung, aber auch diesem Zuge kann der  Steuerkörper nicht folgen, da dann die un  tere Kante des Sperrhebels 700 auf die linke       Kante    des waagrechten Teils 707 der Sperr  schiene 703 trifft     (Fig.    70). Nach erfolg  tem     Rückwärtshub    der Welle 77 ist die Ein  stellvorrichtung wieder in ihre äusserste  rechte Lage gelangt, und der Bolzen 102 hat  dadurch den Sperrhebel 700 freigegeben.

   Der  Sperrhebel wird jedoch wieder in seine in       Fig.    68 gezeichnete Lage dadurch gezogen,  dass beim Zurückziehen des Steuerkörpers  694 in seine Ruhelage dessen unterer Teil  durch den Ausschnitt<B>717</B> auf dem Lappen  693     zentriert    wird.     Hierauf    wird der Multi  plikator eingesetzt und die     Operationstaste     4 gedrückt, worauf sich das soeben beschrie  bene Arbeitsspiel wiederholt.

   Da die Ein  stellvorrichtung durch Einsetzen des     Multi-          plikators    nach links bewegt wurde, wird der  Sperrhebel 700 durch den Bolzen 702 oben  gesperrt und während des Vorwärtshubes  der Welle 77 und der dabei erfolgenden drit  ten Zurückschaltung des Sektors 558 gibt  der Stift 664 den Arm 604     (Fig.    69, 70)  frei, so     daB    die Schiene 610 dem Zuge der  Feder 614 folgt und der in derselben Ebene  mit dem Sperrhebel 700 liegende Lappen  713 der Schiene unter die Unterkante des  Hebels 700 gezogen wird und diesen verhin  dert,     verschwenkt    zu werden.

   Der Hebel wird  in diesem Falle nicht durch die linke Kante  des Teils 707 gesperrt, wie aus     @Fig.    70 er  sichtlich, da durch     Niederdrücken    der Opera  tionstaste 4 die Schiene 703 verschoben  wurde, wodurch diese Sperrkante 707'     (Fig.     71) aus der Bahn des Hebels 700 gelangte,  dafür jedoch der Lappen 713 in die gleiche  Ebene mit dem Hebel 700 kam. Nachdem  die Multiplikation von der Maschine durch  geführt ist und nach der darauf erfolgenden  Kupplung der Welle 149 wird bei dem dann  einsetzenden zweiten Rückgang der Welle  77 der eingestellte Multiplikator gelöscht,      und der Steuerkörper 694 sowie der Sperr  hebel 700 arbeiten dabei in der gleichen  Weise wie bei der     Löschung    des Multipli  kanden.

   Bei dem nun wieder einsetzenden  dritten und letzten Vorwärtshub der Welle  77 werden das Rechenwerk     bezw.    seine     Zähl-          r        'ider    184 in Eingriff mit den Zahnstangen  218 gebracht, und da der Bolzen 702 sich  aus der Bahn des Sperrhebels 700 befindet,  würde dieser jetzt im entgegengesetzten  Sinne des Uhrzeigers verdreht werden, wenn  durch das     Verschwenken    des Hebels 556 ihm  nicht eine andere Sperre in den Weg ge  stellt worden wäre.

   Der verlängerte Arm  des Hebels 556 trägt einen Stift 178, der in  die Kurve eines Hebels 719 reicht und hier  durch den Hebel so     verschwenkt,    dass sein  hochgebogener Ansatz 720     (Fig.    20) unter  das Hebelende 700' gelangt. Der Hebel 719  ist mit seinem     hochgebogenen    Schenkel 721,  der die Kurve für den Stift 718 enthält, auf  einem zwischen den     Gestellwänden    82 und 83  befestigten Bolzen 722 drehbar gelagert und  erhält auf diesem Bolzen eine breite Füh  rung durch den Steg 723 und die Wange  724, die mit dem Schenkel 721 verbunden  sind.  



  Während des letzten Vorwärtshubes der  Welle 77 stellen die Antriebsorgane das Re  chenwerk auf Null, wobei sie sich entspre  chend den einzelnen     Ziffern    des im Rechen  werk enthalten     gewesenen    Produktes ein  stellen. Das Produkt gelangt nun zum Ab  druck. Nach Vollendung des Vorwärtshubes  der Welle 7 7 hat die Feder 695 das Bestre  ben, den Steuerkörper 694 so zu     verschwen-          ken,    dass seine Anschlagkante 697 mit dem  Lappen 693 der     Rastenscheibe    680 zusam  men in Arbeitsstellung tritt. Dies     kann    je  doch erst stattfinden gleich zu Anfang des  Rückhubes, da dann der Lappen 693 von  dem Ausschnitt 717 frei kommt.

   Bei dem  Vorwärtshub der Welle 77 traf die Schraube  570     (Fig.    62) bereits gegen den     Fortsatz     607, wodurch die Schiene 610     (Fig.    69, 70)  entgegen dem Zuge der Feder 614 wieder  zurückbewegt wurde, so dass ihr Lappen 713  dadurch den     Sperrhebel    700 frei gab     (Fig.       71).

   Während des Rückhubes der Welle 77  kann durch das Freigeben des Hebels 700  der Steuerkörper 694     (Fig.    68) dem Zuge  der Feder 695 folgen, und er trifft daher  mit seiner     Anschlagkante    697 auf den Lap  pen 693 der     Rastenscheibe    680 und     ver-          schwenkt    diese so weit, bis die Rolle 682  die     Rastenscheibe    in ihrer obern Rast arre  tiert.

   Durch die in der     Rastenscheibe    ent  haltene Kurve wurde die Rolle 679     bezw.     der Arm 675     (Fig.    66), der die Rolle trägt,  so weit     verschwenkt,    dass die Speicherräder  215 in Eingriff mit ihrer     Verzahnung    223  gelangten, so dass bei     Zurückführung    der  Schienen 50 in ihre Ruhelagen das aus dem  Rechenwerk herausgenommene Produkt     nun     auf die Speicherräder übertragen wird.

   Diese  Übertragung erfolgte im mittleren Drittel  des letzten     Rückwärtshubes    der Welle 77  und während des letzten Drittels wird dar  auf der Steuerkörper 694 wieder in die in       Fig.    68 gezeichnete Lage zurückgezogen,  wobei     durch    den Lappen 693, der wieder in  den     Ausschnitt    717     tritt,    die     Rastenscheibe     ebenfalls zurückgezogen     und    die Speicher  räder 215 ausser Eingriff mit ihren Zahn  stangen gebracht werden.

   Nach diesem Ar  beitsgang der Welle 77 ist die Rechenauf  gabe erledigt, und die Maschine kommt nach  der     staugefundenen    Löschung aller Einstel  lungen, wie bereits früher beschrieben, zum  Stillstand.  



       Tierwendung   <I>der</I>     Zwischensumme     <I>bei</I>     Multiplikation.     



  Die nun von den Speicherrädern 215 auf  genommene Zahl kann auf Grund der neu  artigen Steuervorrichtung der Zählwerke  dem Charakter der jeweils angeschlagenen  Operationstaste entsprechend selbsttätig in  der     Maschine    weiter verwendet werden. Es       kann    wünschenswert sein, die in den Spei  cherrädern enthaltene Zahl mehrfach zu ver  wenden, und aus diesem Grunde ist die Ope  rationstaste 7 vorgesehen, die     dann    mit einem  leichten Druck nach vorn niedergedrückt  wird, wodurch die Rast 725     (Fig.    68) des  Tastenschaftes unter die Unterkante - des           Tastenbleches    12 fasst und ein selbsttätiges  Löschen der Taste 7 verhindert.

   Durch das  Niederdrücken der Taste 7 wird die Schiene  <B>703</B> so weit verschoben, dass sowohl die  Sperrkante 707'     (Fig.    71), als auch der Lap  pen 713 aus der Bahn des Sperrhebels 700  gelangen und diesen freigeben, wie aus       Fig.    7 2 ersichtlich. Dies bedeutet, dass bei  dem Zurückführen der bei irgendeinem Re  chenvorgang eingestellten Antriebsschienen  50 die Zahl, auf die die Schienen eingestellt  waren, durch die Verzahnung 223 wieder in  die Speicherräder 215 zurückgebracht wird.

    Angenommen, es soll jetzt die in den Spei  cherrädern enthaltene Zahl mit sich selbst  multipliziert werden, so ist, nachdem die  Taste 7 bereits niedergedrückt und verriegelt  wurde, lediglich die     Multiplikations-        bezw.     Operationstaste 2 niederzudrücken, wodurch  die Maschine in Gang gesetzt wird und nach  Massgabe des     Hauptsteuerhebels    294     (Fig.    49)  arbeitet.

   Da. keine Zahl auf den Ziffern  tasten angeschlagen wurde, befindet sich die  Einstellvorrichtung in ihrer Ruhelage und  der Bolzen<B>702</B> ausser dem Bereich des Sperr  hebels 700, so dass bei dem Vorwärtshub der  Welle 7 7 der Steuerkörper 694     (Fig.    68)  dem Zuge der Feder 695 folgen kann, so dass  seine Anschlagkante 696 auf den Lappen  693 trifft und dadurch während des ersten  Drittels des Vorwärtshubes die Speicher  räder 215 mit den Verzahnungen 223 in Ein  griff bringt. Die Antriebsschienen 50 dre  hen nun die Speicherräder 215 so weit zu  rück, bis deren     Nullstellnocken    215' gegen  die     Zähne    676' stossen, wobei sie selbst sich  auf die einzelnen Ziffern der in den Spei  cherrädern enthalten gewesenen Zahl einstel  len.

   Diese Zahl kommt nun in der bekann  ten Weise zum Abdruck. Die Speicherräder  215 bleiben während des     mittleren    Drittels  des Vorwärtshubes in Eingriff mit ihrer  Antriebsverzahnung und werden im letzten  Drittel des Vorwärtshubes wieder ausser Ein  griff gebracht, indem der Lappen 693 von  dem Ausschnitt 717 wieder zurückgezogen  wird. Durch die     Operationstaste    ist die Ma  schine so     eingestellt,    dass die in die Maschine    hineingebrachte     Zahl,    in diesem Falle die  Zahl, auf die sich die Antriebsschienen 50  eingestellt haben, und die in den Speicher  rädern enthalten war, während des Rück  wärtshubes der Welle 77 in das Umdre  hungszählwerk 214W gelangt.

   Da der Hebel  700 im vorliegenden Falle in keiner Weise  gesperrt ist, kann bei Beginn des Rückhubes  der Steuerkörper 694 dem Zuge der Feder  695 folgen und trifft daher mit seiner An  schlagkante 697 auf den     Lappen    693 und       schaltet    dadurch die Speicherräder 215 wie  der ein, so dass die eben aus den Rädern her  ausgenommene Zahl in diese bei dem Rück  gang der     Antriebsschienen    50 wieder hinein  gebracht wird.

   Wenn jetzt die Summen  taste, das heisst die Operationstaste 1 nieder  gedrückt wird, so erfolgt die Multiplikation  der in den     Speicherrädern.    enthaltenen Zahl  mit der im Umdrehungszählwerk enthal  tenen, indem die Antriebsschienen 50 sich  bei dem ersten Vorwärtsgang der Welle 77  wieder auf die in den Speicherrädern 215  enthaltene Zahl     einstellen    und diese durch  die     Typenträger        zum        Abdruck    bringen, wor  auf die eigentliche Multiplikation beginnt,  nach deren Beendigung die Kupplung der  Welle 149     stattfindet,    so dass die Welle 77  sich wieder in ihre Ruhelage zurückbewegt  und auch die Antriebsschienen 50 in Ruhe  lage zurückbringt,

   wobei die Speicherräder  215 eingerückt werden, da keine Sperrung  für den Hebel 700 besteht, und die ihnen  vorher entnommene Zahl wieder aufnehmen.  Jetzt setzt der selbsttätige Summenzug ein,  bei dem das im     Rechenwerk    183w, 184W ent  haltene Produkt zum Abdruck gelangt, in  dem das Rechenwerk während des Vorwärts  hubes der Welle 77 mit den Zahnstangen  218 in Eingriff     tritt.    Durch das Einschalten  des Rechenwerkes in seine Antriebszahn  stangen durch den Hebel 555 wurde der An  satz 720     (Fig.    69, 70) wieder eingerückt,  so dass der Hebel 700, der in diesem Falle  nicht durch den Bolzen gesperrt werden  kann, doch gegen eine Verdrehung im ent  gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gesperrt  wird.

   Hierdurch wird erreicht, wie bereits      beschrieben, dass die Speicherräder 215 wäh  rend des Vorwärtsganges der Antriebsschie  nen 50 nicht in Eingriff mit ihrer Verzah  nung 223 gelangen.  



  <I>Regelung der</I>     Beschickung        .und        Entleerung     <I>der</I>     Speicherräder   <I>215.</I>  



  Da die Speicherräder 215 bereits eine  Zahl enthalten, dürfen sie beim Zurückfüh  ren der Antriebsschienen 50, die sich auf  das errechnete Produkt eingestellt hatten,  nicht in Eingriff mit ihrer Verzahnung 223  gelangen, und es ist, um dies zu verhindern,  eine besondere Sperrung vorgesehen, die im  nachfolgenden beschrieben wird. Auf der       Gestellwand    57 ist ein Bolzen 726     (Fig.    66,  68) angeordnet, auf dem eine     Rastenscheibe     692 drehbar gelagert ist, deren jeweilige  Stellung durch die Rolle 691 gesichert wird,  die sich in die eine oder andere Rast der  Scheibe unter dem Zuge der Feder 728 hin  einlegt. Die Feder ist mit dem einen Ende  an dem Stift 690 und mit ihrem andern  Ende an dem Bolzen 726 befestigt.

   Oberhalb  und unterhalb des Drehpunktes der Kasten  scheibe 692 trägt diese je einen Bolzen 729  und 730, welche mit den Anschlägen<B>731</B>  und 732 des Steuerkörpers 694 zusammen  arbeiten. Auf der Kastenscheibe ist ein drit  ter Bolzen 733 eingenietet, der durch das  Langloch 734 des Steuerkörpers reicht. Der  Bolzen 726 reicht ebenfalls durch dieses  Langloch und der Steuerkörper 694 wird  durch die am äussern Ende des Bolzens auf  gehangene Feder 728 gegen ein seitliches       Herabgleiten    gesichert.  



  Wie aus dem Vorgehenden beobachtet  werden konnte, gelangt die Anschlagkante  696 mit dem Lappen 693 nur während eines       Vorwärtshubes    der Welle 77 zur Arbeit;  während umgekehrt die Anschlagkante 697  mit dem Lappen 693 nur während des Rück  wärtshubes der Welle arbeiten kann.

   Wäh  rend des Vorwärtshubes wird eine in den  Speicherrädern enthaltene Zahl herausge  holt, während beim     Rückwärtshub    eine Zahl  nur hineingebracht werden     kann.    Die Sper  rung bezweckt, dass wenn eine Zahl aus den    Speicherrädern herausgezogen worden ist, im  Anschluss hieran die gleiche Operation nicht  wieder ausgeführt werden kann     und    eben  falls umgekehrt, dass,     wenn    eine Zahl in die  Speicherräder hineingeschickt worden ist,  auch diese     Operation        nicht    wieder vorgenom  men werden     kann.    Um eine Zahl in die  Speicherräder     hineinzubringen,    was,

       wie    be  reits     erwähnt,    stets auf dem     Rückwärtshub     geschieht, wird der Steuerkörper 694 geho  ben, so dass seine Anschlagkante 697     mit     dem Lappen 693 zusammenarbeitet, und es  gelangt der Anschlag 731 mit dem Bolzen  729 in Arbeitsstellung, so dass     während    des       Rückwärtshubes    die     Rastenseheibe    692 im  Sinne des Uhrzeigers verdreht     wird    und ihre  linke Rast unter die Rolle 691 gelangt.

    Durch diese     Verdrehung    gelangte der Bolzen  733 zur Anlage an die untere     gante    des  Langloches 734, und es ist ohne weiteres er  sichtlich, dass der Steuerkörper 694 hier  durch gegen ein nochmaliges Anheben ge  sperrt wird. Es ist mithin auch unmöglich,  eine weitere Zahl in das Zählwerk hineinzu  schicken, was im vorliegenden Falle auch  unbedingt unterbleiben muss, da hier die  Speicherräder keine     Zehnerübertragung    be  sitzen.

   Der Steuerkörper 694     kann    infolge  der     Sperrung    durch den Bolzen 733 lediglich  nach unten bewegt werden, so dass     seine    An  schlagkante 696 mit dem Lappen 693 zur  Arbeit gelangt, was nur während des Vor  wärtshubes der Welle 77     stattfindet,    und  zwar, um die in den Speicherrädern enthal  tene Zahl herauszuholen.

       Wenn    diese Ope  ration     durchgeführt    wird, wird durch den  Anschlag 732 die     Kastenschiene    692 an dem  Bolzen 730     wieder    in die in     Fig.    68 gezeich  nete Lage zurückgeführt, in der der Bolzen  733 den Steuerkörper 694 an der Oberkante  des Langloches 734 so weit hebt, dass er  seine     mittlere    Lage-einnimmt.

       Ein    Senken,  wodurch die Anschlagkante 696 mit dem  Lappen 693 wieder zur Arbeit gelangen  würde, ist dadurch nicht möglich, und infol  gedessen muss eine Zahl erst wieder     in    die  Speicherräder hineingebracht werden, bevor  diese während des Vorwärtshubes wieder im      Eingriff mit ihrer Antriebsverzahnung 223  gebracht werden können.  



  Wenn die in den Speicherrädern enthal  tene Zahl mit sich selbst, multipliziert wer  den soll, wie es im Vorgehenden bereits er  läutert wurde, ist die Sperrung 692, 733 un  bedingt erforderlich, da sonst nach erfolgtem       Abdruck    des Produktes aus dem Rechen  werk dieses beim Zurückführen der Antriebs  schienen 50 in die     Speicherräder   <B>215</B> ge  bracht werden     würde.    Es sei noch bemerkt,       dass    während des     Vorwärtshubes    bei dem  Summenzug die Speicherräder ebenfalls  nicht in Eingriff mit ihren Zahnstangen  kommen konnten infolge der Sperrung 720.  700'     (Fig.    69. 70).  



       Verwendung   <I>der</I>     Zwischensumme   <I>bei</I>     Divi-          sioia,        Addition   <I>und</I>     Subtraktion.     Angenommen, die in den Speicherrädern  215 enthaltene Zahl soll nun als Divisor  weiter verwendet werden, so ist der Dividend  auf den Zifferntasten anzuschlagen und die  Operationstaste 3 niederzudrücken, wodurch  bekanntlich der Dividend zum Abdruck ge  langt und in die Zählräder 183, 184 des  Rechenwerkes     183w,    184- der     Maschine    auf  genommen wird.

   Jetzt wird die Summen  taste, d. h. die Operationstaste 1 betätigt,  worauf sich die Antriebsschienen 50 auf die  in den Speicherrädern 215 enthaltene Zahl  einstellen, die zum Abdruck gelangt, wäh  rend durch die Einstellung die Kupplung  der Antriebszahnräder 182 für das Dividie  ren gesteuert wird. Nach Beendigung der  Division werden die Antriebsschienen 50 be  kanntlich wieder in ihre Ruhelage zurück  gebracht, wobei die Speicherräder 215 in  Eingriff gelangen und den Divisor wieder  aufnehmen. Das     Ineingriffbringen    der Spei  cherräder während des     Rückwärtshubes    der  Welle 77 ist dadurch möglich,     daB    durch die  Taste 7 die Sperrung 707', 713     (Fig.    71) aus  der Bahn des Sperrhebels 700 gelangte.

    Jetzt setzt bekanntlich das Summenziehen  ein, bei dessen ersten Arbeitsgang das Re  chenwerk     183w,    184- während des Vorwärts  hubes in Eingriff mit seinen Antriebszahn-         stangen    gebracht wird, um den Rest zum  Abdruck zu bringen und während dieses       Vorwärtsganges    tritt, die Sperrung 720. 700'       (Fig.    69, 70) in Tätigkeit, so dass die Spei  cherräder nicht in Eingriff gelangen können.

    Bei dem nun einsetzenden     Rückwärtshub     können die Speicherräder 215 ebenfalls nicht  in Eingriff gebracht werden     infolge    der Stel  lung des Bolzens 733     (Fig.    68), da die letzte  Operation, die die Speicherräder ausführten,  die Wiederaufnahme des Divisors war. Bei  dem zweiten Summenzug gelangt das Um  drehungszählwerk     214w    während des Vor  wärtshubes mit den     Zahnstangen   <B>218</B> in Ein  griff, und es wird der Quotient zu Papier  gebracht und das Umdrehungszählwerk wie  vorher das Rechenwerk dabei auf Null ge  stellt.

   Während dieses Vorwärtshubes kom  men die Speicherräder infolge der Sperrung  720, 700' ebenfalls nicht in Eingriff mit  ihren Antriebsorganen und auch während  des darauf einsetzenden Rückhubes nicht,  infolge der Sperrung durch den Bolzen 733.  Der Divisor ist mithin in den Speicherrädern  geblieben und kann beliebig weiter verwen  det werden.  



  Beim Addieren kommt es vor,     daB    eine  Zahl sehr häufig gebraucht wird, beispiels  weise bei Lohnabrechnungen die Anzahl der  Stunden pro Woche, die als normal hier mit  48 Stunden angenommen werden soll. Wenn  diese Zahl in den Speicherrädern enthalten  ist, kann sie durch Betätigung der Opera  tionstaste 5 beliebig oft addiert werden, ohne  dass es erforderlich ist, sie auf den Ziffern  tasten anzuschlagen. Kommen bei dem Ad  dieren der Stundenzahl aber Abweichungen  vor, so werden nur diese jeweils auf der  Tastatur eingesetzt und addiert, ohne     daB     hierdurch die Speicherräder     beeinflusst    wer  den.

   Die in den Speicherrädern<B>215</B> enthal  tene Zahl wird addiert, sobald die Taste       betätigt    wird, und zwar gelangen die Spei  cherräder dann während des Vorwärtshubes  der Antriebsschienen 50 mit ihrer Verzah  nung 223 in Eingriff, da der Bolzen 702  den Sperrhebel 700 nicht     beeinfluBt.    Die  Zahl gelangt     zum    Abdruck und in der be-           reits    früher beschriebenen Weise in das Re  chenwerk     183W,        184ss',    worauf die Antriebs  schienen 50 zurückgeführt werden, wobei die  Speicherräder 215 wieder in     Eingriff    gelan  gen und die aus ihnen soeben entnommene  Zahl wieder aufnehmen. Dieser Vorgang  kann beliebig oft ausgeführt werden.

   Kommt  nun aber eine andere Zahl vor, die addiert  werden soll, so wird diese auf der Tastatur  angeschlagen und die Operationstaste 5 ge  drückt, worauf die Antriebsschienen 50 sich  auf die Einstellvorrichtung entsprechend der  angeschlagenen Zahl einstellen und diese  zum Abdruck bringen. Die Speicherräder  215 sind jedoch während des Vorwärtshubes  nicht in Eingriff getreten, da der Hebel 700  durch den Bolzen 702 gesperrt wurde. Nach  dem die Zahl in das Rechenwerk gelangte,  werden die Antriebsschienen 50 wieder zu  rückgeführt, wobei die Speicherräder eben  falls wieder nicht in Eingriff gelangen kön  nen infolge der Sperrung durch den Bolzen  733, da die letzte Operation, die sie ausführ  ten, das Aufnehmen der Zahl war, was ja  nur auf dem     Rückwärtshub    erfolgt.

   Bei Sub  traktion arbeiten die Speicherräder und das  Rechenwerk in genau derselben Weise, le  diglich mit dem Unterschied, dass das Re  chenwerk dabei auf Subtraktion eingestellt  ist.  



       Klarmachen   <I>der</I>     Speicherräder.     



  Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich,  dass die in den Speicherrädern 215 enthal  tene Zahl beliebig oft und dem Charakter  der jeweils betätigten Operationstaste ent  sprechend selbsttätig verwendet werden kann,  wenn keine Zahl auf den Zifferntasten an  geschlagen wurde. Soll die in den Speicher  rädern befindliche Zahl jetzt aber gelöscht  werden, so wird vor der letzten selbsttätigen       Verwendung    dieser Zahl die Taste 7 von  Hand gelöscht, indem man ihre Rast 725  mit einem leichten Druck nach vorn von der  Unterkante des Tastenbleches 12 heraus  zieht.

   Die Taste wird dann durch den Zug  ihrer Feder 735     (Fig.    1) in ihre Ruhelage  zurückspringen.     Hierdurch    gibt die Taste    die Schiene 703     (Fig.    66, 68) frei, so dass  diese durch den Druck der Feder 710 so  weit verschoben wird, dass der hochgebogene       Lappen    708 sich gegen den Lappen 711' der  Traverse 711 legt. Hierdurch wird der He-.       bel    700 wieder durch die Kante 707'     (Fig.     70) gesperrt, so dass während des Rückhubes  der     Antriebsschienen    50 die Speicherräder  nicht in Eingriff mit ihrer Antriebsverzah  nung gebracht werden können.

   Das Löschen  der in den Speicherrädern enthaltenen Zahl  geschieht nach dem Löschen der Taste 7  dann durch den darauffolgenden Arbeits  gang der Maschine. Wird also nach dem Lö  schen der Taste 7 die Operationstaste 5 an  geschlagen, so gelangen während des Vor  wärtshubes der Antriebsschienen 50 die Spei  cherräder 215 in     Eingriff    und werden auf  Null zurückgeführt, während die in ihnen  enthalten gewesene Zahl zum Abdruck  kommt. Bei dem     Rückwärtshub    der An  triebsschienen kommen die Speicherräder  aber nicht     wieder        in.    Eingriff, da der Sperr  hebel 700,     wie    aus     Fig.    70 ersichtlich, durch  die     gante    707' gesperrt ist.

   Die Speicher  räder     befinden    sich daher nach dieser Ope  ration auf Null. Der     Nullstellvorgang    der  Speicherräder vollzieht sich in der gleichen  Weise, wenn irgend eine andere Operations  taste     betätigt        wird.    Bei dem beschriebenen  Vorgang wurde die in den Speicherwerken  enthaltene Zahl letztmalig addiert, und die  Summe     wird    darauf aus dem Rechenwerk  herausgeholt, indem man die Operations  taste 1 oder die Operationstaste 4 nieder  drückt.

   Bei Benutzung der Operationstaste 1       wird    die     Rechenvorrichtung    der Maschine  klargemacht, das heisst die in ihr enthaltene  Zahl gelangt als Endsumme zum Abdruck,  wohingegen bei     Benutzung    der Taste 4 die  in der Rechenvorrichtung enthaltene Zahl als  Zwischensumme zum Abdruck gelangt und  daher     in    die Speicherräder 215 zur beliebi  gen weiteren Verwendung geschickt wird.       Selbständige        Speicherwerke.     



  Bisher     wurde    die eigentliche Rechen  vorrichtung 183w,     184w,    214w, 215W der Ma-           schine    im     Zusammenhang    mit. dem Druck  werk und dem selbsttätigen Summen- und       Zwischensummenziehen    beschrieben. Da es  sich bei dem Ausführungsbeispiel um eine       Buchungs-    und     Fakturiermaschine    handelt,  sind selbständige Speicherwerke erforderlich,  um die durch die Rechenvorrichtung errech  neten Zahlen ihrem Charakter nach aufzu  speichern und gegebenenfalls zu einem .     Ge-          sa.mtresultat    zusammenzurechnen.

   In den  Zeichnungen ist nur ein selbständiges Spei  cherwerk     216W,    217w mit seinen Zählrädern  216, 217 gezeigt. Es können aber, wie bei  bekannten Buchungsmaschinen, beliebig viele  selbständige Speicherwerke angeordnet wer  den, die von Hand     und/oder    durch den Pa  pierwagen der Maschine angerufen werden  können. Diese Speicherwerke können orts  fest in der Maschine oder in einem     Schlitten     oder einer     Zählwerkstrommel    angeordnet  sein. Die Arbeitsweise solcher Zählwerke im       Zusammenhange    mit der     Rechenvorrichtung     wird die gleiche bleiben, wie im folgenden  anhand des Speicherwerkes 216w, 217w be  schrieben wird.  



  Das für Addition und Subtraktion ein  gerichtete Speicherwerk besitzt zwei Reihen  Zählräder 216,<B>217</B>     (Fig.    1), die paarweise  ständig miteinander in Eingriff stehen und  mit     Zehnerschaltnocken    216' und 217' aus  gerüstet sind, durch die die     Zehnerschalt-          klinken    736 betätigt werden. Letztere sind  auf den Stiften 737 der Sperrhebel 738, die  auf der ortsfesten Achse 739 lose gelagert  sind, drehbar angeordnet und werden durch  je eine Feder 740 beeinflusst, sich mit ihrer  Nase 741 auf der Traverse 224 zu halten.  Das andere Ende der Federn 740 ist an einer  Traverse 742 befestigt, die von den beiden  Seitenwänden 57 und 58 getragen wird.

   Die  Achsen der Zählräder<B>216</B> und 217 sind zwi  schen den beiden Wangen 743 und 744       (Fig.    75) angeordnet, die durch den Steg  745 miteinander verbunden sind und so den  eigentlichen     Zählwerksrahmen    bilden, der  auf der Achse 746     schwingend    gelagert ist.  Auf den beiden Enden der Achse 746 sind  mit ihren Naben 747 und 748 die beiden    Hebel 749 und 750     verstiftet,    die auf dem  Bolzen 751     bezw.    der Ansatzschraube 752  drehbar gelagert sind. Dieser Bolzen und  die     Ansatzschraube    sind befestigt in den  beiden Seitenteilen 753 und 754, die von den  Seitenwänden 57 und 58 getragen werden       (Fig.    2, 74, 75).

   Während der Seitenteil 754  unmittelbar an der Seitenwand 57 befestigt  ist, ist der Seitenteil<B>753</B> unter Verwendung  von Bolzen an der     Seitenwand    58 befestigt,  damit der     Zählwerksrahmen    nicht unnötig  breit     bezw.    die Achse 746 nicht unnötig  lang wird. Der     Zählwerksrahmen    743, 744,  745 wird durch die Abstandsringe 755 und  <B>756</B> seitlich in der     richtigen    Lage     gehalten,     so dass die Zählräder     stets    mit den Verzah  nungen 219 der     Antriebszahnstangen    218 in  derselben Ebene liegen.

   Der linke Arm des  Hebels 750 trägt eine Rolle 757, die mit  der Kurve 758 eines Hebels 759 zusammen  arbeitet. Dieser Hebel ist auf einer Ansatz  schraube 760 des     Seitenteils    754 drehbar ge  lagert und enthält in seinem rechten Teil die  Kurve 761, in die eine Rolle 762 reicht, die  von dem Bolzen<B>763</B> der Wange 744 des       Zählwerksrahmens    getragen wird.

   Die     Kurve     758 ist vorgesehen, um das Speicherwerk in  und ausser Eingriff mit den Verzahnungen  219 zu setzen, während die Kurve 761 die  Umschaltung von     Addition    auf Subtraktion  und umgekehrt     bewerkstelligt.    In der in       Fig.    74 gezeichneten Lage befindet sich das  Speicherwerk ausser Eingriff mit seinen An  triebszahnstangen und in Subtraktionsstel  lung, wobei eine Rolle 764 sich in die Rast  765 des Hebels 759 hineinlegt und den He  bel festlegt. Die Rolle 764 ist auf einem  Hebel 769 befestigt, der auf dem Stift<B>770</B>  des Seitenteils 754 drehbar gelagert ist, und  durch die Feder 771, deren oberes Ende an  diesem Seitenteil befestigt ist, wird die  Rolle jeweils in eine der Rasten des Hebels  759 gezogen.

   Die Rolle 757 befindet sich  bei der in     Fig.    7 4 dargestellten     Lage    in dem  konzentrischen Teil der Kurve 758, so dass  der Hebel 759 im Sinne des Uhrzeigers ver  dreht werden kann, bis seine Rast 767 von  der Rolle 764 arretiert wird, ohne dass das      Speicherwerk hierdurch ein- oder ausgeschal  tet wird. Die Kurve 761 hingegen     bewirkt     bei der     Verschwenkung    des Hebels 759, dass  das Speicherwerk in Additionsstellung um  geschaltet wird, das heisst, dass die Zählräder  216 in Arbeitsstellung zu den Antriebszahn  stangen 218 gelangen.

   Wird der Hebel 759  in der gleichen Richtung um eine Rast wei  terbewegt, so wird die Rolle 762 hierdurch  nicht beeinflusst, da sie sieh in dem     obern     konzentrischen Teil der Kurve 761 befindet,  jedoch     wird    der Hebel 750     verschwenkt,    da  seine Rolle 757 durch die Kurve 758 geho  ben wird. Hierdurch gelangen die Zählräder  216 in Eingriff mit ihren Antriebszahnstan  gen.

   Wird der Hebel 769 im entgegengesetz  ten Sinne     verschwenkt,    und wird dabei wie  der von der Stellung nach     Fig.    74 ausgegan  gen, so würde das Speicherwerk, das sich  hier in Subtraktionslage befindet, in dieser  Stellung verbleiben, da bei der Verdrehung  die Rolle 762 durch den untern konzentri  schen Teil der Kurve 761 nicht beeinflusst  wird, wohingegen die Rolle 757 durch den  rechten Teil der Kurve 758 gehoben und die  Zählräder 217 in Eingriff mit den Zahn  stangen 218 gebracht werden.  



  In     Fig.    1 befindet sich das Speicherwerk  ausser Eingriff mit seinen Antriebszahnstan  gen, in welcher Lage die Zählräder durch  eine Schiene 772 ausgerichtet und gegen  Verdrehung gesichert werden. Diese Schiene  ist an einem Führungsstück 773     befestigt,     das sich in den beiden Schlitzen 774 der  Wangen 743 und 744 des     Zählwerksrahmens     frei bewegen kann und dessen verlängerte  Enden auf den bogenförmigen Enden 775 der  beiden Seitenteile 753 und 754 federnd auf  liegen.

   Die Führungsschlitze 774 sind so  lang, dass der     Zählwerksrahmen    seine Nie  derbewegung beim     Ineingriffbringen    des  Speicherwerkes frei ausführen kann, ohne  durch das Führungsstück 773, das diese Be  wegung nicht mitmacht, behindert zu wer  den. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass  beim     Verschwenken    des     Zählwerksrahmens     von Addition auf Subtraktion oder umge  kehrt das Führungsstück mitgenommen wird.    Seine untere     gante    bleibt dabei aber stets  auf, den bogenförmigen Enden 775 der bei  den Seitenteile liegen..

   Es wird durch je eine  Feder (hier nicht gezeichnet) an seinen bei  den Enden auf diese Enden     heruntergezogen,     und diese federnde Anordnung ist in be  kannter Weise getroffen, damit bei einem       unkorrekten    Arbeiten der Zählräder 216,  falls sie einmal mit einem Zahn auf die  Sperrschienen 772 auftreffen sollten,     keine     Hemmung der Maschine eintritt.  



       Steuerung        und        Umschaltung   <I>für das</I>  <I>selbständige Speicherwerk.</I>  



  Mit dem Kurvenhebel 759 ist ein Ein  stellhebel 776     (Fig.    81)     starr    verbunden, in  dessen     Ausschnitt    die Rolle 777 eines     anker-          förmigen    Hebels 778     (Fig.    76, 83) reicht,  der auf dem Stift 779 des Lenkers 548 dreh  bar gelagert ist.

   Auf derselben Ansatz  schraube 760, auf der der Hebel 759 mit dem  Einstellhebel 776 gelagert ist, schwingt frei  ein dreiarmiger Hebel 780, dessen nach un  ten ragender Arm durch eine Ansatzschraube  781 mit einem Lenker 782 verbunden     ist,    an  deren anderem Ende durch eine gleiche An  satzschraube ein Schieber 783     (Fig.    78, 79)  befestigt ist, der mit seinen Langlöchern auf  den Ansatzschrauben 784 und 785 gleitend  gelagert ist. Diese beiden Ansatzschrauben  sind in die umgebogenen Lappen eines     Füh-          rungsbleches    hineingeschraubt, das     auf    den  Bolzen 787 und 788 unterhalb des     Tasten-          bleches    12 befestigt ist.

   Die beiden seit  lichen Arme des Hebels 780 sind umgebogen  und bilden die Anschläge 789 und 790,     mit     denen die Anschläge 791 und 792 des     anker-          förmigen    Hebels 778 zusammenarbeiten.  Durch den Hebel 780 wird die     Umschaltung     des Speicherwerkes, sowie das In- und Ausser  eingriffbringen desselben unter Vermittlung  der Tasten 8, 9, 10, 11 sowie 793 gesteuert.  



  Die Tasten 8, 9, 10 und 11, sowie die  Taste 793 sind mit ihren Schäften in Schlit  zen des Tastenbleches 12, sowie des untern  Führungsbleches 786 geführt, und es ist  eine federnde Sperrschiene 794 vorgesehen,  die mit ihren Schlitzen 795 und 796     (Fig.         80) auf den verjüngten Stellen der beiden  Bolzen<B>797,</B> 788 gleitend angeordnet ist. Die  Schiene ist mit fünf seitlichen Armen 797  versehen, die mit den Ausschnitten 798 der  Tastenschäfte zusammenarbeiten und eine je  weils gedrückte Taste an ihrer Nase 799 ver  riegeln, so dass sie durch den Zug ihrer Fe  der 8U0 nicht wieder in Ruhelage zurück  gebracht wird, in der sie mit dem Anschlag  <B>801</B> gegen eine zweite Schiene 802 stösst.

   Die  Schiene 794 trägt an ihrer Unterkante einen  Stift, an den die Feder 803     angelenkt    ist,  deren anderes Ende von dem     Stift    804 des  festen Führungsbleches 786 gehalten wird.  Durch diese Feder wird die Schiene 794  stets auf die rechte Kante der Tastenschäfte  einwirken. Die obere Schiene 802 ist in glei  cher Weise wie die untere auf den Bolzen  787 und 788 gleitend gelagert. Sie ist jedoch  nicht     federbeeinflusst    und wird durch eine  besondere Bewegung der     Tastenschäfte,     die diese ausführen, wenn sie mit ihrer Rast  805 unter das Tastenblech 12 gebracht wer  den, mitgenommen.

   Die Tastenanordnung  ist in     bekannter    Weise so getroffen, dass die  niedergedrückte Taste durch die Schiene 794  an ihrer Nase 799 gehalten wird und nach  dem erfolgten Arbeitsgang der Maschine  durch Zurückbringen dieser Schiene wieder  gelöscht wird. Von den Tasten sind nur die       Additions-    und Subtraktionstasten 8 und 9  mit je einer Rast 805 versehen. Wenn eine  dieser Tasten niedergedrückt und gleich nach  hinten bewegt wird, so greift die Rast unter  halb des Tastenbleches 12, und die Taste  wird nach dem beendigten Maschinengang  durch die Schiene 794 nicht gelöscht.

   Die  'Gasten haben die an sich bekannte gegen  seitige Löschung, das heisst dass eine nieder  gedrückte Taste durch Betätigung einer  zweiten Taste gelöscht wird, und dies ge  schieht dadurch, dass die schräge Fläche der  Nase 799 unterhalb des Anschlages beim  Drücken der Taste die Sperrschiene 794 zu  rückdrückt. Nachdem die erste Taste heraus  gesprungen ist, verriegelt die Sperrschiene  sofort die niedergedrückte zweite Taste.

    Wenn eine der beiden Tasten 8 oder 9 ein-    gerastet wurde, so wird durch die zweite  Schiene 802 diese Taste bei Betätigung  irgend einer andern Taste ebenfalls gelöscht,  da beim Niederdrücken der andern Taste die  durch den Tastenschaft der erstgedrückten  Taste nach links beförderte Schiene 802  durch die schräge Fläche des Ausschnittes  798 der soeben gedrückten Taste wieder  nach rechts zurückgebracht wird, wobei sie  die erstgedrückte Taste     bezw.    deren Rast  805 von der Unterkante des     Tastenbleches    12  befreit.  



  Das selbsttätige Löschen dieser Tasten  nach einem beendigten Arbeitsgang der Ma  schine geschieht während des     Zurückbrin-          gens    der Einstellvorrichtung für die Zahlen,  wobei durch     später    noch zu beschreibende  Mittel ein Löschblech 54, das mit seinen  äussern Enden 807, 808, 809 und 810 in  Schlitzen der     Gestellwände    14 und 15 ver  schiebbar angeordnet ist, mit seinem einen  Führungsende 807 gegen die schräge Auf  lauffläche<B>811</B> trifft und diese nach rechts  zurückdrückt     (Fig.    80).

       Diese        schräge    Flä  che 811 befindet sich an einem nach unten  ragenden Arm 812, der auf der Schiene 794       aufgenietet    ist, so dass durch das Zurück  drängen der schrägen Fläche die Schiene ge  öffnet und die Tasten freigegeben werden.  



  Die Einstellung des dreiarmigen Hebels  780     (Fig.    78 bis 80) erfolgt, wie bereits er  wähnt, durch den Lenker 782 in Verbindung  mit dem Schieber 783, dessen umgebogene  Anschläge 813 und 814 mit den Schäften  der Tasten 8 und 9 zusammenarbeiten. Das  umgewinkelte Ende des Schiebers 783 trägt  eine Feder 815, deren anderes Ende an dem  Stift 816 des Armes 817 des ortsfesten     Füh-          rungsbleches    786 befestigt ist.

   Der in seinen  Langlöchern gleitende Schieber 783 hat das  Bestreben, stets dem Zuge der Feder 815 zu  folgen, doch wird er in der in     Fig.    78 ge  zeichneten Ruhestellung der Maschine da  durch daran verhindert, dass ein in den Kur  venarm 76 genieteter Stift 818 gegen einen  in den Hebel 780 genieteten Stift 819 trifft  und hierdurch die Teile in der gezeichneten  Ruhelage hält.      Es sei bemerkt, dass die Operationstasten  8, 9, 10 und 11 nicht motorisiert sind, das  bedeutet, dass nach ihrer Betätigung die Ma  schine erst durch     eine    hierfür vorgesehene  Motortaste 820 oder durch eine der Opera  tionstasten 1 bis 6 in Betrieb gesetzt wird.

    Die Motortaste 820 arbeitet in gleicher Weise  wie die Tasten 1 bis 6, nur wird durch ihre  Betätigung ein Anschlag gesetzt, damit die  Klinke 876     (Fig.    46)     bezw.    der Hauptsteuer  hebel 294 sich zu Anfang des Maschinen  ganges nur um eine Teilung bewegen kann.  Dies hat zur Folge, dass durch den Haupt  steuerhebel 294 keinerlei     Einstellung    mit  Bezug auf die Rechenvorrichtung der Ma  schine erfolgt, lediglich trifft das Ende 487  bei der Aufwärtsbewegung des Hauptsteuer  hebels gegen den Lappen 489 des Kupp  lungshebel 490, wodurch die Welle 77 ein  geschaltet wird und nur einen Arbeitsgang  ausführt. Die Einstellschienen 50 und das  von ihnen angetriebene Druckwerk arbeiten  dabei in gleicher Weise     wie    bei bekannten  Addiermaschinen.

    



  Die Arbeitsweise der beschriebenen  Steuerteile für das selbständige Speicher  werk     216w,        217w    ist folgende: Durch den  Einstellhebel 776, der fest mit dem Kurven  hebel 759     (Fig.    81) verbunden ist, wird letz  terer entweder in die eine oder andere Rich  tung     verschwenkt    und kann dadurch die       Speicherwerksumschaltung    sowie das In- und       Aussereingriffbringen    mit dessen Antriebs  organen bewirken. Der Einstellhebel 776 er  hält seinen     Antrieb    durch die Rolle 777       (Fig.        8$),    die in seinen Ausschnitt hinein  reicht.

   Die Art der Betätigung des Einstell  hebels<B>776</B> wird durch die Anschläge 791  und 792 des Hebels 778 bestimmt, die mit  den Gegenanschlägen 789 und 790 des drei  armigen Hebels<B>780</B> zusammenarbeiten. Der       ankerförmige    Hebel 778     bezw.    der Stift 779  beschreibt während eines Vor- und Rück  wärtshubes der Kurvenscheibe 76 den in       Fig.    76 und 77 mit     Y    bezeichneten Weg.  Die Rolle 777 wird dabei in dem engen Teil  des Ausschnittes des Einstellhebels 776 lose  geführt, wodurch die beiden Anschläge 791    und 792 die mit Y und Z bezeichneten Wege  beschreiben.

   In den     Fig.    76 und 77     sind    die  Anschläge 789 und 790 des Hebels 780 in  ihren verschiedenen Stellungen gezeigt, die  sie     einnehmen    können, um das Speicherwerk  für den     jeweiligen    Arbeitsgang     richtig    zu  schalten. Die schraffierten Rechtecke stel  len die Einstellung für Subtraktion dar, die  freien Rechtecke die Einstellung für Addi  tion     bezw.    negative Summe und die vollen  Rechtecke     Nichtaddieren        bezw.    positive  Summe.

   Die Anschläge 791 und 792 des  Hebels 778 sind abgeschrägt, damit sie nur  beim Auftreffen auf die innern Kanten der       Gegenanschläge    789 und 790     wirksam,    je  doch beim Auftreffen von aussen her unwirk  sam sind. Dies wird dadurch erreicht, dass  der Hebel 780 unter Wirkung     einer    Druck  feder 821     (Fig.    79) auf der Schraube 760  steht und hierdurch in senkrechter Ebene  ausgerichtet     wird,    jedoch durch die schrä  gen Auflaufflächen der Anschläge 791 und  792 zurückweichen kann, wenn diese von  aussen her über seine Anschläge 789 und 790  streichen     (Fig.    82).  



  Wie aus     Fig.    81 ersichtlich, befindet sich  das Speicherwerk in Subtraktionsstellung in  Eingriff mit seinen     Antriebsverzahnungen     219, und es würde beim     Verschwenken    des  Einstellhebels 776 in seine unterste Lage  ausser Eingriff gebracht, umgeschaltet auf  Addition und wieder in Eingriff gebracht  werden, worauf der     Rastenzahn    768 dann  vor die Rolle 764 zu liegen kommen würde.

    Es sei bemerkt, dass die Ruhelage des He  bels 780     (Fig.    78) die Einstellung für Sub  traktionsschaltung des Speicherwerkes dar  stellt, und wenn die Welle 77 ihren Vor  wärtshub ausübt, so bewegen sich die An  schläge 791 und 792 während der ersten  Hälfte desselben frei, wobei der Anschlag  792, von aussen kommend, mit seiner schrä  gen Fläche gegen den Anschlag 790 trifft  und den Hebel 780 entgegen dem Druck der  Feder 821 zurückdrückt. Nachdem die Welle  77 den Vorwärtshub beendet hat, setzt der       Rückwärtshub    ein, wobei der Anschlag 792  gegen die     Innenkante    des Gegenanschlages      790 trifft und an einer Weiterbewegung ge  hindert wird.

   Durch die Weiterbewegung  des Lenkers 548 wird infolgedessen der He  bel 778 im Sinne des Uhrzeigers verdreht,  und seine Rolle 777 drückt den Einstell  hebel<B>776</B> nach oben in die in     Fig.    81 ge  zeichnete Lage. Wenn die Welle 77 den       Rüekwärtshub    vollendet hat, wird der He  bel<B>718</B> an seiner Rolle<B>777</B> über den schma  len Teil des Ausschnittes des Einstellhebels  zurückgeführt, wodurch der Hebel 778 dann  wieder in die in     Fig.    76 gezeichnete Lage  kommt.

   Die     nächste    Einstellung des     Hebels     780     (Fig.    78) ist diejenige zum Ziehen einer  negativen Summe und ist schematisch dar  gestellt in     Fig.    77, in der die Anschläge 789  und 790 als freie Rechtecke erscheinen.  Wenn die Welle 77 jetzt ihren     Vorwärtshub     ausübt, so trifft dabei der     Anschlag    792 des  Hebels<B>778</B> gegen die Innenkante des An  schlages 790, wodurch der Anschlag 792 an  einer Weiterbewegung gehindert und der  Hebel<B>778</B> im Sinne des Uhrzeigers verdreht.

    wird, so dass er den Einstellhebel 776 in       Subtraktionsstellung        verschwenkt.    Eine     Ver-          schwenkung    des Hebels 778 im Sinne des  Uhrzeigers stellt das Speicherwerk     stets    auf  Subtraktion und die     Verschwenkung    in ent  gegengesetztem Sinne auf Addition. Um eine       3liriussumme    zu ziehen, muss bekanntlich das  betreffende Zählwerk auf Subtraktion ein  geschaltet werden und während des Vor  wärtshubes der Welle 77 in Eingriff mit  seinen Antriebsorganen gelangen, was hier  also der Fall ist.

   Die     nächste    Einstellung  des Hebels 780 ist die Einstellung des Spei  cherwerkes auf Addition, die aus     Fig.    76  ersichtlich ist, in der die Anschläge 789 und  790 ebenfalls als offene Rechtecke gezeigt  werden. Es ist erkennbar, dass während des  Vorwärtshubes der Welle 77 der Hebel 778  nicht beeinflusst wird, lediglich im letzten       Drittel    des Vorwärtshubes drückt der An  schlag 791, von aussen kommend, mit seiner  schrägen Fläche den Hebel 780 zurück, so  dass beim     Rückwärtshub    der Welle 77 dieser  Anschlag von der Innenkante des Gegen  anschlages 789     aufgehalten    wird und den         Hebel    778 im entgegengesetzten Sinne des  Uhrzeigers verdreht,

   wodurch der Einstell  hebel 776     nach    unten bewegt sowie das Spei  cherwerk auf Addition eingestellt und in  Eingriff mit den     Verzahnungen    219 ge  bracht wird. Die nächste     Einstellung    ist die  für Summenziehen, und zwar positives Sum  menziehen, das, wie alles Summenziehen,  wieder beim Vorwärtshub der Welle 77 ge  schehen     muss,    jedoch im vorliegenden Falle  mit dem Speicherwerk in     Additionsstellung.     Die Einstellung des Hebels 780 ist in     Fig.    7 7  dargestellt durch die ausgefüllten Recht  ecke, und es ist ersichtlich, dass beim Vor  wärtshub der Welle 77 der Anschlag 791  sofort von dem Anschlag 789 aufgehalten  wird,

   wodurch der Hebel 778 nach unten  bewegt und das Speicherwerk auf Addition  umgeschaltet und in Eingriff gebracht wird.  Die letzte Einstellungsmöglichkeit des He  bels 780 ist die für Nichtaddition, das heisst,  während eines Arbeitsganges der Welle 77  soll das     Speicherwerk    nicht zur Arbeit ge  langen. Diese     Einstellung    ist aus     Fig.    76  ersichtlich, in der die Anschläge 789 und 790  als ausgefüllte     Rechtecke    dargestellt sind.  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass während  des Vor- und     Rückwärtshubes    der Welle  77, die Anschläge<B>791</B> und 792 ihre Bewe  gungen frei ausüben können, ohne gegen  einen der beiden Gegenanschläge aufzutref  fen.

   Der Hebel 778 wird nicht     verschwenkt     und     beeinflusst    daher auch nicht die Zähl  werksumstellung und Einschaltung. Die be  schriebenen Teile nehmen dann die in     Fig.    78  gezeigte Stellung ein.  



       Angenommen,    das Speicherwerk sei auf       Addition    eingestellt, und es soll mit ihm  weitergerechnet werden, so ist erforderlich,  dass gleich zu Anfang des Vorwärtshubes  das Speicherwerk ausser     Eingriff    mit seinen  Antriebsorganen     gebracht    wird, und dies ge  schieht durch einen Hebel 822     (Fig.    78, 79,  83), der auf dem Ansatzbolzen 823 der Sei  tenwand 57 schwingend gelagert ist und mit  einem     Doppelhebel    824     zusammenarbeitet,     der auf einer     Ansatzschraube    825 der Sei  tenwand 57 drehbar angeordnet ist.

   Der      obere Arm dieses Hebels wird durch eine  Feder 826, deren anderes Ende an dem orts  festen Stift 827     angelenkt    ist, gegen den  Hebel 822 gezogen und versucht, diesen im  Sinne des Uhrzeigers zu verdrehen. Der Ein  stellhebel 776 ist auf dem Kurvenhebel 759  durch die Stifte 828 und 829     (Fig.    81) be  festigt, deren freies Ende mit den beiden  Anschlagnasen 830 und 831 des Hebels 822  zusammenarbeitet. Wenn sich das Speicher  werk in Additionsstellung in Eingriff mit  seinen Antriebsorganen befindet,     nimmt    der  Einstellhebel 776 seine unterste Lage ein  und der Stift 829 liegt an der Anschlagnase  831 des Hebels 822 der den Hebel 824 so weit  zurückdrückt, dass die Klinke 832 über die  obere Kante des Hebels 824 fällt.

   In Sub  traktionsstellung des Speicherwerkes hin  gegen geschieht dies durch den     Stift    828  und die Anschlagnase 830 des Hebels 822.  Die     Klinke    832 ist auf dem Bolzen 833 auf  der Kurvenscheibe 76     schwingend    gelagert  und wird durch eine Feder 834 gegen das  andere Ende des die Feder tragenden Stif  tes 835 gezogen, der ebenfalls auf der  Scheibe 76 befestigt ist. Es ist ohne weiteres  ersichtlich, dass jetzt beim einsetzenden Vor  wärtsgang der Welle 77 der Hebel 822     im     Sinne des Uhrzeigers verdreht wird, da ein  in den untern Teil des Doppelhebels 824  eingenieteter Stift 836 gegen den Hebel 822  trifft und ihn verdreht.

   Der Hebel 822       bezw.    dessen Anschlagnase 831     verschwenkt     den Einstellhebel 776 an dem Stift 829 so  weit, bis die Rast 767     (Fig.    81) von der  Rolle 764 arretiert wird. In dieser Stellung  des Kurvenhebels 759 befindet sich das  Speicherwerk ausser Eingriff. Die Antriebs  zahnstangen desselben bewegen sich während  des Vorwärtshubes vor, und beim einsetzen  den     Rückwärtshub-    der Welle 77 wird das  Speicherwerk     dann,    wie bereits beschrieben,  in Eingriff gebracht und nimmt beim Zu  rückführen der     Antriebsschienen    die betref  fende Zahl, auf die sie eingestellt waren,  auf.

   Bei dem Einschalten des Speicherwer  kes während des Additionsganges wurden  die Hebel 822 und 824 durch den Stift 829         wieder    zurückgedrückt, so dass die Klinke  832 zu Ende des     Rückwärtshubes    der Welle  77 wieder     hinter    den Hebel 824 fällt. Wenn  jetzt ein     Subtraktionsgang    mit der Maschine  ausgeführt wird, so wird zu Anfang des  Vorwärtshubes durch die Klinke 832 das  Speicherwerk wieder ausser Eingriff ge  bracht, indem durch die Verdrehung des  Doppelhebels 824 der Stift 829 durch die  Anschlagnase 831 wieder zurückgedrückt  wird, so dass beim Rückhub der Welle 77  die     Speicherwerksumschaltung    und Einschal  tung stattfindet wie ebenfalls bereits be  schrieben.

   Da die Klinke 832 in Arbeits  stellung auf dem Stift 835 der Scheibe 76  aufliegt, beschreibt das Klinkenende     einen     Radius, wodurch sie von der     obern.    Kante  des Hebels 824 frei kommt.  



  An seinem     untern    Ende trägt der Hebel  822 auf dem     Stift    837 den schwingend ge  lagerten Doppelhebel 838, - der durch die  Feder 839 mit seinem umgebogenen Lappen  840 an den Hebel 822 herangezogen wird.  Das andere Ende des Hebels 838 ist eben  falls umgebogen und     bildet    den Anschlag  841, an dem der Doppelhebel durch einen  Hebel 842, der später noch weiter beschrie  ben wird,     verschwenkt    werden kann.

   Der  Lappen 840 des Doppelhebels arbeitet mit  der äussersten Spitze der schrägen Fläche  135 der Kurvenscheibe 76 zusammen inso  fern, als zu Ende des Vorwärtshubes der  Welle 7 7 diese Spitze auf den Lappen 840  auftrifft, wenn der Hebel 822     verschwenkt     ist     und    diesen in die in     Fig.    78 gezeichnete       Stellung    zurückdrückt, wodurch das Spei  cherwerk ausser Eingriff mit     seinen    An  triebszahnstangen gebracht wird.

   Bei Addi  tion und     Subtraktion    befindet sich das Spei  cherwerk während des Vorwärtsganges be  kanntlich ausser Eingriff, und der Hebel 822  ist nicht     verschwenkt,    so dass die äusserste  Spitze der Fläche 135 bei der Beendigung  des Vorwärtshubes den Lappen 840 nur be  rührt, ohne den Hebel 822 zu     beeinflussen.     



  Da beim Summenziehen das Speicher  werk zu     Anfang    des Vorwärtshubes in Ein-      griff gebracht und hierdurch der Hebel 822       verschwenkt    wird, wird zu Ende des Vor  wärtshubes das Zählwerk durch Auftreffen  der Spitze der Fläche 135 auf den Lappen  840 wieder ausser Eingriff gebracht. Bei  Zwischensummen hingegen ist, erforderlich.

    das Zählwerk auch während des     Rückwärts-          hubes    in Eingriff zu belassen, damit die  aus dem Speicherwerk entnommene Zahl  wieder hineingebracht werden kann, und  um dies zu erreichen, wird durch den Hebel  842 der Doppelhebel 838 an seinem umge  bogenen Anschlag 841 so weit     verschwenkt.          da.ss    sein Lappen 840 aus der Bahn der  Spitze der schrägen Fläche 135 der Kurven  scheibe 76 gelangt, so dass hierdurch das       Aussereingriffbringen    des Speicherwerkes am  Ende des     Vorwärtshubes    unterbleibt.

   Da  das Speicherwerk beim     Zwischensummenzie-          hen    während des     Rückwärtshubes    im Ein  griff verbleibt. sind der Hebel 822 und der  Doppelhebel 824     verschwenkt,    so dass die  Klinke 832 zu Ende des     Rückwärtshubes     wieder über die obere Kante des Doppel  hebels 824 fallen kann.  



       Zieherz,        positi.z.,er        und        izegatiz#er        Sun        ynen   <I>aus</I>  <I>dem, selbständigen</I>     Speicherwerk.     



  Wie bereits erwähnt, erfolgt die Einstel  lung des Hebels 780     (Fig.    78,<B>79)</B> durch die  Tasten 8, 9, 10 und 11 unter Vermittlung  des Schiebers 783 und des Lenkers 782, so  wie beim Summen- und Zwischensummen  ziehen unter Mitwirkung des Hebels 842,  der auf dem Lenker 782 auf der Ansatz  schraube 843 gelagert ist. Der rechte Arm  des Hebels 842 trägt eine flache Leiste 844.  die unterhalb der Schäfte der Tasten 10 und  11 liegt. Durch eine Betätigung dieser bei  den Tasten wird der Hebel 842 entgegen  dem Zuge einer Feder 845     verschwenkt,     deren oberes Ende an dem Lenker 782 be  festigt ist und durch die der Hebel 842 in  seiner Ruhelage an den umgebogenen An  schlag 846 mit seinem Gegenanschlag 847  gezogen wird     (Fig.    83).

   Beim Addieren  stellt sich nach dem Niederdrücken der Taste  8 während des Vorwärtsganges der Ma-         schine    der Schieber 783 mit seinem Anschlag  814     (Fig.    78, 80) auf den niedergedrückten  Tastenschaft ein, wodurch der Hebel 780  während des Maschinenganges in der be  schriebenen Weise     verschwenkt    wird, so dass  das Speicherwerk seine erforderliche Ein  stellung bekommt. Die Taste 9 lässt im nie  dergedrückten Zustande eine Bewegung des  Schiebers 783 nicht zu, sie verhindert ledig  lich eine Verstellung des Hebels 780 aus sei  ner Ruhelage     (Fig.    78), wenn während des  Vorwärtsganges der Stift 818 den Hebel  frei gibt.

   Um eine Summe zu ziehen, wird  die     Taste    10 niedergedrückt, die den Hebel  842 so weit     versehwenkt,    dass der an diesem  befestigte Anschlag 848 in die Bahn eines  Gegenanschlages 849 gelangt, der an dem  auf dem ortsfesten Bolzen 851 schwingend  gelagerten Hebel 850 befestigt ist.

   Der He  bel 850     trägt    in seinem obern Arm einen  Stift 852     (Fig.    84), durch den er in Ab  hängigkeit der     Zählwerksstellung    mit Bezug  auf die Rechnungsart und in Abhängigkeit  der Zehnerübertragung eingestellt wird, um  aus dem Speicherwerk positive und negative  Summen richtig ziehen zu können, ohne dass  dieses eine besondere Aufmerksamkeit des  Rechners erfordert.     Derartige    Einrichtungen  sind bekannt, und ihre     Arbeitsweise    wird  hier nur des besseren Verständnisses wegen  erläutert.

   In der in     Fig.    78 gezeichneten  Lage des Hebels 850 ist derselbe so einge  stellt, dass bei     Betätigung    der Taste 10 eine  negative Summe gezogen wird, während die  mit 849' bezeichnete Lage das Ziehen einer  positiven Summe veranlasst. Durch das Nie  derdrücken der     Taste    10 und Auslösen des  Maschinenganges entweder durch die Motor  taste 820 oder irgend eine der andern Opera  tionstasten 1 bis 6 wird der Lenker 782  durch den Zug der Feder 815 so weit vor  bewegt, bis der     angehobene    Anschlag 848  des Hebels 842 gegen den Gegenanschlag  849 stösst, was der     bereits    beschriebenen ne  gativen Summeneinstellung des Hebels 780  entspricht.

   Das hat zur Folge, dass das Spei  cherwerk während des     Vorwärtshubes    in Sub  traktionsstellung     in        Eingriff    mit seinen An-           triebszahnstangen    gelangt, und die Summen  operation in der sonst     bekannten    Weise aus  geführt wird. Nimmt der Hebel 850 jedoch  die mit 849' bezeichnete Lage ein, so kann  nach Betätigung der Summentaste während  des darauf ausgelösten Maschinenspiels sich  der Lenker 782 entsprechend weiter bewe  gen, wodurch der Hebel 780 in die Stellung  für positives Summenziehen gelangt.

   Bei  diesen Summenoperationen wird am Ende  des Vorwärtshubes durch Auftreffen der vor  dersten Kante der schrägen Fläche 135 auf  den Lappen 840 das Speicherwerk ausser  Eingriff mit seinen Antriebszahnstangen  gebracht. Die Einstellung der Teile beim       Zwischensummenziehen    durch Drücken der  Taste 11 ist genau dieselbe wie     soeben    für  die Summenoperation beschrieben, lediglich  mit dem Unterschied, dass durch die Taste 11  das linke Ende des Hebels 842 so hochgeho  ben     wird,    dass dadurch der Lappen 840 aus  der Bahn der vordern Ecke der schrägen  Fläche 135 gehoben wird.

   Trotz dieser  Mehrbewegung des Hebels 842 bleibt jedoch       sein        Anschlag    848 in der     Bahn    des Gegen  anschlages 849 des Hebels 850.  



  Auf dem in der     Gestellwand    14 der Ta  statur eingenieteten Bolzen 835     (Fig.    78, 83)  ist ein Hebel 854 drehbar     gelagert,    dessen  eines Ende mit dem Stift 855 zusammen  arbeitet, der in einem Hebel 856 befestigt  ist, der auf dem ortsfesten Bolzen 857 dreh  bar angeordnet ist. Eine Feder 858, deren  anderes Ende von dem ortsfesten Stift 859  gehalten     wird.,    zieht das     kurvenförmige    Ende  des Hebels 854 stets gegen den Stift 855 des  Hebels 856,     dessen    anderer Arm eine Rolle  860 trägt, die durch eine Feder 861 gegen  die verlängerte Unterkante 862 des Hebels  842 gezogen wird. Das andere Ende der  Feder ist an dem ortsfesten Stift 863 be  festigt.

   Das linke Hebelende 854'     (Fig.    78)  arbeitet mit der Nullschiene 84 zusammen  und sperrt den Hebel gegen eine Verdre  hung, wenn in die Maschine eine Zahl ein  gesetzt wurde, da     dann    durch das seitliche  Fortschreiten der     Einstellvorrichtung    die       Nullstellschiene    in der     Bahn    des Hebels    liegt. Hierdurch werden auch die Tasten 10  und 11 gesperrt, da sich der Winkelhebel 856  nicht     verschwenken    lässt. Wird     keine    Zahl  eingesetzt, so befindet sich die Einstellvor  richtung in ihrer rechten Endlage und die       Nullstellschiene    84 ausser der     Bahn    des He  belendes 854'.

   Wenn nun die Taste 10 oder  11 gedrückt wird, so wird der Winkelhebel  856 durch Auftreffen der     gante    862 auf der  Rolle 860     verschwenkt,    und der Stift 855  hebt an der schrägen Kante 864 den rechten  Arm des Hebels 854 hoch, bis der     Stift    auf  den bogenförmigen Teil dieses Hebelarmes  gelangt.

   Hierdurch legt sich das Hebelende  854' auf die Oberkante des Sperrhebels 700  und sperrt diesen     (Fig.    83), damit während  des Vorwärtshubes der Maschine die Spei  cherräder 215 nicht     in    Eingriff     kommen          können.    Ausserdem trifft ein in das Hebel  ende genieteter Stift 865 auf den Hebelarm  866 der     Nullschiene    und hebt diese, so     däss     die Antriebsschienen 50 für den Summenzug  frei werden. Dadurch, dass das Hebelende  854' sich vor das linke Ende der Nullschiene  legte, wird gleichzeitig erreicht, dass die Ein  stellvorrichtung nicht betätigt werden kann.  



       Saldiereinrichtung   <I>des</I>     selbständigen          Speicherwerkes.     Zum Zwecke der Zehnerschaltung für das  Speicherwerk werden die Antriebszahnstan  gen 218     in    einem Langloch 221     (Fig.    1) auf  dem Stift 220 der     Antriebsschienen    50 ge  führt, und es ist eine Feder 867 vorgesehen,  die das Bestreben hat, die     Zahnstangen    218  stets nach rechts zu     bewegen,    bis sie mit dem  linken Ende des Langloches 221 auf dem       Stift    220 auftreffen.

   Wenn während eines  Rechenganges keine     Zehnerschaltung    erfolgt,  werden die     Zahnstangen.    218 an dieser Be  wegung bei dem     Zurückführen    der Antriebs  stangen 50 durch die Sperrhebel 738, die die       Zehnerschaltklinken    736 tragen,     verhindert.     Beim Addieren erfolgt die Zehnerschaltung  beim Übergang von Neun auf Null und beim  Subtrahieren von Null auf Neun, wobei die       Zehnerschaltklinken    736 von der sie stützen  den Traverse 742     heruntergestossen    werden.

        Beim Summenziehen laufen die Räder in  entgegengesetzter Richtung und die Zehner  schaltnocken 216'     bezw.    217' erhalten dann  einen festen Anschlag an der     Zehnerschalt-          klinke.    Die     Zehnerschaltklinken    der höch  sten Ordnung     bezw.    der sie tragende Hebel  738 ist mit einem gleichen Sperrhebel wie  738 für die Einerstelle verbunden und gibt  diese     Einerstelhing    frei, sobald er selbst be  tätigt wird.

   Diese Einrichtung ist an sich  bekannt und getroffen, um beim Ziehen po  sitiver und negativer Summen den Fehler  der flüchtigen Eins zu     beseitigen.    Der Sperr  hebel höchster Ordnung, in     Fig.    84 mit 738'  bezeichnet, trägt auf seinem Stift 868 zwei  schwingend gelagerte Arme 869 und 870, die  an ihren obern Enden durch eine Feder 871  so weit zusammengezogen werden, dass ihre       obern    innern Kanten gegen den Bolzen 763  stossen, der die Rolle 762     (Fig.    74, 75, 81)  trägt, an der das Speicherwerk auf seine       Rechenart        eingestellt    wird.

   Auf einem in  die Seitenwand 57     eingenieteten    Bolzen 872       (Fig.    84) ist ein Hebel 873 schwingend ge  lagert, der in seinem linken Ende eine Kurve  trägt, in die der Stift 852 des Hebels 850  hineinreicht und durch die dieser Hebel ver  stellt werden kann. Hinter dem Hebel 873  und mit diesem durch den Steg 874 verbun  den. sowie ebenfalls auf dem Bolzen 872  gelagert ist ein     mit    zwei Rasten versehener  Hebel 875     (Fig.    85) angeordnet. Durch die  beiden Rasten werden die miteinander ver  bundenen beiden Hebel in ihrer jeweiligen  Lage durch eine     federbeeinflusste    Rolle 876  gesichert.

   Die Rolle 876 wird von einem  auch auf dem festen Bolzen 851 gelagerten  doppelarmigen Hebel 877 getragen, an des  sen unterem Ende die     Feder    878     befestigt     ist, deren anderes Ende von dem     ortsfesten     Stift 879 gehalten wird. Durch diese Feder  wird die Rolle 876 in die Rasten des Hebels  875 gezogen.  



  *In den     Rastenhebel    sind zwei Stifte 880  und 881 eingenietet, die mit den Schultern  882 und 888 der beiden Arme 869 und 870  zusammenarbeiten. In     Fig.    84 steht das  Speicherwerk auf Subtraktion. Es enthält    aber eine positive Zahl.

   Wird nun ein     grö-          sserer    Wert, als diese Zahl darstellt, subtra  hiert, so wird der Sperrhebel 738' bei der       Zehnerschaltung    in der höchsten Ordnung  ausgelöst und zieht mit dem Arm 869, des  sen Schulter 882 auf dem Stift 880 ruht,  den Hebel 873 herum, so dass dessen Kurve  den Hebel 850 in die mit 849' bezeichnete  Lage     verschwenkt,    so dass jetzt bei Betäti  gung der Taste 10 oder 11 der negative  Summenzug, wie vorher     beschrieben,    zur Ein  stellung gelangt.  



  Das Einschalten der Räder 216     bezw.    217  des selbständigen Speicherwerkes in die Ver  zahnungen 219 geschieht bei einer Summen  operation während des     ersten    Drittels des       Vorwärtshubes    der Welle 77, und es ist da  her erforderlich, die     etwa    vorher durch eine  Zehnerschaltung     beeinflussten        Zahnstangen     <B>218,</B> sowie die betreffenden     Zehnerscha.lt-          klinken    736 vor dieser Zeit in Ruhelage zu  rückzubringen.

   Hierfür ist eine winkelför  mige Traverse 884     (Fig.    86, 88, 87) vorge  sehen, die mit den seitlichen Wangen 885  auf Ansatzbolzen 886 der     Seitenwände    57  und 58 drehbar angeordnet ist. An der rech  ten, als Hebelarm ausgebildeten Wange ist  durch den Stift 887 ein gabelförmiger Len  ker 888     angebracht,    in dessen Gabel eine  Ansatzschraube 889 eines Doppelhebels 890  reicht, der auf dem festen Ansatzbolzen 891  der Seitenwand 58 drehbar gelagert ist.  Um diesem Doppelhebel eine     breite    Lage  rung zu geben, besteht derselbe aus zwei  gleichen     Armen    890' und 890", die durch  den Steg 892 miteinander verbunden sind.

    Zwischen den beiden nach oben ragenden  Armen ist auf einer Ansatzschraube 893 eine  Klinke 894 drehbar gelagert, an die eine Fe  der 895     angelenkt    ist, die das Bestreben hat,  die Klinke auf die Oberkante des Steges 892  herabzuziehen. Das andere Ende der Feder  ist an einem ortsfesten     Stift    896 der Seiten  wand 58     befestigt.    Das obere Ende der       Klinke    arbeitet mit einer     Rolle    897 der Kur  venscheibe 75 zusammen.

   Auf den beiden  Bolzen 891 der     Seitenwände    57 und 58 ist  mit ihren hochgebogenen Enden 898 eine           \traverse    899 drehbar gelagert, die an der  rechten Seite     einen        Stift    900 trägt, der     mit     dem     untern    Arm des Doppelhebels 890 zu  sammenarbeitet.

   Die Lagerung der Traver  sen 884 und 899     ist        in        Fig.    88 nur für die  rechte Seite gezeigt; die     linke        Seite    ist die  ser aber     identisch.    Die Wirkungsweise der       beschriebenen    Teile     ist    folgende:

    Zu Anfang des Vorwärtshubes der Welle  77 wird die     Klinke    894 durch die Rolle 891  niedergedrückt und hierdurch der Doppel  hebel 890     verschwenkt,    dessen unterer Arm  mit dem Lenker 888 ein Kniegelenk bildet,  das dadurch gestreckt wird, dass die Wange  885 in die in     Fig.    87 gezeichnete Lage       kommt.    Hierbei erfasst die hochgebogene  Kante 901 der Traverse 884 die     hintern    Kan  ten der Zahnstangen 218 und drückt diese  entgegen dem Zuge der Federn 867 so weit  zurück,

   dass die Einschaltung des Speicher  werkes erfolgen     kann.    Durch das     Ver-          schwenken    des Hebels 890 trifft sein unterer  Arm gegen den Stift 900 und     verschwenkt     die Traverse 899, die     mit    ihrer linken     gante     auf das untere Ende der     Zehnerschaltklinke     736 trifft und diese so weit anhebt, dass sie  mit ihrer Klinkennase wieder über die Tra  verse 224 greift.

       Fig.    87 zeigt die Stellung  der Teile, die sie einnehmen,     wenn    die Tra  verse 884 ihre grösste     Verschwenkung    im ent  gegengesetzten     Sinne    des Uhrzeigers aus  geführt hat. Die Klinke 894, die jetzt auf  dem Steg 892 aufliegt, wird durch die Feder  895, nachdem die Rolle 897 das Klinkenende  verlässt, weiter gezogen, und da sie durch  Auftreffen auf dem Steg 892 mit dem Dop  pelhebel 890 ein Ganzes bildet, wird der  Kniehebel 890, 888 durch den Zug der Fe  der 895     geknickt    und die Traverse 884 wie  der in die in     Fig.    86 gezeichnete Ruhelage  zurückgebracht, in der sie gegen den festen  Stift 902 der Seitenwand 58 stösst.

   Zur Un  terstützung dieser Bewegung ist an der Tra  verse 884 eine Feder 903 befestigt, deren  anderes Ende von dem Stift 904 der Seiten  wand 58 getragen wird. Während des Rück  wärtshubes der Welle 77 trifft die Rolle 897  gegen das Ende der Klinke 894 und richtet    die Klinke wieder auf, wie aus     Fig.    86 er  sichtlich.  



  Die Zählräder des Speicherwerkes, sowie  des Umdrehungszählwerkes werden durch       einen    gemeinsamen Satz     Zahnstangen    218  betätigt. Es kann     nun    vorkommen, dass     in.     dem Speicherwerk bereits     eine    Zahl enthal  ten     ist    und hierzu eine andere addiert wer  den soll, die aber gleichzeitig in das Um  drehungszählwerk 214w gebracht werden  soll.

   Die Aufnahme dieser Zahl     in    die bei  den Zählwerke geschieht     bekanntlich    wäh  rend des     Rückwärtshubes,    und es     kann    nun  vorkommen, dass dabei in einer oder meh  reren Stellen des Speicherwerkes Zehnerüber  tragungen erfolgen, die sich jedoch auf das  Umdrehungszählwerk nicht auswirken dürfen,  da das Umdrehungszählwerk sonst     eine    fal  sche Zahl     aufnehmen    würde.

   Um dies zu  vermeiden, ist ein Doppelhebel 905     (Fig.    89)  vorgesehen, der auf einem Bolzen 906 der       Gestellwand    57     schwingend    gelagert ist und  mit seinem gabelförmigen Ende den Teil  531" des Hebels 531 umfasst.

   An das an  dere Ende des Doppelhebels ist ein kurzer  Hebel 907     angelenkt,    der mit seinem win  kelförmigen     Ausschnitt    908 über die Tra  verse 884 greift.     In        Fig.    89 ist die Stellung  gezeigt, die die Kurve 225     einnimmt,    wenn  das Umdrehungszählwerk sich in Eingriff  mit seinen     Zahnstangen    218 befindet (siehe  auch     Fig.    55).

       Hierdurch    wurde     unter        Ver-          mittlung    des Teils 531" der Doppelhebel 905  so     verschwenkt,    dass das Kniegelenk, das er  mit dem Hebel 907 bildet, gestreckt     wurde.     Wenn nun während des     Rückwärtshubes    der  Welle 77 bei Aufnahme der Zahl     im    Spei  cherwerk 216w, 217w     Zehnerschaltungen    vor  kommen, so werden die     betreffenden    Zehner  schaltklinken von der Traverse 224 zwar nie  dergestossen,

   so dass die sie     tragenden    Sperr  hebel 738 aus der Bahn der Gegenanschläge  der betreffenden Antriebszahnstangen gelan  gen, durch das Strecken des Kniegelenkes  905, 907 wurde jedoch die Traverse 884 so       verschwenkt,    dass die Zahnstangen 218 die  Mehrbewegung für die     Zehnerschaltung    nicht  ausführen können, da sie von der hochgebo-           genen    Kante 901 der Traverse 884 aufgehal  ten werden.

   Während des letzten Drittels  des     Rückwärtshubes    der Welle 77 wird die  Kurvenscheibe 255     bezw.    die Welle 232 wie  der in die in     Fig.    90 gezeichnete Lage     ver-          schwenkt,    wodurch das Kniegelenk 905, 907  die Traverse 884 frei gibt, so dass nunmehr  die Antriebszahnstangen, für die eine Zeh  nerschaltung vorbereitet war, dem Zuge ihrer  Federn 867 folgen können und die Zehner  in den betreffenden Stellen des Speicherwer  kes übertragen, da das Speicherwerk bekannt  lich bis zum Anfang des nächsten Vorwärts  hubes der Maschine in Eingriff verbleibt.  <I>Löschen der</I>     Einstellvorrichtung.     



  Das Löschen der Einstellvorrichtung für  die Zahlen wurde zu Anfang der Beschrei  bung nur angedeutet und soll im folgenden  näher erläutert werden. Auf der Welle 7 7  ist. ein Winkelhebel 909     (Fig.    91) lose ge  lagert, der mit einem Lenker 910 verbunden  ist, dessen anderes Ende durch eine Feder  911 gegen die Achse 24 gezogen wird, die  in den     Gestellwänden    14 und 15 der Tasta  tur drehbar gelagert ist     (Fig.    2). Das an  dere Ende der Feder ist auf dem Stift 912  der     Gestellwand    15 befestigt.

   Die Kurven  scheibe 75 trägt einen Stift 913, durch den  der Hebel 909     betätigt    wird.     Fig.    91 stellt  die Ruhelage der Teile dar, in der der Len  ker 910 mit seiner obersten Kante an der  Achse 24 anliegt, während eine Rolle 915  eines auf der Achse 24     verstifteten    Hebels  916 frei in den Ausschnitt des Lenkers  reicht. Während des Vorwärtshubes der  Welle 7 7 trifft der Stift 913 gegen den kur  zen Arm 914 des Winkelhebels und     ver-          schwenkt    diesen im Sinne des Uhrzeigers,  wodurch der Lenker 910 in die in     Fig.    92  gezeichnete Lage mitgenommen wird.

   Durch  das Abgleiten des Lenkers von der schrägen  Fläche 917 wurde der Lenker durch den  Zug der Feder 911 gehoben, und sein freies  Ende 918 legt sich dabei vor die Rolle 915.  Wenn nun der     Rückwärtshub    der Welle 77  einsetzt, trifft das Ende 918 auf die Rolle  915 und     verschwenkt    den Hebel 916 im ent-    gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers, bis der  Lenker durch die schräge Fläche 917, die  gegen die Achse 24 trifft, so weit gesenkt  wird, dass das untere Ende 918 die Rolle 915  frei gibt und der Hebel 916 durch Feder  wirkung wieder in     seine    in     Fig.    91 gezeich  nete Ruhelage zurückspringt.

   Die Achse 24,  die gleichzeitig als Führung der Seitenwände  18 und 19 der     Einstellvorrichtung    dient und  die in den Gestenwänden 14 und 15 drehbar  gelagert ist, trägt auf ihrem rechten Ende  den mit ihr     verstifteten    Hebel 916, dessen  verlängertes Ende sattelförmig umgebogen  ist und die Rolle 915 aufnimmt, sowie die  seitliche Führung für das Ende 918 des Len  kers 910 bildet.

   Auf den beiden Enden der  Achse 24, an den Innenseiten der Gestell  wände 14 und 15 liegend, sind die Hebel 919  und 920     verstiftet        (Fig.    93, 94), die durch  die Lenker 921 und 922 mit einer Traverse  51 verbunden sind, die mit ihren seitlichen  Armen 924 und 925 auf den Ansatzschrau  ben 926 und 927 der     Gestellwände    14 und  15 drehbar gelagert ist. Unterhalb der  schwingenden Traverse 51 ist die durch  gehende Traverse 711     (Fig.    66) mit ihrem  umgebogenen Lappen 711' fest zwischen den       Gestellwänden    14 und 15 zur Aufnahme der  Hebel 928 und 929     (Fig.    94) angeordnet.

    Diese beiden Hebel sind auf den Bolzen 930  und 931 der Traverse 711 drehbar gelagert  und stehen durch den Stift 932 und den  gabelförmigen Schlitz 933 ständig miteinan  der in Verbindung. Der linke Arm des He  bels 928 ist durch einen Lenker 934 mit der  Traverse 51 verbunden, indem ein Stift 935  der Traverse in das     Langloch    des Lenkers  934 hineinreicht. Eine Feder 936 des He  bels 929, deren anderes Ende an der Gestell  wand 15 befestigt ist, hat das Bestreben, die  beschriebenen Teile in der in     Fig.    94 ge  zeichneten Lage zu halten.

   Der Hebel 928  dient dazu, die Einstellvorrichtung 18, 19,  20 wieder in ihre Endlage zurückzubringen  und ist zu diesem Zwecke     unter    Vermittlung  eines Lenkers 937 mit einer Schiene 938 ver  bunden, die frei in je einem Schlitz der Sei  tenwände 18 und 19 der Einstellvorrichtung      geführt ist und an ihrem einen Ende eine  Nase 939     (Fig.    94) trägt, die gegen die Sei  tenwand 18 stösst, wenn der Hebel 928 im  entgegengesetzten Sinne des     Uhrezigers        ver-          schwenkt    wird und damit die Einstellvor  richtung in ihre rechte Endlage zurück  bringt.

   Das zwischen den beiden Gestell  wänden 14 und 15 auf ihren Enden 807, 808,  809 und 810 gleitend gelagerte Löschblech  54 ist durch einen Stift 940 mit dem Hebel  929 verbunden, indem das gabelförmige Ende  dieses Hebels den Stift umfasst. Da das  Löschblech 54 oberhalb des Stiftes 940 aus  geschnitten ist,     wird    der Stift von     einem     Arm 941 getragen, der auf der Unterkante  des Löschbleches 54     aufgenietet    ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Teile ist folgende: Beim Einsetzen     einer     Zahl schreitet die Einstellvorrichtung schritt  weise nach links fort und der Lenker 910  gelangt während des     Vorwärtshubes    der  Welle 77 in die in     Fig.    92 gezeichnete Lage.

    Bei dem darauf einsetzenden     Rückwärtshub     bewegt sich der Stift 913 von dem Hebelarm  914 frei bis zu dem Winkelhebel 909, den  er dann mitnimmt, so dass das Ende 918 des  Lenkers die Achse 24 durch Auftreffen auf  die Rolle 915 in der beschriebenen Weise       verschwenkt.    Unter Vermittlung der Hebel  919 und 920     (Fig.    93, 94)     bezw.    deren Len  ker 921 und 922 wird die Traverse 51     ver-          schwenkt    und hierdurch unter Vermittlung  des Lenkers 934 die beiden Hebel 928 und  929. Durch den Lenker 937 wird dabei die  Schiene 938 zurückgedrückt, so dass sie mit  ihrer Nase 939 die Einstellvorrichtung in  ihre rechte Endlage wieder zurückführt.

    Gleichzeitig wurde durch den Hebel 929 das  Löschblech 54 in Pfeilrichtung     (Fig.    94)  bewegt, damit die Einstellvorrichtung nicht  über ihre rechte Endlage hinaus bewegt wer  den muss, um die eingestellten Stifte 26 und  37 zu löschen. Das Löschblech besitzt eine  schräge Auflauffläche 53, die diese Stifte  während der Zurückführung der Einstellvor  richtung zurückdrückt und eine weitere  schräge Auflauffläche 53', durch die die  Stifte 26, die von der schrägen Fläche 53    beim Zurückführen des Schlittens nicht ge  löscht wurden, da sie noch nicht in deren  Bahn liegen, gelöscht werden,     wenn    ihre  Schieber 25 an ihren Nasen 52 durch die  Traverse 51 in Ruhelage zurückgebracht  werden.

   Nachdem die Löschung der Ein  stellvorrichtung vollzogen ist, wird der Len  ker 910 durch seine schräge Fläche 917       (Fig.    92) so weit niedergedrückt, dass sein       unteres    Ende 918 die Rolle<B>915</B> frei gibt und  die Achse 24 und die mit ihr in     Verbindung     stehenden Teile durch den Zug der Feder  936     (Fig.    94) wieder in Ruhelage zurück  springen.  



  Ein nach oben ragender Arm 920' des  Hebels 920     (Fig.    93) ist durch einen Lenker  942 mit dem Handhebel 943 durch Langloch  und Ansatzschraube 944 verbunden. Der He  bel 943 dient dazu, die Einstellvorrichtung  von Hand zu löschen und ist auf der Achse  23 lose gelagert. Das Langloch im Lenker  942 ist erforderlich, damit die Einstellvor  richtung ihre     Linksbewegung    ausführen  kann, ohne dass der     gorrektionshebel    943  mitgenommen wird. Durch Umlegen des He  bels 943 in Pfeilrichtung     wird    die Achse 24  so     verschwenkt,    dass die Löschung     in    glei  cher Weise erfolgt wie soeben beschrieben.  <I>Verschiedenes.</I>  



  Mit der     Löschvorrichtung    für die einge  stellten Zahlen arbeitet eine Vorrichtung  zusammen, die den     Zählwerksschlitten    nach  dem Summen- und     Zwischensummenziehen     durch den Zug seiner Feder in seine linke  Endlage gelangen lässt. Es wurde bereits be  schrieben, dass beim Multiplizieren und Di  vidieren die Summe aus dem Rechenwerk  gezogen wird,     wenn    der     Zählwerksschlitten     um zwei Stellen nach rechts verschoben  steht. Nach dem     Summenziehen    ist die Re  chenaufgabe beendet und infolgedessen ge  langen die normalen Mittel zur Linksschal  tung des     Zählwerksschlittens    nicht mehr zur  Wirkung.

   Der Schlitten     würde    mithin um  zwei Stellen nach rechts verschoben ste  hen bleiben. Um dies zu verhindern, ist ein  dreiarmiger Hebel 945     (Fig.    93) auf     einer         Ansatzschraube 946 der     Gestellwand    14  drehbar gelagert, dessen nach unten ragen  der Arm 947 mit dem untern Arm 447 der  Sperrklinke 241) (Fis. 37) zusammenarbei  tet.

   In der in     Fig.    93 gezeichneten Ruhelage  dieses dreiarmigen Hebels liegt sein linker  oberer Arm gegen die Lagerbüchse der Ge  stenwand 14, in der die Achse 24 geführt  ist und bei Drehung der Achse in Pfeilrich  tung trifft der senkrechte Teil des Lenkers  942 gegen den umgebogenen Anschlag 948  des Hebels und     verschwenkt    diesen, so dass  sein unterer Arm 947 die Sperrklinke 2411       verschwenkt,    worauf der     Zählwerksschlitten     durch den Zug der Feder<B>351</B> in seine linke  Endstellung gelangt.  



  Um zu vermeiden,     da.ss    bei einem Multi  plikationsvorgang, bei dem keine Zahl in  das Umdrehungszählwerk gesetzt wurde, die  Maschine dauernd weiterläuft, ist der Schie  ber 629 (Fis. 63, 64) an seiner Vorderseite  mit einem Zahn     638a    ausgerüstet, der mit  einem auf der Welle 197     verstifteten        Nok-          ken        639a    zusammen arbeitet.

   Nach vollende  ter Multiplikation wird der Gang der Ma  schine bekanntlich dadurch ausgeschaltet,  dass durch das     Verschwenken    der Sperr  klinke 240 in der linken Endstellung des       Zählwerksschlittens    der Schieber 629 bewegt  wird, so dass er von dem Nocken 639, der  auf der Hohlwelle 175     verstiftet    ist, eine  weitere Bewegung erfährt und darauf in der  bereits beschriebenen Weise die Löschung  bewerkstelligt. Normalerweise soll mit Null  nicht multipliziert werden.

   Werden jedoch  als Multiplikand mehrere Nullen angeschla  gen und ins Umdrehungszählwerk gebracht,  so wird bei dem einsetzenden Multiplika  tionsgang der Maschine der     Zählwerksschlit-          ten    sofort in seine linke Endstellung zurück  springen. Da in dieser Stellung aber keine  Zahl enthalten ist, wird durch den Schalt  zahn 454 (Fis. 30, 31) auch die Hohlwelle  <B>175</B> nicht gekuppelt und der etwas nach  links bewegte     Schieber    629 kann infolgedes  sen durch den Nocken 639 nicht     weiter    be  wegt werden, da die Hohlwelle 175, auf der  er     verstiftet    ist, steht. Der Schieber ist mit-    hin nicht in der Lage, die Einstellung des  Rechenvorganges zu löschen.

   Mithin würde  auch der Motor nicht ausgeschaltet und die  Welle 197 sich dauernd drehen. Um dies zu  vermeiden, ist auf der Welle 197 der     Nocken     639a vorgesehen, der dem Anschlagzahn  638a des Schiebers 629 die zusätzliche Be  wegung erteilt, so dass die Einstellung der  Maschine gelöscht wird und der Motor zum  Stillstand     kommt.     



       Stufenschiene   <I>für die</I>     Einstellung   <I>des</I>       Hauptsteuerhebels   <I>durch die Operationstasten</I>  <I>und ihre</I>     Sperrvorrichtungen.     



  Wie erwähnt, bewegt sich der Haupt  steuerhebel 294 je nach der betätigten Ope  rationstaste (1 bis 6) in Längsrichtung in  fünf verschiedene Stellungen (Fis. 46), in  denen durch seine Anschläge der jeweils ge  wünschte Arbeitsvorgang der Maschine aus  gelöst wird. Diese fünf Einstellungen des       Hauptsteuerhebels    werden durch die Stufen  schiene 1028 (Fis.

   96) bestimmt, die mit  ihren beiden seitlichen Armen 1026 und 1027  vermittelst der     Stifte    1025 und 1025' zwi  schen den beiden Hebeln 376 und 378 gelen  kig angeordnet ist und mit den Schäften  1015 der Operationstasten     zusammenarbeitet.     Damit immer nur eine     Taste    gedrückt wer  den kann, ist zwischen den     Gestellwänden     14 und 15 eine allen     Tasten    gemeinsame       Kugelsperrung    angebracht, die einen ge  bogenen Teil 1011 besitzt, an dem die im  Querschnitt U-förmige Schiene 1012 befe  stigt ist, die die Kugeln 1013 aufnimmt.

   Die  Seitenwände des Teils 1011, sowie die bei  den Schenkel der Schiene 1012 sind mit  Schlitzen versehen, durch die der mit einer  Stufe versehene Arm 1014 der Tastenschäfte  1015     hindurchreicht.    Der Weg der Tasten  wird begrenzt durch die gepolsterten An  schläge 1016 und 1017, die in dem Teil 1011  enthalten sind, und die Federn 735 haben  stets das Bestreben, die Tasten in der in       Fig.    96 gezeichneten Lage zu halten.  



  Der linke Arm 1027 der Schiene<B>1028</B>  ist mit einem Schlitz 1029 (Fis. 98 und 99)  versehen, durch den die Schiene auf einem in      der     Gestellwand    14 befestigten Stift 1030  eine horizontale Führung erhält. Ferner ist  auf dem     linken    Ende der Welle 480, die den       schienenförmigen    Hebel 478. trägt     (Fig.    1,  96), ein Hebel 1031 starr befestigt, der eine  Rolle 1032 trägt, die in der in     Fig.    99 ge  zeichneten     Zage    vor dem kurvenförmigen  Arm 1033 des Hebels 378 liegt und ihn       bezw.    die Welle 377 daran verhindert, dem  Zuge der Feder 1034 zu folgen.

   Diese ist an  dem in den Hebel 378 genieteten Stift 1035  befestigt und ihr anderes Ende in den Hebel  1031 eingehängt.  



  Soll nun zum Beispiel eine in die Maschine  eingesetzte Zahl multipliziert werden, so  wird die Operationstaste 2 niedergedrückt,  wodurch ihr Ansatz 481 den     schienenförmi-          gen    Hebel 478 und dadurch die Welle 480       verschwenkt,    wobei die Rolle 1032 aus der  Bahn des     Kurvenarmes    1033 gelangt, so dass  die Hebel 376, 378 mit der Stufenschiene  1028 dem Zuge der Feder 1034 folgen kön  nen, bis die Schiene mit ihrer Stufe 1028'  gegen das untere Ende 1010' der niederge  drückten Taste 2 stösst     (Fig.    97 und 98).

    Wie früher     gezeigt        (Fig.    2, 46, 48, 98)     ist     der     Hauptsteuerhebel    294 mit dem linken  Seitenarm 1027 der Stufenschiene 1028       bezw.    dem Hebel 378 durch den Bolzen 379  verbunden, so dass er die     Bewegung    der Stu  fenschiene mitmacht und dadurch in- die für  Multiplikation bestimmte Arbeitsstellung  gelangt. Dabei bleibt die niedergedrückte  Operationstaste 2 gesperrt, da der Hebel  1031 an seiner Rolle 1032 von dem Kurven  arm 1033 gesperrt ist, so dass er dem Zuge  seiner Feder 1034 nicht folgen kann.

   Wie  aus     Fig.    1.00 ersichtlich, ist der Teil 478' des  Schienenhebels 478 in den Ausschnitt 481'  der gedrückten Taste 2 getreten und diese  wird durch den kleinen Vorsprung 1065 ver  riegelt, so dass sie von ihrer Feder 735 nicht  hochgezogen werden kann. Wird nun in der  bereits früher beschriebenen Weise der       Hauptsteuerhebel    294 in Ruhelage     zurück-          P   <B>01</B>  führt und damit auch der Hebel 378, so  können auch die übrigen Teile in ihre Aus-         gangsstellung    zurückkehren, da der Kurven  arm 1033 die Rolle 1032     wieder    frei gibt.  



  Es wurde schon darauf     hingewiesen,    dass.  um ein besonders sicheres     Arbeiten    mit der  Maschine zu erzielen, die Operationstasten  1 bis 6 unter dem     Einfluss    von besonderen  Sperrorganen stehen, durch die der Rechner  veranlasst wird, eine einmal eingeleitete Re  chenaufgabe ihrem Charakter nach auch zu  Ende zu führen, ehe     mit        einer    neuen Auf  gabe begonnen werden kann.

   Entsprechend  dem praktischen Betriebsbedürfnis ist bei  der dargestellten Maschine die     Einrichtung     der Sperrkörper so getroffen, dass auf der  Maschine Additionen und Subtraktionen in  beliebiger Anzahl und Reihenfolge, sowie  der Abdruck von Nummern vorgenommen  werden können, worauf als     Abschluss    die  Summen- oder     Zwischensummentaste    (1       bezw.    4) betätigt werden muss, bevor mit  einer     Multiplikations-    oder     Divisionsaufgabe     begonnen werden kann.

   Umgekehrt kann  nach Einleitung einer     Multiplikation    oder  Division lediglich die Summen- oder     Zwi-          schensummentaste        betätigt    werden, da dann  die     Additions-,        Subtraktions-    und Nummern  tasten gesperrt     sind.     



  Zu diesem Zweck reichen die Arme 1014  der Operationstasten über die Kugelsperrung  hinweg über eine winkelförmige Schiene  1066     (Fig.    96, 101 bis 106), die mit Schlit  zen auf den ortsfesten Ansatzschrauben  1067 und 1068 gleitend gelagert ist. Über  diese Ansatzschrauben sind die Federn 1069  geschoben, die als Schleppfedern     wirken,    so  dass die     verschiebbare    Schiene 1066 sich nur  unter     Überwindung    der durch diesen Feder  druck erzeugten Reibung verschieben lässt.

    Die Schiene 1066 trägt in ihrem rechten  Ende     (Fig.    101)     mit    schrägen Flächen ver  sehene     Ausschnitte,    in die die Tastenarme  1014     hineinreichen    und beim Auftreffen  auf die schrägen Flächen die Schiene je nach  der Richtung der     Abschrägung    verschieben.  Auf der Schiene 1066 ist das Sperrstück  1070 beweglich angeordnet, und zwar der  art, dass seine untere     gante    auf dem umge  bogenen     Schenkel    1071 aufliegt, während      eine Schraube<B>1072,</B> die durch einen Schlitz  des Sperrstückes 1070 reicht, dieses in Lage  hält, so dass es in seinem Schlitz in Längs  richtung der Schiene 1066 leicht hin und her  bewegt werden kann.

   Es ist eine Feder<B>1073</B>  vorgesehen, die in einem Schlitz des Schen  kels<B>1071</B> liegt und von den beiden Ansätzen  1074,<B>1075</B> des Sperrstückes umfasst wird,  derart, dass hierdurch das Sperrstück das  Bestreben hat, stets die in     Fig.    101 darge  stellte Lage einzunehmen. Das Sperrstück  würde mithin, wenn es von Hand nach links  oder rechts entgegen dem Druck der Feder  1073 verschoben wird, stets in die gezeich  nete Lage zurückkehren.  



       Fig.    101 stellt die Lage dar, in der sieh  die Schiene 1066 und das Sperrstück 1070  zu Beginn eines Arbeitsganges der Maschine  befinden.  



  Wird nun beispielsweise, wie aus       Fig.    102 ersichtlich, die Subtraktionstaste 6  gedrückt, so tritt ihr Arm 1014 in den ihm  zugeordneten. Schlitz der Sperrschiene 1066  ein, wobei diese durch die schräge Kante  1076 etwas nach links bewegt wird. Durch  die seitliche Bewegung der Schiene 1066 und  die Anordnung ihrer Schlitze treffen nun die  Tastenarme 1014b der     Multiplikations-    und  der Divisionstaste bei ihrer Betätigung auf  die festen Zähne 1077 und 1078 der Schiene,  wodurch diese Tasten gesperrt sind.

   Es sei  bemerkt, dass die Subtraktionstaste 6, nach  dem sie einen Maschinengang ausgelöst hat,  wieder in Ruhelage zurückgekehrt ist,     und          da.ss    nun sowohl sie als auch die Additions  taste 5 und die Nummerntaste 10 betätigt  werden können, da deren Tastenarme 1014a,  1014e, 1014d, wie     Fig.    102 zeigt, sich frei  nach unten bewegen können, ohne auf die  Schiene zu treffen. Die Tasten 1 und 4 für  Summe und Zwischensumme können zwar  ebenfalls betätigt werden, jedoch treffen  ihre Arme 1014e und 1014f dabei auf die  schrägen Flächen<B>1079</B> und 1080, durch die  die Schiene 1066 wieder nach rechts in die  in     Fig.    101 dargestellte Lage bewegt werden  würde.

   Aus     Fig.    102 ist ersichtlich, dass  nach der Betätigung der Additionstaste oder    der     Subtraktionstaste    nur die Multiplika  tionstaste und die Divisionstaste wirkungs  los sind.  



       Fig.    103 lässt     erkennen,    dass die Sum  mentaste 1 niedergedrückt wurde, und ihr  Arm 1014e hat die Schiene 1066 infolge der  schrägen Fläche 1080 wieder nach     rechts     bewegt. Das Sperrstück 1070 hat diese Be  wegung aber nicht mitmachen können, da es  an seiner Zunge 1070' von dem Arm 1014e  daran verhindert wurde. Bei der Rechtsbewe  gung der Schiene 1066 wurde mithin ledig  lich die Feder 1073 des Sperrstückes ge  spannt. Es sei bemerkt, dass der Druck die  ser Feder so schwach ist, dass er die unter  dem Druck der Federn 1069 stehende Schiene  1066 nicht verschiebt.

   Nachdem nun die Ma  schine die Summenoperation ausgeführt hat,  ist die Taste 1 auch wieder in Ruhelage zu  rückgekehrt und hat die Zunge 1070' des  Sperrstückes 1070 freigegeben, so dass letz  teres durch den     Druck    der Feder<B>1073</B> jetzt  wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht  wird.  



  Bei Betätigung der     Multiplikationstaste     oder der     Divisionstaste    wird die Schiene  1066 durch die schrägen Flächen 1081, 1082  nach rechts bewegt, wenn der Vorsprung  1014b der jeweiligen Taste     in    seinen     Schlitz     eintritt.     Fig.    104 zeigt die Multiplikations  taste niedergedrückt und die Schiene 1066  nach rechts verschoben.

   Das Sperrstück 1070  ist     dabei        jedoch    durch seine Zunge 1083 zu  rückgehalten worden, und die Feder 1073  wurde gespannt, so dass nach Zurücktreten  der     Multiplikationstaste    in Ruhelage die  Feder 1073 das Sperrstück 1070 ebenfalls  nach rechts verschiebt, so dass alle Teile  dann die in     Fig.    105 dargestellte Lage ein  nehmen, in der sämtliche     Operationstasten     der Maschine, mit Ausnahme der Summen  tasten 1 und 4, gesperrt sind.  



  Bei der als Ausführungsbeispiel beschrie  benen Maschine sind also die Sperrstücke  1066, 1070 im besonderen so ausgebildet, dass  bestimmte Operationstasten, wie die für Mul  tiplikation, Division und Summenziehen, in      der jeweiligen Rechenaufgabe nur einmal  gedrückt werden können.  



  Es wird noch darauf     hingewiesen,    dass  diese Vorrichtungen nicht auf Zehntasten  maschinen beschränkt sind, sondern auch bei       Volltastaturmaschinen    oder bei Maschinen,  die zum Einsetzen des Multiplikators und  Divisors einen besonderen Satz Tasten     haben,     mit gleichem Vorteil benutzt werden können.       Textschreibevorrichtung.     



       Eingangs    der Beschreibung wurde be  reits auf die     Tegtschreibevorrichtung    verwie  sen und in den     Fig.    3 und 4 der     verschwenk-          bare    Führungstrichter 90 für die Typen der  Schreibvorrichtung gezeigt. Die Schreibvor  richtung trägt auf ihren beiden äussern     Ge-          stellwänden    je zwei Winkel 950 und 951,  mit denen sie auf die Zwischenstücke 952.  953, 954 und 955 der     Gestellwände    80, 81,  82 und 83 geschraubt wird     (Fig.    1, 2).

   Zwi  schen diesen ortsfesten     Gestellwänden    der  Schreibvorrichtung sind zwei bewegliche Sei  tenwände 956 angeordnet, die auf den gebo  genen Achsen 957 und 958 die Führungs  hebel 959 und 960 für die Typenstangen  961 tragen. In diese beweglichen Seiten  wände sind auch die     Führungsbolzen    91,  auf denen die seitlichen Arme des Führungs  trichters 90 schwingen, eingenietet. Die Sei  tenwände 956 werden von je zwei Hebeln  getragen, von denen die beiden untern auf  einer in den ortsfesten     Gestellwänden    der       Schreibvorrichtung    drehbar gelagerten Welle  962     verstiftet    sind, während die beiden  obern Hebelarme auf der ortsfesten Achse  963 drehbar gelagert sind.

   Durch diese vier  Hebelarme erhalten die Seitenwände 956  eine Parallelführung, so dass sich die Kupp  lungspunkte der Führungsarme mit den Sei  tenwänden 956 von der     in        Fig.    1 mit 964  und 965 bezeichneten Lage in die mit 964'  und 965' bezeichnete Lage bewegen können.  In der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung be  finden sich die kleinen Buchstaben in  Schrifthöhe, während für das Schreiben der  grossen Buchstaben     eine        Umschaltung    er  folgt, so dass die obern Typen des Typen-         kopfes    966 gegen die Schreibwalze treffen.

    Der     segmentartige    Teil 967, der die beiden  Achsen 957 und 958 trägt, ist zwischen den  beiden Seitenwänden 956 befestigt und wird  bei der Umschaltung mit diesen Seitenwän  den zusammen bewegt. In der in     Fig.    1 ge  zeichneten Lage werden die     Teile    durch eine  hier nicht     gezeichnete    Feder gehalten, und  die Umschaltung erfolgt durch Betätigung  der     Umschaltetasten    Ü, die in an sich be  kannter, hier nicht gezeichneter Weise die  Welle 962 verdrehen.

   Zwischen den beiden  Seitenwänden 956 ist- ausserdem ein Füh  rungskamm 968 für die     Typenstangen    961  befestigt, dessen senkrechter Schenkel 969  ein Polster 970 trägt, auf dem die Typen  stangen in ihrer Ruhelage aufliegen.  



  Der     Führungshebel    960 ist zu gleicher  Zeit     Antriebshebel    für die Typenstangen,  und aus diesem Grunde besitzt er einen nach  unten     ragenden    Arm 971, in dessen Schlitz  ein Stift 972 eines Lenkers 973 liegt, dessen  anderes Ende durch     einen    Stift 974 mit  einem Winkelhebel 975     verbunden    ist. Diese  Winkelhebel sind auf einer ortsfesten Achse  976 drehbar gelagert. Die beiden Achsen 963  und 976 werden von einem Führungsstück  getragen, dessen oberer Teil 977 und unterer  Teil 978 durch Stege (hier nicht gezeigt)  miteinander     verbunden    sind.

   Dieses Füh  rungsstück ist zwischen den beiden ortsfesten       Gestellwänden    der     Schreibvorrichtung    an  geordnet und seine beiden Teile 977 und  978 sind mit Schlitzen versehen, durch die  die Winkelhebel 975 und die Lenker 979  seitlich geführt werden. Mit den Winkel  hebeln und den Lenkern sind die Tasten 980,  980' verbunden, die dadurch eine Parallel  führung erhalten, und es ist für jede Taste       eine    Feder 981 vorgesehen, durch die die  Tasten hochgezogen werden, bis sie von dem  Polster 982 aufgehalten werden. Die andern  Enden der Federn 981 sind an einer Tra  verse 983 befestigt, die von den beiden     Ge-          stellwänden    der Schreibvorrichtung getra  gen wird.  



  Die     Wirkungsweise    der     beschriebenen          Teile    ist folgende: Durch     Betätigung        einer         der Tasten 980 wird     unter        Vermittlung    des  zugehörigen Lenkers 973 der zugehörige  Führungshebel 960     verschwenkt    und seine  Typenstange 961 gegen die Schreibwalze 89  geschleudert und nach Freigabe der Taste  unter Vermittlung der Feder 981 wieder in  seine Ruhelage zurückgezogen. Die Füh  rungshebel 959 treffen am Ende ihrer Vor  wärtsbewegung mit ihrem Anschlag 984 auf  die als Gegenanschlag dienende Spiralfeder  985, die ihrer ganzen Länge nach in dem  kreisförmigen Schlitz des Teils 967 gehalten  wird.

   Das Auftreffen des     Anschläges    98t  auf die Feder 985 geschieht, kurz bevor die  Schreibtype die Papierwalze erreicht hat, so  dass diese lediglich durch ihre Schleuderkraft  an die Papierwalze gebracht wird, wodurch  eine besonders gleichmässige Schrift und ein  schnelles Zurückbringen der Typenstangen  erreicht. wird. Der Führungshebel 960 besitzt  ebenfalls einen Anschlag 986, durch den das       Schaltschloss    des Papierwagens betätigt  wird. während eine Universalschiene 987  vorgesehen ist, durch die das Farbband der  Maschine gesteuert wird.

   Diese Universal  schiene ist mit ihren beiden seitlichen Armen  mit auf der Achse 976 drehbar gelagert. 988  ist eine ortsfeste Schiene, die von den     Ge-          stellwänden    der     Schreibvorrichtung    getragen  wird und auf der die vordere Führungsrolle  des Papierwagens läuft. Die Schiene dient  gleichzeitig zur Begrenzung der Umschal  tung der     Schreibvorrichtung.    Zu diesem  Zwecke ist an den beiden beweglichen Sei  tenwänden 956 je ein U-förmiger Teil 989  befestigt, dessen waagrechte Schenkel 990,  991 je ein Polster 992 und 993 tragen, durch  die die Begrenzung der Umschaltung nach  oben und unten erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vierspezies-Rechenmaschine mit Druck werk und mehreren Zählwerken, gekenn zeichnet durch eine Steuervorrichtung, die bei Multiplikation und Division nach Ein setzen der zu verrechnenden Zahlen und Be tätigung der jeweils erforderlichen Opera tionstaste (1 bis 4) den Ablauf des entspre- chenden Rechenvorganges, sowie den Ab druck der eingesetzten Zahlen und des Er gebnisses selbsttätig bewirkt, wobei der Ab druck des Ergebnisses, sowie die Nullstellung von Zählwerken (183w, 184w, 214W) durch einen nach dem Rechengang von der Steuer vorrichtung selbsttätig eingeleiteten Sum- menziehvorgang für diese Zählwerke be werkstelligt wird.
    UNTERANSPRVCHE 1. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem besonderen Speicherwerk (215w) enthaltene Zahl entsprechend dem Cha rakter der angeschlagenen Operations taste (1 bis 6) vermittelst der Steuervor richtung selbsttätig weiter verwendet wird, sobald auf der Tastatur keine wei tere Zahl eingesetzt wurde. 2.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere selbständige Speicherwerke (216w, 217w) und entsprechend ihrer An zahl weitere Operationsglieder (8 bis 11) vorgesehen sind, die die Speicher werke vermittelst der Steuervorrichtung veranlassen, eine getastete oder in der Maschine enthaltene Zahl unabhängig von dem normalen Arbeitsgang der Re chenvorrichtung (183w, 184w, 214w, 215w) entsprechend dem Charakter des betätigten Operationsgliedes (8 bis 11) selbsttätig zu verarbeiten. 3.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus einem selbständi gen Speicherwerk (216w, 217w) durch Summen- oder Zwischensummenzug her ausgeholte Zahl vermittelst der Steuer vorrichtung je nach dem Charakter der betätigten Operationstaste (1 bis 6) in die Rechenvorrichtung (183W, 184w, 214w, 215w) der Maschine übertragen wird. 4.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausführung einer Multiplikation -oder Division mit der Rechenvorrichtung (183w, 184w, 214w, 215W) die Antriebswelle (77) der selbständigen Speicherwerke (216w, 217w) bis zur Beendigung des Rechen ganges unter dem Einfluss der Steuer vorrichtung von der Hauptantriebswelle (136) der Maschine entkuppelt wird. 5.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zähl werksschlitten durch die Steuervorrich tung so beeinflusst wird, dass bei Multi plikation und Division die von der Ma schine erreichten Ergebnisse mit dersel ben Stellenzahl hinter dem Komma zum Abdruck kommen, die die eingesetzten Zahlen aufweisen.
    6. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass bei Multiplikation der Zählwerksschlitten zum Abdruck des Ergebnisses gegenüber dem Druckwerk selbsttätig in eine solche Stellung ge bracht wird, dass die über die gewünschte Stellenzahl hinter dem Komma hinaus gehenden Stellen des Zählwerkes vom Druckwerk nicht erfasst werden. 7.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass bei der Aufnahme des Di videnden der Zählwerksschlitten selbst tätig um so viele Stellen nach rechts verschoben wird, wie die Rechnung Stel len hinter dem Komma aufweisen soll. B. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vermittelst der Steuervorrichtung der Antrieb des Umdrehungszählwerkes (214w) beim normalen Addieren und Subtrahieren au sser Eingriff gehalten und beim Multi plizieren und Dividieren wieder einge schaltet wird. 9.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer vorrichtung einen mit mehreren An schlägen ausgerüsteten Hauptsteuerhebel (294) besitzt, durch dessen Anschläge die verschiedenen Mechanismusgruppen der Maschine die für den jeweils auszu führenden Arbeitsgang erforderliche Ein stellung gleichzeitig erhalten. 10.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, gekennzeichnet durch ein auf dem Hauptsteuerhebel (294) angeordnetes und mit Anschlägen versehenes scbieberförmiges Steuerglied (383), das in Abhängigkeit der Opera tionstasten (2, 3, 5, 6) auf dem Haupt steuerhebel verstellt wird und bei Be tätigung der Summen- oder Zwischen- summentaste (1, 4) die jeweilige Sum menoperation entsprechend dem Charak ter der begonnenen Rechenaufgabe steuert. 11.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 10, gekenn zeichnet durch ein mit Anschlägen vQr- sehenes und drehbar auf dem Haupt steuerhebel (294) angeordnetes hebelför miges Steuerglied (400), das durch Auf treffen seiner Anschläge (406, 407) auf die Gegenanschläge einer ortsfesten Schiene die für den jeweils auszufüh renden Arbeitsgang erforderliche Ver stellung des schieberförmigen Steuer gliedes (383) auf dem Hauptsteuerhebel bewirkt. 12.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung des jeweiligen Arbeitsganges der Maschine durch den Hauptsteuerhebel (294) er folgt, indem er an einem Schlitz (381) durch einen mit der Antriebswelle (197) kuppelbare Rolle (382) angehoben und dann gesenkt wird, wobei seine beiden Endlagen einerseits durch die Rolle (382) und anderseits durch die ebenfalls in den Schlitz (381) reichende Antriebs welle (197) begrenzt werden. 13.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An triebswellen (77, 149, 175) der Arbeits gruppen der Maschine von einer Haupt welle (136) über zwei Kupplungen (195, 200 und 151, 156) angetrieben werden, die kraftschlüssig miteinander verbunden sind, wobei die eine Kupplung (151, 156) unabhängig von der andern betätigt werden kann, während die abhängige Kupplung lediglich während eines Teils der Arbeitsdauer der andern Kupplung in Tätigkeit ist. 14.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einschaltung der ab hängigen Kupplung (195, 200) vermit telst einer mit der Antriebswelle (149) umlaufenden Kurvenscheibe (l52) er folgt., die durch einen ortsfest gelager ten Hebel (511) einen einrückbaren An schlag (513) steuert. 15. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13 und 14, da durch gekennzeichnet, dass der einrück- bare Anschlag (5l3) in Abhängigkeit des Hauptsteuerhebels (294) oder eines Schaltzahnes (454) durch den ortsfest gelagerten Hebel (511) eine Voreinstel- lung erhält. 16.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ein- und Ausrücken der unabhängigen Kupplung (151, 156) unter dem Einfluss eines besonderen Schaltwerkes geschieht, das von Opera tionstasten (1, ?, 4) und den Arbeits gängen der Antriebswelle (77) gesteuert wird und das die Zahl dieser Arbeits gänge der jeweils angefangenen Rechen aufgabe entsprechend bestimmt. 17. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13 und 16, da durch gekennzeichnet, dass das besondere Schaltwerk während eines Additions- und Subtraktionsganges der Maschine in Ruhelage bleibt und eine Vorrichtung zum Löschen der Einstellung der Ma schine bereits bei dem ersten Arbeits gang der Antriebswelle<B>(77)</B> freigibt. 18.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13, 16 und 17, da durch gekennzeichnet, dass bei einem Multiplikations- oder Divisionsgang der Maschine die Einstellhebel (568, 569) des Schaltwerkes dem jeweiligen Rechen gang entsprechend verstellt werden, wo durch die Löschvorrichtung für die Ein stellung der Maschine so lange gesperrt wird, bis die Einstellhebel durch das bei jedem Arbeitsgang der Antriebswelle (77) schrittweise erfolgende Zurückschal ten des Schaltwerkes in ihre Ruhelage zurückgekehrt sind.
    <B>19.</B> Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13 und 16, da durch gekennzeichnet, dass beim Einstel len des Schaltwerkes zum Summenzie hen durch Niederdrücken der Summen- oder Zwischensummentaste (1 oder 4) seine Einstellhebel (568, 569) durch ihre Feder<B>(572)</B> zu einem besonderen An schlag (578) des Schaltsektors (558) ver- schwenkt werden, so dass dieser in zwei Arbeitsgängen um vier Zähne entgegen dem Zuge seiner Feder (563) bewegt werden muss, bis die Einstellhebel (568.
    569) sich wieder in ihrer Ruhelage be finden, in der ihr Anschlag (570) durch Cbertragungsglieder die Rückführung des Hauptsteuerhebels (294) in die Ruhelage vermittelst eines Lenkers (598) bewirkt. 20. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13, 16 und 19, da durch gekennzeichnet, dass beim Errech nen des Quotienten durch Betätigung der Summen- oder Zwischensummentaste (1, 4) die Einstellhebel (568, 569) des Schaltwerkes bis zu einem weiteren An schlag (592) des Schaltsektors (558) verschwenkt werden, so dass dieser in drei Arbeitsgängen der Welle<B>(77)</B> um sechs Zähne bewegt werden muss,
    um die Rückführung des Hauptsteuerhebels (\Z94) in die Ruhestellung zu bewirken. 21. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13, 16, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Schaltsektor (558) vorhandene Kurve bei Betätigung der Summen- oder Zwi- schensummentaste (1, 4) vermittelst eines Stössels (553) die Arbeitsweise der Ma schine so steuert, dass während des zwei ten Arbeitsganges der Welle (77) die im Rechenwerk (183\p, 184W) enthaltene Zahl und während des dritten Arbeits ganges der Welle (77)
    der im Umdre hungszählwerk (214w) enthaltene Quo tient gedruckt wird. 22. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13 und 16, da durch gekennzeichnet, dass die Ruhestel lung des Schaltwerkes durch einen mit einem Anschlag (574) der Schaltwerks teile zusammenarbeitenden Sperrhebel (590) bewirkt wird, bis der Schaltsektor (558) an seinem Anschlag (576) durch eine Klinke (569) gesperrt wird. 23. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13, 16 und 22, da durch gekennzeichnet, dass die Einstell hebel (568, 569) des Schaltwerkes nach Einnahme ihrer Ruhelage ein zusätz liches Sperrorgan aus der Verzahnung des Schaltsektors (558) ausrücken, so dass dieser unter Wirkung der Feder (563) in seine Nullstellung springt. 24.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13, 16, 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betäti gung der Multiplikationstaste (2) das zusätzliche Sperrorgan so weit ver- schwenkt wird, dass der Schaltsektor (558) durch seine Feder (563) über die Nullage (589) hinaus verdreht wird und der eine Teil der im Schaltsektor ent haltenen Kurve vermittelst des Stössels (553) die Arbeitsgänge der Maschine so steuert, dass die im ersten Arbeitsgang abgedruckte Zahl (Multiplikator) in das Umdrehungszählwerk (214w) gebracht wird, und dass im zweiten Arbeitsgang der Multiplikand zum Abdruck gelangt, wobei die Rechenvorrichtung (183w, 184w, 214w) ausser Eingriff mit ihren Antriebsverzahnungen (218, 219) bleibt,
    und dass im dritten Arbeitsgang das Produkt zum Abdruck gelangt, nachdem das Rechenwerk (183w, 184w) mit seiner Antriebsverzahnung (218) in Eingriff gebracht wurde. 25. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13, 16, 22, 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass bei Be tätigung der Multiplikationstaste (2) nach dem im ersten Arbeitsgang erfolg ten Abdruck des Multiplikators die Ma schine durch Rückführung des Haupt steuerhebels (294) in die Ruhelage zum Stillstand kommt, indem ein Anschlag (664) des Schaltsektors (558) durch Übertragungsglieder den Lenker für die Rückstellung beeinflusst.
    26. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 13, 16, 22, 23, 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass eine von den im Unteranspruch 25 an geführten Übertragungsgliedern beein flusste Schiene (610), die gleichzeitig durch eine Schiene (703) unter dem Ein fluss der Zwischensummentaste (4) steht, beim Drucken des jeweiligen, von der Ma schine errechneten Ergebnisses (Summe.
    Produkt, Quotient) veranlasst, dass nach Betätigung der Zwischensummentaste die in dem betreffenden Rechengang als das jeweilige Ergebnis zum Abdruck ge langende Zahl ohne Berücksichtigung des Restes und der Anzahl der in dem betreffenden Rechengang selbsttätig vor genommenen Druckvorgänge in das be sondere Speicherwerk (215w) übertragen wird. 27. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschiebung des Zähl werksschlittens durch einen Stufenkör per (366) bewirkt wird, und zwar je nach dessen Stufe um eine, mehrere oder alle in der Maschine vorhandenen Dezi malstellen.
    28.- Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 6, 13, 16, 17 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausführung einer Multiplikation eine auf dem Schaltsektor (558) angeordnete Klinke (667) den Stufenkörper (366) vermittelst Übertragungsglieder derart steuert, dass die durch den Stufenkörper bewirkte Verschiebung des Zählwerks schlittens um so viele Dezimalstellen er folgt, dass das Produkt kommarichtig zum Abdruck gelangt. 29.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 7, 13, 16, 17 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausführung einer Division eine auf einem der Übertragungsglieder (648) an geordnete Klinke (654) vermittelst. des Stufenkörpers (366) die Verschiebung des Zählwerksschlittens beim Übertragen des Dividenden in das Rechenwerk (183w, 184W) derart steuert, dass der Quotient ohne Schlittenverschiebung ent sprechend der vollen, im Umdrehungs zählwerk (214w) enthaltenen Stellenzahl kommarichtig zum Abdruck kommt. 30.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zählräder (215) des besonderen Speicherwerkes (215w) bei jedem Vor- und Rückwärtshub der An triebswelle (7) des Druckwerkes mit ihrer Antriebsverzahnung (223) mittelst eines mit zwei Anschlagkanten (696, 697) versehenen, federbeeinflussten Steuerkör pers (694) in Eingriff gebracht werden können, wobei die eine Anschlagkante (696) während des Vorwärtshubes der Antriebswelle (77) die Entleerung der Zählräder und die andere Anschlagkante (697) während des Rückwärtshubes der Antriebswelle<B>(77)</B> die Aufnahme neuer Zahlen bewirkt. 31.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkörper (694) unter dem Einfluss von Sperrorga nen (700, 707, 713) steht, von denen das eine (700) den Steuerkörper und seine Anschlagkante (696) für die Entleerung der Zählräder (215) des besonderen Speicherwerkes nur wirksam werden lässt, wenn der Einstellschlitten in Ruhe lage geblieben ist, da keine Zahl auf der Tastatur eingesetzt wurde, während die Anschlagkante (697) des Steuerkörpers für die Aufnahme neuer Zahlen in die Zählräder nur wirksam werden kann, wenn durch Betätigung der Zwischen- summentaste (4) oder der Speicherwerk taste (7)
    eine weitere Sperrung aufge hoben wurde. 32. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 30 und 31, da durch gekennzeichnet, dass eine Sperr vorrichtung für das besondere Speicher werk (215W) vorgesehen ist, die das In eingriffbringen seiner Zählräder mit ihrer Antriebsverzahnung (223) wäh rend eines Summenzuges aus der Re chenvorrichtung (183w, 184w, 214w) ver hindert. 33. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkörper (694) für die Einschaltung der Zähl räder (215) des besonderen Speicherwer kes in ihre Antriebsverzahnung (223) bei seinem Ansprechen eine Sperrung (692, 733) betätigt, die es verhindert, mehrmals nacheinander im gleichen Sinne tätig zu werden. 34.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das selbständige Speicher werk (216w, 217w) durch einen Kurven hebel (759) auf Addition oder Subtrak tion umgeschaltet wird, der gleichzeitig das Ein- und Ausschalten des Speicher werkes in seine Antriebsverzahnung (219) bewirkt. 35. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Operationstasten (1 bis 6) ein ihnen gemeinsames Steuer glied (l028) verstellen, dessen Bewe gung auf den Hauptsteuerhebel (294) der Steuervorrichtung für den selbsttäti gen Ablauf des Rechenganges übertra gen wird. 36.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 10 und 35, da- durch gekennzeichnet, dass das als Stufenschiene ausgebildete Steuerglied (1028) von den Operationstasten durch Vermittlung eines schienenförmigen Or- ganes (478, 478') seine Einstellung er hält und dass das Steuerglied durch das Auftreffen seiner Stufen (1028') auf das Ende (1010') der niedergedrückten Ta ste entsprechend dem Charakter dieser Operationstaste eingestellt wird. 37.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 10, 35 und 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen schiene (1028) unter dem Einfluss einer Feder (1034) steht und in ihrer Ruhe lage durch eine mit dem schienenförmi gen Organ (478, 478') verbundene Rolle (1032) gesperrt wird. 38. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 10, 35, 36 und 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (l032) bei Betätigung einer Ope rationstaste durch einen mit dem schie- nenförmigen Organ (478, 478') verbun denen Hebel (1031) aus der Bahn des die Stufenschiene (1028) einstellenden Hebels (378, 1033) bewegt wird.
    39. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 10, 35, 36, 37 und 38, dadurch gekennzeichnet, dass das schienenförmige Organ (478, 478') bei seinem Verschwenken in den Ausschnitt (481') der sie niederdrückenden Opera tionstaste eintritt und diese Taste an deren Vorsprung (1065) gegen ein Hoch springen so lange sperrt, wie die Rolle (1032) auf dem kurvenförmigen Hebel arm (1033) aufliegt. 40.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Opera tionstasten (1 bis 6) für die Steuerung des von der Maschine auszuführenden Arbeitsganges unter dem Einfluss von Sperrorganen stehen, die die Betätigung einer eine andere Rechnungsart auslösen den Taste nur nach der durch Summen- oder Zwischensummenzug erfolgenden Beendigung des eingeleiteten Rechenvor ganges zulassen. 41. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 40, dadurch gekenn zeichnet, dass die Summen- und die Zwi= schensummentaste (1, 4) nach ihrer Be nutzung gesperrt sind und erst nach Ein leitung eines neuen Rechenvorganges freigegeben werden. 42.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und -Unteransprüchen 40 und 41, da durch gekennzeichnet, dass als Sperr organe eine mit Einschnitten versehene und durch die Operationstasten ver schiebbare Schiene (1066) und ein auf dieser beweglich angeordnetes, unter Wirkung einer Feder (1073) stehendes Sperrstück (l070) vorgesehen sind, des sen Zungen (1083) die Einschnitte der Schiene (1066) verdecken können. 43.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 40, 41 und 42, da durch gekennzeichnet, dass bei Einlei tung eines Rechenvorganges durch die Addier- oder Subtrahiertaste (5, 6) die Multiplikations- und Divisionstaste (2, 3) durch die Sperrorgane unwirksam ge macht werden und umgekehrt. 44.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine an derselben Stelle der Schreibwalze, an der die Ty pen des Rechendruckwerkes auf die Schreibwalze auftreffen, abdruckende Tegtsehreibevorrichtung, wobei die Ty penträger (87) des Rechendruckwerkes, die im Ruhezustand unterhalb der Bahn der Tegtschreibevorrichtungstypenstan- gen (961) liegen, mit den Antriebsglie dern (50) für die Zählwerke durch mit- telst einer Kurve geführte Lenker (86) derart verbunden sind,
    dass die den An triebsgliedern entsprechend dem Rechen gang erteilte Bewegung auf die sich in senkrechten Ebenen bewegenden Typen träger (87) übertragen wird. 45. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 44, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den Lenkern (86) enthaltenen Kurven auf einer Achse (88) geführt sind, und dass durch einen seitlichen Arm jedes Lenkers die ihm durch die Antriebsglieder (50) erteilte Bewegung derart auf die Typenträger <B>(87)</B> übertragen wird, dass die von den Antriebsgliedern einerseits und den Ty penträgern anderseits zurückgelegten,
    einander entsprechenden Wegstrecken in einem konstanten Übersetzungsverhältnie zueinander stehen. 46. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 44 und 45, da durch gekennzeichnet, dass die Achse (88) beweglich angeordnet. ist und wäh rend des lfaschinenganges durch den An trieb der Maschine mittelst Hebel (66) derart verschoben wird, dass die Typen träger (87) in die Druckhöhe der Text achreibevorrichtungstypen (966) gelan gen. 47.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechen werk (183W, 184W) durch zwei Sätze von Antriebsorganen seine Einstellung er hält, nämlich durch einen Satz von Zahn stangen (218) zum Ziehen von Summen und Zwischensummen, zur Ausführung von Übertragungen zwischen verschie denen Zählwerken und zum Einstellen des Druckwerkes, und durch einen Satz von rotierenden Zahnrädern (182) zum Einbringen neuer Werte, deren Kupp lungsdauer in Abhängigkeit der jeweili gen Einstellung der Zahnstangen (218) vermittelst mit ihnen verbundener Kupp lungsklinken (228) erfolgt.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973163C (de) * 1951-07-21 1959-12-17 Diehl Fa Rechenmaschine
DE1088270B (de) * 1954-06-22 1960-09-01 Oerlikon Buehrle Ag Einstell- und UEbertragungseinrichtung fuer druckende Zehntasten-Rechenmaschinen
DE1187045B (de) * 1957-10-04 1965-02-11 Olympia Werke Ag Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Loeschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisonsarbeitsgaengen an Vierspezies-Rechenmaschinen
DE1187407B (de) * 1957-10-04 1965-02-18 Olympia Werke Ag Kupplungseinrichtung fuer ein aus zwei miteinander kuppelbaren Radsaetzen gebildetes Rechenmaschinenschaltwerk

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