Vierspezies-Rechenmaschine mit Druckwerk und mehreren Zählwerken. Gegenstand der Erfindung ist eine Vier- spezies-Rechenma'schine mit Druckwerk und mehreren Zähhverken, die zum Beispiel -der art ausgebildet sein kann, dass die Zahlen durch Tasten oder Hebel eingesetzt werden können, während die Art des von der Ma schine auszuführenden Rechenvorganges durch besondere Operationstasten bestimmt wird.
Die Erfindung bezweckt, eine Maschine mit einfacher Handhabung zu schaffen, die nicht nur alle vier Grundrechnungsarten selbständig erledigt, sondern auch die Aus gangswerte der eingestellten Rechenaufgabe, sowie deren Ergebnis selbsttätig druckt. Er findungsgemäss wird daher eine Steuervor richtung vorgesehen, die bei Multiplikation und Division nach Einsetzen der zu verrech nenden Zahlen und Betätigung der jeweils erforderlichen Operationstaste den Ablauf des entsprechenden Rechenvorganges sowie den Abdruck der eingesetzten Zahlen sowie des Ergebnisses selbsttätig bewirkt,
wobei der Abdruck des Ergebnisses sowie die Null stellung von Zählwerken durch einen nach dem Rechengang von der Steuervorrichtung selbsttätig eingeleiteten Summenziehvorgang für diese Zählwerke bewerkstellig wird. Hierdurch wird die grösstmögliche Ent lastung des Rechners erzielt, der nur ein Minimum von Bedienungsoperationen vorzu nehmen und keine Zählwerkeinstellungen zu beachten braucht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt; es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch die Maschine nach der Linie 1-I der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, Fig. 3 eine Seitenansicht des Druck werkes, Fig. 4 den Antrieb des Druckwerkes, Fig. 5 die Sperrvorrichtung für die An triebsschienen des Druckwerkes in Seiten ansicht,
Fig. 6 die Sperrvorrichtung nach Fig. 5 von oben gesehen, Fig. 7 den Antrieb der Maschine, von oben gesehen, Fig. 8 die Seitenansicht des Antriebes, Fig. 9 eine Seitenansicht der Kupplun gen, die die Hauptwelle mit verschiedenen Antriebswellen kuppeln, Fig. 10 eine Ansicht dieser Kupplungen, von oben gesehen, Fig. 11 eine Seitenansicht des Rechen werkes in Subtraktionsstellung, Fig. 12 eine Ansicht desselben, von oben gesehen,
Fig. 13 eine Seitenansicht der Zählräder des Rechenwerkes in Additionsstellung, Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie _3--4 der Fig. 11, Fig. 15 die Anordnung der Sperrnocken für die Antriebsräder des Rechenwerkes, Fig. 16 bis 2(-) die Anordnung der An triebsräder für die Zählräder, Fig. 21 Einzelheiten, Fig. 22 eine Seitenansicht des Zählwerks schlittens, Fig. 23 die Anordnung des Zählwerks schlittens, von oben gesehen,
Fig. 24 die Seitenansicht der Steuerung für das Rechenwerk, Fig. 25 dieselbe Steuerung, von oben ge sehen, Fig. 26 die Umschaltevorrichtung für das Rechenwerk und den Antrieb des Umdre hungszählwerkes, von der Seite gesehen, Fig. 27 die in Fig. 26 dargestellten Teile, von oben gesehen, Fig. 28 die gleichen Teile wie in Fig. 26, jedoch das Rechenwerk in Subtraktionsstel lung, Fig. 29 die Seitenansicht einer Sperrvor richtung für die Rechenwerksumschaltung,
Fig. 30 den Antrieb des Umdrehungs zählwerkes, von vorn gesehen, Fig. 31 den Antrieb des Umdrehungs zählwerkes, von oben gesehen, Fig. 32 den Antrieb des Umdrehungs zählwerkes, von der Seite gesehen, Fig. 33 eine Seitenansicht der Einrich tung zur selbsttätigen Rechtsverschiebung des Rechenwerkes, Fig. 34 dieselbe Einrichtung, von oben gesehen, Fig. 35 eine Seitenansicht der Teile zur Verschiebung des Rechenwerkes um zwei Stellen nach rechts, Fig. 36 dieselben Teile, von oben gesehen,
Fig. 37 eine Seitenansicht der Steuer organe zum selbsttätigen Zurückschalten des Zählwerksschlittens, Fig. 38 dieselben Teile, von oben gesehen; Fig. 39 die Anordnung des verschieb baren Zwischenhebels zur selbsttätigen Linksschaltung des Zählwerksschlittens, Fig. 40 eine Seitenansicht dieser Teile, Fig. 41 und 42 Seitenansichten des Schaltschlosses des Zählwerksschlittens, Fig. 43 eine Draufsicht auf verschiedene Teile des Schaltschlosses,
Fig. 44 eine Seitenansicht eines Schalt zahnes in Arbeitsstellung, Fig. 45 eine Seitenansicht desselben Zah nes in ausgerückter Stellung, Fig. 46 und 46a eine Seitenansicht der Anordnung des Hauptsteuerhebels, Fig. 47 eine Ansicht des Antriebes für den Hauptsteuerhebel, von hinten gesehen, Fig. 48 und 48a eine Draufsicht auf die Anordnung des Hauptsteuerhebels in der Maschine,
Fig. 49 und 49a eine Seitenansicht der Anordnung des Hauptsteuerhebels bei Ein stellung für Multiplikation, Fig. 50 eine Seitenansicht. des Steuer mechanismus zum Summenziehen aus dem Rechenwerk und Umdrehungszählwerk.
Fig. 51 Einzelheiten desselben, Fig. 52 den in Fig. 50 dargestellten Steuermechanismus von oben gesehen, Fig. 53 und 54 Einzelheiten der Schalt vorrichtung, Fig. 55 eine Seitenansicht der Schaltvor richtung beim Summenziehen mit dem Um drehungszählwerk, Fig. 56 bis 59 Einzelheiten, Fig. 60 eine Seitenansicht der Schaltvor richtung in Multiplikationseinstellung, Fig. 61 eine Seitenansicht einiger Schalt hebel in Divisionseinstellung,
Fig. 62 eine Seitenansicht der Löschvor- richtung für den Hauptsteuerhebel, Fig. 63 eine Seitenansicht der Löschvor- richtung für die Rechenvorrichtung, Fig. 64 eine Draufsicht auf diese Vor richtung, Fig.65 den Schaltzahn und Löschschie- ber, von oben gesehen,
Fig. 66 die Steuervorrichtung der Spei cherräder des besonderen Speicherwerkes, von oben gesehen, Fig. 67 die Sperrschiene für die Steuer vorrichtung nach Fig. 66, von vorn gesehen., Fig. 68 eine Seitenansicht der Steuervor richtung der Speicherräder des besonderen Speicherwerkes, Fig. 69 eine Seitenansicht einer Sperr vorrichtung für die Speicherräder des beson deren Speicherwerkes, Fig. 70 eine Draufsicht auf dieselbe, Fig. 71 und 72 Einzelheiten, Fig. 73 ein Zahlenbeispiel,
Fig. 73A bis 731 eine schematische Dar stellung der Schaltung des Zählwerksschlit- tens beim Rechnen dieser Aufgabe, Fig. 74 eine Seitenansicht der Steuer- und Umschaltvorrichtung des selbständigen Speicherwerkes, Fig. 75 eine Draufsicht auf diese Vor richtung, Fig. 76 und 77 eine schematische Dar stellung der Schaltorgane für das Ein- und Umschalten des selbständigen Speicher werkes,
Fig. 78 und 78a eine weitere Seiten ansicht dieser Steuer- und Umsebaltevorrich- tung, jedoch in Verbindung mit den Einstell tasten, Fig. 79 und 79a die gleiche Vorrichtung, von oben gesehen, Fig. 80 einen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 78 durch die Anordnung der Einstelltasten, von oben gesehen, Fig. 81 eine Seitenansicht der Ein- und Umschaltevorrichtung des selbständigen Speicherwerkes in Subtraktionsstellung,
Fig. 82 Einzelheiten, Fig. 83 und 83a eine Seitenansicht der in Fig. 78 dargestellten Vorrichtung, jedoch auf Summenzug eingestellt, Fig. 84 eine Seitenansicht der Saldier einrichtung des selbständigen Speicher werkes, Fig. 85 Einzelheiten, Fig. 86 und 87 Seitenansichten der Zeh nerschaltung für das selbständige Speicher werk, Fig. 88 eine Draufsicht auf die Einrich tung zum Zurückbringen der Zehnerschalt- klinken,
Fig. 89 eine Seitenansicht einer Sperr vorrichtung für die Zehnerschaltung des Speicherwerkes in Arbeitsstellung, Fig. 90 eine Seitenansicht derselben Vor richtung in ausgerückter Stellung, Fig. 91 eine Seitenansicht des Lösch- hebels für die eingestellte Zahl, Fig. 92 eine Seitenansicht desselben He bels in Arbeitsstellung, Fig. 93 eine Seitenansicht der Löschvor richtung für die eingestellte Zahl, Fig. 94 eine Draufsicht auf diese Vor richtung,
Fig. 95 eine Einzelheit der Einstellvor richtung für die Zahlen, Fig. 96 einen Längsschnitt durch die Ta statur mit den Sperrorganen für die Opera tionstasten und der Stufenschiene 1028, Fig. 97 einen weiteren Längsschnitt durch die Tastatur, Fig. 98 eine Draufsicht auf die Stufen schiene 1028, Fig. 99 und 100 die Sperrvorrichtung für den Steuermechanismus der Maschine in zwei verschiedenen Stellungen,
Fig. 101 und 105 Sperrorgane zur Kon trolle der von der Maschine auszuführenden Rechenart in verschiedenen Einstellungen und Fig. 106 eine Einzelheit. Tastatur. Die Tastatur der Maschine enthält einen Satz Tasten für die Ziffern von 0 bis 9 und zwei Hilfstasten, durch die zwei und drei Nullen durch einen einzigen Tastenanschlag eingesetzt werden können. Ausserdem sind die Operationstasten 1 bis 7 vorgesehen, die den Gang der Vierspezies-Recheneinrichtung der Maschine steuern und ebenfalls als Ta sten ausgebildete Operationsglieder 8 bis 11, durch die das Arbeiten eines selbständigen Speicherwerkes gesteuert wird.
Die Opera tionstasten 1 bis 7 sowie die Ziffern- und Hilfstasten werden an ihrem obern Ende in Schlitzen des Tastenbleches 12 geführt, wäh rend ihr unteres Ende durch die Schlitze eines Führungsbleches 13 reicht. Die beiden Bleche 12 und 13 werden von den Gestell wänden 14 und 15 getragen, die auf der Grundplatte 16 der Maschine befestigt sind. Die Zifferntasten 1 bis 8 sind mit je einem Stössel 17 ausgerüstet, die alle in einer Reihe liegen, die in Längsricbtung der Maschine verläuft.
Einstellvorrichtung <I>für die</I> Zahlen. Unterhalb dieser Stössel ist eine seitlich verschiebbare Einstellvorrichtung für die Zahlen angeordnet, die einen Schlitten be sitzt, der durch die Seitenwände 18 und 19 und die dieselben verbindenden Traversen 20, ?1 und 22 gebildet. wird. Dieser Schlit ten ist. mit seinen Seitenwänden 18 und 19 auf den Achsen 23 und 24 (Fig. 68) glei tend gelagert und seine Verbindungsstücke 21 und 22 dienen gleichzeitig als Lagerung der Schieber 25, die die Stifte 26 tragen, welche Stifte durch die Stössel 17 aus den Schiebern herausgestossen werden. Der seit liche Abstand der Schieber wird an ihrem hintern Ende durch den Führungskamm 27 festgelegt, der an der Traverse 22 befestigt ist.
Ausserdem ist die winkelförmige Tra verse 21. an den Enden ihrer beiden Schenkel geschlitzt, wodurch den Schiebern eine wei tere seitliche Führung gegeben wird. Die Schieber 25 sind an ihrer Oberkante verzahnt und arbeiten mit den Segmenten 28 zusam men, die nebeneinander auf der Achse 29 schwingend gelagert sind, die von den Sei tenwänden 18 und 19 des Schlittens getra gen wird.
Der obere Teil jedes Segmentes trägt eine bogenförmige Skala 30 mit den Ziffern 0 bis 9, welche Skalen in der Schau öffnung 31 des Tastenbleches 12 die je,#veils getastete Zahl anzeigen. Lm die Führungs nabe eines jeden Anzeigesegmentes 28, 30 ist eine Feder 32 gelegt, deren eines Ende an dem umgebogenen Lappen 33 befestigt ist, während das andere Ende von der Achse 34 gehalten wird, die zwischen den beiden Wänden 18 und 19 des Einstellschlittens angeordnet ist.
In der in Fig. 1 gezeichneten Lage befin det sich die Einstellvorrichtung für die Zah len in Ruhelage, in der die Schieber 25 ent gegen der Wirkung der Federn 32 durch die Sperrstifte 35 gehalten werden, in dem diese federbeeinflussten Stifte in die Löcher 36 rei chen, die in dem obern waagrechten Schenk- kel der U-förmigen Traverse 20 gebohrt sind. Diese Traverse nimmt ausserdem noch die Schaltstifte 37 auf, durch die die seitliche Bewegung der Einstellvorrichtung gesteuert wird. Auf die Stifte 26 und Schaltstifte 37 wirken nicht dargestellte Reibungsfedern derartig ein, dass diese Stifte von den Federn in ihrer jeweiligen Lage gehalten werden.
Die Sperrstifte 35 hingegen haben das Be streben, durch ihre Federn 38 (Fig. 95) stets die in Fig. 1 gezeichnete Lage einzunehmen. Die Schaltstifte 37 arbeiten mit einem An schlag 39 zusammen, der ortsfest in der Ma schine, beispielsweise zwischen den beiden Gestellwänden 14 und 15, angeordnet ist. und in der Bahn der Schaltstifte liegt. Durch die Feder 40, die an der Seitenwand 19 des Ein stellschlittens befestigt ist, und deren an deres Ende von der Gestellwand 14 getragen wird, hat der Einstellschlitten das Bestreben, dem Zuge dieser Feder zu folgen, doch wird er hieran dadurch gehindert, dass der erste Schaltstift 37 gegen den ortsfesten Anschlag 39 stösst.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Einstellvorrichtung elfstellig. Es sind mit hin auch elf Schieber 25, die die Stifte 26 und 35 tragen, vorhanden und ausserdem elf Schaltstifte 37, die in den Löchern der bei den waagrechten Schenkel der Traverse 20 geführt sind. Zwischen den beiden Gestellwänden 14 und 15 ist eine Welle 377 drehbar gelagert, auf der mit je zwei seitlichen Schenkeln die beiden Universalschienen 43 und 44 ebenfalls schwingend gelagert sind. Diese beiden Uni versalschienen tragen je einen Sporn 45 und 46, durch den sie bei ihrer Betätigung die Stifte 35 und 37, die in ihrer Bahn liegen, niederstossen.
Die Universalschiene 44 er streckt sich über alle Zifferntasten 0 bis 9 und die Hilfstasten, während die Universal schiene 43 die Nulltasten nicht mit erfasst. Die Arbeitsweise der beschriebenen Einstell vorrichtung ist folgende: Angenommen, es soll die Zahl 1250 ein gesetzt werden, so wird die Zifferntaste 1 angeschlagen, die mit ihrem Stössel 17 den ersten Stift 26 des ersten Schiebers 25 nie derdrückt und gleichzeitig unter Vermitt lung der Universalschiene 43 durch deren Sporn 45 den zugehörigen Sperrstift 35, so dass hierdurch der erste Schieber 25 frei gegeben wird und dem Zuge seiner Feder 32 folgt, bis der niedergedrückte Stift 26 gegen die Innenkante des senkrechten Schenkels der Traverse 21 stösst.
Der Schieber 25 wurde mithin um eine Zahnteilung nach links in bezug auf Fig. 1 bewegt und dem entsprechend wird durch Skala 30 in der Schauöffnung 31 auch die Ziffer 1 erkenn bar. Durch Niederdrücken der Zifferntaste 1 wurde aber gleichzeitig auch die Universal schiene 44 betätigt, die durch ihren Sporn 46 den Schaltstift 37 des ersten Schiebers so weit niederdrückt, dass dieser aus der Bahn des festen Anschlages 39 kommt und der Einstellschlitten durch die Feder 40 seitlich bewegt wird, bis der nächste Schaltstift 37 gegen den Anschlag 39 trifft.
Nun werden nacheinander die Ziffern 2 und 5 angeschla gen, wobei der Vorgang genau der gleiche ist, nur dass statt des ersten Stiftes 26 der zweite bezw. fünfte Stift von links in bezug auf Fig. 1 niedergedrückt wird. Die beiden zugehörigen Schieber 25 bewegen sich daher um zwei bezw. fünf Teilungen, und es wer den neben der 1 in der Schauöffnung auch noch die Ziffern 2 und 5 angezeigt, sobald der EinstellschlittPu seine seitliche Bewe gung vollendet hat. Jetzt wird die Taste 0 angeschlagen, die im Gegensatz zu den Zif ferntasten nur die Universalschiene 44 be tätigt, so dass der Einstellschlitten um eine Stelle weitergeschaltet wird.
Die Sperrung 35, 36 des Schiebers 25 für die Null wird nicht gelöst, da die Schieber in ihrer Ruhe lage sich in Nullstellung befinden.
Für die 00- und 000-Tasten ist die Ein richtung so getroffen, dass diese die Univer salschiene 44 betätigen, und durch den Stö ssel 46 den darunter liegenden Schaltstift niederdrücken, aber ausserdem durch ähn liche, hier nicht gezeichnete Stössel den näch sten, bezw. den nächsten und übernächsten Stift 37 aus der Bahn des festen Anschlages 39 bewegen, so dass der Einstellschlitten um zwei bezw. drei Teilungen vorspringt.
Es sei noch bemerkt, dass die Zifferntaste 9 keinen Stössel 17 aufweist, und dass hierfür des wegen auch kein beweglicher Stift 26 vorge sehen ist, da beim Anschlagen der Taste 9 und Lösen der Sperrung 35, 36 der zugehö rige Schieber 25 durch seine Feder 32 so weit nach links bewegt wird, bis die Innen kante 47 seines Führungsschlitzes gegen die Traverse 22 trifft. Dies entspricht der Neu nerstellung des Schiebers.
Nachdem während eines Maschinenspiels die eingesetzte Zahl durch die Antriebsschie nen 50 in die Maschine weitergeleitet wurde, werden durch geeignete, hier nicht gezeich nete Mittel alle Teile der Einstellvorrichtung selbsttätig wieder in Ausgangsstellung ge bracht. So werden beispielsweise die Schie ber 25 dadurch in Ruhelage gebracht, dass eine mit ihren Schenkeln zwischen den Ge- stellwänden 14 und 15 schwingend gelagerte Traverse 51 gegen die Nasen 52 der Schie ber trifft und diese so weit zurückdreht, dass die federnden Stifte 35 wieder in die Löcher 36 der Traverse 20 hineinspringen. Der obere Schenkel der Traverse 90 ist bei 20' schräg nach oben gebogen, um die Stifte 35 beim Zurückbringen der Schieber 25 niederzu drücken.
Die Stifte 26 und Schaltstifte 37 werden durch die schräge Fläche 53 eines Bleches 54 zurückgebracht, das ebenfalls zwi schen den Gestellwänden 14 und 15 angeord net ist. Das Zurückbringen dieser Stifte ge- schiebt dadurch, daJ3 bei dem Zurückführen des Einstellschlittens in seine rechte Endlage die Stifte 26 und 37 durch die schräge Flä che 53 gehoben werden.
<I>Druckwerk.</I> Mit der Einstellvorrichtung bezw. den umgebogenen Anschlägen 48 der Schieber 25 arbeiten die Anschlagnasen 49 der Antriebs schienen 50 zusammen, durch die das Druck werk und die Zählwerke eingestellt werden.
Die Antriebsschienen 50 sind mit Schlit zen auf den Traversen 55 und 56 gleitend ge lagert, die zwischen den Seitenwänden 57 und 58 des Druckwerkes befestigt sind. Es sind im vorliegenden Falle zwölf Antriebsschie nen 50 vorgesehen, die durch die Führungs kämme 59' und 59, die an den Traversen 55 und 56 befestigt sind, seitlich geführt wer den. Jede Antriebsschiene besitzt einen nach unten ragenden Fortsatz 60 zur Befestigung einer Feder 61, deren anderes Ende von einer Achse 62 gehalten wird, die zwischen den Druckwerkswänden 5 7 und 58 befestigt ist. Die Antriebsschienen 50 haben daher das Bestreben, dem Zuge der Federn 61 zu fol gen, doch werden sie in ihrer in Fig. 1 ge zeichneten Ruhelage durch die Traverse 63 hieran verhindert.
Die Traverse 63 ist mit ihren hochgebogenen seitlichen Armen 6.1 und 65 mit den nach unten ragenden Armen zweier Winkelhebel 66 und 67 gelenkig ver bunden, die auf je einem Stehbolzen 68, die in den Druckwerkswänden 57 und 58 einge nietet sind, schwingend gelagert sind (Fig. 2 bis 4). Oberhalb der Traverse 63 tragen die Arme 64 und 65 je einen Stift 69 und 70, die durch je einen Schlitz 71 bezw. 72 der Seitenwände 57 und 58 reichen und dadurch der Universalschiene 63 eine waagrechte Führung erteilen.
Der Schlitz 71 ist in Fig. 4 strichpunktiert, da die Wand 58 der besseren Übersicht wegen in dieser Zeichnung weggelassen ist. Die nach oben ragenden Arme der Winkelhebel 66 und 67 tragen je eine Rolle 73 und 74, die mit den Kurven der Scheiben 75 und 76 zusammenarbeiten. Diese Kurvenscheiben sind auf der Welle 7 7 aufgekeilt, die in den Büchsen 78 und 79 der Gestellwände 80 und 82 drehbar gelagert ist. Die Welle 77 dient zum Antrieb des Druck werkes und der Steuervorrichtung der Ma schine und wird durch den Hauptantrieb der Maschine angetrieben, wie später erläutert werden wird.
In Fig. 4 ist die Kurven scheibe 7 5 in ihrer Ruhelage gezeigt. Die Kurvenscheiben werden während eines Ma schinenspiels zur Betätigung des Druckwer kes mit der Welle 77 um etwa<B>90</B> Grad in Pfeilrichtung (Fig. 4) verdreht und in ihre Ruhelage wieder zurückgeführt. Hierbei wer den durch die Kurven der Scheiben 75 und 76, in die die Rollen 73 und 74 hineinreichen, die Winkelhebel 66 und 67 während des Vor wärtshubes der Welle 77 verschwenkt, bis die Traverse 63 die in Fig. 3 gezeigte, nach links verschobene Stellung einnimmt. Die Antriebsschienen 50 können jetzt dem Zuge ihrer Federn 61 folgen und sich mit ihren Nasen 49 auf die Anschläge 48 der Einstell vorrichtung einstellen.
Es sei hier noch be merkt, dass durch die Nullschiene 84 (Fig. 66, 68, 69) der Einstellvorrichtung nur so viel Antriebsschienen 50 freigegeben werden, wie die eingesetzte Zahl Ziffern enthält, während die übrigen links von den freigegebenen An triebsschienen liegenden Schienen sich nur so weit bewegen können, bis ihre Anschlag nasen 49 gegen die Nullschiene 84 treffen.
Alle Antriebsschienen 50 sind durch je einen Stift 85 und einen Lenker 86 mit je einem Typenträger 87 verbunden, die durch die in den Lenkern enthaltenen Kurven, die auf der Achse 88 geführt sind, währenddes Vorwärtshubes der Welle 77 eine Aufwärts bewegung erhalten und sich den Ziffern der getasteten Zahl entsprechend einstellen. Die beschriebenen Verbindungsmittel zwischen den Antriebsschienen 50 und den Typenträ gern 87 sind derart ausgebildet, daB die von den Schienen 50 einerseits und den Typen trägern 87 anderseits zurückgelegten, einan der entsprechenden Wegstrecken in einem konstanten Übersetzungsverhältnis zueinan der stehen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die dargestellte Maschine mit einem Tegt- schreibwerk ausgerüstet, und es ist daher er forderlich, die Typenträger 87 in ihrer Ruhe lage so niedrig zu halten,<I>dass</I> die als Stoss stangen ausgebildeten Typenträger des Schreibwerkes ungehindert an die Schreib walze 89 gelangen können. Um dies zu er reichen, wird die Achse 88 von den beiden Winkelhebeln 66 und 67 getragen und nimmt an deren Bewegung teil, das heisst, während des Vorwärtshubes der Welle 77 wird die Achse 88 gehoben, wodurch die Mehrbewe gung der Typenträger, die ihre niedere Ruhe lage erfordert, erreicht wird.
Zu Anfang des Vorwärtshubes der Welle 77 bleiben die Winkelhebel 66 und 67 in Ruhelage, da sich ihre Rollen 73 und 74 in dem konzen trischen Teil der Kurven der Scheiben 75 und 76 bewegen, und diese Zeit wird ausge nutzt, um den Führungstrichter 90 der Schreibtypen aus der Bahn der Typenträ ger 87 zu bewegen. Der Führungstrichter 90 ist mit seinen beiden seitlichen Armen auf je einem Bolzen 91 (Fig. 3, 4) drehbar ge lagert, die in den Seitenwänden des Schreib werkes, durch deren Heben und Senken auch die Umschaltung von kleinen Buchstaben auf grosse erfolgt, eingenietet sind.
Die un tern Enden dieser beiden Arme tragen je eine Rolle 92, die durch die Feder 93, deren anderes Ende an einem ortsfesten Stift 94 angelenkt ist, gegen die Aussenkurven 95 der Scheiben 75 und 76 gezogen werden. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass durch das Auftreffen der Kurven 95 auf die, Rol len 92 der Führungstrichter 90 gleich zu Anfang des Vorwärtshubes der Welle 77 in die in Fig. 3 dargestellte Lage gebracht wird, und dass der Führungstrichter in die ser Lage während des weiteren Vorwärts hubes der Welle 77 verbleibt, da die Rollen 92 dann auf dem konzentrischen Teil der Scheiben 75 und 76 aufliegen.
Die Typen träger 87 können sich mithin frei nach oben bewegen, sich auf die eingesetzte Zahl ein stellen und diese auf der Schreibwalze 89 zum Abdruck bringen. Nach erfolgtem Ab- druck wird die Welle 77 wieder in ihre Aus gangsstellung zurückbewegt, wobei die Winkelhebel 66 und 67 durch die Traverse 63 auch die Antriebsschienen 50 durch Auf treffen auf deren Anschläge 96 wieder in Ruhelage zurückbringen.
Der Abstand der Typenträger 87 zuein ander ist so gehalten, dass der Abdruck ihrer Typen praktisch in dem gleichen Abstand der Schreibmaschinenschrift erfolgt. Da der Abstand der Schieber 25 der Einstellvor richtung grösser gehalten ist, um die Skalen 30 möglichst breit zu bekommen, damit die eingetastete Zahl leichter ablesbar ist, sind die Anschlagnasen 49 der Antriebsschienen 50 seitlich gekröpft, um die Differenzen die ser beiden verschiedenen Teilungen auszu gleichen.
Für den Abdruck der Typen der Typen träger 87 ist folgender Mechanismus vorge sehen. Die Antriebsschienen 50 besitzen je einen Anschlag 97, gegen den der umge bogene Lappen 98' einer Abzugsklinke 98 liegt, die in den Schlitzen 99 und 100 des Rahmens<B>103</B> seitlich geführt ist. In jeder Abzugsklinke ist ein. Stift <B>101</B> eingenietet; und eine Feder 102, deren anderes Ende an den Rahmen 103 angelenkt ist, hat das Be streben, die Abzugsklinke sowohl nach un ten, als auch nach links (Fig. 1) zu bewe gen.
Die Bewegung nach unten wird jedoch aufgehalten durch den Stift <B>101,</B> der auf den untern Schenkel des Rahmens 103 auf trifft, während die Bewegung nach links be grenzt wird durch Auftreffen der Fläche 104 der Abzugsklinke gegen die Z-förmige Schiene 105. Sowohl diese, als auch @ der Rahmen 103 sind zwischen den beiden Druckwerkwänden 57 und 58 fest angeord net.
Alle Abzugsklinken weisen einen Ein schnitt auf, dessen untere und obere ganten 106 und 107 mit einem Bügel 108 zusam menarbeiten, der durch zwei Rollen 109 und 110 angetrieben wird, die auf seinen Armen angeordnet sind. Der Bügel 108 ist mit seinen Armen 111 an den Aussenseiten der Seitenwände 57 und 58 auf Bolzen drehbar gelagert, und die Rollen 109 und 110 rei chen in je eine Innenkurve der Scheiben 75 und 76 (Fig. 3, 4). Wenn nun eine Zahl auf der Tastatur eingesetzt und ein Maschi nenspiel ausgeführt wird, so folgen die um gebogenen Lappen 98' der Abzugsklinken 98 durch die Federn 102 den Anschlägen 97, so dass die Kanten 106 sämtlicher Ab zugsklinken unter den Bügel 108 treten (Fig. 3).
Diejenigen Abzugsklinken, deren zugehörige Antriebsschiene 50 sich über die Nullage hinaus bewegt, folgen dem Zuge ihrer Feder 102 soweit, bis sie mit ihrem Einschnitt. gegen die Schiene des Bügels 1118 stossen, d. h. bis die obere Kante 107 dieses Einschnittes oberhalb der Oberkante der Schiene des Bügels 108 zu liegen kommt, wie beispielsweise aus Fig. 3 ersichtlich. Während des Vorwärtshubes der Welle 7 7 bleibt anfangs die Schiene des Bügels 1()8 unbeweglich, da seine Rollen 1t)9 sich noch in dem konzentrischen Teil ihrer Kurven be finden.
Sobald dieser konzentrische Teil durchlaufen ist, werden durch die Kurven die Rollen bezw. der Bügel 108 nach oben gezogen und alle Abzugsklinken 98, die sich mit ihrer Kante 107 oberhalb der Schiene des Bügels 108 befinden, werden mitgenom men. Hierbei treffen die umgebogenen Lap pen 112 der Abzugsklinken gegen die En den 113 der Hammerhebel 114, die mit einem Langloch auf der Achse 115 gelagert sind und ihre seitliche Führung durch die geschlitzten Schenkel 116 und 117 der Brücke 118 erhalten, die zwischen den Druckwerkwänden 57 und 58 befestigt ist. Die Hammerhebel 1.14 werden in der in Fig. 1 gezeichneten Lage durch je eine Fe der 119 gehalten, deren anderes Ende in dem obern Teil der Schiene 11)5 befestigt ist.
Diese Lage wird dadurch bestimmt, dass die Hammerhebel mit dem untern Ende ihres Langloches gegen die Achse 115 und mit ihrem rechten Arm gegen die untere Kante der Schiene 105 gezogen werden. Die Achse 115 ist ebenfalls zwischen den beiden Ge- stellwänden 57 und 58 befestigt. Bei dem Hochgehen der Abzugsklinken 98 werden diese durch die Enden<B>113</B> der Hammerhebel 114 entgegen dem Zuge der Federn 102 verschwenkt. Sowie die untere Kante des jeweiligen Lappens 112 das He belende 113 passiert hat, zieht die Feder 102 den obern Teil der Klinke wieder zurück, so dass seine Fläche 104 gegen die Schiene 105 zu liegen kommt. In dieser gehobenen Lage befindet sich die untere Kante des um gebogenen Lappens 112 mithin oberhalb des Hebelendes 113.
Nachdem der Bügel 108 seine Aufwärtsbewegung beendet hat, wer den seine Rollen 109 von dem Teil 120 der Kurven der Kurvenscheiben 75 und 76 er fasst und der Bügel 108 wieder. niederbe wegt, wobei die umgebogenen Lappen der jenigen Abzugsklinken 98, die oberhalb der Hebelenden 113 liegen, diese mit herunter ziehen und dadurch die zugehörigen Ham inerhebel 114 entgegen dem Zuge ihrer Fe dern 119 um die Achse 115 verschwenken, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. In der dort gezeichneten Lage hat die Welle 77 ihren Vorwärtshub noch nicht ganz beendet, der Bügel 108 wird mithin die Abzugsklinken 98 noch etwas weiter herunterziehen.
Bei dem Herunterziehen drängt die schräge Fläche 104 die umgebogenen Lappen 112 von den Hebelenden 113 herunter, so dass dadurch die jeweils gespannten Hammer hebel 114 freigegeben werden. Diese sprin gen dann von der in Fig. 3 dargestellten Lage zurück in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung, wobei der rechte Arm der ver- schwenkten Hammerhebel wieder auf den untern Schenkel der Schiene 105 auftrifft.
Durch die Schleuderkraft des Hebels 114 und besonders die Schleuderkraft des mit ihm durch den Schlitz 121 und den Stift 122 gekuppelten Typenträgers wird letzterer an die Schreibwalze gebracht und der Ab druck der eingestellten Typen unter Ver wendung eines Farbbandes vollzogen. Diese Schleuderkraft überwindet dabei den Zug der Feder 119, und die jeweiligen Hammer hebel 114 bewegen sich dann bis das obere Ende ihres Langloches auf die Achse 115 trifft. Sie werden aber durch die Federn 119 sofort wieder in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung zurückgezogen.
Für die Lenker 86 ist ein Führungskamm 123 vorgesehen, der mit zwei umgebogenen Lappen auf der Achse 88 gelagert und mit je einer Schraube 124 (Fig. 4) an den bei den Winkelhebeln 66 und 67 befestigt ist, so dass dieser Führungskamm die Bewegung der Winkelhebel mitmacht. Der Führungskamm weist einen umgebogenen Schenkel 125 auf, der in der tiefsten Lage der Rollen 73 und 74 in der Bahn der untern schrägen Enden der Abzugsklinken 98 liegt, so dass diese beim Niederziehen der Klinken durch diesen Schenkel 125 entgegen dem Zuge ihrer Fe dern 102 verschwenkt werden, so dass ihre Mitnehmerkante 107 von dem Bügel 108 freikommt (Fig. 3).
Wenn nun der Rück wärtshub der Welle 77 bezw. der Scheiben 75 und 76 einsetzt, so wird die Aufwärts bewegung des Bügels 1.08, die gleich zu An fang des Rückhubes dadurch stattfindet, dass der Kurventeil 120 die Rollen 109 beein flusst, wirkungslos mit Bezug auf die Ab zugsklinken sein. Der Bügel 108 bewegt sich also frei nach oben und wird dann wieder in die in Fig. 1. gezeichnete Lage durch die Kurven der Scheiben 75 und 76 niederge drückt.
Es wurde bereits erwähnt, dass nur die jenigen Abzugsklinken 98, deren Antriebs schiene 50 über Null hinausbewegt wurde, soweit verschwenkt werden, dass ihre Kante 107 oberhalb des Bügels 108 zu liegen kommt. Um jedoch die Nullen, die inner halb einer Zahl vorkommen, ebenfalls ab drucken zu 'können, sind die Abzugsklinken 98 mit Überlappungen 126 versehen, die, wie aus Fig. 2 ersichtlich, stets über die linke Nachbarklinke reichen.
Dies hat zur Folge, dass die erste über Null hinausgehende Zif fer einer Zahl sämtliche rechts von ihr liegen den Abzugsklinken mit hochnimmt, gleich gültig, ob diese- mitgenommenen Zifferstel- len Nullen oder höhere Ziffern enthalten. Das Hochbringen der Abzugsklinken sowohl, als auch das Abziehen derselben erfolgt stets kraftschlüssig durch den Bügel 108, wo durch diese Vorgänge besonders zuverlässig ausgeführt werden. Für die obern Enden der Typenträger 87 ist ein Führungskamm 127 zwischen den Seitenwänden 5 7 und 58 fest angeordnet.
Das linke Ende der Antriebsschienen 50 ist mit Sperrzähnen 50' versehen, die mit der Sperrschiene 128 zusammenarbeiten, um die Einstellung der Typenträger 87 vor dem Ab druck auszurichten. Wie aus-Fig. 5 und 6 er sichtlich, wird diese Sperrschiene 128 von den Hebelarmen 129 und 130 getragen, die auf Bolzen 131 und 132 der Seitenwände 57 und 58 schwingend gelagert sind. Auf den Armen 129 und 130 sind die Rollen 133 und 134 vorgesehen, die mit den untern Kurven der Scheiben 75 und 76 zusammenarbeiten.
Die Rollen 133 und 134 werden von der schrägen Auflauffläche 135 während des Vorwärtshubes der Welle 77 in den konzen trischen Teil der Kurve gehoben und verblei ben in diesen Teile bis zum Ende des Vor wärtshubes. Fig. 5 zeigt in punktierten Linien die Lage, kurz bevor die schrägen Flächen 135 die Rollen 133 und 134 anhe ben und dadurch die Schiene 128 in Ein griff bringen.
<I>Antrieb der Maschine.</I>
Die oszillierende Welle 77 erhält ihren Antrieb durch die Hauptwelle 136 der Ma schine, die von Hand oder durch Motor an getrieben wird (Fig. 2, 7, 8). Im vorliegen den Ausführungsbeispiel ist lediglich der Motorantrieb gezeigt. Der Motor "M" ist mit seinem Flansch 138 an der äussern Gestell wand 80 der Maschine befestigt unter Ver mittlung der in diese eingenieteten Stehbol zen 137 und der Schrauben 139. Eine dritte Schraube (hier nicht gezeichnet) befestigt den Motor von unten an der Grundplatte der Maschine.
Zwischen den Gestellwänden 80 und 81 ist in der Lagerbüchse 140 der Wand 81 und dem Kugellager 141 der Wand 80 die Antriebswelle 136 gelagert, auf der das Schneckenrad 142 angeordnet ist, das durch eine Schnecke, die auf der Welle des Motors aufgekeilt ist, angetrieben wird. Das Schnek- kenra.d 142 sitzt lose auf der Welle 136 und treibt diese aus Gründen der Sicherheit ge gen zu starke Beanspruchung nur durch die federbeeinflusste Reibungskupplung 143, 144 und 145 an.
Uin die in die Maschine eingesetzten Zah len wunschgemäss zu verarbeiten, sind die Operationstasten vorgesehen, von denen die Tasten 1 bis 6 motorisiert sind, d. h. dass bei ihrer Betätigung die Maschine in Gang gesetzt. wird, indem durch diese Tasten der Motor eingeschaltet wird. Mit der Antriebs welle 136 ist ein Zahnrad 146 starr verbun den, das unter Vermittlung des Zwischen rades 147 das Zahnrad 148 antreibt, das auf der Welle 149 lose gelagert ist. Das Zwi schenrad 147 ist auf einem Bolzen 150 gela gert (Fig. 8), der in der Seitenwand 81 ein genietet ist. Das Rad 148 wird durch das Rad 146 im Verhältnis 1 :3 angetrieben, und auf seiner innern Seite ist eine Kapsel 151 befestigt. die zur Kupplung mit, der Welle 149 dient.
Auf dieser ist eine Scheibe 152 (Fig. 9, 10) aufgekeilt, in der die beiden Bolzen 153 und 154 befestigt sind, die zur Führung des Kupplungsstückes 155 dienen. Dieses Kupplungsstück ist auf den Bolzen lose aufgepasst, so dass sein Kupplungszahn 156 eine seitliche Bewegung in Richtung der Längsachse der Welle 149 ausführen kann. Zwischen der Scheibe 152 und dem Kupp lungsstück 155 ist eine Druckfeder 157 an geordnet, die stets das Bestreben hat., den h.upplungszahn 156 in die Ausschnitte 158 der Kupplungskapsel 151 zu drücken. Es sind drei solcher Ausschnitte vorhanden, um dem Übersetzungsverhältnis 1 : 3 der Räder 146 und 148 zu entsprechen.
Es sind Mittel vorgesehen, die durch die Operationstasten oder durch den Rechengang der Maschine die Kupplungsklinke 156 steuern, die aber erst später beschrieben werden.
Die Welle 149 ist zwischen den Gestell wänden 80 und 81 gelagert und trägt die beiden Herzkurven 159 und 160 (Fig. 7, 8), die starr auf ihr befestigt sind. Diese Kur- ven arbeiten mit den Rollen<B>161</B> und 162 zu sammen, die auf dem Hebelarm<B>163</B> ange ordnet sind. Sie sind auf Stiften gelagert, deren eines Ende in den Hebel 163 reicht und deren anderes Ende von auf den Hebel 163 genieteten Bügeln 164 und 165 gehalten wird (Fig. 7). Der Hebelarm<B>163</B> ist zwi schen den Gestellwänden 80 und 81 auf einem Bolzen 166 drehbar gelagert und wird von den Abstandsringen<B>167</B> seitlich geführt.
Das andere Ende des Hebels 163 ist unter Vermittlung des Lenkers 168 mit einem He bel 169 verbunden, der auf der Welle 77 aufgekeilt ist. Wie bereits erwähnt, ist das Zahnrad 148 lose auf der Welle 149 gelagert und wird mit der Welle erst unter Vermitt lung der Teile 156 und 151 gekuppelt. Die Zeit dieser Kupplung wird durch den Re chengang der Maschine bestimmt. Die Kupp lung hat den Zweck, der Welle 77 die be reits früher beschriebene oszillierende Bewe gung zu erteilen, und es sind, um diese Be wegung möglichst gleichförmig zu bekom men, die beiden Herzkurven 159 und 160 statt eines einfachen Exzenters oder einer Kurbel vorgesehen.
Auf der Grundplatte der Maschine sind zwei Seitenrahmen 170 und 171 befestigt, deren Aussparungen 172 (Fig. 16, 17, 19) zur Aufnahme der Lager 173 und 174 für die Hohlwelle 175 dienen. Das äussere Ende der beiden Lager ist mit Gewinde versehen, damit sie durch die Muttern 176 und 177 auf den Seitenwänden 170 und 171 festge schraubt werden können. Um die Lager mit der Hohlwelle 175 zusammen leicht aus der Maschine herausnehmen zu können, sind die beiden aus Fig. 19 ersichtlichen ebenen Flä chen vorgesehen, so dass nach einer Drehung von 90 Grad Lager und Welle durch den verjüngten offenen Teil der Aussparungen <B>172</B> gezogen werden können.
Der mittlere Teil der Hohlwelle 175 ist zur Aufnahme des Keils<B>178</B> genutet und trägt die Kurven scheiben 179 und 180, sowie die Antriebs scheiben 181 für die Zahnräder 182, durch die die Zählräder 183 und 184 der Rechen werke 183w, 184w der Maschine angetrie- ben werden (Fig. 1, 11, 17). In der Beschrei bung sind jeweils die einzelnen Zählräder der verschiedenen Rechenmechanismen (Zähl werk; Rechenwerk, Speicherwerk usw.) mit dem auf der Zeichnung enthaltenden Über weisungszeichen bezeichnet, während die Werke selbst mit dem gleichen Überwei sungszeichen, versehen mit einem "W" be zeichnet sind.
Diese Bezeichnung der Werke ist auf der Zeichnung nicht eingetragen. Ferner ist zu bemerken, dass der Ausdruck "Zählwerk" als allgemeiner Begriff für nicht näher benannte Rechenmechanismen (Re chenwerk, Speicherwerk, Umdrehungszähl werk) gebraucht wird. Durch die Kurven scheiben 179 und 180 werden die Räder des Rechenwerkes in und ausser Eingriff mit ihren Antriebsrädern gebracht und verschie dene Sperrungen betätigt, was später be schrieben wird. Sowohl die Kurvenscheiben. als auch die Antriebsscheiben 181 für die Zahnräder 182 werden durch den Keil 178 auf der Hohlwelle gegen Verdrehung und durch die Ringe 185 und 186 seitlich ge sichert.
Die Hohlwelle ist mit Gewinde 187 versehen, durch das alle auf ihr sitzenden Teile unter Vermittlung der Mutter 188 gegen den Anschlag 189 gepresst werden. Auf dem äussern Ende 190 der Hohlwelle ist ein Zahnrad 191 verstiftet, auf dessen Bolzen 192 und 193 ein Kupplungsteil 194 so angeordnet ist (Fig. 17, 20), dass sein Kupplungszahn<B>195</B> in Längsrichtung der Achsenwelle bewegt werden kann. Die Feder 196, die zwischen dem Rad 191 und dem Kupplungsteil 194 angeordnet ist, hat das Bestreben, den Kupplungsteil bezw. den Kupplungszahn 195 stets von dem Rad 191 abzudrängen.
Die Hohlwelle 175 liegt in der verlän gert gedachten Achse der Antriebswelle 136 und eine Welle 197, die starr mit dem Zahn rad 146 verbunden ist, reicht durch ihre Boh rung hindurch. Auf dieser Welle ist ein Schaltrad 198 (Fig. 2) verstiftet, das mit einem Kupplungshebel 199 zusammenarbei tet, der lose auf dieser Welle angeordnet ist. Der Zweck des Schaltrades und des Kupp- lungshebels wird später erläutert.
Mit dem auf der Antriebswelle<B>136</B> aufgekeilten Zahn rad 146 ist die kapselartige Kupplungs scheibe 200 starr verbunden, die an ihrer Innenseite einen Ausschnitt trägt, in den der Kupplungszahn 195 sich hineinlegen kann, wenn er nicht durch ihm zugeteilte Steuerungsteile (Fig. 9) daran verhindert wird. Die Anordnung ist so getroffen, dass durch den Motor die Welle 136 angetrieben wird, und da die Welle 197 starr mit dem auf der Welle 136 gekeilten Rade 146 ver bunden ist, wird auch diese mit angetrieben.
Die Hohlwelle hingegen wird nur verdreht, wenn die Kupplung 195, 200 eingerückt ist. Dies geschieht unter dem Einfluss der Opera tionstasten der Maschine und der jeweiligen Stellung des Druckwerkes.
In gleicher Weise, wie die Hohlwelle 175 ist die Welle 201 vermittels ihrer Lager 202 und 203 in den Seitenwänden<B>170</B> und 171 gelagert (Fig.- 9, 10, 15, 18), und auf ihrem freien Ende 204 ist ein Zahnrad 205 verstif- tet, das ständig mit dem Zahnrad 191 der Hohlwelle 175 in Eingriff steht, so dass diese beiden Wellen sich stets gemeinsam drehen. Die Welle 201 ist mit einer Langnute zur Aufnahme des Keils 206 versehen und trägt auf ihrem mittleren Teil nebeneinander auf gereiht die Nockenscheiben 207 und 208.
Er stere werden gebraucht, um die Zehnerschalt- klinken wieder in Ruhelage zu bringen und die Nockenscheiben 208, um Sperrhebel für die Antriebszahnräder des Rechenwerkes zu betätigen, was später beschrieben wird. Alle Nockenscheiben werden durch den Keil 206 an einer Verdrehung auf der Welle 201 ge hindert und erhalten ihre richtige seitliche Lage durch die Abstandsrohre 209 und 210, die mit den Nockenscheiben zusammen durch die Mutter 211 fest gegen den Ansatz 212 der Welle gepresst werden.
Die Welle 201 ist zu diesem Zweck zur Aufnahme der Mutter 211 mit Gewinde ver sehen. Durch die Welle 201 bezw. durch die in ihr rechtes Ende (Fig. 15) geschraubte Schraube 213 wird das Umdrehungszählwerk 214w der Maschine angetrieben. <I>Antrieb der Zählwerke.</I>
Die dargestellte Maschine enthält eine Rechenvorrichtung, die alle vier Spezies rechnet, und ausserdem ein selbständiges Speicherzählwerk für Addition und Subtrak tion, das als Saldierwerk arbeitet, da es so wohl positive, als auch negative Resultate errechnet.
Die Rechenvorrichtung der Maschine be steht aus dem die Zählräder 183 und 184 ausweisenden Rechenwerk 183p', 184w, dem Umdrehungszählwerk 214w mit den Zähl rädern 214 und dem besonderen Speicherwerk 215w mit den Zählrädern 215 (Fig. 1).
Für die Zählräder 183 und 1.84 des Rechenwerkes sind zwei Sätze von Antriebsorgangen vor gesehen, nämlich ein Satz Zahnstangen 218 und ein Satz Zahnräder 182. Die Zahnstan gen 218 werden beim Ziehen von Summen und Zwischensummen, bei der Ausführung von Übertragungsvorgängen zwischen ver schiedenen Zählwerken sowie für die Druck werkseinstellung benutzt; die rotierenden Zahnräder<B>182</B> dienen zum Einbringen neuer Werte in die Maschine, wodurch ein rascher und störungsfreier Ablauf des Verrechnens der eingesetzten Zahlen erzielt wird. Wie das Rechenwerk kann auch das Umdrehungszähl werk 214w mit den Zahnstangen 218 in Ein griff gebracht werden und steht durch diese mit dem Druckwerk in Verbindung.
Jede Zahnstange 218 ist mit ihrem Langloch 221 und dem Stift 220 an dem Arm 222 einer Schiene 50 gelenkig befestigt und sie kann. je nachdem wie die Steuerung der Maschine eingestellt wird, in die Maschine getastete Zahlen in das Rechenwerk sowie in das Um drehungszählwerk hineinbringen oder auch in diesen Werken enthaltene Zahlen durch Summenzug herausholen und durch das Druckwerk zum Abdruck bringen, wobei diese Summen gleichzeitig in andere Zähl werke, z. B. das besondere Speicherwerk 215w, sowie das selbständige Speicherwerk 216w, 217w, übertragen werden können.
Durch das besondere Speicherwerk 215w wird erstmalig ermöglicht, eine aus dem Re chenwerk oder Umdrehungszählwerk einer Vierspezies-Maschine herausgedruckte Zahl als Zwischensumme beliebig weiterzuverwen den. Zum Antrieb des Speicherwerkes 215w ist die Verzahnung 223 an den Schienen 50 vorgesehen.
Das selbständige Speicherwerk 216p', 217p' wird durch die Verzahnungen 219 an getrieben, die sich auf den linken Enden der Antriebsstangen 218 befinden; diese Enden sind mit Langlöchern auf der Traverse 224 geführt, die ortsfest zwischen den beiden Seitenwänden 57 und 58 des Druckwerkes angeordnet ist. Der seitliche Abstand wird durch den an dieser Traverse befestigten Führungskamm 225 gehalten.
Das Rechenwerk 183w, 184w befindet sich in der in Fig. 1 und 11 gezeichneten Lage in Subtraktionsstellung, da beim Ar beiten die Zählräder 183 in Eingriff mit den Zwischenrädern 226 gelangen, während Fig. 13 die Additionsstellung zeigt, in der die Zählräder 184 in Eingriff mit den Zwi schenrädern sind. Die Zwischenräder 226 sind auf der ortsfest zwischen den beiden Seitenwänden 170 und 171 angeordneten Achse 227 drehbar gelagert und stehen stän dig in Eingriff mit den Antriebsrädern 182.
Diese werden durch die beweglichen Schalt zähne 228, die in einer radialen Nut der Scheiben 181 untergebracht sind. je nach der Einstellung der verzahnten Stangen 218 für eine kürzere oder längere Zeitdauer mit den Scheiben 181 gekuppelt. Die Zahnstan gen 218 sind zu diesem Zwecke mit einer ab geschrägten gante 229 versehen (Fig. 1.I und 14), gegen die der bewegliche Schalt zahn 228 trifft und in die Verzahnung 230 der Räder 182 gedrückt wird, wodurch die Zahnräder 182 so lange verdreht werden, bis der Schaltzahn 228 von der Stange<B>218</B> ab gleitet.
Die Räder 182 werden mithin je um eine Anzahl Zähne verdreht, die der Ziffer entsprechen, auf die die jeweiligen Stangen 218 eingestellt wurden.
Zwischen den beiden Seitenwänden 170 und 171 ist auf der Achse 231 und der Welle 232 (Fig. 22, 25) ein Schlitten zur Auf nahme des Rechenwerkes und des Umdre- hungszählwerkes gleitend gelagert, der zwei Wangen 233 und 234 besitzt, die durch ihre Flanschen 235 und 236 mit einer Schiene 237 verbunden sind. Diese Schiene ist an ihrer rechten Seite mit Sperrzähnen 238 aus gerüstet und trägt auf dem andern Ende eine mit den Schaltzähnen 239 versehene Schalt stange 239', die mit der Sperrklinke 240 zu sammenarbeiten. Die Wirkungsweise dieser Verzahnungen wird später beschrieben.
Zwi schen den beiden Wangen 233 und 234 des Schlittens ist das Rechenwerk beweglich an geordnet. Die paarweise ständig miteinander in Eingriff stehenden Zählräder 183 und 184 sind auf den Achsen 183' und 184' gelagert, die von den Seitenwänden 241 und 242 ge tragen werden; diese sind durch die Traverse 243 (Fig. 23, 24, 25) miteinander verbunden und bilden hierdurch einen geschlossenen Rahmen. In den untern Teil der Seiten wände sind die Stifte 244 und 244' eingenie tet, die in die Schlitze 245 und 246 der Wan gen 233 und 234 reichen. Seine weitere Füh rung erhält der Rechenwerksrahmen durch eine durch die beiden Seitenwände 241 und 242 hindurchgehende Achse 247, die von den beiden Lenkern 248 und 249 getragen wird.
Die Achse 247 ist zu diesem Zweck an ihren beiden Enden mit Ansätzen und Gewinde versehen, so dass die Lenker 248 und 249 durch aufgeschraubte Muttern 250 und 250' gesichert werden können (Fig. 23). Das obere Ende des Lenkers 248 ist durch einen Stift 251 mit dem Winkelhebel 253 verbun den (Fig. 27, 29), der auf der Welle 232, die zwischen den beiden Seitenwänden 170 und 171 drehbar gelagert ist, verstiftet ist. Der andere Lenker 249 ist durch einen Stift 252 mit einer Kurvenscheibe 255 gelenkig ver bunden (Fig. 28), die auf dem linken Ende der Welle 232 aufgekeilt ist.
Durch diese Anordnung wird der Rechenwerksrahmen stets parallel geführt, und es ist ohne wei teres ersichtlich, dass er durch Verdrehen der Welle 232 in seiner Höhenlage eingestellt werden kann. In Fig. 24 befindet sich das Rechenwerk in Subtraktionsstellung, da die Räder 183 den Zwischenrädern 226 gegen- überstehen. Während eines Subtraktions ganges der Maschine werden diese Räder dann durch die Kurvenscheiben 179 und 180 unter Vermittlung der Hebel 256 und 257 in Eingriff gebracht.
Die Hebel 256 und 257 sind auf den Ansatzschrauben 258 und 259 an den Seitenwänden 170 und 171 drehbar gelagert (Fig. 25) und tragen in ihrem nach rechts ragenden Arm (Fig. 24) je eine Kurve 260, die die Achse 247 umfassen und diese verschwenken, bis die Zählräder 183 in Ein griff mit den Zwischenrädern 226 kommen.
Die Bewegung der Hebel 256 und 257 wird durch die Kurvennuten der Scheiben 179 und 180 hervorgerufen, in die die Rollen 261 bezw. 262 der Hebel hineinreichen. Der un tere Teil des Rechenwerkrahmens wird bei dem In- und Aussereingriffschalten durch seine Stifte 244 und 244' in den Schlitzen 245 geführt.
Unischaltung <I>des</I> Rechenzoerkes.
Um das Rechenwerk von Subtraktion auf Addition zu schalten, ist erforderlich, die Achse 247 so zu heben, dass die Räder 184 in Arbeitsstellung zu den Zwischenrädern 226 gelangen. Dies geschieht dadurch, dass die Welle 232 durch die Steuerorgane der Maschine in die in Fig. 29 dargestellte Lage verdreht wird, in der sie durch die Kasten scheibe 263 und die Rolle 264 des federbeein- flussten Winkelhebels 265 gesichert wird. Die Kastenscheibe ist auf einer Welle 266 drehbar gelagert, die von den Seitenwänden 170 und 171 getragen wird, während der Winkelhebel 265 auf einer Ansatzschraube 267 auf der Seitenwand 170 gelagert ist.
Der nach oben ragende Arm der Kastenscheibe ist durch einen Lenker 268 mit dem kurzen Hebelarm des Winkelhebels 253 gelenkig verbunden. Der Winkelhebel 265 trägt an seinem obern Ende einen umgebogenen Lappen 269, der mit einer Sperrscheibe 270 zusammenarbeitet, die an der Innenseite des Rades 205 (Fig. 15) befestigt ist. Diese Anordnung hat den Zweck, dass die Umschaltung des Rechen werkes von Addition auf Subtraktion oder umgekehrt während des Ganges der Ma- schine nur zu der Zeit geschehen kann, in der die Aussparung 270' der Sperrscheibe 270 den umgebogenen Lappen 269 des Win kelhebels frei gibt, das ist dieselbe Zeit, in der die Rollen 261 und 262 der Hebel 256 und 257 sich auf dem erhöhten Teil ihrer Kurve befinden.
Die Rolle 264 wird durch die Feder 271 in die Rasten der Scheibe 263 gezogen und sperrt dadurch das Rechenwerk in seiner jeweiligen Arbeitsstellung. Das an dere Ende der Feder 271 ist an einem orts fest in der Maschine angebrachten Stift 272 angelenkt.
Das Verdrehen der Welle 232, um das Rechenwerk in Additions- und Subtraktions stellung zu bringen, geschieht. durch einen Umschaltearm 273 (Fig. 28), der auf einer Ansatzschraube 274 drehbar gelagert ist, die an der auf der Welle 232 verstifteten Kur venscheibe 255 vorgesehen ist. Fig. 28 zeigt die Stellung der einzelnen Teile, in der diese sich befinden, wenn das Rechenwerk auf Subtraktion steht. Das freie Ende des Um schaltearmes ist. gabelförmig ausgebildet und greift über die Hohlwelle 175.
Die beiden Arme der Gabel besitzen je einen umgebo genen Lappen<B>275</B> und<B>276.</B> Der Lappen<B>275</B> ist nach links und der untere Lappen 276 nach rechts umgebogen. Ersterer arbeitet mit dem Nocken<B>277</B> und der andere mit dem Nocken 278 zusammen. Diese beiden Nok- ken sind miteinander fest verbunden, und der Nocken 278 ist entsprechend breiter ge halten, um auf dem freien Ende der Hohl welle 175 (Fig. 17) verstiftet werden zu kön nen.
Der Umschaltearm 273 wird von einem Stift<B>279</B> gesteuert, der in einem nach unten ragenden Fortsatz seines untern Gabelarmes eingenietet ist und von der Gabel eines He bels 280 umfasst wird, der auf einem orts festen Stehbolzen 281 der Maschine drehbar gelagert ist. Ein nach oben ragender Fort- satz des Armes<B>273</B> trägt einen Stift 282, an den eine Feder 283 angelenkt ist, deren an deres Ende von einem in die Kurvenscheibe 255 genieteten Stift 284 gehalten wird. In der in Fig. 28 gezeichneten Lage hat die Fe der 283 das Bestreben, den Umschaltearm 273 aufwärts zu ziehen.
Der Arm kann jedoch dem Zuge der Feder nicht folgen, da der rechte Arm des Hebels 280 mit seinem um gebogenen Lappen 285 von der Operations klinke 286 gehalten wird. Da der Stift 279 von der Gabel des Hebels 280 umfasst wird, ist mithin hierdurch die Lage des Armes 273 bestimmt. Es ist eine weitere Operations klinke 287 vorgesehen, die mit ihrer Nase über die Oberkante des umgebogenen Lap pens 285 greift und den Hebel 280<I>gegen</I> eine Bewegung in der andern Richtung sperrt.
Beide Operationsklinken sind auf einem ortsfest in der Maschine angebrachten gemeinsamen Bolzen 288 drehbar gelagert und werden durch eine Feder 289, die zwi schen je einem umgebogenen Lappen 290 und 291 der Operationsklinken gespannt ist, an einander herangezogen. Die Klinke 286 be sitzt einen seitlichen Arm mit einem umge bogenen Lappen 292, und die Klinke 287 einen gleichen Arm, der den umgebogenen Lappen 293 trägt. Diese beiden Lappen 292 und 293 werden durch einen Operationshebel 294 (Fig. 46 bis 49), den Hauptsteuerhebel der Maschine, betätigt, was später besehrie- ben wird.
Soll das Rechenwerk von Subtraktion auf Addition umgeschaltet werden, so wird durch Betätigung einer der entsprechenden Opera tionstasten der umgebogene Lappen 292 un ter Vermittlung des Operationshebels 294 nach oben gedrückt und der Hebel 280 frei gegeben, so dass er durch den Zug der Feder 283 sich in bezug auf Fig. 28 im Uhrzeiger sinn drehen kann. Durch die Betätigung der Operationstaste ist gleichzeitig ein Maschi nenspiel ausgelöst und die Hohlwelle 175 veranlasst worden, sich in Pfeilrichtung (Fig. 28) zu drehen.
Infolge der obern Lage des Umschaltearmes 273 ist sein umgebogener Lappen 276 in die Bahn des Nockens 278 gelangt, so dass zu Anfang der Bewegung der Hohlwelle 175 diese durch den Arm 273 die Welle 232 bezw. die Kurvenscheibe 255; so verdreht, dass diese Teile die in Fig. 26 dargestellte Lage einnehmen. Hierbei ist die Feder 283 in eine Lage gekommen, in der sie den Arm 2'73 nicht mehr nach oben, son dern nach unten zieht. Während dieser Um schaltebewegung, in der der Arm 273 seine obere Lage einnahm, konnte der Nocken 277 frei unter dem umgebogenen Lappen 275 der Gabel hindurchgehen.
Nachdem der umschal tende Nocken 278 den umgebogenen Lappen 276 freigegeben hat, wird das Rechenwerk durch die Rastenscheibe 263 (Fig. 29) ge halten.
Dadurch, dass nach dem Umschalten auf Addition die Feder 283 den Schaltarm 273 nach unten zieht, wird durch dessen Stift 279 das rechte Ende des Hebels 280 wieder gehoben, bis sein umgebogener Lappen 285 gegen die Nase der Operationsklinke 287 stösst. In der Zwischenzeit ist auch der um gebogene Lappen 292 von den Mitteln, die ihn gehoben haben, freigegeben worden, so dass die Operationsklinke 286 wieder in ihre Ausgangslage zurückspringen kann.
Soll nun das Rechenwerk von Addition auf Subtraktion wieder umgeschaltet wer den, so wird nach Betätigung der jeweils er forderlichen Operationstaste ebenfalls unter Vermittlung des Operationshebels 294 der umgebogene Lappen 293 gehoben, so dass die. Nase der Klinke 287 den Lappen 285 frei gibt. Bei dem nunmehr einsetzenden Maschi nenspiel wird, da der Umschaltearm 273 durch die Feder 283 gesenkt wurde, der Nocken 277 den umgebogenen Lappen 275 erfassen und den Umschaltearm 273 mitneh men, so dass hierdurch die Welle 232 bezw. die Kurvenscheibe 255 in die in Fig. 28 ge zeigte Stellung wieder zurückgeführt wird.
Die Feder 283 bekommt dadurch wieder eine Lage, in der sie den Umschaltearm 273 nach oben zieht, und dieser nimmt durch seinen Stift 279 den Hebel 280 mit, bis dessen um gebogener Lappen 285 auf die Nase der Ope rationsklinke 286 auftrifft. Die Mittel, durch die der Lappen 293 gehoben wurde, haben diesen mittlerweile, wie später beschrieben wird, wieder freigegeben, so dass die Klinke 287 auch wieder über die Oberkante des Lap pens 285 greifen kann.
Zehnerschaztung lür <I>das</I> Pecnenwerk. Die Arbeitsweise des Rechenwerkes 183w, 184w bezw. seiner Zählräder 183 und 184 mit Bezug auf deren Antriebsräder 182 und die Schaltzähne 228, sowie die Zwi schenräder 226 wurde bereits kurz erläutert. Im folgenden wird auf die Wirkungsweise der Zehnerschaltung noch näher eingegan gen.
Die Zählräder 183 und 184 besitzen je einen Zehnerschaltzahn 183", 184" (Fig. 11 und 13) zur Betätigung der Zehnerschalt- klinken 295. Die Zehnerschaltklinken sind mit den Zwischenrädern 226 gemeinsam auf der Achse 227 drehbar gelagert und werden in der Ruhelage der Maschine mit ihrem obern Ende federnd gegen die Achse 296 ge drückt (Fig. 1), die zwischen den beiden Seitenwänden 170 und 171 angeordnet ist.
Diese Federwirkung geschieht durch je eine Kugel 297, die unter dem Druck einer Feder 298 steht und auf das dachförmige Ende 299 der Zehnerschaltklinke einwirkt. Die Fe dern und Kugeln sind in Bohrungen einer Traverse 300 untergebracht, die ebenfalls von den Seitenwänden 170 und 17l gehalten wird. Die Bohrungen werden oben gegen Herausfallen der Federn mit einem Blech 301 abgedeckt, das zweimal im Winkel so gebogen ist, dass sein unteres geschlitztes Ende gleichzeitig einen Führungskamm bil det für die obern Teile der Zehnerschalt- klinken 295.
In der in Fig. 1 gezeichneten Lage befinden sich die Zehnerschaltklinken in Ruhestellung. Die Zehnerschaltzähne 183" und 184" veranlassen beim Addieren, dass beim Übergang von Neun auf Null und beim Subtrahieren beim Übergang von Null auf Neun das Rad nächsthöherer Ordnung um einen Zahn weiterbewegt wird. Fig. 11 zeigt das Rechenwerk in Subtraktionsstellung in dem Augenblick, in dem der Zehnerschal.t- zahn 183" die Zehnerschaltklinke 295 ein gerückt hat.
In dieser eingerückten Stellung wird die Zehnerschaltklinke durch die fe dernde Kugel 297 gehalten, indem sie unter Vermittlung des dachförmigen Endes 299 gegen die Innenkante der Leiste 302 ge- drückt wird.
Der nach oben ragende Sehen- kel dieser Leiste ist geschlitzt und bildet eine seitliche Führung für die untern Enden der Zehnerschaltklinken. Der Antrieb der Zählräder erfolgt unter Vermittlung der Zwischenräder 226 durch die Antriebsräder 182 so lange, als die Zähne 228 die betref fenden Antriebsscheiben 181 mit den An triebsrädern 18? kuppelt, je nachdem, auf welche Ziffer die jeweiligen Antriebsstangen ?18, 219 eingestellt sind.
Die jeweils einge rückten Zehnerschaltklinken 295 befinden sich mit Bezug auf das Zählrad, durch das sie eingeruckt wurden, stets in der Bahn des Antriebsrades der nächsthöheren Ordnung, so dass der Schaltzahn 228 des betreffenden Antriebsrades durch die eingerückte Zehner schaltklinke bezw. deren Anlauffläche 295' wieder für die Dauer einer Schaltung gekup pelt wird. Hierdurch erhält das mit dem Rad <B>182</B> bezw. dessen Zwischenrad 226 in Ein griff stehende Zählrad eine Mehrbewegung von einer Teilung.
Die Welle 201 ist mit ihrem Rad 205 und dem Rad<B>191</B> kraft schlüssig mit der Hohlwelle 175 verbunden, so dass nach erfolgter Zehnerschaltung die Nocken<B>2907</B> der Welle 201 die Zehnersehalt- klinken in die in Fig. 1 gezeichnete Lage wieder zurückbringen, indem sie gegen die Nasen 313 treffen. In dieser Lage werden die Zehnersehaltklinken gehalten, indem die federbeeinflussten Kugeln<B>297</B> den obern Teil der Zehnerschaltklinken gegen die Achse 296 drücken. Die Wirkungsweise der beschriebe nen Teile ist bei Addition genau die gleiche, lediglich dass statt der Zählräder 183 die Räder 184 mit den Zwischenrädern 226 in Eingriff kommen.
<I>Sperren der</I> Antriebszahnräder <I>182 und der</I> <I>Zäh</I> lräder.
Auf der Achse 296 (Fig. 11) sind Sperr klinken 304 für die Antriebsräder 182 vor gesehen. Sie sind lose auf dieser Achse ge lagert, und ihr seitlicher Abstand wird durch Schlitze der Traverse 3l)5 bestimmt, die von den Seitenwänden 17(--) und 171 getragen wird. Der obere Teil der Sperrklinken 304 ist ebenfalls dachförmig ausgebildet und arbeitet mit den federbeeinflussten Kugeln 306 zusammen, die mit ihren Federn 307 in Bohrungen der Traverse 305 untergebracht sind. Diese Bohrungen sind oben durch ein Blech 308 abgedeckt, das die Federn und Kugeln gegen ein Herausfallen sichert.
In der Ruhelage der Maschine (Fig. 1) befin den sich die Sperrklinken 304 in Eingriff mit den Antriebszahnrädern 182 und werden hier nicht. nur von den federnden Kugeln 306, sondern auch kraftschlüssig durch den äussern Umfang der Nockenscheiben 208; gegen die die Klinken mit ihrem Ansatz 309 anliegen, in Eingriff gehalten. Diese Sper rung bleibt bei einem Rechengang der Ma schine so lange bestehen, bis die Zählräder 183 bezw. 184 durch die Kurvenscheiben 179 und 18(l in Eingriff mit den Zwischen rädern 226 gebracht sind.
Da die Welle 201 durch ihr Zahnrad 205 ständig mit dem Zahnrad 191 bezw. der Hohlwelle 175 ge kuppelt ist, dreht sich die Welle 201 wäh rend der Zeit, in der das Rechenwerk in Ein griff mit seinen Antriebsrädern gebracht wird, in Pfeilrichtung (Fig. 1). Sobald der volle Umfang der Nockenscheiben 208, d. h. deren Kante 310 dabei den Ansatz 309 der Sperrklinken 3(l4 freigegeben hat, kann die Bewegung der Antriebsräder 182 einsetzen.
Sowie dies stattfindet, werden die betreffen den Räder durch ihre Zahnflanken ihre Sperrklinken 304 selbst hochwerfen, so dass deren dachförmige Oberkanten von den fe- derbeeinflussten Kugeln 306 in der ausge rückten Stellung festgehalten werden, wo bei der Ansatz 309 dieser ausgerückten Klin ken auf den verjüngten Teil bezw. den klei nen Radius der Nockenscheiben 208 zu lie gen kommt. Die Sperrklinken 304 können von der Kante 310 bis zu dem Zahn 310' ausgerückt bleiben, das entspricht einer Ver drehung der betreffenden Antriebsräder 182 bis zu neun Zähnen. Alsdann wird durch den Zahn 3111' die zugehörige Sperrklinke 304 wieder eingerückt.
Die Lücke zwischen dem Zahn 310' und der Kante 310" (Fig. 1) ist vorgesehen für eine eventuell stattfindende Zehnerschaltung, in der die jeweilige Sperr- klinke 304 wieder geöffnet wird. In einem solchen Falle wird die Klinke nach erfolg ter Zehnerschaltung durch die Kante 310" wieder eingerückt.
Die Zählräder<B>183</B> und 184 werden in ausgerückter Stellung durch eine federbeein- flusste Schiene 311 gegen Verdrehung gesi chert. Die Schiene 3l.1 ist an ihren beiden Enden durchbohrt zur Aufnahme je einer Torsionsfeder 313 (Fig. 1), die um die Stifte 314 der Seitenwände 241 und 242 gewickelt sind und deren kurze Enden auf der Unter seite der Traverse 243 des Rechenwerkrah- mens ruhen. Die Federn 313 drücken die Schiene 311 in die Zahnlücken der Räder 183.
Die Schiene 311 wird in drei verschie denen Stellungen des Rechenwerkes ausge rückt, und zwar in Additionsstellung da durch, da.ss sie mit ihren beiden Enden gegen die festen Kanten 315 von Schlitzen (Fig. 22) der Wangen 233 und 234 des Zählwerk.schlit- tens stösst, in Subtrali#tionsstellung dadurch, dass ihre Enden gegen die Kanten 316 der selben Schlitze stossen und beim Ineingriff- bringen der Zählräder 184 mit den Zahnstan gen 218 durch Auftreffen ihrer Enden auf den untern Teil 317 dieser Schlitze.
Durch das Auftreffen der Sperrschiene 311 wird diese zurückgehalten, während die Zählräder bei ihrer jeweiligen Einschaltung in ihre Antriebsorgane sich so weit von der Sperr schiene entfernen, dass ihre Zähne von der Sperrschiene 311 freikommen.
Umdrehungszählwerk. Der Zählwerksschlitten 233, 234 und 237 enthält ausser dem Rechenwerk das Um drehungszählwerk 214-, dessen Zählräder 214 auf einer Achse 318 lose aufgereiht sind (Fig. 22, 23), die von den beiden schwingend auf den in den Wangen 233 und 234 sitzen den Ansatzschrauben 321 und 322 gelagerten Hebeln 319 und 320 getragen wird. Die Welle 318 ist in den Hebelarm<B>319</B> mit ihrem angedrehten Ende eingenietet, wäh rend das andere Ende durch eine in den Hebel 320 eingenietete Büchse 323 hindurch geht, mit der sie verstiftet ist.
Zwischen diese Büchse und das erste Zählrad von links ist ein Abstandsrohr 324 und zwischen das erste Zählrad von rechts und den Hebelarm 319 das Abstandsrohr 328 gelegt. Während das Rechenwerk zwölf Räderpaare enthält, ist das Umdrehungszählwerk nur achtstellig, da diese Stellenzahl für das Multiplizieren und Dividieren praktisch genügt. Die Hebel 319 und 320 werden durch je eine Feder 325 nach oben gezogen, deren anderes Ende an einem Stift 326 befestigt ist, welche Stifte in die Wangen 233 und 234 eingenietet sind. Die obere Lage des Umdrehungszählwerkes wird durch den untern Teil 327 der Wangen 233 und 234 bestimmt, gegen die die Büchse 323, sowie das Abstandsrohr 328 anschlagen.
Das Umdrehungszählwerk ist in dem Zähl werksschlitten beweglich angeordnet, um mit den Antriebszahnstangen 218 in Eingriff gebracht werden zu können. Dies wird durch eine Zusatzbewegung der Achse 247 ausge führt, die dann, wie später beschrieben wird, gegen die senkrechten Arme 329 der Hebel 319 und 320 trifft, und diese entgegen dem Zuge der Federn 325 verschwenkt.
Die Zählräder 214 des Umdrehungszähl werkes werden durch ein auf der Welle 266 verstiftetes Ritzel 330 angetrieben (Fig. 24. bis 27, 30 bis 32) und die Welle 266 wird in den hochgebogenen Lagerstellen 332 und 333 einer an den Seitenwänden 170 und<B>171</B> befestigten Traverse 331 geführt. Auf ihrem rechten, verlängerten Ende sind das Antriebs rad 335 und das Sperrad 336 verstiftet. Ne ben der Lagerstelle 332 befindet sich die lose auf der Welle 266 gelagerte Rastenscheibe 263, die mit dem linken seitlichen Arm 337 eines Teils 338 verbunden ist, der mit seinem rechten Arm 339 ebenfalls auf dem Ende der Welle 266 gelagert ist.
Die seitliche Lage dieses Teils, sowie der Rastenscheibe <B>263</B> wird durch die auf der Welle verstifteten Räder 335 und 336 bestimmt. Die Traverse 331 ist U-förmig gebogen und trägt an ihrem obern waagrechten Schenkel eine nach unten reichende Leiste 340 (Fig. 32), durch die die Zählräder 214 gesperrt werden. In Fig. 2<B>5</B> befindet sich. der Zählwerksschlitten in seiner Ruhelage.
Die Sperrleiste 340 bezw. der obere Schenkel der Traverse<B>331</B> ist mit einem Einschnitt versehen, durch den das Ritzel 330 reicht, das in dieser Stellung des Zählwerksschlittens in Eingriff mit dem ersten Zählrad 214 von rechts steht. Das linke Ende der Sperrleiste 340 reicht dabei his in das erste Zählrad von links, während das rechte Ende so lang ist, dass es, wenn dieses erste Zählrad von links sich in Ar beitsstellung mit dem Ritzel 330 befindet, alle rechts von ihm liegenden Zählräder sperrt.
Hierdurch wird erreicht, dass in jeder Stellung des Zählwerksschlittens alle Zähl räder 214, mit Ausnahme desjenigen, das ge rade in Eingriff mit dem Antriebsritzel 330 steht. durch die Leiste 340 gesperrt werden.
Der Antrieb der Welle 266 erfolgt durch die Pleuelstange 341. (Fig. 26, 27), die durch die Ansatzschraube 213 (Fig. 18) mit der Welle 201 verbunden ist. Diese Ansatz schraube ist. exzentrisch auf der Welle ar geordnet und dient daher als Kurbelzapfen für die Pleuelstange 341, in deren anderes Ende ein Schaltzahn 343 eingenietet ist, der mit dem Antriebsrad 335 zusammenarbeitet. In der in Fig. 26 dargestellten Lage wird die Pleuelstange 341 an ihrem freien Ende durch den hochstehenden Schenkel 344 des Teils 338 gestützt, wodurch erreicht wird.
dass während eines Maschinenganges das Antriebsrad 335 bezw. die Welle 266 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers in bezug auf Fig. 26 verdreht wird: Die Pleuel stange 341 liegt durch ihr Eigengewicht auf dem Schenkel 344, sie kann auch gegen ein Herabfallen durch eine leichte Feder unter stützt werden. Ihre seitliche Führung erhält die Pleuelstange durch den Schlitz 345 des andern hochstehenden Schenkels 346 des Teils 338 (Fig. 30, 32).
Das Umdrehungszählwerk wird in der hier gezeigten Maschine in der gleichen Weise verwendet wie bei den meisten Vier spezies-Rechenmaschinen und dient dazu. Multiplikationen und Divisionen ausführen zu können. Beim Multiplizieren wird der Multiplikant in das Umdrehungszählwerk gebracht und die Zählräder nacheinander, beginnend von der höchsten Stelle des Mul tiplikanden, durch das Ritzel 330 auf Null gestellt, wodurch das Rechenwerk in jeder Dezimalstelle den durch die Stangen 218, 219 eingestellten Multiplikator so viel mal addiert, als es den einzelnen Ziffern des Mul tiplikanden im Umdrehungszählwerk ent spricht.
Beim Dividieren arbeitet das Um drehungszählwerk entgegengesetzt insofern, als seine Zählräder 214 nacheinander (von rechts nach links) um so viel Zähne verdreht werden, als der Divisor im Dividend enthal ten ist, wobei der Dividend sich im Rechen werk 183a', 184w befindet und der Divisor auf den Stangen 218, 219 eingestellt ist. In Fig. 26 sind die Teile dargestellt, um eine Multiplikation mit der Maschine durchfüh ren zu können, die mit Bezug auf den An trieb des Umdrehungszählwerkes dadurch bestimmt wird, dass die Pleuelstange 341 auf dem Schenkel 344 liegt.
Wird nun ein Ma schinengang ausgelöst, so dreht sich das Rad 205 bezw. die Welle 201 in Pfeilrichtung, und die Schraube 213 bewegt die Pleuel stange nach unten, wodurch sie soweit ge neigt wird, dass der Schaltzahn 343 in die Bahn des obersten Zahnes des Rades 335 frommt und dieses um eine Teilung weiter bewegt, so dass die Welle 266 im entgegen- gesetzten Sinne des Uhrzeigers gedreht wird.
Nachdem die Welle 201 eine halbe Umdre hung vollendet hat und die Schraube nun den obern Halbkreis beschreibt, wird hier durch die Pleuelstange 341 gehoben, so dass der Schaltzahn 343 frei zurückgehen kann, ohne hierbei das Antriebsrad 335 bezw. des sen oberen Zahn zu berühren. Es wird mit hin bei jeder Umdrehung der Welle 201 das Antriebsrad 335 um einen Zahn weiterge schaltet, und zwar so lange, bis die Null stellung desjenigen Zählrades 214 erreicht ist, das mit dem Ritzel 330 gerade in Ein griff steht. Hierauf wird in später zu be schreibender Weise die Schaltung des Zähl werksschlittens betätigt, so dass dieser sich um eine Stelle weiter nach links bewegt.
Beim Dividieren arbeitet der Antrieb für das Umdrehungszählwerk umgekehrt und dies wird erreicht dadurch, dass beim Um schalten des Rechenwerkes auf Subtraktion durch die Rastenscheibe 263 auch der mit ihr fest verbundene Teil 338 umgeschaltet wird, so dass er die in Fig. 28 gezeigte Stel lung einnimmt, in der die Pleuelstange 341 nicht mehr von dem Schenkel 344 getragen wird, sondern auf dem Grunde des Schlitzes 345 des Schenkels 346 aufliegt. Wenn nun ein Maschinenspiel einsetzt, so wird durch die Umdrehung der Welle 201 in Pfeilrich tung die Schraube 213 sich vorerst wie der senken und dadurch das freie. Ende der Pleuelstange 341 heben.
Der Schaltzahn 343 der Pleuelstange bewegt sich dabei frei über den obersten Zahn des Rades 335, und nach dem die erste halbe Umdrehung der Welle 201 vollendet ist und die Schraube wieder hochsteigt, wird hierdurch das freie Ende der Pleuelstange gesenkt, so dass nunmehr der Schaltzahn 343 in die Bahn des oben stehenden Zahnes des Rades 335 tritt und diesen zurückstösst, so dass die Welle 266 um eine Teilung im Sinne des Uhrzeigers verdreht wird.
In der Ruhelage der Maschine ist erfor derlich, die Welle 266 bezw. das Antriebs ritzel 330 zu sperren, damiii@ der Zählwerks schlitten unbehindert seitlich bewegt werden kann. Diese Sperrung wird bewerkstelligt durch das auf der Welle 266 aufgekeilte bezw. verstiftete Sperrad 336, in dessen Zahnlücken sich der umgebogene, mit einer dachförmigen Endfläche versehene Lappen 347 (Fig. 24, 25) hineinlegt, der sich am obern Ende eines Hebels 248 befindet, der mit dem Hebel 257 (256) fest verbunden ist.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei Be tätigung des Hebels 257 durch die Kurve der Scheibe 179 der umgebogene Lappen 347 in und ausser Eingriff mit dem Sperrad 336 gebracht wird, und dass in Ruhelage der Ma schine das Sperrad stets blockiert ist. Der Hebel 348 besitzt einen zweiten Arm, des sen oberer Teil 349 ebenfalls dachförmig ausgebildet ist und mit der Verzahnung 238 des Zählwerksschlittens zusammenarbeitet. <I>Einstellung des</I> Zählwerksschlittens.
In der in Fig. 25 gezeichneten Lage be findet sich der Zählwerksschlitten in Ruhe stellung, in der seine linke Wange 234 durch die Feder 351 gegen den Abstandsring 352 gezogen wird, der auf der Achse<B>231</B> sitzt. Das eine Ende der Feder 351 ist durch den Bolzen 353 an der Sperrklinke 240 befestigt und ihr anderes Ende durch den Bolzen 354 an der Schiene 237 des Zählwerksschlittens. Beim Multiplizieren und Dividieren ist es erforderlich, den Zählwerksschlitten ganz nach rechts zu bewegen. Dies wird durch den Winkelhebel 355, 356'bewerkstelligt, der auf dem Bolzen 357 schwingend gelagert ist (Fig. 33 bis 36).
Dieser Bolzen ist in einem umgebogenen Lappen 358 der Gestellwand 82 eingenietet (Fig. 52). Mit dem kurzen Hebelarm 356 ist durch die Schraube 359 eine Stossstange 360 gelenkig verbunden, die mit dem Stift 361 des auf der Welle 77 auf- gekeilten Hebels 362 zusammenarbeitet. Auf der in die Wand 82 geschraubten Ansatz schraube 363 ist ein Winkelhebel 364 dreh bar gelagert, der sattelförmig gebogen ist, um eine breite Lagerung zu erhalten. Der senkrechte Schenkel 365 des Sattels liegt gegen die Seitenwand 82 und der Winkel hebel 364 selbst gegen den Schraubenkopf.
In den Zwischenraum des Sattels reicht ein mit drei Stufen versehener Lenker 366, des sen oberes Ende durch die Ansatzschraube 367 gelenkig mit der Stange 364 verbunden ist. Der Lenker 366 wird durch seinen Schlitz 368 auf dem in den obern Arm des Hebels 364 genieteten Stift 369 geführt, und es ist eine Feder 370 vorgesehen, die das Bestreben hat, den Lenker stets gegen den Schaft der Ansatzschraube 363 zu halten.
Das andere Ende der Feder 370 ist an einem ortsfesten, im untern Teil der Maschine an geordneten Stift 371 aasgelenkt, wodurch die Feder bestrebt ist, den Lenker 366 auch nach unten herunterzuziehen.
Der Winkelhebel 364 besitzt einen um gebogenen Lappen 372, der mit dem Haupt steuerhebel 294 zusammenarbeitet und dazu dient, den Lenker 366 auf eine der drei Stu- fen 373, 374 oder 375 einzustellen. In Fig. 50 ruht der Lenker 366 mit der Stufe 373 auf der Ansatzschraube 363 und hält da durch die Stange 360 so hoch, dass ihre Kante 360' aus der Bahn des Stiftes 361 liegt.
Wie bereits beschrieben, erfährt die Welle 7 7 während eines Maschinenspiels eine Verdre hung von ungefähr 90 Grad und wieder züi- rück. In Fig. 50 befindet sich die Welle bezw. der Stift 361 in Ruhelage. Wird nun ein Maschinenspiel ausgelöst und die Welle 77 in Pfeilrichtung verdreht, so wird die Stange 360 durch den Stift 361 nicht beein flusst. Fig. 50 stellt die Lage der Stange 360 dar, die diese einnimmt, wenn die Ma schine in Ruhestellung ist oder wenn mit dem Rechenwerk der Maschine addiert oder subtrahiert wird.
Wenn die Stufe 373 des Lenkers 366 auf der Ansatzschraube 363 bei Ruhelage der Maschine aufliegt, so wird der Lenker 366, um eine Multiplikation oder Division mit der Maschine auszuführen, durch den Win kelhebel 364 so verstellt, dass er durch die Feder 370 auf die Stufe 375 heruntergezo gen wird (Fig. 33). Die Verstellung des Winkelhebels 364 geschieht dabei durch den Hauptsteuerhebel 294. was später beschrie ben wird.
Durch das Senken des Lenkers 366 hat sich die Stange 360 mit ihrem vor- dern Ende vor den Stift 361 gelegt und wird nun beim Verdrehen der Welle 77 zurück gedrängt, wodurch unter Vermittlung des Winkelhebels 355. 356 der Zählwerksschlit- ten ganz nach rechts verschoben wird, da der Arm 355 gegen die linke Kante der Schiene 237, die die Längswand des Schlittens bil det, drückt. In Fig. 33 ist die Stellung gezeigt, in der die Stange 360 am weitesten zurückgedrückt ist und der Stift 361 gerade die untere Kante 360' freigeben will.
Die federbeeinflusste Sperrklinke 240 befindet sich dann etwas vor dem letzten Schaltzahn 239, und sobald der Stift 361 bei Weiter verdrehung der Welle 77 die Stange 360 freigibt, wird der Zählwerksschlitten durch seine Feder 351 wieder etwas zurückgezogen, bis der erste SchaItzabn 359 von links auf die Sperrklinke 240 auftrifft. Jetzt setzt das eigentliche Rechnen der Maschine und das selbsttätige Zurückschalten des Zählwerks schlittens in seine Ruhelage ein. Bei dem Zurückschalten des Zählwerksschlittens ge ben auch die Mittel, durch die der Winkel hebel 364 eingestellt wurde, diesen wieder frei, so dass er durch den Zug der Feder 370 wieder in seine Ruhelage zurückgezogen wird.
Diese Feder hatte bereits die Stange 360 nach der Freigabe durch den Stift 361 in ihre linke Endstellung zurückgezogen. Wenn nun die Welle 77 ebenfalls in Ruhe lage zurückgeht, trifft der Stift 361 auf die untere Kante der Stange 360 und hebt diese so hoch, dass der Lenker 366 wieder mit sei ner untersten Stufe 373 auf die Ansatz schraube 363 zu ruhen kommt.
In Fig. 35 befindet sich der Lenker mit seiner zweiten Stufe 374 auf der Ansatz schraube 363. Diese Einstellung wird durch ein entsprechendes Verschwenken des Win kelhebels 364 durch den Ilauptsteuerhebel 294 erzielt, kann aber auch durch Mittel er folgen, die während des Summendruckens die Einstellung selbsttätig vornehmen, was ebenfalls später beschrieben wird. Die Ein stellung ist notwendig, um Resultate mit Bezug auf ihre Kommastellung richtig ab- drucken zu können.
Im vorliegenden Falle ist die Einrichtung so getroffen, dass durch die in Fig. 35 gezeigte Einstellung der Zähl- werksschlitten beim Resultatdruck derselbe um zwei Stellen nach rechts verschoben wird.
um ein Resultat mit zwei Stellen hinter dem Komma zu erhalten. Die Einrichtung kann natürlich auch so getroffen werden dadurch, dass beispielsweise die Stufe 374 verschieb bar gemacht wird oder eine besondere Stufe vorgesehen wird, dass auch Resultate mit grösserer Stellenzahl hinter dem Komma ge druckt werden können. In solchen Fällen würde der Zählwerksschlitten beim Resultat drucken um eine entsprechend grössere Strecke nach rechts bewegt werden.
Fig. 35 und 36 zeigen die beschriebenen Teile in der Stellung, in der die Stange 360 durch den Stift 361 so weit zurückgedrückt ist, dass der Zählwerksschlitten um reichlich zwei Teilungen nach rechts bewegt wurde. Bei Weiterverdrehung der Welle 77 wird der Stift 361 die Stange 360 sofort freigeben und der Zählwerksschlitten durch die Feder 351 zurückspringen, bis der zweite Schalt zahn 239 auf die Sperrklinke 240 auftrifft.
Nach erfolgtem Abdruck des Resultates wird durch später zu beschreibende Mittel die Klinke 240 ausgerückt, so dass der Uhl- werksschlitten in seine Ruhelage zurück springt. Die Stange 360 wurde, nachdem der Stift 361 sie freigegeben hat, bereits durch die Feder 370 wieder in ihre linke Endlage zurückgezogen, und wenn nun die Welle 77 sich wieder in ihre Endlage bewegt, so trifft der Stift 361 wieder unter die Unterkante der Stange 360 und hebt diese so hoch, dass der Lenker 366 mit seiner untersten Stufe 373 wieder auf die Schraube 363 zu ruhen kommt. Alle Teile befinden sich dann wie der in ihrer Ausgangsstellung.
Selbsttätiges Zurückschalten <I>des</I> Zählwerks- schlittens <I>bei Division (allgemein).</I> Bevor auf die Mittel für das selbsttätige Zurückschalten des Zählwerksschlittens wäh rend der Multiplikation und Division ein gegangen wird, soll anhand eines Zahlen beispiels (Fig. 73) und der schematischen Darstellungen A bis J die Schlittenverschie bung bei Division dem Prinzip nach erläu tert werden. Bei A befindet sich der Zähl werksschlitten zunächst in Ruhelage, das heisst seine Zahnräder 183, 184 stehen den Zahnrädern 182 bezw. den Zwischenrädern 226 gegenüber.
Um 374,19 durch 1,23 zu dividieren, wird zuerst der Dividend 374,19 durch die Zifferntasten eingesetzt und die Operationstaste 3 (Divisionstaste) gedrückt, worauf der Dividend während des Maschi nenganges zum Abdruck gelangt. Durch das Drücken der Operationstaste 3 werden aber auch die Steuerorgane (355 bis 375) veran lasst, den Zählwerksschlitten um zwei Stellen nach rechts zu führen. Jetzt werden die Zählräder 183 und 184 in Eingriff mit ihren Antriebsorganen gebracht und der Dividend 374,19 in das Rechenwerk aufgenommen, und zwar beginnend mit der dritten Stelle von rechts (siehe A). Darauf wird der Divi sor<B>1,23</B> getastet und die Operationstaste 1 (Summentaste) betätigt.
Hierdurch wird die Maschine wieder in Gang gesetzt und der Divisor gedruckt, sowie die Steuerung des Zählwerksschlittens so beeinflusst, dass dieser seine äusserste rechte Lage einnimmt (siehe B). Da das Rechenwerk zwölfstellig ist, der Zählwerksschlitten aber um sieben Stellen nach rechts verschoben wurde, verbleiben für den Divisor fünf Stellen, denn nur die fünf ersten Stellen des Rechenwerkes stehen den Antriebsorganen gegenüber.
Es muss hier darauf hingewiesen werden, dass durch die Betätigung der Taste 1 die Maschine in Gang gesetzt wird und so lange läuft, bis die Aufgabe vollkommen ausge rechnet und gedruckt ist. Der eingesetzte Dividend wird von rechts nach links schritt weise von Dezimalstelle zu Dezimalstelle unter den Divisor gebracht und solange die sem eine kleinere Zahl, als er selbst ist, ge genübersteht, wird der Zählwerksschlitten, wie bei Rechenmaschinen mit automatischer Division allgemein bekannt ist, schrittweise weitergeschaltet, bis dem Divisor eine grö ssere Zahl gegenübersteht.
Das schrittweise Schalten des Zählwerksschlittens wird be kanntlich dabei durch die Zehnerschaltklin- ken des Rechenwerkes gesteuert, ebenfalls das erforderliche Umschalten des Rechen werkes. Solange die dem Divisor gegenüber stehende Zahl kleiner ist als der Divisor selbst, versucht die Maschine,<B>1,23</B> zu sub trahieren.
Da diese Ziffer aber nicht in der ihr gegenüberstehenden Zahl enthalten ist, veranlasst die stattgefundene Zehnerschal tung eine Umschaltung des Rechenwerkes auf Addition, und die Zahl. 1,23 wird wieder addiert, wodurch die Zehnerschaltklinken wieder zur Arbeit gelangen und eine Um schaltung auf Subtraktion und gleichzeitige Weiterschaltung des Rechenwerkes bezw. des Zählwerksschlittens um eine Stelle nach links hervorrufen. Diese an sich bekannte Arbeitsweise erfolgt bei<I>B, C</I> und<I>D.</I> Bei E steht dem Divisor die Zahl 374 gegenüber, und die Maschine beginnt zu subtrahieren, bis die dem Divisor gegenüberstehende Zahl wieder kleiner ist als der Divisor selbst.
<B>1,23</B> ist in 374 dreimal enthalten, und es verbleibt im Rechenwerk nach dieser drei maligen Subtraktion die Ziffer 5 dem Divi sor gegenüber. Der Versuch, 1,23 hiervon zu subtrahieren, zieht wieder die soeben be schriebene selbsttätige Zählwerksumstellung auf Addition und wieder zurück unter gleichzeitiger Schaltung des Zählwerksschlit- tens nach sich. Es sei noch bemerkt, dass der Antrieb des Umdrehungszählwerkes stets im Sinne der jeweiligen Stellung des Re chenwerkes erfolgt.
Das jeweils in Arbeits stellung befindliche Umdrehungszählrad 214 wird mithin beim Subtrahieren in die eine und bei Addieren in die andere Richtung verdreht, so dass es, wenn nur je eine der beiden Bewegungen ausgeführt wird, hierauf wieder seine Nullage einnimmt. Bei F, wurde das betreffende Umdrehungszählrad im ganzen um vier Zähne verdreht. Da je doch der letzte Subtraktionsgang lediglich ein Versuch war und durch einen Additions gang des Rechenwerkes korrigiert wurde. wurde auch das Umdrehungszählrad wieder um eins zurückgedreht, so dass es nun die Ziffer 3 enthält.
Durch die Weiterbewe gung des Schlittens befindet sich bei F jetzt die Zahl 51 dem Divisor gegenüber, und es erfolgt das gleiche Spiel: Subtraktionsver such, Korrigieren dieser Subtraktion durch Addition und wiederum Umschalten des Re chenwerkes auf Subtraktion unter gleichzei tigem Weiterschalten des Zählwerksschlit- tens. Das Umdrehungszählwerk enthält dann die Ziffer 30. Bei G steht dem Divisor die Zahl 519 gegenüber, in der er viermal ent halten ist, so dass die Maschine fünf Sub traktionen mit 1,23 ausführt, die letztere aber wieder durch Addition korrigiert, so dass das Umdrehungszählwerk nunmehr die Zahl 304 aufweist.
Bei dem Wiederumschal- ten auf Subtraktion erfolgt die Weiterbewe gung des Zählwerksschlittens, so dass bei H die Zahl 270 dem Divisor gegenüber steht, aus der dieser dreimal subtrahiert wird. Da der Divisor jedoch nur zweimal hierin ent halten ist, erfolgt wieder die bekannte Kor rektur, so dass das Umdrehungszählwerk nun mehr 3042 aufweist. Der in den dem Divi sor gegenüberstehenden Stellen verbleibende Rest 24 wird durch die Weiterbewegung des Zählwerksschlittens um das Zehnfache er höht (siehe J), und das Subtrahieren setzt wieder ein.
Der Divisor wird von 240 zwei mal subtrahiert, jedoch der zweite Subtrak tionsgang muss wieder korrigiert werden, so dass das Umdrehungszählwerk als Quotient jetzt 30421 enthält. Der Zählwerksschlitten ist bei J in seiner linken Endstellung ange langt, und in dieser verursacht das Umschal ten des Rechenwerkes auf Addition und wie der zurück auf Subtraktion die Ausschal tung des Rechenvorganges der Maschine.
Die Maschine ist, wie später beschrieben wird, mit einer selbsttätigen Steuerung aus gerüstet, die das Druckwerk veranlasst, so fort nach beendigtem Rechenvorgang das Resultat selbsttätig zum Abdruck zu brin gen. Das Resultat bezw. der Quotient ist im vorliegenden Falle 304,21 mit dem im Zähl werk verbliebenen Rest 1,17. Die Steuerung des Druckwerkes ist so eingerichtet, dass zu erst der Rest gedruckt wird, jedoch nicht in seiner vollen Stellenzahl, sondern mit um zwei Stellen nach rechts verschobenem Zähl werksschlitten wie bei A, so dass als Rest nur die Ziffer 1 zum Abdruck gelangt und gleich im Anschluss hieran, wobei der Zähl werksschlitten in seine linke Endstellung zurückgeht, der volle, im Umdrehungszähl werk enthaltene Quotient 304,21.
Es ist ersichtlich, dass bei dem selbsttäti gen Abdrucken des Restes durch die Ver schiebung des Zählwerksschlittens um zwei Stellen nach rechts die zwei letzten Stellen der sich ergebenden vier Stellen hinter dem Komma in Fortfall kommen, da in dieser Stellung des Zählwerksschlittens diesen bei den Stellen keine Typenträger zur Verfü gung stehen. Die beiden Stellen werden lediglich durch zwei besondere Zahnstangen 218, 219 während des Abdruckens des Re stes auf Null gestellt.
Wenn die Maschine eingerichtet wird, statt mit zwei mit drei Stellen hinter dem Komma zu rechnen, bei spielsweise bei Meter- und kg-Rechnung, deren Multiplikationen sechs Dezimalstellen ergeben, wird der Zählwerksschlitten nicht um zwei, sondern um drei Stellen nach rechts bewegt, und es sind dann auch statt zwei zusätzlichen Zahnstangen deren drei vorgesehen, um die überschüssigen Stellen des Restes, der sich bei Division ergeben sollte, auf Null zu stellen.
Hauptsteuerhebel 294 <I>für die</I> Einstellung <I>der</I> Operationen.
Es wurde im vorgehenden der Haupt steuerhebel 294 mehrfach erwähnt, der mit einem segmentförmigen Hebel 376 gelenkig verbunden ist (Fig. 46 bis 49). Letzterer ist auf der Welle 377 aufgekeilt, die zwi schen den Gestellwänden 14 und 15 der Ta statur drehbar angeordnet ist.
Auf dem an dern Ende der Welle ist ein Hebel 378 (Fig. 2) verstiftet, und zwischen diesen bei den Hebeln 376 und 378 eine durchgehende Schiene 1028 (Fig. 96) gelenkig angeordnet, die mit den Operationstasten 1 bis 6 zusam menarbeitet, und zwar derart, dass diese Schiene, die mit Stufen versehen ist, sich federnd auf die jeweils gedrückte Opera tionstaste einstellt, wie später noch näher beschrieben wird.
Durch die genannten Operationstasten wird stets die Maschine in Gang gesetzt und der Hebel 376 entriegelt, so dass er sich bezw. die mit Stufen versehene Schiene auf die jeweils gedrückte Operationstaste einstel len kann.
Das Ingangsetzen der Maschine erfolgt durch einen Hebel 478 (Fig. 1), der mit sei nen umgebogenen Seitenteilen 479 auf einer Welle 480 starr befestigt ist, die zwischen den beiden Gestellwänden 14 und 15 dreh bar gelagert ist.
Der Hebel 478 reicht in die Bahn sämtlicher Operationstasten, durch die die Maschine in Gang gesetzt werden soll, so dass diese ihn mit ihrem Ansatz 481 ver- schwenken, wobei der Hebel mit seinem aus Isolierstoff hergestellten Teil 482 den in der Maschine angeordneten Kontakt 483 für den Motor schliesst. Hierdurch wird der Motor sofort in Tätigkeit gesetzt und mit ihm auch die mit der Welle 136 fest verbundene Welle l_97 (Fig. 7).
In Fig. 46 befindet sich der Hebel 376 in seiner Ruhelage; er kann bis in die mit 379' bezeichnete Lage verschwenkt werden. Die einzelnen Teilstriche zeigen die Stellungen, die der Hebel einnehmen wird bei Betätigung der jeweiligen Operations tasten für Addition, Subtraktion, Division, Summe und Multiplikation. Der Hebel 294. der durch den Bolzen 379 mit dem Hebel 376 verbunden ist, ist, um eine breite Lage rung auf diesem Bolzen zu haben, sattelför mig umgebogen und wird gegen Herabrut- schen von diesem Bolzen durch einen federn den Ring 380 gesichert, der in einer Nute des Bolzens liegt.
Das linke, plattenartige Ende des Hebels 294 ist mit einem Schlitz 381 versehen, in den die Welle 197 und die Rolle 382 hineinragen. Die beiden untern Langlöcher dieses Teils des Hebels dienen hauptsächlich dazu, sein Gewicht zu vermin dern. Durch die Rolle 382 kann dieser breite Hebelteil auf- und niederbewegt werden, wo bei er seitlich von an der Gestellwand 82 be festigten, hier nicht gezeichneten Teilen ge führt wird, die gleichzeitig eine Längsbewe gung des Hebels um die Strecke 379, 379' zulassen.
Auf dem Hebel 294 ist ein Schie ber 383 mit seinen Langlöchern 384, 385 und 386 auf Stiften bezw. Ansatzschrauben glei tend gelagert, der eine Kurve 387 enthält, durch die er auf dem Hauptsteuerhebel 294 verschoben werden kann.. Der Hauptsteuer hebel, sowie der auf ihm befestigte Schieber sind mit Anschlägen versehen, durch die die zur Steuerung der Maschine erforderlichen Operationshebel, worauf schon mehrfach hin gewiesen wurde, betätigt werden.
In dem Schlitz 381 befindet sich ein umgebogener Lappen 388, der mit dem umgebogenen Ende eines Kupplungshebels 199 zusammenarbei tet, der auf dem Bolzen 389, der in den He- bel 390 eingenietet ist, drehbar gelagert ist. Der Hebel 390 ist mit einer Nabe lose auf der Welle<B>197</B> gelagert und trägt die Rolle <B>382,</B> durch die der Hauptsteuerhebel 294 ge hoben und gesenkt wird. Das andere, eben falls umgebogene Ende 391 des Kupplungs hebels greift in die Zahnlücken des Rades 198, sobald das zuerst erwähnte Ende durch den Lappen<B>388</B> freigegeben wird.
Zu die sem Zwecke ist um den Bolzen 389 eine Tor sionsfeder (hier nicht gezeichnet) gewickelt, die stets das Bestreben hat, das Ende 391 in Eingriff mit dem Rade 198 zu bringen. Aus F ig. 46 ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei Betätigung einer der Operations tasten 1 bis 6 die Freigabe des Kupplungs hebels durch den Lappen 388 sofort erfolgt, da der Hebel 294 dann infolge des Zuges einer hier nicht gezeichneten Feder nach links bewegt wird.
Da die Welle 197 unmit telbar mit dem motorischen Antrieb der Ma schine in Verbindung steht und sich daher nach Betätigung einer der Operationstasten sofort in Pfeilrichtung dreht, wird nach Ein- drückung des Endes 391 in das Rad 198 die Rolle 382 nach oben bewegt, wodurch auch der Hauptsteuerhebel 294 gehoben wird (Fig. 49), der sich sofort wieder senkt, so bald die Rolle ihre höchste Stellung verlässt und wieder in ihre Ausgangsstellung (Fig. 46) zurückgeht.
Auf einem Bolzen 392 der Gestellwand 82 ist ein durch die Feder 393 beeinflusster Hebel 396 drehbar gelagert (Fig. 49), der durch seine von einem orts festen Bolzen 394 getragene Feder an den Bolzen 395, der in die Seitenwand 82 genie tet ist, herangezogen wird, wenn der Hebel 294 sich ausser Ruhelage befindet. Der He bel 396. der zwischen der Seitenwand 82 und dem nach oben ragenden Teil des He bels 294 liegt, ist an seinem obern Ende 397 zweimal im Winkel gebogen, so dass dieser Teil hinter dem Hebel 294 wieder herunter reicht. Dieser nach unten reichende Teil des Hebels ist noch einmal umgebogen und bil det den Lappen 398, der als Anschlag für das eine Ende des Kupplungshebels 199 dient, wenn der Hebel 294 eine Linksbewe- gung ausgeführt hat.
Durch diesen An schlag wird das Ende 391 wieder ausgelöst, so dass die Rolle 382 dann wieder die in Fig. 46 gezeichnete Lage einnimmt. Das linke Ende des Hauptsteuerhebels 294 ist dann durch die Rolle 382 und die Welle 197 in seiner Höhenstellung gesichert, da die Rolle an der untern und die Welle an der obern Kante des Schlitzes 381 anliegen.
Der Hauptsteuerhebel 294 bleibt bis zur Beendigung der jeweils eingestellten Rechen aufgabe in seiner Linkslage, und es sind Mittel, die später beschrieben werden, vor gesehen, die ihn dann in seine Ruhestellung zurückführen. Es sei nur noch darauf hin gewiesen, dass bei diesem Zurückführen in die Ruhestellung, nachdem der linke Teil des Hebels 294 gesenkt wurde, sein umgebogener Lappen 388 gegen den umgebogenen Lappen 398 des Hebels 396 trifft und diesen so weit zurückdrückt, dass er das zugehörige Ende des Kupplungshebels 199 freigibt, das denn von dem Lappen 388 (Fig. 46) wieder ge halten wird.
Der auf dem Hauptsteuerhebel 294 ange ordnete Schieber 383 erhält seine Einstel lung durch einen auf der Ansatzschraube 399 drehbar gelagerten Hebel 400 (Fig. 46), dessen rechtes Ende den Stift 401 trägt, der in die Kurve 387 des Schiebers hineinreicht, während das obere Ende des Hebels 400 mit Rasten versehen ist, in die sich die Rolle 402 eines Hebels 404, durch die Feder 403 be einflusst, hineinlegt. Der Hebel 404 ist auf der Ansatzschraube 405 drehbar gelagert, die, wie die Ansatzschraube 399, in den He bel 294 eingeschraubt ist.
Der Hebel 400 besitzt zwei umgebogene Lappen 406 und 407, die mit den Ausschnitten einer orts festen Schiene 408 zusammenarbeiten, die mit ihren Füssen 409 und 410 auf der Grund platte der Maschine befestigt ist. Durch die Aufwärtsbewegung des Hebels 294 wird beim Auftreffen des umgebogenen Lappens 406 gegen die Schiene 408 der Schieber 383 auf dem Hebel 294 nach links bewegt, da der Stift 401 in den obern Teil der Kurve 387 tritt, während beim Auftreffen des um- gebogenen Lappens 407 gegen die Schiene 408 der bewegliche Schieber 383 auf dem Hebel 294 nach rechts bewegt wird, da dann der Stift 401 in den untern Teil der Kurve gleitet.
Die in Fig. 46 gezeichnete Mittellage erhält der Hebel 400 durch das gleichzeitige Auftreffen seiner beiden um gebogenen Lappen 406 und 407 auf der Schiene 408. Die jeweilige Lage des Hebels 400 wird durch seine Rasten gesichert, in die sich die Rolle 402 federnd einlegt.
Auf dem Hauptsteuerhebel 294 ist ein Führungskamm 411 aufgenietet, dessen Zahnlücken mit dem umgebogenen Lappen 412 der Schiene 408 zusammenarbeiten. Die Zähne 47.3 sind oben dachförmig, und die untere Kante des umgebogenen Lappens 412 ist ebenfalls dachförmig gehalten, um leich ter in die Zahnlücken eingreifen zu können. Durch den Lappen 412 und die Zahnlücken des Kammes 411 erhält der Hauptsteuer hebel 294 bei seiner Aufwärtsbewegung die genaue Einstellung.
Zurückschalten <I>des</I> Zählwerlcsschlittens <I>bei Division.</I>
Tim die selbsttätige Linksschaltung des Zählwerksschlittens bei Division zu bewerk stelligen, ist auf der in den Seitenwänden 170 und 171 gelagerten Welle 232 (Fig. 39, 40) ein Steuerkörper 414 angeordnet, der mit seinen seitlichen Armen 415 und 416 lose auf ihr gelagert ist. Zwischen dem Arm 416 und der auf der Welle 232 verstifteten Kur venscheibe 255 ist eine Druckfeder 417 an geordnet, die stets das Bestreben hat, den Steuerkörper 414 nach links zu bewegen. Diese Linksbewegung wird durch den um gebogenen Lappen 41.8 des Steuerkörpers be grenzt, indem dieser gegen die Seitenwand 171 auftrifft.
Der kurze Arm 415 des Steuer körpers besitzt einen umgebogenen Lappen 419, der mit dem obern Ende 299 einer Zeh nerschaltklinke zusammenarbeitet, während der nach unten ragende längere Arm 416 mit seinem umgebogenen Lappen 420 einen Winkelhebel 421 (Fig. 37, 38) beeinflusst, der auf dem festen Bolzen<B>281</B> der Seiten- wand 171 drehbar gelagert ist. Das linke Ende 422 des Winkelhebels arbeitet mit einem auf der Hohlwelle 175 verstifteten Zahn 423 (Fig. 17) zusammen, und es ist auf dem ortsfesten Stift 424 eine Feder 425 befestigt, durch die der Winkelhebel stets an den Lappen 420 des Schaltkörpers gezo gen wird.
An den Hebelarm 421 ist durch die Ansatzschraube 426 ein. mit den Ansät zen 427, 428 und 429 versehener Teil schwin gend gelagert, der einen nach oben ragenden Arm 430 besitzt. An demselben Stift 431 des Winkelhebels 421, 422, an dem die Fe der 425 aasgelenkt ist, ist eine weitere Feder 432 befestigt, deren anderes Ende an dem Arm 430 aasgelenkt ist und diesen dadurch stets im entgegengesetzten Sinne des Uhr zeigers zu verschwenken sucht.
In der in Fig. 37 gezeigten Stellung wird die Ver- schwenkung durch den Ansatz 427 aufge halten, der gegen den obern Arm 433 einer Kastenscheibe 434 trifft, die auf der in der Seitenwand 177. befestigten Ansatzschraube 435 drehbar gelagert ist. Die Kastenscheibe kann zwei verschiedene Stellungen einneh men, und auf einem ortsfesten Bolzen 438 ist ein durch die Feder 439 beeinflusster He bel 437 schwingend gelagert, der die Rolle 436 trägt und die Kastenscheibe mit dieser Rolle in ihrer jeweiligen Lage sperrt.
Der Steuerkörper 414 würde in der in Fig. 39 gezeichneten Lage durch seinen Lap pen 419 mit der sechsten Zehnerschaltklinke von rechts zusammenarbeiten. Es ist jedoch ein Lappen 440 vorgesehen, durch den er um einen Schritt nach rechts entgegen der Wir kung der Feder 417 durch den Zählwerks schlitten gehalten wird, wenn dieser sich in seiner äussersten rechten Lage befindet (siehe B des Zahlenbeispiels in Fig. 73), so dass der Lappen 419 dann mit der fünften Zeh nerschaltklinke von rechts zusammenarbeitet.
Bei der Lösung der in Fig. 73 gezeigten Rechenaufgabe arbeiten die beschriebenen Teile wie folgt: Es wird der Dividend 374,19 auf den Zifferntasten angeschlagen und die Divisionstaste 3 niedergediückt, wodurch die Maschine in Gang gesetzt wird. Durch den Hauptsteuerhebel 294 wird der Winkelhebel 364 so verschwenkt, dass der Lenker 366 die in Fig. 35 dargestellte Lage einnimmt, wo durch der Zählwerksschlitten um zwei Stel len nach rechts befördert wird.
Gleichzeitig wurde durch das Auftreffen des Haupt steuerhebels 294 auf den umgebogenen Lap pen 292 die Operationsklinke 286 (Fig. 26, 37) verschwenkt, wodurch das Rechenwerk auf Addition eingestellt ist, so dass der Di vidend additiv im Zählwerk aufgenommen wird, und zwar beginnend mit der dritten Stelle von rechts (siehe A). Die R.asten- scheibe 434 wurde vermittelst des in ihm fest eingenieteten Stiftes 441 durch den Hauptsteuerhebel 294 ebenfalls verschwenkt, so dass die Rolle 436 die Scheibe dann in der andern Rast sichert.
Der nach oben ragende Arm 433 hat dabei den Ansatz 427 freige geben, und die Feder 432 zieht den Hebel arm 430 nun soweit heran, bis dieser gegen den Stift 442 trifft, der in den Umschalt arm<B>273</B> (Fig. 26 und 28) eingenietet ist. Hierauf werden der Hauptsteuerhebel 294, sowie der Einstellschlitten 18 bis 21 durch noch zu beschreibende Mittel wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht, wodurch der Gang der Maschine ebenfalls ausgeschaltet wird. Nun wird der Divisor auf der Tastatur angeschlagen und die Operationstaste 1 nie dergedrückt, die die Maschine wieder in Gang setzt. Die Schienen 50 bezw. die Zahn stangen 218, 219 stellen sich den jeweiligen Ziffern des eingesetzten Divisors entspre chend ein.
Der Hauptsteuerhebel 294 betä tigt den Winkelhebel 364, so dass der Lenker 366 die in Fig. 33 gezeichnete Lage ein nimmt. wodurch der Zählwerksschlitten in seine äusserste rechte Lage gelangt ist (siehe B). Ausserdem wurde durch das Auf treffen des Hauptsteuerhebels 294 gegen den Lappen 293 die Operationsklinke 287 verschwenkt (Fig. 28, 37), so dass das Re chenwerk auf Subtraktion umgeschaltet wurde. Jetzt bleibt die Rechenvorrichtung so lange in Tätigkeit, bis der Zählwerks schlitten durch schrittweises Linksschalten seine Ausgangsstellung wieder erreicht hat.
Das Linkssehalten des Zählwerksschlittens erfolgt so lange, als dem Divisor eine klei nere Zahl, als er selbst darstellt, gegenüber steht.
Durch die rechte Endlage des Zählwerks- schlittens wurde der Steuerkörper 414 (Fig. 39) verschoben, so dass er mit der fünften Zehnerschaltklinke, von rechts ge sehen, in Arbeitsgemeinschaft steht.
Wird nun versucht, den Divisor 1,23 von einer kleineren Zahl zu subtrahieren, so kommen bekanntlich alle Zehnerschaltklinken, soweit das Zählwerk nach links reicht, zur Betäti gung und die letzte Klinke, in diesem Falle die fünfte von rechts, verschwenkt dabei mit ihrem rechten obern Ende 299 durch Auf treffen desselben auf dem Lappen 419 den Steuerkörper 414 (Fig. 37), dessen unterer Lappen 420 den Hebel 421 im Sinne des Uhrzeigers verdreht, so dass der kurze He belarm mit seinem Ende 422 in die Bahn des Zahnes 423 gelangt und von diesem mit genommen wird bis in die mit 422' bezeich nete Lage, wo der Zahn von dem Arm wie der abrutscht.
Bei der Einstellung des Re chenwerkes auf Subtraktion ist der Stift 442 (Fig. 28, 37) in die mit 442' angedeutete Stellung gelangt, wodurch der Hebelarm 430 durch die Feder 432 soweit verdreht wurde, dass der untere Ansatz 429 in die Bahn des umgebogenen Lappens 290 kam.
Durch das Verschwenken des Winkelhebels 421 und 422 unter Vermittlung des Zahnes 423 wird mithin durch Auftreffen des Ansatzes 429 auf den Lappen 290 die Operationsklinke 286 verschwenkt und das Rechenwerk auf Addition umgestellt. Der Divisor 1,23 wird mithin wieder addiert, wobei die eben be tätigten Zehnerschaltklinken wieder zur Wirkung gelangen, und der Stift 442 den Arm 430 soweit zurückdrückt, dass der un tere Ansatz 428 oberhalb des umgebogenen Lappens 443 zu stehen kommt.
Durch die fünfte Zehnerschaltklinke von rechts wurde der Steuerkörper 414 wieder verschwenkt und durch diesen der Winkelhebel 421, 422 wieder in die Bahn des Zahnes 423 gebracht, so dass bei dem Verschwenken durch diesen Zahn der Ansatz 428 den Lappen 443 nie derdrückt, der auf den Lappen 291 auftrifft und die Operationsklinke 287 verschwenkt, die das Rechenwerk wieder auf Subtraktion einstellt. Der umgebogene Lappen 443 wird von einem Hebel 444 getragen, der auf einem ortsfesten Bolzen 445 in der Maschine dreh bar angeordnet ist und dessen nach oben ragender Arm 446 mit dem Arm 447 der Sperrklinke 240 des Zählwerksschlittens zu sammenarbeitet.
Die Klinke 240 ist durch ihre beiden mit dem Steg 448 verbundenen Wangen 449 und 450, die den Bolzen 451 aufnehmen, um diesen Bolzen drehbar zwi schen den Armen 452 und 453 der Seiten wand 171 angeordnet, und die Feder 351 hat stets das Bestreben, das Ende der Klinke 240 in Eingriff mit den Schaltzähnen 239 zu halten (Fig. 25, 38).
Beim Umschalten von Addition auf Sub traktion und umgekehrt werden die Zähl räder 183 und 184 durch die Kurvenscheiben 179 und 180 ausser Eingriff mit ihren An triebsrädern 226 gebracht (Fig. 24, 25), und der Sperrarm 348, 349, der mit dem Hebel 256 verbunden ist, bewegt sich in eine der Zahnlücken der Sperrverzahnung 238, sobald das Rechenwerk durch die Kurvenscheiben bezw. die Rollen 261, 262 in Eingriff mit den Rädern 226 gebracht wird.
Das Rechnen und die Zehnerschaltungen können selbst verständlich nur, mit eingerücktem Rechen werk stattfinden, d. h. in der Zeit, in der die Rollen 261 und 262 sich in den kleinsten Radien der Kurven befinden, bezw. in der Zeit, in der der Teil 349 sich in Eingriff mit der Verzahnung 238 befindet.
Die Zahn lücken der Verzahnung 238 sind so breit ge halten, dass nach Ausrücken der Sperrklinke 240, durch die der Zählwerksschlitten bisher gehalten wurde, dieser durch die Feder 351 um den Bruchteil einer Teilung weiterbewegt wird, so dass, wenn der Ansatz 428 (Fig. 37, 38) den Lappen 443 wieder freigibt, die Klinke' 240 in die Zahnlücke des nächsten Zahnes greift und der Zählwerksschlitten, sobald er durch den Teil 349 ganz freige geben wird, vorspringt, so dass dann der nächste Zahn auf der Sperrklinke 240 auf trifft.
Dadurch, dass der Ansatz 428 bezw. der umgebogene Lappen 443 durch den Bar unterliegenden Lappen 291 die Operations klinke 287 verschwenkte, ist das Rechen werk wieder auf Subtraktion umgeschaltet worden, und der Divisor 1,23 wird jetzt wie der subtrahiert, wobei ihm, wie aus C er sichtlich, nur die Ziffer 3 gegenübersteht.
Dieses Maschinenspiel wiederholt sich bei D und E, wobei der Zählwerksschlitten jedes mal um eine Stelle nach links geschaltet wird. Bei E ist der Divisor dreimal in der ihm gegenüberstehenden Zahl 374 enthalten, und erst beim vierten Male setzt das Um schalten mit Korrigieren, sowie das Weiter schalten des Zählwerksschlittens ein, so dass bei F dem Divisor die Zahl 51 gegenüber steht. Die Maschine arbeitet dem Prinzip nach so weiter, wie anhand des Zahlenbei spiels bereits erläutert wurde.
In welcher Weise das Druckwerk haupt sächlich beim Abdrucken des Restes und des Quotienten arbeitet, wird später beschrieben. Es soll lediglich hier noch auf die verschieb bare Anordnung des Steuerkörpers 414 und den Zweck seiner Verschiebung hingewiesen werden (Fig. 37 bis 40).
Die Kapazität des Rechenwerkes der dargestellten Maschine ist fünf Stellen für den Divisor, zehn Stellen für den Dividen den und acht Stellen für den Quotienten. Wird nun mit einem fünfstelligen Divisor gearbeitet und diesem stehen fünf Stellen des Dividenden gegenüber, die an sich aber eine Zahl darstellen, die kleiner ist als der Divisor selbst, so wird beim Rechnen der Zählwerksschlitten sofort um eine Stelle weiter nach links geschaltet. In einem sol chen Falle ist es notwendig, dass der Steuer körper 414 folgt, damit er mit seinem Lap pen 419 die sechste, statt die fünfte Zehner schaltklinke erreicht.
Die sechste Zehner schaltklinke arbeitet dann mit der ersten linken Stelle des Rechenwerkes zusammen, während anderseits eine Falschrechnung ent stehen würde, wenn das Abfühlen von der fünften Zehnerschaltklinke stattfinden und die erste linke Stelle des Rechenwerkes da bei ausser Spiel gelassen würde.
Zurückschalten <I>des</I> Zählwerksschlittens <I>bei</I> Multiplikation.
Das selbsttätige Zurückschalten des Zähl werksschlittens aus seiner rechten Lage ist beim Multiplizieren insofern wesentlich ein facher als beim Dividieren, weil dabei das Umschalten des Rechenwerkes von Addition auf Subtraktion und umgekehrt wegfällt. Auf der Welle 350, die in den beiden Schen keln 332 und 333 der zwischen den Seiten wänden 170 und 171 befestigten Traverse 331 drehbar gelagert ist (Fig. 30 und 32), ist der Schaltzahn 454 verstiftet, der durch einen Ausschnitt der Traverse 331 reicht und durch die Feder 351 (Fig. 25, 43) unter Ver mittlung verschiedener Übertragungsglieder das Bestreben hat, sich auf die Zählräder 214 des Umdrehungszählwerkes einzustellen.
In der in Fig. 30 gezeigten Lage wird der Schaltzahn hier durch die Sperrplatte 455 daran gehindert. Diese ist beweglich mit ihren Schlitzen auf den Ansatzschrauben 456 und 457 gelagert und wird von der Feder 458 nach links gezogen, wodurch der Ansatz 459 des Schiebers unterhalb des Schaltzah nes 454 gelangt und diesen aus dem Bereich der Zählräder 214 hält, so dass der Zähl werksschlitten ungehindert bewegt werden kann.
Die Zählräder 214 besitzen je einen Null stellnocken 214' (Fig. 44, 45). Diese zahn- förmigen Nocken sind die Verbreiterung eines der Zähne der Ränder 214 und befin den sich auf der Nabe 214" eines jeden Rades. Der Nocken ist so breit, dass der Schaltzahn 454 sich leicht zwischen zwei Räder auf die jeweilige Nabe 214" legen kann. Dies geschieht bei denjenigen Rädern, die eine Zahl enthalten, da ihr Nocken 214' sonst die in Fig. 45 dargestellte Lage ein nehmen würde.
Bekanntlich dienen die Rä der 214 bei Multiplikation dazu, das Addie ren des Multiplikanden in den einzelnen Dezimalstellen des Multiplikators zu steuern, damit dieser in diesen Dezimalstellen so häufig addiert wird, wie es der jeweiligen in der betreffenden Dezimalstelle des Um drehungszählwerkes enthaltenen Ziffer ent spricht. Diese Additionen beginnen mit der ersten Stelle von links der im Umdrehungs zählwerk enthaltenen Zahl.
Dadurch, dass der Schaltzahn 454 sich auf die Nabe 214" des betreffenden Rades legen kann, wird durch die Welle 350 durch noch zu beschreibende Mittel der gupplungzahn <B>1.95</B> (Fig. 17 und 20) eingerückt und die Hohlwelle 175 bezw. die Zahnräder 182, die für den Multiplika tor in Frage kommen, angetrieben.
Das dann mit dem Kitzel 330 (Fig. 27) in Eingriff stehende Zählrad 214, auf dessen Nabe der Schaltzahn 454 aufliegt, wird dann schritt- weise in Pfeilrichtung zurückgedreht, bis sein Zahn 214' gegen den Schaltzahn 454 trifft und diesen in die in Fig. 45 gezeigte Lage zurückdrückt. Durch das dadurch her vorgerufene Verdrehen der Welle 350 wird der Kupplungszahn 195 wieder ausgeschal tet und das Rechenwerk kommt zum Still stand.
Die Welle 350 bewirkt aber gleich zeitig ein Verschwenken der Sperrklinke 240 (Fig. 38), so dass der Zählwerksschlitten nunmehr durch die Feder 351 nach links gezogen wird, bis der Schaltzahn 454 sich in die nächste Lücke zwischen zwei Rädern 214 hineinlegt. Sollten sich das nächste oder mehrere der folgenden Zählräder 214 auf Null befinden, so kann der Schaltzahn 454 natürlicherweise nicht versehwenkt werden, und der Zählwerksschlitten gleitet so lange nach links, bis sich eine Öffnung für den Schaltzahn 454 vorfindet.
Dann beginnt das selbe Maschinenspiel, der Kupplungszahn 195 wird eingerückt und das Rechnen be ginnt, bis der Schaltzahn 454 durch den je weiligen Schaltnocken 214' wieder zurück gedrückt wird.
Schaltschloss <I>für den</I> Zählwerksschlitten. Auf dem linken Ende der Welle 350 ist ein Hebelarm 460 verstiftet (Fig. 30, 31), dessen Bolzen 461 mit dem Hebel 462 (Fig. 41 bis 43) zusammenarbeitet, der auf dem ortsfesten Bolzen 463 der Seitenwand 171 drehbar gelagert ist. Das untere Ende dieses Hebels umfasst mit seiner Gabel den Stift 464 eines auf dem Hebel 465 ange ordneten Schiebers 466, der bei Betätigung der ylultiplikationstaste bezw. des Haupt steuerhebels 294 an seinem Anschlag 467 hochgehoben wird.
Der Schieber 466 ist mit seinen Langlöchern auf den Ansatzschrau ben 468 und 469, die in den Hebel 465 ein geschraubt sind, geführt und wird in seiner jeweiligen Lage durch einen Klinkenhebel 470 gehalten, der ebenfalls auf der Ansatz schraube 469 drehbar gelagert ist und durch eine Feder 471 an den in den Schieber genie teten Stift 472 mit seiner Sperrnase heran gezogen wird. Durch das Verstellen des Schiebers 466 nach oben wird der Hebel 462 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht, und sein konzentrischer Arm 473 gibt dann den Bolzen 461 frei (Fig. 42). Der Schieber 466 trägt einen Anschlag 474, der mit dem umgebogenen Lappen 475 der Klinke 240, 448, 449, 450 (Fig. 37) zusam menarbeitet.
In der obern Stellung des Schie bers 466 tritt der Anschlag 474 in die Bahn des Lappens 475, wobei dieser durch die obere schräge Fläche des Anschlages 474 die Klinke 240, 448, 449, 450 verschwenkt, so dass sie die Verzahnung 239 frei gibt. Der Schieber 466 verschwenkt durch seinen Stift 464 den Hebel 462, der dadurch den mit der Welle 350 verbundenen Bolzen 461 frei gibt, und da nun der umgebogene Lappen 475 durch den Zug der Feder 351 gegen den Anschlag 474 des Schiebers .466 drückt, ver sucht er dadurch, den Hebel 465 zu ver- schwenken. Diese Verschwenkung tritt je doch nicht ein,
da der Schaltzahn 454 auf Welle 350 durch den Ansatz 459 der Sperr platte 455 (Fig. 30) gesperrt ist, so dass die obere Kante 476 des Schiebers 466 den Bol zen 461 bezw. die Welle 350 nicht ver- schwenken kann.
Das Zurückführen des Zählwerksschlit- tens soll hier anhand eines Zahlenbeispiels nochmals kurz erläutert werden, und zwar soll 1,23 multipliziert werden mit 403,05. Die Zahl 1,23 wird auf den Zifferntasten angeschlagen und die Multiplikationstaste, d. h. die Operationstaste 2 gedrückt, wo durch die Zahl bei dem einsetzenden Maschi nenspiel zum Abdruck kommt und im Um drehungszählwerk aufgenommen wird. Dann wird der Multiplikator 403,05 auf den Zif ferntasten angeschlagen und die Operations taste 1 gedrückt, worauf bei dem einsetzen den Gang der Maschine diese Zahl eben falls abgedruckt wird, während der Zähl werksschlitten in seine rechte äusserste Lage kommt.
Die Antriebsschienen 50 bezw. die Zahnstangen<B>218,</B> 219 bleiben zur Steuerung der Kupplung der jeweiligen Antriebsräder 182 für den Rechengang der Maschine ste hen, der durch den Schaltzahn 454 ausgelöst wird, wenn dieser sich auf die Nabe eines der Räder 214 legen kann.
Bei dem Ver schieben des Zählwerksschlittens in seine Rechtslage wurde der Schaltzahn 454 von dem Ansatz 459 freigegeben und versucht jetzt, durch den Zug der Schlittenfeder <B>351</B> sich in Richtung auf die Nabe zu verschwen- ken. Da der Multiplikant jedoch nur drei stellig, das Umdrehungszählwerk aber acht stellig ist, befinden sich die ersten fünf Räder 214 von links in Nullstellung, so dass der Schaltzahn 454 nicht einfallen kann.
Durch seine Lage aber, die er einnimmt und die in Fig.45 dargestellt ist, ist unter Vermitt lung der bereits beschriebenen Übertragungs teile der Schaltzahn 240 ebenfalls ausgerückt worden, so dass der Schlitten jetzt dem Zuge der Feder 351 folgt, bis die erste Lücke dem Schaltzahn 454 gegenüber steht, in die die ser sofort hineinspringt, und sich auf die Nabe des betreffenden Rades 214 legt. Hier durch wird sofort der Kupplungszahn 195 eingerückt und das Addieren beginnt.
Da das betreffende Zählrad 214, in diesem Falle das dritte von rechts, jedoch nur die Ziffer 1 enthält, drückt sein Nullnocken den Schalt zahn 454 sofort wieder zurück, wodurch der Kupplungszahn 195 wieder gelöst und der Zählwerksschlitten freigegeben wird, so dass er nunmehr um eine Stelle nach links springt, in die der Schaltzahn 454 sich hin- einlegt. Hier wiederholt sich das Schaltspiel in gleicher Weise, nur dass das betreffende Zählrad um zwei Zähne zurückgebracht wird, bevor es den Schaltzahn 454 betätigt und dieser nach Weiterschalten des Schlit tens sich auf die Nabe des ersten Zählrades von rechts legt.
Dieses Zählrad enthält die Ziffer 3, der Multiplikator wird mithin drei mal addiert, bevor der Schaltzahn 454 durch den Nullnocken wieder hinausgeschwenkt wird. Da sich der Zählwerksschlitten dann aber bereits in seiner linken Endlage befin det, wird diese Bewegung des Schaltzahnes bezw. der Welle 350 benutzt, unter Vermitt lung noch zu beschreibender Teile den Re chengang der Maschine auszuschalten, wor auf, bevor die Maschine zum Stillstand kommt, das Produkt 495,7515 in ebenfalls noch zu beschreibender Weise zum Abdruck gelangt, wobei die dritte und vierte Stelle hinter dem Komma. in diesem Falle 15, in Fortfall kommen. Der Schaltzahn 454 und die Klinke 240 stellen das eigentliche Sehalt schloss des Zählwerksschlittens dar.
<I>Einstellung durch den</I> Hauptsteuerhebel 294. Der Hauptsteuerhebel 294 ist der eigent liche Haupthebel für die Einstellung der Operation der verschiedenen Mechanismen gruppen der Maschine, weil er mit seinen eigenen Anschlägen und Vorsprüngen, so wie den Anschlägen und Vorsprüngen des auf ihm angeordneten Schiebers 383 die ver schiedenen Hebel einstellt, die zur Auslösung bestimmter Operationen vorgesehen sind.
Wie aus Fig. 46, 48 ersichtlich, kann der Hauptsteuerhebel 294 durch Betätigung der Operationstasten sich in Längsrichtung in fünf verschiedene Stellungen bewegen, durch die seine Anschläge und die Anschläge seines Schiebers 383 mit den Operationshebeln der verschiedenen Mechanismengruppen der Ma schine in Arbeitsgemeinschaft gelangen.
Angenommen, die Operationstaste 5 für Addition wurde niedergedrückt und hier durch die Maschine in Gang gesetzt, so be wegt sich der Hauptsteuerhebel 294 in die erste Stellung nach links, und sein Anschlag 484 gelangt dabei unter den umgebogenen Lappen 292 der Operationsklinke 286 und der Anschlag 485 unter den umgebogenen Lappen 486 des Hebels 465 (Fig. 41, 43), sowie das äussere linke Ende 487 unter den umgebogenen Lappen 489 des Hebels 490, der auf einer in den Seitenwänden 170 und 171 drehbar gelagerten Welle 491 (Fig. 1) verstiftet ist.
Der Lappen 407 des Hebels 400 kommt unter den festen Anschlag 492 der Schiene 408 zu stehen, so dass, wenn nun durch die Rolle 382 der Hauptsteuerhebel 294 gehoben wird, der Hebel 400 verschwenkt und der Stift 401 in die untere Bahn der Kurve 387 gedrückt wird, was den Schieber 383 auf dem Hebel 294 nach rechts bewegt.
Durch das Auftreffen des Anschlages 484 auf dem Lappen 292 wird dabei das Rechen werk auf Addition eingeschaltet, und durch Verschwenken des Lappens 489 in die mit 489' bezeichnete Lage wird das Druckwerk eingeschaltet, während durch das Verschwen- ken des Hebels 465 in die punktierte Lage die Steuerung für das Rechenwerk vorein- geschaltet wird.
Auf dem rechten Ende der \Felle 491 ist ein Hebel 493 (Fig. 2, 9, 10) verstiftet, des sen Rolle 494 bei dem Verschwenken der Welle durch den Hebel 490 in die nächste Rast 495 eines Hebels gelangt, der auf der zwischen den Seitenwänden 170 und 171 drehbar angeordneten Welle 498 verstiftet ist. In dem obern Arm des Hebels ist eine Feder 499 angelenkt, deren anderes Ende von dem ortsfesten Stift<B>500</B> getragen wird, so dass der Hebel 496 mit seinen Rasten stets gegen die Rolle 494 drückt.
Der Rastenhebel 496 ist lose auf der Welle 498 gelagert, so dass diese durch sein Verschwenken nicht beeinflusst wird. Das andere ankerförmige Ende des Hebels 493 trägt die umgebogenen schrägen Auflaufflächen<B>501</B> und 502, durch die der Kupplungszahn 156 ausgerückt wird.
Durch das Verschwenken der Welle 441 wird der Kupplungszahn 156 von der Auf lauffläche<B>501</B> freigegeben, so dass er durch die Feder 157 in Eingriff mit einem der Ausschnitte der Kapsel 151 gebracht wird und nunmehr an der Bewegung des Zahn rades 148, das unter Vermittlung des Zwi schenrades 147 von dem Rad 146 (Fig. 8) angetrieben wird, teilnimmt. Hierdurch wird, wie bereits beschrieben, die Welle 77 betä tigt, so dass sie um etwa 90 Grad hin- und herbewegt wird.
Der Hebel 465 ist mit seiner Nabe auf einem festen Bolzen 503 der Sei tenwand 171 drehbar gelagert (Fig. 48), und sein oberes gabelförmiges Ende 504 (Fig. 41, 42) umfasst einen Stift 505, der in den He bel 506 eingenietet ist. Dieser Hebel ist auf der Welle 498 verstiftet, so dass durch das Verschwenken des Hebels 465 durch den Anschlag 485 der Hebel 506 im entgegen gesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht wird. Mit der Welle 498 ist ein Hebel 507 (Fig. 9) ebenfalls starr -verbunden, der einen Stift 508 trägt, der von der Gabel eines Lenkers 509 umfasst wird.
Das andere Ende dieses Lenkers ist durch den Stift 510 mit einem ankerförmigen Hebel 511 verbun den, der auf dem ortsfesten Bolzen 512 der Gestellwand 81 drehbar gelagert ist. Der Lenker 509 trägt eine umgebogene schräge Auflauffläche 513, die mit dem Kupplungs- zahn 195 zusammenarbeitet und diesen in der in Fig. 9 gezeichneten Lage ausgekup pelt hält.
Der auf der obern Ansatzschraube 469 des Hebels 465 gelagerte Klinkenhebel 470 (Fig. 42) besitzt einen waagrechten Arm, der die Rasten 514 und 515 enthält, die mit dem ortsfesten Lagerbolzen 463 des Hebels 462 zusammenarbeiten, so dass der Hebel 465 in seiner jeweiligen Lage durch die Rasten gesperrt wird, wenn nicht, wie Fig. 42 zeigt, diese Sperrung durch den Schieber 466 gelöst wird. Durch diese Sper rung wird natürlich auch der Hebel 507 (Fig. 9) in seiner jeweiligen Lage gesichert, da er kraftschlüssig mit dem Hebel 465 ver bunden ist.
Durch das Versehwenken der Welle 498 wurde unter Vermittlung des Hebels 507 der Lenker 509 etwas gesenkt, jedoch nicht soviel, dass seine schräge Auf lauffläche 513 den Kupplungszahn 195 frei gibt.
*Die auf der Welle 149 verstiftete Scheibe 152, die den Kupplungszahn 156 mit ihren Bolzen 153 und 154 trägt, ist kurvenförmig und wird von den umgebogenen Lappen 516 und 517 des Hebels 511 umfasst, hierdurch wird der Hebel 511 in seiner in Fig. 9 dar gestellten Ruhelage gehalten;
bei der Um drehung der Welle 149 bezw. des eingekup pelten Zahnes 156 in Pfeilrichtung hingegen wird der Hebel 51l an seinem ankerförmi- gen Teil gehoben, wodurch der Stift 510 durch das andere Ende des Hebels soweit gesenkt wird, dass die schräge Auflauffläche 513 jetzt den Kupplungszahn 195 frei gibt. Hierdurch tritt der Antrieb des Rechen werkes in Tätigkeit.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, stehen die. Zahnräder 146, 147 und 148 ständig mitein ander in Eingriff und drehen sich gemein sam mit der Hauptwelle 136. Für die durch die Operationstaste 5 erfolgte Einstellung des Hebels. 294 auf Addition ist erforderlich, dass sowohl die Welle 149, als auch die Hohlwelle 175 je nur eine Umdrehung aus führen. Dies wird durch die besondere Form der Scheibe 152 und durch die drei Kupp- lungsausschnitte 158 der Kapsel 151 er reicht.
Die Scheibe 152 ist so geformt, dass nach Einkuppeln des Zahnes 156 während des ersten Drittels der Umdrehung der Welle 149 der ankerförmige Teil des Hebels 511 gehoben wird und der Kupplungszahn <B>195</B> einrückt. Da das Rad 146 dreimal schneller gedreht wird, als das Zahnrad 148, hebt die Scheibe 152 den ankerförmigen Teil des He bels 511 bereits kurz vor Vollendung des zweiten Drittels der Umdrehung der Welle 149,
so dass die schräge Auflauffläche 513 wieder in die Bahn des Kuppungszahnes 195 gelangt und dessen Entkupplung stattfindet. Während des letzten Drittels der Umdrehung der Welle 149 hält die Scheibe 152 den He bel 511 wieder in seiner in Fig. 9 gezeich neten Lage.
Die Entkupplung des Zahnes 156 findet kurz vor Ende des eingestellten Arbeitsgan ges statt, und zwar dadurch, dass beim Zu rückführen des Hauptsteuerhebels 294 in seine in Fig. 46 gezeigte Ausgangsstellung ein in ihn hineingenieteter Stift<B>518</B> gegen den untern Schenkel eines Winkelhebels 519 trifft, der durch die Nabe 520 fest mit deai Hebel 490 verbunden und mit diesem auf der Welle 491 verstiftet ist.
Durch Auftref fen des Stiftes auf diesen Winkelhebel wird der Hebel 490 bezw. die Welle 491 wieder in die in Fig. 46 gezeichnete Lage zurück gebracht, wodurch der ankerförmige Teil des Hebels 493 gesenkt wird, so dass die schräge Auflauffläche 501 in die Bahn des Kupp lungszahnes 156 gelangt und diesen aus schaltet. Das andere Ende des Hebels 493 wird dann wieder mit seiner Rolle 494 in der obersten Rast des Hebels 496 federnd gesperrt. Bei seinem Zurückführen in Ruhe lage traf der Hebel 493 gegen den umgebo genen Lappen 521 (Fig. 9), wodurch auch der Hebel 507 wieder gehoben wurde, so dass der Kupplungszahn 195 jetzt durch die volle Stärke der schrägen Auflauffläche 513 aus gerückt wird.
Durch den Hebel 507, der auf der Welle 498 verstiftet ist, wurde unter Vermittlung des ebenfalls auf ihr verstifte- ten Hebels 506 bezw. dessen Stift 505 (Fig. 41, 42) der Winkelhebel 465 gleich zeitig in seine in Fig. 41 dargestellte Ruhe lage gebracht. Der Hauptsteuerhebel 294 wird durch einen besonderen, hier noch zu beschreibenden Mechanismus in seine End- stellung zurückgeführt, wobei die Einstell vorrichtung für die Zahlen durch eine eben falls noch zu beschreibende Einrichtung ge löscht wird.
Ferner wird kurz bevor der Hauptsteuerhebel 294 seine Ausgangsstel lung erreicht, die betätigte Operationstaste gelöscht, wodurch der Kontakt 483 wieder geöffnet wird, und die Maschine zum Still stand kommt.
Der Arbeitsgang der Maschine ist bei Subtraktion der gleiche wie soeben beschrie ben, nur dass durch das Niederdrücken der Operationstaste 6 der Hauptsteuerhebel 294 sich um eine Stelle weiter bewegt. als vor her, so dass der Anschlag 522 unterhalb des umgebogenen Lappens 293 der Operations klinke<B>287</B> zu stehen kommt und bei der Aufwärtsbewegung des Hebels 294 das Re- chenwerk auf Subtraktion statt auf Addi tion eingeschaltet wird. Additionen und Subtraktionen lassen sich mit der Maschine beliebig oft ausführen.
Um ein besonders sicheres Arbeiten mit der Maschine zu ge währleisten, stehen, wie später noch näher erläutert werden wird, die Operationstasten unter dem Einfluss von Sperrorganen, der art, dass nach dem Addieren und Subtrahie ren nur die Summen- oder Zwischensummen taste, in diesem Falle die Tasten 1 oder 4, gedrückt werden können und die Betätigung der übrigen Operationstasten gesperrt ist. Summenziehen.
Nach erfolgten Additionen und Subtrak tionen werden die Summen aus den Zähl rädern 183 und 184 durch Betätigung der Operationstaste 1 bezw. 4 unter Vermitt lung der Zahnstangen 218 herausgezogen. Beim Multiplizieren veranlassen diese bei den Operationstasten, dass der durch die Ope rationstaste 2 voreingestellte Rechengang der Maschine ausgeführt und nach Beendi gung desselben die Summe selbsttätig ge druckt wird.
Beim Dividieren bildet sich der Quotient in dem Umdrehungszählwerk 214R', und die Operationstasten 1 und 4 ver anlassen auch, dass die durch Taste 3 vor eingestellte Division ausgeführt wird, wor auf das erhaltene Resultat auch selbsttätig unter Vermittlung der Zahnstangen 218 wie der zum Abdruck gelangt, wobei ein sich bei der Division ergebender Rest aus dem Rechenwerk 183R', 184R' gezogen und der Quotient aus den Zählrädern 214 entnom men wird.
Das Summenziehen an sich ge schieht hier in der gleichen Weise wie bei den bekannten Addier- und Buchungs maschinen mit Zahnstangen oder Sektoren antrieb, indem die Zählräder während des Vorwärtshubes dieser Antriebsorgane in Ein griff mit denselben gebracht und von diesen auf Null gestellt werden, wo sie mit. ihren Zehnerschaltnocken gegen einen festen An schlag stossen.
Zu diesem Zwecke ist die Leiste 302 (Fig. 11), die fest zwischen den beiden Seitenwänden 170 und 171 angeord- net ist, am Ende ihres waagrechten Schen kels mit Einschnitten versehen, durch die die Zähne der Räder 184 reichen, wenn diese Räder mit der Zahnstange 218 in Eingriff gebracht werden.
Die durch diese Ein schnitte gebildeten Zähne 302' dienen dann als Anschläge für die Zehnerschaltnocken. Der untere waagrechte Schenkel der Tra verse 331 ist zum gleichen Zweck ebenfalls mit Ausschnitten 331' (Fig. 1) versehen, so dass die Zählräder 214 frei in die Zahnstan gen 218 hineingreifen können, während die Oberkante der durch die Ausschnitte gebil deten Zähne (Fig. 55) einen Anschlag bildet für den Nullstellnocken der Räder 214.
Für das Ineingriffbringen der Räder 184 und 214 mit den Zehnerstangen 218 ist ein besonderer Kurvenhebel 523 mit seiner brei ten Nabe auf der Ansatzschraube 524 dreh bar angeordnet, die von den beiden Gestell wänden 82 und 83 (Fig. 2, 50 bis 52 und 55) getragen wird. In die Kurve des Hebels 523 reicht die Rolle 525 des Hebels 526. Der Hebel ist auf der Welle 232 verstiftet, durch die das Rechenwerk von Addition auf Sub traktion und umgekehrt (Fig. 26 und 28) umgeschaltet wird. In der in Fig. 50 dar gestellten Stellung befindet sich das Rechen werk in Addition und die Rolle 525 in der höchsten Stelle der Kurve des Hebels 523.
Wenn das Rechenwerk auf Subtraktion ein gestellt sein würde, würde der Hebel 526 so weit verschwenkt sein, dass die Rolle auf der konzentrischen Bahn 527 der Kurve zu liegen kommt. Es ist nun gleichgültig, ob sich das Rechenwerk in Additions- oder Subtraktionsstellung befindet, sobald der Hebel 523 im Sinne des Uhrzeigers verdreht wird, zieht die Kurve die Rolle 525 bis in den konzentrischen Teil 528 herunter, wo durch der Rechenwerksrahmen so weit ge senkt wird, dass die Räder 184 in Eingriff mit den Zahnstangen 218 stehen.
Wird der Kurvenhebel 523 hingegen in entgegengesetz ter Richtung verdreht, bis die Rolle 525 sich in dem konzentrischen Teil 529 der Kurve befindet, so ist dadurch der Hebel 526 nach oben bewegt worden. Da dieser Hebel starr auf der Welle 232 befestigt ist, wird die Achse 247 durch die Lenker 249, 248 (Fig. 28, 29) in den Kurven 260 der Hebel 256 und 257 (Fig. 24 und 25) so weit ge hoben, dass sie gegen die nach oben ra genden Arme 329 der Hebel 319 und 320 (Fig. 22, 23) trifft und diese Hebel ent gegen dem Zuge ihrer Feder 325 (Fig. 22<B>)</B> verschwenkt,
wodurch die Zählräder 214 in Eingriff mit den Zahnstangen 218 gelangen (Fig. 55).
Die ebenfalls auf der Welle 232 verstif- tete Kurvenscheibe 255 (Fig. 26, 28, 55) enthält eine Nut, in die eine Rolle 530 hin eingreift, die von dem linken Arm des He bels 531 getragen wird. Dieser Hebel ist auf einem ortsfesten Bolzen 532 der Seitenwand 171 drehbar gelagert und kann bei Betäti gung der Welle 232 durch die kurvenför mige Nute der Scheibe 255 verschwenkt werden.
Fig: 26 zeigt die Lage, die die Kurven scheibe 255 einnimmt, wenn das Rechen werk auf Addition steht, während Fig. 28 die Stellung der Kurve zeigt bei Subtrak tionsstellung des Zählwerkes. In diesen bei den Stellungen befindet sich die Rolle 530 stets in dem konzentrischen Teil der Nute und daher bleibt der Hebel 531 beim Um schalten von Addition auf Subtraktion oder umgekehrt unbeeinflusst. Sobald aber das Rechenwerk oder das Umdrehungszählwerk mit den Antriebszahnstangen 218 in Ein griff gebracht werden soll, erhält die Welle 232 entweder nach der einen oder nach der andern Richtung, wie bereits erläutert,
eine Mehrbewegung, da die Rolle 530 dann durch den jeweiligen Kurventeil der Nute beein flusst wird.
Wenn die Räder 184 und 214 sich in Rechenstellung befindet, nehmen sie mit Be zug auf die Zahnstangen 218 die in Fig. 56 gezeichnete Lage ein. Aus diesem Grunde ist beim Summenziehen die seitliche Ver schiebung des Zählwerksschlittens erforder lich, damit die Zahnräder genau über den Antriebszahnstangen 218 zu stehen kommen, wie Fig. 57 zeigt. Erreicht wird dies durch die abgeschrägte obere Kante 531' (Fig. 59) des Hebels 531, die mit den Rollen 533 und 534 (Fig. 58) zusammenarbeitet.
Diese Rol len sind auf dünnen Stiften in den Käfig 535 untergebracht, der an der Schiene 237 (Fig. 23) des Zählwerksschlittens befestigt ist, und in seinen nach unten ragenden Schenkeln Einschnitte aufweist, in die der Hebel 531 eintreten kann. Dadurch, dass der Hebel 531 gehoben wird, trifft, wie Fig. 58 zeigt, die abgeschrägte Kante 531' gegen die Rolle 533 und verschiebt den Zähl werksschlitten so viel nach rechts, dass er aus der in Fig. 56 gezeigten Lage in die von Fig. 5 7 kommt. Die Zählräder 184 bezw.
14 müssen mit den Zahnstangen 218 in Eingriff gebracht werden können, wenn der Zählwerksschlitten seine Linkslage ein nimmt, aber auch, wenn er, wie bereits er wähnt, um zwei Stellen nach rechts verscho ben wurde. Aus diesem Grunde sind zwei Rollen vorgesehen. Durch Auftreffen der schrägen Kante 531' auf die Rolle 533 wird der Schlitten aus seiner äussersten Linkslage in Arbeitsstellung zu den Zahnstangen 218 gebracht. während nach Verschiebung des Schlittens um zwei Stellen nach rechts das Ausrichten mit den Zahnstangen 218 durch Auftreffen der schrägen Kante auf die Rolle 534 verrichtet wird.
Bei Maschinen mit einem Satz Tasten ist es erforderlich, die Antriebsorgane, im vor liegenden Falle die Schienen 50, gegen eine Bewegung über die Nullstellung hinaus zu sperren, wenn keine Zahlen eingesetzt sind. Dies ist beim Summenziehen stets der Fall, und aus diesem Grunde ist hier an der Ein stellvorrichtung die Nullschiene 84 (Fig. 68, 69) vorgesehen, die stets in der Bahn der Anschlagnasen 49 liegt. Die Schiene er streckt sich in bekannter Weise über sämt liche Anschlagnasen 49 und wird mit der Einstellvorrichtung, wenn Zahlen eingesetzt werden, zusammen um so viel Stellen nach links bewegt, als die jeweilige Zahl Ziffern aufweist, wodurch die für den Rechengang erforderlichen Antriebsschienen 50 freige- geben werden.
Beim Summenziehen ist je doch erforderlich, da bekanntlich die Ein stellvorrichtung aus ihrer rechten Endstel lung nicht herauskommt, diese Nullschiene so zu verschwenken, so dass alle Antriebs schienen 50 freigegeben werden, damit diese sich auf die in dem jeweiligen Zählwerk, aus dem die Summe gezogen werden soll, enthaltene Zahl einstellen können.
Der Kur venhebel 523, der auf der ortsfesten Schraube 524 schwingt, trägt oberhalb und unterhalb dieser Lagerung je einen Stift 536 und 537 (Fig. 50, 52), mit denen ein federbeeinfluss- ter Schieber 538 zusammenarbeitet, dessen eines Ende mit einem Langloch auf der Ab satzschraube 539 der Gestellwand 82 geführt wird, während das andere Ende mit einem Langloch seine Führung auf dem Stift 540 erhält, der im obern Teil eines Hebels 541 eingenietet ist.
Eine Feder 542, deren an deres Ende an einem ortsfesten Stift 543 angelenkt ist, zieht den Schieber 538 mit seinen beiden Ansätzen 544 und 545 gegen die beiden Stifte des Hebels 523 und hält diesen dadurch in seiner in Fig. 50 gezeich neten Ruhelage.
Zwischen den beiden Gestellwänden 82 und 83 ist eine Welle 546 (Fig. 50, 52) dreh bar gelagert, die durch den mit ihr verstif- teten Hebel 547 (Fig. 68) angetrieben wird. Der Antrieb erfolgt durch einen Lenker 548, dessen anderes Ende durch den Bolzen 549 mit der Kurvenscheibe 76 verbunden ist.
Die Kurvenscheibe bezw. die Welle 77 erhält während eines Druckganges der Maschine eine Bewegung um etwa 90 Grad und wie der zurück, so dass der Bolzen 549 dabei in die mit 549' bezeichnete Lage und wieder zurückbewegt wird. Hierdurch drückt der Lenker 548 während der ersten Hälfte des Vorwärtshubes der Scheibe 76 den Hebel 547 in die mit 547' bezeichnete Lage, aus der er den Hebel jedoch wieder in die in Fig. 68 gezeichnete Stellung während der Vollendung des Vorwärtshubes zurückzieht.
Umgekehrt erfolgt diese Hin- und Herbewe- gung des Hebels 547 bei dem Rückgang der Scheibe 76 in ihre Ruhelage, so dass der An- triebshebel 547 während des Vor- und Rück hubes der Scheibe 76 zweimal hin- und her bewegt wurde.
Ausser Hebel 541 ist noch der Hebel 550, der auf einem Ansatzbolzen 551 die Klinke 552 trägt (Fig. 50, 52) auf der Welle 546 verstiftet. Auf dem gleichen Stift 540 des Hebels 541, auf dem mit sei nem Langloch der Schieber 538 geführt ist, ist ein Stössel 553 schwingend gelagert, der an seinem Stift 554 durch die schrägen Flä chen des Hebels 555 in der in Fig. 50 ge zeichneten Lage gehalten wird.
Dieser Zen trierhebel 555 wird von einem Doppelhebel 556 getragen, der lose auf der Welle 546 gelagert ist und dessen anderes Ende mit einem Stift 557 in den Kurvenschlitz eines Schaltsektors 558 greift, das lose auf einer zwischen den Gestellwänden 82 und 83 an geordneten Ansatzschraube 559 gelagert ist. An dem Stift 560 des Stössels 553 ist eine Feder 561 befestigt, durch die der Hebel 555 stets an den Stift 554 herangezogen wird.
In der in Fig. 50 gezeigten Stellung befindet sich der Stössel in seiner Mittellage, und es ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei Betäti gung der Welle 546 durch den Lenker 548 (Fig. 68) der Stössel 553 frei zwischen den beiden Stiften 536 und 537 hindurchgeht. Er berührt auch nicht die Ansätze 544 und 545 des Schiebers 538, da er sich in einer andern Ebene als diese befindet.
Wird der Stössel hingegen gehoben oder gesenkt, und dies ge schieht durch den Doppelhebel 556 bezw. durch den Kurvenschlitz, in den sein Stift 557 hineingreift, so wird der Kurvenhebel 523 entweder in die eine oder andere Rich tung verschwenkt, je nachdem, ob der Stössel mit seinem Ansatz 553' oder dem Ansatz 553" den Hebel 523 verschwenkt. Wird der Stössel in seiner Mittellage betätigt, so bleibt der Schieber 538 unbeeinflusst, und der Stift 540 bewegt sich frei in dem Langloch des Schiebers. Wurde der Stössel 553 jedoch ge hoben oder gesenkt, so wird der Schieber 538 bei der Bewegung der Welle 546 durch den jeweiligen Stift 536 und 537 entgegen dem Zuge seiner Feder 542 zurückgedrückt.
Wenn jedoch der Hebel 541 bezw. die Welle 546 in ihre Ruhelage zurückkehrt, wird auch der Schieber 538 mitgenommen und bringt durch das Auftreffen seiner Anschlagnasen auf die Stifte 536 und 537 den Kurvenhebel 523 ebenfalls in seine Ruhelage zurück.
Es ist bei Addier- und Buchungsmaschi nen, in denen die Zählwerke durch Zahnstan gen oder Sektoren angetrieben werden, üb lich, eingesetzte Zahlen während des Rück ganges der Antriebszahnstangen in das Zähl werk hineinzubringen, indem dieses mit den Antriebsorganen in Eingriff gebracht wird und umgekehrt Zahlen aus dem Zählwerk herauszuziehen, indem man dieses während des Vorwärtshubes der Maschine mit seinen Antriebsorganen in Eingriff bringt.
Um bei des mit dem Kurvenhebel 523 ausführen zu können, ist der besondere Antrieb der Welle 546 vorgesehen, durch den diese während des Vor- und Rückschubes der Welle 77 eine doppelte Bewegung ausführt, und der Stössel 553 durch den Schaltsektor 558 bezw. deren Kurvenschlitz so gesteuert wird, dass die Umschaltung des Hebels 523 zu der jeweils erforderlichen Zeit stattfindet.
<I>Schaltwerk.</I> Der auf der Ansatzschraube 559 drehbar gelagerte Schaltsektor 558 (Fig. 50) trägt einen Stift 562 für eine um die Nabe des Schaltsektors gelegte Feder. 563, deren an deres Ende an einem ortsfesten Stift 564 befestigt ist, wodurch der Schaltsektor stets das Bestreben hat, sich im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers zu verdrehen.
In der in Fig. 50 gezeichneten Lage wird sie je doch an dieser Verdrehung durch die Klinke 565 verhindert, die auf einem in die Gestell wand 83 hineingeschraubten Bolzen 566 (Fig. 52 bis 54) drehbar gelagert ist und von einer Feder 567 stets in die Verzahnung der Scheibe 558 gezogen wird, wenn die Klinke nicht durch den besonderen Hebel <B>568</B> (Fig. 53) ausgerückt gehalten wird.
Der Hebel 568 ist lose auf der Ansatz schraube 559 angeordnet und trägt eine Klinke 569 auf der Ansatzschraube 570, an dem durchf den Stift 571 eine Feder 572 befestigt ist, die über die Nabe des Hebels geleitet und deren anderes Ende an der Nabe des Hebels 590 (Fig. 50) befestigt ist. Die Klinke 569 wird durch diese Feder 572 auf den in den Hebel 568 genieteten Anschlag 574 gezogen. und die Feder hat dabei gleich zeitig das Bestreben, den Hebel selbst mit der Klinke zusammen im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers zu drehen.
Diese Dreh bewegung kann. wenn die Teile sich in Ruhelage befinden (Fig. 50), jedoch nicht ausgeführt werden, da die Nase 575 der Klinke von dem umgebogenen Lappen 576 des Schaltsektors 558 gehalten wird. Nach dem die Summen- oder Zwischensummen taste, das ist die Operationstaste 1 bezw. 4, gedrückt und dadurch die Maschine in Gang gesetzt wurde, wird unter Vermittlung des Hauptsteuerhebels 294 die Klinke 569 an ihrem umgebogenen Lappen 577 in die Nut mit 577' (Fig. 46) bezeichnete Stellung gehoben, wodurch die Klinkennase 575 aus der Bahn des umgebogenen Lappens 576 kommt, und der Hebel 568 dem Zuge der Feder 572 fol gen kann,
bis die Klinkennase 575 durch den zweiten umgebogenen Lappen 578 (Fig. 50) des Schaltsektors aufgehalten wird. Die Klinke 565 ist mit ihren beiden seitlichen Armen 579 und 580 (Fig. 54) auf dem An satzbolzen 566 drehbar gelagert, und der verlängerte Arm 580 ist umgebogen und bil det den Fortsatz 581, der durch den Haupt steuerhebel 294 betätigt werden kann (Fig. 46). Ein nach oben ragender Teil des Armes 580 ist umgewinkelt und bildet einen An schlag 582, der mit der schrägen Fläche 583 (Fig. 53) des Hebels 568 zusammenarbeitet.
Dadurch, da.ss nur der Hebel 568 verschwenkt wurde, hat er diesen Anschlag freigegeben, und die Klinke konnte dem Zuge der Feder 567 folgen und sich auf die Verzahnung des Schaltsektors 558 legen.
Die auf dem Ansatzbolzen 551 (Fig. 50) des mit der Welle 546 verstifteten Hebels 550 angeordnete Klinke 552 ist mit einer Feder 584 verbunden, deren anderes Ende an einem kurzen Arm 585 des Hebels 541 angelenkt und stets bestrebt ist, den als An schlag ausgebildeten Teil 586 der Klinke auf der Nabe des Hebels 541 zu halten. Durch die Bewegung der Welle 77 wird während des Vorwärtshubes der Scheibe 76 die Welle 546 einmal hin- und zurückgedreht (Fig. 68), das heisst in die in Fig. 55 gezeichnete Lage und wieder zurück in diejenige der Fig. 50.
Dabei ist durch die Klinke 552 der Schalt sektor 558 um einen Zahn im Sinne des Uhrzeigers verdreht worden und er wird in dieser Richtung durch die Klinke 565 ge halten, damit er durch seine Feder 563 nicht wieder zurückbewegt wird. Beim Rück wärtshub der Scheibe 76 wiederholt sich das gleiche Spiel, wobei jedoch der Teil 587 der Kurve den Stift 557 (Fig. 50, 69, 70) nie derdrückt und den Stössel 553 hebt, so dass sein Gabelende in Arbeitsstellung zu dem Stift 536 gelangt.
Da die Einrichtung, durch die der Hauptsteuerhebel 294 in seine Aus gangsstellung zurückgeführt und, wie später noch beschrieben wird, jetzt noch ausgerückt ist, vollzieht die Welle 77 einen zweiten Arbeitsgang, wobei gleich zu Anfang des Vorwärtshubes der Stössel 553 auf den Stift 536 trifft und die Umschaltung des Kurven hebels 523 vornimmt, wodurch das Rechen werk in Eingriff mit den Antriebszahnstan gen 218 gelangt.
Die Zahnstangen<B>218</B> bezw. Antriebsschienen 50 stellen sich nunmehr auf die in dem Rechenwerk enthaltene Zahl ein, wobei sie die einzelnen Räder des Re chenwerkes auf Null zurückdrehen, worauf die Antriebsschienen 50 durch die Schiene 128 (Fig. 1, 5, 6) gesperrt werden und der Abdruck erfolgt. Bei der Vollendung des Vorwärtshubes wird der Stössel 553 wieder zurückgebracht und auch der Kurvenhebel 523 gelangt wieder in die in Fig. 50 gezeich nete Lage dadurch, dass der Ansatz 544 den Stift 536 zurückdrückt, bis der Stift 537 auf den andern Ansatz 545 des Schiebers 538 auftrifft.
Der Schaltsektor 558 ist da bei wieder um einen Zahn weiter geschaltet worden. Durch die Form der Kurve des Schaltsektors ist dann auch der Stössel 553 wieder in seine Mittellage gelangt, Nun setzt der Rückwärtshub der Scheibe 76 ein, wobei die Welle 546 wieder verschwenkt wird, die Ansätze 553' und 55ä" jedoch frei zwischen den beiden Stiften 536 und 537 hindurch gehen.
Zu Ende des Rückwärtshubes wird die Welle 546 bezw. der Hebel 541 auch wieder in die in Fig. 50 gezeichnete Ruhe lage gebracht und während dieser Zeit der Schaltsektor um einen Zahn weiterbewegt, wobei der Stift 557 durch den Kurventeil 588 so weit gehoben wird, dass der untere Ansatz 553" in Arbeitsstelluhg zu dem Stift 537 tritt. Diese Einstellung der Gabel ist jedoch belanglos und wird hier beim Sum men- bezw. Zwischenzummenziehen nicht ge braucht.
Wesentlich jedoch ist, dass durch den doppelten Arbeitsgang der Welle 77 der Schaltsektor 558 um vier Zähne weiter geschaltet wurde und dabei den Hebel 568 (Fig. 50, 53) durch die Klinkennase 575 mit nahm, so dass dieser wieder in die in Fig. 53 gezeichnete Stellung gelangte, in der seine schräge Fläche 583 die Klinke 565 an dem Anschlag 582 wieder verschwenkt, so dass der Schaltsektor durch den Zug seiner Feder 563 nun zurückgebracht wird, bis der er höhte Zahn 589 auf der Sperrklinke 565 auf trifft (Fig. 50).
Auf der in die Gestellwand 82 geschraub ten Ansatzschraube 573 ist mit seiner Nabe der Klinkenhebel 590 drehbar gelagert, und eine Feder 591, die mit auf dem Federstift 564 befestigt ist, hat das Bestreben, den Klinkenhebel auf den Anschlag 574 des He bels 568 herniederzuziehen. In der in Fig. 50 gezeigten Ruhelage der beschriebenen Teile wird der Klinkenhebel jedoch durch den Anschlag 592 des Schaltsektors 558 daran verhindert. Es sei noch bemerkt, dass die Feder 591 in dieser Figur durch die Feder 563 des Schaltsektors verdeckt und daher schlecht zu erkennen ist.
Das rechte Ende 598 des Hebels 590 arbeitet auch mit dem Anschlag 574 zusammen, durch den der He bel gehoben wird, wenn der Hebel 568 durch seine Feder 572 verdreht wird. Wie beschrie ben, wird der Hebel 568 dann durch das Zurückschalten des Schaltsektors wieder in seine Ruhelage zurückgebracht, und der Klinkenhebel folgt dieser Bewegung, so dass seine Sperrnase 594 sich hinter den Anschlag 574 legt. Hebel 568 wird mithin gesperrt und kann dem Zuge seiner Feder<B>572</B> nicht mehr folgen.
Durch das Verschwenken der Sperrklinke 565 wurde jedoch der Schalt sektor 558 durch seine Feder 563 in Ruhe lage zurückgebracht, wobei sein Lappen<B>576</B> sich hinter die Nase 575 der Klinke 569 legte und dadurch den Hebel 568 sperrte, worauf der andere Anschlag 592 des Schalt sektors die Sperrnase 594 des Hebels 568 wieder löste. Wenn nun bei Einleitung eines neuen Operationsganges der Maschine die Klinkennase 575 (Fig. 53) durch den um gebogenen Lappen 57 wieder gehoben wird, kann der Hebel 568 seine soeben beschrie bene Arbeit wieder ausführen.
Zurückbringen <I>des</I> Hauptsteuerhebels. Der Hauptsteuerhebel 294 wird durch einen auf der Welle 77 verstifteten Hebel 595 (Fig. 62) in seine Ruhelage zurück gebracht, indem eine auf diesem Hebel an geordnete Rolle 596 mit der Anschlagnase 597 eines Lenkers 598 zusammenarbeitet, der auf der Ansatzschraube 399 des Haupt steuerhebels drehbar gelagert ist.
Eine Fe der 599, deren anderes Ende an dem Stift 600, der im Hauptsteuerhebel eingenietet ist, gehalten wird, versucht, den Lenker 598 nach oben zu ziehen, doch kann der Lenker die ser Bewegung nicht folgen, da, wie aus Fig. 62 ersichtlich ist, sein umgewickeltes flaches und kurvenartig gebogenes Ende 601 durch den Stift 602 eines mehrarmigen He bels, der auf einer festen Achse 603 zwi schen den beiden Gestellwänden 82 und 83 drehbar gelagert ist, niedergehalten wird. Die beiden seitlichen Arme 604 und 605 dieses Hebels sind durch den Steg 606 mit einander verbunden.
Der innere Arm 605 trägt einen Fortsatz 607, der mit dem ver längerten Gewindeende der Schraube 570 zusammenarbeitet, während an dem untern Teil des Armes ein weiterer Arm 608 auf genietet ist, der durch den Bolzen 609 mit einer Schiene 610, deren Zweck später be schrieben wird, verbunden ist.
In Fig. 62 ist der Hebel 568 (Fig. 53) gezeigt, wie er durch den Lappen 578 des Schaltsektors in seine Ruhelage zurückgebracht wird und dabei mit dem verlängerten Ende der Schrau ben 570 auf den Fortsatz 607 auftrifft, so dass dieser, wenn der Hebel 568 in seine Ruhelage kommt, verschwenkt wird und sein Stift 602 sich so weit hebt, dass die An schlagnase 597 des Lenkers 598 durch den Zug der Feder 599 in die Bahn der Rolle 596 gelangt.
Der Hebel 595, der auf der Welle 77 verstiftet ist, wird mit der Welle naturgemäss ebenfalls ungefähr 90 Grad in Pfeilrichtung und wieder zurückbewegt, so dass im letzten Teil seines Rückwärtshubes die Rolle 596 auf die Anschlagnase 597 trifft und den Hauptsteuerhebel 294 zurück drückt, wobei eine auf dem Lenker 598 an geordnete Rolle 611 gegen die Innenkante 612 eines mit einem Führungsschlitz für den Lenker versehenen ortsfesten Führungs teils 613 trifft und durch die schräge An ordnung dieser Innenkante bei Weiterbewe gung der Rolle 596 veranlasst, dass der Len ker 598 gesenkt wird und die Nase 597 aus der Bahn der Rolle 596 gleitet.
Der Lenker 598 ruht dann durch den Zug der Feder 599 mit seiner Oberkante an der Rolle 596. Wie bereits kurz erwähnt, wird in später noch zu beschreibender Weise durch das Zurückbrin gen des Hauptsteuerhebels 294 bezw. des mit ihm verbundenen Einstellhebels 376 (Fig. 46) die eingestellte Operationstaste ge löscht und der Stromkreis wieder geöffnet, so dass die Maschine zum Stillstand kommt.
Wenn bei einem neuen Arbeitsgang das Ende der Schrauben 570 (Fig. 62) den Fort satz 607 frei gibt, wird der Lenker 598 durch die Feder 614, deren anderes Ende an dem ortsfesten Stift 615 befestigt ist, nieder gedrückt und aus der Bahn der Rolle 596 gehalten. Die Feder 614 ist so stark, dass sie die Zugkraft der Feder 599 des Lenkers überwindet. Das mit dem Stift 602 zusam menarbeitende Ende 601 des Lenkers ist kurvenförmig gemacht, damit die obere Kante der Nase 597 des Lenkers in den ver schiedenen Einstellungen, die der Haupt steuerhebel 294 bekommen kann, möglichst nahe dem Radius kommt, der durch die Rolle 596 beschrieben wird.
Die Klinke 569 bezw. dessen umgeboge ner Lappen 577 wird lediglich bei den durch die Operationstasten 1 und 4 eingeleiteten Maschinengängen gehoben, und daher wird durch den Stift 602 auch nur bei diesen Ar beitsgängen der Lenker 598 niedergedrückt, während bei allen andern Maschinengängen, so beispielsweise bei Addition und Subtrak tion, der Lenker 598 gehoben bleibt und da her durch die Rolle 596 stets beim ersten Arbeitsgang der Welle 77 die Löschung des Hauptsteuerhebels 294 und der Operations- tasteneinstellung bewerkstelligt.
Dividieren. Die Arbeitsweise der bisher beschrie benen Steuer- und Schaltorgane soll jetzt anhand einer Division erläutert werden. Es wird zuerst der Dividend auf den Ziffern tasten angeschlagen und die Divisionstaste, das heisst die Operationstaste 3, niederge drückt, wodurch bei dem darauf einsetzen den Maschinengang der Hauptsteuerhebel 294 sich auf Division einstellt, das ist der dritte Teilstrich von rechts (Fig. 46), und wenn er nun durch die Rolle 382 betätigt wird, so löst er genau dieselben Funktionen aus, wie sie beim Addieren erforderlich sind.
So zum Beispiel gelangt der umgebogene Lappen 616 unter den Stift 441 der Rastenscheibe 434 (Fig. <B>37),</B> der Anschlag 485 mit seinem rechten Ende unter den umgebogenen Lap pen 486 (Fig. 46), das linke Ende 487 des Hauptsteuerhebels unter den umgebogenen Lappen 489 und der nach unten ragende Arm 617 des Hauptsteuerhebels mit seinem umgebogenen Lappen 618 unter den umge bogenen Lappen 372 des Hebels 364 (Fig. 35), durch den die Verschiebung des Zähl werksschlittens gesteuert wird.
Ferner ge langt der Anschlag 620 (Fig. 49) des Haupt steuerhebels unter den umgebogenen Lappen 292 der Operationsklinke 286, durch die das Rechenwerk auf Addition eingestellt wird, und die umgebogenen Lappen 406 und 407 des Hebels 400 (Fig. 46) kommen unter die beiden festen Anschläge 621 und 622 der ortsfesten Schiene 408. Bei der Aufwärts bewegung des Hauptsteuerhebels 294 durch die Rolle 382 erfolgen daher sämtliche für einen Additionsvorgang erforderlichen Funk tionen, und der Hebel 400, sowie der Schie ber 383 gelangen dabei wieder in ihre in Fig. 46 gezeichnete Mittellage.
Der Dividend wird zwei Stellen versetzt im Rechenwerk der Maschine aufgenommen und der Haupt steuerhebel 294 wieder zurückgeführt und die Operationstaste 3 gelöscht. Hierauf wird der Divisor auf den Zifferntasten angeschla gen und die Summen- oder Zwischensum- mentaste bezw. die Operationstaste 1 bezw. 4 niedergedrückt. Während des nun ausge lösten Maschinenganges stellt sich der Hauptsteuerhebel 294, wie bereits vorher beschrieben, auf seine vorletzte Teilung ein.
Dadurch aber, dass der Schieber 383 sich jetzt in seiner Mittelage befindet, kommt sein Anschlag 623 (Fig. 46) unter den Lap pen 486, der Anschlagstift 624 unter den umgebogenen Lappen 293 der Operations klinke 287, durch die das Rechenwerk auf Subtraktion eingestellt wird, der obere An schlag 625 am linken Ende des Schiebers 383 unter den umgebogenen Lappen 489 und der weitere Anschlag 626 des Schiebers unter den umgebogenen Lappen 577 der Klinke 569. Ferner gelangt dabei der um gebogene Lappen 627 eines nach unten ragenden Armes des Schiebers 383 unter den umgebogenen Lappen 372 (Fig. 33) des He bels 364 für die Steuerung der Schlitten bewegung.
Bei dieser Einstellung des Hauptsteuerhebels 294 bleibt der Hebel 400 bei der Auf- und Niederbewegung des Hauptsteuerhebels unbeeinflusst, da seine Lappen 406 und 407 keine Gegenanschläge vorfinden. Die Verschwenkung des Hebels 465 und der Operationsklinke 287 erfolgt während des Arbeitsganges, wie im vorher gehenden bereits beschrieben. Der Winkel- hebel 364 hingegen wird in die in Fig: 33 gezeichnete Lage verschwenkt, damit der Zählwerksschlitten ganz nach rechts beför dert wird.
Der Hebel 490 bezw. dessen um gebogener Lappen wird in die mit 489" (Fig. 46) bezeichnete Lage gebracht, wo durch der ankerförmige Teil des Hebels 493 (Fig. 9) so hoch gehoben wird, dass die schräge Auflauffläche 502 den eingerückten Kupplungszahn 156 nach einer halben Um drehung der Welle 149 bereits wieder aus rückt.
Das andere Ende des Hebels wurde dabei so weit gesenkt, dass sich der lose auf der Welle 498 gelagerte Hebel 496 mit sei ner untersten Rast 497 gegen die Rolle 494 legt. Hierdurch wurde der obere Arm 628 des Hebels so weit verschwenkt, dass seine kurvenförmige Oberkante, die in. Fig. 9 als Auflage für den Schaltzahn 343 dient, nicht mehr verhindert, dass der Schaltzahn nun mehr in Eingriff mit dem Antriebsrad 335 gelangen kann. Die Antriebsschienen 50 haben sich den einzelnen Ziffern des einge setzten Dividenden entsprechend eingestellt und wurden durch die Sperrschiene 128 ge sichert.
Ausserdem gelangte der eingestellte Divisor zum Abdruck, und da die Entkupp- lungs des Kupplungszahnes 156 bereits nach einer halben Umdrehung durch die schräge Auflauffläche 502 ausgeführt wurde, bleiben die Antriebsschienen bezw. die Typenträger 87 in ihrer verschobenen Stellung so lange, bis das Rechenwerk die Aufgabe in der be reits beschriebenen Weise gelöst hat.
Auf der linken Seite der Maschine ist ein Schieber 629 (Fig. 63 bis 65) angeord net, der mit dem kurvenförmigen Schlitz 630 seines Gabelendes über die Nabe 198' des auf der Welle<B>197</B> verstifteten Rades (Fig. 2) greift, während der andere umgewickelte Endteil 631 des Schiebers von der obern Wange 449 der Klinke 240 getragen wird und auf diesem mit einer Ansatzschraube 632 befestigt ist, deren Ansatz durch das dreieckige Loch 633 (Fig. 64) reicht.
Durch die in dem ortsfesten Stift 634 befestigte Feder 635 wird der Schieber 629 stets so weit nach rechts gezogen, bis er gegen die Anschlagnase 636 des Armes 452 der Seiten wand 171 stösst. Gleichzeitig zieht die Feder den Schieber aber auch in eine solche Rich tung, da.ss die dreieckige Durchbrechung in dem 'feil 631 mit der Basis dieses Dreieckes gegen den Anschlag der Schraube 632 zu liegen kommt (Fig. 64).
Der Teil<B>631</B> ist im Winkel hochgebogen und bildet den An schlag 637, der mit dem linken Ende der Schaltstange 239' zusammenarbeitet, so dass, wenn der Zählwerksschlitten in seine äusser ste linke Lage gelangt. der Schieber 629 von der Schaltstange 239' so weit nach der Seite gedrückt wird, dass die Spitze des Loches 633 die Ansatzschraube 632 aufnimmt (Fig. 65). Wenn nun die Sperrklinke 240 verschwenkt wird, so erhält dadurch der Schieber <B>6-29</B> eine Bewegung in Pfeilrich tung.
Im obern Teil des gabelförmigen En des des Schiebers ist auf seiner Rückseite ein Zahn 638 eingenietet, der mit dem Nok- ken 639 (Fig. 64) zusammenarbeitet, der auf der Hohlwelle 175 verstiftet ist. Durch die Bewegung in Pfeilrichtung, die der Schieber bei Verschwenken der Sperrklinke 240 ausführt, wird der Zahn 638 infolge der Kurvenform des Schlitzes 63(l soweit ge senkt, dass er in die Bahn des Nockens 639 gelangt, und von diesem bis in die mit 638' gezeichnete Lage mitgenommen wird.
Der Schieber erhält daher eine weitere Bewe gung in Pfeilrichtung. durch die die Einstel lungen des Hebels 491, der Rastenscheibe 434 (Fig. 37) und des Schiebers 466 (Fig. 41) gelöscht werden können. Zu die sem Zwecke ist der Hebel 490 mit. einem He bel 640, der einen Stift 641 trägt, verbun den, und zwar durch die gemeinsame Nabe 520 (Fig. 46 und 48), und der Schieber 629 besitzt einen spitzwinkeligen Ausschnitt 642 (Fig. 63), durch den der Stift 641 in die mit 641' bezeichnete Lage gehoben wird.
Durch das Verschwenken des Hebels 640 bezw. der Welle 491 wird der Hebel 493 (Fig. 9) so eingestellt, dass seine Rolle 494 in die mittlere Rast des Hebels 496 gelangt, in welcher Stellung die schräge Auflaufflä chen<B>501</B> und 502 aus der Bahn des Kupp- lungszahnes 156 gelangen und dieser Zahn dauernd gekuppelt ist. An dem untern Teil des Schiebers 629 ist auf der Ansatzschraube 643 (Fig. 63) ein gabelförmiger Lenker 644 lose gelagert, der mit seiner Gabel den Stift 441 der Rastenscheibe 434 umfasst.
Durch diesen Lenker 644, der wie ein Kniehebel wirkt, wird bei der Bewegung des Schiebers 629 in Pfeilrichtung die Rastenscheibe 434 niedergedrückt und gelangt wieder in die in Fig. 37 gezeigte Stellung, in der ihr Arm 433 den Ansatz 427 des Armes 430 zurück drückt, so dass dieser bei seiner Betätigung durch den Winkelhebel 421 wirkungslos ist. Der Schieber 629 trägt auf der Ansatz schraube 645 einen zweiten als Kniehebel wirkenden Lenker 646, der mit seiner Gabel über den umgebogenen Anschlag 467 des Schiebers 466 greift und diesen bei der Be wegung des Schiebers 629 in Pfeilrichtung niederdrückt, wenn der Schieber 466 sich in seiner obern Stellung befindet, was nur bei Multiplikation vorkommt.
Es sei hier besonders darauf hingewiesen, dass während des ganzen Rechenganges, d. h. während der Zeit, in der der Zählwerkschlit- ten schrittweise wieder in seine linke Endlage gebracht wird, die Typenträger in ihrer ge hobenen Stellung bleiben, da die Welle 7 7 lediglich ihren Vorwärtshub ausführte.
Hier bei wurde der Schaltsektor 558 durch die Klinke 522 (Fig. 55) um einen Zahn wei tertransportiert, und da jetzt durch die Ver schiebung des Schiebers 629 die Kupplung der Welle 149 durch den Zahn 156 (Fig.9) stattgefunden hat, bewegt sich die Welle 77 in ihre Ausgangsstellung zurück, wobei die Antriebsschienen 50 und die Typenträger wieder in Ruhelage gebracht, sowie der Schaltsektor 558 um einen Zahn weiterbeför dert werden.
Da der Fortsatz 607 (Fig. 62) von der Schraube 570 noch nicht beeinflusst wird, hält der Stift 602 den Lenker 598 in der in Fig. 62 gezeigten Lage, so dass der Hauptsteuerhebel 294 in seiner Einstellung verbleibt. Durch das Zurückgehen der Welle 7 7 in Ruhelage und das Weiterschalten des Sektors 558 gelangte dessen Kurventeil 587 (Fig. 50) in Arbeitsgemeinschaft mit dem Stift 557, wodurch der Stössel 553 gehoben wird, so dass sein Ansatz 553' mit dem Stift 536 in Arbeitsstellung gelangt.
Auf dem von den Gestellwänden 82 und 83 getragenen Bolzen 647 (Fig. 2, 60, 61) ist ein Doppelhebel drehbar gelagert, dessen beide Schenkel 648 und 649, die durch den Steg 650 miteinander verbunden sind, die Führung auf der Achse geben. Eine mit dem Steg verbundene Feder 651, deren anderes Ende von dem ortsfesten Stift 652 gehalten wird, zieht den Schenkel 648 an diesen Stift heran und bestimmt dadurch die Lage des Hebels in der Maschine (Fig. 61). Der verlängerte untere Teil des Schenkels 648 arbeitet mit dem Stift 369 des Winkelhebels 364 zusammen, durch den der Lenker 366 eingestellt wird.
Auf dem Schenkel 648 ist auf einem Ansatzbolzen 653 ein Klinken hebel 654 schwingend gelagert, der durch die Feder 655 gegen den umgebogenen Lappen 656 des Schenkels 648 gezogen wird: Das umgewinkelte Klinkenende 654 liegt in der Bahn des Hebels 568 und wird von dessem Arm 657 entgegen dem Zuge der Feder 655 zurückgedrückt. Sobald der Arm 657 das Klinkenende passiert hat, springt dieses auf den Lappen 656 wieder zurück, so dass durch das kraftschlüssige Zurückbringen des He bels 568 durch den Schaltsektor 558 der Doppelhebel 648, 649 durch Auftreffen des Hebelarmes 657 auf die Klinke 654 im ent gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers ver- schwenkt wird.
Dies geschieht zu Ende des ersten Arbeitsganges der Welle 77, d. h. zu Ende des Rückwärtshubes derselben. Durch das Verschwenken des Winkelhebels 364 durch Auftreffen des Schenkels 648 auf dem Stift 369 wird der Lenker 366 auf seine zweite Stufe 374 eingestellt, wie in Fig. 35 ersichtlich, so dass gleich zu Anfang des nächsten Vorwärtshubes der Welle 77 der Zählwerksschlitten um zwei Stellen nach rechts befördert wird.
Da der Ansatz 553' (Fig. 50) durch Auftreffen auf dem Stift 536 das Rechenwerk zu Anfang des Vor wärtshubes sofort in Eingriff mit den An- triebszahnstangen 218 bringt, wird nunmehr die in dem Rechenwerk enthaltene Zahl durch die Antriebszahnstangen herausgeholt und um zwei Stellen vermindert zu Papier gebracht, d. h. nicht mit vier Stellen hinter dem Komma, sondern nur mit zwei. Die so abgedruckte Zahl stellt den bei der Division verbleibenden Rest dar.
Sollte ein Rest nicht verbleiben, so wird nichts zu Papier ge bracht, es kann die Maschine aber auch so eingerichtet werden, dass dann lediglich eine Null erscheint. Bei dem Rückwärtshub der Welle 77 gelangt das Rechenwerk in der be reits erläuterten Weise wieder ausser Ein griff, und der Schaltsektor ist dann soweit bewegt, dass sein Kurventeil 588 den Stift 557 beeinflusst.
Hierdurch wurde der Stössel 553 gesenkt, so dass sein Ansatz 553' dem Stift 537 gegenüber steht, und bei dem nun wieder einsetzenden Vorwärtshub der Welle 77 wird sofort das Umdrehungszählwerk in Eingriff mit den Antriebszahnstangen 218 gebracht, die nun den in diesem Zählwerk gebildeten Quotienten herausziehen und zu Papier bringen. Während des Vorwärtshubes der Welle 7 7 wird naturgemäss der Schalt sektor wieder um einen Zahn weiter bewegt, wie dies auch bei dem nun einsetzenden Rückwärtshub der Welle der Fall ist.
Bei dem Rückwärtshub gelangt der Hebel 568 wieder in seine Ausgangsstellung, in der er durch den Klinkenhebel 590 gehalten wird. Durch das dabei stattfindende Auslösen der Klinke 565 kehrt nunmehr auch der Schalt sektor durch den Zug seiner Feder in die in Fig. 50 gezeichnete Lage wieder zurück und wird dort an seinem Zahn 589 von der Klinke aufgehalten, wobei die Schaltnase 575 wieder hinter den Lappen 576 zu liegen kommt und der Anschlag 592 den Klinken hebel 590, 593 wieder verschwenkt. Kurz bevor der Hebel 568 in seine Ruhelage ge langte,
traf das verlängerte Ende der Schraube 570 gegen den Fortsatz 607 (Fig. 62) und hob dadurch den Stift 602, so dass der Lenker 598 bezw. die Nase 597 die ses Lenkers in die Bahn der Rolle 596 ge langte, so dass nunmehr der Hauptsteuerhebel 294 während des Rückganges der Welle 77 in ihre Ruhelage ebenfalls in Ruhelage ge bracht wird. Hierdurch wird die gesamte Einstellung der Maschine, sowie der Motor ausgeschaltet.
Multiplizieren. Bei der Multiplikation ist die Wirkungs weise der beschriebenen Teile folgende. Es wird zuerst der Multiplikand auf den Zif ferntasten angeschlagen und darauf die Mul tiplikationstaste, d. h. die Operationstaste 2 niedergedrückt, so da.ss bei dem nun ein setzenden Maschinengang der Hauptsteuer hebel 294 in die vorderste Lage gelangt, wie sie in Fig. 49 dargestellt ist. Bei der Auf wärtsbewegung des Hebels 294 wird dann durch den Anschlag 658 der Schieber 466 gehoben, durch den Anschlag 659 die Ope rationsklinke 286 verschwenkt und dadurch das Rechenwerk auf Addition gestellt.
Der Lappen 406 (Fig. 46) des Hebels 400 traf dabei auf den festen Gegenanschlag 660, so dass der Hebel 400 verschwenkt und der Schieber 383 in die in Fig. 49 gezeichnete Lage bewegt wurde. Der als Anschlag aus gebildete Führungsbolzen 661 für den Schie ber 383 verschwenkt die Klinke 565 an deren Hebelarm 662, so dass der Schaltsektor 558 dem Zuge seiner Feder folgt, bis er mit seinem letzten Zahn 663 auf die Klinke 565 auftrifft. Die Nase 575 der Klinke 569 bleibt dabei hinter dem Lappen 576. weil der Hebel 568 durch den Zug seiner Feder 572 der Bewegung des Schaltsektors folgen kann.
Das verlängerte Ende der Schraube 570 hat daher auch den Fortsatz 607 (Fig. 62) frei gegeben, so dass der Stift 602 den Lenker 598 aus der Bahn der Rolle 596 halten würde, wenn nicht ein in den Schaltsektor eingenieteter Stift 664 den Stift 602 wieder hochhalten würde. Durch das Verschwenken des Schaltsektors 558 gelangte der Stift 664 unterhalb des Armes 604 und verschwenkte diesen soweit, dass der Stift 602 den Lenker 598 frei gab.
Durch das linke Ende des Hauptsteuerhebels 294 wurde der Hebel 490 in die mit 489' (Fig. 46) bezeichnete Lage gehoben, so dass die Rolle 494 (Fig. 9) des Hebels 493 von der mittleren Rast 495 des Hebels 496 gehalten wird. Durch das Ver- schwenken dieses Hebels wurde der Kupp lungszahn 156 freigegeben, worauf die Be wegung der Welle 7 7 einsetzt. Währenddes Vorwärtshubes der Welle 77 wird der Schalt sektor 558 wie üblich um einen Zahn zu rückgeschaltet, so dass er dann die in Fig. 55 gezeichnete Lage einnimmt.
Bei dieser Bewe gung wird der Stössel 553 gesenkt, so dass sein Ansatz 553" dem Stift 537 gegenüber zu stehen kommt. Gleich zu Anfang des Rück wärtshubes der Welle 77 wird dann der Kur venhebel 523 umgeschaltet, und das Umdre hungszählwerk gelangt mit den Antriebs zahnstangen 218 in Eingriff, wie ans Fig. 55 ersichtlich. Der zum Abdruck gebrachte Multiplikand wird nunmehr während des Rückwärtshubes der Welle 77 durch die Zahnstangen 218 in das Umdrehungszähl werk hineingebracht, ferner wird der Schalt sektor 558 wieder um einen Zahn weiterge schaltet.
Diese Bewegung genügt aber noch nicht, damit der Stift 664 den Arm 604 (Fig. 62) frei gibt, so dass nunmehr die Rolle 596 auf die Anschlagnase 597 des Lenkers trifft und die Löschung der Einstellung vornimmt.
.letzt wird der Multiplikator auf den Zifferntasten angeschlagen und die Sum men- und Zwischensummentaste bezw. Ope rationstaste 1 oder 4 niedergedrückt.
Hier auf erfolgt die Einstellung durch den Haupt steuerhebel 294 in der gleichen Weise wie bereits beschrieben, jedoch mit dem Unter schied, dass durch die im vorigen Arbeits gang erfolgte Verschiebung des Schiebers 383 auf dem Hauptsteuerhebel 294 der An schlag 625 den Lappen 489 in die mit 489" bezeichnete Lage hebt bezw. den Hebel 490 entsprechend verschwenkt, und der Lappen 627 verschwenkt den Winkelhebel 364 an seinem Lappen 372 in die in Fig. 33 ge zeichnete Stellung.
Durch das Verschwenken des Hebels 490 bezw. der Welle 491 wurde der Hebel 493 (Fig. 9) soweit bewegt, dass eine Rolle 494 in die untere Rast 497 des Hebels 496 zu liegen kommt, wodurch der Kupplungszahn 156 in Wirkung tritt, je doch nach einer halben Umdrehung der Welle 149 bereits durch die schräge Auf lauffläche 502 wieder ausgeschaltet wird.
Während des Vorwärtshubes der Welle 77 wird der Zählwerksschlitten durch die ge troffene Einstellung in seine äusserste rechte Lage gebracht, der eingesetzte Multiplikator gelangt zum Abdruck, und die Antriebs schienen 50 bleiben während des nun einset zenden Rechenganges gesperrt. Durch das Zurückziehen des Zählwerksschlittens in seine äusserste rechte Lage wurde der Schie ber 477 bezw. dessen Ansatz 459 (Fig. 30) zurückgezogen, so dass dadurch der Schalt zahn 454 in Tätigkeit treten kann.
Der Schieber 466 wurde bereits beim Einsetzen des Multiplikanden gehoben, so dass sein oberes Ende gegen den Bolzen 461 liegt und sein Anschlag 474 gegen den Lappen 475' (Fig. 42), wodurch die Arbeitsverbindung mit dem Schaltzahn 454 hergestellt ist. Da die Rolle 494 (Fig. 9) sich in der untersten Rast-497 befindet, wurde der kurvenförmige Arm 628 des Hebels 496 soweit gesenkt, dass nunmehr der Schaltzahn 343 das Antriebsrad 335 betätigen kann. Durch den Schaltzahn 343 werden die Zählräder 214 nacheinander, wie bereits beschrieben, auf Null zurückge führt, wobei der Schaltzahn 454 jedesmal verschwenkt wird und die Weiterschaltung des Schlittens zulässt.
Wenn der Zählwerks schlitten in seiner äussersten linken Lage an gelangt ist, und der Schaltzahn 454 letzt malig verschwenkt wird, so werden hier durch wieder die Klinke 240 verschwenkt (Fig. 65) und der Schieber 629 betätigt, der darauf mit dem Lenker 646 den Anschlag 467 wieder niederdrückt und durch seinen winkelförmigen Ausschnitt 642 den Stift 641 in die mit 641' bezeichnete Lage bringt (Fig. 63). Hierdurch wird die Welle 491 verschwenkt, so dass die Rolle 494 wieder in die mittlere Rast 495 des Hebels 496 ge langt und der Kupplungszahn 156 durch die schräge Auflauffläche 502 wieder freigege ben wird.
Beim Einsetzen des Multiplikanden wurde der Schaltsektor 558 bereits um zwei Zähne weitergeschaltet, bei dem während der Multiplikation erfolgten Vorwärtshub der Welle 77 um einen weiteren Zahn, und wenn jetzt der Rückwärtshub der Welle 77 aus geführt wird, so erfolgt wiederum eine wei tere Rückbewegung des Sektors um einen Zahn. Nach Vollendung des Rückwärts hubes der Welle 77 würde dann der Kurven teil 665 (Fig. 50, 55) den Stift 557 nieder drücken, um dadurch den Kurvenhebel 523 zur Umschaltung auf das Rechenwerk vor zubereiten.
Während des Rückwärtshubes der Welle 77 werden auch die Antriebsschie nen 50 und die eingestellten Typenträger wieder in ihre Endstellung zurückgebracht. Es muss noch darauf hingewiesen werden, dass während des Vorwärtshubes des zweiten Arbeitsganges der Welle 77 durch das Zu rückführen des Schaltsektors der Stift 664 den Arm 604 (Fig. 62) freigegeben hat, so dass der Stift 602 den Lenker 598 wieder in der in Fig. 62 gezeichneten Lage hält. Jetzt setzt der dritte Arbeitsgang der Welle 7 7 ein, und gleich zu Anfang des Vorwärts hubes wird der Hebel 523 verschwenkt, so dass die Zählräder 184 mit den Zahnstangen 218 in Eingriff kommen.
Der Schaltsektor 558 trägt auf einem Ansatzbolzen 666 (Fig. 60) eine Kippklinke 667, die durch die Fe der 668 gegen den in den Schaltsektor ge nieteten Stift 669 gezogen wird. Beim Zu rückspringen des Sektors in die in Fig. 49 gezeichnete Lage traf das Klinkenende gegen die Nase 670 des Schenkels 649 und wurde dadurch beiseite gedrückt, ohne dass hier durch der Schenkel 649 betätigt wurde.
Zu Ende des zweiten Arbeitsganges der Welle 77 befindet sich jedoch die Klinke 667 un mittelbar vor der Nase 670 und hat an der schrägen Fläche den Schenkel 649 zurück gedrückt, so dass durch das Ende des Schen kels 648 der Winkelhebel 364 in die in Fig. 35 gezeichnete Lage verschwenkt wurde, wodurch der Zählwerksschlitten zu Beginn des nun einsetzenden - Vorwärtshubes der Welle 77 um zwei Stellen nach rechts ver= stellt wird. Es wurde bereits gezeigt, dass zu gleicher Zeit die Zählräder in Eingriff mit den Zahnstangen 218 gebracht wurden,
und diese stellen sich nunmehr auf die im Rechenwerk enthaltene Zahl ein, die als Endprodukt zum Abdruck gelangt, und zwar mit zwei Dezimalstellen hinter dem Komma. Der Schaltsektor 558 ist wieder um einen Zahn verdreht worden und wird letztmalig um einen Zahn weitergeschaltet bei dem nun einsetzenden Rückwärtshub der Welle 77. Das verlängerte Ende der Schraube 570 traf wieder auf den Fortsatz 607 (Fig. 62) und verschwenkte diesen, so dass durch die Rolle 596 die Einstellung der Maschine ge löscht wird.
Jetzt befinden sich alle Teile wieder in Ruhelage, und der Schaltsektor wird an einem Zahn 589 von der Klinke 565 gehalten.
<I>Anordnung und</I> Steuerung <I>der Speichen-</I> <I>räder 215.</I>
Bei Addier- und Buchungsmaschinen wird bekanntlich die Zwischensumme aus den Zählwerken gedruckt, indem man das betref fende Zählwerk während des Vor- und Rück wärtshubes der Maschine mit seinen An triebsorganen in Eingriff lässt. Das Zähl werk wird durch die Antriebsorgane wäh rend des Vorwärtshubes auf Null gestellt und die in dem Zählwerk enthaltene Zahl zum Abdruck gebracht, während dieselbe während der Zurückführung der Antriebs organe wieder durch die Antriebsorgane in das Zählwerk hineingebracht wird. Im vor liegenden Falle wird als zweckmässig erach tet, anders zu verfahren, aus der Erkenntnis heraus,
dass bei einer Vierspezies-Rechen- maschine das Rechenwerk und das Umdre hungszählwerk frei sein müssen, um mit einem errechneten Ergebnis beliebig weiter rechnen zu können. Aus diesem Grunde ist das bereits erwähnte besondere Speicherwerk 215W vorgesehen, das an sich kein eigent liches Rechenwerk darstellt, da es keine Zeh nerübertragung besitzt. Es wird daher im folgenden auch nur von Speicherrädern 215 gesprochen werden. Diese gehören aber un- bedingt zu der Rechenvorrichtung der Ma schine, da sie es erst ermöglichen, mit der selben Zwischensumme zu ziehen und diese beliebig weiter zu verwenden.
Die Speicherräder 215 (Fig. 66 bis 68) sind auf einer Achse 671 drehbar gelagert. die durch die Naben 672 und 673 der seit lichen Arme 674 und 675 eines Rahmens geführt und mit diesen verstiftet ist. Der Rahmen wird durch diese beiden seitlichen Arme und der mit ihnen verbundenen Tra verse 676 gebildet und ist auf den beiden Ansatzschrauben 677 und 678 der Seiten wände 57 und 58 drehbar gelagert.
Auf dem linken Seitenarm 675 ist auf einem in diesen genieteten Stift eine Rolle 679 gelagert, die mit dem Kurvenschlitz einer Rastenscheibe 680 zusammenarbeitet, die auf dem Bolzen 681 der Seitenwand 57 drehbar gelagert ist (Fig. 68). Die Rastenscheibe wird durch eine Rolle 682, die durch die Feder 683 be- einflusst wird, entweder an ihrer obern oder untern Rast in ihrer jeweiligen Lage gehal ten.
Die Rolle wird zwischen zwei Schen keln 684, die durch den Steg 685 miteinan der verbunden sind, von einem Stift 686 ge tragen, an dessen verlängertem Ende die Fe der 683 befestigt ist, dessen anderes Ende an dem Bolzen 681 befestigt ist. Die beiden Schenkel sind auf einem ebenfalls in die Seitenwand 57 genieteten Bolzen 687 dreh bar gelagert. Auf diesem Stehbolzen ist ein zweiter, ebenfalls aus zwei Schenkeln 688 mit der Traverse 689 bestehender Hebel ge lagert, der auf dem Stift 690 die Rolle 691 trägt, die mit der Rastenscheibe 692, deren Zweck später erläutert wird, zusammenarbei tet.
Die Rastenscheibe 680 trägt unten einen umgebogenen Lappen 693, durch den sie un ter Vermittlung des Steuerkörpers 694 ein gestellt wird. Dieser Steuerkörper ist. mit auf dem Stift 540 des Hebels 547 gelagert, der unter Vermittlung des Lenkers 548 von der Kurvenscheibe 76 angetrieben wird.
Eine an dem Lenker 548 befestigte Feder 695 dient dazu, den Steuerkörper 694 so zu schal ten, dass entweder die Anschlagkante 696 oder die Anschlagkante 697 den umgebo- gehen Lappen 693 beeinflusst. Das verlän gerte Ende 698 des Steuerkörpers reicht durch den Schlitz 699 des umgebogenen Teils eines Sperrhebels 700 (Fig. 69, 70). Dieser Sperrhebel ist auf einer in die Gestellwand 14 hineingeschraubten Ansatzschraube 701 drehbar gelagert.
Er hält den Steuerkörper 694 während eines Arbeitsganges der Ma schine in der in Fig. 68 gezeichneten neutra len Lage, wenn er an einer Bewegung ver hindert wird. Der Sperrhebel wird durch den langen Bolzen 702 der Einstellvorrich tung für die Zahlen gegen eine Verdrehung im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gesperrt, sobald eine Zahl in die Maschine eingesetzt wurde, während er in der andern Richtung gesperrt wird durch besondere Sperrkörper, die mit der Operationstaste 4 und der Taste 7, sowie mit dem Lenker 610 zusammenarbeiten.
Der Bolzen 702 ist in der linken Wand 18 der Einstellvorrichtung befestigt und die Nullschiene 84 mit ihren beiden seitlichen Teilen 84' und 84" (Fig. 66, 2) ist drehbar auf ihm gelagert. Der linke Seitenteil 84" ist unten offen (Fig. 69), da mit die Oberkante des Sperrhebels 700 mit dem Bolzen 702 unmittelbar zusammenarbei ten kann.
Unterhalb der Tasten 4 und 7 (Fig. 66 bis 68) ist in Schlitzen der Gestellwände 14 und 15 eine mit Ausschnitten versehene Schiene 703 gelagert, deren Ausschnitte 704 und 705 schräge Auflaufflächen aufweisen, an denen die Schiene durch die darüber lie genden Tasten 4 bezw. 7 verschoben wird. Die Taste 4 verschiebt die Schiene nur halb so weit wie die Taste 7, da ihre schräge Auflauffläche nicht so tief reicht. Die Schiene trägt einen nach unten ragenden Arm 706, dessen unterer Teil 707 waagrecht liegt und an seinem hochgebogenen Lappen 708 auf dem Ansatzbolzen 709 geführt ist, der in der Gestellwand 14 sitzt.
Zwischen den Kopf des Bolzens 709 und den Lappen 708 ist eine Druckfeder 710 gelagert, die die Schiene 703 an die Gestellwand 14 bezw. an den umgebogenen Lappen 711' der Traverse 711 herandrückt. Unterhalb des waagrech- ten Teils 707 ist eine Ansatzschraube 712 befestigt, über deren Schaft die Gabel des Lenkers 610 greift. Dieses Ende des Len kers besitzt einen hochgebogenen Lappen 713, der mit der Unterkante des Sperrhebels 700 zusammenarbeitet. In der in Fig. 70 gezeichneten Lage wird die untere Kante des Sperrhebels 700 lediglich durch die Ecke des waagrechten Teils 707 gesperrt, da die Schiene 703 sich in Ruhelage befindet, weil keine der beiden Tasten 4 oder 7 gedrückt ist.
In der in Fig. 68 gezeichneten Lage be finden sich die Speicherräder<B>215</B> ausser Ein griff mit ihrer Antriebsverzahnung 223 (Fig. 1) und werden dabei durch die Sperr schiene 714 gegen Verdrehung gesichert. Alle Speicherräder befinden sich in Nullstellung, da ihr Nullsteeknocken 215' gegen die Zähne 676' der Traverse 676 stossen. Die Speicher räder 215 reichen durch die Einschnitte der Traverse 676, durch die die Anschlagzähne 676' für die Nullstellnocken entstehen (Fig. 66).
Zwischensummenzeichen aus <I>der</I> Rechen- vorrichtung. Angenommen, es soll eine Multiplikations aufgabe ausgeführt und deren Produkt in den Speicherrädern 215 zur späteren Ver wendung aufgenommen .werden, so ist zu erst, wie bereits beschrieben, der Multipli kand auf den Zifferntasten einzusetzen und die Operationstaste 2 zu drücken und hier auf der Multiplikator auf den Zifferntasten anzuschlagen und die Operationstaste 4 zu betätigen. Durch die Betätigung der Opera tionstaste 2 wurde der Multiplikand abge druckt und vom Umdrehungszählwerk auf genommen.
Gleichzeitig wurde der Schalt sektor 558 in Multiplikationsstellung ge bracht, das heisst um sechs Zähne im ent gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers ver dreht. Er wurde jedoch bei dem durch die Operationstaste 2 ausgelösten ersten Arbeits beispiel der Welle 77 bereits um zwei Zähne wieder zurückgeschaltet. Nachdem jetzt der Multiplikator eingesetzt und die Operations- taste 4 betätigt wurde, beginnt nach erfolgtem Abdruck des Multiplikators der eigentliche Rechengang, wobei die Typenträger bezw. die Antriebsschienen 50 in ihrer eingestell ten Lage bleiben, bis der Rechenvorgang zu Ende ist.
Die Welle 77 bleibt daher nach Vollendung des Vorwärtshubes so lange ste hen. und durch die Weiterschaltung des Sek tors 558 hat der Stift 664 (Fig. 62, 69) den Arm 604 freigegeben, so dass die Schiene 610 durch den Zug der Feder 614 so weit. nach links bewegt wird, dass sein Lappen 713, der durch das Verschieben der Schiene 703 durch die Taste 4 in der Bahn des Sperrhebels 700 liegt, unter die Unterkante dieses Sperrhebels tritt und ihn an einer Bewegung im Sinne des Uhrzeigers hindert.
Nachdem der Zähl werksschlitten bei Ausführung der Multipli kation in seine äusserste linke Lage gelangte, findet unter Vermittlung des Schiebers 629 (Fig. 63, 64) bezw. seines winkelförmigen Ausschnittes 642 die Kupplung der Welle 149 wieder statt, worauf der Rückwärtshub der Welle 7 7 einsetzt, wodurch die Antriebs schienen 50 und die Typenträger wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht werden. Der Schaltsektor wird dabei wieder um einen Zahn zurückgeschaltet, so dass beim nächsten Vorwärtshub der Welle 77 das Rechenwerk in Eingriff mit seinen Antriebszahnstangen gebracht wird und der Summenzug einsetzt.
Diese Summe soll jedoch als Zwischensumme in die Speicherräder 215 gelangen, und um den Übertragungsvorgang, der während des Summenzuges stattfindet, zu beschreiben, soll vorerst auf das Verhalten des Steuer körpers 694 und des Sperrhebels<B>700</B> wäh rend des bis hierher beschriebenen Arbeits ganges eingegangen werden.
Nach dem Einsetzen des Multiplikanden und Niederdrücken der Operationstaste 2 hatte während des ersten Vorwärtshubes der Welle 77 der Steuerkörper 694 (Fig. 68) infolge des Zuges der Feder 695 das Bestre ben, sein Schaltende zu senken und das Sperrende des Sperrhebels<B>700</B> zu heben. Diese Bewegung konnte jedoch nicht ausge führt werden, da die Oberkante des Sperr- hebels 700 durch Auftreffen auf den Bolzen 702 verriegelt wurde.
Zu Ende des Vor wärtshubes der Welle 77 zieht die Feder 695 den Steuerkörper 694 jedoch in die andere Richtung, aber auch diesem Zuge kann der Steuerkörper nicht folgen, da dann die un tere Kante des Sperrhebels 700 auf die linke Kante des waagrechten Teils 707 der Sperr schiene 703 trifft (Fig. 70). Nach erfolg tem Rückwärtshub der Welle 77 ist die Ein stellvorrichtung wieder in ihre äusserste rechte Lage gelangt, und der Bolzen 102 hat dadurch den Sperrhebel 700 freigegeben.
Der Sperrhebel wird jedoch wieder in seine in Fig. 68 gezeichnete Lage dadurch gezogen, dass beim Zurückziehen des Steuerkörpers 694 in seine Ruhelage dessen unterer Teil durch den Ausschnitt<B>717</B> auf dem Lappen 693 zentriert wird. Hierauf wird der Multi plikator eingesetzt und die Operationstaste 4 gedrückt, worauf sich das soeben beschrie bene Arbeitsspiel wiederholt.
Da die Ein stellvorrichtung durch Einsetzen des Multi- plikators nach links bewegt wurde, wird der Sperrhebel 700 durch den Bolzen 702 oben gesperrt und während des Vorwärtshubes der Welle 77 und der dabei erfolgenden drit ten Zurückschaltung des Sektors 558 gibt der Stift 664 den Arm 604 (Fig. 69, 70) frei, so daB die Schiene 610 dem Zuge der Feder 614 folgt und der in derselben Ebene mit dem Sperrhebel 700 liegende Lappen 713 der Schiene unter die Unterkante des Hebels 700 gezogen wird und diesen verhin dert, verschwenkt zu werden.
Der Hebel wird in diesem Falle nicht durch die linke Kante des Teils 707 gesperrt, wie aus @Fig. 70 er sichtlich, da durch Niederdrücken der Opera tionstaste 4 die Schiene 703 verschoben wurde, wodurch diese Sperrkante 707' (Fig. 71) aus der Bahn des Hebels 700 gelangte, dafür jedoch der Lappen 713 in die gleiche Ebene mit dem Hebel 700 kam. Nachdem die Multiplikation von der Maschine durch geführt ist und nach der darauf erfolgenden Kupplung der Welle 149 wird bei dem dann einsetzenden zweiten Rückgang der Welle 77 der eingestellte Multiplikator gelöscht, und der Steuerkörper 694 sowie der Sperr hebel 700 arbeiten dabei in der gleichen Weise wie bei der Löschung des Multipli kanden.
Bei dem nun wieder einsetzenden dritten und letzten Vorwärtshub der Welle 77 werden das Rechenwerk bezw. seine Zähl- r 'ider 184 in Eingriff mit den Zahnstangen 218 gebracht, und da der Bolzen 702 sich aus der Bahn des Sperrhebels 700 befindet, würde dieser jetzt im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht werden, wenn durch das Verschwenken des Hebels 556 ihm nicht eine andere Sperre in den Weg ge stellt worden wäre.
Der verlängerte Arm des Hebels 556 trägt einen Stift 178, der in die Kurve eines Hebels 719 reicht und hier durch den Hebel so verschwenkt, dass sein hochgebogener Ansatz 720 (Fig. 20) unter das Hebelende 700' gelangt. Der Hebel 719 ist mit seinem hochgebogenen Schenkel 721, der die Kurve für den Stift 718 enthält, auf einem zwischen den Gestellwänden 82 und 83 befestigten Bolzen 722 drehbar gelagert und erhält auf diesem Bolzen eine breite Füh rung durch den Steg 723 und die Wange 724, die mit dem Schenkel 721 verbunden sind.
Während des letzten Vorwärtshubes der Welle 77 stellen die Antriebsorgane das Re chenwerk auf Null, wobei sie sich entspre chend den einzelnen Ziffern des im Rechen werk enthalten gewesenen Produktes ein stellen. Das Produkt gelangt nun zum Ab druck. Nach Vollendung des Vorwärtshubes der Welle 7 7 hat die Feder 695 das Bestre ben, den Steuerkörper 694 so zu verschwen- ken, dass seine Anschlagkante 697 mit dem Lappen 693 der Rastenscheibe 680 zusam men in Arbeitsstellung tritt. Dies kann je doch erst stattfinden gleich zu Anfang des Rückhubes, da dann der Lappen 693 von dem Ausschnitt 717 frei kommt.
Bei dem Vorwärtshub der Welle 77 traf die Schraube 570 (Fig. 62) bereits gegen den Fortsatz 607, wodurch die Schiene 610 (Fig. 69, 70) entgegen dem Zuge der Feder 614 wieder zurückbewegt wurde, so dass ihr Lappen 713 dadurch den Sperrhebel 700 frei gab (Fig. 71).
Während des Rückhubes der Welle 77 kann durch das Freigeben des Hebels 700 der Steuerkörper 694 (Fig. 68) dem Zuge der Feder 695 folgen, und er trifft daher mit seiner Anschlagkante 697 auf den Lap pen 693 der Rastenscheibe 680 und ver- schwenkt diese so weit, bis die Rolle 682 die Rastenscheibe in ihrer obern Rast arre tiert.
Durch die in der Rastenscheibe ent haltene Kurve wurde die Rolle 679 bezw. der Arm 675 (Fig. 66), der die Rolle trägt, so weit verschwenkt, dass die Speicherräder 215 in Eingriff mit ihrer Verzahnung 223 gelangten, so dass bei Zurückführung der Schienen 50 in ihre Ruhelagen das aus dem Rechenwerk herausgenommene Produkt nun auf die Speicherräder übertragen wird.
Diese Übertragung erfolgte im mittleren Drittel des letzten Rückwärtshubes der Welle 77 und während des letzten Drittels wird dar auf der Steuerkörper 694 wieder in die in Fig. 68 gezeichnete Lage zurückgezogen, wobei durch den Lappen 693, der wieder in den Ausschnitt 717 tritt, die Rastenscheibe ebenfalls zurückgezogen und die Speicher räder 215 ausser Eingriff mit ihren Zahn stangen gebracht werden.
Nach diesem Ar beitsgang der Welle 77 ist die Rechenauf gabe erledigt, und die Maschine kommt nach der staugefundenen Löschung aller Einstel lungen, wie bereits früher beschrieben, zum Stillstand.
Tierwendung <I>der</I> Zwischensumme <I>bei</I> Multiplikation.
Die nun von den Speicherrädern 215 auf genommene Zahl kann auf Grund der neu artigen Steuervorrichtung der Zählwerke dem Charakter der jeweils angeschlagenen Operationstaste entsprechend selbsttätig in der Maschine weiter verwendet werden. Es kann wünschenswert sein, die in den Spei cherrädern enthaltene Zahl mehrfach zu ver wenden, und aus diesem Grunde ist die Ope rationstaste 7 vorgesehen, die dann mit einem leichten Druck nach vorn niedergedrückt wird, wodurch die Rast 725 (Fig. 68) des Tastenschaftes unter die Unterkante - des Tastenbleches 12 fasst und ein selbsttätiges Löschen der Taste 7 verhindert.
Durch das Niederdrücken der Taste 7 wird die Schiene <B>703</B> so weit verschoben, dass sowohl die Sperrkante 707' (Fig. 71), als auch der Lap pen 713 aus der Bahn des Sperrhebels 700 gelangen und diesen freigeben, wie aus Fig. 7 2 ersichtlich. Dies bedeutet, dass bei dem Zurückführen der bei irgendeinem Re chenvorgang eingestellten Antriebsschienen 50 die Zahl, auf die die Schienen eingestellt waren, durch die Verzahnung 223 wieder in die Speicherräder 215 zurückgebracht wird.
Angenommen, es soll jetzt die in den Spei cherrädern enthaltene Zahl mit sich selbst multipliziert werden, so ist, nachdem die Taste 7 bereits niedergedrückt und verriegelt wurde, lediglich die Multiplikations- bezw. Operationstaste 2 niederzudrücken, wodurch die Maschine in Gang gesetzt wird und nach Massgabe des Hauptsteuerhebels 294 (Fig. 49) arbeitet.
Da. keine Zahl auf den Ziffern tasten angeschlagen wurde, befindet sich die Einstellvorrichtung in ihrer Ruhelage und der Bolzen<B>702</B> ausser dem Bereich des Sperr hebels 700, so dass bei dem Vorwärtshub der Welle 7 7 der Steuerkörper 694 (Fig. 68) dem Zuge der Feder 695 folgen kann, so dass seine Anschlagkante 696 auf den Lappen 693 trifft und dadurch während des ersten Drittels des Vorwärtshubes die Speicher räder 215 mit den Verzahnungen 223 in Ein griff bringt. Die Antriebsschienen 50 dre hen nun die Speicherräder 215 so weit zu rück, bis deren Nullstellnocken 215' gegen die Zähne 676' stossen, wobei sie selbst sich auf die einzelnen Ziffern der in den Spei cherrädern enthalten gewesenen Zahl einstel len.
Diese Zahl kommt nun in der bekann ten Weise zum Abdruck. Die Speicherräder 215 bleiben während des mittleren Drittels des Vorwärtshubes in Eingriff mit ihrer Antriebsverzahnung und werden im letzten Drittel des Vorwärtshubes wieder ausser Ein griff gebracht, indem der Lappen 693 von dem Ausschnitt 717 wieder zurückgezogen wird. Durch die Operationstaste ist die Ma schine so eingestellt, dass die in die Maschine hineingebrachte Zahl, in diesem Falle die Zahl, auf die sich die Antriebsschienen 50 eingestellt haben, und die in den Speicher rädern enthalten war, während des Rück wärtshubes der Welle 77 in das Umdre hungszählwerk 214W gelangt.
Da der Hebel 700 im vorliegenden Falle in keiner Weise gesperrt ist, kann bei Beginn des Rückhubes der Steuerkörper 694 dem Zuge der Feder 695 folgen und trifft daher mit seiner An schlagkante 697 auf den Lappen 693 und schaltet dadurch die Speicherräder 215 wie der ein, so dass die eben aus den Rädern her ausgenommene Zahl in diese bei dem Rück gang der Antriebsschienen 50 wieder hinein gebracht wird.
Wenn jetzt die Summen taste, das heisst die Operationstaste 1 nieder gedrückt wird, so erfolgt die Multiplikation der in den Speicherrädern. enthaltenen Zahl mit der im Umdrehungszählwerk enthal tenen, indem die Antriebsschienen 50 sich bei dem ersten Vorwärtsgang der Welle 77 wieder auf die in den Speicherrädern 215 enthaltene Zahl einstellen und diese durch die Typenträger zum Abdruck bringen, wor auf die eigentliche Multiplikation beginnt, nach deren Beendigung die Kupplung der Welle 149 stattfindet, so dass die Welle 77 sich wieder in ihre Ruhelage zurückbewegt und auch die Antriebsschienen 50 in Ruhe lage zurückbringt,
wobei die Speicherräder 215 eingerückt werden, da keine Sperrung für den Hebel 700 besteht, und die ihnen vorher entnommene Zahl wieder aufnehmen. Jetzt setzt der selbsttätige Summenzug ein, bei dem das im Rechenwerk 183w, 184W ent haltene Produkt zum Abdruck gelangt, in dem das Rechenwerk während des Vorwärts hubes der Welle 77 mit den Zahnstangen 218 in Eingriff tritt. Durch das Einschalten des Rechenwerkes in seine Antriebszahn stangen durch den Hebel 555 wurde der An satz 720 (Fig. 69, 70) wieder eingerückt, so dass der Hebel 700, der in diesem Falle nicht durch den Bolzen gesperrt werden kann, doch gegen eine Verdrehung im ent gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gesperrt wird.
Hierdurch wird erreicht, wie bereits beschrieben, dass die Speicherräder 215 wäh rend des Vorwärtsganges der Antriebsschie nen 50 nicht in Eingriff mit ihrer Verzah nung 223 gelangen.
<I>Regelung der</I> Beschickung .und Entleerung <I>der</I> Speicherräder <I>215.</I>
Da die Speicherräder 215 bereits eine Zahl enthalten, dürfen sie beim Zurückfüh ren der Antriebsschienen 50, die sich auf das errechnete Produkt eingestellt hatten, nicht in Eingriff mit ihrer Verzahnung 223 gelangen, und es ist, um dies zu verhindern, eine besondere Sperrung vorgesehen, die im nachfolgenden beschrieben wird. Auf der Gestellwand 57 ist ein Bolzen 726 (Fig. 66, 68) angeordnet, auf dem eine Rastenscheibe 692 drehbar gelagert ist, deren jeweilige Stellung durch die Rolle 691 gesichert wird, die sich in die eine oder andere Rast der Scheibe unter dem Zuge der Feder 728 hin einlegt. Die Feder ist mit dem einen Ende an dem Stift 690 und mit ihrem andern Ende an dem Bolzen 726 befestigt.
Oberhalb und unterhalb des Drehpunktes der Kasten scheibe 692 trägt diese je einen Bolzen 729 und 730, welche mit den Anschlägen<B>731</B> und 732 des Steuerkörpers 694 zusammen arbeiten. Auf der Kastenscheibe ist ein drit ter Bolzen 733 eingenietet, der durch das Langloch 734 des Steuerkörpers reicht. Der Bolzen 726 reicht ebenfalls durch dieses Langloch und der Steuerkörper 694 wird durch die am äussern Ende des Bolzens auf gehangene Feder 728 gegen ein seitliches Herabgleiten gesichert.
Wie aus dem Vorgehenden beobachtet werden konnte, gelangt die Anschlagkante 696 mit dem Lappen 693 nur während eines Vorwärtshubes der Welle 77 zur Arbeit; während umgekehrt die Anschlagkante 697 mit dem Lappen 693 nur während des Rück wärtshubes der Welle arbeiten kann.
Wäh rend des Vorwärtshubes wird eine in den Speicherrädern enthaltene Zahl herausge holt, während beim Rückwärtshub eine Zahl nur hineingebracht werden kann. Die Sper rung bezweckt, dass wenn eine Zahl aus den Speicherrädern herausgezogen worden ist, im Anschluss hieran die gleiche Operation nicht wieder ausgeführt werden kann und eben falls umgekehrt, dass, wenn eine Zahl in die Speicherräder hineingeschickt worden ist, auch diese Operation nicht wieder vorgenom men werden kann. Um eine Zahl in die Speicherräder hineinzubringen, was,
wie be reits erwähnt, stets auf dem Rückwärtshub geschieht, wird der Steuerkörper 694 geho ben, so dass seine Anschlagkante 697 mit dem Lappen 693 zusammenarbeitet, und es gelangt der Anschlag 731 mit dem Bolzen 729 in Arbeitsstellung, so dass während des Rückwärtshubes die Rastenseheibe 692 im Sinne des Uhrzeigers verdreht wird und ihre linke Rast unter die Rolle 691 gelangt.
Durch diese Verdrehung gelangte der Bolzen 733 zur Anlage an die untere gante des Langloches 734, und es ist ohne weiteres er sichtlich, dass der Steuerkörper 694 hier durch gegen ein nochmaliges Anheben ge sperrt wird. Es ist mithin auch unmöglich, eine weitere Zahl in das Zählwerk hineinzu schicken, was im vorliegenden Falle auch unbedingt unterbleiben muss, da hier die Speicherräder keine Zehnerübertragung be sitzen.
Der Steuerkörper 694 kann infolge der Sperrung durch den Bolzen 733 lediglich nach unten bewegt werden, so dass seine An schlagkante 696 mit dem Lappen 693 zur Arbeit gelangt, was nur während des Vor wärtshubes der Welle 77 stattfindet, und zwar, um die in den Speicherrädern enthal tene Zahl herauszuholen.
Wenn diese Ope ration durchgeführt wird, wird durch den Anschlag 732 die Kastenschiene 692 an dem Bolzen 730 wieder in die in Fig. 68 gezeich nete Lage zurückgeführt, in der der Bolzen 733 den Steuerkörper 694 an der Oberkante des Langloches 734 so weit hebt, dass er seine mittlere Lage-einnimmt.
Ein Senken, wodurch die Anschlagkante 696 mit dem Lappen 693 wieder zur Arbeit gelangen würde, ist dadurch nicht möglich, und infol gedessen muss eine Zahl erst wieder in die Speicherräder hineingebracht werden, bevor diese während des Vorwärtshubes wieder im Eingriff mit ihrer Antriebsverzahnung 223 gebracht werden können.
Wenn die in den Speicherrädern enthal tene Zahl mit sich selbst, multipliziert wer den soll, wie es im Vorgehenden bereits er läutert wurde, ist die Sperrung 692, 733 un bedingt erforderlich, da sonst nach erfolgtem Abdruck des Produktes aus dem Rechen werk dieses beim Zurückführen der Antriebs schienen 50 in die Speicherräder <B>215</B> ge bracht werden würde. Es sei noch bemerkt, dass während des Vorwärtshubes bei dem Summenzug die Speicherräder ebenfalls nicht in Eingriff mit ihren Zahnstangen kommen konnten infolge der Sperrung 720. 700' (Fig. 69. 70).
Verwendung <I>der</I> Zwischensumme <I>bei</I> Divi- sioia, Addition <I>und</I> Subtraktion. Angenommen, die in den Speicherrädern 215 enthaltene Zahl soll nun als Divisor weiter verwendet werden, so ist der Dividend auf den Zifferntasten anzuschlagen und die Operationstaste 3 niederzudrücken, wodurch bekanntlich der Dividend zum Abdruck ge langt und in die Zählräder 183, 184 des Rechenwerkes 183w, 184- der Maschine auf genommen wird.
Jetzt wird die Summen taste, d. h. die Operationstaste 1 betätigt, worauf sich die Antriebsschienen 50 auf die in den Speicherrädern 215 enthaltene Zahl einstellen, die zum Abdruck gelangt, wäh rend durch die Einstellung die Kupplung der Antriebszahnräder 182 für das Dividie ren gesteuert wird. Nach Beendigung der Division werden die Antriebsschienen 50 be kanntlich wieder in ihre Ruhelage zurück gebracht, wobei die Speicherräder 215 in Eingriff gelangen und den Divisor wieder aufnehmen. Das Ineingriffbringen der Spei cherräder während des Rückwärtshubes der Welle 77 ist dadurch möglich, daB durch die Taste 7 die Sperrung 707', 713 (Fig. 71) aus der Bahn des Sperrhebels 700 gelangte.
Jetzt setzt bekanntlich das Summenziehen ein, bei dessen ersten Arbeitsgang das Re chenwerk 183w, 184- während des Vorwärts hubes in Eingriff mit seinen Antriebszahn- stangen gebracht wird, um den Rest zum Abdruck zu bringen und während dieses Vorwärtsganges tritt, die Sperrung 720. 700' (Fig. 69, 70) in Tätigkeit, so dass die Spei cherräder nicht in Eingriff gelangen können.
Bei dem nun einsetzenden Rückwärtshub können die Speicherräder 215 ebenfalls nicht in Eingriff gebracht werden infolge der Stel lung des Bolzens 733 (Fig. 68), da die letzte Operation, die die Speicherräder ausführten, die Wiederaufnahme des Divisors war. Bei dem zweiten Summenzug gelangt das Um drehungszählwerk 214w während des Vor wärtshubes mit den Zahnstangen <B>218</B> in Ein griff, und es wird der Quotient zu Papier gebracht und das Umdrehungszählwerk wie vorher das Rechenwerk dabei auf Null ge stellt.
Während dieses Vorwärtshubes kom men die Speicherräder infolge der Sperrung 720, 700' ebenfalls nicht in Eingriff mit ihren Antriebsorganen und auch während des darauf einsetzenden Rückhubes nicht, infolge der Sperrung durch den Bolzen 733. Der Divisor ist mithin in den Speicherrädern geblieben und kann beliebig weiter verwen det werden.
Beim Addieren kommt es vor, daB eine Zahl sehr häufig gebraucht wird, beispiels weise bei Lohnabrechnungen die Anzahl der Stunden pro Woche, die als normal hier mit 48 Stunden angenommen werden soll. Wenn diese Zahl in den Speicherrädern enthalten ist, kann sie durch Betätigung der Opera tionstaste 5 beliebig oft addiert werden, ohne dass es erforderlich ist, sie auf den Ziffern tasten anzuschlagen. Kommen bei dem Ad dieren der Stundenzahl aber Abweichungen vor, so werden nur diese jeweils auf der Tastatur eingesetzt und addiert, ohne daB hierdurch die Speicherräder beeinflusst wer den.
Die in den Speicherrädern<B>215</B> enthal tene Zahl wird addiert, sobald die Taste betätigt wird, und zwar gelangen die Spei cherräder dann während des Vorwärtshubes der Antriebsschienen 50 mit ihrer Verzah nung 223 in Eingriff, da der Bolzen 702 den Sperrhebel 700 nicht beeinfluBt. Die Zahl gelangt zum Abdruck und in der be- reits früher beschriebenen Weise in das Re chenwerk 183W, 184ss', worauf die Antriebs schienen 50 zurückgeführt werden, wobei die Speicherräder 215 wieder in Eingriff gelan gen und die aus ihnen soeben entnommene Zahl wieder aufnehmen. Dieser Vorgang kann beliebig oft ausgeführt werden.
Kommt nun aber eine andere Zahl vor, die addiert werden soll, so wird diese auf der Tastatur angeschlagen und die Operationstaste 5 ge drückt, worauf die Antriebsschienen 50 sich auf die Einstellvorrichtung entsprechend der angeschlagenen Zahl einstellen und diese zum Abdruck bringen. Die Speicherräder 215 sind jedoch während des Vorwärtshubes nicht in Eingriff getreten, da der Hebel 700 durch den Bolzen 702 gesperrt wurde. Nach dem die Zahl in das Rechenwerk gelangte, werden die Antriebsschienen 50 wieder zu rückgeführt, wobei die Speicherräder eben falls wieder nicht in Eingriff gelangen kön nen infolge der Sperrung durch den Bolzen 733, da die letzte Operation, die sie ausführ ten, das Aufnehmen der Zahl war, was ja nur auf dem Rückwärtshub erfolgt.
Bei Sub traktion arbeiten die Speicherräder und das Rechenwerk in genau derselben Weise, le diglich mit dem Unterschied, dass das Re chenwerk dabei auf Subtraktion eingestellt ist.
Klarmachen <I>der</I> Speicherräder.
Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich, dass die in den Speicherrädern 215 enthal tene Zahl beliebig oft und dem Charakter der jeweils betätigten Operationstaste ent sprechend selbsttätig verwendet werden kann, wenn keine Zahl auf den Zifferntasten an geschlagen wurde. Soll die in den Speicher rädern befindliche Zahl jetzt aber gelöscht werden, so wird vor der letzten selbsttätigen Verwendung dieser Zahl die Taste 7 von Hand gelöscht, indem man ihre Rast 725 mit einem leichten Druck nach vorn von der Unterkante des Tastenbleches 12 heraus zieht.
Die Taste wird dann durch den Zug ihrer Feder 735 (Fig. 1) in ihre Ruhelage zurückspringen. Hierdurch gibt die Taste die Schiene 703 (Fig. 66, 68) frei, so dass diese durch den Druck der Feder 710 so weit verschoben wird, dass der hochgebogene Lappen 708 sich gegen den Lappen 711' der Traverse 711 legt. Hierdurch wird der He-. bel 700 wieder durch die Kante 707' (Fig. 70) gesperrt, so dass während des Rückhubes der Antriebsschienen 50 die Speicherräder nicht in Eingriff mit ihrer Antriebsverzah nung gebracht werden können.
Das Löschen der in den Speicherrädern enthaltenen Zahl geschieht nach dem Löschen der Taste 7 dann durch den darauffolgenden Arbeits gang der Maschine. Wird also nach dem Lö schen der Taste 7 die Operationstaste 5 an geschlagen, so gelangen während des Vor wärtshubes der Antriebsschienen 50 die Spei cherräder 215 in Eingriff und werden auf Null zurückgeführt, während die in ihnen enthalten gewesene Zahl zum Abdruck kommt. Bei dem Rückwärtshub der An triebsschienen kommen die Speicherräder aber nicht wieder in. Eingriff, da der Sperr hebel 700, wie aus Fig. 70 ersichtlich, durch die gante 707' gesperrt ist.
Die Speicher räder befinden sich daher nach dieser Ope ration auf Null. Der Nullstellvorgang der Speicherräder vollzieht sich in der gleichen Weise, wenn irgend eine andere Operations taste betätigt wird. Bei dem beschriebenen Vorgang wurde die in den Speicherwerken enthaltene Zahl letztmalig addiert, und die Summe wird darauf aus dem Rechenwerk herausgeholt, indem man die Operations taste 1 oder die Operationstaste 4 nieder drückt.
Bei Benutzung der Operationstaste 1 wird die Rechenvorrichtung der Maschine klargemacht, das heisst die in ihr enthaltene Zahl gelangt als Endsumme zum Abdruck, wohingegen bei Benutzung der Taste 4 die in der Rechenvorrichtung enthaltene Zahl als Zwischensumme zum Abdruck gelangt und daher in die Speicherräder 215 zur beliebi gen weiteren Verwendung geschickt wird. Selbständige Speicherwerke.
Bisher wurde die eigentliche Rechen vorrichtung 183w, 184w, 214w, 215W der Ma- schine im Zusammenhang mit. dem Druck werk und dem selbsttätigen Summen- und Zwischensummenziehen beschrieben. Da es sich bei dem Ausführungsbeispiel um eine Buchungs- und Fakturiermaschine handelt, sind selbständige Speicherwerke erforderlich, um die durch die Rechenvorrichtung errech neten Zahlen ihrem Charakter nach aufzu speichern und gegebenenfalls zu einem . Ge- sa.mtresultat zusammenzurechnen.
In den Zeichnungen ist nur ein selbständiges Spei cherwerk 216W, 217w mit seinen Zählrädern 216, 217 gezeigt. Es können aber, wie bei bekannten Buchungsmaschinen, beliebig viele selbständige Speicherwerke angeordnet wer den, die von Hand und/oder durch den Pa pierwagen der Maschine angerufen werden können. Diese Speicherwerke können orts fest in der Maschine oder in einem Schlitten oder einer Zählwerkstrommel angeordnet sein. Die Arbeitsweise solcher Zählwerke im Zusammenhange mit der Rechenvorrichtung wird die gleiche bleiben, wie im folgenden anhand des Speicherwerkes 216w, 217w be schrieben wird.
Das für Addition und Subtraktion ein gerichtete Speicherwerk besitzt zwei Reihen Zählräder 216,<B>217</B> (Fig. 1), die paarweise ständig miteinander in Eingriff stehen und mit Zehnerschaltnocken 216' und 217' aus gerüstet sind, durch die die Zehnerschalt- klinken 736 betätigt werden. Letztere sind auf den Stiften 737 der Sperrhebel 738, die auf der ortsfesten Achse 739 lose gelagert sind, drehbar angeordnet und werden durch je eine Feder 740 beeinflusst, sich mit ihrer Nase 741 auf der Traverse 224 zu halten. Das andere Ende der Federn 740 ist an einer Traverse 742 befestigt, die von den beiden Seitenwänden 57 und 58 getragen wird.
Die Achsen der Zählräder<B>216</B> und 217 sind zwi schen den beiden Wangen 743 und 744 (Fig. 75) angeordnet, die durch den Steg 745 miteinander verbunden sind und so den eigentlichen Zählwerksrahmen bilden, der auf der Achse 746 schwingend gelagert ist. Auf den beiden Enden der Achse 746 sind mit ihren Naben 747 und 748 die beiden Hebel 749 und 750 verstiftet, die auf dem Bolzen 751 bezw. der Ansatzschraube 752 drehbar gelagert sind. Dieser Bolzen und die Ansatzschraube sind befestigt in den beiden Seitenteilen 753 und 754, die von den Seitenwänden 57 und 58 getragen werden (Fig. 2, 74, 75).
Während der Seitenteil 754 unmittelbar an der Seitenwand 57 befestigt ist, ist der Seitenteil<B>753</B> unter Verwendung von Bolzen an der Seitenwand 58 befestigt, damit der Zählwerksrahmen nicht unnötig breit bezw. die Achse 746 nicht unnötig lang wird. Der Zählwerksrahmen 743, 744, 745 wird durch die Abstandsringe 755 und <B>756</B> seitlich in der richtigen Lage gehalten, so dass die Zählräder stets mit den Verzah nungen 219 der Antriebszahnstangen 218 in derselben Ebene liegen.
Der linke Arm des Hebels 750 trägt eine Rolle 757, die mit der Kurve 758 eines Hebels 759 zusammen arbeitet. Dieser Hebel ist auf einer Ansatz schraube 760 des Seitenteils 754 drehbar ge lagert und enthält in seinem rechten Teil die Kurve 761, in die eine Rolle 762 reicht, die von dem Bolzen<B>763</B> der Wange 744 des Zählwerksrahmens getragen wird.
Die Kurve 758 ist vorgesehen, um das Speicherwerk in und ausser Eingriff mit den Verzahnungen 219 zu setzen, während die Kurve 761 die Umschaltung von Addition auf Subtraktion und umgekehrt bewerkstelligt. In der in Fig. 74 gezeichneten Lage befindet sich das Speicherwerk ausser Eingriff mit seinen An triebszahnstangen und in Subtraktionsstel lung, wobei eine Rolle 764 sich in die Rast 765 des Hebels 759 hineinlegt und den He bel festlegt. Die Rolle 764 ist auf einem Hebel 769 befestigt, der auf dem Stift<B>770</B> des Seitenteils 754 drehbar gelagert ist, und durch die Feder 771, deren oberes Ende an diesem Seitenteil befestigt ist, wird die Rolle jeweils in eine der Rasten des Hebels 759 gezogen.
Die Rolle 757 befindet sich bei der in Fig. 7 4 dargestellten Lage in dem konzentrischen Teil der Kurve 758, so dass der Hebel 759 im Sinne des Uhrzeigers ver dreht werden kann, bis seine Rast 767 von der Rolle 764 arretiert wird, ohne dass das Speicherwerk hierdurch ein- oder ausgeschal tet wird. Die Kurve 761 hingegen bewirkt bei der Verschwenkung des Hebels 759, dass das Speicherwerk in Additionsstellung um geschaltet wird, das heisst, dass die Zählräder 216 in Arbeitsstellung zu den Antriebszahn stangen 218 gelangen.
Wird der Hebel 759 in der gleichen Richtung um eine Rast wei terbewegt, so wird die Rolle 762 hierdurch nicht beeinflusst, da sie sieh in dem obern konzentrischen Teil der Kurve 761 befindet, jedoch wird der Hebel 750 verschwenkt, da seine Rolle 757 durch die Kurve 758 geho ben wird. Hierdurch gelangen die Zählräder 216 in Eingriff mit ihren Antriebszahnstan gen.
Wird der Hebel 769 im entgegengesetz ten Sinne verschwenkt, und wird dabei wie der von der Stellung nach Fig. 74 ausgegan gen, so würde das Speicherwerk, das sich hier in Subtraktionslage befindet, in dieser Stellung verbleiben, da bei der Verdrehung die Rolle 762 durch den untern konzentri schen Teil der Kurve 761 nicht beeinflusst wird, wohingegen die Rolle 757 durch den rechten Teil der Kurve 758 gehoben und die Zählräder 217 in Eingriff mit den Zahn stangen 218 gebracht werden.
In Fig. 1 befindet sich das Speicherwerk ausser Eingriff mit seinen Antriebszahnstan gen, in welcher Lage die Zählräder durch eine Schiene 772 ausgerichtet und gegen Verdrehung gesichert werden. Diese Schiene ist an einem Führungsstück 773 befestigt, das sich in den beiden Schlitzen 774 der Wangen 743 und 744 des Zählwerksrahmens frei bewegen kann und dessen verlängerte Enden auf den bogenförmigen Enden 775 der beiden Seitenteile 753 und 754 federnd auf liegen.
Die Führungsschlitze 774 sind so lang, dass der Zählwerksrahmen seine Nie derbewegung beim Ineingriffbringen des Speicherwerkes frei ausführen kann, ohne durch das Führungsstück 773, das diese Be wegung nicht mitmacht, behindert zu wer den. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass beim Verschwenken des Zählwerksrahmens von Addition auf Subtraktion oder umge kehrt das Führungsstück mitgenommen wird. Seine untere gante bleibt dabei aber stets auf, den bogenförmigen Enden 775 der bei den Seitenteile liegen..
Es wird durch je eine Feder (hier nicht gezeichnet) an seinen bei den Enden auf diese Enden heruntergezogen, und diese federnde Anordnung ist in be kannter Weise getroffen, damit bei einem unkorrekten Arbeiten der Zählräder 216, falls sie einmal mit einem Zahn auf die Sperrschienen 772 auftreffen sollten, keine Hemmung der Maschine eintritt.
Steuerung und Umschaltung <I>für das</I> <I>selbständige Speicherwerk.</I>
Mit dem Kurvenhebel 759 ist ein Ein stellhebel 776 (Fig. 81) starr verbunden, in dessen Ausschnitt die Rolle 777 eines anker- förmigen Hebels 778 (Fig. 76, 83) reicht, der auf dem Stift 779 des Lenkers 548 dreh bar gelagert ist.
Auf derselben Ansatz schraube 760, auf der der Hebel 759 mit dem Einstellhebel 776 gelagert ist, schwingt frei ein dreiarmiger Hebel 780, dessen nach un ten ragender Arm durch eine Ansatzschraube 781 mit einem Lenker 782 verbunden ist, an deren anderem Ende durch eine gleiche An satzschraube ein Schieber 783 (Fig. 78, 79) befestigt ist, der mit seinen Langlöchern auf den Ansatzschrauben 784 und 785 gleitend gelagert ist. Diese beiden Ansatzschrauben sind in die umgebogenen Lappen eines Füh- rungsbleches hineingeschraubt, das auf den Bolzen 787 und 788 unterhalb des Tasten- bleches 12 befestigt ist.
Die beiden seit lichen Arme des Hebels 780 sind umgebogen und bilden die Anschläge 789 und 790, mit denen die Anschläge 791 und 792 des anker- förmigen Hebels 778 zusammenarbeiten. Durch den Hebel 780 wird die Umschaltung des Speicherwerkes, sowie das In- und Ausser eingriffbringen desselben unter Vermittlung der Tasten 8, 9, 10, 11 sowie 793 gesteuert.
Die Tasten 8, 9, 10 und 11, sowie die Taste 793 sind mit ihren Schäften in Schlit zen des Tastenbleches 12, sowie des untern Führungsbleches 786 geführt, und es ist eine federnde Sperrschiene 794 vorgesehen, die mit ihren Schlitzen 795 und 796 (Fig. 80) auf den verjüngten Stellen der beiden Bolzen<B>797,</B> 788 gleitend angeordnet ist. Die Schiene ist mit fünf seitlichen Armen 797 versehen, die mit den Ausschnitten 798 der Tastenschäfte zusammenarbeiten und eine je weils gedrückte Taste an ihrer Nase 799 ver riegeln, so dass sie durch den Zug ihrer Fe der 8U0 nicht wieder in Ruhelage zurück gebracht wird, in der sie mit dem Anschlag <B>801</B> gegen eine zweite Schiene 802 stösst.
Die Schiene 794 trägt an ihrer Unterkante einen Stift, an den die Feder 803 angelenkt ist, deren anderes Ende von dem Stift 804 des festen Führungsbleches 786 gehalten wird. Durch diese Feder wird die Schiene 794 stets auf die rechte Kante der Tastenschäfte einwirken. Die obere Schiene 802 ist in glei cher Weise wie die untere auf den Bolzen 787 und 788 gleitend gelagert. Sie ist jedoch nicht federbeeinflusst und wird durch eine besondere Bewegung der Tastenschäfte, die diese ausführen, wenn sie mit ihrer Rast 805 unter das Tastenblech 12 gebracht wer den, mitgenommen.
Die Tastenanordnung ist in bekannter Weise so getroffen, dass die niedergedrückte Taste durch die Schiene 794 an ihrer Nase 799 gehalten wird und nach dem erfolgten Arbeitsgang der Maschine durch Zurückbringen dieser Schiene wieder gelöscht wird. Von den Tasten sind nur die Additions- und Subtraktionstasten 8 und 9 mit je einer Rast 805 versehen. Wenn eine dieser Tasten niedergedrückt und gleich nach hinten bewegt wird, so greift die Rast unter halb des Tastenbleches 12, und die Taste wird nach dem beendigten Maschinengang durch die Schiene 794 nicht gelöscht.
Die 'Gasten haben die an sich bekannte gegen seitige Löschung, das heisst dass eine nieder gedrückte Taste durch Betätigung einer zweiten Taste gelöscht wird, und dies ge schieht dadurch, dass die schräge Fläche der Nase 799 unterhalb des Anschlages beim Drücken der Taste die Sperrschiene 794 zu rückdrückt. Nachdem die erste Taste heraus gesprungen ist, verriegelt die Sperrschiene sofort die niedergedrückte zweite Taste.
Wenn eine der beiden Tasten 8 oder 9 ein- gerastet wurde, so wird durch die zweite Schiene 802 diese Taste bei Betätigung irgend einer andern Taste ebenfalls gelöscht, da beim Niederdrücken der andern Taste die durch den Tastenschaft der erstgedrückten Taste nach links beförderte Schiene 802 durch die schräge Fläche des Ausschnittes 798 der soeben gedrückten Taste wieder nach rechts zurückgebracht wird, wobei sie die erstgedrückte Taste bezw. deren Rast 805 von der Unterkante des Tastenbleches 12 befreit.
Das selbsttätige Löschen dieser Tasten nach einem beendigten Arbeitsgang der Ma schine geschieht während des Zurückbrin- gens der Einstellvorrichtung für die Zahlen, wobei durch später noch zu beschreibende Mittel ein Löschblech 54, das mit seinen äussern Enden 807, 808, 809 und 810 in Schlitzen der Gestellwände 14 und 15 ver schiebbar angeordnet ist, mit seinem einen Führungsende 807 gegen die schräge Auf lauffläche<B>811</B> trifft und diese nach rechts zurückdrückt (Fig. 80).
Diese schräge Flä che 811 befindet sich an einem nach unten ragenden Arm 812, der auf der Schiene 794 aufgenietet ist, so dass durch das Zurück drängen der schrägen Fläche die Schiene ge öffnet und die Tasten freigegeben werden.
Die Einstellung des dreiarmigen Hebels 780 (Fig. 78 bis 80) erfolgt, wie bereits er wähnt, durch den Lenker 782 in Verbindung mit dem Schieber 783, dessen umgebogene Anschläge 813 und 814 mit den Schäften der Tasten 8 und 9 zusammenarbeiten. Das umgewinkelte Ende des Schiebers 783 trägt eine Feder 815, deren anderes Ende an dem Stift 816 des Armes 817 des ortsfesten Füh- rungsbleches 786 befestigt ist.
Der in seinen Langlöchern gleitende Schieber 783 hat das Bestreben, stets dem Zuge der Feder 815 zu folgen, doch wird er in der in Fig. 78 ge zeichneten Ruhestellung der Maschine da durch daran verhindert, dass ein in den Kur venarm 76 genieteter Stift 818 gegen einen in den Hebel 780 genieteten Stift 819 trifft und hierdurch die Teile in der gezeichneten Ruhelage hält. Es sei bemerkt, dass die Operationstasten 8, 9, 10 und 11 nicht motorisiert sind, das bedeutet, dass nach ihrer Betätigung die Ma schine erst durch eine hierfür vorgesehene Motortaste 820 oder durch eine der Opera tionstasten 1 bis 6 in Betrieb gesetzt wird.
Die Motortaste 820 arbeitet in gleicher Weise wie die Tasten 1 bis 6, nur wird durch ihre Betätigung ein Anschlag gesetzt, damit die Klinke 876 (Fig. 46) bezw. der Hauptsteuer hebel 294 sich zu Anfang des Maschinen ganges nur um eine Teilung bewegen kann. Dies hat zur Folge, dass durch den Haupt steuerhebel 294 keinerlei Einstellung mit Bezug auf die Rechenvorrichtung der Ma schine erfolgt, lediglich trifft das Ende 487 bei der Aufwärtsbewegung des Hauptsteuer hebels gegen den Lappen 489 des Kupp lungshebel 490, wodurch die Welle 77 ein geschaltet wird und nur einen Arbeitsgang ausführt. Die Einstellschienen 50 und das von ihnen angetriebene Druckwerk arbeiten dabei in gleicher Weise wie bei bekannten Addiermaschinen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Steuerteile für das selbständige Speicher werk 216w, 217w ist folgende: Durch den Einstellhebel 776, der fest mit dem Kurven hebel 759 (Fig. 81) verbunden ist, wird letz terer entweder in die eine oder andere Rich tung verschwenkt und kann dadurch die Speicherwerksumschaltung sowie das In- und Aussereingriffbringen mit dessen Antriebs organen bewirken. Der Einstellhebel 776 er hält seinen Antrieb durch die Rolle 777 (Fig. 8$), die in seinen Ausschnitt hinein reicht.
Die Art der Betätigung des Einstell hebels<B>776</B> wird durch die Anschläge 791 und 792 des Hebels 778 bestimmt, die mit den Gegenanschlägen 789 und 790 des drei armigen Hebels<B>780</B> zusammenarbeiten. Der ankerförmige Hebel 778 bezw. der Stift 779 beschreibt während eines Vor- und Rück wärtshubes der Kurvenscheibe 76 den in Fig. 76 und 77 mit Y bezeichneten Weg. Die Rolle 777 wird dabei in dem engen Teil des Ausschnittes des Einstellhebels 776 lose geführt, wodurch die beiden Anschläge 791 und 792 die mit Y und Z bezeichneten Wege beschreiben.
In den Fig. 76 und 77 sind die Anschläge 789 und 790 des Hebels 780 in ihren verschiedenen Stellungen gezeigt, die sie einnehmen können, um das Speicherwerk für den jeweiligen Arbeitsgang richtig zu schalten. Die schraffierten Rechtecke stel len die Einstellung für Subtraktion dar, die freien Rechtecke die Einstellung für Addi tion bezw. negative Summe und die vollen Rechtecke Nichtaddieren bezw. positive Summe.
Die Anschläge 791 und 792 des Hebels 778 sind abgeschrägt, damit sie nur beim Auftreffen auf die innern Kanten der Gegenanschläge 789 und 790 wirksam, je doch beim Auftreffen von aussen her unwirk sam sind. Dies wird dadurch erreicht, dass der Hebel 780 unter Wirkung einer Druck feder 821 (Fig. 79) auf der Schraube 760 steht und hierdurch in senkrechter Ebene ausgerichtet wird, jedoch durch die schrä gen Auflaufflächen der Anschläge 791 und 792 zurückweichen kann, wenn diese von aussen her über seine Anschläge 789 und 790 streichen (Fig. 82).
Wie aus Fig. 81 ersichtlich, befindet sich das Speicherwerk in Subtraktionsstellung in Eingriff mit seinen Antriebsverzahnungen 219, und es würde beim Verschwenken des Einstellhebels 776 in seine unterste Lage ausser Eingriff gebracht, umgeschaltet auf Addition und wieder in Eingriff gebracht werden, worauf der Rastenzahn 768 dann vor die Rolle 764 zu liegen kommen würde.
Es sei bemerkt, dass die Ruhelage des He bels 780 (Fig. 78) die Einstellung für Sub traktionsschaltung des Speicherwerkes dar stellt, und wenn die Welle 77 ihren Vor wärtshub ausübt, so bewegen sich die An schläge 791 und 792 während der ersten Hälfte desselben frei, wobei der Anschlag 792, von aussen kommend, mit seiner schrä gen Fläche gegen den Anschlag 790 trifft und den Hebel 780 entgegen dem Druck der Feder 821 zurückdrückt. Nachdem die Welle 77 den Vorwärtshub beendet hat, setzt der Rückwärtshub ein, wobei der Anschlag 792 gegen die Innenkante des Gegenanschlages 790 trifft und an einer Weiterbewegung ge hindert wird.
Durch die Weiterbewegung des Lenkers 548 wird infolgedessen der He bel 778 im Sinne des Uhrzeigers verdreht, und seine Rolle 777 drückt den Einstell hebel<B>776</B> nach oben in die in Fig. 81 ge zeichnete Lage. Wenn die Welle 77 den Rüekwärtshub vollendet hat, wird der He bel<B>718</B> an seiner Rolle<B>777</B> über den schma len Teil des Ausschnittes des Einstellhebels zurückgeführt, wodurch der Hebel 778 dann wieder in die in Fig. 76 gezeichnete Lage kommt.
Die nächste Einstellung des Hebels 780 (Fig. 78) ist diejenige zum Ziehen einer negativen Summe und ist schematisch dar gestellt in Fig. 77, in der die Anschläge 789 und 790 als freie Rechtecke erscheinen. Wenn die Welle 77 jetzt ihren Vorwärtshub ausübt, so trifft dabei der Anschlag 792 des Hebels<B>778</B> gegen die Innenkante des An schlages 790, wodurch der Anschlag 792 an einer Weiterbewegung gehindert und der Hebel<B>778</B> im Sinne des Uhrzeigers verdreht.
wird, so dass er den Einstellhebel 776 in Subtraktionsstellung verschwenkt. Eine Ver- schwenkung des Hebels 778 im Sinne des Uhrzeigers stellt das Speicherwerk stets auf Subtraktion und die Verschwenkung in ent gegengesetztem Sinne auf Addition. Um eine 3liriussumme zu ziehen, muss bekanntlich das betreffende Zählwerk auf Subtraktion ein geschaltet werden und während des Vor wärtshubes der Welle 77 in Eingriff mit seinen Antriebsorganen gelangen, was hier also der Fall ist.
Die nächste Einstellung des Hebels 780 ist die Einstellung des Spei cherwerkes auf Addition, die aus Fig. 76 ersichtlich ist, in der die Anschläge 789 und 790 ebenfalls als offene Rechtecke gezeigt werden. Es ist erkennbar, dass während des Vorwärtshubes der Welle 77 der Hebel 778 nicht beeinflusst wird, lediglich im letzten Drittel des Vorwärtshubes drückt der An schlag 791, von aussen kommend, mit seiner schrägen Fläche den Hebel 780 zurück, so dass beim Rückwärtshub der Welle 77 dieser Anschlag von der Innenkante des Gegen anschlages 789 aufgehalten wird und den Hebel 778 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verdreht,
wodurch der Einstell hebel 776 nach unten bewegt sowie das Spei cherwerk auf Addition eingestellt und in Eingriff mit den Verzahnungen 219 ge bracht wird. Die nächste Einstellung ist die für Summenziehen, und zwar positives Sum menziehen, das, wie alles Summenziehen, wieder beim Vorwärtshub der Welle 77 ge schehen muss, jedoch im vorliegenden Falle mit dem Speicherwerk in Additionsstellung. Die Einstellung des Hebels 780 ist in Fig. 7 7 dargestellt durch die ausgefüllten Recht ecke, und es ist ersichtlich, dass beim Vor wärtshub der Welle 77 der Anschlag 791 sofort von dem Anschlag 789 aufgehalten wird,
wodurch der Hebel 778 nach unten bewegt und das Speicherwerk auf Addition umgeschaltet und in Eingriff gebracht wird. Die letzte Einstellungsmöglichkeit des He bels 780 ist die für Nichtaddition, das heisst, während eines Arbeitsganges der Welle 77 soll das Speicherwerk nicht zur Arbeit ge langen. Diese Einstellung ist aus Fig. 76 ersichtlich, in der die Anschläge 789 und 790 als ausgefüllte Rechtecke dargestellt sind. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass während des Vor- und Rückwärtshubes der Welle 77, die Anschläge<B>791</B> und 792 ihre Bewe gungen frei ausüben können, ohne gegen einen der beiden Gegenanschläge aufzutref fen.
Der Hebel 778 wird nicht verschwenkt und beeinflusst daher auch nicht die Zähl werksumstellung und Einschaltung. Die be schriebenen Teile nehmen dann die in Fig. 78 gezeigte Stellung ein.
Angenommen, das Speicherwerk sei auf Addition eingestellt, und es soll mit ihm weitergerechnet werden, so ist erforderlich, dass gleich zu Anfang des Vorwärtshubes das Speicherwerk ausser Eingriff mit seinen Antriebsorganen gebracht wird, und dies ge schieht durch einen Hebel 822 (Fig. 78, 79, 83), der auf dem Ansatzbolzen 823 der Sei tenwand 57 schwingend gelagert ist und mit einem Doppelhebel 824 zusammenarbeitet, der auf einer Ansatzschraube 825 der Sei tenwand 57 drehbar angeordnet ist.
Der obere Arm dieses Hebels wird durch eine Feder 826, deren anderes Ende an dem orts festen Stift 827 angelenkt ist, gegen den Hebel 822 gezogen und versucht, diesen im Sinne des Uhrzeigers zu verdrehen. Der Ein stellhebel 776 ist auf dem Kurvenhebel 759 durch die Stifte 828 und 829 (Fig. 81) be festigt, deren freies Ende mit den beiden Anschlagnasen 830 und 831 des Hebels 822 zusammenarbeitet. Wenn sich das Speicher werk in Additionsstellung in Eingriff mit seinen Antriebsorganen befindet, nimmt der Einstellhebel 776 seine unterste Lage ein und der Stift 829 liegt an der Anschlagnase 831 des Hebels 822 der den Hebel 824 so weit zurückdrückt, dass die Klinke 832 über die obere Kante des Hebels 824 fällt.
In Sub traktionsstellung des Speicherwerkes hin gegen geschieht dies durch den Stift 828 und die Anschlagnase 830 des Hebels 822. Die Klinke 832 ist auf dem Bolzen 833 auf der Kurvenscheibe 76 schwingend gelagert und wird durch eine Feder 834 gegen das andere Ende des die Feder tragenden Stif tes 835 gezogen, der ebenfalls auf der Scheibe 76 befestigt ist. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass jetzt beim einsetzenden Vor wärtsgang der Welle 77 der Hebel 822 im Sinne des Uhrzeigers verdreht wird, da ein in den untern Teil des Doppelhebels 824 eingenieteter Stift 836 gegen den Hebel 822 trifft und ihn verdreht.
Der Hebel 822 bezw. dessen Anschlagnase 831 verschwenkt den Einstellhebel 776 an dem Stift 829 so weit, bis die Rast 767 (Fig. 81) von der Rolle 764 arretiert wird. In dieser Stellung des Kurvenhebels 759 befindet sich das Speicherwerk ausser Eingriff. Die Antriebs zahnstangen desselben bewegen sich während des Vorwärtshubes vor, und beim einsetzen den Rückwärtshub- der Welle 77 wird das Speicherwerk dann, wie bereits beschrieben, in Eingriff gebracht und nimmt beim Zu rückführen der Antriebsschienen die betref fende Zahl, auf die sie eingestellt waren, auf.
Bei dem Einschalten des Speicherwer kes während des Additionsganges wurden die Hebel 822 und 824 durch den Stift 829 wieder zurückgedrückt, so dass die Klinke 832 zu Ende des Rückwärtshubes der Welle 77 wieder hinter den Hebel 824 fällt. Wenn jetzt ein Subtraktionsgang mit der Maschine ausgeführt wird, so wird zu Anfang des Vorwärtshubes durch die Klinke 832 das Speicherwerk wieder ausser Eingriff ge bracht, indem durch die Verdrehung des Doppelhebels 824 der Stift 829 durch die Anschlagnase 831 wieder zurückgedrückt wird, so dass beim Rückhub der Welle 77 die Speicherwerksumschaltung und Einschal tung stattfindet wie ebenfalls bereits be schrieben.
Da die Klinke 832 in Arbeits stellung auf dem Stift 835 der Scheibe 76 aufliegt, beschreibt das Klinkenende einen Radius, wodurch sie von der obern. Kante des Hebels 824 frei kommt.
An seinem untern Ende trägt der Hebel 822 auf dem Stift 837 den schwingend ge lagerten Doppelhebel 838, - der durch die Feder 839 mit seinem umgebogenen Lappen 840 an den Hebel 822 herangezogen wird. Das andere Ende des Hebels 838 ist eben falls umgebogen und bildet den Anschlag 841, an dem der Doppelhebel durch einen Hebel 842, der später noch weiter beschrie ben wird, verschwenkt werden kann.
Der Lappen 840 des Doppelhebels arbeitet mit der äussersten Spitze der schrägen Fläche 135 der Kurvenscheibe 76 zusammen inso fern, als zu Ende des Vorwärtshubes der Welle 7 7 diese Spitze auf den Lappen 840 auftrifft, wenn der Hebel 822 verschwenkt ist und diesen in die in Fig. 78 gezeichnete Stellung zurückdrückt, wodurch das Spei cherwerk ausser Eingriff mit seinen An triebszahnstangen gebracht wird.
Bei Addi tion und Subtraktion befindet sich das Spei cherwerk während des Vorwärtsganges be kanntlich ausser Eingriff, und der Hebel 822 ist nicht verschwenkt, so dass die äusserste Spitze der Fläche 135 bei der Beendigung des Vorwärtshubes den Lappen 840 nur be rührt, ohne den Hebel 822 zu beeinflussen.
Da beim Summenziehen das Speicher werk zu Anfang des Vorwärtshubes in Ein- griff gebracht und hierdurch der Hebel 822 verschwenkt wird, wird zu Ende des Vor wärtshubes das Zählwerk durch Auftreffen der Spitze der Fläche 135 auf den Lappen 840 wieder ausser Eingriff gebracht. Bei Zwischensummen hingegen ist, erforderlich.
das Zählwerk auch während des Rückwärts- hubes in Eingriff zu belassen, damit die aus dem Speicherwerk entnommene Zahl wieder hineingebracht werden kann, und um dies zu erreichen, wird durch den Hebel 842 der Doppelhebel 838 an seinem umge bogenen Anschlag 841 so weit verschwenkt. da.ss sein Lappen 840 aus der Bahn der Spitze der schrägen Fläche 135 der Kurven scheibe 76 gelangt, so dass hierdurch das Aussereingriffbringen des Speicherwerkes am Ende des Vorwärtshubes unterbleibt.
Da das Speicherwerk beim Zwischensummenzie- hen während des Rückwärtshubes im Ein griff verbleibt. sind der Hebel 822 und der Doppelhebel 824 verschwenkt, so dass die Klinke 832 zu Ende des Rückwärtshubes wieder über die obere Kante des Doppel hebels 824 fallen kann.
Zieherz, positi.z.,er und izegatiz#er Sun ynen <I>aus</I> <I>dem, selbständigen</I> Speicherwerk.
Wie bereits erwähnt, erfolgt die Einstel lung des Hebels 780 (Fig. 78,<B>79)</B> durch die Tasten 8, 9, 10 und 11 unter Vermittlung des Schiebers 783 und des Lenkers 782, so wie beim Summen- und Zwischensummen ziehen unter Mitwirkung des Hebels 842, der auf dem Lenker 782 auf der Ansatz schraube 843 gelagert ist. Der rechte Arm des Hebels 842 trägt eine flache Leiste 844. die unterhalb der Schäfte der Tasten 10 und 11 liegt. Durch eine Betätigung dieser bei den Tasten wird der Hebel 842 entgegen dem Zuge einer Feder 845 verschwenkt, deren oberes Ende an dem Lenker 782 be festigt ist und durch die der Hebel 842 in seiner Ruhelage an den umgebogenen An schlag 846 mit seinem Gegenanschlag 847 gezogen wird (Fig. 83).
Beim Addieren stellt sich nach dem Niederdrücken der Taste 8 während des Vorwärtsganges der Ma- schine der Schieber 783 mit seinem Anschlag 814 (Fig. 78, 80) auf den niedergedrückten Tastenschaft ein, wodurch der Hebel 780 während des Maschinenganges in der be schriebenen Weise verschwenkt wird, so dass das Speicherwerk seine erforderliche Ein stellung bekommt. Die Taste 9 lässt im nie dergedrückten Zustande eine Bewegung des Schiebers 783 nicht zu, sie verhindert ledig lich eine Verstellung des Hebels 780 aus sei ner Ruhelage (Fig. 78), wenn während des Vorwärtsganges der Stift 818 den Hebel frei gibt.
Um eine Summe zu ziehen, wird die Taste 10 niedergedrückt, die den Hebel 842 so weit versehwenkt, dass der an diesem befestigte Anschlag 848 in die Bahn eines Gegenanschlages 849 gelangt, der an dem auf dem ortsfesten Bolzen 851 schwingend gelagerten Hebel 850 befestigt ist.
Der He bel 850 trägt in seinem obern Arm einen Stift 852 (Fig. 84), durch den er in Ab hängigkeit der Zählwerksstellung mit Bezug auf die Rechnungsart und in Abhängigkeit der Zehnerübertragung eingestellt wird, um aus dem Speicherwerk positive und negative Summen richtig ziehen zu können, ohne dass dieses eine besondere Aufmerksamkeit des Rechners erfordert. Derartige Einrichtungen sind bekannt, und ihre Arbeitsweise wird hier nur des besseren Verständnisses wegen erläutert.
In der in Fig. 78 gezeichneten Lage des Hebels 850 ist derselbe so einge stellt, dass bei Betätigung der Taste 10 eine negative Summe gezogen wird, während die mit 849' bezeichnete Lage das Ziehen einer positiven Summe veranlasst. Durch das Nie derdrücken der Taste 10 und Auslösen des Maschinenganges entweder durch die Motor taste 820 oder irgend eine der andern Opera tionstasten 1 bis 6 wird der Lenker 782 durch den Zug der Feder 815 so weit vor bewegt, bis der angehobene Anschlag 848 des Hebels 842 gegen den Gegenanschlag 849 stösst, was der bereits beschriebenen ne gativen Summeneinstellung des Hebels 780 entspricht.
Das hat zur Folge, dass das Spei cherwerk während des Vorwärtshubes in Sub traktionsstellung in Eingriff mit seinen An- triebszahnstangen gelangt, und die Summen operation in der sonst bekannten Weise aus geführt wird. Nimmt der Hebel 850 jedoch die mit 849' bezeichnete Lage ein, so kann nach Betätigung der Summentaste während des darauf ausgelösten Maschinenspiels sich der Lenker 782 entsprechend weiter bewe gen, wodurch der Hebel 780 in die Stellung für positives Summenziehen gelangt.
Bei diesen Summenoperationen wird am Ende des Vorwärtshubes durch Auftreffen der vor dersten Kante der schrägen Fläche 135 auf den Lappen 840 das Speicherwerk ausser Eingriff mit seinen Antriebszahnstangen gebracht. Die Einstellung der Teile beim Zwischensummenziehen durch Drücken der Taste 11 ist genau dieselbe wie soeben für die Summenoperation beschrieben, lediglich mit dem Unterschied, dass durch die Taste 11 das linke Ende des Hebels 842 so hochgeho ben wird, dass dadurch der Lappen 840 aus der Bahn der vordern Ecke der schrägen Fläche 135 gehoben wird.
Trotz dieser Mehrbewegung des Hebels 842 bleibt jedoch sein Anschlag 848 in der Bahn des Gegen anschlages 849 des Hebels 850.
Auf dem in der Gestellwand 14 der Ta statur eingenieteten Bolzen 835 (Fig. 78, 83) ist ein Hebel 854 drehbar gelagert, dessen eines Ende mit dem Stift 855 zusammen arbeitet, der in einem Hebel 856 befestigt ist, der auf dem ortsfesten Bolzen 857 dreh bar angeordnet ist. Eine Feder 858, deren anderes Ende von dem ortsfesten Stift 859 gehalten wird., zieht das kurvenförmige Ende des Hebels 854 stets gegen den Stift 855 des Hebels 856, dessen anderer Arm eine Rolle 860 trägt, die durch eine Feder 861 gegen die verlängerte Unterkante 862 des Hebels 842 gezogen wird. Das andere Ende der Feder ist an dem ortsfesten Stift 863 be festigt.
Das linke Hebelende 854' (Fig. 78) arbeitet mit der Nullschiene 84 zusammen und sperrt den Hebel gegen eine Verdre hung, wenn in die Maschine eine Zahl ein gesetzt wurde, da dann durch das seitliche Fortschreiten der Einstellvorrichtung die Nullstellschiene in der Bahn des Hebels liegt. Hierdurch werden auch die Tasten 10 und 11 gesperrt, da sich der Winkelhebel 856 nicht verschwenken lässt. Wird keine Zahl eingesetzt, so befindet sich die Einstellvor richtung in ihrer rechten Endlage und die Nullstellschiene 84 ausser der Bahn des He belendes 854'.
Wenn nun die Taste 10 oder 11 gedrückt wird, so wird der Winkelhebel 856 durch Auftreffen der gante 862 auf der Rolle 860 verschwenkt, und der Stift 855 hebt an der schrägen Kante 864 den rechten Arm des Hebels 854 hoch, bis der Stift auf den bogenförmigen Teil dieses Hebelarmes gelangt.
Hierdurch legt sich das Hebelende 854' auf die Oberkante des Sperrhebels 700 und sperrt diesen (Fig. 83), damit während des Vorwärtshubes der Maschine die Spei cherräder 215 nicht in Eingriff kommen können. Ausserdem trifft ein in das Hebel ende genieteter Stift 865 auf den Hebelarm 866 der Nullschiene und hebt diese, so däss die Antriebsschienen 50 für den Summenzug frei werden. Dadurch, dass das Hebelende 854' sich vor das linke Ende der Nullschiene legte, wird gleichzeitig erreicht, dass die Ein stellvorrichtung nicht betätigt werden kann.
Saldiereinrichtung <I>des</I> selbständigen Speicherwerkes. Zum Zwecke der Zehnerschaltung für das Speicherwerk werden die Antriebszahnstan gen 218 in einem Langloch 221 (Fig. 1) auf dem Stift 220 der Antriebsschienen 50 ge führt, und es ist eine Feder 867 vorgesehen, die das Bestreben hat, die Zahnstangen 218 stets nach rechts zu bewegen, bis sie mit dem linken Ende des Langloches 221 auf dem Stift 220 auftreffen.
Wenn während eines Rechenganges keine Zehnerschaltung erfolgt, werden die Zahnstangen. 218 an dieser Be wegung bei dem Zurückführen der Antriebs stangen 50 durch die Sperrhebel 738, die die Zehnerschaltklinken 736 tragen, verhindert. Beim Addieren erfolgt die Zehnerschaltung beim Übergang von Neun auf Null und beim Subtrahieren von Null auf Neun, wobei die Zehnerschaltklinken 736 von der sie stützen den Traverse 742 heruntergestossen werden.
Beim Summenziehen laufen die Räder in entgegengesetzter Richtung und die Zehner schaltnocken 216' bezw. 217' erhalten dann einen festen Anschlag an der Zehnerschalt- klinke. Die Zehnerschaltklinken der höch sten Ordnung bezw. der sie tragende Hebel 738 ist mit einem gleichen Sperrhebel wie 738 für die Einerstelle verbunden und gibt diese Einerstelhing frei, sobald er selbst be tätigt wird.
Diese Einrichtung ist an sich bekannt und getroffen, um beim Ziehen po sitiver und negativer Summen den Fehler der flüchtigen Eins zu beseitigen. Der Sperr hebel höchster Ordnung, in Fig. 84 mit 738' bezeichnet, trägt auf seinem Stift 868 zwei schwingend gelagerte Arme 869 und 870, die an ihren obern Enden durch eine Feder 871 so weit zusammengezogen werden, dass ihre obern innern Kanten gegen den Bolzen 763 stossen, der die Rolle 762 (Fig. 74, 75, 81) trägt, an der das Speicherwerk auf seine Rechenart eingestellt wird.
Auf einem in die Seitenwand 57 eingenieteten Bolzen 872 (Fig. 84) ist ein Hebel 873 schwingend ge lagert, der in seinem linken Ende eine Kurve trägt, in die der Stift 852 des Hebels 850 hineinreicht und durch die dieser Hebel ver stellt werden kann. Hinter dem Hebel 873 und mit diesem durch den Steg 874 verbun den. sowie ebenfalls auf dem Bolzen 872 gelagert ist ein mit zwei Rasten versehener Hebel 875 (Fig. 85) angeordnet. Durch die beiden Rasten werden die miteinander ver bundenen beiden Hebel in ihrer jeweiligen Lage durch eine federbeeinflusste Rolle 876 gesichert.
Die Rolle 876 wird von einem auch auf dem festen Bolzen 851 gelagerten doppelarmigen Hebel 877 getragen, an des sen unterem Ende die Feder 878 befestigt ist, deren anderes Ende von dem ortsfesten Stift 879 gehalten wird. Durch diese Feder wird die Rolle 876 in die Rasten des Hebels 875 gezogen.
*In den Rastenhebel sind zwei Stifte 880 und 881 eingenietet, die mit den Schultern 882 und 888 der beiden Arme 869 und 870 zusammenarbeiten. In Fig. 84 steht das Speicherwerk auf Subtraktion. Es enthält aber eine positive Zahl.
Wird nun ein grö- sserer Wert, als diese Zahl darstellt, subtra hiert, so wird der Sperrhebel 738' bei der Zehnerschaltung in der höchsten Ordnung ausgelöst und zieht mit dem Arm 869, des sen Schulter 882 auf dem Stift 880 ruht, den Hebel 873 herum, so dass dessen Kurve den Hebel 850 in die mit 849' bezeichnete Lage verschwenkt, so dass jetzt bei Betäti gung der Taste 10 oder 11 der negative Summenzug, wie vorher beschrieben, zur Ein stellung gelangt.
Das Einschalten der Räder 216 bezw. 217 des selbständigen Speicherwerkes in die Ver zahnungen 219 geschieht bei einer Summen operation während des ersten Drittels des Vorwärtshubes der Welle 77, und es ist da her erforderlich, die etwa vorher durch eine Zehnerschaltung beeinflussten Zahnstangen <B>218,</B> sowie die betreffenden Zehnerscha.lt- klinken 736 vor dieser Zeit in Ruhelage zu rückzubringen.
Hierfür ist eine winkelför mige Traverse 884 (Fig. 86, 88, 87) vorge sehen, die mit den seitlichen Wangen 885 auf Ansatzbolzen 886 der Seitenwände 57 und 58 drehbar angeordnet ist. An der rech ten, als Hebelarm ausgebildeten Wange ist durch den Stift 887 ein gabelförmiger Len ker 888 angebracht, in dessen Gabel eine Ansatzschraube 889 eines Doppelhebels 890 reicht, der auf dem festen Ansatzbolzen 891 der Seitenwand 58 drehbar gelagert ist. Um diesem Doppelhebel eine breite Lage rung zu geben, besteht derselbe aus zwei gleichen Armen 890' und 890", die durch den Steg 892 miteinander verbunden sind.
Zwischen den beiden nach oben ragenden Armen ist auf einer Ansatzschraube 893 eine Klinke 894 drehbar gelagert, an die eine Fe der 895 angelenkt ist, die das Bestreben hat, die Klinke auf die Oberkante des Steges 892 herabzuziehen. Das andere Ende der Feder ist an einem ortsfesten Stift 896 der Seiten wand 58 befestigt. Das obere Ende der Klinke arbeitet mit einer Rolle 897 der Kur venscheibe 75 zusammen.
Auf den beiden Bolzen 891 der Seitenwände 57 und 58 ist mit ihren hochgebogenen Enden 898 eine \traverse 899 drehbar gelagert, die an der rechten Seite einen Stift 900 trägt, der mit dem untern Arm des Doppelhebels 890 zu sammenarbeitet.
Die Lagerung der Traver sen 884 und 899 ist in Fig. 88 nur für die rechte Seite gezeigt; die linke Seite ist die ser aber identisch. Die Wirkungsweise der beschriebenen Teile ist folgende:
Zu Anfang des Vorwärtshubes der Welle 77 wird die Klinke 894 durch die Rolle 891 niedergedrückt und hierdurch der Doppel hebel 890 verschwenkt, dessen unterer Arm mit dem Lenker 888 ein Kniegelenk bildet, das dadurch gestreckt wird, dass die Wange 885 in die in Fig. 87 gezeichnete Lage kommt. Hierbei erfasst die hochgebogene Kante 901 der Traverse 884 die hintern Kan ten der Zahnstangen 218 und drückt diese entgegen dem Zuge der Federn 867 so weit zurück,
dass die Einschaltung des Speicher werkes erfolgen kann. Durch das Ver- schwenken des Hebels 890 trifft sein unterer Arm gegen den Stift 900 und verschwenkt die Traverse 899, die mit ihrer linken gante auf das untere Ende der Zehnerschaltklinke 736 trifft und diese so weit anhebt, dass sie mit ihrer Klinkennase wieder über die Tra verse 224 greift.
Fig. 87 zeigt die Stellung der Teile, die sie einnehmen, wenn die Tra verse 884 ihre grösste Verschwenkung im ent gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers aus geführt hat. Die Klinke 894, die jetzt auf dem Steg 892 aufliegt, wird durch die Feder 895, nachdem die Rolle 897 das Klinkenende verlässt, weiter gezogen, und da sie durch Auftreffen auf dem Steg 892 mit dem Dop pelhebel 890 ein Ganzes bildet, wird der Kniehebel 890, 888 durch den Zug der Fe der 895 geknickt und die Traverse 884 wie der in die in Fig. 86 gezeichnete Ruhelage zurückgebracht, in der sie gegen den festen Stift 902 der Seitenwand 58 stösst.
Zur Un terstützung dieser Bewegung ist an der Tra verse 884 eine Feder 903 befestigt, deren anderes Ende von dem Stift 904 der Seiten wand 58 getragen wird. Während des Rück wärtshubes der Welle 77 trifft die Rolle 897 gegen das Ende der Klinke 894 und richtet die Klinke wieder auf, wie aus Fig. 86 er sichtlich.
Die Zählräder des Speicherwerkes, sowie des Umdrehungszählwerkes werden durch einen gemeinsamen Satz Zahnstangen 218 betätigt. Es kann nun vorkommen, dass in. dem Speicherwerk bereits eine Zahl enthal ten ist und hierzu eine andere addiert wer den soll, die aber gleichzeitig in das Um drehungszählwerk 214w gebracht werden soll.
Die Aufnahme dieser Zahl in die bei den Zählwerke geschieht bekanntlich wäh rend des Rückwärtshubes, und es kann nun vorkommen, dass dabei in einer oder meh reren Stellen des Speicherwerkes Zehnerüber tragungen erfolgen, die sich jedoch auf das Umdrehungszählwerk nicht auswirken dürfen, da das Umdrehungszählwerk sonst eine fal sche Zahl aufnehmen würde.
Um dies zu vermeiden, ist ein Doppelhebel 905 (Fig. 89) vorgesehen, der auf einem Bolzen 906 der Gestellwand 57 schwingend gelagert ist und mit seinem gabelförmigen Ende den Teil 531" des Hebels 531 umfasst.
An das an dere Ende des Doppelhebels ist ein kurzer Hebel 907 angelenkt, der mit seinem win kelförmigen Ausschnitt 908 über die Tra verse 884 greift. In Fig. 89 ist die Stellung gezeigt, die die Kurve 225 einnimmt, wenn das Umdrehungszählwerk sich in Eingriff mit seinen Zahnstangen 218 befindet (siehe auch Fig. 55).
Hierdurch wurde unter Ver- mittlung des Teils 531" der Doppelhebel 905 so verschwenkt, dass das Kniegelenk, das er mit dem Hebel 907 bildet, gestreckt wurde. Wenn nun während des Rückwärtshubes der Welle 77 bei Aufnahme der Zahl im Spei cherwerk 216w, 217w Zehnerschaltungen vor kommen, so werden die betreffenden Zehner schaltklinken von der Traverse 224 zwar nie dergestossen,
so dass die sie tragenden Sperr hebel 738 aus der Bahn der Gegenanschläge der betreffenden Antriebszahnstangen gelan gen, durch das Strecken des Kniegelenkes 905, 907 wurde jedoch die Traverse 884 so verschwenkt, dass die Zahnstangen 218 die Mehrbewegung für die Zehnerschaltung nicht ausführen können, da sie von der hochgebo- genen Kante 901 der Traverse 884 aufgehal ten werden.
Während des letzten Drittels des Rückwärtshubes der Welle 77 wird die Kurvenscheibe 255 bezw. die Welle 232 wie der in die in Fig. 90 gezeichnete Lage ver- schwenkt, wodurch das Kniegelenk 905, 907 die Traverse 884 frei gibt, so dass nunmehr die Antriebszahnstangen, für die eine Zeh nerschaltung vorbereitet war, dem Zuge ihrer Federn 867 folgen können und die Zehner in den betreffenden Stellen des Speicherwer kes übertragen, da das Speicherwerk bekannt lich bis zum Anfang des nächsten Vorwärts hubes der Maschine in Eingriff verbleibt. <I>Löschen der</I> Einstellvorrichtung.
Das Löschen der Einstellvorrichtung für die Zahlen wurde zu Anfang der Beschrei bung nur angedeutet und soll im folgenden näher erläutert werden. Auf der Welle 7 7 ist. ein Winkelhebel 909 (Fig. 91) lose ge lagert, der mit einem Lenker 910 verbunden ist, dessen anderes Ende durch eine Feder 911 gegen die Achse 24 gezogen wird, die in den Gestellwänden 14 und 15 der Tasta tur drehbar gelagert ist (Fig. 2). Das an dere Ende der Feder ist auf dem Stift 912 der Gestellwand 15 befestigt.
Die Kurven scheibe 75 trägt einen Stift 913, durch den der Hebel 909 betätigt wird. Fig. 91 stellt die Ruhelage der Teile dar, in der der Len ker 910 mit seiner obersten Kante an der Achse 24 anliegt, während eine Rolle 915 eines auf der Achse 24 verstifteten Hebels 916 frei in den Ausschnitt des Lenkers reicht. Während des Vorwärtshubes der Welle 7 7 trifft der Stift 913 gegen den kur zen Arm 914 des Winkelhebels und ver- schwenkt diesen im Sinne des Uhrzeigers, wodurch der Lenker 910 in die in Fig. 92 gezeichnete Lage mitgenommen wird.
Durch das Abgleiten des Lenkers von der schrägen Fläche 917 wurde der Lenker durch den Zug der Feder 911 gehoben, und sein freies Ende 918 legt sich dabei vor die Rolle 915. Wenn nun der Rückwärtshub der Welle 77 einsetzt, trifft das Ende 918 auf die Rolle 915 und verschwenkt den Hebel 916 im ent- gegengesetzten Sinne des Uhrzeigers, bis der Lenker durch die schräge Fläche 917, die gegen die Achse 24 trifft, so weit gesenkt wird, dass das untere Ende 918 die Rolle 915 frei gibt und der Hebel 916 durch Feder wirkung wieder in seine in Fig. 91 gezeich nete Ruhelage zurückspringt.
Die Achse 24, die gleichzeitig als Führung der Seitenwände 18 und 19 der Einstellvorrichtung dient und die in den Gestenwänden 14 und 15 drehbar gelagert ist, trägt auf ihrem rechten Ende den mit ihr verstifteten Hebel 916, dessen verlängertes Ende sattelförmig umgebogen ist und die Rolle 915 aufnimmt, sowie die seitliche Führung für das Ende 918 des Len kers 910 bildet.
Auf den beiden Enden der Achse 24, an den Innenseiten der Gestell wände 14 und 15 liegend, sind die Hebel 919 und 920 verstiftet (Fig. 93, 94), die durch die Lenker 921 und 922 mit einer Traverse 51 verbunden sind, die mit ihren seitlichen Armen 924 und 925 auf den Ansatzschrau ben 926 und 927 der Gestellwände 14 und 15 drehbar gelagert ist. Unterhalb der schwingenden Traverse 51 ist die durch gehende Traverse 711 (Fig. 66) mit ihrem umgebogenen Lappen 711' fest zwischen den Gestellwänden 14 und 15 zur Aufnahme der Hebel 928 und 929 (Fig. 94) angeordnet.
Diese beiden Hebel sind auf den Bolzen 930 und 931 der Traverse 711 drehbar gelagert und stehen durch den Stift 932 und den gabelförmigen Schlitz 933 ständig miteinan der in Verbindung. Der linke Arm des He bels 928 ist durch einen Lenker 934 mit der Traverse 51 verbunden, indem ein Stift 935 der Traverse in das Langloch des Lenkers 934 hineinreicht. Eine Feder 936 des He bels 929, deren anderes Ende an der Gestell wand 15 befestigt ist, hat das Bestreben, die beschriebenen Teile in der in Fig. 94 ge zeichneten Lage zu halten.
Der Hebel 928 dient dazu, die Einstellvorrichtung 18, 19, 20 wieder in ihre Endlage zurückzubringen und ist zu diesem Zwecke unter Vermittlung eines Lenkers 937 mit einer Schiene 938 ver bunden, die frei in je einem Schlitz der Sei tenwände 18 und 19 der Einstellvorrichtung geführt ist und an ihrem einen Ende eine Nase 939 (Fig. 94) trägt, die gegen die Sei tenwand 18 stösst, wenn der Hebel 928 im entgegengesetzten Sinne des Uhrezigers ver- schwenkt wird und damit die Einstellvor richtung in ihre rechte Endlage zurück bringt.
Das zwischen den beiden Gestell wänden 14 und 15 auf ihren Enden 807, 808, 809 und 810 gleitend gelagerte Löschblech 54 ist durch einen Stift 940 mit dem Hebel 929 verbunden, indem das gabelförmige Ende dieses Hebels den Stift umfasst. Da das Löschblech 54 oberhalb des Stiftes 940 aus geschnitten ist, wird der Stift von einem Arm 941 getragen, der auf der Unterkante des Löschbleches 54 aufgenietet ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Teile ist folgende: Beim Einsetzen einer Zahl schreitet die Einstellvorrichtung schritt weise nach links fort und der Lenker 910 gelangt während des Vorwärtshubes der Welle 77 in die in Fig. 92 gezeichnete Lage.
Bei dem darauf einsetzenden Rückwärtshub bewegt sich der Stift 913 von dem Hebelarm 914 frei bis zu dem Winkelhebel 909, den er dann mitnimmt, so dass das Ende 918 des Lenkers die Achse 24 durch Auftreffen auf die Rolle 915 in der beschriebenen Weise verschwenkt. Unter Vermittlung der Hebel 919 und 920 (Fig. 93, 94) bezw. deren Len ker 921 und 922 wird die Traverse 51 ver- schwenkt und hierdurch unter Vermittlung des Lenkers 934 die beiden Hebel 928 und 929. Durch den Lenker 937 wird dabei die Schiene 938 zurückgedrückt, so dass sie mit ihrer Nase 939 die Einstellvorrichtung in ihre rechte Endlage wieder zurückführt.
Gleichzeitig wurde durch den Hebel 929 das Löschblech 54 in Pfeilrichtung (Fig. 94) bewegt, damit die Einstellvorrichtung nicht über ihre rechte Endlage hinaus bewegt wer den muss, um die eingestellten Stifte 26 und 37 zu löschen. Das Löschblech besitzt eine schräge Auflauffläche 53, die diese Stifte während der Zurückführung der Einstellvor richtung zurückdrückt und eine weitere schräge Auflauffläche 53', durch die die Stifte 26, die von der schrägen Fläche 53 beim Zurückführen des Schlittens nicht ge löscht wurden, da sie noch nicht in deren Bahn liegen, gelöscht werden, wenn ihre Schieber 25 an ihren Nasen 52 durch die Traverse 51 in Ruhelage zurückgebracht werden.
Nachdem die Löschung der Ein stellvorrichtung vollzogen ist, wird der Len ker 910 durch seine schräge Fläche 917 (Fig. 92) so weit niedergedrückt, dass sein unteres Ende 918 die Rolle<B>915</B> frei gibt und die Achse 24 und die mit ihr in Verbindung stehenden Teile durch den Zug der Feder 936 (Fig. 94) wieder in Ruhelage zurück springen.
Ein nach oben ragender Arm 920' des Hebels 920 (Fig. 93) ist durch einen Lenker 942 mit dem Handhebel 943 durch Langloch und Ansatzschraube 944 verbunden. Der He bel 943 dient dazu, die Einstellvorrichtung von Hand zu löschen und ist auf der Achse 23 lose gelagert. Das Langloch im Lenker 942 ist erforderlich, damit die Einstellvor richtung ihre Linksbewegung ausführen kann, ohne dass der gorrektionshebel 943 mitgenommen wird. Durch Umlegen des He bels 943 in Pfeilrichtung wird die Achse 24 so verschwenkt, dass die Löschung in glei cher Weise erfolgt wie soeben beschrieben. <I>Verschiedenes.</I>
Mit der Löschvorrichtung für die einge stellten Zahlen arbeitet eine Vorrichtung zusammen, die den Zählwerksschlitten nach dem Summen- und Zwischensummenziehen durch den Zug seiner Feder in seine linke Endlage gelangen lässt. Es wurde bereits be schrieben, dass beim Multiplizieren und Di vidieren die Summe aus dem Rechenwerk gezogen wird, wenn der Zählwerksschlitten um zwei Stellen nach rechts verschoben steht. Nach dem Summenziehen ist die Re chenaufgabe beendet und infolgedessen ge langen die normalen Mittel zur Linksschal tung des Zählwerksschlittens nicht mehr zur Wirkung.
Der Schlitten würde mithin um zwei Stellen nach rechts verschoben ste hen bleiben. Um dies zu verhindern, ist ein dreiarmiger Hebel 945 (Fig. 93) auf einer Ansatzschraube 946 der Gestellwand 14 drehbar gelagert, dessen nach unten ragen der Arm 947 mit dem untern Arm 447 der Sperrklinke 241) (Fis. 37) zusammenarbei tet.
In der in Fig. 93 gezeichneten Ruhelage dieses dreiarmigen Hebels liegt sein linker oberer Arm gegen die Lagerbüchse der Ge stenwand 14, in der die Achse 24 geführt ist und bei Drehung der Achse in Pfeilrich tung trifft der senkrechte Teil des Lenkers 942 gegen den umgebogenen Anschlag 948 des Hebels und verschwenkt diesen, so dass sein unterer Arm 947 die Sperrklinke 2411 verschwenkt, worauf der Zählwerksschlitten durch den Zug der Feder<B>351</B> in seine linke Endstellung gelangt.
Um zu vermeiden, da.ss bei einem Multi plikationsvorgang, bei dem keine Zahl in das Umdrehungszählwerk gesetzt wurde, die Maschine dauernd weiterläuft, ist der Schie ber 629 (Fis. 63, 64) an seiner Vorderseite mit einem Zahn 638a ausgerüstet, der mit einem auf der Welle 197 verstifteten Nok- ken 639a zusammen arbeitet.
Nach vollende ter Multiplikation wird der Gang der Ma schine bekanntlich dadurch ausgeschaltet, dass durch das Verschwenken der Sperr klinke 240 in der linken Endstellung des Zählwerksschlittens der Schieber 629 bewegt wird, so dass er von dem Nocken 639, der auf der Hohlwelle 175 verstiftet ist, eine weitere Bewegung erfährt und darauf in der bereits beschriebenen Weise die Löschung bewerkstelligt. Normalerweise soll mit Null nicht multipliziert werden.
Werden jedoch als Multiplikand mehrere Nullen angeschla gen und ins Umdrehungszählwerk gebracht, so wird bei dem einsetzenden Multiplika tionsgang der Maschine der Zählwerksschlit- ten sofort in seine linke Endstellung zurück springen. Da in dieser Stellung aber keine Zahl enthalten ist, wird durch den Schalt zahn 454 (Fis. 30, 31) auch die Hohlwelle <B>175</B> nicht gekuppelt und der etwas nach links bewegte Schieber 629 kann infolgedes sen durch den Nocken 639 nicht weiter be wegt werden, da die Hohlwelle 175, auf der er verstiftet ist, steht. Der Schieber ist mit- hin nicht in der Lage, die Einstellung des Rechenvorganges zu löschen.
Mithin würde auch der Motor nicht ausgeschaltet und die Welle 197 sich dauernd drehen. Um dies zu vermeiden, ist auf der Welle 197 der Nocken 639a vorgesehen, der dem Anschlagzahn 638a des Schiebers 629 die zusätzliche Be wegung erteilt, so dass die Einstellung der Maschine gelöscht wird und der Motor zum Stillstand kommt.
Stufenschiene <I>für die</I> Einstellung <I>des</I> Hauptsteuerhebels <I>durch die Operationstasten</I> <I>und ihre</I> Sperrvorrichtungen.
Wie erwähnt, bewegt sich der Haupt steuerhebel 294 je nach der betätigten Ope rationstaste (1 bis 6) in Längsrichtung in fünf verschiedene Stellungen (Fis. 46), in denen durch seine Anschläge der jeweils ge wünschte Arbeitsvorgang der Maschine aus gelöst wird. Diese fünf Einstellungen des Hauptsteuerhebels werden durch die Stufen schiene 1028 (Fis.
96) bestimmt, die mit ihren beiden seitlichen Armen 1026 und 1027 vermittelst der Stifte 1025 und 1025' zwi schen den beiden Hebeln 376 und 378 gelen kig angeordnet ist und mit den Schäften 1015 der Operationstasten zusammenarbeitet. Damit immer nur eine Taste gedrückt wer den kann, ist zwischen den Gestellwänden 14 und 15 eine allen Tasten gemeinsame Kugelsperrung angebracht, die einen ge bogenen Teil 1011 besitzt, an dem die im Querschnitt U-förmige Schiene 1012 befe stigt ist, die die Kugeln 1013 aufnimmt.
Die Seitenwände des Teils 1011, sowie die bei den Schenkel der Schiene 1012 sind mit Schlitzen versehen, durch die der mit einer Stufe versehene Arm 1014 der Tastenschäfte 1015 hindurchreicht. Der Weg der Tasten wird begrenzt durch die gepolsterten An schläge 1016 und 1017, die in dem Teil 1011 enthalten sind, und die Federn 735 haben stets das Bestreben, die Tasten in der in Fig. 96 gezeichneten Lage zu halten.
Der linke Arm 1027 der Schiene<B>1028</B> ist mit einem Schlitz 1029 (Fis. 98 und 99) versehen, durch den die Schiene auf einem in der Gestellwand 14 befestigten Stift 1030 eine horizontale Führung erhält. Ferner ist auf dem linken Ende der Welle 480, die den schienenförmigen Hebel 478. trägt (Fig. 1, 96), ein Hebel 1031 starr befestigt, der eine Rolle 1032 trägt, die in der in Fig. 99 ge zeichneten Zage vor dem kurvenförmigen Arm 1033 des Hebels 378 liegt und ihn bezw. die Welle 377 daran verhindert, dem Zuge der Feder 1034 zu folgen.
Diese ist an dem in den Hebel 378 genieteten Stift 1035 befestigt und ihr anderes Ende in den Hebel 1031 eingehängt.
Soll nun zum Beispiel eine in die Maschine eingesetzte Zahl multipliziert werden, so wird die Operationstaste 2 niedergedrückt, wodurch ihr Ansatz 481 den schienenförmi- gen Hebel 478 und dadurch die Welle 480 verschwenkt, wobei die Rolle 1032 aus der Bahn des Kurvenarmes 1033 gelangt, so dass die Hebel 376, 378 mit der Stufenschiene 1028 dem Zuge der Feder 1034 folgen kön nen, bis die Schiene mit ihrer Stufe 1028' gegen das untere Ende 1010' der niederge drückten Taste 2 stösst (Fig. 97 und 98).
Wie früher gezeigt (Fig. 2, 46, 48, 98) ist der Hauptsteuerhebel 294 mit dem linken Seitenarm 1027 der Stufenschiene 1028 bezw. dem Hebel 378 durch den Bolzen 379 verbunden, so dass er die Bewegung der Stu fenschiene mitmacht und dadurch in- die für Multiplikation bestimmte Arbeitsstellung gelangt. Dabei bleibt die niedergedrückte Operationstaste 2 gesperrt, da der Hebel 1031 an seiner Rolle 1032 von dem Kurven arm 1033 gesperrt ist, so dass er dem Zuge seiner Feder 1034 nicht folgen kann.
Wie aus Fig. 1.00 ersichtlich, ist der Teil 478' des Schienenhebels 478 in den Ausschnitt 481' der gedrückten Taste 2 getreten und diese wird durch den kleinen Vorsprung 1065 ver riegelt, so dass sie von ihrer Feder 735 nicht hochgezogen werden kann. Wird nun in der bereits früher beschriebenen Weise der Hauptsteuerhebel 294 in Ruhelage zurück- P <B>01</B> führt und damit auch der Hebel 378, so können auch die übrigen Teile in ihre Aus- gangsstellung zurückkehren, da der Kurven arm 1033 die Rolle 1032 wieder frei gibt.
Es wurde schon darauf hingewiesen, dass. um ein besonders sicheres Arbeiten mit der Maschine zu erzielen, die Operationstasten 1 bis 6 unter dem Einfluss von besonderen Sperrorganen stehen, durch die der Rechner veranlasst wird, eine einmal eingeleitete Re chenaufgabe ihrem Charakter nach auch zu Ende zu führen, ehe mit einer neuen Auf gabe begonnen werden kann.
Entsprechend dem praktischen Betriebsbedürfnis ist bei der dargestellten Maschine die Einrichtung der Sperrkörper so getroffen, dass auf der Maschine Additionen und Subtraktionen in beliebiger Anzahl und Reihenfolge, sowie der Abdruck von Nummern vorgenommen werden können, worauf als Abschluss die Summen- oder Zwischensummentaste (1 bezw. 4) betätigt werden muss, bevor mit einer Multiplikations- oder Divisionsaufgabe begonnen werden kann.
Umgekehrt kann nach Einleitung einer Multiplikation oder Division lediglich die Summen- oder Zwi- schensummentaste betätigt werden, da dann die Additions-, Subtraktions- und Nummern tasten gesperrt sind.
Zu diesem Zweck reichen die Arme 1014 der Operationstasten über die Kugelsperrung hinweg über eine winkelförmige Schiene 1066 (Fig. 96, 101 bis 106), die mit Schlit zen auf den ortsfesten Ansatzschrauben 1067 und 1068 gleitend gelagert ist. Über diese Ansatzschrauben sind die Federn 1069 geschoben, die als Schleppfedern wirken, so dass die verschiebbare Schiene 1066 sich nur unter Überwindung der durch diesen Feder druck erzeugten Reibung verschieben lässt.
Die Schiene 1066 trägt in ihrem rechten Ende (Fig. 101) mit schrägen Flächen ver sehene Ausschnitte, in die die Tastenarme 1014 hineinreichen und beim Auftreffen auf die schrägen Flächen die Schiene je nach der Richtung der Abschrägung verschieben. Auf der Schiene 1066 ist das Sperrstück 1070 beweglich angeordnet, und zwar der art, dass seine untere gante auf dem umge bogenen Schenkel 1071 aufliegt, während eine Schraube<B>1072,</B> die durch einen Schlitz des Sperrstückes 1070 reicht, dieses in Lage hält, so dass es in seinem Schlitz in Längs richtung der Schiene 1066 leicht hin und her bewegt werden kann.
Es ist eine Feder<B>1073</B> vorgesehen, die in einem Schlitz des Schen kels<B>1071</B> liegt und von den beiden Ansätzen 1074,<B>1075</B> des Sperrstückes umfasst wird, derart, dass hierdurch das Sperrstück das Bestreben hat, stets die in Fig. 101 darge stellte Lage einzunehmen. Das Sperrstück würde mithin, wenn es von Hand nach links oder rechts entgegen dem Druck der Feder 1073 verschoben wird, stets in die gezeich nete Lage zurückkehren.
Fig. 101 stellt die Lage dar, in der sieh die Schiene 1066 und das Sperrstück 1070 zu Beginn eines Arbeitsganges der Maschine befinden.
Wird nun beispielsweise, wie aus Fig. 102 ersichtlich, die Subtraktionstaste 6 gedrückt, so tritt ihr Arm 1014 in den ihm zugeordneten. Schlitz der Sperrschiene 1066 ein, wobei diese durch die schräge Kante 1076 etwas nach links bewegt wird. Durch die seitliche Bewegung der Schiene 1066 und die Anordnung ihrer Schlitze treffen nun die Tastenarme 1014b der Multiplikations- und der Divisionstaste bei ihrer Betätigung auf die festen Zähne 1077 und 1078 der Schiene, wodurch diese Tasten gesperrt sind.
Es sei bemerkt, dass die Subtraktionstaste 6, nach dem sie einen Maschinengang ausgelöst hat, wieder in Ruhelage zurückgekehrt ist, und da.ss nun sowohl sie als auch die Additions taste 5 und die Nummerntaste 10 betätigt werden können, da deren Tastenarme 1014a, 1014e, 1014d, wie Fig. 102 zeigt, sich frei nach unten bewegen können, ohne auf die Schiene zu treffen. Die Tasten 1 und 4 für Summe und Zwischensumme können zwar ebenfalls betätigt werden, jedoch treffen ihre Arme 1014e und 1014f dabei auf die schrägen Flächen<B>1079</B> und 1080, durch die die Schiene 1066 wieder nach rechts in die in Fig. 101 dargestellte Lage bewegt werden würde.
Aus Fig. 102 ist ersichtlich, dass nach der Betätigung der Additionstaste oder der Subtraktionstaste nur die Multiplika tionstaste und die Divisionstaste wirkungs los sind.
Fig. 103 lässt erkennen, dass die Sum mentaste 1 niedergedrückt wurde, und ihr Arm 1014e hat die Schiene 1066 infolge der schrägen Fläche 1080 wieder nach rechts bewegt. Das Sperrstück 1070 hat diese Be wegung aber nicht mitmachen können, da es an seiner Zunge 1070' von dem Arm 1014e daran verhindert wurde. Bei der Rechtsbewe gung der Schiene 1066 wurde mithin ledig lich die Feder 1073 des Sperrstückes ge spannt. Es sei bemerkt, dass der Druck die ser Feder so schwach ist, dass er die unter dem Druck der Federn 1069 stehende Schiene 1066 nicht verschiebt.
Nachdem nun die Ma schine die Summenoperation ausgeführt hat, ist die Taste 1 auch wieder in Ruhelage zu rückgekehrt und hat die Zunge 1070' des Sperrstückes 1070 freigegeben, so dass letz teres durch den Druck der Feder<B>1073</B> jetzt wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht wird.
Bei Betätigung der Multiplikationstaste oder der Divisionstaste wird die Schiene 1066 durch die schrägen Flächen 1081, 1082 nach rechts bewegt, wenn der Vorsprung 1014b der jeweiligen Taste in seinen Schlitz eintritt. Fig. 104 zeigt die Multiplikations taste niedergedrückt und die Schiene 1066 nach rechts verschoben.
Das Sperrstück 1070 ist dabei jedoch durch seine Zunge 1083 zu rückgehalten worden, und die Feder 1073 wurde gespannt, so dass nach Zurücktreten der Multiplikationstaste in Ruhelage die Feder 1073 das Sperrstück 1070 ebenfalls nach rechts verschiebt, so dass alle Teile dann die in Fig. 105 dargestellte Lage ein nehmen, in der sämtliche Operationstasten der Maschine, mit Ausnahme der Summen tasten 1 und 4, gesperrt sind.
Bei der als Ausführungsbeispiel beschrie benen Maschine sind also die Sperrstücke 1066, 1070 im besonderen so ausgebildet, dass bestimmte Operationstasten, wie die für Mul tiplikation, Division und Summenziehen, in der jeweiligen Rechenaufgabe nur einmal gedrückt werden können.
Es wird noch darauf hingewiesen, dass diese Vorrichtungen nicht auf Zehntasten maschinen beschränkt sind, sondern auch bei Volltastaturmaschinen oder bei Maschinen, die zum Einsetzen des Multiplikators und Divisors einen besonderen Satz Tasten haben, mit gleichem Vorteil benutzt werden können. Textschreibevorrichtung.
Eingangs der Beschreibung wurde be reits auf die Tegtschreibevorrichtung verwie sen und in den Fig. 3 und 4 der verschwenk- bare Führungstrichter 90 für die Typen der Schreibvorrichtung gezeigt. Die Schreibvor richtung trägt auf ihren beiden äussern Ge- stellwänden je zwei Winkel 950 und 951, mit denen sie auf die Zwischenstücke 952. 953, 954 und 955 der Gestellwände 80, 81, 82 und 83 geschraubt wird (Fig. 1, 2).
Zwi schen diesen ortsfesten Gestellwänden der Schreibvorrichtung sind zwei bewegliche Sei tenwände 956 angeordnet, die auf den gebo genen Achsen 957 und 958 die Führungs hebel 959 und 960 für die Typenstangen 961 tragen. In diese beweglichen Seiten wände sind auch die Führungsbolzen 91, auf denen die seitlichen Arme des Führungs trichters 90 schwingen, eingenietet. Die Sei tenwände 956 werden von je zwei Hebeln getragen, von denen die beiden untern auf einer in den ortsfesten Gestellwänden der Schreibvorrichtung drehbar gelagerten Welle 962 verstiftet sind, während die beiden obern Hebelarme auf der ortsfesten Achse 963 drehbar gelagert sind.
Durch diese vier Hebelarme erhalten die Seitenwände 956 eine Parallelführung, so dass sich die Kupp lungspunkte der Führungsarme mit den Sei tenwänden 956 von der in Fig. 1 mit 964 und 965 bezeichneten Lage in die mit 964' und 965' bezeichnete Lage bewegen können. In der in Fig. 1 gezeichneten Stellung be finden sich die kleinen Buchstaben in Schrifthöhe, während für das Schreiben der grossen Buchstaben eine Umschaltung er folgt, so dass die obern Typen des Typen- kopfes 966 gegen die Schreibwalze treffen.
Der segmentartige Teil 967, der die beiden Achsen 957 und 958 trägt, ist zwischen den beiden Seitenwänden 956 befestigt und wird bei der Umschaltung mit diesen Seitenwän den zusammen bewegt. In der in Fig. 1 ge zeichneten Lage werden die Teile durch eine hier nicht gezeichnete Feder gehalten, und die Umschaltung erfolgt durch Betätigung der Umschaltetasten Ü, die in an sich be kannter, hier nicht gezeichneter Weise die Welle 962 verdrehen.
Zwischen den beiden Seitenwänden 956 ist- ausserdem ein Füh rungskamm 968 für die Typenstangen 961 befestigt, dessen senkrechter Schenkel 969 ein Polster 970 trägt, auf dem die Typen stangen in ihrer Ruhelage aufliegen.
Der Führungshebel 960 ist zu gleicher Zeit Antriebshebel für die Typenstangen, und aus diesem Grunde besitzt er einen nach unten ragenden Arm 971, in dessen Schlitz ein Stift 972 eines Lenkers 973 liegt, dessen anderes Ende durch einen Stift 974 mit einem Winkelhebel 975 verbunden ist. Diese Winkelhebel sind auf einer ortsfesten Achse 976 drehbar gelagert. Die beiden Achsen 963 und 976 werden von einem Führungsstück getragen, dessen oberer Teil 977 und unterer Teil 978 durch Stege (hier nicht gezeigt) miteinander verbunden sind.
Dieses Füh rungsstück ist zwischen den beiden ortsfesten Gestellwänden der Schreibvorrichtung an geordnet und seine beiden Teile 977 und 978 sind mit Schlitzen versehen, durch die die Winkelhebel 975 und die Lenker 979 seitlich geführt werden. Mit den Winkel hebeln und den Lenkern sind die Tasten 980, 980' verbunden, die dadurch eine Parallel führung erhalten, und es ist für jede Taste eine Feder 981 vorgesehen, durch die die Tasten hochgezogen werden, bis sie von dem Polster 982 aufgehalten werden. Die andern Enden der Federn 981 sind an einer Tra verse 983 befestigt, die von den beiden Ge- stellwänden der Schreibvorrichtung getra gen wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Teile ist folgende: Durch Betätigung einer der Tasten 980 wird unter Vermittlung des zugehörigen Lenkers 973 der zugehörige Führungshebel 960 verschwenkt und seine Typenstange 961 gegen die Schreibwalze 89 geschleudert und nach Freigabe der Taste unter Vermittlung der Feder 981 wieder in seine Ruhelage zurückgezogen. Die Füh rungshebel 959 treffen am Ende ihrer Vor wärtsbewegung mit ihrem Anschlag 984 auf die als Gegenanschlag dienende Spiralfeder 985, die ihrer ganzen Länge nach in dem kreisförmigen Schlitz des Teils 967 gehalten wird.
Das Auftreffen des Anschläges 98t auf die Feder 985 geschieht, kurz bevor die Schreibtype die Papierwalze erreicht hat, so dass diese lediglich durch ihre Schleuderkraft an die Papierwalze gebracht wird, wodurch eine besonders gleichmässige Schrift und ein schnelles Zurückbringen der Typenstangen erreicht. wird. Der Führungshebel 960 besitzt ebenfalls einen Anschlag 986, durch den das Schaltschloss des Papierwagens betätigt wird. während eine Universalschiene 987 vorgesehen ist, durch die das Farbband der Maschine gesteuert wird.
Diese Universal schiene ist mit ihren beiden seitlichen Armen mit auf der Achse 976 drehbar gelagert. 988 ist eine ortsfeste Schiene, die von den Ge- stellwänden der Schreibvorrichtung getragen wird und auf der die vordere Führungsrolle des Papierwagens läuft. Die Schiene dient gleichzeitig zur Begrenzung der Umschal tung der Schreibvorrichtung. Zu diesem Zwecke ist an den beiden beweglichen Sei tenwänden 956 je ein U-förmiger Teil 989 befestigt, dessen waagrechte Schenkel 990, 991 je ein Polster 992 und 993 tragen, durch die die Begrenzung der Umschaltung nach oben und unten erfolgt.