CH131876A - Verfahren zur Herstellung von Riemenscheiben und Rädern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Riemenscheiben und Rädern.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
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- F16H55/36—Pulleys
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Description
Verfahren zur Herstellung von Riemenscheiben und Rädern. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Riemenscheiben und Rädern, zum Beispiel leichten Stahlriemenscheiben, in Serienfabrikation. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man behufs Verbindung eines Kranzes mit einer Nabe mindestens eine ringförmige ebene Speichenplatte, deren innere Aussparung kleiner ist als der für sie vorgesehene Aussendurchmesser der Nabe, und deren Aussenabmessungen grösser als der für sie vorgesehene Innendurchmesser des Kranzes sind, so deformiert, dass sie lose zwischen Nabe und Kranz eingelegt werden kann, worauf die Platte durch Pressen in eine Ebene gebracht und dadurch eine feste Verbindung zwischen Nabe und Kranz her gestellt wird.
Anhand der Zeichnung sind im folgen den mehrere Ausführungsbeispiele des Ver fahrens erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen schematisch im Schnitt eine Herstellungsart einer Riemen scheibe mit einer einzigen vollen Speichen- platte vor und nach dem Zusammenpressen der einzelnen Teile zusammen mit dem zu gehörigen Pressstempel; Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine ähnliche Riemenscheibe vor dem Zusammenpressen; Fig. 4 und 5 zeigen im Schnitt eine an dere Ausführungsform mit zwei aneinander liegenden Speichenplatten vor und nach dem Zusammenpressen; Fig. 6 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform einer Riemenscheibe mit zwei nach dem Zusammenpressen in einem gewissen achsialen Abstand voneinander lie genden Speichenplatten; Fig. 7 bis 9 stellen verschiedene in der Achsrichtung gesehene Ausführungsformen von Riemenscheiben dar, und Fig. 10 und 11 eine konstruktive Einzel heit vor und nach dem Zusammenpressen.
Die fertige Riemenscheibe besteht, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, aus einem Kranz <I>a</I> und einer Nabe<I>b,</I> .die dumch eine zwischen sie eingepresste Speichenplatte c zusammengehalten werden. Die Speichen platte c ist vor dem Einpressen grösser als der für sie vorgesehene Innendurchmesser des Kranzes und weist eine Aussparung auf, die kleiner ist als der für sie vorgesehene Aussen durchmesser der Nabe. Das Einlegen der Speichenplatte zwischen den Kranz und die Nabe wird dadurch ermöglicht, dass man sie deformiert, so wie es in der Fig. 1 ange deutet ist. Nach dieser Formänderung ist es möglich, die Platte lose zwischen Nabe und Kranz einzulegen.
Durch geeignete Pressstempel d1 und d2 wird hierauf die Speichenplatte in eine Ebene gebracht, wodurch sie einen so gro ssen Druck sowohl gegen den Kranz als die Nabe ausübt, dass diese Teile sehr fest mit einander verbunden sind.
In der Fig. 3 ist vor dem Pressen eine andere Form der eingelegten Speichenplatte dargestellt.
In den Fig. 4 und 5 ist die Anwendung von zwei Platten c1 und c2, die jedoch nach dem Zusammenpressen nur als eine einzige Speichenplatte wirken, dargestellt.
Fig. 6 zeigt eine fertige Scheibe mit zwei in einem gewissen achsialen Abstand von einander liegenden Speichenplatten c3 und c4, die durch eingedrehte Ringelemente g aus einander gehalten werden. Diese Ausfüh rungsform ist besonders bei sehr breiten Rie menscheiben vorteilhaft. Die Vorsprünge g könnten auch in Hohlzylinderstücken be stehen.
Um ein geringes Gewicht zu erreichen, können, besonders bei grösseren Riemenschei ben, in den Speichenplatten Aussparungen f ausgespart sein, wie in Fig. 8 dargestellt.
Es kann vorteilhaft sein, in die Nabe und den Kranz Rillen e, wie in Fig. 10 und 11 angedeutet, einzudrehen, um der Speichen platte c einen sicheren Halt zu geben.
Fig. 9 zeigt eine Speichenplatte aus meh reren Ringsektoren c5, die schräg, ähnlich wie in Fig. 1 dargestellt, eingelegt und dann in eine Ebene gepresst werden. Das Verfahren eignet sich besonders gut zur Herstellung von kleineren Riemenschei ben in Serienfabrikation. Der Kranz und die Nabe können von nahtlosen oder ge schweissten Rohren in passender Länge abge schnitten und dann durch die Speichenplatte verbunden werden.
Es ist auch möglich, die Speichenplatten mit unrunder, zum Beispiel polygonaler Aus sparung und Aussenform herzustellen; auch kann es vorteilhaft sein, den an die Nabe an liegenden Rand der Speichenplatten zu ver stärken, um einen sicheren Halt zu gewähr leisten.
Ausserdem könnte man eine als Kugel lager geformte Nabe anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Riemen scheiben und Rädern, dadurch gekennzeich net, dass man behufs Verbindung eines Kran zes mit einer Nabe mindestens eine ringför mige ebene Speichenplatte, deren innere Aus sparung kleiner ist als der für sie vorge sehene Aussendurchmesser der Nabe, und deren Aussenabmessungen grösser als der für sie vorgesehene Innendurchmesser des Kranzes sind, so deformiert, dass sie lose zwischen Nabe und Kranz eingelegt werden kann, worauf die Platte durch Pressen in eine Ebene gebracht und dadurch eine feste Verbindung zwischen Nabe und Kranz her gestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine einzige kreisförmige Speichenplatte einpresst. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine mit Aus sparungen versehene Speichenplatte ein presst. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man wenigstens zwei kreisringförmige Speichenplatten dicht aneinander liegend einpresst. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man- zwei kneisring- förmige Speichenplatten, die durch Ring elemente achsial auseinander gehalten wer den, einpresst. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine aus minde stens zwei Sektoren bestehende Ringplatte einpresst. ss.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens eine aus einem Stück bestehende Speichenplatte in eine in den Kranz eingedrehte Rille einpresst, in der sie einen sicheren Halt findet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens eine aus einem Stück bestehende Speichenplatte in eine in die Nabe eingedrehte Rille ein- presst, in der sie einen sicheren Halt findet. 8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens eine aus einem Stück bestehende Speichen platte in mindestens eine in die Nabe und in den Kranz eingedrehte Rille einpresst, in welchen Rillen sie einen sicheren Halt findet. 9.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Speichen platte an ihrem der Nabe zugekehrten Rand verstärkt und dann einpresst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE131876X | 1927-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH131876A true CH131876A (de) | 1929-03-15 |
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|---|---|---|---|
| CH131876D CH131876A (de) | 1927-07-28 | 1928-03-01 | Verfahren zur Herstellung von Riemenscheiben und Rädern. |
Country Status (1)
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1928
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