CH131978A - Vorrichtung zum staubfreien Entleeren insbesondere von kreisrunden Müllgefässen mit Scharnierdeckel bei der Abfuhr des Mülls. - Google Patents
Vorrichtung zum staubfreien Entleeren insbesondere von kreisrunden Müllgefässen mit Scharnierdeckel bei der Abfuhr des Mülls.Info
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Description
Vorrichtung zum staubfreien Entleeren insbesondere von kreisrunden Müllgefässen mit Seharnierdeekel bei der Abfuhr des Mülls. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum staubfreien Entleeren insbesondere von kreisrunden Müllgefässen mit Scharnierdeckel bei der Abfuhr des Mülls.
Die Erfindung besteht in folgendem Zwischen den Seitenwänden der den Wagen abschliessenden Haube ist in Zapfen eine Schwinge drehbar befestigt, in welcher sich die Einfüllöffnung befindet. Beim Ruf kippen des Müllgefässes schwingt oder dreht sich die Schwinge um ihre Zapfen so, dass sie mit dem einen Ende nach innen und mit dem andern Ende nach aussen kommt. Die Zapfen werden zweckmässig unterhalb der Mitte der Schwinge angeordnet, so dass das Gewicht des obern Schwingenteils grösser ist als das des untern Schwingenteils. Die Hand habung der Müllgefässe wird durch die Schwinge erheblich erleichtert.
Hierzu trägt auch noch bei unterhalb der Mitte sitzenden Zapfen die daherrührende besondere Gewichts verteilung bei, so dass das Entleeren der Ge- fässe die erreichbar geringste Kraftanstrengung erfordert.
Die Einfüllöffnung der Schwinge wird in der. Ruhestellung zweckmässig durch eine Klappe verschlossen, deren Scharniere bei angekipptem Müllgefäss mit. dem Scharnier des Gefässdeckels auf gleicher Achse liegt. Die Abschlussklappe für die Einfüllöffnung der Schwinge und der Scharnierdeckel des Müllgefässes können in bekannter Weise beim Ankippen des Gefässes miteinander so ge kuppelt werden, dass beim Öffnen und Schliessen der Abschlussklappe zugleich der Gefässdeckel mitgenommen wird. Ferner kann die Ab schlussklappe mittelst Armen und Lenkern von der Schwinge aus selbsttätig bewegt werden.
Die Schliessbewegung der Abschluss klappe wird dabei durch das Eigengewicht der Klappe herbeigeführt und kann gegebenen falls noch durch an der Klappe befestigte Belastungsgewichte oder durch entsprechend schwere Ausführung der Arme und Lenker unterstützt werden. Zweckmässig wird ferner das Müllgefäss bei seinem Aufkippen durch Kupplungsglieder mit der Schlinge so gekuppelt, dass der Scharnierdeckel des Müllgefässes beim Zurück holen des letzteren nicht beansprucht wird, sondern völlig entlastet bleibt, indem das Müllgefäss selbst die Schwinge mittelst der Kupplung mitnimmt.
Zu diesem Zweck kann ein an der Schwinge befestigtes Kupplungs glied beim Aufkippen des Gefässes mit einem am Mantel des Müllgefässes befestigten Kupp lungsglied in Eingriff kommen, oder es können andere Hilfsmittel zur Kupplung verwendet werden.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung mit von vorne angekipptem Müllgefäss; Fig. 2 zeigt die Vorrichtung mit aufge- kipptem Müllgefäss; Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht ohne das Müllgefäss.
Zwischen den Seitenwänden i der den Wagen abschliessenden Haube befindet sich eine Schwinge a, welche die Einfüllöffnung <I>d</I> enthält und in Zapfen b drehbar ist. Die Schwinge a besteht aus den Seitenteilen x, der obern Abdeckung s, der untern Abdeckung t und der Platte z. Die Abdeckungen s und t erstrecken sich über die ganze Schwingen breite bis zu den Seitenteilen x. Auf der untern Abdeckung t liegt eine ebenfalls über die ganze Breite gehende Rutsche<B>zu.</B> Die Schwinge<I>a</I> wird durch einen Rahmen p der Haube staubdicht abgeschlossen.
Mittelst Scharnieres c ist an der Platte z eine die Einfüllöffnung d im Ruhezustande abschliessende Klappe e befestigt. Das Schar nier c wird so angeordnet, dass die Deckel scharniere der angekippten Müllgefässe mit dem Klappenscharnier c auf derselben Achse liegen. Die Klappe e besitzt Arme g, an deren Bolzen<I>f</I> sich Lenker<I>lt</I> und li an schliessen, welche um eine in den Seiten wänden<I>i</I> befestigte Achse<I>r</I> schwingen können.
Über die ganze Breite der Schwinge ist eine Welle y' geführt, und in den auf der Abdeckung s befestigten Lager y drehbar. Die Welle y' trägt an ihren Enden je einen Daumen<I>lt</I> und ihrer Mitte einen Kupplungs haken 1, welche unter dem Einfluss einer um die Welle y' gewundenen Schraubenfeder stehen. An den Seitenwänden i ist je ein Anschlag<I>in</I> im Bereich der Daumen<I>k</I> an gebracht. Die Müllgefässe besitzen an ihrem Mantel ein Kupplungsglied o im Bereich des Kupplungshakens 1.
Die Müllgefässe besitzen einen Aufhänge steg v, der mittelst Steglappen befestigt ist und mittelst dessen die Müllgefässe in zwei an der Schwinge befestigten Haken u einge hängt werden, worauf man sie zunächst in die Stellung gemäss Fig. 1 ankippt. Hierbei greift in bekannter Weise ein Haken des Müllgefässscharnierdeckels in eine Tasche der Klappe e.
Beim Aufkippen aus der Stellung Fig.1 in die Stellung Fig. 2 stützt sich das Müll gefäss mit einem seine Mündung umschliessen den Ring auf den Rand der Einfüllöfnung d und die Schwinge a dreht sich um die Zapfen b, oben nach innen und unten nach aussen. Die Klappe e öffnet sich selbsttätig und nimmt den Scharnierdeckel des Müll gefässes mit, so dass letzteres sich entleeren kann.
Die Daumen k gleiten beim Aufkippen von den Anschlägen na ab und der Kupp lungshaken 1 greift unter der Einwirkung der Schraubenfeder hinter das Kupplungs glied o des Gefässmantels. Wenn das Müll gefäss zurückgeholt wird, drückt es mittelst seines Mündungsringes den untern Teil der Schwinge a wieder nach innen. Zugleich zieht das Kupplungsglied o des Müllgefässes mit Hilfe des Kupplungshakens 1 den obern Teil der Schwinge a wieder nach aussen. Hierbei wird also der Scharnierdeckel und das Scharnier des Müllgefässes überhaupt nicht beansprucht. Der Gefässdeckel geht vielmehr, von jeder Beanspruchung entlastet, mit der Klappe e in seine Ruhelage zurück.
In der Ruhestellung gemäss Fig. 1 stützt sich die Schwinge a mittelst einer Ver längerung z' der Platte z oder aber mittelst einer dementsprechenden Nase oder derglei chen am untern Rande der Platte z gegen den Rahmen p.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum staubfreien Entleeren insbesondere von kreisrunden Müllgefässen mit Scharnierdeckel bei der Abfuhr des Mülls, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Ein füllöffnung enthaltende Schwinge zwischen den Seitenwänden der den Wagen ab schliessenden Haube derart in Zapfen drehbar ist, dass beim Aufkippen des Müllgefässes die Schwinge mit dem einen Ende nach innen und mit dem andern Ende nach aussen schwingt. UNTERANSPRüCHE 1.Entleerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (b) unter der Mitte der Schwinge (a) angeordnet sind, das Gewicht des obern Schwingenteils also grösser als das des untern Schwingenteils ist. 2. Entleerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (e), welche zum Abschliessen der Einfüllöffnung <I>(d)</I> dient, mittelst Armen<I>(g)</I> und Lenkern (h) durch die Schwinge (a) selbsttätig geöffnet und geschlossen wird. 3.Entleerungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schliessbewegung der Abschlussklappe (e) durch zusätzlich an derselben angebrachte Gewichte unter stützt wird. 4. Entleerungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliess bewegung der Abschlussklappe (e) durch entsprechend schwere Ausführung der Arme (g) und Lenker (h) unterstützt wird. 5.Entleerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Müllgefässe an ihrem Mantel ein Kupp lungsglied (o) tragen, welches beim Ruf kippen des Gefässes mit einem Kupplungs haken (l) der Schwinge (a) in Eingriff kommt, so dass das Scharnier und der Deckel des Müllgefässes beim Zurückholen des Gefässes nicht beansprucht werden, sondern vollständig entlastet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH131978T | 1929-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH131978A true CH131978A (de) | 1929-03-31 |
Family
ID=4390240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH131978D CH131978A (de) | 1929-02-27 | 1928-01-31 | Vorrichtung zum staubfreien Entleeren insbesondere von kreisrunden Müllgefässen mit Scharnierdeckel bei der Abfuhr des Mülls. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131978A (de) |
-
1928
- 1928-01-31 CH CH131978D patent/CH131978A/de unknown
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