CH132037A - Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen. - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42D—BLASTING
- F42D1/00—Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
- F42D1/08—Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
- F42D1/18—Plugs for boreholes
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen. Es ist zum Beispiel aus der schweize rischen Patentschrift Nr. 111361 eine Sicher heitsvorrichtung für Sprengpatronen bekannt, die aus einem mit einem Zugdraht versehenen Pfropfen besteht, der mit einer Bohrung zum Durchtritt der Zündleitung versehen ist, in welcher Bohrung die Zündkapsel fest einsetz bar ist.
Beim praktischen Gebrauch dieser Sicher heitsvorrichtung hat sich gezeigt, dass die Längsbohrung des Pfropfens nicht unbe dingt erforderlich ist und dass es vorzuziehen ist, den Zugdraht wegzulassen und statt dessen den Pfropfen so auszugestalten, dass er mittelst eines aushebenden Werkzeuges aus dem Bohrloch herausgeschafft werden kann, wenn dies infolge eines Versagers not wendig ist.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen so ausgeführt, dass sie einen vollen Pfropfen darstellt, der an seinem obern Ende, das ist derer Ende, das nach dem Ein führen des Pfropfens ins Bohrloch gegen die Mündung dieses letzteren zu gerichtet ist, mit einer Einrichtung versehen ist, die den Eingriff der Spitze eines den Pfropfen aus hebenden Werkzeuges ermöglicht.
Zu diesem Behufe wird das erwähnte Ende des Pfropfens vorzugsweise mit einer Ausnehmung versehen, die mit Vorsprüngen oder Vertiefungen ausgestattet ist, in welche das aushebende Werkzeug eingreifen kann, worauf durch Zug an diesem letzteren der Pfropfen ausgehoben wird.
Beispielsweise Ausführungsformen dieses Pfropfens sind in der Zeichnung dargesellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine dieser Ausführungsfarmen, Fig. 2 eine dazugehörige Draufsicht, Fig. 3 eine weitere Ausführungsfarm, und Fig. 4 die Draufsiclit dazu.
Der Zapfen a ist an seinem obern Ende mit einer Ausnehmung b versehen, in welcher sich die Teile befinden, die mit der Spitze des .aushebenden Werkzeuges in Ein griff treten. Bei .der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist in die Ausnehmung b eine Blechscheibe eingesetzt, die in ihrer Mitte mit einer zum Beispiel rechteckigen Öff nung f versehen ist, so dass von der Scheibe nur an beiden Seiten je ein Teil c stehen bleibt.
Zwecks Befestigung in der Ausneh- mung b ist der Rand der Scheibe ungebördelt, so dass ein zylindrischer Ringteil d entsteht, der zum Beispiel durch Einpressen mittelst starken Druckes an der Innenwand der Aus- nehmung b festsitzt. Auf diese Art erhält man im Hohlraum b zwei Stege c aus Blech, die durch die rechteckige Öffnung f vonein ander getrennt sind.
Statt der vollen Stege c können Stege c1 aus Draht verwendet werden, wie in Fig. i; und 4 dargestellt, die dadurch gebildet wer den, dass ein Drahtstück durch Öffnungen in der Wand der Ausnehmung gezogen ist.
Statt der Vorsprünge können auch im obern Ende des Pfropfens Vertiefungen, wie zum Beispiel Schraubenwindungen, vorge sehen sein, in die das Werkzeug zum Aus heben des Pfropfens entsprechend geformten Spitze eingreift.
Soll der beschriebene Sicherheitspfropfen beim Laden eines Bohriloches angewendet werden, so wird zunächst die gewünschte An zahl Patronen in das Bohrloch eingeführt, wobei eine der Patronen, zum Beispiel die oberste mit der Sprengkapsel versehen wird. Hierauf wird der Pfropfen aufgesetzt,-wobei die Zündleitung in dem Zwischenraum zwi schen dem Pfropfenmantel und der Bohrloch wand zu liegen -kommt.
Im Falle eines Ver sagers wird das Bohrloch ausgeräumt, indem zunächst die Verdämmung aus Sand, Lehm oder dergleichen mittelst des Werkzeuges ent fernt wird, das auch zum Ausheben des Pfropfens bestimmt ist und in seiner Form einem Holzbohrer ähnelt, worauf dieses Werkzeug mit seiner .Spitze in die Ausneh- mung des Pfropfens eingeführt wird, wo .diese letztere zum Eingriff mit den Vorsprüngen oder " Vertiefungen kommt, die dort vorge sehen sind. Hierauf zieht man den Pfropfen aus dem Bohrloch heraus und setzt eine Pa trone mit frischer ]Kapsel auf, worauf von neuem gezündet werden kann.
Durch die An ordnung der Sicherheitsvorrichtung über der obereten Patrone wird verhindert, dass das aushebende Werkzeug mit der Sprengkapsel oder der obersten Patrone in Berührung kommt; hierdurch wird das Ausräumen -des Bohrloches gefahrlos gemacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung für Sprenpatro- nen, gekennzeichnet durch einen vollen Pfropfen, der an seinem obern, nach der Mün dung des Bohrloches zu gelegenen Ende mit einer Einrichtung versehen ist, die den Ein griff eines den Pfropfen aushebenden @@Terh- zeur;es ermöglicht. UNTERANSPRüCHE: 1.Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Pfropfen an seinem obern Eude eine Ausnehmung aufweist, die mit Vorsprüngen zum Eingriff des ausheben- derlWerkzeuges versehen ist. 2. Sicherheitsvoirichtung für Sprengpatro- nen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass- in der Ausnehmung des Pfropfens Vertiefungen zum Eingriff des aushebenden Werkzeuges vorgesehen sind.Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatro nen nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die in der Ausnehmung angeordneten Vorsprünge aus Blechstegen bestehen, die durch eine Öffnung vonein ander getrennt und durch einen ringför migen Teil miteinander verbunden sind, der an der Innenwand der Ausnehmung festsitzt. 4. Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatro nen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pfropfen in seinem obern Ende eine Ausnehmung aufweist. in der Drahtstege angeordnet sind, die da durch gebildet werden, dass ein Draht stück durch Öffnungen in der Wand der Ausnehmung gezogen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH132037T | 1927-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH132037A true CH132037A (de) | 1929-03-31 |
Family
ID=4390291
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|---|---|---|---|
| CH132037D CH132037A (de) | 1927-09-19 | 1927-09-19 | Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH132037A (de) |
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1927
- 1927-09-19 CH CH132037D patent/CH132037A/de unknown
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