CH132058A - Mechanische Spielzeugfigur. - Google Patents

Mechanische Spielzeugfigur.

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CH132058A
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    • A63H11/02Self-movable toy figures moved by vibrations produced by rotating eccentric weights
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description


  Mechanische Spielzeugfigur.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine mechanische Spielzeugfigur, welche  die Form eines Vogels besitzt, in welchem ein  Mechanismus     untergebracht    ist, welcher, in  Tätigkeit gesetzt, derart wirkt, dass die     Spiel-          zeugfigur    verschiedenartige Bewegungen aus  führt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes.          Fig.    1     zeigt    eine Vogelfigur in Seitenan  sicht, teilweise aufgebrochen, welche im Sinne  des     eingezeichneten    Pfeils 3 eine pickende  Bewegung ausführt, also von der Normalstel  lung in die punktiert gezeichnete     Stellung     übergeht und sich dann     wieder    aufrichtet;       Fig.    2 zeigt die Vogelfigur von oben ge  sehen, teilweise aufgebrochen, während       Fig.    3 eine Ansicht von unten erkennen  lässt.  



  Der Vogelkörper wird zweckmässig aus  Blech hergestellt und kann mit einem Plüsch  überzug oder     dergleichen    versehen werden.  Der Antriebsmechanismus besteht aus einem  gewöhnlichen Federtriebwerk, wie es bei    Spielzeugen vielfach üblich ist. Dieses Feder  triebwerk ist derart     ausgebildet,    sass die auf  gezogene Feder 8 von der Federachse 7     aus     ein schematisch dargestelltes     aus,den    Rädern  10, 17, 11, 12 und 14     bestehendes    Räderwerk  antreibt, wobei die letzte     Triebachse    5 ein       Schwunggewicht    6 in Umdrehung bringt.

   Das  Federwerk ist derart in den     Vogelkörper    ein  gebaut,     dass    das     8chwunggewieht    6 zwischen  dem     Schnabel    und :den Beinen liegt.  



  Bei der     Rotation,des        Schwunggewichtes    6       wird    das Gleichgewicht des relativ leichten  Vogelkörpers gestört     bezw.    verlegt, was sich  dahin äussert, dass der Vogel eine Kippbewe  gung ausführt, derart, dass er sich mit dem  Schnabel gegen den Boden neigt, auf welchem  er mit den Füssen steht, oder auch ganz mit  dem     Schnabel    gegen den Boden aufstösst und  hierauf wieder mit dem Kopfteil in die Höhe  geschnellt     wird.    Die     Kippbewgfung    kann  natürlich in -der     Umkehrung    auch so verlau  fen,

   dass der Schnabel des Vogels in der  Ruhestellung auf dem Boden aufsteht und  dass der Vogelkörper durch die SchwunggE-           wichtswirkung    nach     aufwärts    getrieben     wird,     um wieder gegen- den Boden, der :den Ab  stützpunkt für den Schnabel     bildet,    zurück  zuschwingen.

   Sollte die Wirkung des  Schwunggewichtes     .derart    stark werden,     da.ss          ein    Umkippen des Vogels nach hinten zu be  fürchten wäre, so     sorgt    die verhältnismässig  lang ausgebildete Hinterzehe dafür,     -dassdie-          ses        Umkippen    nach     hinten    nicht stattfinden  kann, weil diese Hinterzehe die Bewegung  nach hinten entsprechend abstützt     bezw.    auf  fängt.

   '  Die Stützpunkte bei dieser pickenden und  im     nachfolgenden    noch näher erläuterten  tanzenden Bewegung sind also einerseits die  Schnabelspitze und anderseits die Hinter  zehen, so dass also die kippende Bewegung  vom Schnabel     und    den Hinterzehen begrenzt       wird.     



  Während der     Pickbewegung    des Vogels,  die durch das     Schwunggewicht    6 hervorge  rufen wird, trippelt der Vogelkörper auf .den  Füssen leicht .auf dem Boden herum. Um     null     diese trippelnde Bewegung noch weiter aus  zubauen,     ist    das     Schwung-    oder     SOhleuderge-          wicht    6 zweckmässig .derart angeordnet,     @dass     es sich nicht in .der Längsmitte des Vogelkör  pers befindet, sondern seitlich von der idealen  Längsachse     A-B    des Vogelkörpers, wie dies  aus     Fig.    2 ersichtlich ist.

   Diese     einseitige          bezw.        seitliche        Lagerungides@Schwunggewich-          tes    6 im     Vogelkörper        bewirkt,        @dass    derselbe  eine     trippelnde    und dabei drehende oder     tan-          zenlde    Bewegung im Sinne des     eingezeichneten     Pfeils 9 ausführt, sich also im     greis        :

  au    f ,dem  Boden trippelnd     herumbewegt.    Dadurch     wird     die Illusion, als ob es sich um einen wirk  lichen körnerpickenden Vogel handelt, noch  wesentlich erhöht.  



  Das Federwerk zum Bewegen der Figur  ist in an sich bekannter Weise im Figuren  körper eingebaut. Es ist 'beim Ausführungs  beispiel nur schematisch angedeutet und     kann          selbstverständlich    von jeder zweckentspre  chenden Form und Ausbildung sein.  



  Die     schematische        Darstellung    !des Feder  werkes zeigt,     d@ass    dasselbe .durch Drehen der  Achse 7 an .dem vierkantigen     Achsenkopf    7'         vermittelst    eines     Uhrwerkschlüssels    in be  kannter Weise aufgezogen werden kann, wo  bei sich dann die Feder 8 spannt. Beim     Ab-          wickeln    der Feder 8     überträgt    diese ihre       Spannkraft    über die Triebräder 10, 17 und  11 auf eine Zwischenachse 12' und diese dann  durch die Räder 12 'und 14 auf die Trieb  achse 5, auf welcher das Schwunggewicht 6  sitzt.

   Das letztere kann beliebige Gestalt  haben,     wie    es eben für die betreffende Vogel  figur, die nachgebildet werden soll, zweck  entsprechend erscheint. Das Räderwerk ist in  an sich bekannter Weise in einem Blechrah  men 4, wie     Fig.    2 zeigt, eingeordnet, welches  dann im Vogelkörper 1     entsprechend    ange  zapft oder angelötet oder     sonstwie    befestigt       wird.     



  Die Beine 13 der Vogelfigur sind aus  einem zusammengebogenen Drahtstück     gebil-          tlet,    das bei 13' Bügelform besitzt. Die Befe  stigungdieses     Drahtstückes        bezw.        Ader    Beine  erfolgt     -derart,    dass es     unter    der     SOhwanzpar-          tie    16     vermittelst        Einbiegelappen    15 gehalten  ist. Ferner sind am Bauche weitere Lappen  15' vorgesehen, welche ebenfalls zur Befesti  gung des Drahtstückes dienen, wobei auch  der Schwanz eine grössere Stabilität bekommt.  



  Das Räderwerk kann auch unmittelbar in  die Körperwandung eingebaut sein. Die Lage       bezw.    Einlagerung des Räderwerkes in die       Spielzeugfigur    kann je nach     Zweckmässigkeit     eine beliebige sein. Der Einbau kann symme  trisch und auch     unsymmetrisch    zur idealen  Längsachse     A-B    .des Figurenkörpers erfol  gen.

   Auch kann man die Achse 5, an welcher  der     SOhwungkörper    6 sitzt, aus :der gezeich  netem,das heisst senkrecht zur idealen Längs  achse     A-B    gerichteten Lage zum Spielzeug  körper oder Werkgehäuse oder Werk selbst  herauslegen und nach     Erfordernis    und  Zweckmässigkeit nach irgend einer Richtung  hin verlaufend, anordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanische Spielzeugfigur, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe die Form eines Vogels besitzt, in welchem ein Mechanismus untergebracht ist, welcher, in Tätigkeit ge- setzt, derart wirkt, da.ss die Spielzeugfigur verschiedenartige Bewegungen ausführt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Mechanische Spielzeugfigur nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus ein mit einem aufziehba- ren Federwerk gekuppeltes Schwung ;ewicht 'besitzt und letzteres beim Ablaufen dieses Federwerkes in Um drehung versetzt wird und dabei in folge .der auftretenden Zentrifugalkräfte den Spielzeugkörper in auf- und abschwin- gen@de und trippelnde Bewegung versetzt. 2.
    Mechanische Spielzeugfigur - nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss das Schwung- gewicht des Mechanismus seitlich der idealen Längsachse der Spielzeugfigur angeordnet ist, so dass beim Trippeln neben der auf- und abschwingenden Bewegung in vertikaler Ebene auch noch eine zusätzliche Bewegung ,der -Spielzeug- figur nach der !Seite hin in horizontaler Ebene ausgelöst wird.
    Mechanische Spielzeugfigur nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d@ass deren Beine aus einem zusammengebogenen Drahtstück gebildet sind, das unter der Schwanzpar tie vermittelst Einbiegelappen gehalten und befestigt ist und mit den freien Enden aus dem Vogelkörper vorragt und dort die Zehen trägt. ' 4.
    Mechanische Spielzeugfigur nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, -da durch gekennzeichnet, dass neben der Be festigung des Fussbügeldrahtes durch die am Schwanze vorgesehenen Einbiegelap- pen am Vogelkörper noch Bauchlappen vorgesehen sind, welche ebenfalls beider- seitig über,die Beindrähte hinübergebogen sind, um eine weitere Befestigung .der Beine am Körper zu sichern.
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