CH132094A - Schlüpfkupplung. - Google Patents

Schlüpfkupplung.

Info

Publication number
CH132094A
CH132094A CH132094DA CH132094A CH 132094 A CH132094 A CH 132094A CH 132094D A CH132094D A CH 132094DA CH 132094 A CH132094 A CH 132094A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
slip clutch
drum
wheel
coupling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pulvis Aktiengesellschaft
Original Assignee
Pulvis Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pulvis Ag filed Critical Pulvis Ag
Publication of CH132094A publication Critical patent/CH132094A/de

Links

Landscapes

  • Pulleys (AREA)

Description


      Schlüpfkupplung.       Die Erfindung betrifft eine Schlüpf  kupplung. mit einem allseitig geschlossenen  drehbaren Gehäuse und einem innerhalb des  Gehäuses angeordneten drehbaren Rad, wo  bei der Raum zwischen dem Rad und dem  Gehäuse wenigstens teilweise mit einer losen,  feinen Masse gefüllt ist, welche bei Drehung  eines der drehbaren Teile mitgenommen wird  und durch Einwirkung auf den andern dreh  baren Teil letzteren mitnimmt.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsformen der Erfindung dargestellt.       Fig.    1 zeigt eine Ausführungsform einer  solchen Kupplung im Mittelschnitt;       Fig.        \?    ist eine Seitenansicht des Flügel  rades dieser     Kupplung;          Fig.    3 und 4 zeigen zwei weitere Aus  führungsformen der Kupplung im Schnitt:       Fig.    5 ist ein Längsschnitt einer     Kupp-          lung-    mit schwenkbaren Flügeln:       Fig.    6 ist ein Querschnitt der letzt  genannten Kupplung.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  und 2 ist 1 die Antriebswelle. wie zum Bei-    spiel die Welle eines Motors oder eine an  dere in irgendwelcher Weise damit     verbun-          dene        )Vene.    Fest auf der Welle 1 sitzt ein  Flügelrad 2 mit zwei festen Flügeln, die  in der Zeichnung radial gerichtet sind, je  doch auch anderweitig gerichtet sein könn  ten. Auf Verlängerungen der Nabe des  Flügelrades 2 ist ein Gehäuse oder eine  Trommel. 3 drehbar gelagert, die geteilt ist,  um sie über das Flügelrad schieben zu kön  nen. Die beiden     Hiilften    der Trommel kön  nen zweckmässig ineinander geschraubt sein,  wie dargestellt.

   Die Flügel nehmen einen  grösseren oder geringeren Teil des Quer  schnittes des Hohlraumes der Trommel ein.  Dieser Hohlraum ist ganz oder zu einem  grösseren oder geringeren Teil mit einem  pulverförmigen,     körnigen    oder ähnlichen Ma  terial, zweckmässig Graphit, gefüllt.  



  In der Zeichnung ist die Trommel 3 als  Riemenscheibe ausgebildet.  



  Beim Antrieb der Welle 1 drehen sich  die Flügel 2 im Hohlraum der Trommel 3.  Das pulverförmige oder sonstige     Material              wird    von den Flügeln mitgenommen und       überträgt    durch sein Anhaften an der  Trommel 3 seine Bewegung auf die letz  tere so, dass die Trommel allmählich an der  Bewegung teilnimmt, und zwar um so kräf  tiger, je     schneller    die     Bewegung    des Flügel  rades ist. Die mitnehmende Kraft richtet  sich nach der Anzahl der Flügel, der Ma  terialmenge in der Trommel und der     Art     des Materials.  



  . Falls ein ausserordentlich grosser Wider  stand der Bewegung der Riemenscheibe ent  gegensteht, so ist die Reibung zwischen dem  Material und den Wänden der Trommel  nicht mehr imstande, die Trommel mitzu  nehmen, wodurch Unglück verhindert wer  den kann.  



  Die Innenwände der Trommel können       geriefelt    oder wellig sein, um die mitneh  mende Wirkung zu verbessern. Die Welle 1  kann auch durchgehend sein.  



  Wenn erwünscht, kann die Ausführung  nach     Fig.    1 auch zur     Kraftübertragung    von  der Riemenscheibe 3 auf die Welle 1 dienen.  



  In     Fig.    3 ist eine Kupplung dargestellt,  die insbesondere zur Kraftübertragung von  einer Riemenscheibe oder dergleichen auf  eine zentrale Welle dient. In diesem Falle  ist die Riemenscheibe 20 fest mit der Nabe  21 eines Flügelrades 22 verbunden, das im  Innern eines Gehäuses 23 rotiert, das inner  halb der Riemenscheibe auf der Welle 24  festgekeilt ist.  



  In     Fig.    4 ist das Gehäuse 30, welches  die mit der Welle 34 fest verbundenen Flü  gel 31 umschliesst, mit einer besonderen  Riemenscheibe 32 kleineren Durchmessers  fest verbunden, die zusammen mit dem Ge  häuse auf einer Verlängerung der Nabe des  Flügelrades 31 drehbar gelagert ist.  



  Das Flügelrad kann mit Stirnwänden  versehen werden, so dass es eine Anzahl am  Umfang des Rades offener Zellen aufweist.  Statt eines Flügelrades kann auch ein mas  sives Rad vorgesehen werden, in dem nach       aussen    offene Bohrungen oder Aussparungen  vorgesehen sind, welche Zellen erzeugen.    In     Fig.    5 und 6 ist eine weitere Aus  führung veranschaulicht.  



  Fest auf der Welle 41 sitzt die Nabe 42  eines trommelähnlichen Gehäuses 43. Dreh  bar gelagert auf der Nabe 42 ist die Nabe  44 einer Riemenscheibe 45, deren Scheiben  kranz die Manteloberfläche des Gehäuses  43 umschliesst. Die Nabe 44 trägt zwei     Flii-          gel    46, welche drehbar auf zur Welle 41 pa  rallelen Zapfen 47 sitzen. Die Gestalt der  Flügel entspricht im wesentlichen dem Quer  schnitt des Hohlraumes der Trommel 43. Die  Flügel 46 tragen nach innen ragende Vor  sprünge 48, die bestimmt sind, derart mit       Anschlagflächen    49 der Nabe 44 zusammen  zuwirken, dass die Flügel von einer radialen  oder im wesentlichen radialen Stellung nur  in der einen Richtung gegen die Nabe 44  hineingeschwenkt werden können.  



  Die Trommel 43 wird ganz oder     teil%veise     mit einem pulverförmigen, körnigen oder  sonstigen Material gefüllt, wie in der oben  beschriebenen Ausführungsform. Die Trom  mel kann auch hier innen mit     einwändigen     Vorsprüngen,     Riefelungen    oder dergleichen  versehen     sein.       Falls die Riemenscheibe 45 der treibende  Kupplungsteil ist, und in der durch den  Pfeil in     Fig.    6 angedeuteten Richtung an  getrieben wird, nehmen die Flügel das  pulverförmige Material 50 und damit das  Gehäuse 43, sowie die Welle 41 mit.

   Wird  die Riemenscheibe zufolge     Abstellens    des  Antriebes plötzlich angehalten, so hat die  Trommel 43 selbstverständlich zufolge ihrer  Trägheit das Bestreben, ihre Drehung unter  Mitnahme des Materials 50 fortzusetzen.  Diese weitere Drehung wird aber keine Ein  wirkung von Bedeutung auf die Riemen  scheibe haben, da das Material 50 nur eine  Schwenkung der Flügel um ihre Zapfen 47  in der Drehungsrichtung bewirkt. Die Kupp  lung wird somit beim Abstellen des Antrie  bes selbstauslösend und kann deshalb so  wohl beim     Einschalten"    als auch beim Ab  stellen des Antriebes als Sicherheitskupp  lung dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlüpfkupplung, gekennzeichnet durch ein allseitig geschlossenes, drehbares Gehäuse und ein innerhalb des Gehäuses angeord netes drehbares Rad, wobei der Raum zwi schen dem Rad und dem Gehäuse wenigstens teilweise mit einer losen. feinen Masse ge füllt ist, welche bei Drehung eines der dreh baren Teile mitgenommen wird und durch Einwirkung auf den andern drehbaren Teil letzteren mitnimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schlüpfkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse als Riemenscheibe ausgebildet ist. \?. Schlüpfkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse inwendig geriefelt ist.
    3. Schlüpfkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass das Rad mit gelenkig angebrachten Flügeln versehen ist. 4. Schlüpfkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Flügel derart auf zur Achse der Kupplung parallelen Zapfen drehbar gelagert sind, dass sie von einer wirksamen Lage in nur einer Richtung in: eine unwirksame Lage hineingeschwenkt werden können.
CH132094D 1927-04-02 1928-02-11 Schlüpfkupplung. CH132094A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE132094X 1927-04-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH132094A true CH132094A (de) 1929-03-31

Family

ID=20297025

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH132094D CH132094A (de) 1927-04-02 1928-02-11 Schlüpfkupplung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH132094A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2632697C2 (de) Windkraftmaschine mit vertikaler Achse
DE702880C (de) Druch Kraft betaetigtes Werkzeug
DE1750748C3 (de) Druckmittelbetätigte Lamellenreibungskupplung
DE1200656B (de) Behaeltermuehle
DE2703171A1 (de) Drehmomentwechselkupplung
DE2909781A1 (de) Fluegelrotor, insbesondere fuer windmotoren (windkraftwerke) mit in mindestens 2 konzentrisch aufgeteilte kreisringflaechen
DE1575956A1 (de) Selbsttaetige Kupplung
CH132094A (de) Schlüpfkupplung.
DE2440809A1 (de) Ruehrwerkzeug fuer einen mischer oder ruehrer
DE1531355B1 (de) schlag-und schwenkgelenklose aufhangung der roterblatter eines drehflugelflgzeuges am roterkopf.
DE2445242A1 (de) Angelwinde
DE2418699C3 (de) Schlägermühle
DE452368C (de) Kraftuebertragungsgetriebe
AT114325B (de) Schlüpfkupplung.
DE2404694C3 (de) Verstell-Luftschraube für Modellflugzeuge
AT148641B (de) Windkraftmaschine.
DE2049124B2 (de) Maschine zum zerkleinern von sperrigem gut
EP0140233B1 (de) Faltflügelpropeller
DE1476672C3 (de) Parallel- und innenachsige Druckluft-Rotationskolben-Kraftmaschine
AT141417B (de) Aufladevorrichtung bzw. Verdichter u. dgl.
DE1577452B2 (de) Trommelgleitschleifmaschine
DE607498C (de) Pulverschlupfkupplung mit einem in einer Gehaeusetrommel drehbar gelagerten Fluegelrad, dessen Fluegel mittels eines Schneckengetriebes radial verstellt werden
DE60000534T2 (de) Kontinuierlich verstellbares, mechanisches getriebe
AT116299B (de) Schaufelrad.
DE2143042A1 (de) Fliehkraftkupplung