CH132135A - Verfahren zur Herstellung elektrischer Widerstände und nach diesem Verfahren hergestellter Widerstand. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Widerstände und nach diesem Verfahren hergestellter Widerstand.

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CH132135A
CH132135A CH132135DA CH132135A CH 132135 A CH132135 A CH 132135A CH 132135D A CH132135D A CH 132135DA CH 132135 A CH132135 A CH 132135A
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wires
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Verfahren zur Herstellung elektrischer Widerstände und nach diesem Verfahren  hergestellter Widerstand.    Die Erfindung betrifft ein V erfahren zur       Herstellung    elektrischer Widerstände, die  aus einer dünnen, auf Isoliermaterial ange  brachten .Schicht eines     elektrisch        leitenden          Stoffes        bestehen,        und    einen nach diesem Ver  fahren hergestellten Widerstand.  



  Elektrische Widerstände, die aus einem  auf     Isoliermaterial    angebrachten Nieder  schlag eines elektrisch     leitenden    Stoffes be  stehen, sind .bekannt.  



  Die Erfindung hat den Zweck, solche  Widerstände auf     einfache    Weise herzu  stellen. Nach dem Verfahren der Erfindung  kann eine     grosse    Zahl von Widerständen in  kurzer Zeit hergestellt werden.. Der Wider  stand     nach    der Erfindung eignet sieh be  sonders zur Verwendung zum Beispiel als       Gitterableitungswiderstand    - in Installationen  für drahtlose     Telephonie    und Telegraphie.  Elektrische Widerstände, die aus einer  dünnen auf Isoliermaterial angebrachten       Schicht    eines     elektrisch    leitenden     'Stoffes       bestehen, werden erfindungsgemäss- folgen  derweise hergestellt.  



  Nach Entlüftung eines röhrenförmigen,  aus Isoliermaterial     hergestellten    Körpers,  durch     dessen    Wandung eine Reihe von Zu  leitungsdrähten     hindurchgeführt    sind, und  in welchem sich ein Draht aus hochschmel  zendem Metall befindet, wird auf der Innen  seite des röhrenförmigen Körpers ein aus der       Substanz    dieses Drahtes stammender Belag  gebildet, worauf vom röhrenförmigen Kör  per Teile     abgetrennt    werden, zu     welchen    je  mindestens zwei     iZuleitunbsdrähte    gehören.

    Nach     Entlüftung    kann der röhrenförmige       Körper    mit einem indifferenten Gas gefüllt  werden. Für die     Zuleitungsdrähte    werden       zweckmässig        dünne        Chromeisendrähte    ver  wendet, da diese sich vorzüglich dazu eig  nen, in Glas     eingeschmalzen    zu werden. Die       erwähnteHerstellung    der Widerstände kann  noch in der Weise erleichtert werden, dass  der     röhrenförmige    Körper, bevor er in Teile      getrennt wird, mit     Einschnürungen    versehen       wird.    .  



  Die Zeichnung bezieht sich auf ein Aus  führungsbeispiel.  



       Fig.    1 zeigt einen mit     Einschnürungen          und        Stromzuführungsdrähten        versehenE@n,          xöhrenförnnigen        Körper,    der von einem Glüh  draht     durchzogen        wird;          Fig.2        zeigt    einen nach dem Verfahren  der Erfindung hergestellten Widerstand.  



  In     Fig.l    bezeichnet 1 einen röhrenför  migen     Körper,    in dem     Eins.chnürungen    3  vorgesehen sind. Diese     Einschnürungen    be  finden sich an den Stellen, wo die als Wider  stand dienenden Teile der Röhre 1 abge  trennt werden sollen. Diese Abtrennung  kann zum     Beispiel    durch Abschmelzen er  folgen.  



  In der Röhre     hefindet    sich ein Draht 2  aus schwer     schmelzendem    Metall, zum Bei  spiel aus Wolfram oder     Molybdän,    der in ge  eigneter Weise zerstäubt wird, beispielsweise  so,     dass        :der        Draht    durch einen elektrischen  Strom erhitzt wird.     :Hierdur    h     wird    sich     auf     die     Wandung    der Röhre das zerstäubte Metall       in    Form einer     dünnen.S:

  chicht    absetzen.     In    der  Röhre sind in Abständen, die der Länge der       herzustellenden        Widerstände    nahezu entspre  chen,     chromeiserne        Zuleitungsdrähte    4 ange  bracht, die mit der Röhrenwand     einen    guten       Kontakte        herstellen.    Nach Entlüftung der  Röhre     und        etwaigem        Einführen        einer    indiffe  renten Gasfüllung in dieselbe wird der  Draht 2 -zerstäubt.

   Infolgedessen wird die  Glaswand mit einer dünnen Schicht aus dem  schwer schmelzenden Metall überzogen. Die       Grösse    des Widerstandes hängt von der  Stärke der Schicht ab. Zur Herstellung von       Widerständen    von vorher bestimmter     Grösse          wird    . man während der     Zerstäubuntr    die  Grösse des Widerstandes messen, was nach       einer    der     zu    diesem. Zweck bekannten . Me  thoden erfolgen kann. Nach     Abschmelzen     der Widerstände sehen - diese wie in     Fig.    2  angegeben aus.

   Nötigenfalls kann dieser    Widerstand noch mit Spitzen- oder Messer  kontakten versehen werden, die mit den     Zu-          leitungsdrähten    4 verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung elektrischer Widerstände, die aus einer dünnen, auf Iso- liermaterial angebrachten Schicht eines lei tenden Stoffes bestehen, dadurch gekenn zeichnet, dass nach Entlüftung eines röhren förmigen, aus Isoliermaterial hergestellten Körpers, durch dessen @ Wandung eine Reihe von Zuleitungsdrähten hindurchgeführt sind, und in welchem sieh ein Draht aus hoch schmelzendem Metall befindet, auf der Innenwand des röhrenförmigen Körpers ein aus der,Substanz dieses Drahtes stammender Belag gebildet wird,
    worauf vom röhrenför migen Körper Teile abgetrennt werden, zu welchen je mindestens zwei Zuleitungsdrähte gehören. ÜNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da .durch gekennzeichnet, dass nach Entlüf tung des röhrenförmigen Körpers dieser mit einem indifferenten Gas gefüllt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch. gekennzeichnet, dass für die Zulei tungsdrähte Chromeisendrähte verwendet werden. . 3.
    Verfahren nach Patentausprurh I, da durch gekennzeichnet, dass der röhrenför mige Körper bevor die als Widerstände dienenden Teile abgetrennt werden, mit Einschnürungen versehen wird. PATENTANSPRUCH II: Naoh dem Verfahren des Patenanspru ches I hergestellter, elektrischer Widerstand.
CH132135D 1927-04-07 1928-03-12 Verfahren zur Herstellung elektrischer Widerstände und nach diesem Verfahren hergestellter Widerstand. CH132135A (de)

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