CH132178A - Vorrichtung zum Fortbewegen von Eisenbahnwagen. - Google Patents

Vorrichtung zum Fortbewegen von Eisenbahnwagen.

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CH132178A
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Description


      Vorrielitung    zum     Fortbewegen    von Eisenbahnwagen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Fortbewegen von Eisenbahn  wagen, mit Hilfe einer an einem     Wagenrade     angreifenden Brechstange und besteht in  einem auf der von dem Wagenrad befahre  nen Schiene     verschiebbaren    Schlitten, auf  welchem die Brechstange und ein zum An  trieb     ider        Brechstange    dienender Motor ge  lagert sind.  



  Die Erfindung ist in der     Zeichnung    bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 bis 3 zeigen     ein,    Ausführungsbei  spiel der Erfindung;       Fig.    1 ist die Vorderansicht der neuen  Vorrichtung, teilweise im Schnitt, nach 1-1  der     Fig.    2;       Fig.    2 ist der zu     Fig.    1 gehörige     Grund-          en          Fig.    3     ist    ein     Querschnitt    nach 3-3 :der       Fig.    1, in Richtung der     eingezeichneten    Pfeile  gesehen.  



  Auf     der,Schiene    4 ist ein Schlitten 5 ver  schiebbar, welcher zur     Vergrösserung    des Rei-         bungswiderstandes    an seiner Auflagefläche  mit einem Reibungsbelag oder Bremsbelag 6  versehen sein kann.

   Der Schlitten trägt einen  Verbrennungsmotor 7, auf dessen Achse 8 ein       Kettenrad    9 sitzt, welches 'bei dem darge  stellten,     Ausführungsbeispiel    zum Antrieb der       Vorrichtung    dient.     Statt    des     Kettenantriebes     kann auch ein Zahnradantrieb, Riemenan  trieb oder dergleichen gewählt werden, und  es kann eine     ausrückbare    Kupplung oder ein       Vorgelege        bezw.    ein Wechselgetriebe einge  baut und dadurch eine verschiedene oder  während des     Betriebes    veränderliche Über  setzung zwischen     Antriebsmotor    und Vor  richtung erzielt werden.

   Der Schlitten 5  kann, wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, mit sei  nem vordern     zungenförmigen    Ende unter das  Wagenrad 10 geschoben werden. Im     vordern     Ende des     Schlittens    ist ein     -döppelarmiger     Hebel 11 um einen Zapfen 12 drehbar ge  lagert, an dessen vordern Ende das Druck  stück 13     -a.ngelenkt    ist.

   Das hintere Ende des  Hebels 11 trägt eine Rolle 14 und wird (durch      eine (nicht gezeichnete) Feder mit dieser  Rolle 14 gegen ein im Schlitten 5     gelagertes     Exzenter 15     angepresst.    Auf der Welle 16 des  Exzenters 15     sitzt    ein     Kettennad    17, welches  mittelst der     Kette    18 vom     Kettenrade    9 an  getrieben wird. Auf der gleichen Welle 16  sitzt ein kleines Kettenrad 19, welches mit  telst     einer        Kette    20 ein im Schlitten 5 auf  einer Welle 21     gelagertes    Kettenrad 22 an  treibt.

   Auch an dieser Stelle könnte eine       Zahnradübertragung    oder eine andere     Kraft-          übertragung        benutzt    werden.. Auf der Welle  21 ist ein     Vorschubrad    23 befestigt, welches  mit     Abflachungen    24 versehen ist. Die Zahl  der Abflachungen stimmt     mit    der Über  setzungszahl zwischen den Wellen 1-6 und 21  überein. Bei dem     dargestellten        Ausführungs-          beispiel    ist das Kettenrad 22 dreimal so gross  wie das     Kettenrad    19.

   Dementsprechend ist  das     -Vorschubraid    23 mit drei     Abflachungen     24 versehen. :Steht eine Abflachung 24 der  Schienenoberfläche gegenüber, so steht -das  Rad 23 nicht im Eingriff mit der Ober  fläche der Schiene 4, und es findet da  her kein Transport statt.

   Das Exzenter 15  und das mit :den     Abflachungen    24 versehene       Vorschubrad    23 sind so gegeneinander einge  stellt, dass bei der     Aufwärtsbewegung    :des  Druckstückes 13 eine Abflachung 24 des       Vorschwbrades    23 gegenüber der     iSchienen-          oberfläche    liegt, und dass während der Ab  wärtsbewegung des Druckstückes 13 der       Transport    des     Schlittens    5 .durch das     Vor-          -schubrad    23 stattfindet.

   Auch das Rad 23  wird an seiner Oberfläche     zweckmässig    mit  einem     Reibungsbelag    oder Bremsbelag ver  sehen. Statt !des mit     Abflachungen    24     ver-          sehenen        Vorschubrades    23 kann auch -ein       Vorschubrad    ohne     Abflachungen        verwendet     werden, welches bei jeder Aufwärtsbewegung  des Druckstückes 13     gleichfalls    angehoben  und bei jeder Abwärtsbewegung des Druck  stückes 13     gegen,die    Schiene 4, zum Beispiel  mittelst Kniehebels,     angepresst    wird.  



  Der. Arbeitsvorgang bei der dargestellten  Vorrichtung ist also der folgende: Ist die  Vorrichtung, wie in     Fig.    1     d@argesellt,    an  das     Wagenrad    10 soweit     herangeschoben,       dass das Druckstück 13 an der Lauffläche  .des     Wagenalades    10 anliegt, und stehen das  Exzenter 1:5 und     Idas        Vorschubrad    23 in den  gezeichneten 'Stellungen, dann wird bei der       Inbetriebssetzung    des Motors 7     Idas    Druck  stück 13 in die punktiert gezeichnete Lage  gehoben und dadurch das Wagenrad 10 bis  in !die punktiert gezeichnete Lage vorge  schoben.

   Hat das Exzenter 15 eine weitere  halbe Umdrehung ausgeführt, dann wird  das Druckstück 13 von der Lauffläche des  Wagenrades 1<B>0</B> abgehoben. Zur glei  chen Zeit     liegt    eine nichtabgeflachte  Stelle des     Vorschubrades    23 auf der Schie  nenoberfläche auf, und es wird     ider    Schlitten  5 etwa im gleichen Tempo, wie der rollende  Wagen sich fortbewegt,     vorgeschoben,    so     dass     das inzwischen     niedergesenkte    Druckstück 13  wieder zur Anlage an die Lauffläche des  Wagenrades 10 kommt     bezw.    stets mit dem  Rad des "     rolleniden    Wagens in :der Anlage  bleibt. Dann wiederholt sich -das Spiel von  neuem.  



  Zur leichteren Handhabung ist die Vor  richtung mit     -einem    langen gekröpften Hand  hebel 25 versehen, an welchem die Organe  zur Regulierung und     Ingangsetzung    des     No-          toTs    und zur Betätigung     etwa    eingebauter       Kupplungen    oder Wechselräder angebracht  sind.  



       Zur    seitlichen Führung der Vorrichtung  auf :der Schiene und zur Ermöglichung des       Durchfahrens    von     Weichen,dient    die folgende  Vorrichtung  Am vordern Ende des Schlittens 5 sind  auf beiden 'Seiten vorstehende Führungs  lappen 26 angebracht, welche nach vorn  divergieren     und,das        'Wagenrad    10 auf beiden  Seiten umfassen.

   Am     hintern    Ende des  Schlittens 5 sind auf beiden Seiten um den  Zapfen 27 aus der gezeichneten herabhängen  den Lage (siehe     Fig.    1) nach oben klapp  bare Laschen 28 gelagert, welche in ihrer       heruntergeklappten    Stellung den Kopf der  Schiene 4 auf beiden Seiten umfassen und  dadurch das hintere Ende des Schlittens 5  führen. Diese Laschen hängen entweder durch  ihr Eigengewicht frei herunter oder werden      durch eine Feder nach unten gezogen     bezw.     gedrückt.

   Ausserdem besteht ;auch die Mög  lichkeit, jede der beiden Laschen 28 durch  ein getrenntes, am Handhebel 25 entlangge  führtes Seil oder Kette 29     bezw.    30     oder,dureh     eine entsprechende     Gestängeordnung    von  Hand nach     oben    zu klappen. 'Soll mit der  Vorrichtung eine Weiche durchfahren wer  den, so wird     unmittelbar    vor der Weiche  die auf der Aussenseite des Gleises lie  gende Lasche 28 entweder selbsttätig oder von  Hand angehoben und hinter der Weiche wie  der gesenkt.  



  Es können auch am vordern Ende des  Schlittens solche -aufklappbaren Laschen an  gebracht und in gleicher Weise betätigt wer  den.  



  Die ganze Vorrichtung hat nur ein ver  hältnismässig geringes Gewicht und kann da  her leicht auf -die Schiene aufgesetzt und von  der Schiene abgehoben und an eine andere  Stelle getragen werden. Um die Vorrichtung  auch auf dem Gelände fahren zu können,  sind an einem am Schlitten 5 schwenkbar ge  lagerten     Hebel    31 zwei     Laufräder    32 befe  stigt, welche die in     Fig.    1 ausgezogen ge  zeichnete Stellung einnehmen, wenn der  Schlitten auf der     !Schiene    4 aufruht, und  welche in     fdie    in     Fig.    1 punktiert gezeichnete  Lage nach unten geklappt wenden können,  wenn die     Vorrichtung    auf dem Gelände ge  fahren werden soll.

   Der Hebel 31 und die  Laufräder 32 werden in ihren beiden     End-          stellungen    .durch (nicht gezeichnete) Sperr  vorrichtungen oder Federn gesperrt gehalten.  Die Räder 32 können eventuell auch mit einer       Antriebsvorrichtung    versehen und vom Motor  7 angetrieben werden.

     In den     Fig.    4 bis 8 sind andere Ausfüh  rungsbeispiele der     Erfindung    unter Weg  lassung der nicht in Betracht kommenden  Teile schematisch     dargestellt,    bei denen in  die     Antriebsvorrichtung    für den Vorschub ein  elastisches     Zwischenmittel    eingebaut , ist,  durch welches     während    des Rückganges der  Brechstange die     Vorschubbewegung    des       Schlittens    oder des die Brechstange tragen  den Teils des     ,Schlittens    unterstützt wird.

      Bei dem in     Fig.    4 dargestellten     Ausfüh-          rungsbepiel    ist der vordere     Teil,des    Schlit  tens 35 als ein vom Schlitten getrennter  Schuh 36 ausgebildet,- der     mittelst    des       Schwinghebels    37 am Schlitten aasgelenkt ist.  Die Brechstange 38 trägt einen halbzylindri  schen oder halbkugelförmigen Ansatz 39, mit  dem sie in einer     halbzylindrischen    oder halb  kugelförmigen Pfanne 40 des Schuhes 36 ge  lagert ist.

   Die Brechstange 38 wird durch die  vom (nicht gezeichneten) Motor angetriebene       Nockenscheibe    41 angetrieben.     Zwischen          Schlitten    35 und ?Schuh     3'6    ist eine Feder 42  eingeschaltet. Steht der Schuh 36 während  des     Arbeitshuibes    der Brechstange still, dann  kann der     Schlitten   <B>3:5</B> durch das (nicht ge  zeichnete)     Vorschubrad        weiter    'bewegt wer  den. Die zwischen dem still stehenden Schuh  36 und dem     vorwärts    geschobenen Schlitten  befindliche Feder 42 wird hierdurch zu  sammengepresst.

   Beim Rückgange des     Brech-          stangenUebels    38 dehnt sich die Feder 42  aus. In -dem Augenblick, in :dem sich der       Brechstangenhebel    vom     Wagenrade    löst,  wird durch -die nun frei     werdende    Federkraft  der Schuh 36 gegen das Wagenrad vorge  schnellt. Der Hebel 37 hat einen nach oben  vorstehenden Arm 43. Die relative Drehbe  wegung     zwischen    dem Hebel 37 und dem  Schuh 36 ist durch ,am Schuh 36 angebrachte  Anschläge 44 und 45 begrenzt.

   Soll     :der     Schlitten ,auf dem     Gelände    verfahren werden,  so kann der Hebel 43, 37 mittelst des am  Hebel 43 angreifenden     Zugorganes    46     ver-          schwenkt    und     @dadurch    :der Schuh 36 vom  Erdboden abgehoben     werden.     



  Bei dem in     Fig.    5 -dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist zwischen dem Lager 47 des  Antriebsrades 48 und dem Schlitten 35 eine  Feder 49 zwischengeschaltet. Bei dieser     Aus-          fiihrung    bleibt während .des Arbeitshubes der       Brechstange    oder ganze     Schlitten.   <B>35</B> in Ruhe,  während das Antriebsrad 48 sich vorwärts  bewegen und die Feder 49 spannen kann.  



  Bei dem in     Fig.    6 in Ansicht     und    in     Fig.     7 im Schnitt nach 4-4 der     Fig.    6 dargestell  ten     Ausführungsbeispiel        wird    der Vorschub  des     Schlittens    nicht unmittelbar durch den      Motor; sondern unter Vermittlung des durch  die     motorisch    angetriebene Brechstange     fort-          bewegten    Wagens     bezw.    des Wagenrades, an  welchem die Brechstange angreift, bewirkt.

    Es ist aber auch hier ein     elastisches    Zwi  schenmittel in :die Antriebsvorrichtung für  den Vorschub des Schlittens eingeschaltet.  



  Etwa in der Höhe der Achse des Wagen  rades greift an der auf -der äussern     iSeite    des  Gleises     liegenden    Innenkante des     RaodTei-          fens    50 eine Rolle 51 an, welche am Ende  eines Hebels 52 gelagert ist. Der Hebel 52  ist bei 53 in dem die ganze     Vorschu'bvorrich-          tung    tragenden Schlitten 54     gelagert.    Ein mit  dem Hebel 52 fest verbundener     Arm    55 wird  durch eine     mitteleet    der Mutter 56 und Gegen  mutter 57 regelbare     Druckfeder    58 bis zu  einem Anschlag 59 geschwenkt.

   Ist die Rolle  51 in Eingriff, so wird bei -der Bewegung des  Rades 50 der Schlitten 54 mitgenommen, falls  der     Vorschubbewegung    des     Schlittens    kein  Widerstand entgegensteht. Wird aber wäh  rend des Arbeitshubes ,der nicht gezeichneten  Brechstange die     Vorschubbewegung    des  Schlittens verhindert, so wird der Hebel 52  ausgeschwenkt und die Feder 58 zusammen  gedrückt. Beim Rückgang der     Brechstange     wird .durch die Feder 58 dem Hebel 52, 55  eine     Drehbewegung        erteilt,    und da -die Rolle  51 am Radkranz 50 anliegt, der Schlitten  vorgeschnellt. Um die Vorrichtung sowohl  auf der linken.

   Schiene, als auch auf der rech  ten !Schiene des Gleises verwenden zu kön  nen, ist auf jeder Seite des Radkranzes 50  ein Hebel 52     ausgeführt,    und der die Rolle  51 tragende obere Teil 52a .des Hebels 52 um  ein Scharnier     52u    - nach     :aussen    umklappbar  angeordnet.  



  Bei dem in     Fig.    8 dargestellten     Ausfüh-          rungsbeispiel    ist in die Antriebsvorrichtung  für das     Vorsehubrad    ein elastisches Zwi  schenmittel und eine Reibungskupplung ein  geschaltet. Der Antrieb erfolgt     mittelst    des  vom Motor     angetriebenen        Kettenrades    60;  welches auf -der Welle 61 im Schlitten 62  gelagert ist. Das     Vorschubrad    63 ist nicht  unmittelbar auf der Welle 61 gelagert, son  dern auf der zylindrischen Nabe 64 einer    Scheibe 65. Die zylindrische     Nabe    64 ist auf  der zylindrischen Hülse 66 einer zweiten  Scheibe 67 verschiebbar, aber nicht drehbar  gelagert.

   Zwischen -den Scheiben 65 und 67  und den beiden Seiten einer Rippe 68 des  Reibungsrades 68 liegen     Friktionsringschei-          ben    69 und 70. Die Scheiben 65; 70, 68, G9  und 67 werden durch eine Druckfeder 71 in  einer durch die Mutter 72 und Gegenmutter  73 regelbaren Weise     aneinandergepresst.    Eine       Biegungs    feiler 74 greift mit ihrem einen  Ende in das     Kettenrad    60, mit ihrem andern  Ende in die Scheibe 67 ein. Steht der Vor  schubbewegung des     Schlittens    kein Wider  stand entgegen, so wird durch das Kettenrad  60 mittelst der     Biegungsfeder    74 und der  Reibungskupplung das     Vorschubrad    63 mit  genommen.

   Wirkt dem Vorschub     -des,Schlit-          tens    ein     Widerstand    entgegen, so dass der       Vorschub    nicht der Drehgeschwindigkeit des  Kettenrades entsprechen kann, so wird  zunächst die Feder 74 angespannt, bis -durch  ihr Drehmoment die Reibung der Reibungs  kupplung überwunden werden kann, und es  findet dann     .eine    relative Drehung zwischen  den Scheiben 65 und 67 einerseits, und dem       Vorschubrad    63 anderseits statt.  



       Statt    die Brechstange mit einem zylindri  schen Zapfen     (wie    in     Fig.    1) oder einem  halbzylindrischen oder halbkugelförmigen  Zapfen (wie in     Fig:    4) im Schlitten zu  lagern, kann man die     Brechstange    auch an  der Auflagestelle sich mit ihrer untern  Fläche auf einer Auflagefläche des Schlittens  oder auf der Oberfläche der Schiene selbst  abwälzen lassen.  



  In     Fig.    9 ist eine solche für die verschie  denen     Ausführungsformen    der Erfindung  verwendbare Brechstange schematisch darge  stellt.  



  Die Brechstange 76 liegt mit ihrer Auf  lagestelle 75 frei auf einer vorn am Schlitten  77     befestigten    Stahlplatte 77a auf. Die  Brechstange 76 trägt eine Rolle 83 und wird  mit einem Stift 78 in einem Schlitz 79 geführt  und dadurch eine Feder 80 soweit angehoben,  bis :die Rolle 83 an einem Anschlag 81 an  liegt. Die 'Schwenkung der Brechstange 76      um die     Schwenkstelle    75 erfolgt durch die  Einwirkung der     Nockenscheibe    82 auf die  Rolle 83. Der Antrieb :der     Nockenscheibe    82       erfolgt    mittelst der Kette 84 und Kettenrad  85.  



  Die Einrichtung kann so getroffen wer  den,     dass    die Auflagestelle 75, mit welcher  ,die Brechstange 76 auf der Platte 77a in ihrer  Ruhestellung aufliegt, mehr nach vorn oder  mehr nach hinten verschoben     werden    kann,  wodurch der links von     der    Auflagestelle 75  liegende kurze .Hebelarm der Brechstange 76  verkürzt oder verlängert wird.  



  Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel wird dies in folgender Weise erreicht:  Der Schlitz 79, die Feder 80, der Anschlag  81 und die     Nockenscheibe    82 sind an einer  .durch zwei Schrauben 86 senkrecht verschieb  baren Platte 87     angeordnet.    Je nach der  Höheneinstellung der Platte 87 wird die  Schrägstellung des     Bwechstangenhebels    76  eine andere. Infolgedessen wandert auch die  Auflagestelle des     Brechstangenhebels    -weiter  nach vorn,     wenn,die    Platte 87 gehoben wird,  und weiter nach hinten,     wenn    sie gesenkt wird.

    Es ist also möglich, die Auflagestelle und     da-          idurch    die Länge des links von der Auflage  stelle befindlichen     kurzen        Hebelarmes    der  Brechstange und damit das     tbersetzungsver-          hältnis    zu ändern. Statt -der     ,dargestellten    Mit  tel können     auch    andere Mittel zur Verschie  bung .der Auflagestelle der Brechstange und  zur Änderung des     Übersetzungsverhältnisses     und zum Antrieb der     Nockenscheibe    verwen  det     werden.     



  Die Einrichtung kann auch so getroffen  werden, dass die     Verän.demung    der Länge des  kurzen Hebelarmes, und damit des Über  setzungsverhältnisses     während    des Betriebes       erfolgt,    so. dass man zum Beispiel beim Be  ginn der Verschiebearbeit den kurzen Hebel  arm     ider    Brechstange möglichst klein ein  stellt und ihn     während    der Arbeit       vergrössert,    zum Beispiel dadurch,     dass    man  der Brechstange eine weniger geneigte Lage  gibt, oder dass man den Auflagepunkt der  Brechstange in     sönst    geeigneter Weise ver  schiebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Fortbewegung von Eisenbahnwagen mit Hilfe einer an einem Wagemade angreifenden Brechstange, ge kennzeichnet durch einen auf einer Schiene verschiebbaren Schlitten, auf welchem die Brechstange und ein zum Antrieb der Brech stange dienender Motor gelagert sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass der Vorschub ,des Schlittens (5) mit Hilfe eines vom Motor (7) angetriebenen, auf der Schiene (4) laufenden Rades (23) während des Rückganges der Brechstange (11, 13) er folgt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net"dass das Vorschubrad (28) eine Um drehung während einer Anzahl Hin- und Herbewegungen des Brechstangenhebels (11) ausführt und eine mit dieser Zahl Übereinstimmende Zahl von Abflachun- gen (24) trägt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schlitten (5) mit einem langen von Hand zu füh renden Stiel (25) versehen ist, an dem sich etwa notwendige Bedienungshebel befinden. 4. Vorrichtung nach Patentansprucb, da durch geli;ennzeichnet, ;dass der Schlitten (5) an seinem vordern Ende mit zwei das Wagenrad (10) auf beiden Seiten um fassenden Führungsplatten (26) versehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch,. ida- durch gekennzeichnet, dass ,der Schlitten (5) an seinem hintern Ende mit je zwei aufklappbaren Laschen (28) versehen ist, welche den Kopf der Schiene (4) auf beiden Seiten umfassen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schlitten (5) mit zur Fahrt auf dem'Gelände be stimmten ausrückbaren Rädern (32) ver sehen ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, -dass in die An triebsvorrichtung für den Schlitten ein elastisches Zwischenmittel eingebaut wird, in welchem bei :dem Stillstand,des -Schlit tens während des Arbeitshubes der Brechstange Kraft aufgespeichert wird, die während des Rückganges der Brech stange den Schlitten nach vorwärts schiebt. a B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da ,durch gekennzeichnet, dass die Brech stange (38) in einem von dem Schlitten (35) getrennten Schuh (36) gelagert ist, und dass zwischen Schlitten (35) und Schuh (36) eine Feder (42) zwischen geschaltet ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass zwischen -dem Lager (47) des Vorschubrades (48) und .dem Schlitten (35) .eine Feder (49) zwi schengeschaltet ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mitnahme des Schlittens durch einen am Schlitten gelagerten, mit einer Rolle (51) an der Innenfläche .des Radkranzes (50) angrei fenden Hebel (52) unter Zwischenschal tung einer Feder (58) erfolgt; in welcher beim 'Stillstand des Schlittens während des Arbeitshubes Kraft aufgespeichert wird. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass auf jeder -Seite des Schlittens ein Hebel (52) :an geordnet ist, und dass die zum Eingriff mit der Innenfläche- des Radkranzes (50) - bestimmten Rollen (51) an,den um Schar niere (52u) nach aussen klappbaren Teilen (52a) des Hebels (52) sitzen. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die An triebsvorrichtung für :den Vorschub des Schlittens eine Friktionskupplung (65, 73) eingeschaltet ist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass in die An triebsvorrichtung für Idas Vorschu#brad (63) eine Biegungsfeder (74) zwischen geschaltet ist. 14. Brechstange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, :däss die Brech stange (76) sich während ihres Arbeits hubes mit ihrer Auflagefläche (75) auf der Unterlage abwälzt. 15.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14,- da durch gekennzeichnet, dass zur Änderung der Hebelübersetzung die Auflagestelle (75) des Brechstangenhebels (76) in der Längsrichtung verschoben werden kann. 16. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Verschie bung der Auflagestelle der Brechstange durch Änderung ider Schräglage der Brechstange erfolgt. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, da- @durch gekennzeichnet, dass die Verschie bung des Auflagepunktes der Brech stange während der Verschiebearbeit er folgt.
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