CH132487A - Verfahren zur Darstellung einer Phosphorwolframmolybdänverbindung. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung einer Phosphorwolframmolybdänverbindung.Info
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Verfahren zur Darstellung einer Fliosphorwolframmolybdänverbindung. Es ist bekannt, dass bei der Reaktion zwischen Wolframaten; Molybdaten und Phospbaten zwei verschiedene komplexe Säu ren von den Formeln 24 (W703 + M003) P205 - 3 H20 und 18 (WO, -f-- Mo0n) P205 . 3 H20 entstehen. Sie können voneinander getrennt werden, indem man die erste Säure in der Form des Natriumsalzes kristallisieren lässt und dann die zweite Säure aussalzt. Es wurde nun gefunden, dass man die Komplexsäure der Formel 18 (W03 --E- Moos) P205 . 3 H20 durch Reduktionsmittel bis zu tiefdunkel blauer Farbe reduzieren und beispielsweise durch Salzsäure in Form von schwarzen Kristallen abscbeiden kann, wodurch man zu einer niederen Oxydationsstufe der Phosphor wolframmolybdänsäure gelangt ohne den Komplex aufzuspalten. Die so erhältlichen Kristalle sind sehr leicht wasserlöslich und zeigen noch die charakteristischen Reaktionen der nicht reduzierten Substanz. Das Reak tionsprodukt ist, vollständig luftbeständig und lässt sich in wässeriger Lösung erst durch Oxydationsmittel (beispielsweise Per manganat, Wasserstoffsuperoxyd oder ähn liche Substanzen) wieder in das ursprüngliche, nicht reduzierte Salz überführen. Zur Reduk tion können die bekannten Reduktionsmittel, wie schweflige Säure, Bisulfit, Hydrosulfit, niedere Oxydationsstufen des Molybdäns, Traubenzucker und andere Verbindungen be nutzt werden. <I>Beispiel:</I> 100 Gewichtsteile Natriumwolframat und 25 Gewichtsteile Natriummolybdat werden in 225 Gewichtsteilen Wasser gelöst. Dazu fügt man 85 Gewichtsteile 85 %ige Phos- phorsäure, 115 Gewichtsteile Salzsäure<B>190</B> B6 und 2 Gewichtsteile Salpetersäure. Man kocht ca. 8 Stunden und lässt langsam abkühlen. Die Säure 3 H20 . P205 . 24 (W03 +Mo0s) scheidet sich als Natronsalz in grossen Kri stallen ab. Die Mutterlauge gibt mit Ammort- salzen keine Trübung mehr, ein Zeichen, dass die Säure quantitativ abgeschieden ist. Aus dem Filtrat kann man die Säure 3 H20 . P20:, . 18 (W03 -[--MOOS) durch Zugabe von zirka 50 Gewichtsteilen Chlorammonium aussalzen. 100 Gewichtsteile Ammoniumsalz der Komplexsäure 3 H20 . P205 18 (W03 -f- h1003) werden in 300 Gewichtsteilen Wasser gelöst und nach dem Abkühlen mit 20 Gewichts teilen Natriumbisulfitlösung von<B>38'</B> B6 ver setzt, dann allmählich zum Sieden erhitzt und einige Zeit kochen gelassen. Nach dem Abkühlen leitet man in das Reduktionsgemisch Salzsäuregas ein, wodurch sich die oben be schriebene Verbindung in schönen schwarzen Kristallen abscheidet. Die Kristalle lösen sich in Wasser mit stumpfer, blauvioletter Farbe sehr leicht auf. Das neue Reduktionsprodukt ist vorzüg lich zur Herstellung von lichtechten Lacken aus basischen Farbstoffen oder aus sauren Farbstoffen, die neben Sulfogruppen freie oder substituierte Amidogruppen enthalten, ge eignet. So erhält man zum Beispiel durch Fällen von Rhodamin B (Schultz, Farbstoff tabellen, 6. Auflage 1923, No. 573) mit dem im Beispiel angegebenen Reduktionsprodukt einen klaren roten, sehr lichtechten Lack.
Claims (1)
- PATENTANSPR'QCH: Verfahren zur Herstellung einer Phosphor wolframmoiybdänverbindung, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Verbindung der Phosphorwolframmolybdänsäure der Formel 3 H20 . P20zi <B>1</B>8 (W03 -f- 31o0s) mit einem Reduktionsmittel reduziert und das Reduktionsprodukt aus der Lösung ab scheidet. Das Reduktionsprodukt bildet schwarze Kristalle, die sich in Wasser sehr leicht mit stumpfer blauvioletter Farbe lösen. Es ist vollständig luftbeständig und lässt sich in wässeriger Lösung erst durch Oxydationsmittel wieder in das ursprüngliche, nicht reduzierte Salz überführen.Das Reduktionsprodukt zeigt die charakteristischen Reaktionen der nicht reduzierten Substanz; es soll zur Herstellung lichtechter Lacke verwendet werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE132487X | 1926-07-14 | ||
| CH127250T | 1927-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH132487A true CH132487A (de) | 1929-04-15 |
Family
ID=25710791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH132487D CH132487A (de) | 1926-07-14 | 1927-04-21 | Verfahren zur Darstellung einer Phosphorwolframmolybdänverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH132487A (de) |
-
1927
- 1927-04-21 CH CH132487D patent/CH132487A/de unknown
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