CH132747A - Klangeinrichtung für Münzfernsprecher. - Google Patents

Klangeinrichtung für Münzfernsprecher.

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CH132747A
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sound
microphone
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membrane
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Inventor
E Zwie Telephon-Apparat-Fabrik
Original Assignee
Zwietusch E & Co Gmbh
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Description


  Klangeinrichtung für     117 < ünzfernsprecher.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Klangeiniichtung    für Münzfernsprecher, bei  denen die Anzahl und die Wertigkeit der  eingeworfenen Münzen der Beamtin durch  Klangsignale angezeigt werden, und be  zweckt eine klare, nicht durch fremde Ge  räusche gestörte Übertragung der Klang  zeichen mit Hilfe eines     Mikrophones.    Er  reicht wird dies nach der Erfindung dadurch,  dass die Membrane des     Mikrophones    in direkt  schalleitender Verbindung mit den Klang  körpern steht und die ganze Klangeinrich  tung dämpfend gegen Schall und Erschütte  rung     befestigt    ist.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



  In den     Fig.    1 bis 3 ist die erste Aus  führungsform dargestellt, während     Fig.    4  das zweite Ausführungsbeispiel zeigt.  



  Das Glockenmikrophon 1 ist auf einer  Tragplatte 2 angeordnet, auf deren U-förmig  umgebogenen Gliedern 3 und 4 zwei je auf    einen bestimmten Ton abgestimmte, doppel  seitige     Stimmgabeln    5 und 6     befestigt    sind.  Die Tragplatte ist     ausserdem    mit     vier    wink  lig abgebogenen Ansätzen 7 versehen, welche  zwecks Durchführung des Bandgurtes 8  rechteckige Aussparungen 9 und 10 auf  weisen.

   Auf einem dieser     Ahsätze    ist ein       Hebel.    11. befestigt, welcher mit dem bei  der Betätigung eines Kassierorganes beein  flussten und in einem Wecker, Gong oder  dergleichen bestehenden Klangkörper mecha  nisch verbunden ist und der die Klang  signale zu dem auf der Tragplatte befestig  ten Mikrophon überträgt.

   Zwecks Freilegung  der Membran 12 ist die     Tragplatte    mit einer  Kreisöffnung versehen, so dass eine Beein  flussung der     Membran    vermittelst des zwi  schen der Membran und den Stimmgabeln  angeordneten,     sternfärmig    ausgebildeten  Gliedes 13, dessen Form aus der in     Fig.    3  gegebenen Darstellung der Klangeinrich  tung unter     Fortlassung    der     Stimmgabeln              näher    ersichtlich ist, ermöglicht wird.

   Ver  mittelst zweier Blattfedern 14 und 15 ist  dieses Zwischenglied federnd an der Trag  platte gelagert und überträgt die Schwin  gungen der Stimmgabeln durch den Stift 16  auf die     !Membran.      Die Befestigung der gesamten Klangein  richtung im Gehäuse erfolgt vermittelst des  durch die Aussparungen 9 und 10 gezogenen  Bandgurtes 8 und durch zwei Spiralfedern  17. Durch diese vollkommen isolierte Auf  hängung der gesamten Anordnung im Ge  häuse ist eine Beeinflussung des     Mikro-          phonei    und der     Klangkörper    durch Ge  räusche irgendwelcher Art unmöglich ge  macht.

   Vermöge der besonders starken Aus  bildung wird die Membran gleichfalls nur  auf akustische Zeichen ansprechen, deren       Schallschwingungen    mechanisch übertragen  werden. Die durch das Anschlagen der Mün  zen und durch die Betätigung des     Kassier-          organes    hervorgerufenen Klangsignale wer  den deutlich und scharf abgegrenzt, ohne  irgendwelche störenden     Nebengeräusche-zum     Amt übermittelt.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in       Fig.    4 dargestellt, und zwar ist die Klang  einrichtung im Längsschnitt gezeigt.  



  Ein Gehäuse     a;    von topfartiger Form  ist durch den Deckel b verschlossen. Die       innern    Wandungen vom Gehäuse und Deckel  sind allseitig mit einer Schicht aus schall  dämpfendem Material c belegt. Zwischen  dem Deckel b und dem Gehäuserand d ist       mittelst    der Verschraubungen e eine     mem-          branartige    Metallplatte     f    eingespannt. Die  Verschraubung ist derart ausgeführt, dass die       membranartige        Platte    f in keinerlei metal  lischer Verbindung mit dem Gehäuse a oder  Deckel b steht, sondern lediglich von dem  schalldämpfenden Material des Gehäuse  randes d und Deckel eingespannt gehalten  wird.

   Die Membrane besitzt ihrerseits ein  oder mehrere zungenartige Ansätze g, die  radial nach aussen aus dem Gehäuse     bezw.     der Verschraubung herausragen. An diesen  Zungen g sind zum     Beispissl    röhrenförmige,    mit Schlitzen     lz    versehene     Klangkörper    i  starr, zum Beispiel hart verlötet, befestigt.  In dem Hohlraum des Gehäuses a ist eine  Mikrophonkapsel     l    üblicher Bauart derart  gelagert,     dass    sie mit ihrer schallaufnehmen  den Seite an die     membranartige    Platte     f    fest  anliegt.

   Das Gehäuse a besitzt Zuführungs  kontakte     m,   <I>n</I> zum Anschluss der Mikrophon  kapsel l an die Schaltung des Münzfern  sprechers. Die Befestigung der gesamten       Klangübermittlungseinrichtung    erfolgt am  Mikrophongehäuse a     mittelst    einer Stütze o  oder dergleichen, die zweckmässig schall  dämpfend an dem hier nicht gezeigten Ge  häuse des Münzfernsprechers angeordnet ist.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  nun derart, dass bei Betätigung der Klang  körper i die akustischen     Schwingungen    die  ser Körper über die Befestigungszungen     g     auf die     membranartige    Platte f übertragen  werden. Letztere gibt ihre Schallenergie un  mittelbar an das anliegende Mikrophon     l     weiter. Alle von aussen an die Klangvorrich  tung dringenden Schallschwingungen, wie  Sprache und Störgeräusche, können wegen  der allseitigen schalldämpfenden     Kapselung     die Mikrophonkapsel selbst nicht beeinflus  sen.

   Auch über die Klangkörper i und die  herausragenden Zungen g kann nur eine  sehr unvollkommene Sprachübertragung  stattfinden, da diese Körper wegen ihrer  grossen Masse und stark ausgeprägten Eigen  schwingungen zur Sprachübertragung auf  die     membranartige    Platte ungeeignet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klangeinrichtung für Münzfernsprecher, bestehend aus einer Mehrzahl Klangkörper und einem die akustischen Zeichen zum Amt übertragenden Mikrophon, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mikrophon gegenüber äussern Schallwirkungen unempfindlich ge macht ist und die Membran des Mikrophons in direkt schalleitender Verbindung mit den Klangkörpern steht, wobei die ganze Klang einrichtung dämpfend gegen Schall und Er schütterung befestigt ist. TINTERAI\TTSPRÜCHY,1. Klangeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die dämp fende Befestigung durch Aufhängung vermittelst eines Gurtes (8) bewirkt ist. 2.
    Klangeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Münzen beeinflussten Klangkörper als doppelseitige Stimmgabeln (5 und 6) aus gebildet sind. 3. Klangeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Münzen beeinflussten Klangkörper als Klangröhren (i) ausgebildet sind. 4. Klangeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mecha nische Übertragung von den durch die Münzen beeinflussten Klangkörpern (5 und 6) zur Membran (12) des Mikrophons (1) vermittelst eines sternförmig aus gebildeten Zwischengliedes (13) erfolgt.
CH132747D 1927-05-11 1928-04-27 Klangeinrichtung für Münzfernsprecher. CH132747A (de)

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DE71027X 1927-10-07

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