Klangeinrichtung für 117 < ünzfernsprecher. Die Erfindung bezieht sich auf eine Klangeiniichtung für Münzfernsprecher, bei denen die Anzahl und die Wertigkeit der eingeworfenen Münzen der Beamtin durch Klangsignale angezeigt werden, und be zweckt eine klare, nicht durch fremde Ge räusche gestörte Übertragung der Klang zeichen mit Hilfe eines Mikrophones. Er reicht wird dies nach der Erfindung dadurch, dass die Membrane des Mikrophones in direkt schalleitender Verbindung mit den Klang körpern steht und die ganze Klangeinrich tung dämpfend gegen Schall und Erschütte rung befestigt ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt.
In den Fig. 1 bis 3 ist die erste Aus führungsform dargestellt, während Fig. 4 das zweite Ausführungsbeispiel zeigt.
Das Glockenmikrophon 1 ist auf einer Tragplatte 2 angeordnet, auf deren U-förmig umgebogenen Gliedern 3 und 4 zwei je auf einen bestimmten Ton abgestimmte, doppel seitige Stimmgabeln 5 und 6 befestigt sind. Die Tragplatte ist ausserdem mit vier wink lig abgebogenen Ansätzen 7 versehen, welche zwecks Durchführung des Bandgurtes 8 rechteckige Aussparungen 9 und 10 auf weisen.
Auf einem dieser Ahsätze ist ein Hebel. 11. befestigt, welcher mit dem bei der Betätigung eines Kassierorganes beein flussten und in einem Wecker, Gong oder dergleichen bestehenden Klangkörper mecha nisch verbunden ist und der die Klang signale zu dem auf der Tragplatte befestig ten Mikrophon überträgt.
Zwecks Freilegung der Membran 12 ist die Tragplatte mit einer Kreisöffnung versehen, so dass eine Beein flussung der Membran vermittelst des zwi schen der Membran und den Stimmgabeln angeordneten, sternfärmig ausgebildeten Gliedes 13, dessen Form aus der in Fig. 3 gegebenen Darstellung der Klangeinrich tung unter Fortlassung der Stimmgabeln näher ersichtlich ist, ermöglicht wird.
Ver mittelst zweier Blattfedern 14 und 15 ist dieses Zwischenglied federnd an der Trag platte gelagert und überträgt die Schwin gungen der Stimmgabeln durch den Stift 16 auf die !Membran. Die Befestigung der gesamten Klangein richtung im Gehäuse erfolgt vermittelst des durch die Aussparungen 9 und 10 gezogenen Bandgurtes 8 und durch zwei Spiralfedern 17. Durch diese vollkommen isolierte Auf hängung der gesamten Anordnung im Ge häuse ist eine Beeinflussung des Mikro- phonei und der Klangkörper durch Ge räusche irgendwelcher Art unmöglich ge macht.
Vermöge der besonders starken Aus bildung wird die Membran gleichfalls nur auf akustische Zeichen ansprechen, deren Schallschwingungen mechanisch übertragen werden. Die durch das Anschlagen der Mün zen und durch die Betätigung des Kassier- organes hervorgerufenen Klangsignale wer den deutlich und scharf abgegrenzt, ohne irgendwelche störenden Nebengeräusche-zum Amt übermittelt.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 4 dargestellt, und zwar ist die Klang einrichtung im Längsschnitt gezeigt.
Ein Gehäuse a; von topfartiger Form ist durch den Deckel b verschlossen. Die innern Wandungen vom Gehäuse und Deckel sind allseitig mit einer Schicht aus schall dämpfendem Material c belegt. Zwischen dem Deckel b und dem Gehäuserand d ist mittelst der Verschraubungen e eine mem- branartige Metallplatte f eingespannt. Die Verschraubung ist derart ausgeführt, dass die membranartige Platte f in keinerlei metal lischer Verbindung mit dem Gehäuse a oder Deckel b steht, sondern lediglich von dem schalldämpfenden Material des Gehäuse randes d und Deckel eingespannt gehalten wird.
Die Membrane besitzt ihrerseits ein oder mehrere zungenartige Ansätze g, die radial nach aussen aus dem Gehäuse bezw. der Verschraubung herausragen. An diesen Zungen g sind zum Beispissl röhrenförmige, mit Schlitzen lz versehene Klangkörper i starr, zum Beispiel hart verlötet, befestigt. In dem Hohlraum des Gehäuses a ist eine Mikrophonkapsel l üblicher Bauart derart gelagert, dass sie mit ihrer schallaufnehmen den Seite an die membranartige Platte f fest anliegt.
Das Gehäuse a besitzt Zuführungs kontakte m, <I>n</I> zum Anschluss der Mikrophon kapsel l an die Schaltung des Münzfern sprechers. Die Befestigung der gesamten Klangübermittlungseinrichtung erfolgt am Mikrophongehäuse a mittelst einer Stütze o oder dergleichen, die zweckmässig schall dämpfend an dem hier nicht gezeigten Ge häuse des Münzfernsprechers angeordnet ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun derart, dass bei Betätigung der Klang körper i die akustischen Schwingungen die ser Körper über die Befestigungszungen g auf die membranartige Platte f übertragen werden. Letztere gibt ihre Schallenergie un mittelbar an das anliegende Mikrophon l weiter. Alle von aussen an die Klangvorrich tung dringenden Schallschwingungen, wie Sprache und Störgeräusche, können wegen der allseitigen schalldämpfenden Kapselung die Mikrophonkapsel selbst nicht beeinflus sen.
Auch über die Klangkörper i und die herausragenden Zungen g kann nur eine sehr unvollkommene Sprachübertragung stattfinden, da diese Körper wegen ihrer grossen Masse und stark ausgeprägten Eigen schwingungen zur Sprachübertragung auf die membranartige Platte ungeeignet sind.