CH132763A - Spann- und Schliessvorrichtung zur Bereifung von Ballen, Kisten und dergleichen mit Bandeisen oder Stahlband. - Google Patents

Spann- und Schliessvorrichtung zur Bereifung von Ballen, Kisten und dergleichen mit Bandeisen oder Stahlband.

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CH132763A
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  Spann- und Schliessvorrichtung zur Bereifung von Ballen, Kisten und dergleichen  mit     Bandeisen    oder Stahlband.    Die Erfindung betrifft eine Spann- und  Schliessvorrichtung zur Bereifung von Bal  len, Kisten und dergleichen mit Bandeisen  oder Stahlband, mit einem durch ein     Schalt-          gesperre    nur in einem Drehsinne     drelibaren     ,Spannrädchen.

   Das Wesen der Erfindung  besteht darin,     dass    die Schliessvorrichtung  gegenüber dem Spannrädchen in der     Radial-          ebene    desselben schwenkbar gelagert ist, so,       dass    sie zum Schliessen der     miftelst    des  Spannrädchens übereinander gezogenen Band,  enden unabhängig vom Spannrädchen aus  ihrer Ruhelage ausserhalb des Bereiches der  Bandenden in eine Arbeitsstellung senkrecht  zur     IAIngsrichtung    letzterer in deren     Be-          reicli    eingestellt werden kann.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> und 2 zeigen<B>je</B> eine Seitenansicht  einer ersten     Ausführungsforni;            Fig.   <B>3</B> ist eine Ansieht der Schliessvor  richtung von links der     Fig.    2, jedoch in grö  sserem     Massstabe    und bei aufgestelltem Be  tätigungshebel des Schaltmechanismus für  das     Spannrädc'hen,          Fig.    4 eine Seitenansicht einer andern       Ausführungsform,          Fig.   <B>5</B> eine     Stirnansicht    von links der       Fig.    4, jedoch in grösserem Massstab;

         Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> zeigen eine Seitenansicht  <B>je</B> einer weiteren     Ausführungsform.     



  Die in den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> dargestellte  Spann- und Schliessvorrichtung besitzt auf  einer mit exzentrischen Zapfen a im Spann  kopf<B>b</B> ruhenden Achse     c    ein     Bandtransport-          rädchen    oder     Spaunrädchen   <B>d,</B> das mit einem  Sperr- und Schalträdchen e starr verbunden  ist. In dieses Sperr- und Antriebsrädchen e  greift eine Klinke<B>f</B> eines um die Achse e  lose drehbaren Spannhebels<B>g,</B> während eine  bei<B>A</B> am Spannkopf gelagerte Sperrklinke i  ein Drehen der Rädchen<B><I>d,</I></B><I> e</I> entgegen der           Uhrzeigerdrehrichtung    verhindert.

   In einer  unter den Rädchen<B><I>d,</I></B><I> e</I> hindurchgehenden  Auflageplatte (Lippe)<B><I>k, k'</I></B> ist ein über diese  mit einer     gerauhten    Fläche<B>l'</B> vorstehendes  hartes Stahlstück<B>1</B> eingelassen, das dem  untern Ende des Packbandes m als     Wider-          lao,er    dient. Das Rädchen<B>d</B> ist durch Dre  hen der Achse<B>c</B> von Hand auf- und ab  wärts verstellbar, und zwar einerseits, um  das obere Bandende zu verschieben, und an  derseits, um nach dem Spannen des Metall  bandes dasselbe wieder freizugeben, um die  Spannvorrichtung unter dem Metallband  wegnehmen zu können.

   Hinter dem Spann  kopf<B>b</B> ist der Spannkörper mit einem Fuss n  versehen, unter welchem das obere Bandende  des zum Beispiel eine Kiste<B>p</B> umspannenden       Packbandes    in einer Führungsnute n' ge  führt wird. Das untere Bandende liegt vorne  auf der Spannlippe<B>k.</B> Zum Spannen des       Paekbandes    wird dasselbe mit seinen     End-          teilen    zwischen das Stahlstück<B>1</B> und das  Rädchen<B>d</B> eingelegt und letzteres mit Hilfe  des Spannhebels<B>g</B> und der Klinke<B>f</B> im  Sinne des Uhrzeigers gedreht.

   Das untere  Bandende wird dadurch auf die     gerauhte     Fläche<B>l'</B> gedrückt und durch diese fest  gehalten, während beim Drehen des Rädchens       (1    das obere Bandende über dem untern ver  schoben und dadurch das Metallband ge  spannt wird. Die vor dem Spannkopf     heraus-          rauenden    Bandenden sind mit einem Metall  siegel o umgeben.  



  Die Schliessvorrichtung besteht aus einer  Art     Verschlusszange    mit zwischen zwei Plat  ten<I>t, t'</I> gelagerten Klemmbacken     q        und        Ile-          beln    r.  



  Die Seitenplatte t     bezw.    Schliessvorrich  tung ist in der     Radialebene    des Rädchens<B>d</B>  mittelst eines Ansatzteils u' auf der Achse<B>c</B>  dreh-     bezw.    schwenkbar.  



  Die     Verschlusszange-    kann vor der Be  tätigung des Spannhebels<B>g</B>     bezw.    Spann  rädchens<B>d</B> unabhängig von demselben aus  der liegenden Stellung (Ruhestellung) über       bezw.    ausserhalb des Bereiches der Band  enden     (Fig.   <B>1)</B> in die zur Längsrichtung  letzterer senkrechte Arbeitsstellung     (Fig.    2)         niedergesehwenkt    werden, um das Metall  siegel o in seiner Lage um die Bandenden  festzuklemmen.  



  Die in     Fig.   <B>3</B> dargestellte Spann- und  Schliessvorrichtung unterscheidet sieh der       vorbesehriebenen   <B>A '</B>     usführungsform    gegen  über dadurch,     dass    der Spannhebel<B>g</B> mit den  Ansatzteilen u der Seitenplatte t der Schliess  zange r,     q    vereinigt ist.

   Die Schliesszange  wird beim Spannen des Metallbandes mit  dem Spannhebel<B>g</B> um die Achse     c    hin- und       hergesel-Lwenkt.    Nach dem Spannen des  Metallbandes kann die Schliesszange aus der  Ruhestellung in die zu den Bandenden senk  rechte     Arbeitssiellung        niedergeschwenkt,     also gegenüber dem am     Rückwärtsdrehen     durch die Klinke verhinderten Rädchen in  dem     Uhrzeigerdrehsinn    entgegengesetzter  Richtung gedreht werden.  



  Die in     Fig.   <B>6</B> dargestellte Spann- und  Schliessvorrichtung unterscheidet sich von  der zuletzt beschriebenen dadurch,     dass    der  Hebelarm<B>g</B> wegfällt, so     dass    die Betätigung  des Spannmechanismus     f,   <I>e,<B>d</B></I> für die     Me-          tallbandenden    mit Hilfe der Hebelarme r der  Schliesszange     q,   <I>r, t, t'</I> erfolgen kann. Im  übrigen sind gleiche Teile mit gleichen Be  zugszeichen versehen wie in den     vorbesehrie-          benen    Ausführungsbeispielen.  



  Bei der in     Fig.   <B>7</B> dargestellten Aus  führungsform der Spann- und Schliessvor  richtung ist die Schliesszange<B>q,</B><I>r, t, t'</I>     mit-          telst    der Ansätze u\ auf einer ortsfesten  Achse     te'    des Gestelles<B>b,</B> n exzentrisch zur  Achse     c    des Spannrädchens<B>d</B> gelagert.

   Die  Betätigung des letzteren zum Spannen des       Metallbaudes    erfolgt mittelst des bei<B>g'</B> ge  lagerten Hebels<B>g,</B> welcher unterhalb eines  hornartigen     Fortsatzes   <B>b'</B> auf- und     nieder-          schwingbar    angeordnet ist.<B>k</B> und<B>k'</B> be  zeichnet den Fuss mit der     gerauhten    Einlage  <B>1,</B> die als     Widerlager    für das zu spannende  Metallband dient.

   Den vorstehend beschrie  benen     Ausführungsformen    gegenüber hat die  in     Fig.   <B>7</B> dargestellte den Vorteil,     dass    bei  Verwendung von     Verschlusssiegeln    die  Schliesszange während des     Spannens    des  Bandes auf das vorher auf die     Baudenden         gestülpte     Verschlusssiegel    aufgesetzt und  dadurch dieses festgehalten werden kann.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCH: Spann- und Schliessvorrielitung zur Be reifung -von Ballen, Kisten und dergleichen mit Bandeisen oder Stahlband, mit einem durch ein Schaltgesperre nur in einem Dreh sinn drehbaren Spannrädchen, dadurch ge kennzeichnet, dass die ScUliessvorrichtung gegenüber dem Spanurädchen in der Radial- ebene desselben schwenkbar gelagert ist,
    so dass die zum Schliessen der mittelst des Spannrädchens übereinandeigezogenen Band enden unabhängig vom Spannrädchen aus ihrer Ruhelage ausserhalb des Bereiches der Bandenden in eine Arbeitsstellung senkrecht zur Längsrielitung letzterer in deren Bereich eingestellt werden kann. UNTERANSPRüCBE: <B>L</B> Spann- und Schliessvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessvorrichtung auf der Achse des Spannrädehexis unabhängig von einem zur Betätigung des letzteren dienenden Spannhebel drehbar gelagert ist. 2.
    Spann- und Schliessvorrichtung nach Pa- tentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessvorrichtung an einem um die Achse des Spannrädchens lose dreh baren, zur Betätigung des letzteren die nenden Spannhebel festsitzend angeordnet ist.
    <B>3.</B> Spann- und SAliessvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass'die Schliessvorrichtung auf der Achse des Spannrädchens mittelst Ansätzen ge lagert ist, die den hin- und hergehenden Teil des #Schaltgesperres tragen, so, dass durch Hin- und Herschwingen der Schliessvorrichtung um die Achse des Spannrädchens das Schaltgesperre betätigt wird, und zum Schliessen der Bandenden die Schliessvorrichtung auf die letzteren senkrecht zu diesem eingestellt werden kann. 4.
    Spann- und Schliessvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessvorrichtung exzentrisch zur Achse des Spannrädchens und un abhängig vom Schaltgesperre gelagert ist.
CH132763D 1927-04-20 1928-03-28 Spann- und Schliessvorrichtung zur Bereifung von Ballen, Kisten und dergleichen mit Bandeisen oder Stahlband. CH132763A (de)

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