CH132945A - Wassergleitschuh. - Google Patents

Wassergleitschuh.

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CH132945A
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CH
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sliding shoe
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Krupka Josef
Krupka Coelestin
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Krupka Josef
Krupka Coelestin
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Wassergleitschuh.       Die Erfindung bezieht sich auf Wasser  gleitschulie, bei denen der Fuss mit dem aus  einem mit einer wasserdichten Hülle über  zogenen Gerippe bestehenden     Schwiminlkör-          per    bei der Benützung leicht lösbar verbun  den ist.  



  Gemäss der Erfindung ist die Hülle samt  dem zum Abdichten des Fusses zweckmässig  bis nahe zum Knie reichenden schlauchför  migen     Ansatze    aus einem Stücke beziehungs  weise aus mehreren zu einem Stücke nicht  lösbar     zusammengefügten    Teilen gebildet,  wobei das Gerippe durch diesen Schlauchan  satz eingeführt und alsdann im     Innern    auf  gespreizt wird.  



       Itn        Gegensatze    zu andern Wasserlauf  schuhen, bei denen ein aus mehreren Teilen       zusammengebautes    und verschraubtes Gerippe  nach Art der Faltboote mit einer wasser  dichten Hülle überzogen wird, zeichnet sich  der gemäss der Erfindung gebaute Wasser  laufschuh durch seine grosse Leichtigkeit bei  grosser Stabilität aus, die dadurch bedingt    ist, dass die einzelnen Teile des Gerippes,  das im Innern der schlauchförmigen     g@        schlos-          senen    Hülle zusammengebaut wird, sich ge  geneinander und die Hülle absteifen,

   wodurch  sie in den Dimensionen sehr schwach gehal  ten werden     können    und höchst einfacher  gegenseitiger Verbindung bedürfen.  



  Es kann daher ein Paar solcher Wasser  lauf- oder     (xleitschulie,    das nur ungefähr  6 kg wiegend hergestellt werden kann, be  quem im Tornister mitgetragen und ohne       verlierbare    Hilfsmittel in einigen Minuten  zusammengesetzt werden, während die bisher  bekannten Wasserlaufschuhe an 20 kg wie  gen und zahlreicher Verschraubungen oder  dergleichen zum Zusammenbau des Gerippes  bedürfen.  



  Das geringe Gewicht des     Wassergleit-          schuhes    gemäss der Erfindung gestattet auch  wegen der schlanken Bauart, guten Bindung  und Abdichtung das Anheben und Übertre  ten der Füsse ähnlich wie beim Fahren mit      Schneeschuhen, wodurch auch das freie Auf  stehen nach einem Sturz im Wasser ermög  licht ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  gemäss der Erfindung gebauter     Wassergleit-          schuli    in beispielsweiser Ausführungsform  dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist derselbe in Ansicht, in       Fig.    2 in Draufsicht und in     Fig.    3 in Vor  deransicht dargestellt.     Fig.    4 und 5 zeigen  die beiden Hälften des Gerippes und     Fig.    6  das Verbindungsstück der an jeder Spitze  zusammengefassten     (Ierippestäbe    in schau  bildlicher Darstellung.     Fig.    7 stellt die     Ver-          spreizungsquerrahrrien    und die Art der La  gerung der Stäbe dar.     Fig.    8 gibt die Art  der Verbindung der Stäbe in grösserem Mass  stabe wieder und     Fig.    9, - 10 und 11 sind  mehrere Einzelheiten.

    



  Der gezeichnete     Wassergleitschuh    wird  von einem Schwimmkörper gebildet, der den  mit ihm lösbar verbundenen Fuss umschliesst  und bis auf die Öffnung zum Einführen des  Fusses vollständig geschlossen ist     (Fig.    1  und 2). Der Schwimmkörper besteht aus  einem Gerippe aus Holz- oder Metallstäben a  das in die schlauchförmige geschlossene  Hülle b aus wasserdichtem     Stoff,    zum Bei  spiel imprägniertem Segelleinen eingebaut  ist. Die Hülle ist bis auf die Öffnung c       (Fig.    2) zum Einführen des Fusses und der  Teile des Gerippes vollständig und unlösbar  geschlossen.

   Das Gerippe besteht aus zwei       Stabgruppen        A.5,        Si,    bei denen die Stäbe ähn  lich wie die Stäbe eines Regenschirmes an  geordnet -sind     (Fig.    4 und 5). Zur Bildung  der Spitzen der     Stabgruppen        S,        Si    dient je  ein kegelförmiges Verbindungsstück 1     (Fig.    6),  in dessen Umfläche Längsrillen 2 vorgesehen  sind, in welche die     Stabenden    eingesteckt  und von der Zwinge 3 festgehalten werden       (Fig.    4, 5 und 6).

   Die Verbindungsstücke 1  der     Stabgruppen        S',        8i    bilden die Enden des  Gleitschuhes, welche die Stäbe gegen die  Spitzen der Hülle     absteifen.    Die Stäbe     a     des Gerippes werden durch     Querrahmen    oder       Rähmenspanten    4 gestützt,     auseinander    ge-    spreizt und gegen die Hülle gedrückt und  gleichzeitig im richtigen     Abstande    voneinan  der gehalten. Jeder Rahmen 4 hat in seinem  Rande Einschnitte 5, in welchen die Stäbe     a     lagern     (Fig.    7).

   Diese haben an den betref  fenden Stellen gleichfalls Halterasten bildende  Einkerbungen oder Ausschnitte 6 beziehungs  weise 6', die in die Einschnitte 5 zu liegen  kommen     (Fig.    10), so dass die Stäbe a des  Gerippes an den Lagerstellen die Rahmen 4  wechselweise umgreifen und unter dem Zuge  der Hülle unverrückbar lagern.  



  Die gegenüberliegenden Enden der Stäbe     a     der. beiden     Stabgruppen        verspreizen    sich  ebenfalls unter dem Zuge der Hülle gegen  einander und sind miteinander durch aufge  schobene Hülsen 7 verbunden. Um die nötige  Längsspannung im Schwimmkörper zu er  zeugen, sind die Enden 8 der Stäbe     a    abge  schrägt und nehmen zwischen sich einen  durch eine Öffnung der Hülse 7 reichenden  Keil 9 auf, auf dem die Hülle- b des     Gleit-          schuhes    anliegt und ihn in seiner Stellung  sichert.  



  Die beiden vor beziehungsweise hinter  der     Öffnung    c liegenden Rahmen 4 zur La  gerung der     Gerippestäbe    a tragen eine durch  drehbare Haken oder dergleichen lösbar ver  bundene Platte 11     (Fig.    7), auf der die Fuss  bindung 12 befestigt ist. Der vordere, die  Fussspitze umschliessende Bügel oder Riemen 13  ist lösbar mit der Fussunterlage 14 verbunden.  Die Unterlage trägt ferner Haken 15     (Fig.    9)  und der hintere Bügel 13' ein gabelförmiges  Endstück 16, zwischen dessen Gabelarmen  ein Bolzen 17 sitzt; der in der Schliessstel  lung des Bügels 13' in die Hakenöffnung  greift.

   An dem gabelförmigen Endstück 16  ist eine Schnur 18 oder dergleichen ange  schlossen, die durch die Öffnung c des       Schwimmkörpers    nach aussen geführt ist, so  dass durch Zug an der Schnur 18 die Fuss  bindung von aussen rasch gelöst werden  kann. Die Schnur 18 ist zweckmässig mit  dem     Verschlussriemen    verbunden, der den  schlauchförmigen     Fortsatz    der Hülle am  Fusse abdichtet, so dass durch Lösen dieses  Riemens auch der hintere Bügel oder      Riemen 13' selbsttätig gelöst wird und der  Fuss vollständig vom Sportgerät freikommt.  



  Die     flossen-    oder taschenförmigen An  sätze<I>i</I> der Hülle<I>b</I> des Schwimmkörpers  bestehen aus schwingbaren, durch Draht  einlagen versteifte Klappen 19     (Fig.    11), die  durch Lappen 20 aus biegsamem     Stoff    an  den Seitenrändern an der Hülle b des  Schwimmkörpers angeschlossen sind, so dass  sich die Klappen 19 leicht umlegen und  wieder     aufrichten    können und in zusammen  geklapptem Zustande bei     zerlegtem    Schuh  wenig Raum einnehmen.  



  Die Gleitschuhe können in zerlegtem Zu  stande in einem Sack oder dergleichen ge  tragen werden, da sie sehr wenig Raum  einnehmen. Der Aufbau der Gleitschuhe ist  ohne     Schraubenverbindungen    und ohne Ver  wendung von Werkzeugen sehr rasch mög  lich und erfolgt in folgender Weise: Die  Hülle b wird auseinander gefaltet, die beiden       Stabgruppen        S,        Si    werden zusammengestellt,  indem die zusammenlaufenden     Staberiden    in  die Nuten 2 der Verbindungsstücke 1 einge  steckt und mittelst der aufgeschobenen  Klemmringe 3 befestigt werden.

   Der in der  Nähe jeder Spitze anzuordnende Querrahmen 4  wird zwischen die Stäbe eingeschoben     (Fig.    4),  worauf dann die     Stabgruppen        S,        Si    durch  die Öffnung     c    in die Hülle b eingeführt wer  den, und zwar die     Stabgruppe    S in den     vor-          dern,    die     Stabgruppe        Si    in den rückwärtigen  Teil der Hülle. Nunmehr werden die übrigen  Querrahmen 4 zwischen die Stäbe der Stab  gruppen eingeschoben und spreizen dieselben  gegen die Hülle b auseinander.

   Die gegen  überliegenden     Stabenden    werden durch die  Hülsen 7 verbunden und durch die Keile 8  gegen die beiden     Spitzen    des Schuhes     ver-          spreizt        (Fig.    7 und 8). Schliesslich wird noch  die Fussbindung eingebracht und befestigt,  worauf die Gleitschuhe gebrauchsfertig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wassergleitschuh mit einem aus einem zusammenlegbaren Gerippe mit einer wasser dichten Umhüllung bestehenden Schwimm körper zur Aufnahme des Fusses, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (b) samt den zum Einführen und Abdichten des Fusses dienenden schlauchförmigen Ansatze aus einem Stücke beziehungsweise aus mehreren zu einem Stücke unlösbar vereinigten Stücken besteht und durch die durch die Fussöffnung einführbaren, gegeneinander und gegen die Hüllenwandung sich abstützenden Gerippe teile auseinander gespreizt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Wassergleitschuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerippe aus zwei von den Stäben (a) gebildeten Stabgruppen (S, <B>81)</B> besteht, deren Enden in einem die Spitze der Stabgruppe und damit die eine Spitze des Schwimmkörpers bildenden kegelförmigen Verbindungsstück (1) lösbar befestigt ist.
    2. Wassergleitschuh nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Spreizung der Stäbe (a) des Gerippes dienenden Querrahmen oder Spanten (4) am Rand mit Ausschnitten (5) versehen sind, in welche die Stäbe (a) mit ihren Ausnehmungen (6 beziehungs weise 6') beim Einschieben der Rahmen spanten einschnappen.
    3. Wassergleitschuh nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass je zwei gegenüberliegende Stabenden der Stabgruppen (S, <B>81)</B> des Gerippes durch Hülsen (7) verbunden sind, die eine Queröffnung zum Einführen eines Keiles (9) zwischen die gegenüberliegen den Stabenden besitzen, um so die Stab gruppen gegeneinander und gegen die Spitzen der Hülle (b) verspannen zu kön nen.
    4. Wassergleitschuh nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der den Fuss auf der Platte (11) festhaltende Bügel (13) ein gabelförmiges Enistück (16) mit einem Bolzen (17) be sitzt, der in die Hakenöffnung eines auf der Unterlage (14) befestigten Hakens (15) eingreift und welches Endstück mit einem nach aussen geführten Zugorgan (18), das mit dem Verschlussriemen zum 'Abdichten des Hüllenfortsatzes am Bein verbunden ist, versehen ist, um den Fuss rasch von seiner Bindung lösen zu können.
    5. Wassergleitschuh nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass die flossen- oder taschenför- migen Ansätze (i) von schwingbaren ver steiften Klappen (19) gebildet sind, die an den Seitenrändern durch Lappen (20) aus biegsamem Stoff an die Hülle (b) des (4leitschuhschwimmkörpers angeschlossen sind, so dass die Klappen (19) leicht um gelegt und aufgerichtet werden können und das Zusammenlegen der abmontierten Hülle (h) nicht behindern.
CH132945D 1927-07-14 1928-06-14 Wassergleitschuh. CH132945A (de)

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AT132945X 1927-07-14

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