CH132987A - Reibrollkörper-Planetengetriebe. - Google Patents

Reibrollkörper-Planetengetriebe.

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CH132987A
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CH
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ring
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Erban Richard
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Erban Richard
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/10—Means for influencing the pressure between the members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description


  Reibrollkörper-Planetengetriebe.    Die Erfindung bezieht sich auf Getriebe  mit einem Satz von mehreren Rollkörpern  zwischen je zwei Laufringen, wobei ver  mittelst äussern Kräften die Anpressung dieser  Laufringe an die Rollen oder Kugeln durch  Zusammendrücken des äussern oder Ausdehnen  des innern Laufringes erfolgt.  



  Man hat zur Erleichterung der Anpressung  bei Getrieben mit Rollen schon vorgeschlagen,  einen der Laufringe aufzuschneiden und zur  Vermeidung der Stosswirkung beim Laufen  der Rollen über diese Schnittstelle, den Schnitt  schräg zur Achse des Getriebes oder in  Schwalbenschwanzform zu führen. Die Stoss  wirkung bleibt jedoch nichtsdestoweniger so  kräftig, dass bei einigermassen hoher Um  laufgeschwindigkeit das Getriebe binnen kür  zester Frist zerstört wird.  



  Diese Nachteile können bei den geschlitz  ten Laufringen erfindungsgemäss dadurch ver  mieden werden, dass die Rollkörper mit  Laufringen zusammenarbeiten, von denen der  eine von dem Kreisprofil etwas abweichende    Gestalt, zum Beispiel Eiform hat. Infolge  dieser besonderen Gestalt eines der Laufringe  werden die Rollkörper bei einem Umlauf  wenigstens einmal vollständig oder nahezu  vollständig entlastet, wobei die Möglichkeit  gegeben ist, die Schnittstelle des Ringes in  die entlastete Zone zu legen, so das die     Roll-          körper    sie ohne Belastung überlaufen.  



  Die Führung der Rollen kann durch seit  liche Führungsflanschen in gleicher Weise  erfolgen, wie etwa bei gewöhnlichen Rollen  lagern. Die Deformation des einen Laufringes  durch äussere Kräfte, derart, dass die Lauf  fläche von der Kreisform abweicht, bietet  dann auch bei Reibrollen-Planetengetrieben  mit     ungeschlitzten    Laufringen Vorteile, da  die Rollen bei jedem Umlauf mindestens ein  mal entlastet sind und in diesem Zustand  die richtige Lage leicht einnehmen können.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes, und zwar zeigen     Abb.    1-3 ver  schiedene Rollengetriebe schematisch im      Schnitt senkrecht zur Rollengetriebaxe; Abb.  1 eine solche mit kreisförmigem inneren und  von der Kreisform abweichenden äusserem,  aber nicht aufgeschnittenem, elastischem Lauf  ring; Abb. 2 eine solche mit einem kreis  förmigen innern und einem aufgeschnittenen  äussern Laufring; Abb. 3 zeigt eine Anord  nung mit kreisförmigem äusserem und von der  Kreisform abweichendem innerem Laufring;  Abb. 4 und 5 zeigen im Schnitt senkrecht  zur Axe und im Altenschnitt ein Rollenge  triebe mit aufgeschnittenem äusserem Lauf  ring und Spannvorrichtung.  



  Bei der in Abb. 1 schematisch darge  stellten Anordnung bezeichnet 1 den innern  Laufring, 2 den äussern Laufring, 3 die     Roll-          körper.    Der äussere Laufring hat unter dem  Einfluss äusserer Kräfte nahezu Ellipsenform;  er wird in den Teilen von 4--5 und von  6-7 seines Umfanges angepresst, wodurch  sich die Teile 5-6 und 7-4 von der mit  unterbrochenen Linien gezeichneten Kreis  form entfernen. Zur Vergrösserung dieser Ab  weichung kann der Ring schon von Anfang  an, zum Beispiel nach einer Ellipse oder  nach einem konzentrischen und zwei ex  zentrischen Kreisen ausgeschliffen werden.

   Es  ist ersichtlich, dass die Rollen beim Über  laufen der Teile 5-6 und 7-4 vollständig  oder nahezu vollständig entlastet sind und  daher bei zylindrischen Rollen 3 eine Führung  durch seitliche Flanschen oder Borde am  Innen- oder Aussenring wie bei den bekannten  Rollenlagern erfolgen kann.  



  Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine  Anordnung, bei welcher der Aussenring unter  dem Einfluss äusserer Kräfte ungefähr Eiform  besitzt und an der Spitze aufgeschnitten ist.  1 und 2 bezeichnen wieder die Laufringe,  3 die Rollkörper, 9 ist die Schnittstelle im  Aussenring, und die Abweichung des Ringes  von der Kreisform beginnt bei 8 und endet  bei 10. Auf diesem Teil ihres Weges sind  die Rollen entlastet und überlaufen die  Schnittstelle gleichfalls entlastet.  



  Abb. 3 stellt eine Anordnung mit durch  äussere Kräfte deformiertem Innenring dar,  welcher in den Teilen 14-15 und 16-17    seines Umfanges angepresst ist, dagegen zwi  schen 15-16 und 17-14 entlastet ist.  



  Abb. 4 und 5 zeigen eine Ausführungs  form, bei der die in den Abb. 1-3 nicht  ersichtliche Art der Durchführung der De  formierung des Ringes gezeigt ist. Der innere,  in diesem Falle ungeschlitzte Laufring 1 ist  mit der Welle 21 fest verbunden und bildet  eine seitlich mit Flanschen versehene Lauf  bahn für die von dem Rollenkäfig 20, der  mit der andern Welle 22 fest verbunden ist,  geführten Rollen 3. Ein bei 9 geschlitzter  Aussenring 2 umgibt die Rollen und wird  durch das übertragene Drehmomentzusammen  gespannt. Zu diesem Zwecke ist er von einem  Spannband 11 umgeben, welches durch das  an den Augen 12-12 angreifende Kniehebel  gelenk 13-18-13 zusammengezogen werden  kann. Das Mittelgelenk 18 ist in einem  Schwalbenschwanz 19 geführt, welcher im  ruhenden Gehäuse feststeht, während der  Ring 2 samt dem Spannband frei im Gehäuse  beweglich ist.

   Sobald auf ihn ein Drehmo  ment ausgeübt wird, bewirken die Schräg  flächen des Teiles 19 einen Druck mit einer  radial nach innen auf das Gelenk 18 wir  kenden Komponente, wodurch das Band 11  zusammengezogen und der Ring 2 an die  Rollen 3 und letztere an die innere Bahn 1  stärker angepresst werden. Der dargestellte  Altenschnitt in Abb. 5 ist durch ein Auge 12  des Spannbandes 11 geführt, so dass das  Mittelgelenk 18 und der Teil 19 nicht sicht  bar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibungskörper-Planetengetriebe, bei wel chem der erforderliche Anpressungsdruck der Rollkörper an die Laufringe durch mittelst äusseren Kräften bewirkter elastischer De formation des einen Ringes erzeugt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Lauffläche des deformierten Laufringes soweit von der Kreis form abweicht, dass die Rollkörper bei einem Umlauf mindestens einmal vollständig oder nahezu vollständig entlastet werden. UNTERANSPRMHE 1. Getriebe nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der deformierte Ring in dem von der Kreisform abwei chenden Teil aufgeschnitten ist, so dass die Rollkörper-die Schnittstelle ohne oder mit sehr geringer Pressung überlaufen. 2.
    Getriebe nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Deformation des Lauf ringes durch das von ihm übertragene Drehmoment beeinflusst wird.
CH132987D 1927-06-07 1928-06-04 Reibrollkörper-Planetengetriebe. CH132987A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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CH132987A true CH132987A (de) 1929-05-15

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ID=3637647

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CH132987D CH132987A (de) 1927-06-07 1928-06-04 Reibrollkörper-Planetengetriebe.

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