CH132994A - Drehkolbenmaschine. - Google Patents

Drehkolbenmaschine.

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CH132994A
CH132994A CH132994DA CH132994A CH 132994 A CH132994 A CH 132994A CH 132994D A CH132994D A CH 132994DA CH 132994 A CH132994 A CH 132994A
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CH
Switzerland
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piston
pistons
rotary piston
sliding
piston machine
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH132994A publication Critical patent/CH132994A/de

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/08—Rotary pistons
    • F01C21/0809—Construction of vanes or vane holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


      Dr        ehkolbenmaseliine.       Bei     Drehkolbenmaschinen    mit sichelförmi  gem Arbeitsraum sind die Kolben an den  auf dem zylindrischen Teil des     Maschinen-          gehäuses    gleitenden Stellen deshalb     schwer     zu schmieren und abzudichten, weil dort in  folge des stets sich ändernden     Winkels    zwi  schen der Kolben- und der zylindrischen  Lauffläche keine Flächenberührung, sondern  nur     Linienberührung    stattfinden kann.  



  Dort, wo die Abstände zwischen     Kolben-          trotumel    und Gehäusezylinder am kleinsten  und am grössten sind, sind die Trommel- und       Zylinderflächen    einander parallel, während  sie zum Beispiel bei     Kompressoren    auf der  Saugseite     divergieren,    auf der Druck- und       Ausschubseite    dagegen konvergieren, wobei  sowohl die Divergenz, wie auch die Konver  genz stetig veränderlich ist.

   Infolgedessen  wiegen die     Kolbenköpfe    bei ihrer     Gleit-          bewegung    auf der Zylinderfläche hin und her,  so dass die Berührungslinien beim Ansaugen  mehr nach hinten, beim     Komprimieren    und       Ausschieben    dagegen mehr nach 'vorn auf  ihnen zu liegen kommen. Besonders ungün-         stig    für die Schmierung und Abdichtung ist  dabei, dass die Berührungslinien beim     Korn-          primieren    und     rausschieben    auf die Vorder  seite sich verschieben.

   Je mehr dies grämlich  der Fall ist,     nmso    grösser ist die Gefahr,  dass die Kolben das an der Lauffläche des  Zylinders haftende Schmiermittel vor sich  hinschieben und es so verhindern, zu den  Berührungsstellen zu gelangen. Gerade     a.uf     der     Kompressions-    und     Ausschubseite    ist aber  eine gute Schmierung und Abdichtung am  nötigsten, weil dort die Druckbeanspruchungen  zwischen     Kolbenköpfen    und Zylinderwand  ihre Höchstwerte erreichen und zwischen den  Schaufelräumen erhebliche Druckdifferenzen  auftreten.  



  Erstens ist     infolga    des     Hineinschiebens     der Kolben in die Trommel der Widerstand  in den Kolbenschlitzen der Trommel zu über  winden, der sich zu der Fliehkraft addiert,  während er sich auf der Saugseite von ihr  subtrahiert, und zweitens sind die Kolben  während der Kompressionsperiode wegen der       Druckdifferenzen    zwischen den benachbarten           Xolbenkompartimenten    seitlichem Druck unter  worfen, durch den der genannte Widerstand  noch erhöht wird.  



  Mit der vorliegenden Erfindung wird die  Vermeidung der eingangs erwähnten Schwie  rigkeit bezweckt. Die Erfindung besteht  darin, dass die auf der zylindrischen Gleit  fläche des Maschinengehäuses gleitenden Flä  chen der Kolben in solcher Weise     gekrümmt     und derart breit ausgebildet sind, dass sie bei  allen Kolbenstellungen zusammen mit der  zylindrischen Gleitfläche des Gehäuses im  Sinne des Gleitwiderstandes sich verengende  keilförmige Räume einschliessen, durch die  das Schmiermittel in Form eines gleich  mässigen Films zwischen die Gleitstellen ein  dringt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt einen radialen Schnitt durch  einen     Drehkolbenkompressor;     In     Fig.    2 sind in grösserem Massstab die  in den Punkten 1, 2, 3 und 4 der     Fig.    1 zu  der Trommel relativen Stellungen der zylin  drischen Gleitfläche des     Kompressorgehäuses     und     dez    Kolben einander gegenüber gestellt;       Fig.    3 ist "ein Schnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    2.  



  <I>a</I> ist das     Kompressorgehäuse,   <I>b</I> die ex  zentrisch darin angeordnete Trommel und e  sind die umlaufenden, annähernd radial in  der Trommel beweglichen Kolben eines in  der Pfeilrichtung umlaufenden Drehkolben  kompressors, dessen linke Seite die Saugseite  und dessen rechte Seite die Druck- und Aus  schubseite ist. In der     Fig.    2 sind die zu den  Punkten 1, 2, 3 und 4 der     Fig.    1 gehörigen  relativen Stellungen der zylindrischen     Ge-          häusegleitfläche    bezüglich der Trommel eben  falls mit 1, 2, 3 und 4 bezeichnet. Aus dieser  Figur ist ersichtlich, innerhalb welcher Gren  zen diese relativen Stellungen veränderlich  sind.

   In Punkt 1, wo der Abstand zwischen  Zylinder und Trommel fast null ist und die  Kolben in ihrer innersten Lage sich befinden,  sowie im Punkt 3, wo dieser- Abstand ein    Maximum ist und die     Xolben    in ihrer äusser  sten Lage sich befinden, sind Trommel und  Zylinderfläche einander parallel. In den Punk  ten 2 (Mitte Saugseite) und 4     (Titte        Druck-          und    Ausstossseite) dagegen, in denen die  Kolben in einer     11littellage    bezüglich der  Trommel sich befinden, ist die gegenseitige  Lage der genannten Flächen, in der Umlauf  richtung gesehen, divergent     bezw.    konvergent.

    Infolgedessen bewegen sich die Berührungs  linien zwischen Kolben- und     Zylindergleit-          fläche    beständig auf den Kolbenköpfen hin  und her, in der Weise, dass sie in Punkt 4  ihre vorderste und in Punkt 2 ihre hinterste  Lage erreicht haben.

   Um nun zu verhindern,  dass diese Berührungslinie bis zu der vorderen  Kolbenkante hin sich bewegt, was ein Vor  sichhinschieben     bezw.    Wegschaben des auf  der     Gehäusegleitfläche    sich befindenden  Schmiermittels bewirken würde, sind die mit  der zylindrischen Gleitfläche zusammen arbei  tenden Gleitflächen der Kolben derart ge  krümmt und so breit ausgebildet, dass sie  auch in der dem Punkt 4 entsprechenden  ungünstigsten Stellung keilförmige Räume     g     mit der     Zylindergleitfläche    einschliessen, welche  in der Richtung des     Gleitwiderstandes    -all  mählich sich verengen.

   Das Schmiermittel  wird auf diese Weise von den Kolbenköpfen  gefangen und gleichmässig auf die ganze  Zylinderbreite verteilt zu den Berührungs  stellen gedrängt, auch dann, wenn die Be  rührungsstellen in ihrer vordersten Lage auf  den Kolbenköpfen sich befinden. Ausser einer  vorzüglichen Schmierung wird somit auch  eine vorzügliche Abdichtung der Gleitstellen  ermöglicht. Die Kolbenköpfe sind dabei derart       T-förtnig    ausgebildet, dass sich die Berührungs  linien nur auf ihrem hintern Teil, d. h. zwi  schen den     Punken    d und e, nicht aber auf  deren Vorderteil hin und her bewegen.  



  An sich sind die auf diese Weise exzen  trisch auf die Kolben wirkenden Druckkräfte  des Zylinders ungünstig, doch sind sie aus  dem Grunde nicht zu fürchten, weil sie nur  auf der Saugseite, d. h. dann, wenn sie klein  sind, exzentrisch wirken, während sie auf  der Druck- und Ausstossseite, wo sie ihren           Höchstwert    erreichen, ungefähr zentrisch ge  richtet sind.  



  Die     Massnahme    nach der vorliegenden  Erfindung ist natürlich nicht nur für Kol  ben mit voreilenden Köpfen, wie dies beim  Ausführungsbeispiel der Fall ist; sondern  auch für radial angeordnete Kolben und mit  nacheilenden Köpfen versehene Kolben an  wendbar. Auch können die Kolbenköpfe anders  als     T-förmig    ausgebildet sein.  



  Es hat sich gezeigt, dass bei derartigen  Maschinen eine reichliche     Schmiermittelzufuhr     zu den Berührungsstellen zwischen Kolben  und Zylinder, besonders während der     Kom-          pressions-    und     Ausschubperiode,    sehr wertvoll  ist. -Die Kolben sind daher ferner so aus  gebildet, dass sie bei dem während dieser  Periode stattfindenden Hineinschieben in die  Trommel als     Schmierpumpe    wirken. Zu  diesem Zweck sind sie auf der Vorderseite  mit Nuten f versehen, durch welche hin  durch das durch die eindringenden Kolben  aus den Schlitzen verdrängte Schmiermittel  direkt zu den Kolbenköpfen und von diesen  aus im richtigen Zeitpunkt zu den Schmier  stellen geleitet wird.

   Das Schmiermittel wird  auf irgend eine nicht weiter gezeichnete  Weise von einem unter Förderdruck stehen  den Raum aus in die Kolbenschlitze der  Trommel eingeführt.  



  Diese Nuten haben aber noch weitere  Vorteile zur Folge. Wenn nämlich die Kol  ben dichtend in die Schlitze passen würden,  so dass der Zu- und Wiederaustritt des Arbeits  oder Schmier-     bezw.    Sperrmittels ausge  schlossen wäre, könnte beim     Auswärtsbe-          wegen    der Kolben hinter demselben ein  Vakuum entstehen und beim     Einwärtsbewegen     ein Überdruck. Beide Erscheinungen sind  ungünstig, denn Unterdruck während der  Saugperiode kann das freie Austreten der    Kolben hindern und Überdruck während der       Kompressions-    und     Ausschubperiode    die Druck  beanspruchung wesentlich erhöhen, was durch  die genannten Nuten vermieden wird.  



  Es hat sich gezeigt, dass mit einem Kom  pressor nach der vorliegenden Erfindung ein  erheblich besserer     Wirkungsgrad    als mit den  bisherigen Ausführungen erzielbar ist.  



  Natürlich ist die vorliegende Erfindung  nicht nur auf Kompressoren; sondern auch  auf Pumpen und dergleichen andere mit um  laufenden Kolben arbeitende Maschinen an  wendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkolbenmaschine mit sichelförmigem Arbeitsraum, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der zylindrischen Gleitfläche des Maschinengehäuses gleitenden Flächen der Kolben in solcher Weise gekrümmt und der art breit ausgebildet sind, dass sie bei allen Kolbenstellungen zusammen mit der zylindri schen Gleitfläche des Gehäuses im Sinne des Gleitwiderstandes sich verengende keilförmige Räume einschliessen, dureh die das Schmier mittel in Form eines gleichmässigen Films zwischen die Gleitstellen eindringt.
    UNTERANSPRt?CHE 1. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben köpfe T-förmigen Querschnitt haben. 2. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben auf der Vorderseite mit radialen Nuten zum Einführen von Schmiermittel in den Arbeitsraum versehen sind.
CH132994D 1928-06-05 1928-06-05 Drehkolbenmaschine. CH132994A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH132994T 1928-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH132994A true CH132994A (de) 1929-05-15

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ID=4391181

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CH132994D CH132994A (de) 1928-06-05 1928-06-05 Drehkolbenmaschine.

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CH (1) CH132994A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2491670A (en) * 1943-06-05 1949-12-20 Lipman Patents Corp Rotary pump
US2545238A (en) * 1944-08-07 1951-03-13 Hpm Dev Corp Radial vane pump
US2982224A (en) * 1958-09-26 1961-05-02 Worthington Corp Rotary pump
US3054357A (en) * 1958-08-07 1962-09-18 Daniel F Mcgill Dual pump power transmission
EP1167769A3 (de) * 2000-06-26 2003-01-02 ING. ENEA MATTEI S.p.A. Flügelzellenverdichter

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