DE3345073C2 - - Google Patents
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- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/0207—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents both members having co-operating elements in spiral form
- F01C1/0215—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents both members having co-operating elements in spiral form where only one member is moving
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04C29/02—Lubrication; Lubricant separation
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- F04C23/008—Hermetic pumps
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rotationskolbenmaschine in
Spiralbauweie nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Eine solche Rotationskolbenmaschine in Spiralbauweise ist
aus der DE-OS 31 09 301 bekannt. Neben der Stirnplatte des
umlaufenden Spiralelements dieser Rotationskolbenmaschine
ist ein freier Raum ausgebildet, der mit der an der Unter
seite des umlaufenden Spiralelements angeordneten Zwischen
druckkammer verbunden ist. Zum Kühlen der Lager und der
Gleitteile der Maschine dient ein über Leitungen in der
Kurbelwelle aufgrund einer Druckdifferenz zwischen einem
Zwischendruck und einem Hochdruck zugeführtes Schmiermittel
in Form von Öl, das in die Gegendruckkammer und von dort
in die Arbeitskammern gelangt, wo es von dem zu komprimieren
den Gas mitgerissen wird. Das Öl gelangt über die Arbeits
kammern und die Gegendruckkammer in den freien Raum, der von
der Umfangsfläche der Stirnplatte des umlaufenden Spiral
elements und der gegenüberliegenden Wand eines zur Maschine
gehörenden Rahmenteils gebildet wird. Aufgrund der Umlauf
bewegung hat dieser freie Raum ein Minimum und ein auf der
gegenüberliegenden Seite befindliches Maximum. In dem Raum
mit minimalem Volumen stellt sich ein Druckanstieg des Öls
ähnlich dem keilförmigen Schmierdruck bei einem Gleitlager
ein, für dessen Ausgleich zusätzliche Antriebsleistung
erforderlich ist. Dem könnte durch Vergrößerung des freien
Raums entgegengewirkt werden. Dies würde jedoch eine Durch
messervergrößerung der Maschine und außerdem eine Massen
zunahme bedeuten.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun
darin, die Rotationskolbenmaschine der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß ein Druckanstieg in dem für die
Bewegung des umlaufenden Spiralelements erforderlichen
freien Raum zwischen Stirnplatte und Rahmen bei kleinst
möglicher Baugröße vermieden wird.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der Rotationskolbenma
schine der gattungsgemäßen Art mit den im Kennzeichen des
Patentanspruchs angegebenen Merkmalen gelöst.
Durch die bei der erfindungsgemäßen Rotationskolbenmaschine
vorgesehene Ringnut in der Bodenfläche des Rahmens angren
zend an den freien Raum, durch die radialen Nuten in der
Bodenfläche sowie durch die in der Stirnplatte des umlau
fenden Spiralelements ausgebildete Verbindungsleitung
zwischen dem freien Raum und einer der einen Zwischendruck
aufweisenden Arbeitskammern ist die Abführung von Schmier
mittel aus dem freien Raum jederzeit gewährleistet, so daß
auch unter extrem ungünstigen Bedingungen ein Schmiermittel
druckanstieg unterbunden wird, so daß keine zusätzliche
Leistung aufgebracht werden muß. Dadurch kann für eine vor
gegebene Leistung der kleinstmögliche Gehäusedurchmesser
gewählt werden, wodurch Masse und Herstellungsaufwand
der Rotationskolbenmaschine auf einem Minimum gehalten
werden können.
Anhand von Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Rotationskolbenmaschine in Spiralbauweise im
Axialschnitt,
Fig. 2 schematisch in der Draufsicht den freien Raum
zwischen dem umlaufenden Spiralelement und der
Rahmenwand,
Fig. 3 in einer Teilansicht eine Draufsicht auf den mit
Nuten versehenen Rahmen und
Fig. 4 den Schnitt X-X von Fig. 3.
Die in Fig. 1 gezeigte Rotationskolbenmaschine in Spiral
bauweise ist ein Spiralkompressor, der in einem zylindri
schen Gehäuse 4 angeordnet ist, das abdichtend von einem
Deckel 26 und einem Boden verschlossen ist. Im oberen
Abschnitt des Behälters 4 ist ein stationäres Spiral
element 2 mit einer scheibenförmigen Stirnplatte 2 a und
einer davon abstehenden Spiralwand 2 b angeordnet. An
einem behälterfesten Rahmen 3 sitzt ein umlaufendes
Spiralelement 1 mit einer scheibenförmigen Stirnplatte 1 a
und einer davon nach oben abstehenden Spiralwand 1 b.
Die Spiralwand 1 a des umlaufenden Spiralelements und die
Spiralwand 2 a des stationären Spiralelements 2 greifen
unter Bildung von Arbeitskammern 9 ineinander, die aus
gehend von einer Ansaugöffnung 21 ihr Volumen zum
zentralen Teil hin verringern, wo in der Mitte der Stirn
platte 2 a des stationären Spiralelements 2 eine Förder
öffnung 10 vorgesehen ist. Zwischen der Rückseite des
umlaufenden Spiralelements 1 und dem Rahmen 3 ist eine
Gegendruckkammer 17 ausgebildet, in der ein Oldhamkeil 5
und ein Oldhamring 6 in Gleiteingriff miteinander ange
ordnet sind. Mit dem umlaufenden Spiralelement 1 steht
über ein Gleitlager 8 ein Kurbelabschnitt 7 a einer Kurbel
welle 7 in Eingriff. Die Kurbelwelle 7 ist in einem oberen
Gleitlager 13 und in einem unteren Gleitlager 14 gelagert.
An der Kurbelwelle 7 sitzt unterhalb des Kurbelabschnitts 7 a
ein Ausgleichsgewicht 12, während im Bereich des gegen
überliegenden Endes ein Rotor 15 eines Elektromotors ange
bracht ist, dessen Stator 16 am Rahmen 3 mit Bolzen 27
gehalten ist. Die Förderöffnung 10 mündet in einem von
dem Deckel 26 des Behälters 4 begrenzten Hchdruckraum 11,
der über einen Kanal 32 im stationären Spiralelement 2
und im Rahmen 3 mit dem unterhalb des Rahmens 3 befind
lichen Raum verbunden ist, in dem der Motor angeordnet ist.
In der Stirnplatte 1 a des umlaufenden Spiralelements ist
eine Bohrung 18 vorgesehen, die eine Verbindung zwischen
den Arbeitskammern 9, in denen ein Zwischendruck herrscht,
und der Gegendruckkammer 17 herstellt.
Durch die Kurbelwelle 7 erstreckt sich eine Ölleitung 19,
die über einen Stutzen 28 in einen Ölsumpf 35 amBoden
des Behälters 4 und in der Stirnfläche des Kurbelab
schnitts 7 a mündet. Die Schmierung der Gleitlager 13 und
14 erfolgt durch einen von der Ölleitung 19 abzweigenden
Stichkanal 19 a sowie durch eine weitere, in der Kurbelwelle
7 ausgebildete Ölleitung 20 über einen Stichkanal 20 a.
Ein sich durch die Wand des Behälters 4 in eine seitliche
Bohrung 30 im stationären Spiralelement 2 erstreckendes
Ansaugrohr 23, das an einer Schweißnaht 4 a an der
Behälterwand abdichtend befestigt ist, verbindet die
Ansaugöffnung 21 mit der Niederdruckseite eines Ver
dampfers 40 eines Kältekreislaufs, der über Expansions
ventil 41, einenKondensator 42 und eine Leitung 31 mit
einem sich abdichtend durch die Wand des Behälters 4 er
streckenden Rohr 36 verbunden ist, das in den Hochdruck
raum im Behälter 4 zwischen dem Motor und dem Rahmen 3
mündet.
Das umlaufende Spiralelement 1 sitzt mit seiner scheiben
förmigen Stirnplatte 1 a in einer Aussparung mit einem Boden
34 und einer Umfangswand 33. Die scheibenförmige Stirn
platte 1 a hat eine Umfangswand 51. Zwischen der Umfangs
wand 51 und der Umfangswand 33 des Rahmens 3 ist ein
freier Raum 50 vorhanden, der die Umlaufbewegung des
umlaufenden Spiralelements 1 angetrieben von dem Kurbel
zapfen 7 a ermöglicht, wobei eine Drehung des umlaufenden
Spiralelements 1 um seine eigene Achse durch den Oldham
keil 5 und den Oldhamring 6 unterbunden wird.
In Betrieb des Spiralkompressors wird der Dampf eines
Kältemittels vom Verdampfer 40 über das Rohr 23 und die
Ansaugöffnung 21 angesaugt, in den Arbeitskammern 9 ver
dichtet und durch die zentrale Förderöffnung 10 in den
Hochdruckraum 11 abgeführt, von wo aus das komprimierte
Kältemittel über den Kanal 32 in den Motorraum des Spiral
kompressors gelangt und von dort über das Rohr 36 und die
Leitung 31 in den Kondensator 42 geführt wird. Das ver
flüssigte Kältemittel wird dann im Expansionsventil 41
entspannt und im Verdampfer 40 verdampft. Bei diesem
Verdichtungsvorgang wird das umlaufende Spiralelement 1
durch den durch die Bohrung 18 in der Gegendruckkammer 17
herrschenden Zwischendruck nach oben gegen das stationäre
Spiralelement 2 gedrückt. Dabei wird zwischen dem Boden
34 der Aussparung im Rahmen 3 und der Unterseite 51 der
scheibenförmigen Stirnplatte 1 a des umlaufenden Spiral
elements 1 ein kleiner Spalt gebildet. Dadurch kann
Schmiermittel aus der Gegendruckkammer 17 in den freien
Raum 50 gelangen.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, ändert der freie Raum 50
seine Form zwischen der inneren Wand 33 des Rahmens 3 und
der äußeren Umfangsfläche 53 der Stirnplatte 1 a des
umlaufenden Spiralelements 1. Das Zentrum 53 der Stirn
platte 1 a des umlaufenden Spiralelements 1, das eine Um
laufbewegung in Richtung des Pfeils von Fig. 2 ausführt,
läuft um das Zentrum 54 des Rahmens 3 um. Wenn sich die
Stirnplatte 1 a in die in Fig. 2 gezeigte rechte Stellung
bewegt, hat der freie Raum 50 eine minimale Größe in der
Nähe eines Punktes 55 und eine maximale Größe in der Nähe
eines Punktes 56, der dem Punkt 55 diametral gegenüber
liegt. Bei der Umlaufbewegung des umlaufenden Spiralelements
1 wird der freie Raum 50 an einer dem Punkt 55 nachgeordne
ten Stelle 57 in Richtung der Umlaufbewegung allmählich
kleiner und an einer dem Punkt 55 vorgeordneten Stelle 58
größer. Wenn sich in dem freien Raum 50 Öl befindet, steigt
dessen Druck an der Stelle 57 an, was durch den Pfeil 60
des in Fig. 2 eingezeichneten Druckprofils veranschaulicht
ist. Diesem Druck muß durch zusätzliche Antriebsleistung
entgegengewirkt werden.
Zur Vermeidung eines solchen Druckanstiegs muß nun für
eine möglichst schnelle Abführung des Öls aus dem freien
Raum 50 im Bereich des Punktes 55 in einen Raum mit
größerem Volumen Sorge getragen werden. Dafür ist, wie
aus Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, in der Bodenfläche 34
des Rahmens 3 eine Ringnut 70 ausgebildet, die an den
freien Raum 50 angrenzt. Die Ringnut 70 ist über eine
Vielzahl von radialen Nuten 100, die in der Bodenfläche 34
des Rahmens 3 ausgebildet sind, mit der Gegendruckkammer 17
verbunden. Ferner ist in der Stirnplatte 1 a des umlaufenden
Spiralelements 1 eine Verbindungsleitung 206 vorgesehen,
die den freien Raum 50 mit einer der einen Zwischendruck
aufweisenden Arbeitskammern 230 verbindet.
Aufgrund dieser Anordnung ist eine sichere Abführung des
Öls aus dem freien Raum 50 im Bereich der größten Ver
engung entsprechend dem Punkt 55 von Fig. 2 sowohl über
die Nuten 100 in die Gegendruckkammer 17 als auch über die
Verbindungsleitung 206 zu den einen Zwischendruck auf
weisenden Arbeitskammern 230 gewährleistet. Der Aufbau
eines leistungsmindernden Druckprofils, wie es in Fig. 2
gezeigt ist, wird dadurch in allen Betriebszuständen unter
bunden, wobei die für die Schmierung erforderliche Öl
zirkulation aufrechterhalten bleibt.
Claims (1)
- Rotationskolbenmaschine in Spiralbauweise mit einem stationären Spiralelement und einem umlaufenden Spiral element, von denen jedes eine scheibenförmige Stirnplatte und eine davon abstehende Spiralwand aufweist, wobei die Spiralwände unter Bildung von Arbeitskammern mit ver änderlichem Volumen ineinandergreifen und Einrichtungen vorgesehen sind, die eine Bewegung des umlaufenden Spiralelements bezüglich des stationären Spiralelements zulassen, ohne daß sich ersteres um seine eigene Achse drehen kann, mit einer Öffnung im Mittelabschnitt und einer Öffnung an der äußeren Umfangsfläche des stationären Spiralelements zum Zu- und Abführen eines Gases in die und aus den Arbeitskammern, mit einer Gegendruckkammer, die von der Rückseite des umlaufenden Spiralelements und einem Rahmen begrenzt wird und über wenigstens eine Bohrung in seiner Stirnplatte mit einer der einen Zwischen druck aufweisenden Arbeitskammern in Verbindung steht, und mit einem zwischen einer äußeren Umfangsfläche der Stirnplatte des umlaufenden Spiralelements und einer inneren Wand des Rahmens gebildeten freien Raum, ge kennzeichnet durch eine Ringnut (70), die in einer Bodenfläche (34) des Rahmens (3) ausgebildet ist und an den freien Raum (50) angrenzt, durch eine Vielzahl von radialen Nuten (100), die in der Bodenfläche (34) des Rahmens (3) ausgebildet sind und die Ringnut (70) mit der Gegendruckkammer (17) verbinden, und durch eine in der Stirnplatte (1 a) des umlaufenden Spiral elements (1) ausgebildete Verbindungsleitung (206), die den freien Raum (50) mit einer der einen Zwischen druck aufweisenden Arbeitskammern (230) verbindet.
Applications Claiming Priority (2)
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