CH133002A - Schalldämpfer für Motoren von Flugmaschinen und andern Fahrzeugen. - Google Patents

Schalldämpfer für Motoren von Flugmaschinen und andern Fahrzeugen.

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CH133002A
CH133002A CH133002DA CH133002A CH 133002 A CH133002 A CH 133002A CH 133002D A CH133002D A CH 133002DA CH 133002 A CH133002 A CH 133002A
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exhaust gases
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Solberg Bie Ole
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Solberg Bie Ole
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  Schalldämpfer für     lllotoren    von Flugmaschinen und andern Fahrzeugen    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Schalldämpfer für Motoren von  Flugmaschinen und andern Fahrzeugen, welche  sich mit grosser Geschwindigkeit gegenüber  der sie umgebenden Luft bewegen, und die  Erfindung beabsichtigt, einen Schalldämpfer  zu schaffen, welcher unter Ausnützung der  Saug- und Kühlwirkung der     vorbeiströmenden     Luft eine effektive Schalldämpfung ohne eine  wesentliche Herabsetzung der Motorleistung  schafft.

   Gemäss der Erfindung wird dies da  durch erzielt, dass der äussern Hülle des  Schalldämpfers hinten eine Form gegeben  wird, die derart von der Stromlinienform ab  weicht, dass bei den in Frage kommenden rela  tiven Geschwindigkeiten des Fahrzeuges  gegenüber der umgebenden Luft Zonen mit  verdünnter,     bezw.    wirbelnder Luft gebildet  werden, in welche die     Auslassöffnungen    für  die Auspuffgase verlegt sind.  



  Gleichzeitig ist die innere Konstruktion  des Schalldämpfers zweckmässig derart aus  gebildet,     daf?    die Auspuffgase, bevor sie an    die     Auslassöffnungen    gelangen, dazu gezwun  gen werden, in einer verhältnismässig dünnen  Schicht längs der Innenfläche der äussern  Hülle zu strömen, wodurch sie einer wirk  samen Kühlwirkung ausgesetzt werden.  



  Eventuell kann diese Abkühlung auch in  an sich bekannter Weise gesteigert werden  dadurch, dass der Schalldämpfer mit einem  zentralen     Luftdurchlasskanal    versehen wird.  



  Auf der Zeichnung sind zwei beispiels  weise Ausführungsformen der Erfindung ver  anschaulicht, indem der über der Mittellinie  befindliche Teil der Zeichnung einen Axial  schnitt durch die Hälfte einer Ausführungs  form darstellt, und der unter der Mittellinie  befindliche Teil einen     Axialschnitt    durch die  Hälfte einer andern Ausführungsform dar  stellt.  



  Bei der erst erwähnten Ausführungsform  gelangen die Auspuffgase durch Auspuff  rohre 1 in einen Sammelraum 2, und die  Einführung in diesen Raum geschieht in       tangentialer    Richtung, so dass die Bewegung      der Gasströme in diesem Raum angenähert  nach Schraubenlinien verläuft.  



  Von dem Sammelraum 2 kommen die  Auspuffgase durch ein     Übergangsstück    mit  verengtem Querschnitt 3 in eine Verteilungs  kammer 4.  



  Das Stück 3 mit verengtem Querschnitt  ist gemäss dem     Venturimeterprinzip    ausge  bildet, um eine Saugwirkung zwischen dem  Sammelraum 2 und der Verteilungskammer 4  zu erzeugen.  



  Die Verteilungskammer 4 ist nach hinten  verjüngt und mit     Auslassöffnungen    versehen,  die in der Längsrichtung über ihre Wand  flächen verteilt sind.  



  Durch diese     Auslassöffnungen    gelangen die  Auspuffgase in einen Raum 5 zwischen der  Wand der Verteilungskammer und einer     Leit-          fläche    6, durch welche die Gasströme ge  zwungen werden, von den verschiedenen  Öffnungen in der Wand der Verteilungs  kammer nach vorne zu strömen, bis sie am  vordern Ende der     Leitfläche    6 durch einen  ringförmigen Übergangskanal mit verengtem  Querschnitt in einen Kanal 7 mit schmalem,  ringförmigen Querschnitt hinüber gelangen,  dessen äussere Begrenzung von der äussern  Hülle 8 des Schalldämpfers gebildet wird.  



  Die Verengung am vordern Ende der  Leitfläche 6 bezweckt, eine weitere Saug  wirkung gemäss dem     Verrturimeterprinzip    zu  erzeugen.  



  Die Auspuffgase strömen jetzt wieder in  dünner Schicht nach hinten durch den ring  förmigen Kanal 7 und werden einer starken  Abkühlung ausgesetzt, bis sie schliesslich an  die     Auslassöffnungen    9 am hintern Ende des  Schalldämpfers gelangen.  



  Der äussern Hülle des Schalldämpfers ist  in der Nähe des hintern Endes eine Form  gegeben, die derart von der Stromlinienform  abweicht, dass in der Umgebung der     Auslass-          öffnungen    Zonen mit herabgesetztem Druck,       bezw.        Wirbelungen    erzeugt werden. Hierdurch  entsteht eine sehr wirksame Saugwirkung,  die nicht mit der Saugwirkung verwechselt  werden     muss,    die durch Verwendung von         Auslassöffnungen        ejektorähnlichen    Charakters  erzielt werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist die normale Strom  linienform für die in Frage kommende relative  Geschwindigkeit mittelst strichpunktierten  Linien angedeutet, und, wie ersichtlich, ist die  Aussenfläche des Schalldämpfers ungefähr von  dem grössten Querschnitt desselben an wesent  lich stärker nach innen gekrümmt als bei  der normalen Stromlinienform.  



  Die Ausführungsform, die auf der Unter  seite der     Mittellinie    der Zeichnung veran  schaulicht ist, unterscheidet sich von der oben  beschriebenen dadurch, dass der Sammelraum  derselben nur mit einem     Auspuffgaseinlass    1  ausgerüstet ist, Weiter ist diese Ausführungs  form in an sich bekannter Weise mit einem  axialen     Luftdurchlasskarral    10 zwecks Erhö  hung der Kühlwirkung ausgerüstet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalldämpfer für Motoren von Flugma schinen undandernFahrzeugen,miteinerAussen- hülle, deren vorderer Teil eine angenäherte Stromlinienform hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenhülle hinten eine Form gegeben ist, die derart von der Stromlinienform ab weicht, dass bei den in Frage kommenden Relativgeschwindigkeiten des Fahrzeuges ge genüber der umgebenden Luft Zonen mit her abgesetztem Luftdruck, bezw. Wirbelbewe gungen erzeugt werden, in welchen Zonen die Auslassöffnungen für die Auspuffgase angeordnet sind. UNTERANSPRÜUCHE: 1.
    Schalldämpfer gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auspuffgase, bevor sie an die Auslassöffnungen gelangen, dazu gezwungen werden, in einer dünnen Schicht längs der Aussenhülle auf der Innenseite derselben zu strömen, um eine wirksame Abkühlung der Auspuffgase vor dem Auslass zu erzeugen. 2. Schalldämpfer gemäss Patentanspruch, bei dem ein Sammelraum für die Auspuffgase angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspuffgase zwischen diesem Sammelraum und einer Verteilungskammer durch einen Kanal geleitet werden, dessen Form gemäss dem Venturimeterprinzip aus gebildet ist, um eine Saugwirkung zu erzielen. 3.
    Schalldämpfer gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auspuffgase vom Sammel- raum in eine nach hinten sich verjüngende Verteilungskammer geleitet werden, von welcher sie durch in der Längsrichtung dieser Kammer verteilte Auslassöffnungen in einen Kanal gelangen, durch den sie gegen das vordere Ende einer Leitfläche geleitet werden, um von dort durch einen engen Kanal, dessen Aussenbegrenzung von der äussern Hülle des Schalldämpfers gebildet wird, zu den am hintern Ende des Schalldämpfers angeordneten Auslass- öffnungen geleitet zu werden. 4.
    Schalldämpfer gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auspuffgase bei dem Übergang von dem vorwärts gerichteten zu dem letzten nach hinten gerichteten Kanal durch einen Übergangskanal mit verengtem Querschnitt geleitet werden, um eine Saugwirkung gemäss dem Venturi- meterprinzip zu erzeugen.
CH133002D 1927-11-22 1928-06-20 Schalldämpfer für Motoren von Flugmaschinen und andern Fahrzeugen. CH133002A (de)

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CH133002A true CH133002A (de) 1929-05-15

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